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HDTV ist mehr als HD ready

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HDTV bietet geradezu eine Flut von Pixel an...
Fünf mal schärfer wirkt HDTV-Fernsehen gegenüber einem normalen PAL-Fernseher, wegen des höheren Detailreichtums bei einer Bildschirm-Auflösung von bis zu 1920 x 1080 Pixel. Vollkommener Bildgenuss stellt sich bei HDTV erst der Großprojektion ein, entweder auf einem TV mit voller Auflösung von 1920 x 1080 Pixel oder bei einer Projektion mit Hilfe eines Beamers....

HDTV und nicht nur "HD ready"
mit einem True HD-LCD-Display 1920 x 1080p

Da in unserem Fall das Sichtgerät auch für hochauflösende Bilder eingesetzt werden soll, ist für uns ein LCD-TV die beste Wahl, wegen der nativen Display-Auflösung in 1920 x 1080p und wegen der größeren Bildruhe. Zudem droht - anders als bei einem Plasma - keinerlei Einbrenngefahr. Ferner wollten wir auch keinen Phosphor-Bildschirm mit einem eingebauten Hausstaubaufwirbler haben, wie das bei Plasmas der Fall ist. Plasmas habe derzeit (Oktober 2005) auch nur eine weit geringere Auflösung in der 37" - Klasse. Ferner sollte das HD-Panel auch über alle notwendigen Anschlüsse verfügen, so dass sich die zusätzliche Anschaffung von teuren Umschaltern z.B. erübrigt. Die Entscheidung fiel deshalb auf das CINEOS-Referenzgerät von Philips.

Bild: Philips 37PF9830 mit Ambi-Licht

Ausstattung z.B.:

  • Auflösung bis 1920 x 1080p (wichtig für digitale Bildershow)
  • Ruckelfreies Bild in PAL und HD
  • Reaktionszeit der Flüssigkristale: 6 ms
  • Speicherkarten-Slot
  • HDMI- sowie DVI- und hochauflösender YPbPr-Eingang
  • RGB-Scarteingänge, auch mit S-Video-Schaltung
  • Ambi Light mit diversen Stimmungs-Settings
  • Pixel Plus 2 HD
  • Digital Natural Motion
  • Standard-Modus bei schlecht gemasterten Quellen
  • Active Control mißt ständig die ankommenden Bildquellen und bessert sie wen notwendig nach. Ein Sensor mißt das Umgebungslicht und passt die wichtigsten Bildeinstellungen für eine optimale Wahrnehmumg an.
  • Perfect Sharpeness
  • Stunning Contrast
  • Drehfuß mit Motorsteuerung
  • Kontrast durch dimmbaren Hintergrund: 5000:1
  • Fernbedienung mit Steuerung anderer Geräte
  • Stromverbrauch 221 Watt
  • Standby-Stromverbrauch: 1 Watt

"Heimkino" 01/2006 hat diesem LCD-TV die Note 1,3 (Referenzgerät) unter sechs gleichzeitig getesteten LCD-HDready vergeben. In "video" 01/2006 hat das LCD-Panel in der Klasse ab 82cm ein "SEHR GUT" bekommen und es ist "Video-Testsieger" geworden. Ebenso Testsieger in DigitalWorld 1/2006, SFT 5/2006, HiFi Test TV-Videro 2/2006, Home Elektronik 1/2006 (sehr gut), HD::TV 1/2006 (gut). In der Hitliste von Video 5/2006 steht dieses Gerät immer noch auf Platz 1 zusammen mit dem 42er Modell von Philips und einem wesentlich teurerem Gerät von Loewe.

In "audiovision" 12/05 steht dieses Gerät ebenfalls an der Spitze des Testspiegels mit 82 von 100 Punkten (Referenzgerät). Die Gammakurve ist nahezu perfekt, Farben und Grautöne trifft der CINEOS recht gut. Die Farbdeckung ist perfekt. Hauttöne wirken sehr natürlich dargestellt. Das Betriebsgeräusch liegt unter der Meßgrenze, nicht hörbar.

Quelle des Bildes: "audiovision" 12/05 Seite 41

Quelle des Bildes: "audiovision" 12/05 Seite 41

Selbst c't 11/2006 bescheinigte den TV-Optimierungen des Philips das überzeugendste Ergebnis im Test. Das Rauschen ist weitgehend unterdrückt, die Farben und Hauttöne sind angenehm warm und recht ausgewogen, die Bildschärfe ist tadellos. Am HDMI-Port eines DVD-Players zeigt der Philips-Fernseher ein scharfes, sehr detailreiches Bild mit satten Farben. Der Philips weiß im TV- und HD-Betrieb zu überzeugen und liefert Bilder, die noch am ehesten mit einem Röhren-Gerät verhleichbar sind, so c't .

In video 6/2006 hat den 37PF9830 wegen seiner sehr guten Figur mit TV-, DVD- und HDTV-Bildern zur Referenz geadelt (Test in 1/06) als einen der ersten Fernseher überhaupt mit 1920 x 1080 Bildpunkten HDTV-Auflösung.

Computer video 4/2006 lobt selbst noch ein Jahr nach meinem Kauf der Philips Cineos: "Der CINEOS liefert mit das beste Bild, das ein LCD-Fernseher derzeit überhaupt bieten kann. Die Schärfe des Bildes ist ausgezeichnet, die Full HD-Auflösung des Panels zeichnet selbst kleinste Details sauber auf die Scheibe. Pixelrauschen ist nicht vorhanden. Bestes HDTV-Bild bei 1080i."

tom's Hardware-Test 29.12.2006: Philips gelingt tatsächlich das Kunststück, bei Filmen mit geringer Auflösung eine "HD"-nahe Wiedergabe zu erreichen. Mit diesem Fernseher entdeckt man seine Videothek ganz neu. Die Bildwiedergabe ist wahnsinnig scharf. Man muss die Technologie Pixel+ 2 von Philips wirklich für ihre Qualitäten loben. Doch einen Full-HD-Fernseher zu kaufen, um PAL zu gucken, ist etwas übertrieben... Die Wiedergabequalität in HD 1080i ist vom gleichen Schlag: einwandfrei mit einer auffallenden Kolorimetrie. Ein kleiner Trick: Bei einer Auflösung von 1080i sollte man lieber die Bildoptimierung deaktivieren. Die Wiedergabe ist dann sogar noch besser. Bei 720p ist es etwas weniger gut, mit starkem Aliasing, ohne dass sich das jedoch grundlegend auswirkt. Die Verzögerung schien nicht übermäßig, zumindest bei den Filmen. Abzuwarten bleibt jedoch 1080p und Star Wars im HD-Format. Was die Videowiedergabe angeht, ist dieser Fernseher der beste, den wir getestet haben. Bei geringer wie bei hoher Auflösung übertrifft er alles, wenn es darum geht, einen Film in bestmöglicher Qualität zu zeigen. Der Preis ist - entsprechend den Leistungen des Fernsehers - exklusiv. 

Und unsere eigene Erfahrung?

Der CINEOS von Philips hat auch alle unsere eigenen Test (Test-DVD und Referenz-Videos/Bilder) mit Bravour bestanden!

Die Feinheit der Auflösung von 0,427mm auf dem Panel muss man sich in etwa so vorstellen, wie auf diesem Bildchen:

HD-TV
PAL-TV
Vergrößerung...

Im Falle PAL-TV besteht ein PAL-Bildpunkt aus 6 winzigen Pixeln des HD-Panels...

Die Anzahl der Bildpunkte ist dafür verantwortlich wie fein eine Kreisfarblinie dargestellt wird. Bei einer geringen Auflösung werden starke Stufen dargestellt. Bei dem CINEOS sind die Motivkanten sehr fein abgestuft wegen 100% HDTV-Auflösung.

PAL-TV besitzt eine Auflösung von 720 x 576 Bildpunkten (20% HDTV). Die meisten Plasma HD arbeiten derzeit (2005) mit nur 1024 x 768 Bildpunkten (38% HDTV), normale LCD-HD haben schon eine Display-Auflösung von 1366x768 (50% HDTV) das CINEOS-LCD arbeitet dagegen mit 1920 x 1080p Bildpunkten (100% HDTV!), mit wesentlich mehr Detailreichtum also.

Anfang 2006 haben verschiedene Firmen angekündigt die Fertigung von Plasma-TVs einzustellen...

Meist wird wegen der geringen Auflösung bei den Plasmas starkes "Dithering" eingesetzt um eine größere Auflösung vorzutäuschen was sich dann aber als ständig vorhandenes feines Rauschen im Bild bemerkbar macht.

Bei dem Philips-LCD arbeiten mehrere Bildprozessoren um das Bild automatisch nach verschiedenen Kriterien zu optimieren, z.B.:

Pixel Plus 2 HD

Pixel Plus 2 HD optimiert die Schärfe, sorgt für einen natürlichen Detailkontrast, leuchtendere Farben, fließende natürliche Bewegungen und es erzeugt eine bessere Tiefenwirkung bei PAL- und HDTV-Fernsehen. Das Bild wird derart bearbeitet, dass jeder einzelne Bildpunkt optimal wiedergegeben wird, von jeder Quelle, einschließlich High Definition.
Man kann per Demo-Split-Screen die Wirkung von Pixel Plus 2HD jederzeit im laufenden Video überprüfen und... falls gewünscht es auch ausschalten und dann die optimale Bildeinstellung manuell durchführen. 

Digital Natural Motion

Während HDV-Videofilmer über ruckelnde Darstellung Ihres Videos auf ihrem HD-Display klagen, macht Digital Natural Motion auf dem CINEOS die Bilder fließender und natürlicher. Digital Natural Motion misst die Geschwindigkeit von sich bewegenden Objekten und fügt zusätzliche Frames ein, wodurch sanfte, flüssige Bewegungen wiedergegeben werden.

Scaler und Deinterlacer

Das Full HD-Display scannt die eingehenden Videosignale progressiv ein, es werden also Vollbilder angezeigt. Werden jedoch Interlaced- also Halbbilder zugeführt, dann muss der im HD-Panel eingebaute Deinterlacer diese Bilder blitzschnell zu Vollbildern ohne Kammstrukturen zusammenstellen und der Scaler dort muss das gesendete Video-Bild, z.B. 720p der nativen Auflösung des Panels anpassen. 

Mit dem von Philips vorgeschlagenem Sichtabstand wirkt das Bild am schärfsten und sehr ruhig. Natürlich kann man diesem HD-Panel auch externe progressive und fertig skalierte Bildsignale zuführen, etwa von Sonys Playstation PS3.

Philips schrieb mir dazu:

Sehr geehrter Herr Hennek,

ein bereits deinterlace-stes und skaliertes Signal wird vom TV-Geraet 37PF9830 nicht noch einmal rueckgaengig gemacht und neu encodiert.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Philips Kundenservice Center

19.November.2005

Auflösung am HDMI/DVI Eingang des HDTV:

Die Darstellung auf dem 1920x1080p-Panel kann mit 50 und 60 Hz erfolgen.

An den HDMI/DVI-Eingängen des CINEOS-HDTV werden 480i-p, 576i-p, 720p und 1080i als Video erwartet. Ein Versuch mit der umgeschalteten Playstation 3 ergab, dass 1080p-24 am HDMI-Eingang des CINEOS-HDTV nicht angenommen werden können, der Bildschirm bleibt schwarz und nach ca. 30 Sekunden werden am Eingang des HDTV auf 1080i freigeschaltet und die PS 3 ebenfalls dazu angepaßt. Der Player muss also geeignete Formate dem HDTV "zustellen" können. Spiele ich selbsterstellte Video in 1080p-25/30 zu, dann erfolgt die Wiedergabe sehr schön flüssig und ohne Ruckler. Spielt man dagegen 1080p-24 von der Playstation 3 in 1080i dem HDMI/DVI-Eingang zu, dann ruckelt es bei größeren horizontalen Bewegungen.

Was passiert da eigentlich? 

Das 1.080p-24-Signal wird aus dem Player (PS3) interlaced als zwei Halbbilder herausgeleitet und vom CINEOS-HDTV entgegen genommen und dort mit dem Deinterlacer wieder zum Progressivvideo ohne Kämme zusammengesetzt. Intern müßte dann die Frequenz von 24 Hz auf 72 Hz verdreifacht werden, das heißt, der CINEOS-HDTV müßte zwei Bilder dazu generieren - dies bedeutet aber einen hohen Rechenaufwand, der von dem Philips-HDTV nicht geleistet werden kann.

Im Falle 25p funktioniert das bestens, da die Frequenz lediglich auf 50Hz verdoppelt wird, ebenfalls bei 30p mit dann 60Hz. Die Abspielfrequenzen 50/60Hz kann der CINEOS-HDTV spezifikationsgemäß am Full-HD-Panel ja darstellen. und zwar ruckelfrei.

Bildschirmfotos:

ARTE-HD

Bild: HD-Bild in 16:9 abfotografiert mit Digital-Kamera vom Panel

Bild: PAL-Bild in 4:3 abfotografiert mit Digital-Kamera vom Panel

Bild: PAL-Bild in 16:9 abfotografiert mit Digital-Kamera vom Panel

An diesen Bildern, die ich von laufenden Sendungen gemacht habe, kann man erahnen welches Potential schon bei normalen PAL-Videos in dem Panel steckt. Die individuellen Einstellmöglichkeiten für die Farben sind enorm und jeder wird für sich selbst dabei etwas finden was ihm gefällt.

Setting-Empfehlungen eines Forums...

Den Kontrastumfang schöpfe ich mit meinen Einstellungen zu 70-75% aus. Das Bild ist sehr ruhig und es ruckelt nicht, kein Halbbildspringen mehr, auch nicht bei einer Linie mit einem Pixel Breite. Durch die Full-HD-Auflösung werden sehr feine Farblinien gezeichnet, ein Kreisrand z.B. ist nur wenig abgestuft. Die Bildschärfe läßt sich den eigenen Wünschen anpassen.

Oft werden Märchen erzählt, dass der Kontrast bei LCDs eingeschränkt wird, das stimmt nicht, die Reserven sind groß und bei uns sind nicht mehr als 70% der möglichen Kontrastanhebung ausgenutzt.

Wer einmal Ambilicht in den verschiedenen Modis erlebt hat, wird nie mehr ohne Ambilicht Fernsehen wollen, es gehört einfach zum optimalen Sehgenuss dazu!

Sehr wichtig sind die beiden HD-Eingänge in HDMI für einen später anzuschaffenden HDTV-SAT-Receiver und DVI für den Anschluß des HDMI-Players, HDV-Camcorders (Sony HDR-HC3 per HDMI/DVI-Adapter angeschlossen) oder eines PCs. Man braucht keine zusätzlichen teuren Signal-Konverter oder Umschaltboxen, alles ist an Bord. Ferner ist auch noch ein HD-tauglicher analoger YUV-Anschluss vorhanden für 720p und 1080i Signale vom HDV-Camcorder oder einem Netzwerkplayer wie z.B. Pinnacles ShowCenter 200..

Mit Hilfe des mitgelieferten VGA/DVI-Konverters kann man am DVI-Anschluss einen PC mit einer max. Auflösung von 1024 x 768 anschließen. Mit dem Programm PowerStrip kann man diverse Anpassungen der Grafikkartenausgabe vornehmen. Den PC kann man aber auch per HDMI anschließen. Am PC ist ein gültiges PC-Format, das der Fernseher verarbeiten kann (640 x 480 bei 60 Hz; 800 x 600 bei 60 Hz oder 1024 x 768 bei 60 Hz) einzustellen, es können aber auch die Videoformate (720p, 1080i) empfangen werden bei entsprechenden Grafikkarten im PC.

Ein durchgeführter Test am hochauflösenden Komponenteneingang mit dem Netzwerkplayer Pinnacle ShowCenter 200 und per HDMI(auch DVI) vom Sony-Camcorder HDR-HC3 aus belegte mit einem RGB-Luminanz-Testbild, dass ein Bereich von RGB 26 bis RGB 250 von CINEOS-Panel dargestellt werden kann. Das bedeutet, dass praktisch keine Original-Bildinformationen auf diesem HDTV verloren gehen.

Ferner sind Slots für USB 2.0-Sticks und Memory-Karten vorhanden., wobei FAT oder DOS-formatierte Speicherkarten kompatibel sind. Es lassen sich JPEG-Bilder, Musikdateien und Videofilme damit übertragen. Man kann sich die Bilder mit einem Browser ansehen, oder sich Bildpräsentationen mit Hintergrundmusik mit Hilfe einer einfachen Script-Sprache erstellen.

Overscan

Ich habe mir ein Testbild in 1920x1080 Pixel erstellt um den Overscan des Philips-Displays für eine Bilder-Show auszumessen und dieses Bild auf eine Media-Karte gespeichert. Der Overscan beträgt im Picture-Modus Null (0), vom Bildinhalt bei einer Bilder-Show geht also nichts verloren. In diesem Fall erfolgt also die darstellung des Bildes Pixel to Pixel.

Anders ist es im Videomodus, hier ist ein Overscan vorhanden, d.h. ein 1920 x 1080 Bild wird etwas beschnitten dargestellt. Mit einem Testchart habe ich ermittelt, dass das Originalbild wie folgt beschnitten wird:

  • vertikal je 30 Pixel
  • horizontal je 50 Pixel

Es wird also ungefähr ein 1820 x 1020 Bildpunkt großes Bild im Panel-Pixelraster von 1920 x 1080 angezeigt. Es geht also etwas Bildinformation verloren, jedoch aus einem Bereich den man auf dem Aufnahme-Display des HDV-Camcorders wegen des dortigen Overscans eh nicht gesehen hat:

Im obigen Bild zeigt der gelbe Rahmen, was man im Display des HDR-HC3-Camcorders sieht und was auf das Band aufgenommen wird. In der Breite werden ca. 15% und in der Höhe ca. 14% mehr aufgenommen als im Monitor des Camcorders zu sehen ist..

Das dargestellte Video auf dem HD-Panel des Cineos wird also nicht Pixel to Pixel gezeigt, weil eben ein Bildausschnitt von ca. 1820x1020 Pixel auf das nativ mit 1920x1080 Pixel auflösende Panel verteilt wird, d.h. das Videobild wird etwas vergrößert, so das mehrere Panel-Pixel die Information eines Bildpixels tragen. Bei der Darstellung von PAL-Sendungen werden sogar nur 720x576 Pixel auf das hochauflösende Panel verteilt und trotzdem schaffen es die Bildprozessoren des CINEOS ein ganz hervorragendes Bild darzustellen, was auch viele Testlabors bescheinigt haben. Wie ich schon weiter oben erwähnte sind die nativen Pixel des CINEOS-Displays winzig klein ( 0,427mm x 0,427mm) und man kann sie bei dem empfohlenen Sichtabstand einzeln mit dem bloßen Auge nicht erkennen. Auf dem 37" Bildschirm ist das gebotene Videobild aber in seiner Gesamtheit große Klasse.

Als Sichtabstand zum Display gibt Philips an:

SD --> 2,8 bis 4,7 m

HD --> 1,9 bis 4,7 m

In unserem Wohnzimmer sind es 3,2 bis 3,5 Meter!

Von progressiven Quellen werden Bewegungen völlig ruckelfrei dargestellt (sh. auch "Heimkino 1/2006" Seite 42, Bildnote 1,3).

Man muss den CINEOS 37PF9830 selbst erlebt haben und dafür braucht man mindestens zwei Tage wegen der vielen Einstellmöglichkeiten. Man sollte auch nicht glauben, was man im Vorbeigehen in einem Videomarkt gesehen hat. Für die dortigen Beleuchtungsverhältnisse sind die Geräte werkseitig plakativ eingestellt. Das Umfeld im heimischen Wohnzimmer ist da ganz anders.

Man kann sogar CAD-Zeichnungen darauf ohne Overscan in 1920x1080 darstellen und bis zu 4fach hineinzoomen. Digitalbilder werden mit sehr feiner Auflösung und großer Tiefenwirkung dargestellt.

In video 1/2006 kann man auf Seite 32 sehen wie das Bild des 94cm CINEOS bei optimalem Sichtabstand wirkt. Die Motivkanten sind sehr gering abgestuft, viel gröber dagegen bei den dort präsentierten 127cm Pioneer-Plasma oder dem großformatigen 127cm Sony-Rückpro.

Firmware

Philips verbessert ständig die Firmware für den CINEOS. Die Updates werden auf der dortigen Homepage zu Verfügung gestellt. Man muss dieses Updates lediglich auf eine Medienkarte speichern, diese in den TV-Slot stecken und den Fernseher starten. Nach der Installation ist das Gerät auf dem neuesten technischen Firmwarestand.

Philips-Datenblatt

Pixel Plus 2 HD

Digital Natural Motion

Wichtigste Daten

FAQ

Blu-ray Player

Mit Sonys Playstation PS3 ist ein echtes Multimediagerät bei uns eingezogen mit dem man:

  • Blu-ray Disk abspielen kann
  • miniAVCHD Disk abspielen kann
  • Hochauflösende Daten-DVD mit MPEG2-HD abspielen kann
  • Normale DVDs abspielen kann
  • Von der internen 40GB Festplatte (wechselbar) Multimediadateien abspielen kann
  • Vom PC aus per LAN-Netzwerk Multimediadateien verschiedenere Formate abspielen kann
  • Im Internet surfen kann
  • spielen kann

PS3 erfüllt als Multimediastation fast alle Wünsche.

Sämtliche Videos auf DVD/Blu-ray werden über den PS3-Disc Player abgespielt und per HDMI an den HDTV in 1080i (siehe dazu den Abschnitt "Auflösung am HDMI/DVI Eingang des HDTV:"  weiter oben) übergeben. Optimale Darstellungsergebnisse auf dem HDTV bekomme ich bei folgenden Settings am HDTV bei "Bild/Digitalen Optionen":

DVD: Pixel Plus 2 HD

Blu-ray: Movie Plus oder Standard

Auflösungen am HDMI-Output, abhängig vom Philips CINEOS HDMI/DVI-Input:

  • 576p
  • 720p
  • 1080i*

* im Falle von Progressivmaterial werden am HDMI-Autput also Halbbilder ausgegeben, jedoch nit zeitversetzt, wie das bei Kameraaufnahme der Fall sein kann. Der Bildqualität tut das aber keinen Abbruch, da der Deinterlacer im VINEOS-Panel die Halbbilder wieder zum Progressivbild zusammensetzt!

Wie schon erwähnt läßt sich die Umschaltung in PS3 auf 24p-BD-Wiedergabe nicht realisieren, da der HDTV dies nicht nativ anzeigen kann.

Die Bildqualität selbsterstellter AVCHD-DVD und Blu-ray ist überwältigend. Die Bildqualität der DVDs über HDMI ist ebenfalls sehr gut, besser als bei Scart-Übertragung.

Vom HDV-Camcorder direkt auf dem Full-HD-TV Panel abspielen...

Wir videofilmen mit zwei verschiedenen HDV-Kameras der Sony HDR-HC3 bzw. der Canon HV30. Per HDMI werden die Videos in Full-HD zum True HDTV zugespielt.

HDTV/SDTV Single-Receiver

Sat-Receiver, die sowohl HD-Signale in MPEG4-H.264 (DVB-S2), als auch in MPEG2 (DVB-S1) encodieren können, sind ab 2006 erhältlich. Zwischenzeitlich haben die Sender auch die SD-Sendequalität deutlich verbessert und auf 16:9 umgestellt.

SD-Senderbild 2006

HDTV mit einem DVB-S2 Sat-Receiver empfangen, aufnehmen und editieren

Im Oktober 2009 haben wir uns einen SAT-Receiver für den HDTV-Empfang zugelegt, da die öffentlich rechtlichen Sender bald den Regelbetrieb aufnehmen. Es ist der Comag SL 100 HD Satelliten-Receiver (CI-Schacht, USB, PVR Ready) geworden. Dieser receiver dient uns auch als Ersatz, wenn uns der nachfolgend beschriebene Twin-Receiver ausfällt.

Aufgenommen wird auf eine externe USB-Festplatte. Der aufgenommene Transportstream kann auf dem PC editiert werden und vom PC aus per Netzwerkverbing und die Playstation 3 dem HDTV zugespielt werden. Alternativ besteht die Möglichkeit hochauflösende AVCHD-DVDs oder Blu-rays ohne Qualitätsverluste auf dem PC zu erstellen, siehe hier.

Die Bildwiedergabe über HDMI/DVI und SCART ist sehr gut, sie steht gleichzeitig an beiden Ausgängen an. Der Sateliten-Receiver ist per HDMI/DVI-Kabel mit dem DVI-Input des HDTV verbunden. Über diese Schnittstelle kann der Receiver folgende Auflösungen übertragen:

  1. 576p
  2. 720p
  3. 1090i
Im Menü des COMAG-Receivers findet man die Umschaltmöglichkeit des HDMI-Outputs des Receibvers.
Auch wenn es Sender gibt (z.B. Servus-TV HD) die in 1080p senden, kann der COMAG-Receiver nur die drei oben genannten Auflösungen am HDMI-Ausgang ausgeben.

Da die öffentlich rechtlichen HDTV-Sender in 720p-50 ausstrahlen, stellte ich den Receiber auf native  720p am HDMI-Ausgang ein. So wird am DVI-Eingang das Signal vom HDTV auch empfangen und per INFO-Schalter an der Fernbedienung am HDTV auch als Input bestätigt. Der
Philips 37PF9830 hat ein True HD-LCD-Display in 1920 x 1080p. Die Hochskalierung des 720p-Inputs wird vom HDTV eigenen Skalierer übernommen, d,h, am LCD-Display werden dann 1080p dargestellt.

Herstellerinformation

HDTV/SDTV Twin Receiver mit 500GB Festplatte

Bisher haben wir normale SDTV Sendungen per DVB-S (Topfield TF5000PVR 80GB Festplatten) aufgezeichnet und über ein Scartkabel mit S-Video direkt dem HDTV zugeführt. Es handelte sich um einen Twin-Receive, der uns viele Jahre Freude bereitete. Der Receiver verfügte über einen USB-Anschluß um Files (*.rec) von der Festplatte auf den PC zu überspielen und dann daraus mit DVR-Studio DVDs anzufertigen. Es konnten z.B. zwei Sendungen gleichzeitig aufgenommen werden und ein freier Sender angesehen werden. Nun ist aber das Netzteil ausgefallen und die Festplatte hatte gleichzeitig einen Fehler bekommen, so dass wir versucht haben dieses Gerät reparieren zu lassen. Die Kosten lagen aber so hoch für eine eigentlich veraltete Technik, dass wir uns überlegt haben einen neuen HD-Twin-Receiver zu kaufen. Nach ausführlicher Internetrecherche sind wir auf den zum derzeit günstige Preis angebotenen HUMAX iCORD HD Twin-Receiver mit einer 500 GH Festplatte gekommen (18.11.2011). 

iCord HD Vorderansicht

iCord HD Rückseite

Mit diesem PVR können wir bis zu 4 HDTV oder 6 SDTV Sendungen geichzeitig aufnehmen. Herkömliche PAL-Sendungen werden mit der HUMAX-Technologie auf HD-Niveau verbessert mit einem sauberen und schärferen Bild. Der Standbay-Verbrauch liegt bei weniger als 2 Watt, Das Gerät wird nur leicht warm (störende Ausdünstungen haben wir bisher nicht bemerkt) und der Lüfter ist kaum störend zu hören.  Die Installation hat sehr gut geklappt, auch die ersten Aufnahmen von sich überschneidenden Aufnahmen. Um die Aufnahmen auf dem PC bearbeiten und daraus eine DVD zu brennen muss man auf Dateien der Festplatte zugreifen können. Dies geschieht per LAN-Verbindungs zwischen PC und Receiver. Die Fernbedienung kann auch für die Steuerung anderer Geräte verwendet werden. 

Auf der Festplatte des Receivers werden je Sendung jeweils drei Dateien geschrieben. Für die Verarbeitung zu einer DVD benötigt man lediglich die Datei *.ts. Um diese Datei (MPEG-TS, 192 byte packets!) auf die PC-Festplatte zu verschieben habe ich den Receiver in mein LAN-Netzwerk per Kabel eingebunden (Beschreibung auf Seite 82 der Bedienungsanleitung). Der iCord HD meldete mir die korrekte Netzwerkeinbindung, die IP-Adresse habe ich natürlich sofort in die Bedinungsanleitung notiert. Den Transfer erledige ich mit dem schon vorhandenen Programm WS_FTP LE. Der Transfer läuft recht flott. Sofort nach dem Transfer kann man sich die Transportstream-Datei mit dem Media Player Classic - HomeCinema bei mir ansehen. Von den TV-Sendungen erstellen wir meist nur DVDs, dafür gibt es viele Wege um sogar mit Freeware die Scheiben erstellen zu können, ich habe den Workflow dafür schon hier erklärt.

Der iCord HD verfügt ferner noch über viele andere Multimediafähigkeiten, was man der HUMAX-HP entnehmen kann.

Eine wichtiges Forum ist hier zu finden.

PAL-Sendungen vom Sateliten-Receiver auf DVD aufnehmen

Wir nehmen einerseits PAL-Sendungen mit dem Topfield-Festplatten-Receiver auf und spielen dann über SCART-RGB die Aufnahmen in das Panel ein. Die Ergebnisse sind sehr gut. Zusätzlich haben wir uns noch den DVD-Recorder Panasonic DMR-EH60 zugelegt. Diesem werden die Sendungen per RGB vom zweiten Sat-Receiver Comag SL 100 HD  auf die Festplatte in SD zugespielt und dann gleich auf DVD gebrannt oder auf DVD-RAM zur PC-Bearbeitung kopiert von der Festplatte. Wenn die gebrannten DVDs finalisiert (Option im Disc-Management des Recorders!) sind, dann kann man diese auch mit dem oben genannten Denon DVD-1920 Player über HDMI dem HDTV-Panel zugespielt werden.

Von diesem DVD-Recorder aus können DVD-Video-Disc auch über Komponenten-Videoverbindung mit dem LCD-Panel im Progressivausgabemodus in einer höheren Auflösung zugespielt werden. Nicht so einfach ist die Audio-Verbindung zum HD-Panel, weil der Recorder einen optischen Digitalausgang hat und das vorhandene HD-Panel einen elektrischen Digitaleingang über Cinch benötigt. Zu diesem Zweck mußte noch ein Digital-Konverter Optical IN --> Koax OUT angeschafft werden. wobei der Konverter zusätzlich noch eine Spannungsversorgung von 6V benötigt. Man kann natürlich auch eine Analog-Audio-Verbindung vom Recorder zum vorhandenen Technics Audio-Receiver SA R330 herstellen und von dort aus Audio zu den separaten Lautsprecherboxen führen.
Da der DVD-Recorder immer ein 4:3 Flag sowohl für 16:9 im Letterboxverfahren, als auch bei 16:9 anamorphverfahren setzt, muss man das Panel im letzten Fall manuell auf 16:9 Wiedergabe schalten. Andererseits kann man auch das Material von HDD auf DVD-RAM kopieren oder darauf direkt aufnehmen und dann am PC mit dem DVD-Patcher das Flag bei anamorphen 16:9 Aufnahmen richtig setzen und dort erst auf DVD brennen. Wichtig ist, dass im PC ein geeignetes Laufwerk für DVD-RAM vorhanden ist, wie zum Beispiel in unserem Fall mit dem Multi-Brenner LG Typ GSA-4082B.

HEIMKINO-Wertung: "1,2 = Sehr gut" Best of 2005-Spitzenklasse

Datenblätter

Fazit

Ein unüberschaubarer Wust von neuen Begriffen und Techniken kommt mit dem HDTV-Fernsehen auf den Verbraucher zu und man muss schon noch ein Freak sein um HDTV-Material in ein Full-HD-Panel zum Beispiel mit einem HD tauglichen Netzwerkplayer einspielen zu können.

HDready bedeutet noch lange nicht, dass ein Plasma/LCD-TV auch die volle native Auflösung von 1920 x 1080 darstellen kann. Ein Tuner ohne einem Empfangsteil für DVB-S2 macht aus HDready noch keinen HDTV-Fernseher. 

Der Philips CINEOS 37PF9830 ist ein sehr hochwertiges Sichtgerät in mittlerer Großbildtechnik für das Wohnzimmer. Es werden brillante Bilder mit feinen Farbnuancen dargestellt. Man muss einfach die Bildqualität selbst erlebt haben und die vielen Optionen je nach Geschmack mal getestet haben. Wir haben unsere optimalen Settings gefunden und sind sehr zufrieden damit.

In sehr vielen Testberichten gab es eine Spitzenpositionen für den Philips-LCD-TV.

Bei diesem Gerät kann man ein Software-Update ohne einem Fernsehtechniker machen. Einfach die Datei von der Support-Seite runterziehen und auf eine Media-Karte ablegen. Mit der Media-Karte kann man dann das Gerät updaten. Ferner kann man auch das Service-Menü sich ansehen, dort werden z.B. die Betriebsstunden registriert. Viele andere Einstellungen können dort gemacht werden, was aber in diesem Fall besser dem Fernsehtechniker überlassen bleiben sollte. Die von Philips zwischenzeitlich gelieferten Firmwareupdates haben nochmals zu einer Steigerung der Bildqualität geführt. Auch bei modernen Fernsehern ist es also heute so, sie reifen erst beim Betreiber durch verbesserte Firmware.

Man muss schon sehr genau aufpassen, dass die Geräte und Verbindungen zueinander kompatibel (Frequenzen, Auflösungen und Schnittstellen) sind und für die Investition auch beste Ergebnisse geliefert werden.

HDMI-Umschalter

Allgemeines über HDTV-Fernsehen

Test-Video/Bilder

Video-Standards frü HDTV

LCD - Plasma - LED

Die 1080p - Problematik

24p: HD-Filme fast wie im Kino 

HD-Abspiel-Engine auf Philips-HDTVs

BPHennek,

Ende 2005, 19.11.2011



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Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.