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Super
8 Rettung in letzter Minute
Projektoren
gehen kaputt, bald kann man historische Familienaufnahmen oder
Dokumentationen nicht mehr auf der heimischen
Leinwand
betrachten und die Filme wandeln durch chemische Prozesse ihre Farbe in
Richtung Rot/Grau. Höchste Zeit also für einen
Videotransfer
auf eine DVD oder AVCHD-DVD bzw. BD. Nach dem sich in meinem privaten
Video-Studio im letzten Jahr einiges in der Ausstattung
geändert
hat, habe ich auch meine Arbeitsweise bezüglich Videotransfer
mittels optischer Abtastung den neuen Gegebenheiten
angepasst. Meine besten Ergebnisse erziele ich wie folgt
beschrieben.
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Und
es geht doch !
(Jetzt
mit Synchronlaufsteuerung des Projektors von der Kamera aus)
Aufbau
für den Videotransfer mit HDV-Kamera

Bild
1: Filmabtastung von der Filmebene mit
HDV-Kamera
(BAUER T 525 MICROCOMPUTER DUOPLAY
Baujahr 1978)
Es
wird direkt von der Filmebene optisch gescannt
ohne Zwischenschaltung von Prismen oder zusätzlichen
Objektiven. Die Videoqualität übertrifft
Amateurüberspielungen per Leinwand und Winkelspiegel mit
Mattscheibe. Und eines hat man nach dem Videotransfer mit Sicherheit,
den von vielen Hobbyvideofilmern so begehrten und bei der reinen
Videoaufnahme nicht einfach zu produzierenden Super8-Filmlook
im Heimkino. Mit dem Film-Videotransfer holt man
sich also ein Stück Super8-Film-Nostalgie der 70er und 80er
Jahre zurück, von damals als die eigene Familie noch im Aufbau
war.
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Dienstleistungsbereich Video &
Bild
Super8-Videotransfer, Dia-Scannen, AVCHD auf Disc
etc. (Direktlink)
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Film/Video-Transfer-Objektiv
bzw. 85mm-Adapter:
Um
das kleine Filmbildchen von 5,68x4,22mm im
Projektor mit der Video-Kamera abfilmen zu können,
benötigt man ein Macro-Objektivorsatz mit
85mm Brennweite. Aus der Fotografie war mir schon bekannt, dass man
irgendein Objektiv einfach verkehrt herum an das Objektiv des
Fotoapparates ansetzen mußte um Macro-Aufnahmen machen zu
können, dafür hatte ich sogar einen Gewindering
damals gekauft um beide Objektive miteinander verschrauben zu
können. Das
vorhandene Projektorobjektiv Schneider Xenovar 1,2/15,5-28mm
habe ich deshalb gegen einen selbstgebauten 85mm-Adapter
ausgetauscht. Dafür habe ich das
ISCO-PROJAR 1:2,8/85mm meines alten Diaprojektors
hergenommen und einen 48mm langen Tubus nach den Platzgegebenheiten auf
der Drehbank mit 17,8mm
Durchmesser im hinteren Bereich
gedreht und diesen in die Objektivführung des Projektors
gesteckt. Ferner habe ich das ISCO-PROJAR-Objektiv selbst noch
im hinteren Schaft auf einen zur Öffnung im
Projektorgehäuse passenden Durchmesser von 40mm abgedreht und
auf den vorher genannten Tubus mit passenden Zentrierabsatz bis zum
Anschlag vor der Linse draufgesteckt. Mit zwei kleinen
M3-Stiftschrauben habe ich die beiden Teile; Messingtubus und Objektiv
zusammengeschraubt um eine stabile und gut geführte Einheit zu
bekommen. Ein BRAUN SUPER PAXON 1:2,8/85mm habe ich
noch als Reserve.
Dieses
Objektiv benötigt keine Führung und keinen
Zoom-Mitnehmer, da es lediglich bis zum Anschlag in den Projektor
gesteckt und nicht mehr gedreht oder verstellt werden muss. Man kann
die Objektivposition im Projektor auch sichern durch Einbau einer
Madensicherungsschraube in die Objektivhalterung.
Die Scharfstellung erfolgt ausschließlich per
Kamera-Objektiv, der Bildausschnitt wird per Zoom an der Kamera
eingestellt. Mit meiner Sony HDR-HC3 Kamera(10fach-Zoom) ist der
Einstell-/Verstellbereich groß genug um das Bild
zuverlässig im Monitor formatfüllend einstellen zu
können.
Bild
2: Macro-Objektivvorsatz
Es ist alles sehr eng im Bereich des Objektives und man muss alles gut
anpassen damit das Objektiv das Filmtransport-Zahnrad oberhalb nicht
stört. Sogar die Unterseite des Filmeinlaufkanals muss man
gegebenenfalls etwas nacharbeiten um dieses Transferobjektiv
dort bequem einsetzen zu können.

Bild
3: Adobe OnLocation CS3 und Audacity
während des S8-Capturings
Das Bild auf dem PC-Monitor erscheint spiegelverkehrt und auf dem Kopf
stehend. Mit Adobes OnLocation, einem Programm
welches als Videorecorder arbeitet (direkt auf die Festplatte
aufzeichnet), muss man das Bild spiegeln, auf dem PC-Monitor sieht man
das Bild dann in der korrekten Ansicht. Für das Capturing kann
man natürlich auch andere Capturing-Tools nehmen, OnLoction
ist da aber schon sehr komfortabel bei den Aufnahmesettings und in der
Darstellung auf dem PC-Monitor.
Aktuell
eingesetzte Hardware: |
| Super
8, aber mit Format

Aus meinem
Super8-Museum:
Nizo 560
Nizo 6080 mit Kompentium und Micro
|
SUPER
8 hat 1965 das Licht der Welt erblickt
Am
08. Mai 2005 ist weltweit zum 40.Geburtstag der Super-8 Tag
zelebriert werden.
Auch für mich war das ein Anlass mich mit den vielen
Filmmetern wieder einmal zu beschäftigen.
Ich
selbst habe am 22.07. 1987 meine letzte
entwickelte 15m Super 8 - Filmspule von Kodak-Stuttgart
zurückgeliefert bekommen.

Bild: Titel aus meinem Film Rab 1981
Überlegen wir mal kurz, womit wir uns da jetzt als ehemalige
Super8-Filmer herumplagen müssen. Es geht um die
Digitalisierung von winzig kleinen Film-Bildchen in den Abmessungen:
Kamerabild:
5,68 x 4,22 mm
Projektionsbild:
5,36 x 4.01 mm
Hobbyisten
klagen meistens wegen des Frequenzflimmerns und
wegen auftretenden Hotspots,
die ihnen die Lust am Videotransfer in Eigenregie vertreiben. Beide
Probleme bekommt man aber in Griff, wenn man etwas sorgfältig
in
der Abstimmung der Hardware vorgeht und vorhandene gute
Möglichkeiten der Korrektur mittels erschwinglicher Software
nutzt.
Ein
Kodak K 40 Super 8 Film mit 3 Minuten Laufzeit kostet zuletzt etwa
19,90 €uro. Es ist ein teures Hobby geworden heute noch mit
Super8
filmen zu wollen, auch wenn ein intakter Gerätepark noch
vorhanden
sein sollte.
Ganz
ehrlich, habe meinen Zweifel daran, ob modernere Bild-Speichermedien
nach 42 Jahre noch einen Transfer auf dann aktuelle
Medienträger
erlauben werden.
Die
Produktion des Kodachrome 40 wird eingestellt - Kodak brachte
im August 2005 mit dem Ektachrome 64T
(Preis 25,90 €uro!) einen neuen Super-8-Film auf den Markt.
Allerdings, 75% aller Kameras arbeiten mit dem neu
angekündigten
Ektachrome 64T nicht richtig, weil sie den ASA-Wert 64 nicht
lesen/verstehen können.
Bildqualität:
|
LP
|
Kontrastverhältnis
|
Bildpunkte
|
| Super
8-Film |
850
|
128:1
|
947.700
|
| DVD-PAL-Transfer(4:3) |
541
|
32:1
|
414.720
|
| HDV-PAL-Transfer(4:3!) |
698
|
32:1
|
1.180.000
|
Nun
es gibt immer noch Leute, die am Zelluloid-Kino festhalten,
andererseits bietet das digitalisierte Video neue
Möglichkeiten
der Hobbys, auch um alte Super8-Filme aufzupolieren.
Der Ton kam vom Super8-Film schon gar nicht kristallklar
„digital“ aus den Lautsprechern seinerzeit und der
Super8-Projektor hat mit einem knatternden und quitschenden
Dreschmaschinen-Geräusch so manche Vorführung
begleitet. Der
schwächste Punkt bei S8 war der Ton.
Durch die Notwendigkeit den Raum bei der Vorführung
abzudunkeln
allerdings, ist man näher an das Vorführthema
zusammengerückt.
Die Auflösung, Brillanz und Farbwiedergabe eines
Super 8-Bildes ist deutlich besser als das eines Video-Bildes.
Und was das Beste ist: Der Look!
Das Material hat eine steile Gradation, dichte Farben und
ermöglicht den von vielen so geliebten
„Filmlook“. Wenn man versuchen würden,
diesen besonderen Look mit 35 mm herzustellen,
müssten Sie enormen Aufwand im Kopierwerk und später
auf einer Workstation treiben. Ein teures Unterfangen.
Dunkeln
Sie auch bei der Vorführung von Videos am Fernseher den
Raum ab, vielleicht ganz elegant mit einem fernbedienbaren Dimmer und
diese gemütliche Zusammengehörigkeitsgefühl
stellt sich
vielleicht wieder ein...

Meine
Super8-Filme führe ich aber ab und zu noch im Original im
Sommer
bei guter Laune im Freiluftkino unseres Gartens auf, wenn es am
Spätabend dunkel geworden ist. Diese
Freilicht-Vorführung
vergessen die Besucher allerdings nicht so schnell...

Bild: Alte Bauer-Werbung für Normal 8 - Film
Kodak
Film-Calculator
SUPER8SITE
GLOBALSUPER8DAY
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| Super
8-Projektor
Aus meinem
Super8-Museum:
GOKO MM-1 Filmbetrachter

Noris 342 Stereo
Bauer T525 Microcomputer Duoplay

Bauer M2 Tageslichtvorsatz

Super 8-Film gescannt auf meinem Scanner
|
GUT DING BRAUCHT WEILE
!
Ich
habe nach einigen Versuchen (Winkelprojektion mit Glasscreen oder
Feldlinse) die für mich beste Methode des
Filmtransfers nach der folgenden Beschreibung durch Filmabtastung
direkt von der Filmebene gefunden.
Die von einigen Hobbyisten praktizierte Einzelbildabtastung habe ich
verworfen, da sich nicht in Echtzeit durchführbar
ist.
Für
die von mir bevorzugte direkte Filmabtastung werden nur wenige
Bauteile benötigt, der Umbau ist einfach
durchzuführen und
jederzeit ist leicht ein Rückbau des Projektors für
normale
Projektion wieder möglich.
|
Filmabtastung direkt von der Filmebene aus!
Bastlerdrang
hat mich dazu verführt nun endlich diese Variante (siehe Bild
1) zu realisieren und direkt von der Filmebene bei Tageslicht
und in Echtzeit zu arbeiten.
Folgende
Einrichtung habe ich an dem Bauer T525 MICROCOMPUTER DUOPLAY
Projektor verändert.
Zunächts
habe ich die Projektorlampe ausgebaut und dort die neue Lichtquelle "LUXEON
Lumiled LED, Lichtfarbe 5500K, 3 Watt" von TELECINE-FÄLKER
eingebaut. Die Spannungsversorgung habe ich auf Ratschlag von Dieter
Fälker hin, von einem Kupferdraht der
äußeren
Trafowicklung des Projektor abgenommen, so konnte ich auf ein separates
Netzteil verzichten. Jetzt habe ich kaltes Dauerlicht im
Filmfenster,
was hilfreich ist bei der Einstellung der Bildschärfe am
Camcorder
und Ausrichtung der optischen Achse vor Beginn der Aufnahme. Einen
weiteren Vorteil bietet diese Ausleuchtung noch, Schmutzpartikel hinter
dem Film sind nicht mehr zu sehen. Das Problem mit den
Hotspots ist nach dem Einbau dieser Beleuchtung für alle
Zeiten erledigt und die Beleuchtung ist
gleichmäßig über das ganze Bild verteilt!

Bild
6: Die neue gleichmäßig ausleuchtende
Projektor-Lichtquelle

Bild
7: An dieser Stelle zapfte ich den Trafo für die
Stromversorgung an
Wer
gerne eine solche Ausleuchtung selbst basteln möchte, der
bekommt die blanke Lichtquelle bei Conrad unter der Artikel-Nr.
176190 - 62 und der Bezeichnung LUXEON
LED 3W 3 STAR LB. WS LXHL-LW3C
für 9,95 €uro. Hier
gibt diese Lichtquelle für 6,24 €uro. Ferner gibt es
dort auch die nötigen Konstantstromquellen.

Es
gibt Bastler, die diese Lichtquelle in den Sockel einer alten
Projektionslampe eingebaut haben /17/ und /24/. Dort findet man auch
Vorschläge für die Spannungsversorgung. Zwischen
Lichtquelle und Film sollte dann aber noch eine LED-Streuscheibe
eingebaut werden.
Ein
etwas größeres Problem war es das Bild im
Projektionsobjektiv des Projektors vollständig einzufangen.
Nach
einigen Versuchen - auch mit Nahlinsen und zwei zusätzlichen
Dia-Projektorobjektiven - habe ich die Lösung gefunden (Bild 2
oben): Ich
baute mir als Ersatz für das Original-Projektorobjektiv ein
spezielles Macro-Transferobjektiv
wie oben beschrieben (Bild 2), welches aus einem
Diaprojektorobjektiv(85mm Brennweite) und einem selbstgedrehten
Messing-Verlängerungstubus besteht. Das innere des
Verlängerungstubus habe ich gegen Licht-Reflexionen mit
mattschwarzen-Fotopapier ausgekleidet.
Die
gesamte Optik ist so sehr gut in einer Achse zentriert, nichts musste
miteinander verklebt werden. Jederzeit kann man alles schnell
auseinanderlegen und nach dem Einsatz der normalen Projektionslampe und
des Originalobjektives den Projektor wieder ganz normal für
Projektionszwecke weiter nutzen.
Bei
Super8-Filmen, die mit 18 Bildern/s
aufgenommen worden sind,
wird die Projektionsgeschwindigkeit auf 50/3(Fügel-Blende) =
16
2/3 Bilder/Sekunde am Regler des Super8-Projektor und notfalls mit
Unterstützung eines Steckdosen-Dimmers
eingeregelt, so dass fast kein Helligkeitsflackern
mehr entstehen kann. Auf Grund des Phasen- anschnittes bei dieser Art
der Steuerung sind möglicherweise Steuergeräusche im
Audiobereich zu hören.
Wer
es sich zutraut, der kann auch die Antriebsrolle des Projektors am
Motor ändern (Faktor 0,926 kleiner!) um eine etwas
größere Übersetzung zu bekommen. Die
Abspiel-Geschwindigkeit wird damit um etwa 8% gemindert, was aber kaum
stört, auch wenn die Tonhöhe etwas absinkt (kann man
in der
Nachbearbeitung im Videoschnittprogramm nachbessern).
Schließlich
kann man die
Abspielgeschwindigkeit im Videoschnittprogramm auch wieder
um 8% anheben bei Filmen die mit 18 Bildern/Sekunde
aufgenommen worden sind.
Es
gibt auf der Motorreglerplatine einiger Projektoren meist ein Poti an
dem man etwas drehen kann um die Projektionsgeschwindigkeit zu
ändern. Es ist nur manchmal etwas schwierig an dieses Teil
ranzukommen oder es zu finden. Bei dem Bauer T525 befindet sich die
Motorregelplatine oberhalb des Antriebmotors. Für
eine Feinregelung wird lediglich ein
Präzisionspoti von 500 Ohm in Reihe mit dem auf der
Regelplatine sitzenden Trimmpoti geschalten.
Manche
Projektoren kann man von 50 auf 60Hz-Betrieb umstellen, was beim
Abgleich der Frequenzen helfen kann. Bei dem Filmprojektor
"REVUE
lux sound 80"
kann von
Haus aus in gewissen Grenzen bezüglich
der Abspielgeschwindigkeit geregelt werden.
Die
hier aufgezählten Möglichkeiten bieten aber alle keine
echte Synchronsteuerung zwischen Kamera und
Projektor.
Dieter
Fälker schrieb mir dann Ende 2002 zu der echten Sync-Steuerung
etwas sehr einleuchtendes:
Das von der
Videokamera erzeugte vertikale Sync-Signal, das pro Bild einmal kommt,
wird mit der Sektorenblende des Projektors verglichen. Eilt die
Sektorenblende dem Sync-Signal voraus, wird die Motordrehzahl des
Projektors reduziert, läuft die Sektorenblende dem Sync-Signal
nach, wird die Motordrehzahl erhöht. Der Vergleich erfolgt
50mal/Sekunde und erzeugt damit eine Laufstabilität mit der
auch Verschlusszeiten von 1/10000 Sekunde problemlos möglich
sind. Die Projektorsteuerung erfolgt so, dass die Aufnahme der Kamera
immer in die Mitte der Hellphase der Sektorenblende fällt."
Der
Super8 - Synchronizierer ist
bereits auf meiner alten
Homepage im Jahre 2003 unter Tipp 7 (Einbauanleitung)
vorgestellt worden. Ich habe die Erlaubnis bekommen die
Anleitung hier reinzustellen.
Der
Sync-Impuls ist am
Analog-Video-Output der Sony HDR-HC3 Videokamera
vorhanden, auch dann wenn die Kamera im Menü auf HDV-Aufnahme
gestellt wird.
Habe
nun endlich in meinem Projektor (Bauer T525) die lange bei mir
herumliegende und oben schon erwähnte Sync-Steuerung
eingebaut.

Bild
9: Der Sync-Baustein und die neue Sync-Anschluss-Buchse

Bild
10: Der Zusatz-Träger mit Lichtschranke
Fällt
das Lampenlicht auf die umlaufenden Sektorenblende und erzeugt es dort
einen stroboskopartig wandernden Schatten, muss man am Trimmpoti der
Sync-Platine feinfühlig etwas nachjustieren.
Voller Erfolg, die Kamera regelt
über den Analog-Ausgang den Projektor auf die Synchrondrehzahl
sehr schön herunter.
Jetzt
ist der 100% synchrone Super8-Videotransfer ein Kinderspiel...
Mit der
Bild-Wiedergabefrequenz von 16
2/3 Bildern pro Sekunde des Projektors werden nicht nur
Filme die mit 18
Bilder/Sekunde
aufgenommen worden sind mit der Aufnahme-Frequenz
der Videokamera
synchronisiert, sondern auch Filme die mit einer Kamerafrequenz von 24 Bildern pro Sekunde
aufgenommen worden sind. Man muss im letzten Fall im
Videoschnittprogramm die Video-Abspielgeschwindigkeit lediglich auf
144% setzen statt auf 108%.
Hier noch eine weitere Anleitung
für einen anderen Projektor von Mattthias
Schmidt.
Nach
Herausnahme der Film-Andruckschiene habe ich dann
noch die dünne Blechmaske für das Projektorfenster
entfernt.

Bild
11: Film-Andruckschiene
Damit
stehen nun mehr als 11% mehr Filmfläche
(sh. Maße in unterer Zeichnung) entsprechend dem Original-Kamerafenster
für die Abtastung zu Verfügung, sozusagen als Reserve
für den Overscan eines TVs oder für das
spätere saubere Beschneiden der Kanten. Ferner sind
die Dreckränder von der Filmandruckplatte jetzt endlich auch
weg.

Bild
12: Bildgrößenzuwachs von 11% ohne Filmandruckplatte
Nun
war es lediglich noch erforderlich den Camcorder etwas in der
Höhe
und seitlich auf einem kleinen Tischstativ zu justieren und das Bild im
LCD bis zum Rand hin aufzuzoomen und scharf zu stellen.
Üblicherweise haben die Kameras ein 10fach-Zoom mit dem man
das
S8-Bild voll erfassen kann. So ist es bei mir. Reicht der 10fach-Zoom
nicht aus, dann kann man den Digitalzoom der Kamera zusätzlich
noch zuschalten. Da man nur sehr wenig Digitalzoom zusätzlich
benötigt, sind Schärfeverluste auch kaum zu bemerken.
Dank
der
Kaltlicht-Beleuchtung kann man die Justierungen sehr gut an einem
Film-Standbild im
Projektor durchführen.
Was
für mich besonders von Bedeutung ist, dass die ganze
Transfereinrichtung jetzt vom Tageslicht abgeschirmt
ist, ich muss also den Raum nicht mehr abdunkeln beim Videotransfer.
Die Lumiled LED liefert dem Camcorder einen Farbton, der dem der Farbe
des Filmes sehr gut entspricht.
Der
Filmtransfer erfolgt in Echtzeit!
Der
Aufwand hat sich gelohnt, die Ergebnisse sind jetzt noch
besser als es z.B. mit dem Abfilmen von einer
GLASSCREENSCHEIBE
möglich war. Ich denke, dass ich damit an das Ende aller
Hobby-Versuche gekommen bin und nun das beste Ergebnis mit der direkten
Aufnahme von der Filmoberfläche erreicht habe.
Bauteilliste
(wie so oft benötigt der Mensch
drei Dinge):
Die
Investitionskosten
beschränkten sich auf die Anschaffung der
Limiled LED und des Sync-Bausteines bei mir für den Umbau,
alle
anderen Teile waren vorhanden, bzw. sie sind auf meiner Drehbank
(INTERKRENN PROFILINE IKD400) hergestellt worden (Anpassung des
Objektivaußendurchmessers und Tubus-Herstellung dazu).
Mittlerweile
(Ende 2008) konnte ich per Ebay noch zusätzlich einen
technisch sehr gut erhaltenen T525-Ersatzprojektor für 298
€uro erwerben können, der für die normale
Projektion bzw. als Ersatzteillager benutzt werden kann.
*
Erforderliche
Watt-Zahl des Lumiled LED:
Hier
sollte man darauf achten, dass die Beleuchtung nicht zu schwach ist und
die Aufnahme von der Kamera mit Restlichtverstärker
gemacht wird sondern die
normale größte Kamerablende noch ausreicht um
korrekt zu belichten, sonst bekommt man möglicherweise
verrauschte Aufnahmen. andererseits sollte die Ausleuchtung auch nicht
zu stark sein, sonst macht die Blendenöffnung zu weit zu und
wegen der dabei entstehenden Licht-Beugung die Aufnahmen unscharf
werden. Die Blende sollte nicht kleiner als 5,6 sein, ansonsten muss
man einen ND-Filter vor das Objektiv schrauben zur Lichtreduzierung.
TELECINE bietet derzeit 3 und 10Watt Lumiled LED, sogar regelbare an. Mit der
3Watt-Beleuchtung in meinem Projektor macht die Sony-Kamera
mit Blende F4 (1/50s) Aufnahmen im optimalen
Schärfebereich der Kameraoptik. Neuerdings
werden stärkere und sogar regelbare Lumiled LED angeboten, sie
sind erheblich teurer natürlich. Aus meiner Erfahrung mit sehr
vielen Filmtransfers kann ich sagen, dass man darauf verzichten kann
wenn man eine Aufnahmekamera mit regelbarer Belichtung hat, wie z.B.
die Sony HDR-HC3. Selbst dunklere Film-Stellen kann man ausreichend
hell und kontrastreich aufnehmen.
Anmerkung:
Liegen
Super8-Aufnahmen mit 24 Bildern/s vor, dann benötigt man einen
Projektor mit einer Zwei-Flügelblende. Hiermit wird 50/2 = 25
Bilder/Sekunde, die am Projektor einzustellen sind.
Wer
einen DVD-Recorder besitzt, der kann auch direkt von der Kamera aus auf
den DVD-Recorder aufzeichnen, wenn er nicht beabsichtigt im
Videoschnittprogramm nachzuarbeiten.
Behobene
Projektor-Störungen:
Antriebsriemen
gerissen:
Neulich
ist mir der Antriebsriemen im Projektor gerissen...
Genau eine Woche davor habe ich aber hier
vorsorglich Ersatz beschaffen können und so machte ich mich an
den
Einbau, der nicht ganz einfach war, weil der Motor ausgebaut und die
Lager der Schneckenwelle gelöst werden mussten und die Welle
zum
Einfädeln des Antriebsriemens abgehoben werden muss. Der
ursprüngliche Riemen mit quadratischen Querschnitt ist gegen
einen
Rundquerschnitt (4mm) bei einem mittleren Gesamtdurchmesser von 64mm
ausgetauscht. Man kann sich auch auf die Suche nach einem passenden
O-Ring (EPDM) machen. Dieser kostet hier vor Ort bei der SKF-Vertretung
50
Cent.
Film
zittert mechanisch auf/ab bei der Wiedergabe:
Der
Grund ist meist, dass die Film-Andruckschiene (Bild 11) dem Film zuviel
"Spiel" erlaubt. Man muss den Filmkanal enger stellen in dem man die
Film-Andruckschiene nach links zum Projektorgehäuse hin
verstellt.

Die
Film-Andruckschiene steckt auf diesen zwei Bolzen links. Der untere
Bolzen ist auf einem Exzenter gelagert und mit einer Sicherungsschraube
gegen Verstellung gesichert. An die Sicherungsschraube kommt man, wenn
man den Hauptschalter rechts im Bild demontiert (Projektor vom Netz
trennen!). Jetzt kann man den Exzenter verstellen (am besten mit
eingesetzter Schiene, weil man dann sieht was die Schiene macht. Dreht
man mit dem Schraubendreher links herum, schwenkt der
Film-Andruckschienenträger nach links und der Federdruck wird
verstärkt. Zum Abschluss muss die Sicherungsschraube wieder
festgezogen werden. Die Film-Andruckschiene (aus Kunststoff) sollte
parallel zur Andruckseite des Filmkanals steht.
Rückspulung
am vorderen Spulenträger fällt aus:
Der
Mitnehmer am unteren Punkt des Spulenarmes nimmt das Zahnrad an den
Innennocken nicht mehr korrekt mit um den Film motorisch
zurückzuspulen .

Da
ich zunächst keine Ersatzteile beschaffen konnte, habe ich mir
eine kleine Kurbel gebastelt die ich in die Hohlwelle der
Spulenlagerung stecke um den Film manuell zurückzuspulen. Ende 2008 konnte ich dann noch
per Ebay einen Ersatzprojektor anschaffen. Somit hat sich auch das
Ersatzteilproblem gelöst.
Linkhinweis:
Super8-Abtastung
Reparaturanleitung
|
|
| Filmklebestellen |
Die
Klebestellen sind es die am meisten vom Alterungsprozess betroffen
sind. Entweder der Film reißt dann während der
Überspielung oder die Klebestelle verursacht im Filmfenster
eine Transportstörung.
Um
defekte Klebestellen zu reparieren habe ich meine Würker
Trocken-Klebepresse reaktiviert. Man bekommt ja auch heute noch
Film-Klebestreifen Type: 3771 Duoplay 2-Sound (2-Bild-Streifen). Damit
geht die Reparatur am schnellsten.

Bild:
Würker Trocken-Klebepresse S8 "Film Splicer"
|
| Filmreinigung |
Für
den Hausstaubsauger habe ich mir aus einem 8mm
Messingrohr eine Aufsatzdüse gebaut. Das
Absaugröhrchen habe ich noch etwas abgewinkelt, so dass ich
immer vor Transferbeginn den kompletten Filmkanal
und die Filmbühne im Projektor gut
aussaugen kann.
Die
Naß-Reinigung der alten Filme vor der Digitalisierung
wäre
zwar wünschenswert, kann aber sehr gefährlich werden,
dann
wenn das Reinigungsmittel die Filmschicht angreift.
Es ist besser, wenn man dies lässt und sich statt dessen
am Einlaufkanal des Projektors einen Fuselfilter aus ganz weichen
Borsten (weichster Pinsel aus dem Fotohandel!) bastelt. Es
werden im Handel auch Antistatik-Bürsten angeboten /12/, die
dafür eingesetzt werden können. Nachfolgend
mein Selbstbau-Filmreiniger mit diesen Bürsten:

Bild:
Selbstgebauter Filmreiniger mit zwei Kinetronics StaticWisk Model SW-020 
Bild: Noris Filmreinigungs-Gerät
Neuerdings
arbeite ich zusätzlich mit Druckluft aus der
Pressluftflasche (Dräger 4Liter) die ich gebraucht
aber mit TÜV-Abnahme bei Ebay ersteigern konnte um den Staub
am Filmfenster während des Transfers wegzublasen. An den
5/8"-Anschluß der Pressluftflasche schließe ich vor
einer Transfersitzung einen kleinen Kompressor an (eigentlich
für Autoreifen gedacht), der einen Druck in der Flasche von
bis zu 18bar aufbauen kann. Ich pumpe allerdings immer nur bis 10bar
auf und stelle den Druckminderer an der Flasche dann auf einen
Entnahmedruck von 1bar ein. Der Druckluftvorrat reicht dann in der
Regel für mehrerer 120m Filmspulen aus.

Kompressoren
gibt es z.B. in ausgedienten Gefriertruhen.
Eine Bauanleitung dazu ist hier
zu finden.
Bis
zur Filmbühne kann ich einen Druckschlauch mit einer
Düse hinführen und dann dort während des
Transfers per Luftdruckpistole stoßartig blasen lassen.
Staub
der zwischen den gewickelten Filmmaterial auf der Spule Jahre oder gar
Jahrzehnte eingeklemmt war, haftet/klebt richtig an der
Filmoberfläche, Staubteilchen haben sich sozusagen
eingeschweißt in das Filmmaterial. In diesem Fall
muß man etwas kräftiger mittels Naß-Filmreinigung
nachhelfen..., dabei kann aber leicht die Filmoberfläche
beschädigt werden!
Bewährt
hat sich eine Reinigung mit einem weichen und fuselfreien
Mikrofasertuch welches man im Optik-Bereich mit
Reklameaufdruck sogar kostenlos als Brillenträger bekommt. Man
kann den Film trocken durch das Tuch per Projektor laufen lassen, dann
kann sich aber der Film durch die Reibung statisch aufladen und er
zieht noch mehr Staub an.
Man kann das Mikrofasertuch leicht anfeuchten (nebelfeucht!) mit
kalkfreien Osmosewasser/Destillierten Wasser.
Hierfür habe ich mir einen manuell betätigten Filmumroller
auf einer Holzlatte gebastelt mit einem Spulenabstand von etwa 1,5m.
Hierdurch wird sichergestellt, dass der Film abgetrocknet auf die leere
Spule aufgewickelt wird, wenn man kurz nach der Filmspenderspule mit
der Reinigung des Filmes beginnt.

Bild:
Filmumroller für Feucht-Filmreinigung per Mikrofasertuch
Den Filmumroller kann ich auch mit meinem Akkuschrauber sehr langsam
antreiben. Ein gutes Reinigungsmittel ist auch Wund-Benzin
aus der Apotheke (100ml kosten ca. 1,40 €uro), es ist
ungiftig, reinigt gut und es trocknet schnell ab. Und hier noch eine Idee für die Filmreinigung: Ultraschallreiniger
für Brillenreinigung hernehmen und etwas umbauen um den Film über
Führungsrollen durch das mit Osmosewasser gefüllte Gerät langsam
durchzuführen, danach mit Mikrofasertuch abtrocknen.
|
| Steckdosen-Dimmer: |
Wenn
keine Sync-Steuerung vorhanden ist:
230
Volt, Regelleistung 20 – 300 Watt zur Unterstützung
der
Projektorregelung (nur ganz wenig Korrektur ist damit manchmal
notwendig). Es kann aber auch sein, dass der Projektor stehen bleibt
wenn man mit dem Dimmer zu weit herunterregeln muss. In diesem Fall
muss man sich andere Methoden der Geschwindigkeitsanpassung
überlegen.
In
/24/ wird beschrieben wie man eine "Geregelte Dimmersteuerung"
selbst basteln kann.
|
HDV-Camcorder
und große Vorschaukontrolle: |
Mittlerweile
habe ich mir einen HDV-Camcorder zugelegt (Sony HDR-HC3E), der
im 16:9 Format
in höherer Auflösung das Filmbild aufnehmen kann als
es
SD-Camcorder tun können. Die Sony-Kamera ist besser
für den
Transfer geeignet als meine zweite Kamera die Canon VIXIA HV30. Die
Gründe sind: bessere Bewältigung des
Film-Kontrastumfanges,
viel bessere Bedienbarkeit per Stift auf dem Touchdisplay
während
des Transfers (stoßfrei!) für Punkt-Focus und
Belichtungsregelung. Die HDV-Kamera ist per Firewirekabel mit dem PC
verbunden, so dass der komplette Transfer direkt auf der PC-Festplatte
gespeichert werden kann.
In
der Vertikalen bekommt man volle 1080i, in der Horizontalen dagegen nur
75% der Bildbreite. Links und rechts sind also schwarze Streifen zu
sehen. Das sichtbare Bild hat dann aber immer noch eine
HDV-Auflösung von 1,18 Mio Pixel auf dem
Video-Band (ähnlich also der Auflösung des Super 8 -
Filmmaterials), im Falle DV-Transfer waren es nur 414.720.
Natürlich könnte man auch das Filmbild in 16:9
aufnehmen, dann aber verlieren wir oben und unten Bildinhalte die
bestimmt wichtig sind. Schließlich hat man seinerzeit bei der
Super8-Aufnahme keine 16:9 Maske im Sucher eingebaut um wichtige
Bildinhalte im 16:9-Fenster zu erfassen.

Bild:
Programmmonitor in Premiere Pro CC3 mit dem inneren Rahmen der als
Hilfsbegrenzung horizontal auf 25% und vertikal auf 0% gesetzt worden
ist als Markierung zum Beschneiden der Ränder auf das 4:3
Format. Bei der folgenden Down-Skalierung auf DVD wird dann das Video
auf 53,3% verkleinert was dann genau in ein DV-PAL-Projekt
paßt.
HD-Kameras
mit einer zu hohen Luminanzauflösung sind nicht so gut
für S8-Transfer geeignet, da erstens das Filmkorn
möglicherweise zu sehr in Erscheinung tritt, was dann ein
brösliges Bild geben würde und zweitens eine zu hohe
Auflösung auch Halbbildflimmern, lokales Moire etc. erzeugen
kann. Es kommt also eher darauf an, dass wir ein schönes und
ausgewogenes Bild bekommen. Mit Sonys HDR-HC3 geht das.
Wegen
der geringeren Dynamik der Videoaufnahme bei Hell-/Dunkelkontrasten
kann es an Kanten zu Bildung von CA (Chromatische
Abberation) kommen. Auch das müssen wir beim
Transfer hinnehmen.
Meist
haben moderne CMOS HD-Kameras den sog. Rolling-Shutter.
Dieser kann bei bestimmten Konstellationen das Bild verziehen. Nach
meiner Erfahrung ist das aber bei meinen Transfers - und das waren
nicht wenige bisher - kaum vor. Mit dem neuesten Freeware-Deshaker
läßt sich der Rolling-Shutter-Effekt
nachträglich entfernen.
Der
digitale Bildstabilisator wird am Camcorder
abschaltet.
Die
Scharfstellung wird manuell fixiert. Ich zoome immer soweit
es geht in das Bild hinein und stelle dann mit der manuellen
Einstellwalze am Camcorder scharf ein (meine Kamera zeigt eine
virtuelle Entfernung von ca. 3,2m an). Jetzt fahre ich auf den
gewünschten Bildausschnitt zurück. Alles bleibt
scharf, wenn nichts mehr an der Kamera verstellt wird. Sehr gut kann
man auch mit dem Punkt-Focus der Kamera scharf
stellen.

S8-Testsfilmstreifen
in Farbe aus dem Jahre 1979 für die Scharfstellung der
Videoaufnahme. Früher hat man solche Streifen für die
Scharfstellung des Projektorbildes eingesetzt. In Farbe nicht mehr
leicht zu bekommen, käuflich kann man derzeit aber noch
S/W-Testfilmstreifen per Internet kaufen.
Bei der Gelegenheit hier noch
ein Größenvergleich zum Normal 8-Film, dem
Vorgänger von Super 8:

Am
oberen und unteren Bildrand der zwei Frames sieht man, dass der
Kamera-Eigner die Filmbühne der Kamera nicht gereinigt hat. Er
hat
den dort angesammelten Staub mit auf den Film aufgenommen!
Zoomen für den
korrekten Filmausschnitt bei dem Videotransfer ist etwas
schwierig, weil es nicht langsam und genau genug an der Kamera gemacht
werden kann. Es kann auch sein, dass bei bestimmten Kameras der 10fach-Zoom nicht
ganz ausreicht, in diesem Fall muss man noch das Digitalzoom zuschalten.
Es sind einige Versuche nötig um den gewünschten
Einstellpunkt zu finden. Ich kontrolliere den Bildausschnitt deshalb
immer im Capturing-Fenster auf dem Monitor
bezüglich Bildausschnitt und mittiger Ausrichtung.

Die
Hilfslinien im Capturing-Fenster von Adobes On Location helfen
bei der Bild-Ausrichtung.
Auf
dem Kameramonitor kann man nicht genau ausrichten, da dieser einen mehr
oder weniger großen Overscan hat.

Overscan:
nur was sich im gelben Rahmen befindet, ist auf
dem
LCD-Monitor sichtbar!
Ebenfalls sollte man die Belichtung auf manuell fixieren,
sonst pumpt es vielleicht. Ich stelle die Belichtung etwas dunkler ein,
damit auch bei hellen Stellen noch Zeichnung sichtbar wird. Ich richte
mich da nach meinem Eindruck auf dem Capturingfenster des PC-Monitors.
Das Menü lasse ich auf dem Kameradisplay immer offen, so dass
ich auf im Transfer noch bezüglich der Belichtung eingreifen
kann.
Der
HDV-Camcorder HDR-HC3E muss nun auf eine Verschlußzeit
von 1/50sec eingestellt werden. Setzt man im
Monitor-Menü den AUTO VERSCHL auf "aus" ,
dann bekommt man die gewünschte konstante
Verschlusszeit von 1/50 Sekunde um für flackerfreie
Aufnahmen zu sorgen.
Man
sollte sich jetzt noch davon überzeugen, dass die Kamera
wirklich konstant mit 1/50 Sekunde aufnimmt in dem
man eine kurze Aufnahme macht, dann im Kamera-Menü
"STD.EINST." die Ausgabe "DATENCODE" aktiviert. Bei
Wiedergabe des eben aufgenommenen Videos sieht man dann neben anderen
Informationen auch den Verschlußwert und Blendenwert der
Aufnahme. Macht man diese Aufnahme gleich am Filmprojektor, dann kann
man auch den "Gain-Wert" hier ablesen, dieser sollte brav bei "0"
bleiben, ansonsten ist die Beleuchtung des Projektors zu schwach.
Darüber
hinaus kann man noch mit weiteren Funktionen des Camcorders
für eine bessere Aufnahmesituation sorgen z.B. den manuellen
Weißabgleich.
Der
Camcorder wird mit Netzspannung während des Transfers
versorgt, er schaltet sich deshalb nicht ab, auch wenn das Band sich im
Camcorder befindet welches eigentlich nicht gebraucht wird da wir das
Signal ja direkt zur Festplatte durchschleifen und nie die
Aufnahmetaste am Camcorder betätigen sondern das
Capturingprogramm am PC einfach starten. Bei manchen Camcordern muss
man das Band herausnehmen um das Videosignal zur PC-Festplatte
durchzuschalten.
Auf
Speicherkarte moderner Kameras kann man wegen der Formatierung nur
Szenen in max. Größe von ca. 4 GB aufnahmen, der
Transfer
muss also in diesem Fall zusammengestückelt werden!
Große Vorschaukontrolle:
Meinen zweiten 22" Monitor BENQ
E2200HD(16:9) mit 54,61cm Bilddiagonale und Full-HD-Auflösung
in 1920x1080 habe ich per HDMI-Kabelmit
der Aufnahmekamera Sony HDR-HC3 verbunden. Das erkaubt eine
hervorragende Kontrolle der Bildschärfe und der
Belichtung/Farbgebung (Weißabgleich!) während der
Aufnahme. Aber..., die Synchroneinrichtung die mit der
Videobuchse der Kamera gleichzeitig verbunden ist wird dann
abgeschaltet und man hat keinen Synchronlauf mehr zwischen Kamera und
Projektor. HDMI hat als Vorrang vor der Videoausgangsbuchse....,
schade! Man muss also als Vorschau den Capturing-Monitor des
eingesetzten Videoschnittprogrammes verwenden, was ja auch ganz gut
funktioniert z.B. in EDIUS Neo.
Mittlerweile gibt
es nun auch schon
Kameras die Einzelbilder des Filmes progressiv, also nicht mit zwei
Einzelbildern, aufnehemen können. Leider gibt es keine
Verbindungsmöglichkeit mehr per Firewirekabel zum PC, d.h. man
kann den Transfer nicht direkt auf die
PC-Festplatte speichern. Es
muss auf die Speicherkarte der Kamera gespeichert und dann auf die
PC-Festplatte umgespeichert werden was zusätzliche Zeit
verbraucht.
|
| Camcorderstativ
bzw. Überkopf- Kamerahalterung: |
Anfangs
verwendete ich ein Tischstativ von einem ausgedienten
Kaiser-Videotransfer-Set.
Neuerdings
habe ich den Stativkopf mit dem Mittelstab eines
alten Dreibeinstatives in meinen Schreibtisch montiert, d.h. mit dem
Schreibtisch verschraubt. Bei dieser Gelegenheit habe ich die Kamera
dann auch an einer Überkopfhalterung
aufgehängt, so dass die Aufnahme aufrecht erfolgt und mit dem
Videoschnittprogramm nur noch horizontal gespiegelt werden muss.

Bild: Überkopf-Kamerahalterung
auf einer am Arbeitsplatz
versenkten Stativ-Mittelsäule
So
kann ich jetzt mittels Kurbel und Zahnstange an der
Mittelsäule
eine Höhenanpassung der Kamera machen und die Position
sichern.
Der Projektor steht auf einer Zwischenplatte. Mittels Stellschrauben
kann ich den Projektor exakt zu den Displaykanten des LCD-Displays
ausgerichtet werden. Den Auslegerarm habe ich später
noch
mit einer in die Projektorfrontseite eingeschraubte M6-Gewindestange
abgestützt. Mit Hilfe von zwei Flügelmuttern kann ich
den Arm
gegen den Projektor oder umgekehrt schwenken und so eine exacte
horizontale Bildausrichtung nach den Markierungen im Vorschaufenster
des Capturing-Programmes die Kamera im Macro-Objektiv ausrichten.
Nichts
kann sich mehr in dieser Aufstellung bei einer Transfersitzung
verschieben.
|
| Audio
aufzeichnen: |
Der
Ton wird am Projektor von
der dritten Buchse von rechts abgenommen und in die Micro-Buchse
des Camcorders über das zwischengeschaltete Stereo-Mischpult
zum Pegelabgleich geführt. Es ist unbedingt die manuelle
Tonaussteuerung an der Kamera zu aktivieren.
Die
Ausgangsleistung für Audio aus dem Projektor ist jedoch viel
zu hoch für die Einspeisung in die Mic-Buchse der Videokamera.
Man
kann ein kleines Mischpult dazwischen schalten um den Pegel anzupassen.

Bewährt
hat sich auch ein solcher einfacher Spannungsteiler zwischen
Projektor-Ausgang (Buchse 41 - Ausgang für
Fremdverstärker) am Bauer T525):

Man
erzielt damit eine Dämpfung des Projektor-Ausgangssignals von
ca. 40dB. Der Projektor T525 spielt den Ton nur in Mono ab (Kontakte 3
und 5 sind in der Buchse zusammengeschaltet), es genügt
deshalb nur eine einzige solche Schaltung.
Hama
bietet ein Überspielkabel mit einem bereits eingebauten Spannungsteiler
(1:100) an:
00043306
Hama Audio-Kabel 3,5-mm-Klinken-St. - 3,5-mm-Klinken-St.,
Stereo, 2 m. Man bekommt es in Internet-Shops für 11,44
€uro plus Versandkosten.
Dieses
Kabel kann man entsprechend adaptieren.
Ich
habe meine Super8-Filme früher vornehmlich auf zwei
Audiospuren im Duo-Play-Verfahren vertont, d.h. Spur 1 hat Musik
bekommen und Spur 2 Kommentare und evtl. Geräusche. Der Bauer
T525 Microcomputer Duoplay kann dann an der Stelle der Kommentare und
Geräusche automatisch auf der Spur 1 die Musik weich
ausblenden auf ein um -6, -12 oder -24dB abgesenktes Niveau. Die
Überspielung erfolgt im Mono-Ton.
Wenn
die Kamera keine manuelle Tonaussteuerung hat:
Hat
der Kamera eine automatische Tonaussteuerung, wie
bei mir die Sony HDR-HC3, dann wird die Tonaufnahme über den
Mic-Input des Camcorders praktisch unbrauchbar
weil in leisen Tonpassagen die Automatik den Ton hochregelt was zu
gestörten Tonaufnahmen führt. Aus diesem Grund spiele
ich den S8-Projektorton in die Audio-In-Buchse des
PCs ein, was hier völlig störungsfrei geschieht und
auch manuell ausgesteuert werden kann.
Als Aufnahme-Programm für Audio benutze ich das kostenlose "Audacity".
Ich nehme Audio gleichzeitig mit Video auf,
d.h. zwei Programme arbeiten synchron und somit stimmen auch die
Geschwindigkeiten von Audio und Video überein. Im
Videoschnittprogramm muss man lediglich noch Audio und Video
zusammensetzen, wobei man Audio zu einem vorher schon ausgesuchten
Synchronpunkt auf der Timeline durch Verschiebung ausrichtet.
Beste
Tonqualität von den Filmen abnehmen:
Ich
schrieb schon, dass bei dem Filmtransfer der Film mit 16 2/3
Bildern/Sec läuft statt mit 18 Bildern/Sec. Nimmt man
gleichzeitig mit dem Film den Ton auf, dann wird der Sound langsamer
und dunkler klingend. Zwar kann man später die
Abspielgeschwindigkeit wieder angleiche, man verliert dabei aber doch
etwas Qualität. Ich bin deshalb dazu übergegangen den
Sound im zweiten Transfergang mit der Originalqualität mit
einer Filmabspielfrequenz von 18 Bildern/Sec aufzunehmen. Jetzt kommt
es nur noch darauf an die zwei Spuren Video/Sound entsprechend im
Videoschnittprogramm zu synchronisieren. Das gelingt meist ganz gut, da
damals nur selten Lippensynchron etwas aufgenommen worden ist, meist
war das immer eine Nachvertonung mit Hintergrundsound. Bei getrennt aufgenommenen Video & Ton, soll diese Software hier bei der Synchronisierung helfen. Getestet habe ich das allerdings noch nicht!
|
Aktuell
eingesetzte Software: |
| Capturing
auf die Festplatte

|
Ich
verwende neuerdings ausschließlich EDIUS Neo
für das direkte Capturing zur PC-Festplatte als Canopus HQ-AVI
(1440x1080/50i), also im Intraframe-Format. Der
direkte Transfer in ein I-Frame (jedes Einzelbild enthält alle
nötigen Informationen in sich selbst) basierendes
Intermediate-Format mit einem Colorsampling von 4:2:2 hat den Vorteil,
dass eine solche Datei multirenderingfähig
wird, d.h. auch bei mehreren Renderinggenerationen tritt
kaum ein Bildqualitätsverlust auf, was nach einem
Capturing in MPEG2-HD(HDV) nicht möglich ist. Man kann
natürlich auch in MPEG2-TS capturen.

Edius
Neo bietet eine einstellbare Life-Vorschau am Widescreenmonitor an. Von
vorn herein wird in der 16:9-Vorschau ein 4:3-Hilfsrahmen
eingeblendet, so dass mit dessen Hilfe die Kamera horizontal gut
ausgerichtet werden kann. Hier kontrollieren ich die von der
Transferkette angekommene Bildschärfe und regele
gegebenenfalls an der Kamera nochmals nach (Punkt-Focus!).
Auftretende Unschärfe währende der Aufnahme
wird meist
durch Spiel in der Filmbühne des Projektors verursacht. Man
sollte
deshalb vor der Aufnahme prüfen ob der Film noch gut an die
Filmbühne im Projektor gedrückt wird. Wenn es dort
wie Aspik
schlappert, bekommt man scharf/unscharf pumpende Videos.
Ein
Problem ist natürlich die Synchronisation per Dimmer. Man muss
da per Vortestung die optimale Position des Reglers finden. Am besten
wenn sich der Projektor "warmgelaufen" hat. Eleganter ist
hier zweifellos die erst von mir selbst eingebaute Synchronsteuerung
von TELECINE.
Die
Strecke zwischen Camcorderobjektiv und Oberfläche der
abzufilmenden Filmoberfläche muss frei sein von
Lichtreflexionen, was aber bei meinem Aufbau nach Bild 1 oben
automatisch gegeben ist.
Den
gesamten Filmkanal muss man vor dem Capturing reinigen. Soweit es geht
kann man das mit einem befeuchteten Microfasertuch machen, oder auch
absaugen oder gar per Druckluft ausblasen. Ich
würde allerdings kein Druckgas nehmen wegen der
schädlichen Aerosole und Explosions- gefahr durch elektrische
Funken im Projektor.
Hat
man alle Vorkehrungen getroffen, sind die Videoaufnahmen ausreichend
scharf, haben eine gute Farbstimmung und sie sind Hotspot- und
flimmerfrei.
Natürlich
kann man auch mit Premiere Pro CS3, Pinnacle Studio 12 oder direkt
Capturen. PPCS3 zeigt dann aber bei einem HDV-Capturing kein
Vorschaubild auf dem Monitor an, lediglich bevor das Capturing
gestartet wird. Man ist dann alleine auf die Kontrolle des Transfers
per Kamera-Monitor angewiesen. Im Falle Pinnacle Studio kann erst
horizontal gespiegelt werden, wenn das JPSEffects-Plug-in
installiert worden ist.
S8-Transfer
aufgenommen mit der Digitalkamera Panasonic DMC-TZ3
Sollte
mit dem Mozilla Firefox-Browser oder dem MS- Internet-Explorer das
Flashvideo nicht laufen, dann ist der neueste Adobe
Flash Player nachzuinstallieren (Version 9,0,28,0).
|
| Flimmern: |
Nach
Umbau der Projektors auf die oben erwähnte neue Sync-Steuerung
habe ich keine
Frequenzflimmern mehr im Video, der Projektor
läuft synchron zur Aufnahme-Kamera. Natürlich ist es
aber so, dass je nach Güte der Klebestellen im Film (manche
sind recht dick oder schlecht ausgeführt) der Filmtransport
etwas abgebremst werden kann, was die Synchronisation auch etwas aus
dem Tritt bringt. Schnell aber stellt sich die Synchronisation wieder
ein. Man muss diesen Effekt des kurzeitigen Flimmerns einfach als Filmlook
abhaken, denn die reine Filmvorführung ist ja auch nicht
aalglatt.
Bei
anderen Transferverfahren muss man hier zusätzlich
nacharbeiten um das Flimmern wegzubekommen. Dafür bieten sich
verschiedene Methoden an, auf deren Beschreibung ich aber verzichte,
weil ich bei meiner Methode das Problem nicht habe.
|
| Hotspots: |
Nach
Umbau der Projektors auf die oben erwähnte neue Lichtquelle "LUXEON
Lumiled LED" hat man keine
Hotspots mehr im Video, die Ausleuchtung ist
sehr gleichmäßig.
Bei
anderen Aufnahmeverfahren muss man hier zusätzlich
nacharbeiten um die Hotspots wegzubekommen, die von der
ungleichmäßigen Ausleuchtzone der Lichtquelle
verursacht werden. Dafür bieten sich verschiedene Methoden an,
auf deren Beschreibung ich aber verzichte, weil ich bei meiner Methode
das Problem nicht habe.
|
| Korrekturen
an der Videotransferdatei: |
Ist die Aufnahme per Edius
Neo auf die Festplatte transferiert worden, geht es nun noch
zu einer sehr zeitintensiven Nacharbeitung des Videomaterials.
Man muss bedenken, dass während des Transfers mit einem
zwischengeschalteten Makroobjektiv das winzige Filmbild mit 5,36 x
4,01mm aufgenommen wird und auf einem 40" HDTV dann um den Faktor von
ca. 147 vergrößert wird. Jedes Staubkorn und jede
Faser wird um diesen
Faktor ebenfalls vergrößert, auch jeder andere
Fehler im Film. Man
darf also die Erwartungen an die Videoqualität nicht zu hoch
schrauben. Mit einer Original HD-Videoaufnahme darf man das nicht
vergleichen, da man schließlich bei dem Transfer trotz aller
Bemühungen (Filmreinigung, antistatische Filmbürsten,
Druckluft etc.) nicht
in einem Cleanroom arbeitet während des Transfers. Bei der
Projektion mit dem Filmprojektor auf die Leinwand akzeptiert man ja
schließlich ebenfalls solche Fehler.
Videofilmer lieben wiederum den Look alter Filme. Edius Neo bietet dazu
z.B. den Filter "Alter
Film" an um genau diesen Filmlook ins Video einzubringen.

Man
erkennt an den obigen Settings, was man anders herum alles im
Filmtransfermaterial machen sollte um die häufigsten Fehler
abzudämpfen.
Die
Abspielgeschwindigkeit des Videos kann man zuerst um die beim Transfer
verloren gegangenen 8% der ursprünglichen Abspielgeschwindigkeit
korrigieren. Ich stelle in EDIUS Neo die Geschwindigkeit
deshalb auf 108% ein. Ferner
muss das Bild um die vertikale Achse mit dem entsprechenden Filter
gespiegelt werden. Anschließend wird etwas
nachgeschärft.
Mit
dem Layouter (Taste F7) wird das Bild nun gegebenenfalls in der
Höhe in den 4:3-Hilfsrahmen eingepasst und links und rechts
ein schwarzer Rand von je 12,5% eingestellt. Das war der
früher bei der Projektion sichtbare Bereich und die
Dreckränder vom Projektorfilmfenster sind dann weg.
Kanten,
Konturen und Schärfe können in der Nachbearbeitung im
gewissen Unfang verändert werden. Zu harte Kanten/Konturen
können mit einem Weichzeichnerfilter abgeschwächt
werden.
Für
die Nachschärfung kann man ein
Schärfefilter oder auch mit dem Filter "Unscharf maskieren"
oder der Gradationskurve (Gamma-Wert etwas nach
unten absenken) und dem Weißabgleich oder
gar mit eine Farbkorrektur nachgeholfen werden und evtl. mit dem Deshaker*
(siehe spezielle Themenseiten hier auf dieser
Homepage) die Aufnahmen beruhigt werden.
*
der Mercalli-Deshaker arbeitet auf dem Canopus-HQ-AVI-Material
besonders schnell, viel schneller als auf MPEG2-HD.
Grießeln/Rauschen
oder Film-Grain kann man mit einem Blurfilter, auch
Grainfilter bieten die Möglichkeit das rauschen
etwas weicher zu zeichnen. Ein Weichzeichner sollte jedenfalls immer
nach dem Grainfilter eingesetzt werden. Mit dem Entrauschen habe ich
mich hier
auf der Homepage beschäftigt. Ein "video noise reduction
plugin" als Plug-in für verschiedene Videoschnittprogramme
gibt es hier.
Die beste mir bekannt Methode um Videos zu entrauschen ist die
Anwendung des Neat Video Pro Plug-ins entsprechend
dieser Beschreibung: Klick!
Sollte
bei der Wiedergabe des transferierten Filmes das Bild leicht flickern,
dann kann man das z.B. in EDIUS Neo mit dem Filter Anti-Flicker
herausrechnen. Man hat dort die Flicker-Amplitude
nach Tests einstellen.
Ich
habe festgestellt, dass mit der oben beschriebenen Beleuchtung mit
einer Farbtemperatur von 5500 K im Falle der
Kodachrome 40 keine Farbkorrektur nötig ist. Anders sieht das
schon bei alten AGFA-, PERUTZ-, PORST- oder Quelle-Revue-S8-Filmen aus,
dort kann schon eine gewaltige Farbveränderung durch Alterung
auftreten.
Farbkorrekturen
gelingen meist am besten, wenn man mit dem Farbkorrekturfilter
die Tiefen, Mitten und Lichter
getrennt korrigieren kann. Tolle Ergebnise bekommt man bei Anwendung
vom Magic Bullet Look Colorgrading auf die Videos
nach dem Transfer. Bezüglich Durchführung von
Farbkorrekturen siehe auch hier.
Bei
starken Kontrasten (schwarzer Hund im Schnee z.B.) ist die
Videokamera überfordert dunkle Stellen korrekt, also mit
Zeichnung darzustellen. In diesem Fall kann man mit der Gamma-Korrektur
(YUV-Kurven in EDIUS Neo z.B.) in die Tiefen des Bildes
eingreifen. Meist hilft hier eine Absenkung um ein bis zwei Punkte aus
um noch eine Struktur sichtbar zu machen.
Bei
starken Kontrasten an Objektkanten kann Chromatische Aberration
(CA) auftreten, d.h. ein farbiger Saum, also ein Farbfehler. Eine
Filterung dagegen im Videoschnittprogramm ist mir leider nicht bekannt.
Staub
und Kratzer kann man im beschränktem Umfang auch
softwaremäßig mit dem DeSpot-Filter
und AviSynth später noch herausrechnen.
Vor allem an den Klebestellen hängen oft Fasern oder
Staubfusseln, die sich beim Lauf durch den Filmkanal vor dem
Projektionsfenster aufbauen und dann dort stören
können. Habe oft auch schon Filme gesehen die mit einer
verschmutzten Kamerabühne aufgenommen worden sind. An den
Seiten der Filmbühne hing oft der Schmutz der z.B. ins Bild
ragende Figuren auf den Film dann bei der Aufnahme einkopiert
hat. Mit dem Filter Logoaway oder DeLogo zum Beispiel
kann man solche groben Fehlstellen einigermaßen ausbessern.
Diese Restaurierungen sind allerdings recht zeitintensiv und niemand
möchte das dem Dienstleister bezahlen. Ein Feld also welches
der Besitzer des Schmalfilmes am besten selbst beackert.
Oft
sind Filme mit verschmutzter Kamerafilmbühne aufgenommen
worden, das sieht dann z.B. im Fulm am linken Rand so aus:
 |
In
diesem Fall hilft es nur das Filmbild im Videoschnitt- programm etwas
zu vergrößern und den verbliebenen Rest
nachzuschärfen. |
In
den Bildecken sind Filme manchmal auch mit Vignetierungen von
Sonnenblenden mit einer zu engen Öffnung aufgenommen worden,
diese
Ecken sind dann meist abgerundet und abgeschattet.
Oben
im Bild sehen wir links die Perforation des Filmes. Wenn diese
Perforation während des Filmtransfers in der Monitorvorschau
ganz
ruhig steht, nicht wandert oder zittert, dann ist das ein Zeichen
dafür, dass die Kamera die Aufnahme mit einem sehr ruhigen
Bildstand damals aufgenommen hat. Das war z.B. bei meiner Nozo 6080
immer der Fall. Mit einem solchen Ausgangsmaterial hat man
sehr viel Freude am transferierten Film.
Lange
Aufzeichnungen von Super8-Filmen kann man splitten
auf die aufzunehmende Diskgröße. Das geht am
leichtesten mit VirtualDub/Virtualdub MOD. Im Menü
Video muß man dafür davor "Direct
Stream Copy" aktivieren damit das Video bei der Aufteilung
nicht nochmals codiert wird. In der Zeitleiste unten legt man
entsprechende Markierungen für die zu speichernden
Telstücke an. Das jeweils blau markierte Teilstück
wird dann in der festgelegten Größe auf die
Festplatte ohne Neukodierung gespeichert.
Die
finale Ausgabe erfolgt z.B. in MPEG2-HD
mit 1440x1080/50i (HDV). Von hier aus kann man dann mit Hilfe des
kostenlosen MPEGStreamclip auch DVD kompatible
MPEG2-Dateien erstellen, wobei die schwarzen Ränder dann links
und rechts gleichzeitig beschnitten werden.
Soll
das Videomaterial für Apple-User mit Apple-Videoschniprogrammen
später weiter bearbeitet werden, ist es vorteilhaft das
Material als AVI-MOV auszugeben. Dafür
kann man den Codec PICVideoM-JPEG
einsetzen in VirtulDubMOD zum
Beispiel.

Um die besten
Ergebnisse mit diesem Encoder zu bekommen, sollte
die voreingestellte Standard-Kompression
nicht verwendet werden. Für eine optimale
Bildqualität und Vorschaugeschwindigkeit hat
sich eine
Videoqualität von 17 oder 18 mit 1:1:1 Subsampling
bewährt. Die
Vorschaugeschwindigkeit wird weiter gesteigert
mit einem Subsampling von 4:2:2. Die beste
Bildqualität wird nach Festlegung der
Qualität auf 20 bei einem Subsampling auf 1:1:1 erzielt, die
Vorschau auf dem PC kann dann aber schon gehemmt sein. Die
Option "2 fields of more then 240 lines" sollte deaktivierst sein. Wenn
diese Option angewählt ist, wird Interlacing bei Videos, die
mehr als 240 Zeilen haben, angewendet, was die Bildqualität
verringert. Ferner sollte "Advanced Deblocking" in den
Dekomprissionseinstellungen abgewählt werden. Wenn das
Deblocking deaktiviert ist, erhält man eine verbesserte
Wiedergabegeschwindigkeit des mit PICVideoM-JPEG komprimierten Videos.
Falls
ein 4:3 Format nach dem
Videotransfer erstellt werden soll, dann ist es am besten die
16:9-Datei per MPEG Streamclip in PAL-DV zu
konvertieren (für die Wiedergabe in MPEG-Streamclip
benötigt man das kostenpflichtige QuickTime MPEG2-Modul
für €20,33 und natürlich das kostenlose
QuickTime 7). Links und recht ist dann das Video um je 96Pixel zu
beschneiden (Cropping). Diese Konvertierung ist besser als es viele
NLEs machen (dort treten oft Aliasing-Artefakte und Unschärfen
auf).
DeSpot-Filter
Dieses Format kann man auch an Leute verteilen die
noch über keine HDTV-Ausrüstung verfügen,
sondern lediglich einen DVD-Player. Wenn man aus dem
HDV-Aufnahmematerial erst nach der Formatbeschneidung,
Bildfrequenzkorrektur etc. ein Intra-Frame-Video mit einem
entsprechenden Codec macht, werden die auf PAL-DVD skalierten
MPEG-Dateien qualitativ besser.
Den kostenlosen XMedia
Recode für Konvertierungen bekommt man im
Internet.
Schwierigkeiten bereitet oft die flüssige Vorschau des in HDV
transferierten Videos auf dem PC, der MS-Media-Player arbeitet recht
träge. Besser ist die Verwendung des kostenlosen Splash Lite Players
aus dem Internet.
Die
Aufnahme des Super 8 - Filmes mit einer HDV-Kamera und deren
großen Auflösung bietet sehr gute
Qualitätsreserven für die Produktion einer DVD. Mit
DV-Kameras habe ich das früher nicht so gut wie jetzt
hinbekommen.
|
| Kleine
Fehler |
Ganz
ohne kleiner Fehler geht es nicht bei diesem Verfahren, weil:
- pro
Sekunde 16 2/3 Bilder vom Projektor abgespielt werden
- pro
Sekunde 50 Lichtblitze vom Camcorder aufgenommen werden
- pro
Sekunde 25 Bilder auf dem PAL-TV dargestellt werden
Theoretisch kann das dann so aussehen:
Das
bedeutet, dass manchmal aus zwei verschiedene Halbbildern das TV-Bild
zusammengesetzt wird (man nennt das Halbbild-Blending)
und dadurch eine leichte Bewegungsunschärfe entstehen kann.
Der Zuschauer wird das aber praktisch kaum bemerken, da es nur 1/25 =
0,04 Sekunden = 40 Millisekunden sichtbar ist und sich somit das
Blending bei theoretisch jedem dritten Bild relativiert. Hier ein kurzer Bildstreifen
mit 10 Bildern in dem man sehen kann, wie sich die Digitalisierung je
nach Geschwindigkeit der Bewegung in der Praxis auswikt: 
Hier ein 1.1 Frameausschnitt als Download Die
Einzelframes sind mit VirtualDub mit dem normalen Deinterlace-Filter aus VD erzeugt
worden und dann 100% Bildausschnitte in 300x250 Bildpunkten mit
PhotoImpact X3 ausgeschnitten und zu einem Bildausschnitt
zusammengesetzt worden. Man kann in diesem Bildstreifen sehen, welche
Frames für kurze Zeit gestört und welche ungestört sind als progressives
Einzelbild. Verbesserungen erzielt man nach diesen Vorschlägen hier. Hier hat sich jemand mit einem AviSynth-Script am digitalisierten Material mit Verbesserungn versucht.
Mit einer Bild für Bild-Aufnahme kann man
diesen Aufnahme-Fehler vermeiden. Die Anwendung dieser Methode bedeutet
aber einen enorm viel höheren Zeitaufwand (Tipp 15 hier. oder diese
französische HP hier).
Der Original-Sound muss im separaten Aufnahmegang per Projektor
aufgenommen werden. Das Scannen von Filmstücken auf einem
Flachbettscanner ist problematisch hinsichtlich der sich dabei evtl.
bildenden Interferenz- und Moire-Muster sowie Newton-Ringe. Ferner
entstehen Ungenauigkeiten beim zusammensetzen der Streifen bei nicht
exakten Filmführungen sowohl hinsichtlich Verkantung als auch
hinsichtlich Aufnahme-Unschärfen wegen mangelnder Filmauflage
auf dem Scannerglas. |
Neuerungen im Oktober 2010
|
HD - TeleCine Capture Sync II
Vor ein paar Jahren konnte ich
vorsorglich bei Ebay einen
zweiten Bauer T525 günstig ersteigern. Diesen
Projektor habe ich an Telecine
Fälker zum Einbau der Synchronsteuerung und
LED-Beleuchtung eingeschickt. Es sind folgende Bauteile von Telecine
eingebaut worden:
- SYNC II Einbausatz für 16
2/3 Bilder/s (3-Flügelblende) mit von außen
zugänglicher Sync-Justierung
- HQ-Beleuchtung, 5W
(4500°K), neutralweiß mit von außen
zugänglicher Lichtmengenregelung
- Neuer Antriebsriemen
- Auf der Motor-Reglerplatine sind
diverse
häufig ausfallende Kondensatoren und Lastwiderstände
vorsorglich ausgetauscht worden.
- Austausch des
Motorlüfterrades gegen eine
zusätzliche Rotations-Trägheitsmasse auf der
Motorantriebwelle zum Zwecke eines besseren Gleichlaufes bei
Soundüberspielung vertonter Filme.
Die Entwicklung des SYNC-Einbausatzes und der HQ-Beleuchtung hat im
Vergleich zu den Bauteilen aus dem Jahre 2003 erhebliche Fortschritte
bei Telecine gemacht.
Die neue Super8-Transfereinheit auf Basis des Bauer T525 arbeitet jetzt
praktisch flickerfrei. Auf den Einsatz eines Anti Flicker Filters in
der Nachbearbeitung des Videos kann verzichtet werden. Mit dem von
außen zugänglichen SYNC II - Regler kann die
Synchronisierung jetzt bequemer nachjustiert werden,
sollte ein dunkler Balken durch das Bild wandern. Mit dem
außen liegenden Lichtmengenregler der HQ-Beleuchtung
läßt sich nun die Lichtmenge online regeln.
Als Macro-Objektiv setze ich
weiterhin mein oben beschriebenes
Eigenbau-Transferobjektiv ein. Die Sony HDR HC3 kommt ebenfalls
weiterhin für die
Übertragung des Videosignales zur PC-Festplatte zum Einsatz.
Für das
Capturing und EDITING der Videos benutze ich das Programm GV EDIUS Neo
2.5 Booster, wobei immer in HDV mit dem Canopus HQ-AVI Codec
transferiert wird. Je nach Wunsch wird aus dem Master-Transfer dann das
Finale Super8-Videomaterial produziert.
Bei Telecine Fälker kann man eine Demo-DVD günstig beziehen
mit 10 Vergleichsvideos (Artikel Nr. 4300) verschiedener Super8 Captureverfahren in SD.
Man kann sich von der Qualität des Videotransfers somit selbst ein
Bild machen.
In dem Magazin ZOOM für Filmemacher Ausgabe 6/10
findet man ab Seite 22 einen Test von fünf HD-Dienstleistern die
mit geschlossenen Systemen S8-Filme transferieren. Die Preise lagen bei
12,5 bis 65 Euro je 15m Filmrolle! In der Ausgabe vom Dezember 2010
treten weitere 100 Filmtransfer-Dienstleister zum
Preis-/Qualitätsvergleich an.
Die neue
Synchroneinheit von Telecine führt erheblich zur weiteren
Qualitätssteigerung des Super8-Videotrasfers hier bei der von uns angebotenen
Dienstleistung bei. |
| Ergebnisse
Und
es geht doch!
|
Jetzt auch Normal 8 Filmtransfer auf Video:
Öfters
bin
ich gefragt worden, ob ich nicht auch Normal 8 Filme scannen
könnte. Es ergab sich, dass ich einen REVUE lux 30b Filmprojektor
bekommen habe. Dieser Projektor ist mal von der Fa. EUMIG in
Österreich für das Versandhaus Quelle gebaut worden. Die
Beleuchtung habe ich ausgetauscht gegen eine 3Watt LED Beleuchtung mit
Spannungsversorgung von einem externen Netzteil aus. Am schwierigsten
war der Einbau meines Makro-Objektives von BAUER SUPER-PAXON
1:2,8/85mm. Auf Grund der Gegebenheiten mußte ich die Halterung
vom ursprünglichen Projektionsobjektiv ausbauen und auch das
Führungsblech sowie die Fokusierhilfe ausbauen und das
Gehäuse innen nachfräsen um den Tubus des Makro-Objektives
einführen zu können. Nach einigen Versuchen mit dem Abstand des
Makroobjektives zur Filmbühne hin, stellte ich fest, dass ich das
ursprüngliche Objektivgehäuse garnicht hätte ausfräsen müssen, weil die
hintere Linse des Super-Paxon vor der Projektorkante (siehe Strich im
zweiten Bild unten auf dem Objektivtubus) zu liegen kommt..., tja ich
war etwas zu schnell, hätte mir also Arbeit sparen können und nicht
soviel am Objektivgehäuse ändern müssen.

Für die
Videoaufnahme von der Filmebene aus verwende ich auch hier meine
HDV-Kamera Sony HDR-HC3 mit Direkttransfer zur PC-Festplatte. 
Hier
die ausgeschwenkte und ausgefräste ehemalige
Projektionsobjektivhalterung mit der Filmandruckplatte. Rechts sieht
man die neue Halterung des Makroobjektives bestehend aus einem Ring vom
alten Wasserrhahn und Alu-Befestigungsplatte am Projektorgehäuse. Die
Objektivlage wir gesichert mit der hier sichtbaren Imbusschraube Da
ich in diesem Fall keine Synchroneinrichtung für
den Frequenzabgleich Kamera/Projektor verwende, setze ich den
Deflicker-Filter hier in der Nachbearbeitung ein, siehe mein Beitrag hier. Mit Video de Luxe 17 kann man solche VirtualDub-Filter direkt im Videoschnittprogramm einsetzen. Im
Zusammenhang mit der Normal 8 - Transfereinrichtung habe ich nochmal
einen Vergleich mit meinen beiden HDV-Kameras durchgeführt, also je
einen Transfer mit Sony HDR-HC3 und Canons HV30. Eindeutig ist HC3 die bessere Aufnahmekamera für den Filmtransfer aus folgenden Gründen: - Bessere Zeichnung in den Lichtern
- Bildschärfe praktisch ohne Unterschied
- Aufnahmeschärfe
per Punkt-Focus mit Stift auf Berührungsbildschirm viel komfortabler,
präzisser und auch während des transfers noch auf anderer Filmszenen
justierbar ohne Ershcütterung der laufenden Kamera
- Über
Berührungsbildschirm und Stift ist auch die Belichtung jederzeit von
Automatik auf manuell und im manuellen Betrieb die Belichtung
einstellbar
- Kamera ist weniger anfällig auf CAs an starken Kontrastkanten
- Die Farbstimmung der HC3 paßt viel besser zum Bildstil der Kodak Super 8 Filme
In der Summe bekommt man also bessere Scannergebnisse mit der Sony HC3 und nicht mit der Canon HV30.
Die Bildqualität ist gewohnt gut, wie im Falle der Super 8 - Flimtransfer- einrichtung, jedoch immer ohne Ton.
Filmtransferqualität
Die
transferierten Videos können sich sehen lassen, sie sind
scharf, sie flimmer/flickernn kaum und sie haben eine
gleichmäßige Helligkeitsverteilung sowie schon von
der Aufnahmeseite her gute Farben.
Bei
den nachfolgenden drei Videos handelt es sich um Flash-Videos
die aus der DVD-Version der transferierten S8-Filme erzeugt worden
sind. Hier in der Homepage haben diese Transfer-Videodemonstrationen
nur eine Auflösung von 400x300 Pixel und sie sind mit einer
Bitrate von nur 700 KBit/s in Premiere Pro CS3 produziert worden.



Diese Frames sind aus einem Super 8 -Film aus dem
Jahre 1981 auf Kodachrome 40
(Aufnahme mit Nizo S 560) gespeichert worden. Sie
sind lediglich verkleinert und deswegen eine Stufe in PhotoImpact 11
nachgeschärft worden, sonst keinerlei Korrektur!
Beispielvideo
1: "Paris 1981"..., mit Sync-Steuerung des Projektors
Beispielvideo
2: "Hennek-Kinder 1978"..., mit Sync-Steuerung des Projektors
Beispielvideo
3: "Tirol 1984"..., mit Sync-Steuerung des Projektors
Sollte
mit dem Mozilla Firefox-Browser oder dem MS- Internet-Explorer das
jeweilige Flashvideo nicht laufen, dann ist der neueste Adobe
Flash Player nachzuinstallieren (Version 9,0,28,0).
Hier
noch zwei Videotransfers von mir in höherer
Auflösung, auch ein Beispiel für ein HD-Video in
1280x720p ist dort zu sehen.
Das
hier vorgestellten Videos sind im Videoschnittprogramm nicht
nachgearbeitet worden!
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Dienstleistungsbereich Video & Bild
Super8-Videotransfer, Dia-Scannen, AVCHD auf Disc
etc. (Direktlink)
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Da nun schon die Aufnahme in HDV-Auflösung
vorliegt beschneiden ich in Premiere Pro CS3 das Bild an den
Rändern etwas und erstelle mir zusätzlich aus dem
Videomaterial eine hochauflösende AVCHD-DVD mit Authoring.
Eine solche hochauflösende Disk kann ich dann mit dem
Bluray-Player der Sony Playstation 3 zum HDTV abspielen.
Hochauflösendes
Heimkino; jetzt auch für Super 8:

Insgesamt bin mit dem Super8-Videotransfer sehr zufrieden, schließlich spart man durch
Selbsthilfe sehr viel Geld. Etwas Mühe lohnt sich also,
vorausgesetzt man hat Geduld und etwas Basteltalent.
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Nachfolgend
noch ein Hinweis auf meine ältere Homepage zum Super 8 -
Videotransfer mit Beschreibung verschiedener Methoden, die ich
teilweise selbst eingesetzt habe um zu lernen, bzw. die mir von anderen
Hobbyisten zugeschickt worden sind: Bitte
hier klicken!
Links
zur Super8-Filmtechnik:
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für: Geregelte Dimmersteuerung, Impulssteuerung,
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Digitale
Filmbearbeitung für das Electronic Cinema
/26/ Zelluloid-Tuning am Computer Referenzen:
-
Im "HIGHTECH
Journal" 2/2003 von PC-DIREKT wird auf Seite 13 diese Seite
hier als Referenz für Videoüberspielungen genannt.
-
Im "PC Magazin"
mit Beitrag
vom 25.08.2008 wird diese meine Seite ebenfalls als Referenz
für Videotransfermethoden erwähnt.
- In "PC
go" 1/2010 wird auf Seite 138-141 erneut diese Homepage
hier Transfer-Bastlern empfohlen.
14.01.2005, 06.02.2011, B.P.
Hennek
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aber in der Regel gern erteilt.
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