Workstation für den Videoschnitt ab 05/2020

4K-Videoschnittrechner
 
Intel Core i9-9900K 8x3,6 GHz und UHD Graphics 630,
Business Maschine mit 8 Prozessorkernen

Fünf Jahre nach dem MEDION ERAZER X5366 F "von der Stange" mit dem SKYLAKE i7-6700 auf Mainboard von Elitegroup und dem Selbstausbau zu einer vollwertigen Video-Workstation mußte ein zweiter Videoschnitt-Arbeitsplatz für mein Kleinunternehmen  Digital Video & Bild her.

Ursprünglich habe ich die Anschaffung eines neuen Notebooks überlegt, der Spaß daran ist mir vergangen nach dem ich den Preis für die nötige Leistungsklasse sah und auch noch feststellen mußte, dass die Notebooks heutzutage über keine Firewire-Anschlüsse mehr fabrikmäßig verfügen, was dann zusätzliche Ausgaben bedeutet hätte für eine Thunderbold-Box um die Schnittstellen zu erweitern.

Grundausstattung des Kauf-PCs
Selbstnachrüstung zu einer Video-Workstation
Dedizierte 2-te Grafikeinheit
Monitore  und TV-Vorschau
BM-Intensity I/O Videokarte
Erfahrungen mit der I/O Videok.
EDIUS-HDMI-Cap.
Windows-Setting
Problem mit Boot-Manager



Die Prozessorfrage geklärt:

Da ich viel zu wenig in der AMD-Prozessortechnik bewandert bin und schon immer mit der Zuverlässigkeit der QuickSync - Intel-Prozessoren zufrieden war, habe ich mir auch diesmal für die Intel-CPU entschieden.

CPU-Benchmark(Multi-Core) verschiedener Intel-CPUs mit CINEBENCH R20* als Entscheidungsgrundlage für  die CPU-Wahl:

  • Intel i9-9900K-PC - 4870 cb(PC 2020)
  • Intel i7-9700K-PC - 3651 cb
  • Intel i7-8700K-PC - 3479 cb
  • Intel i7-9750H- mobile - 2639 cb
  • Intel i7-6700-PC - 1774 cb(PC 2015)
* Cinebench R20 basiert auf der Cinema 4D Suite, einem weltweit eingesetzten Programm, das benutzt wird um 3D-Inhalte und Formen zu generieren. Der Multi-Core Test bezieht alle CPU-Kerne mit ein und zieht auch einen großen Nutzen aus Hyperthreading.

Im Vergleich zu meinem alten CPU leistet die neue CPU Intel i9-9900K  4870/1774 = 2,75fach mehr...

Core 9 CPU von Intel

Grundausstattung des Kauf-PCs:

Wegen dem günstigen Preis- Leistungsangebot habe ich mich diesmal für ein betriebsfertiges Grund-PC-System "AGANDO fuego 9963i9 quiet!" eines Unternehmens mit Arbeitsplätzen in Deutschland(Jever) entschieden. Diese Firma hat den Auftrag von mir bekommen folgenden 8-Core PC mit dem Intel i9-9900K Prozessor nach meinen Wünschen zielgerichtet ohne unnötigen Schnick-Schnack wie bunter Gehäuseraum-Ausleuchtung zu bauen bei überschaubaren Kosten. Das verbaute Mainboard ASUS Prime Z390-P hat genügend Steckplätze für den Selbstausbau z.B. für mehr RAM, zweite SSD, zweite interne Festplatte, dedizierte Grafikarte und Funktions-Steckkarten. Die Preise für ein erneutes MEDION Gamer-System zum Ausbau für eine leistungsfähige und erweiterungsfähige Workstation sind bei MEDION in der letzten Zeit davongaloppiert.

Gehäusewahl modular und schallgedämmt mit Silent-Lüftern bestückt, trotzdem geräumig.

Frontanschlüsse

AGANDO-PC

Midi Tower be quiet! Pure Base 500 grau
perfekt für leise, luftgekühlte Systeme mit unmittelbarer Prozessor-Abwärmeführung aus dem Gehäuse

Für den Betrieb eines BD-/DVD-Brenners ist im Gehäuse kein Einschub von aussen vorhanden was nicht schlimm ist, da ich einen extern an USB-3 angeschlossenes Gerät benutze für zwei Arbeitsplätze.

Ich editiere Videos vornehmlich mit:

  • EDIUS X WG/9.x WG, dafür genügt die integrierte Intel Graphics UHD630 mit QuickSync. Die zusätzliche dedizierte Grafikkarte NVidia GeForce RTX 2060 Super  ist insbesondere für das neue im September 2020 erscheinende EDIUS X von hoher Bedeutung. EDIUS kann über die Firewire-Schnittstelle Videos von Analog-Videobänder capturen und DVD- sowie Blu-ray mit Menü- und Kapitelsteuerung versehen und brennen.
  • DaVinci Resolve 16.x Studio mit nachgerüsteter dedizierter Grafikkarte oder integrierte Intel Graphics UHD630 mit QuickSync. Ich nutze von Resolve die Arbeitsräume EDIT, Color, Fairlight une Delivery. Insbesondere nutze ich die für Videorastaurierungen sehr nützlichen FX-Filter im Arbeitsraum Color. Video-Capturing und optische Medien brennen kann dieses Programm leider nicht.
Es gibt nicht das Videoschnittprogramm was alle meine Wünsch erfüllen könnte. Deshalb nutze ich aus den obigen zwei Videoschnittwelten das Beste was jeweils das Videoschnittprogramm liefern kann.
Beide Videoschnittprogramme arbeiten sehr stabil und zuverlässig ohne Funktions-Verzögerungen, Hängern oder Abstürzen!

Als Videozielformat ist hier jeweils Full-HD(1920 x 1080-30p) für eine Blu_ray und als Video-Datei in H.264/AVC aus UHD-30p Aufnahmen mit einer Bitrate von ma. 100 Mb/s wegen der Schnittvorteile meinerseits festgelegt.


Hauptmerkmale der neuen Video-Workstation sind:
  • Gehäuse "be quit!" mit verdeckten Kabelmanagement und Geräuschdämmung
  • Mainboard ASUS Prime Z390-P: Klick!
  • Coffee-Lake-CPU Intel Core i9 9900K 8x 3,6GHz, Das "K" ist besonders im Falle EDIUS wichtig, weil damit die QuickSync - Hardwarebeschleunigung aktiviert werden kann.*
  • Cooler: "be quiet!" Pure Rock
  • 32GB DDR4-RAM, ausbaufähig auf 64GB
  • Integrierte Intel Graphics UHD630 1759MB - es wird ein Teil des 32 GB großen Arbeitsspeichers belegt, dieser reduziert sich dementsprechend. Das Videosignal zum angeschlossenen 46" Samsung-HDTV wird von der Hardware des Prozessors per HDMI ausgespielt: Klick!. Nach dem Einbau der Intensity Pro 4K I/O-Videokarte ist jetzt diese für die vollauflösende Vorschau am HDTV verantwortlich.
  • Der erste freier Einbauplatz PCIEX-16 ist für dedizierte Grafikkarte vorhanden,
    der zweiter Einbauplatz mit 4 Lanes(vier Datenautobahnen) kann idealerweise für eine I/O-Videokarte eingesetzt werden
  • Kein Thunderboldanschluss für Erweiterungen auf dem Mainboard
  • NVME M.2 SSD 500GB von Kingston
  • Ein freier Einbauplatz für eine zweite SSD ist vorhanden
  • 2000 GB  S-ATA3 interne Festplatte
  • Ein freier Einschub für eine zweite Festplatte ist vorhanden
  • Dawicontrol Firewire Karte für den Anschluss des noch vorhandenen Nikon Super Coolscan 4000 ED mit VueScan-Software meines Kleinunternehmens Digital Video & Bild.

    Hostkontroller

    Den Treiber hat die Einsteckkarte schon "on Board", man muss bei Windows 10 nichts nachinstallieren.

  • Drei weitere freier PCIEX1-Steckplätze sind zusätzlich noch verfügbar
  • Netzteil: "be quiet!" System Power B9 600 Watt
  • Windows 10 Professional 64-Bit Version 2004,
    MS stellt kostenlos - gegen eine Registrierung - zusätzlich ein Cloud-Laufwerk "OneDrive" mit einer Speicherkapazität von 5 GB für sichere Lagerung von Fotos, Videos oder Dokumente zu Verfügung auf die man auch unterwegs mit dem Smartphone z.B. zugreifen kann.
Das alles sollte genug sein für die folgenden Jahre.

Der Preis für den betriebsfertigen PC lag bei 1.389 €, nur 288 € höher als der MEDION-PC im Jahre 2015.
AGANDO leistet 36 Monaten Garantie & Support, 36 Monate  erweiterte Garantie auf PC-System sowie kostenloser technischer Support per Mail, Telefon & Live-Chat.


Die Lieferzeit hat 12 Tage gedauert, wegen der Pfingstfeiertage 2020 dazwischen...


Nach Eingabe des Windows-Produktschlüssels ist Windows initialisiert worden. Für den "MS Defender Antivirus" mußte gleich ein Update nachinstalliert werden. Der Computerschutz ist selbstständig aktiviert worden. Der PC ist flüsterleise!
Das Gehäuse ist unglaublich geräumig, alle Verkabelungen sind verdeckt geführt, da hängt nichts über dem Matherboard. Das Netztteil und die Festplatten-Montageplätze haben einen eigenen abgeschotteten Raum im Bodenbereich.

* Selbst DaVinci Resolve Studio kann mit per QuickSync GPU zusammenarbeiten, die Settings dafür stellt DaVinci automatisch nach der vorgefundenen Grund-Hardware-Ausrüstung wie folgt ein:

GPU-Config

QuickSync

Automatische Settings für die CPU Intel UHD-Graphics - ohne dedizierter Grafikkarte

Leistungsfähigkeit der Intel UHD Graphics 630: Einzelheiten siehe: Klick!

NVidia GPU

Automatische Settings für NVidia GeForce GPU  - also mit dedizierter Grafikkarte

Weitere von DaVinci Resolve standardmäßig angelegte Settings:

Media Storage Locations

Ordner auf C-SSD

Das wichtige Cachen von Clips wird zunächst auf der SSD mit dem Betriebssystem durchgeführt, also mit dem schnellsten Geschwindigkeits-Durchsatz. Ich möchte das künftig von der Betriebssystem-Festplatte entkoppeln und auf eine zweite SSD verlegen.

DaVinci Resolve arbeitet bei meinem Videomaterial-Workflow einwandfrei mit diesen Settings.
Zum Start ist nur ein Monitor angeschlossen und zwar an der Intel CPU/GPU-Schnittstelle. das wird geändert nach Einbau einer zusätzlichen dedizierten RTX-NVidia GeForce Grafikkare.

 Selbstnachrüstungen mit:

  • Bereits vorhandener BD-/DVD Brenner von LG ist in eine solide  ICY-BOX eingebaut worden, so kann man wechselweise damit zwei Videoschnitt-Workstationen bedienen:

    ICY-BOx

  • Weitere interne Festplatten mit 3TB Speicherkapazität(7200 rpm) für den Videoschnitt nachgerüstet:

    Toshiba-P300

  • Für Auslagerungsdateien bzw. Cache habe ich vorläufig auf der Betriebssystem-SSD. Das werde ich noch ändern nach Einbau einer zweiten speziell für diesen Zweck vorgesehenen 500 GB M.2 PCIe SSD.

  • Extern vorhanden: USB 3 MY BOOK von WD mit 8 TB Speicherplatz für Archivierung ist vorhanden

    WD My Book 8TB

    Bereits mit exFAT-Formatierung ab Werk für Windows geliefert
    Das Archivierungslaufwerk wird je nach Bedarf wahlweise an die neue Workstation 1
    oder die alte Workstation 2 per USB 3 angeschlossen


  • Extern vorhanden: LogiLink UA0099 USB2.0 Sound Box 7.1 Surround Anschluss

    Externe Soundbox

    Die externe Soundkartenbox kann Audio gleichzeitig aufnehmen und wiedergeben.
    Die baßstarke Soundbox hat meistens einen 
    besseren Klang als der im PC-Mainboard verbaute Soundchip. Die Aufnahmen sind viel rauschärmer als  Aufnahmen in den 80er Jahren von Kassettenrekorder mit Dolby C. Die Soundbox ist entstört gegen übliche Handy 217 Hz Töne. Ein Laustärkeregler an der Soundbox ist vorhanden, Mikrofon- und Lautsprecherstummschaltung ist ebenfalls vorhanden. Ich nutzte die Soundbox schon bei meinem alten i7-6700 Videoschnittrechner meist bei Soundaufnahmen von alten Schmalfilmprojektoren, Schallplattenspielern und Tonbandgeräten ohne Netzbrummen.

  • Hama Multimedia-Tastatur und Maus mit Kabelanschluß sind vorhanden

Was man unter dem Begriff Workstation versteht, ist hier ganz gut beschrieben: Klick!

  • Die SATA-Konfiguration ist im Bios als AHCI zur Beschleunigung des Festplattendurchsatzes aktiviert.
  • Für den QuickSync-Betrieb ist im Bios der  IGD Multi-Monitor als [Enabled] aktiviert
Selbsteinbau einer dedizierte zweiten Grafikeinheit:

Für den Betrieb von DaVinci Resolve Studio wird von Blackmagic zusätzlich eine dedizierte Grafikkarte empfohlen.

Die KFA2 GeForce® GTX 1660 Super mit 6GB Speicher hat eine gute Full-HD Performance und störungsfreien Betrieb mit DaVinci Resolve 16 Studio in meinem i7-6700 Videoschnitt-PC bewiesen, deshalb habe ich mich wieder zum Kauf einer Grafikkarte von diesem Hersteller entschieden.

Diesmal sollte aber eine Grafikkarte mit 8GB Speicher aus der RTX-Baureihe her.

Grafikkarte für Video-Workstation

KFA2 NVidia GeForce RTX 2060 Super 8GB


Breite der Speicherschnittstelle: 256 Bit

RTX 2060 Super bei SlashCam: Klick!

"Den für Videobearbeiter interessantesten Sprung macht dabei jedoch die günstigste Karte - die RTX 2060. Die Super-Variante erhält nun nicht nur den leicht abgespeckten Chip der bisherigen RTX 2070 (TU106-4xx). Um die Karte auf konkurrenzfähige 8GB zu hieven bekommt die RTX 2060 Super zudem ein 256 
Bit Speicherinterface und liegt im Speicherzugriff damit auf dem gleichen Niveau wie die aktuelle RTX 2080, die wir hier schon einmal unter Resolve getestet haben."

RTX-Grafikkarte neben dem CPU-Kühler

Zunächst benötige ich diese Grafikkarte für max. UHD-30p Videos mit einer Bitrate von 100 Mbit/s kodiert in H.264/AVC in einer  FHD-Timeline mit 1920 x 1080 womit man einen kreativen Schnitt durch die Wahl von Motivausschnitten, Softwarezooms und eine Bewegungsfootage erstellen kann ferner Reserven bei Nachstabiliierung unruhiger Aufnahmen bei größeren Kamerazooms - in meinem Fall bis 648mm KB-Brennweite ohne Qualitätsverluste durchführen kann.
Möchten man die Möglichkeit in einer UHD-Timeline nutzen, dann müßte man eine teure Kamera mit mehreren Objektiven und 6K-Aufnahmen anschaffen. Mein PC ist hiermit auch dafür gerüstet.


In der NVIDIA-Systemsteuerung muss in den 3D-Einstellungen die CUDA-Option mit "Alle" aktiviert sein, erst dann wird die volle Performance für den Videoschnitt freigesetzt.

Insbesondere ist die Neue NVidia GeForce RTX 2060 Super 8GB für das im September 2020 kommende neue EDIUS-X im die Möglichkeiten von Hintergrundrendering und Performance-Steigerung nutzen zu können.

RTX 2060 für EDIUS C empfohlen

Empfehlung aus EDIUS.NET


Wie sich die RTX-Grafikkarte in diesem PC bei dem finalen Rendering mit zwei DaVinci FX-Filtern schlägt: Klick!

Mainboard: ASUS Prime Z390-P, Intel Z Z390

Mainboard

Das ASUS Mainboard ist ausreichend mit Ausbau-Steckplätzen ausgestattet, z.B.:
  • Erweiterungsslots: 2x PCI Express x16 und 4x PCI Express x1
  • Laufwerkanschlüsse: 4x SATA 6Gb/s, RAID 0/1/5/10, 1x M2
  • Hauptspeicherausbau bis 64 GB möglich
Anschluesse am Mainboard

Steckverbindungen zum Mainboard + Firewire-Steckkarte + dedizierte NVidia-Grafikkarte

Bios Utility

Sehr übersichtlich und bedienungsfreundlich ist
die Möglichkeit der BIOS-Einstellungen per ASUS UEFI BIOS Utility

Übertaktungen sind mit dieser Ausstattung für den neuen Videoschnitt-PC nicht geplant, ein sicherer und stabiler Videoschnitt-Betrieb mit oft längeren Ränderzeiten ist mir viel wichtiger. Optional kann dieses Mainboard auch mit einer Wasserkühlung nachgerüstet werden. In dem besonders heißen Sommer 2020 ist es zu keiner Überhitzung an irgendeiner Stelle gekommen.

Realer Tempozuwachs im Falle DaVinci Resolve 16 Studio für das finale Export-Rendering:

Das Testdesign von mir lehnte sich an die praktische Didigitalisierung von S8-Schmalfilmaufnahmen mit zwei Resolve FX-Filtern gleichzeitig und zwar: "Deflicker" und "Automatic Dirt Removal" die in zwei Node seriel arbeiten sollten:

Ergebnisse:

i7-6700 Workstation: Renderingtempo 7 fps
i9-9900 Workstation: Renderingtempo 17,5 fps

Faktor für den Geschwindigkeitszuwachs: 17,5/7 = 2,5-fach
Das praktische Ergebnis ist also etwas kleiner als es der Benchmarktest von oben mit 2,75 ausgewiesen hat.
Beteiligt an dem Ergebnis, war praktisch fast ausschließlich die CUDA-Leistung der dedizierten Grafikkarte NVidia GeForce RTX 2060 Super mit 8GB Speicher
laut Taskmanager.

Gespannt war ich wie schnell Aufgaben mit Neat Video V5 in DaVinci Resolve Studio abgearbeitet werden:

mit CPU: 12,6 fps
mit CUDA-GPU: 31,2 fps
mit CPU + GPU: 22,5 fps

Export-Test in eine finale Datei mit EDIUS 9 WG mit Hardwarekodierer(QuickSync):

30 Minuten 1920x1080-25p Video in H.26/AVC ohne spezieller Video-Filterung wird in nur drei(3) Minuten durchgeführt!

Unter dem Strich habe ich jetzt das bekommen, was ich für meine Bedürfnisse der folgenden Jahre erwartet habe.

Systemsteuerung Hardware und Sound nach PC-Ausbau :

W10-Systemsteuerung-Hardware und Sound

PC-Monitor zu der neuen I9-9800 Workstation :

Bisher habe ich mit einem 27" Desktop-Monitor im Falle DaVinci Resolve 16.x Studio gearbeitet. Das war manchmal altersbedingt zu anstrengend um die kleine Schrift bei den Funktions- und Kontex-Menüs der Ui deutlich zu erkennen. Deshalb steige ich jetzt auf einen 32" PC-Monitor um der ein entspannteres Arbeiten ermöglicht für das Full-HD Ziel-Videoformat. Es ist der LG 32MP58HQ-P mit Full HD IPS LED geworden.


In HDR stelle ich keine Videos her, dazu fehlt mir tw. das nötige Equipment und man muß da zuviel Zeit reinstecken. Meine Videoproduktion beschränkt sich auf den Farbraum rec. 709 in 8Bit Farbtiefe in Full-HD(2K).

Der folgende PC-Monitor mit 80cm Diagonale in Full  HD-Auflösung
ist ab Werk vorkalibriert und besitzt 99% Abdeckung des sRGB Farbraums. Der LG Monitor steht für kräftige Farben, gestochen scharfe Darstellungen(einstellbar natürlich) und mittels IPS-Panel herausragende Bildqualität aus jedem Blickwinkel.

LG Monitor

Anzeige 1
Der Bildschirm kann auch auf eine Aktualisierungsrate von 50 Hz eingestellt werden!

Blickwinkelstabiles Full HD AH- IPS Panel für konsistente Farben und Scharfe ohne zu flickern, Schwarzstabilisierung.
Bildhelligkeit 250 cd/m². Kopfhörer-Ausgang 3,5mm. Unter dem LG-Logo ist ein Joystick zum Aufruf von Menüs für allerlei Displayeinstellungen betreffend Farbe, Kontrast, Schwarzwert, Gammawert, Bildschärfe, Bilstilwahl oder benutzerdeffiniert. Sehr praktisch diese Steuerungsart, man muß da nie irgendwelche Knöpfchen suchen, alles kann von einer Stelle aus nach Wahl eines Menüs eingestellt werden.

Zuordnung der Monitore für DaVinci Resolve Studio:

Monitore für DVR

Monitoring

Arbeitsumgebung

 
Das Capturing von DV/HDV-Videos erfolgt mit EDIUS 9 WG oder VdL-Premium  2016
direkt über die Firewire-Schnittstelle zur PC-Festplatte
oder per I/O-Input der Intensity pro 4K mit EDIUS 9/X WG.


Vorschaubetrieb am Videoschnittplatz in Full-HD 1920 x 1080 auf einem 46" HDTV:

Dafür dient der 46" HDTV(1920x1080) von Samsung aus dem Wonzimmer, der jetzt am Videoschnittarbeitsplatz an der Wand montiert ist. Das Bild liefert der HDMI-Anschluß der Intel HD-Graphics 630.

Aktuelle Grafikkarten können Monitore mit allen gängigen Produktions-Frequenzen sogar in YUV nativ ansteuern berichtete SlashCAM
, siehe: Klick!

Sowohl im NVidia- als auch Intel- Grafik- Kontrollzentrum kann man eine YUV(YCbCr) Wiedergabe per HDMI auf den jeweiligen Displays aktivieren.

YUV-Farbspektrum

Wird meist automatisch auf das erkannte Display eingestellt

Im Videoschnittbetrieb sieht die Bildkontrolle z.B. so aus...

DaVinci Resolve 16,x  Studio:

zwei Bildschirme

Links der neue 31.5" LG-Monitor                                                          Rechts der 27" ACER-Monitor oder der
                                                                                                         46" Samsung HDTV am Arbeitsplatz
EDIUS Pro 9.x WG:

Edius Vorschau

Auge

Neuzugang der Blackmagic Intensity Pro 4K I/O Videokarte


Nach einem schon lange zurückliegenden Reinfall mit dieser I/O Videokarte wegen einem viel zu lauten Lüfter darauf und aktuellen positiven Erfahrungen anderer Anwender die bestätigten, dass zwischenzeitlich das Problem der Lärmbelästgung durch eine andere Lüfterwahl bei dem Hersteller und niedrigerer Drehzahl aus der Welt geschaffen worden ist, legte ich mir diese I/O-Videokarte erneut zu.

Ich will einerseits diese Intensity-Videokarte für die Vollformatvorschau vom PC aus auf dem vorhandenen HDTV(1920x1080) nutzen und auch für Capturingzwecke von analogen Videoquellen über die Kabelpeitsche sowie per HDMI-Input eingespielten Videos einsetzen mit EDIUS X WG und DaVinci Resolve Studio.
Computermonitore zeigen normalerweise die Farben in RGB-Signalen an, bei Fernsehern sind hingegen YUV-Signale üblich. Aus diesem Grund zeigten in der Vergangenheit beide unterschiedliche Farbspektren an, siehe: Klick!

Die Intensity Pro 4K I/O Videokarte für die Timelinevorschau ist geliefert worden mit:
  • Intensity Pro 4K PCIe 4x Karte
  • Software auf SD-Speicherkarte
  • Breakout-Kabel
  • Software Media Express, Disk Speed Test, Blackmagic Desktop Video
  • In die Softwaretreiber integrierte Firmware. Wird beim Systemstart oder über Updater-Software geladen.
Diese I/O Videokarte versorgt den TV(HDTV oder gar UHDTV) von nun ab mit dem YUV-Sendesignal!

Über die Intensity Pro 4K: Klick!
Workflow: Klick!
Media Express: Klick!
Händlerinformation über die I/O-Videokarte: Klick!

I/O Videokarte

Installations- und Bedienungsanleitung, auch deutschsprachig als PDF ab Seite Seite 238.

Das ASUS PRIME Z390-P Mainboard (ATX) stellt insgesamt zwei PCIe-x16-Slots bereit, von denen einer mit vollen 16 Lanes an den Chipsatz angebunden ist, hier ist die dedizierte Grafikkarte von NVidia verbaut worden.

Der Einbau der Intensity Pro 4K  erfolgte in den freien PCIEX16_2 Einbauslot der mit 4 Lanes an den Chipsatz angebunden ist, es stehen somit die erforderlichen  max. vier Daten-Autobahnen  für die Realisierung der nötigen Vorschaugeschwindigkeit zur Verfügung.

Im Netz findet man den von MMM empfohlenen Videokartentreiber mit der Installations- und Bedienungsanleitung unter "Desktop-Video 11.5.1"
für die I/O-Videokarte: Klick!

15.01.2021: Update "
"Desktop-Video 12.0" verfügbar..., Vorschau in EDIUS WG und DaVinci Resolve 16S OK.

Installation

Anleitung von Blackmagic

Bei gezogenen Netzstecker wird nun die I/O Intensity-Videokarte in den freien Mainboard-Slot eingebaut worden. Die Videokarte wird mit dem Gehäuse verschraubt und der PC mit Netzanschluss neu gestartet.
Nun wird der Treiber - Desktop Video Installer v11.5.1 weil dafür z.B. EDIUS X compiliert worden ist, also nicht den neuesten Treiber v11.6 - mit Doppelklick gestartet. Wichtig ist noch die zu UHD/FHD konforme Projekteinstellung, dort muss z.B für Audio auf 48 kHz eingestellt werden, sonst erscheint kein Bild auf dem HDTV...

Nach einem erneuten PC-Start meldet Windows, dass die neue Hardware erkannt worden ist.

Intensity Pro 4K

Erfahrungen mit der Intensity Pro 4K:

Die Schaltzentrale für die Videokarte ist das Programm "Blackmagic Desktop Video Utility" welches man vergraben in der Systemsteuerung findet. Ich habe es von dort aus an das Windows Start-Menü angeheftet.

Desktop Setup

Konfiguration der Ein- und Ausgänge über den runden Button
unter der Bezeichnung Intensity Pro 4K

Es muss eine passende Kabel-Verbindung  zwischen der Kabelpeitsche der Videokarte und dem Abspielgerät - z.B. VHS-Recorder - hergestellt werden.

Im Falle VHS und Video 8 ist der abspielende Recorder mit folgenden Cinch-Steckdosenkabel der Kabelpeitsche zu verbinden:
  • Video: Nr. 8(Y IN)
  • Audio: Nr. 14(Audio IN left und 15(Audio IN right)
Im Falle SVHS und Hi8 ist der abspielende Recorder mit folgenden Cinch-Steckdosenkabel der Kabelpeitsche zu verbinden:
  • Video: Grün(Y IN), Blau 9(B-Y IN)
  • Audio: Nr. 14(Audio IN left und 15(Audio IN right)
Die Umschaltung der I/O-Videokarte von der Ausgabe per PAL-Schnittstellen auf 1080p-Output erfolgt immer mit dem "Desktop Video Setup":

Einrichtung der TV-Vorschau für DaVinci Resolve 16 Studio:


Ich bin genau nach der Seite 268 des "Blackmagic Installations- und Bedienungsanleitung" vorgegangen.
Einstellungen waren nötig unter "Preferences" in dem Tab "Video und I/O Audio". Dann waren noch Einstellungen in den "Project-Settings" und im Abschnitt "Videomonitoring".

Auch hier funktioniert
die Intensity Pro 4K einwandfrei.
Die TV-Vorschau läuft butterweich ohne Microruckler. Das schafft keine Grafikkarte!

Intensity Prp 4K

Einrichtung der TV-Vorschau für EDIUS X Workgroups:

In der Bedienungsanleitng von Grass Valley findet man über die Aktivierung Externer Vorschau I/O Videokarten herzlich wenig. Es wird einfach auf den Produktlieferanten hingewiesen, dieser macht aber keine spezifischen Angaben für EDIUS X WG.

Die I/O Videokarte wird über die Systemsteuerung in EDIUS X aktiviert:

Intensity Pro 4K in EDIUS X

Angezeigt wird auf dem HDTV genau das, was in der Projekteinstellung festgelegt ist.
Auch hier läuft die TV-Vorschau butterweich ohne Microruckler.

Die erste HDMI-Funktionskontrolle führe ich mit angeschlossener HDV-Kamera(Panasonic HV30) durch.

Den HDTV habe ich eingeschaltet. Nach gestarteter Kamera öffnete ich das Blackmagic Programm "Media Express".
Ich klicke auf Log and capture": Das Bild war sofort im Player-Fenster von Media Express zu sehen, ebenfalls auf dem HDTV in 1920x1080-50i. Man kann die Aufnahme direkt auf die Festplatte capturen und auch von dort abspielen.
Die Intensity Pro 4K funktioniert also bei mir unter diesen Bedingungen.

Media Express

Blackmagic Media Express für das Capturing

Capturing-Codec für Videos die zum Beispiel der Camcorder Panasonic HDC-SD99* an der Mini-HDMI-Schnittstelle für das Capturing bereitstellt:

Capruring von HDMI-Videogeräten

* dieser Panasonic-Camcorder ist von Videaktiv in für die Print-Ausgabe 5/2011 getestet worden. Vertikal-/Horizontalauflösung lag bei 732/787 LP(hervorragend für Full-HD) bei 900 lux Ausleuchtung.

Das HDMI-Capturing ist ein hervorrragender Ersatz für das FireWire-Capturing welches mit neueren PCs oder Videoschnittprogrammen nicht mehr möglich ist mangels entsprechenden Funktion.

Der Ton ist natürlich ebenfalls per HDMI aus der Intensity Pro 4K vorhanden. Wahlweise kann man auch den Analogton von der I/O Videokarte abgreifen, für die Wiedergabe auf einer Verstärkeranlage, in meinem Fall ist das die Panasonic SA-PM30 MD-Anlage im Regal am Schnittplatz mit zwei guten Mehrweg Lautsprechern..
Der Plastik-Lüfter auf der I/O Videokarte randaliert nicht mehr so wie noch 2015, der aktuelle PC ist insgesamt nicht lauter geworden als vorher ohne der BM-Videokarte.

Vorschau mit Bild und Ton im Falle EDIUS X WG:

In der Systemsteuerung kann man einstellen wo Bild und Ton abgespielt werden sollen:

EDIUS Vorschaugerät

Im obigen Bild werden Bild und Ton über die I/O Videokarte Intensity Pro 4K ausgegeben wenn der Haken gesetzt ist.
Ist der Haken nicht gesetzt, werden Bild und Ton auf dem PC-Arbeitsmonitor ausgegeben. Den Ton kann man in diesen Fall wahlweise über die Lautsprecher des Arbeitsmonitores ausgeben oder besser per Line-Out über einen Verstärker zu besseren Lautsprechen leiten, in meinem Fall zu der Panasonic MD STEREO SYSTEM SA-PM30MD Anlage.

Wenn man in EDIUS X WG die Vorschauausgabe über die I/O-Videokarte in verminderter Auflösung, z.B. auf 1/2 einstellt, dann wird das Bewegungsbild am HDTV ebenfalls in schlechterer Bildqualität dargestellt, bei Standbildwiedergabe wird die Vollauflösung ohne Qualitätsverluste angezeigt was bei den Einstellungen für die Farbkorrekturwiedergabe hilft macht, bei leistungschwächeren PC-Systemen. Mein obiger PC kann das bei mir vorkommende Videomaterial immer in Vollauflösung darstellen, d.h. auch in optimaler Bildqualität auf dem HDTV.

Hinweis für das Color-Grading:

Auf dem HDTV wird die Farbgebung so angezeigt wie der TV eingestellt ist, bei mir z.B. im Bildmodus "Natürlich", dynamischer Kontrast "Mittel", HDMI True Black "Ein". Maßgebend für das Color-Grading ist also das was man auf dem HDTV in Vollauflösung sieht, nicht das was man im NLE-Timeline-Player auf dem RGB-PC-Monitor sieht.


VHS-Capturing Qualität per Blackmagic "Media Express":


In folgenden Qualitäten kann man Capturen, wenn es die Speichergeschwindigkeit der Speichermedien - HD, SSD - zulässt:

Qualität des Capturings

Für VHS-Capturing kann man in AVI Motion JPEG oder QuickTime DVCPRO 50 gute Ergebnisse erzielen

Sehr alte VHS-Videos - 30 Jahre und mehr - haben oft Signalstörungen die zu "Dropped Frames" führen können was zum Abbruch der Aufzeichnung führen kann. Im Capturing Setting - EDIT --> Preferences - sollte man die diesbezügliche Abschaltfunktion deakivieren damit es möglich wird ein VHS-Band ohne Unterbrechungen zu capturen. Die gestörten Stellen kann man im Videoschnittprogramm später herausschneiden.

Gleich zu Beginn mener Digitalisierungsaktion per Intensity Pro 4K waren einige VHS-Bänder mit je 4 Stunden Laufzeit von einem Blaupunkt VHS-Recorder RTV-810 HiFi(mit Digital Tracking) zu digitalisieren.
Meistens hat das die Blackmagic Intensity Pro 4K im obigen PC per Media Express mit guter Qualität bewältigt. Es gab aber auch Probleme. So ist es bei einigen VHS-Bändern zu horizontalen "Wackeln"(Jittern) und gelegentlichen "Signalabbrüchen" gekommen.
Bei meiner bewährten Digitalisierungsmethode per Canon HV30 A/D-Wandler mit identischen VHS-Bändern treten dagegen diese Fehler nicht auf!


Fazit: Der A/D-Wandler der Intensity Pro 4K Videokarte arbeitet nicht zuverlässig genug, ist also für meinen Einsatz bei Digitalisierungsdienstleistungen nicht geeignet!

VHS-Video in EDIUS X digitalisieren:


Nach der Hardwareinstallation in der Systemsteuerung für die BM I/O-Intensity-Videokarte als Vorschaugerät bekommt man die Intensity Pro 4K als Auswahl angeboten, wenn dort ein Haken gesetzt ist und damit die Vorschau für das Playerfenster und einen zusätzlichen HDTV für die vollauflösende Vorschau nutzbar sind.
Nun muss nur noch zusätzlich in der Systemsteuerung die Hardware(I/O Intensity Videokarte) für die Gerätevoreinstellung konfiguriert werden. Für die Videokodierung wird der HQ-Codec festgelegt der bessere Capturing-Ergebnisse liefert als das Blackmagix "Media Expres" Capturingprogramm. Zudem hat man die digitalisierte Videodatei dann gleich in der Bin, man kann diese dann unmittelbar in der Edius-Timeline editieren.
Nach dem das alles erledigt ist, wird die Digitalisierung in EDIUS X für die Vorschu und die Digitalileung mit der Intensity Pro 4K gestartet.

Bei kritischen alten VHS-Videobändern kommt es zu der Problematik mit dem A/D-Wandler in der Intensity Videokarte wie bereits oben beschrieben.

VHS-Video in DaVinci Resolve Studio 16 digitalisieren:

Die Konfiguration für das Setting und Capturing ist in der Blackmagic Desktop  Video Installations- und Bedienungsanleitung ab Seite 267 beschrieben.

Auch hier sind die Schwierigkeiten bei alten VHS-Videobändern mit dem A/D-Wandler der Intensity-Videokarte vorhanden!

Schmalfilmdigitalisierung mit HDV-Kameras:

Wie schon oben berichtet kann man direkt von dem HDMI-Ausgang dieser Kameras Video & Bild mit Hilfe der Intensity Pro 4K I/O-Videokarte z.B. mit EDIUS X WG direkt auf die PC-Festplatten capturen. Damit erübrigt sich das Capturing über die IEEE-1394 Schnittstelle, die man in EDIUS X WG nicht mehr ansteuern kann.

HDMI-Capturing per EDIUS X WG:
  1. Das Abspielgerät(z.B. Panasonic HDC-SD99 oder HV30, Sony HC3/HC7, ) wird per HDMI-Kabel mit der  I/O-Videokarte per "HDMI Input" verbunden.
  2. Per "Desktop Video Setup" von Blackmagic wird der HDMI-Input Eingang in die I/O-Videokarte z.B. auf 1080-50i aktiviert damit das Bild im Player von EDIUS X WG erscheint.
  3. Die Gerätevoreinstellung wird für das Capturing z.B. wie folgt konfiguriert:

    HDMI-Capturing

    Es ist vorteilhafter mit EDIUS in HQ/HQX zu capturen, da die Dateien dadurch kleiner werden als das Qualitätscapturing per "Blackmagic Media-Express" und aus der EDIUS-Bin heraus kann dann auch gleich das Editing erfolgen.

  4. In der Systemsteuerung nimmt man ggf. den Haken für die Hardwarevorschau per Intensity Pro 4K raus.
  5. Mit F9 kann man wie üblich nun die Aufzeichnung auf die PC-Festplatte starten.
HDMI-Capturing

Eigenschaften des per HDMI aufgezeichneten Videos.

Man bekommt so auch ohne IEEE-1394 Übertragung ein blitzsauberes Videofile auf die PC-Festplatte!

Die aufgezeichnte HDMI-Datei wird in der EDIUS-Bin gelistet.

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Warum ich weiter auf die FullHD-Blu-ray und nicht UHD-Bluray setze?

Zusätzlich zu einer archivierten FullHD-Datei auf USB-Festplatte erstelle ich immer eine menü- und kapitelgeführte Blu-ray Disk, weil ich in meinem Bekanntenkreis mehr Interessenten dafür finde als für eine UHD-Blu-ray. Das Zielformat Full-HD habe ich wegen der weiter oben geschilderten Schnittvorteile aus UHD-Aufnahmematerial festgelegt. Durch die Downskalierung von UHD auf FHD im Videoschnittorogramm bekomme ich ausgezeichnetes Full-HD Videomaterial mit weniger Videorauschkörner.

Der vorhandene Bluray-Player PANASONIC DMR-BST750 konvertiert dann FHD-Blurays mittels Panasonic "4k Direct Chroma Up Conversion" vom Full HD-Signal mit 4:2:0-Abtastung in ein 4K-Signal mit 4:4:4-Abtastung, so dass die UHD-Bildschirme die exakten Helligkeits- und Farbinformationen erhalten die nötig sind.

Blurayplayer

Das bisherige FHD-Videomaterial wird sehr gut von dem 55" UHD-LG TV im Heimkino hochskaliert. Damit hat sich der Wunsch nach einem UHD BD-Player vollständig erledigt.


Windowseinstellungen - Update/Sicherheit :


Den aktuellen Stand des Betriebssystems und die Sicherheitseinstellungen kann man mit bordeigenen Windows-Funktionen überprüfen. Man findet die nötigen Windows-Statusinformationen dazu nach Betätigung der [Windows-Taste] am linken Bildrand, dort klickt man das [Zahnradsymbol] an . Daraufhin öffnet sich das Fenster  "Windows-Einstellungen]. Hier klickt man jetzt auf die Funktion "Update und Sicherheit", zwei sehr wichtige Funktionen findet man jetzt hier:
  1. [Nach Updates suchen]
  2. [Betriebssystembuild-Info] am rechten Bildrand
Regelmäßige Updates /1/ sind wichtig um das Betriebssystem auf dem besten Entwicklungsstand zu halten, natürlich gilt das auch für die Gerätetreiber-Aktualisierung und das Update für Nutzprogramme.

In /2/ sieht man wie der PC überwacht und geschützt wird, sowie die Gerätespezifikation.

Nach dem man sich mit der Bedeutung der Informationen/Funktionen vertraut gemacht hat, kann man dann auch nötige Schritte einleiten um die Sicherheit ds Systems zu pflegen und die Funktionalität zu verbessern z.B. durch Updates.

In gewissen Abständen - nach funktionierender Installation eines neuen Programmes z.B. oder vor einen Windows-Update - sollte man das gesamte funktionierende System in einem Systemabbild sichern, in meinem Fall auf eine speziel dafür angeschaffte [Systemsicherungs - USB-Festplatte] und dazu einen [Systemreparaturdatenträger] brennen.

Soll der Computer  vor Viren geschützt werden, dann sollte der in Windows integrierte "Windows Defender" sofort aktiviert werden, siehe hier: Klick!

Der PC-Hersteller sagt zu der Defender-Aktivierung:
"Wir installieren bereits die neue 2004 Version von Windows 10 Pro. Aus unserer Sicht spricht nichts gegen die alleinige Nutzung des Windows Defenders. Der Defender wird stetig aktualisiert und ist für die Sicherung des Systems ausreichend."


Als E-Mail Programm empfiehlt es sich das Open-Source Programm "Thunderbirds" zu installieren: Klick!
Zusätzlich habe ich für eingehende E-Mails die Lizenz für "SPAMfighter Pro" als Plug-in erworben als Schutz vor Spam- und Phishigmails.

Thunderbirth mit Spamfighter
 
Im Betrieb sammelt sich über die Nutzungszeit eine gewisse Datenmühlmenge an sowie Ballast von nicht vollständig deinstallierten Programmen und anderer Müll an der das Systemtempo ausbremsen kann. Hier kann das kostenfreie Programm CCleaner helfen, womit man sich aber vorher bezüglich des Handlings tief vertraut machen sollte!

Als Internet-Browser nutze ich MS-Edge:

Übersetzer

Fremsprachige Internetangebote werden hiermit bei Aufruf übersetzt.

Die Favoritenverwaltung in MS-Edge - mittlerweile Version 88.0.705.63 - findet man hier:

Favoriten-Verwaltung

Nach "3" findet man alle angelegten Ordner mit den Favoriten, man kann einzelne oder mehrere Favoriten auf einmal auswählen und löschen.

Problem mit dem "Windows Boot Manager" am 09.04.2021

Nach dem Start des PCs ist das ASUS Firmenlogo des Mainbordherstellers angezeigt worden, das Bios schaltete aber mit dem Windows Boot Manager das Betriebssystem nicht ein. Es ist angezeigt worden, dass man [F1] betätigen soll. Habe Screenshoots von den Bio-Settings erstellt und diese dem Service von AGANDO(meinem Lieferanten) zugestellt mit der Bitte um Rat, was ich jetzt machen kann. Zum Glück habe ich am 04. April eine Systemabbild auf dem internen HD-Laufwerk "F" mit  Wiederherstellungsdisk  erstellt, als alles noch funktionierte.
Nach erster telefonischer Kontaktaufnahme mit dem Hersteller habe  ich dem Service geschildert wo das Problem ist und was ich auf den Bios-Bildschirmen sehe. Der Service-Mitarbeiter meinte, es könnte ein Fehler bei der BOOT-SSD vorliegen. Man könne sich damit aber erst am nächsten Montag befassen wegen Überlastung des Service-Personals.

Ich habe mich dann noch selbst im Internet über die Problematik schlau gemacht und dabei festgestellt, das dieses Problem öfters auftauchen kann. Aus dem geschützten Boot-Bereich der System-SSD ist aus unbekannten Gründen der Bootvorgang fehlerhaft abgespielt worden.  Der Service meinte, vielleicht muss deie SSD wegen eines Defektes ausgetauscht werden, wass dann ein Garantiefall wäre.

Bin dann darauf gekommen, dass nach der Betätigung von
[F1]  und dann [F8] die blau unterlegte Meldung zum Boot-Manager angezeigt wird und wenn man darauf klickt, sofort und unverzögert zum Windows 10 durchgeschaltet wird. Ich konnte dann wieder mit dem PC arbeiten ohne weiterer Behinderungen. Starten läßt der PC jedoch immer nur nach [F1] und [F8] - Betätigung und Mausklick auf den "Windows Boot Manager" oder einfach "Enter" Taste betätigen.

Vom Lieferanten ist vorgeschlagen worden den PC stromlos zu machen, den PC zu öffnen, dann die Verbindung der ATX-Stromanschlüsse vom Mainboard zu lösen sowie die Batterie rauszunehmen und nach einer Pause von 60 Minuten wieder den PC zusammenzubauen. Ich habe alles gemacht, geändert hat sich nichts, Windows muss manuell im Dios-Setting gestartet werden wie oben schon beschrieben.

PC eingeschaltet:

AMI-BIOS

Aufforderung F1 zu betätigen


UEFI BIos startet.

UEFI-Bios

F8-Betätigung

Boot Menu nach F8:


Boot Menü nach F8

Nach Betätigung der [Enter-Taste] startet Windows fast unverzögert,
habe die Einstellung für den Auto-Start nicht gefunden...

Ich warte auf weitere Vorschläge vom Lieferanten um Auto-Start in Gang zu setzen...

Im Internet findet man einige Beiträge über das Problem. eine plausible Lösung dazu ist auch dort nicht gefunden worden, in einem Fall hat sich das Problem von selbst gelöst, d.h. Auto-Strat für Windows hat ohne einer Erklärung wieder funktioniert.

Tipp zu einer Bootmanager-Reparatur: Klick!

Oder als letzte Option Austausch der System-SSD und Klonen der Systemsicherung auf das neue Laufwerk....

Bereits vorhandene Video-Workstation mit Intel i7-6700 Prozessor seit 01/2015:


Der MEDION ERAZER X5366 F mit Intel HD-Graphics 530 "von der Stange" mit  Selbstausbau zu einer vollwertigen Video-Workstation wird jetzt als Reservearbeitsplatz weiterhin eingesetzt. Dieser PC läuft noch sehr gut mit Windows 10 Home 64-Bit Version 1903.

Am 31.06.2020 ist eine kompl Systemsicherung erfolgt und am 03.06.2020 ist der DCH-Treiber 27.20.100.8280 für die Intel HD-Graphics 530 installiert worden. Die Videoschnittprogramme EDIUS Pro Workgroups und DaVinci Resolve Studio befinden sich auf dem neuesten Stand.

Linktipp:

/1/ Optimale PC-Ausstattung für Video- & Bild-Bearbeitung: Klick!
/2/ Adminrechte vom Speicherlaufwerk entfernen: Klick!
/3/ Partitionen auf USB-Stick anlegen und löschen: Klick!
/4/ SSD formatieren: Klick!
/5/ Weitere Tipps für Windows 10: Klick!

Finale Video-Präsentation auf einem LG OLED UHDTV 55" im Heimkino:

Das Ergebnis meine Videobearbeitung präsentiere ich auf einem 55" LG-TV mit OLED-Display. Der HDR-Effekt mit mehr leuchtenden Spitzlichtern kann dort mit einer HDR-Effektschaltung jeder darauf abgespielten 8Bit rec.709-Videofootage zugeschaltet werden, wenn man ein bombastischeres Seherlebnis unbedingt haben möchte.

Speziell für die HDR-Wiedergabe produzierte Videos werden per USB-Festplatte mit automatischer HDR-Erkennung auf das LG-TV Display eingespielt!

Fazit zu der neuen Leistungs-Workstation:

Zunächst einmal, der Vdeoschnitt-PC ist im Betrieb sehr leise, gute Schalldämmung im Gehäuse und leise laufende Lüfter sind vorhanden. Das Gehäuse ist funktional sehr gut voneinander getrennt gegliedert, es gibt ausziehbare Schächte für das Netzteil und für zwei Festplatten, Die Kabelführung vom Netzteil aus ist gut durchdacht, die Verteilung erfolgt in der Doppelseitenwand rechts. Die Seitenwände kann man ohne Werkzeug öffnen und schließen.

Sehr übersichtlich und bedienungsfreundlich ist
die Möglichkeit der BIOS-Einstellungen per ASUS UEFI BIOS Utility.

Unter dem Strich ist die  Leistungsstärke diese neue i9-9900K Workstation sowohl für das neue EDIUS-X als auch für DaVinci Resolve 16 Studio geeignet. Es macht viel Freude damit zu arbeiten!



# 100% CO2-frei! #
[Wir arbeiten mit Grünstrom aus Wasserkraft]
[Der überwiegende Teil des Warmwassers wird von einer Solarthemieanlage produziert]
[In der kalten Jahreszeit wird mit Natur-Erdgas geheizt]
[Elektronische Kommunikation erfolgt per Kabelnetzwerk, strahlungsfrei und gesundheitsverträglich]



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25.05.2020, 01//2021

Bruno Peter Hennek


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Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.

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