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am 06.01.2001

 

Bildermacher im Wandel der Zeit (50 Jahre!)...


Von der "Entwicklung" der Bilder

  Analoge Zeit

Schon als Schüller interessierte ich mich für die faszinierende Möglichkeit Fotos zu machen, es entwickelte sich das Bedürfnis alles festhalten zu wollen was um mich herum war. Als im Physikunterricht der Schule in Alt-Schalkendorf (nun Stare Siokowice) in Schlesien (ab nun unter polnischer Verwaltung) das Fach Optik durchgenommen worden ist, war ich voll dabei und interessierte mich für konkave und konvexe Linsen. Mit einem Freund zusammen kauften wir uns einen Rollfilm und bauten uns eine Lochkamera - ohne Linse aus Holz und Blech. Die Lehrerin half uns einige Chemikalien aufzutreiben um den Film zu entwickeln. Papier schenkte uns der Dorffotograf und so war das erste Schwarzweißbild auch bald fertig. Zwar etwas trüb und unscharf, die Freude war aber groß.

Aus meiner Kamerasammlung:

Die Laufbodenkamera von Zeiss Ikon Onilo 25 ist mir von meinem Schwiegervater geschenkt worden. 
Das Gerät vermutlich aus den Zeit von 1927-1938 ist noch voll funktionstüchtig mit Filmplatten oder Filmpacks 6 x 9 cm. Die Laufbodenkamera verfügt über ein Novar-Anastigmat Objektiv der Lichtstärke 1:6,3 und F= 10,5 cm. 

Es lassen sich Blenden von 6,3 bis 32 und Verschlußzeiten von 1/25 bis 1/100 und 8 Sekunden einstellen. Ferner kann man die Entfernung im Bereich von 1,5m bis Unendlich verstellen. 

Auf der Rückseite ist eine Einstellmatscheibe vorhanden, die gegen Filmplatten oder Filmpacks ausgewechselt werden kann. Über dem Objektiv rechts ist ein Sportsucher, der aus einer Linse mit Aufnahmemaske besteht, vorhanden.

Aus der Zeit von 1950 bis 1955 stammt die nachfolgende Zeiss Ikon Contessa 35 Kleinbildkamera 24x36 meines Schwiegervaters. Das war damals das Flaggschiff von Zeiss. Objektiv Opton-Tessar 2,8/45.

Die Kamera aus Stuttgart verfügt über ein Objektiv Opton-Tessar 2,8/45. mit Belichtungsmesser und Entfernungsmesser.
Mechanischer Synchro-Compur- Zentralverschluss (schnellste Verschlusszeit: 1/500 Sekunde). 

Originalpreis damals 455 DM. 

Mit dieser Kamera konnte man schon sehr gute Farbbilder und Dias aufnehmen, falls man es sich bei den damaligen Löhnen/Gehältern schon leisten konnte.

Die Originalledertasche ist ebenfalls noch vorhanden. Nach 1955 sind solche Kameras mit Ausklappobjektiv aus der Mode gekommen, es begann die Zeit der Kameras mit fest angebauten Objektiven.

Im August 1958 kaufte mir meine Mutter ein Moped NSU Cavallino mit Pedalstartet, damit ich ab dem 01. September 1958 jeden Tag 12km in die Lehre fahren konnte. Als Lehrgeld habe ich damals 40 DM pro Monat bekommen. Mit dem ersparten Geld kaufte ich 1959 meinen ersten eigenen Fotoapparat in der benachbarten Drogerie, es war eine 4 x 6,5 cm Rollfilmkamera Bilora Bella 3c mit dem 1:8/70 Achromat Objektiv. Diese Kamera ist von den Bilora-Werken in Barmen-Rittershausen in der Zeit von 1955-1958 gebaut worden.

Belichtungszeiten: B - 1/50s - 1/100s
Blenden: f/8 - f/11


Der SW-Film ist in einer Drogerie abgegeben worden zum Bilder- machen. Einige davon sind immer noch in meinem Album. Farbbilder habe ich mir seinerzeit leider nicht leisten können. Besonders wären diese in dieser Zeit sicher nicht ausgefallen.

Nachfolgende Zeit brachte mir vom zusammengesparten Lehrgeld einen Plattenspieler, dessen Gehäuse man noch selbst bauen musste und natürlich den damaligen Traum, ein Transistorradio Quelle Simonetta mit welchem man ins Freischwimmbad gehen konnte und die Mädels beeindrucken konnte. Die neuesten Hits sind damals auf Kurzwelle vom Radio Luxemburg gesendet worden. 

Dann ist aber auch schon die erste Kleinbildkamera, eine Leidolf Lordomat (Wetzlar) aus dem Quellekatalog gekauft worden, wohl um 1960. Die Kamera hatte bereits Wechseloptik und einen Entfernungsmesser. Das Versandhaus Quelle ging 2009 pleite!

Leidolf Lordomat

Die Wechseloptik war deshalb interessant für mich, weil ich mir mit diesem Objektiv meinen ersten Vergrößerungsapparat aus verzinktem Blech gebaut habe und so mein erstes Fotolabor aufgebaut habe.

Für die Belichtungsmessung musste ein externen Belichtungsmesser her. Heute noch besitze ich den universa CD Belichtungsmesser, der immer noch z.B. bei Video-Aufnahmen gut zu gebrauchen ist um zu ermitteln wann ein ND-Filter spätestens einzusetzen ist damit die Videokamera in einem Blendebereich filmt mit bester Objektivschärfeleistung.

Bild: universa CD-Belichtungsmesser

Betrieben wird der Belichtungsmesser mit zwei Varta-Knopfzellen Nr. 625.

Nun mußte ein eigenes sw-Fotolabor her...

Als Maschinenschlosserlehrling im letzten Lehrjahr setze ich die erworbenen Kenntnisse ein um mir selbst einen Vergrößerer zu bauen.

Kleinbildvergrößerer im Selbstbau

Herausgekommen ist das obige Prachtstück. Verschiedene Fachrichtungen meiner Maschinenschlosser-Ausbildung bei der Fa. NOELL in Würzburg setzte ich dabei ein, wie:

  • Anspruchsvolle Spenglerarbeiten für das konische Lampengehäuse aus verzinkten Blech
  • Arbeiten an der Drehbank
  • Arbeiten an der Hobelmashine
  • Bohren und Gewindeschneiden
  • Lötarbeiten
  • Federn wickeln
  • Feil-  und Fräsarbeiten
  • Schlosserarbeiten

Die Dunkelkammerlampe stellte ich ebenfalls selbst her, nur den Zeitschalter, die Entwicklungsschalen und Zangen sowie den Vergrößerungsrahmen kaufte ich dazu.
Als Vergrößerungsobjektiv verwendete ich das 50mm Normalobjektiv der obigen Lordomat Kleinbildkamera ein.

Trockenpresse und eine Dunkelkammerleuchte habe ich ebenfalls selbst gebaut. Nur die Belichtungsuhr, Entwicklungsdose für Filme und Entwicklungsschalen mit Bilderzangen und dunkle Vorratsflaschen für die Entwicklerlösung sowie Fixiersalz sind dazugekauft worden. Jetzt war der Weg frei für mehr Kreativität. 

Später noch habe ich mir bei einem Polenbesuch (1973!) dort einen professionellen Krokus-Vergrösserer für wenig Geld gekauft. Beide Geräte habe ich zwischenzeitlich verschenkt.

Schon bald wuchs der Wunsch nach einer zusätzlichen einäugigen Spiegelreflexkamera. Photo Porst hatte seinerzeit eine sehr günstige Pentagon Practica mit Schlitzverschluss und einem Lichtschachtsucher (also ohne Prisma!). Jetzt erst machten auch Nah-/Macro-Aufnahmen so richtig Spaß. Objektiv mit Wechselgewinde, somit eine große Auswahl an verschiedenen Objektiven. In das Filtergewinde konnten auch verschiedene Nahlinsen geschraubt werden und so ging es von nun an in die Makrowelt. Über Kopf konnte man die Kamera natürlich auch halten und von unten in den Sucher scheuen, z.B. bei der mitreißenden Predigt von Pater Lepich auf dem vollen Residenzplatz in Würzburg. Auch mit dieser Kamera erfolgte die Belichtungsmessung mit einem externen Belichtungsmessser.

Verbessert hat sich 1964 die Situation mit der Belichtungsmessung mit dem Kauf eines Gehäuses der Asahi Pentax Spotmatic. Diese Spiegelreflexkamera hatte ein Dachkantenprisma und Belichtungsmessung durch das Objektiv, was ein großer Fortschritt war. 

Asahi Spotmatic

Im Jahre 1983 wechselte ich dann schließlich zu meiner letzten Spiegelreflexkamera Asahi Pentax ME Super, mit der natürlich auch das Objektivsystem gewechselt werden musste. Die Belichtungsmessung erfolgte hier mit bei offener Blende, d.h. die Blendenwerte sind an einem Objektivring simuliert worden. Zu dieser Zeit galt diese Spiegelreflexkamera als die kleinste Spiegelreflex der Welt. Mich begleitete diese Kamera auf vielen dienstlichen Weltreisen. Diese Kamera besitze ich noch heute mit einem 50mm Normalobjektiv, 35mm Weitwinkel und 200mm Teleobjektiv. Letzteres habe ich noch in vergangenen Zeiten bei Photo Porst erstanden mit Schraubgewinde. Der Anschluss an die ME-Super erfolgt mit Hilfe eines Adapters.

Unterstützt habe ich ferner die Fotoindustrie noch mit dem Kauf einer Rollei Kompaktfilmkamera und einer Kleinbildsucherkamera Olympus-Mini mit Festbrennweite und einer Polaroidkamera image system SE, die heute kein Mensch mehr hernimmt. 

Den Traum eine Leica Kamera zu besitzen erfüllte mir meine Frau durch ein Geburtstagsgeschenk mit der Leica-Mini-Zoom, die den vorläufigen Schlusspunkt der analogen Zeit setzte. Mit der Leica fotografiert noch meine Frau.

 

Dias habe ich zu einem späteren Zeitpunkt auch vertont, dafür setzte ich mein Philips Spulentonbandgerät 4407 STEREO mit einem anzubauendem Grundig-Impulsgebergerät "sono-dia 4" zur Diafortschaltung. Das Band musste für diesen Zweck in einer Schleife  über den Impulskopf der Steuergerätes gelegt werden.

  Digitale Zeit

Den ersten Farbfernseher von Grundig in Modulartechnik haben wir im Jahre 1973 erworben nach Einführung des Farbfernsehens im Jahre 1967.

Die Videoaufzeichnung zog hier 1980 mit dem Grundig Video 2000 - Videorecorder 2 x 4 Plus stationär ein. Das Gerät war recht klobig, schwer und sehr teuer. Der Spiegel berichtete mit der Heftschlagzeile Nr. 48/1980 "Dies ist für uns das Jahr Null". Die Zeit der Videoaufzeichnungen brach an, endlich konnte man die Sportschau oder einen Krimi auf Videoband konservieren und zeitversetzt ansehen.

Video 2000

Zunächst sind nur TV-Sendungen aufgezeichnet worden, dann erwachte auch der Wunsch damit Aufzeichnungen aus dem privaten Bereich mit der Kamera durchzuführen. Es gab von JVC eine s/w - Videokamera am Kabel die an den obigen Recorder angeschlossen werden konnte, wobei die Kamera hierbei auf ein Stativ aufgestellt werden mußte. Besonders mobil war die Angelegenheit nicht, man konnte sich praktisch nur innerhalb der Wohnung bei Familienfesten bewegen, schließlich hat man auch noch einen 220 Volt Stromanschluß dafür benötigt. Den Spaß daran hat man schnell verloren...

Video 2000 war mit der Spurnachführung des Videokopfes das deutlich bessere Videosystem seinerzeit, besser als VHS bei dem Fremdkassetten wegen nicht automatisch nachführbarere Spurnachführung oft das Bild nur mit Störungen abspielen konnte.

Um 1990 gab es in der BRD etwa 9500 Videotheken mit einem riesigen Leihkassetten-Angebot für VHS, mittlerweiles muß man Videotheken mit der Lupe suchen. VHS der Japaner setze sich dann  endgültig auch aus Preisgründen durch und so mußten Grundig und Philips das Video 2000 Aufzeichnungssystem aufgeben.

Es folgte dann noch ein S-VHS Recorder, wieder von Grundig. Dieser S-VHS Videorecorder mit dann einer viel besseren Videoaufzeichnungsqualität war sehr teuer, er ist aber nach zwei Jahren schon ausgefallen. Die Reparaturen wären sehr teuer geworden und so wechselten wir zu einem VHS-Recorder von Blaupunkt(System Panasonic) Typ RTV-810 HiFi, der noch heute einwandfrei funktioniert.

Die erste Videokamera Panasonic MC10 für VHS-C Bandaufnahmen gab es ab 1988. Hiermit begann der Einstieg in die Videoaufnahme des Analogvideos auf Band und die Super 8-Schmalfilmzeit neigte sich dem Ende zu

MC10

Der nahtlose Zuspielschnitt von der Kamera zum Videorecorder war sehr ungenau und mit Verlusten behaftet, für die Texteinblendung hat man einen Schrift-Generator benötigt der gepixelte weiße Schrift während der Überspielung in das Video nachträglich hineinstanzte. Natürlich gehörte zum damaligen Videoschnittplatz auch ein Videomixer dazu.

Auf diese voluminöse Kamera hin folgte eine kleine HandyCam von Blaupunkt Typ CCR 890-Hi8(baugleich mit der Sony TR 805) im Jahre 1988. 
Jetzt erst ist eine Horizontalauflösung mit 400 TV-Linien möglich geworden und damit auch ein Qualitätssprung. Dazugekommen ist dann gleich auch noch für den Analogverschnitt der Videos im Jahre 1993 der Sony Casetten Recorder Hi8 EV-C500E mir zulegte der zwar jetzt noch da ist aber dessen Bandlaufwerk Bandsalat erzeugt, was ich sehr bedauere
.

Die digitale Bandaufzeichnung löste dann die analoge Bandaufzeichnung mit Sonys D8-Handycam DCR-TRV520E  aus dem Jahre 2000 mit 8mm-Kompatibilität zur Wiedergabe und Aufnahmen auf analogen Hi8-/Video8-Bändern ab.

Ab dem Jahre 2000 ist es dann auch möglich geworden mit leistungsstärkeren PCs das Digital-Video vernünftig über eine FireWire-Schnittstelle in den PC zu capturen und dort zu schneiden mit Pinnacle Studio DV.

Erster Videoschnittplatz

Nach den Videoschnittqualen mit einem 1999 angeschafften P3-500 MHz PC, dann im Jahre 2001 die "Befreiung" auf dem obigen Videoschnittplatz mit einem Medion P4-1,8 GHz vom Lebensmitteldiscounter ALDI.  

Die Chemiezeit in meinem SW-Fotolabor in welches noch ein Krokus-Vergrößerungsgerät hinzugefügt worden ist (gekauft auf einer Polenreise) mit dem Kauf der ersten Digital-Fotokamera Olympus 820L mit Festbrennweite und einem Chip mit 800.000 Pixel. Die Auflösung betrug 800 x 600 Punkte. Die Kamera machte brillante Aufnahmen, die am PC mit PhotoImpact 4.0 bearbeitet worden sind und mit Farbdruckern ausgedruckt worden sind. Gestört hat an dieser Kamera eigentlich nur die Festbrennweite. Die Aufnahmeergebnisse selbst waren unter den damaligen Wettbewerbern die besten, was die Brillanz, den Kontrast und die Bildschärfe anging.

Als Nachfolgemodell brachte Olympus die C-900 Zoom mit einer 3fach-Zoommöglichkeit. Trotz eines höheren Stromverbrauchs für die zusätzliche Zoomfunktion haben die Akkus eine wesentlich höhere Standzeit als bei der 820 L. Diese Kamera mit einem 1,3 Millionen Chip und einer Auflösung von 1260 x 986 Pixel ist nun meine ideale Reisebegleiterin geworden. Mittlerweile fotografiere ich ausschließlich nur noch digital. Die Bilder bearbeite ich mit Ulead PhotoImpact 6.0. Um den Überblick im Bilderverzeichnis nicht zu verlieren setze ich den Ulead PhotoExplorer 6.0 ein. Damit lassen sich die Bilder sehr schnell aussortieren, drehen und umbenennen. Die Auflösung ist völlig ausreichend bei einem vertretbarem Speicherplatzbedarf. Auf eine 16 MB SmartMedia Karte kann ich 72 Aufnahmen in 1260 x 862 machen. Mit einem selbstgebastelten Nahaufnahmevorsatz kann ich sogar Dias kopieren. Anfänglich habe ich die Bilder über das serielle Kabel eingelesen, dann über den Diskettenadapter FLASH PATH und jetzt mit dem Kartenlesegerät PIXO-MEDIA, welches auch die Memory-Sticks meines SONY-Camcorders lesen kann.

Im März 2003 begann dann für mich eine noch höherwertigere Digital-Fotografie mit der Olympus Camedia C-5050 Zoom. Diese Wunschkamera ist zugleich ein vorweggenommenes Geburtstagsgeschenk zu meinem bevorstehenden 60.Geburtstag in einigen Wochen.  Die Camera mit dem 5 Millionen Pixel Sensor und dem lichtstarken Objektiv 1:1,8 lässt keine Wünsche mehr offen. Das optische 3-fach Zoom kann mit dem 3,4fachen Digitalzoom im Telebereich bis zu 10fache Vergrößerungen realisieren (die 5 Mio. Pixel bieten hierfür eine entsprechende Reserve!). Mit der 32MB xD-Picture Card kann man ca. 26 Bilder (HQ: 2.560 x 1.9209 machen, mit der dazugekauften 256MB xD-Picture Card sind es dann nochmals zusätzliche ca. 208 Bilder. Darüber hinaus kann ich noch die SmartMedia Karten meiner C-900 ZOOM verwenden, wenn nicht meine Frau gerade mit dieser Kamera fotografiert. Die C-5050 hat eine Vielzahl von Aufnahmeprogrammen (Zeitgesteuert, Blendengesteuert, manuell gesteuert) und unterschiedliche Fokus-Systeme. Das LCD-Display lässt sich für Aufnahmen in Bodennähe und "über Kopf" ausschwenken. Sehr wichtig war mir der Makrobereich bis an 3cm. Schärfe, Kontrast und Farbe sind sehr gut gelungen und sie tragen zu farbtreuen Bildern bei, die richtig Freude machen. Ferner kann man Langzeitaufnahmen von bis zu 16 Sekunden machen, natürlich mit Hilfe meines Cullmann Travelpod 3090 welches ich auch für Video-Aufnahmen benutze. Videos können als Quick Time Motion JPEG mit oder ohne Ton, auf xD-Picture-Karten aufgenommen werden. Dies ist aber für mich eher nebensächlich. Wichtig ist für mich dagegen die Möglichkeit, einen externen stärkeren Blitz in Kirchen etwa, einzusetzen. Hier kann ich meinen alten Metz 30BCT 4 Blitz aus der Spiegelreflexzeit mit Mittenkontakt noch sehr gut einsetzen. Klasse auch, dass das Objektiv ein Anschlussgewinde hat, für weiteres Zubehör, wie Polfilter, Diaduplikator oder Vorsatzobjektive.

Besonders erwähnen muss man das ganz ausgezeichnete Buch "Digitale Fotopraxis OLYMPUS" von Frank Späth (fotoMAGAZIN). Das Buch befasst sich zum größten Teil mit Praxisanwendungen zur C-5050 Zoom und in einem kleineren Kapitel mit Spegelreflex E-20P. Frank Späth gilt als der Olympus-Spezialist und er gibt in dem Buch viele wirklich praxisnahe Beispiel über den Umgang mit beiden Kameras, wobei der Schwerpunkt bei der C-5050 Zoom liegt.

Im September 2004 habe ich die C-5050 Zoom meiner Tochter geschenkt, weil durch die Anschaffung des DV-Camcorders Panasonic NV-GS400 mit einer sehr Fotofunktion, mein Traum nach Vereinigung von Video und Foto in einem Gerät erfüllt worden ist und ich damit ab sofort keine zwei Geräte mehr mitschleppe.

Nun wollte meine Frau aber digital fotografieren, jedoch sollte der Fotoapparat dann etwas kompakter sein als es die C-5050 war und so fiel die Wahl auf die Panasonix Lumix DMC-LC80, eine Digitalkamera mit 5 Mio Pixel.

Die Kamera ist mit einem 3fach Zoom von Leica Vario ELMARIT ausgestattet, mit einer sehr guten optischen Leistung. Die Kamera wird hauptsächlich von meiner Frau genutzt.

Im Mai 2006 stieg ich von DV- auf HD-Video um. Ich kaufte mir den Sony HDR-HC3E miniHDV-Camcorder mit Bandaufnahme an, der auch über eine gute Fotofunktion verfügt. Jedenfalls reicht mir das für meine Reisedokumentationen aus. Besonders interessant ist für mich die 16:9 Fotofunktion, weil ich so mit den Standbildern direkt meine Videos inhaltlich ergänzen kann.

Die Sony HDR-HC3 wird seit Januar 2009 vornehmlich nur noch für Super8-Filmtransfer benutzt den ich zwischenzeitlich als Dienstleistung anbiete. Die Auflösung und die Farbauflösung der Aufnahme stimmt sehr gut mit den Eigenschaften des Super8-Filmmaterials von Kodak zusammen. Ferner ist die Touchscreenbedienung per Stift ideal für den Einsatz an der Filmtransfereinrichtung, vor allem mit dem Punktfocus und der manuellen Belichtungsregulierung.

 

Im Oktober 2007 wechselten wir mit der Digitalkamera auf das 16:9 Bildformat mit der Panasonic DMC-TZ3. 

Die Kamera ist mit einem 10fach Zoom Leica DC-Vario-ELMAR ausgestattet, mit einer sehr guten optischen Leistung. Ferner ist hier ein optischer Bildstabilisator (OIS) vorhanden um wackelfreie Aufnahmen machen zu können. Der Weitwinkel liegt bei guten 28mm. Der Monitor ist schön groß mit 7,6cm Diagonale. Mit einer Akkuladung können max. 270 Aufnahmen gemacht werden. Es wird ein 7,2 Megapixel CCD-Sensor verwendet. Die erzielbare Bildqualität ist höher als die Bildqualität mit der Fotofunktion des obigen HDV-Camcorders.

Mit dieser Digitalkamera können auch VGA-Videos in 16:9 mit einer Auflösung von 848x480 Pixel bei 30fps aufgenommen werden.

Es können bis zu 3 Serienbilder in der Sekunde aufgenommen werden.

Im Januar 2009 ist eine weitere HDV-Kamera dazugekommen mit der Canon HV30

Die Kamera liefert eine höhere Luminanzauflösung als Sonys HDR-HC3, ferner die Möglichkeit einer 25p-Aufnahme und sehr viele manuelle Eingriffsmöglichkeiten sowie einen Kopfhörer- und einen Mikrofon-Anschluß. 16:9 Fotoaufnahmen sind ebenfalls möglich allerdings in geringerer Auflösung als bei der Sony HDR-HC3. Die von Canon gelieferte Kamera stellte uns mit der Aufnahmequalität auf Band sehr zufrieden. Schon bald reifte der Gedanke uns zusätzlich noch eine Digitalkamera von Canon zuzulegen.

Im Oktober 2009 kauften wir uns eine Canon Bridge-Digitalkamera mit 20fach Zoom (28-560mm bezogen auf KB): Canon PowerShot SX1 IS mit einem 1/2,3" - Aufnahmesensor. Lowlightaufnahmen gelangen damit ganz gut bis ISO 400.

Mit dieser Digitalkamera können auch Full-HD Videos in 16:9 mit einer Auflösung von 1920x1080 Pixel bei 30fps aufgenommen werden. Die 16:9 Bilder haben eine Auflösung von 3648x2736 Bildpunkten. Sowohl die Bild- als auch Video-Aufnahme erfolgt mit dieser Kamera auf eine SDHC-Speicherkarte.

Beschreibung dieser Kamera

Im April 2010 ging es zurück zu einer modernen Spiegelreflexkamera mit HD-Videoaufnahmefunktion: Canon EOS 550D.

EOS 550D

Mit dieser Digitalkamera können auch Full-HD Videos in 16:9 mit einer Auflösung von 1920x1080 Pixel bei 24,25 und 30fps aufgenommen werden, ebenfalls kann man in HD mit 1280x720 Pixel und 50/60fps aufnehmen. Die 3:2 Bilder haben eine max. Auflösung von 5184x3456 Bildpunkten. Sowohl die Bild- als auch Video-Aufnahme erfolgt mit dieser Kamera auf eine SDHC-Speicherkarte.

Beschreibung dieser Kamera

Im April 2011 schaffte sich meine b.H. eine winzig kleine Nikon Coolpis S80 an, mit der sogar auch Videos aufgenommen werden können.

Coolpix S80

Diese Kamera paßt auch in das kleine Frauen-Handtäschchen hinein. Die Touchscreen-Bedienung ist nicht ganz verzögerungsfrei. Man bekommt schöne Bilder, die Videos sind eigentlich auch für Dokumentationszwecke einsetzbar.

Beschreibung dieser Kamera

Im April 2013 schaffte ich mir erneut eine neue Spiegelreflexkamera mit HD-Videoaufnahmefunktion an: Canon EOS 700D. Mit dem Canon STM Kit-Objektiv 18-55mm und dem kombinierten 2-Phasen sowie Kontrast-AF its es nun auch im LiveView-Betrieb möglich geworden einem beweglichen Objekt zu folgen, auch wenn das nur bei sich langsam bewegenden Objekten möglich geworden ist. Mit dem Betriebssystem Add-on Magic Lantern ist die DSLR gut aufgewertet worden, z.B. mit dem verlustlos arbeitenden 3fach Digita-Zoom.

EOS 700D

Diese Kamera war mit einem Dreh- Schwenkmonitor zur bequemen Einsicht auf das Motv ausgestattet.

Beschreibung dieser Kamera

Im Oktober 2015 habe ich meine komplette DSLR-Ausrüstung verkauft nach dem sich Canon nicht bewegt hat eine Nachfolgering der DSLR 700D mit UHD-Aufnahme- möglichkeit anzubieten.

Mein Ziel war es UHD-Videomaterial in zwei Dimensionen für meine FHD-Projekte für mehr Kreativität zu verwenden:

    1. Ausschnitt aus der Szenenlänge
    2. Ausschnitt aus dem Szeneninhalt
Die Revolution im Editing zeigt Panasonic in diesem Video: Klick!

Erste Gehversuche mit UHD-Material machte ich bereits seit August 2014 mit der Cam im Sony Smartphone Xperia Z2. So habe ich das endlich auch vom Inhalt her verfügbare Material während der Videobearbeitung wie gewünscht zu schneiden!

Entschieden habe ich mich für Panasonic Brifgekamera DMC-FZ300 mit einem Leica Vario-Elmarit 1:2,8, 25-600mm kleinbildäquivalent.

Panasonic DMC-FZ300

Das absolute Aushängeschild ist das Leica Vario Elmarit mit durchgehend offener Blende von f/2,8. Nun muß ich nicht mehr ein ganzes Arsenal von DSLR-Wechsel- objektiven mitschleppen. Diese Kamera wiegt 700 Gramm.

Zwar verfügt die FZ300 nur über einen 1/2,3" mit 12  Aufnahmesensort, die Vivid-Prozesstechnik sorgt  vorzüglich auch für gute Lowlight-Videoaufnahmen bis ISO 1600.

Diese Kamera ist mit einem Dreh- Schwenkmonitor und einem elektronischen Sucher in hervorstechender Qualität zur bequemen Einsicht auf das Motv ausgestattet.

Der Funktionsumfang dieser Bridgekamera ist eine Klasse für sich!

Beschreibung dieser Kamera

Im Mai 2017 ist als Backupkamera zu der obigen FZ300 eine Taschenkamera Sony DSC-RX100 dazugekommen. 

RX100

Diese Kamera liefert eine Bildqualität wie meine ehemaligen zwei Canon DSLRs.
Als Videoqualität bekommt man immerhin FHD-Videos mit einer Bildwiederholrate von bis zu 50/60p. Das lichtstarke Objektiv mit F 1,8 und der große 1" Aufnahmesensor sorgen bis ISO 3200 für Bildergebnisssse ohne Texturverlust. 

Schwachlichtaufnahme

Objekt war im Innenraum nur mit 25 LUX Tageslicht ausgeleuchtet

Eine gute Schwachlichtkamera also für den Hobbyfilmer und Hobbyfotografen.

  Fotobücher

Mein Vorbild für gute Fotos war das Buch "Der Grosse Photohelfer", Volksausgabe von Heinz Temmler aus dem HANNS PORST VERLAG NÜRNBERG aus dem Jahre 1954. Immer noch kann ich mich beim Blättern dieses Buches über die schönen Bilder dort regelrecht begeistern. Ich habe dieses Buch irgendwann im Jahre 1959 in einem Buchladen in Würzburg erstanden.

Zu dieser Zeit (1959) konnte ich mir keinen aufwendigen Bildband leisten, allerdings habe ich mir im Würzburger Bücher-Zoo einige Bildbände und Fachjournale ausgeliehen.
Ich war auch fleißiger Besucher von Dia-Shows, die z.B. Leitz, Asahi Pentax oder Minolta in Zusammenarbeit mit dem größten Würzburger Fotohändler (damals Photo Götz) veranstaltet haben.


Wichtige Grundlagen für eine Videoproduktion. buch
buch Videofimen wie bei den Profis.
Mehr als nur Hobbyfilmerei.

Natürlich besorgen wir uns zusätzlich noch verschiedene Foto- und Videomagazine zu unserem Hobby.

  Software für Fotobearbeitung

Natürlich habe ich diverse Bildbearbeitungs-Software im PC-Zeitalter ausprobiert. Gelandet bin ich aber bei einem Programm, welches mir alles bietet was ich benötige. Zudem ist diese Programme leicht zu bedienen und sehr übersichtlich. Es handelt sich um Ulead PhotoImpact (nun bei COREL, Entwicklung zwischenzeitlich eingestellt!) für umfangreiche Bildbearbeitung.

photoimpact x3

maler

PhotoImpact (Version X3 für 25,09 Euro im April 2010 bei CONRAD) ist sozusagen mein zweiter großer Photohelfer geworden, jetzt allerdings in der digitalen Welt. Man kann das Programm sogar unter Windows 10-64bit noch verwenden.

HDAV-Dia-Shows für den vorhandenen HDTV mit Blu-ray Player werden mit dem NLE Pinnacle Studio 18 Ultimate produziert, wobei diese Shows auch mit Bewegbildern (Video) bereichert werden.

Ergänzung zuletzt am 02.11.2015


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Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.

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