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Für mein kleines Hobby Video-Studio
Titel
  Studio-Version

Ich sedlbst
Blackmagic arbeitet weiter an der Perfektionierung seines Videoschnittprogrammes. Kein anderer Videoschnittprogrammhersteller treibt die Entwicklung seines Programmes so intensiv voran.
Seit der Lizenzversion 15 bin ich zunehmend mit DaVinci Resove Studio beschäftigt

Nun wirft das australische Unternehmen die finale Version 18 Studio mit vielen Neuigketen auf dem NLE-Markt. Blackmagic verfügt leider noch nicht über deutschsprachige Übersetzer die eine deutsprachige Version mit Handbuch in Deutscher Sprache verfügbar machen könnten. Ich gehe hier auf meine persönlichen aktuellsten Erkenntnisse und Erfahrungen mit DVR 18 Studio ein. Das ist natürlich nur ein kleiner Teil dessen was die neueste Version bietet.

Übersicht der erwähnenswerten Themen auf dieser Homepage:

Installation
Das ist neu in der Version 18
Effekte und Vorlagen
Mercalli 6 SAL hilft Resolve
Gyro-Stabilisierung
GOP-Flickerung
Neat Video in DaVinci Resolve
Grobschnitt, ProRes?
Story, Feinschnitt
HDR-Workflow HLG3 zu REC709 Farbmanagement
ACES-Workflow
Speed-Editor sinnvoll?
SuperScale oder Topaz AI?
Kapitelmarken zum Abspielen
Shutter-Encoder
Verlustlos Takes kopieren
Chromatische Aberration Rendern mit CPU/GPU
Sky Replacement
8 Bit Filmmaterial für HDR-Exp. Dialogue Leveler, Voice Isolation
Zum Archiv: Version 17 Studio
LUTs
Bewegungsunschärfe/Flimmern
S-Log Clips in Rec.709
Kostenloser Kurs

DaVinci Resolve 18:

11.11.2022:  Update 18.1 in handlichen 3,14 GB mit vielen Neuigkeiten: Klick-1!, Klick-2!

Neuigkeiten im Video ansehen: Klick!
Eine englischsprachige Bedienungsanleitung mit 4036 PDF-Seiten ist im Update enthalten.

Mittlerweile habe ich auch die aktuellste Blackmagic_Desktop_Video_Windows_12.4 Software für die BM I/O - Videokarte Intensity Pro 4K installiert über die ich die Vorschau auf einen 32" HDR-TV geliefert bekomme.

30.09.2022:   Update 18.0.4 mit diversen Fehlerbehebungen vorhanden: Klick!

07.09.2022:   Update 18.0.2 mit diversen Fehlerbehebungen vorhanden: Klick!

Hier der Download: Klick!

26.07.2022:   Update 18.0.1 mit diversen Fehlerbehebungen vorhanden: Klick!

Hier der Download: Klick!

21.07.2022:   DaVinci Resolve 18 ist überraschend als finale Version veröffentlicht worden - nicht deutschsprachig.
Bin in aller Ruhe von der version 17 auf die Version 18 umgestiegen: Klick!

Meine Hompageseite mit der 17er Version bleibt als Fundgrube bestehen aber nicht mehr weiter eingepflegt: Klick!

Handbuch von Juli 2022 mit 4002 Seiten: Klick!

DaVinci Resolve Forum(D):  Klick!

Videoaktiv berichtete am 21.07.2022: Klick!

Überblick über Neuerungen in der Version 18: Klick!

Installation - Wechsel von der Version 17 auf die Version 18:

Hier die Blackmagic Homepage über die Vorzüge der Versio 18: Klick!

Hier findet man die Download-Homepage für das Upgrade: Klick!

Für Studio-Lizenzinhaber ist sicherzustellen, dass die Studio- und nicht die eingeschränkte Free-Version geladen wird.

Die Programmdatei hat eine hanlichen Größe von 3,02 GB

Außerdem muss noch die neueste Blackmagic Design Desktop Video-Software heruntergeladen und installiert werden um die vorhandene Blackmagic Design-Videohardware zu überwachen falls vorhanden.

21.07.2022: Installationshinweise von Blackmagic

Minimale Systemanforderungen
• Blackmagic Design Desktop Video 12.0 oder höher.
• Integrierte GPU oder diskrete GPU mit mindestens 2 GB VRAM.
• GPU, die CUDA 11 oder OpenCL 1.2 unterstützt.

Installieren der DaVinci Resolve-Software:

Doppelklicken Sie auf das Symbol des DaVinci Resolve-Installationsprogramms und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Um DaVinci Resolve von Ihrem System zu entfernen, doppelklicken Sie auf das Symbol Uninstall Resolve.

Vor einem Upgrade auf die Version 18 empfehle ich eine Windows Systemsicherung. Ferner wird die Sicherung der lokalen Datenbank vor einem größeren Upgrade empfohlen, auf diese Weise kann man bei Bedarf zur vorherigen Version zurückkehren. DaVinci Resolve 18 erfordert ein Upgrade der Projektbibliothek von DaVinci Resolve 17.4.6 oder früheren Versionen. Vor dem Upgrade auf die neue Version sollten deswegen auf jeden Fall die bestehenden Datenbanken (DiskDB als auch PostgreSQL falls man einen Server hat) auf eine interne Festplatte gesichert werden, es muss nicht "C"sein. Die Datenbasis muss einen leeren Ordner gelegt werden. Eiene neue Database muss in kleinbuchstaben geschrieben werden, z.B. "projekte_2022". Die Sicherung der alten Database ist wichtig, falls man man zu einer vorherigen Resolve-Version zurückgehen müßte.

Nach dem Start der Version 18, werden folgende Sprachen für die UI angeboten:

Sprachenwahl für die UI      DR15 Hndbuch

Für deutschsprachige Anwender ohne Fremdsprachenkenntnisse hat Blackmagic vor einigen Jahre die obige Printausgabe über die Bedienung von DVR 15 mit 389 Seiten herausgebracht, zwischenzeitlich  gibt es eine kostenlose PDF-Datei mit der man sich zufrieden geben muss. Die grundsätzlichen Bedienungselemente haben sich seit meinem persönlichen Einstieg über die Versionen 16, 17 bis zu 18 hinweg nicht geändert.

Man kann sich von BM auch die Bedienungsanleitung zum "Cintel Scanner" als PDF runterladen, dort gibt es eine deutschprachige Anleitung für DVR 17 ab Seite 409 bis 453: Klick!

Bedienungsoberfläche

DaVinci Resolve 18 Studio ist installiert, die Lizensierung ist übernommen worden. Die alten Projekte der 17er Version sind in der Localen Database ebenfalls vorhanden, was jetzt benutzt wird läuft prima.

Wo sind bloß meine Daten? - PDF von Prof. Uli Plank: Klick!

Locale Projekte

Ich arbeite als Hobbyvideofilmer rein Local, die beiden
anderen Möglichkeiten benötige ich nicht.


Arbeitsordner:

Arbeisverzeichnisse

Einstellung in: File/Project Settings/Master Settings/Working Folder

Capture-Ordner:

Capture Ordner

Einstellung in: File/Project Settings/Capture and Playback


Das ist neu in DaVinci Resolve 18:

Blackmagic hat sehr viel Neuigkeiten in die Version 18 reingepackt die ich persönlich nie brauchen werde. Ein jeder muss für sich persönlich prüfen was er davon wirklich benötigt.

  • Vorstellung der Neuigkeiten von Blackmagic: Klick!
  • SlashCAM berichtet hier begeistert über: KI hilft mit "Magic Mask" welches automatische Masken in Clips erstellen kann.

Effekte und Vorlagen aus dem Internet.

Link zum Anbieter: Klick!

ProDAD Mercalli 6 SAL für die Nachstabilisierung von Freihandaufnahmen.

Zu meinem persönlichen Erfahrungsbericht: Klick!

Zwar verfügt DaVinci Resolve über eigene Stabilisierungstools, es verfügt aber nicht über die Fähigkeiten CMOS-Fehler der Aufnahmekamera auszubügeln. In Mercalli 6 SAL kann man ganze Serien von Clips auflegen und neben der Stabilisierung auch gleich den Grobschnitt sowie mittels Drag-and-Drop die Videoclips zu einer Story zusammenschieben. Den dortigen Export in HQ/HQX-AVI oder ProRes 433 HQ einer einzelnen Videodatei oder gar eine ganze Serie von Videodateien unterschiedlich tief in Mercalli 6 SAL nachgearbeitet - ja nach Bedarf - kann man dann in die Resolve-Timeline importieren und dort den Feinschnitt, die Farbkorrektur, das Color-Grading und andere Arbeitsgänge erledigen. Die Vorbereitung der Videoclips in Mercalli 6 SAL ist auch für einen Resolve-Editor super hilfreich, weil er die Nachstabilisierung nicht in Resolve durchführen muss!

Die programmeigene Videostabilisierung in DaVinci Resolve aus dem EDIT-Arbeitsraum heraus hat den Nachteil, dass  die durchgeführte Stabiliiserung bei dem Verschieben von Clips oder einer kleinen Änderung der Filtereigenschaften verloren geht und es im Clip Clip dann wieder unruhig wird. Man wird dadurch gezwungen die Videostabilisierung erneut durchzuführen.

EDIT-Stabilisierung

Die oben durchgeführte Stabilisierung geht verloren, wenn der Clip etwas
verschoben oder seine Eigenschaften etwas geändert werden.
Es ist deshalb besser die benötigten Videoclips in Mercalli V6 SAL
vor dem Import in DVR zu stabilisieren.

Gyro-Stabilisierung/Nachstabilisierung über die Metadaten:

Hierfür setze ich an Stelle von DaVinci Resolve 18 Studio lieber für Gyro-Aufnahmen mit Metadateien der Sony ZV1 Kamera den Sony Catalyst-Browser der bestens mit den Sony-Metadaten umgehen kann. Klick!

Benötigt man ene spezielle Schnitt-Tastatur?

Diese Frage hat ein Film- und TV-Kamera so beatwortet: Klick!

"Insgesamt ist der Speed Editor ein sehr solides, sinnvolles und gut gestaltetes Produkt, das dennoch aus keinem Schnittanfänger einen Oscar-Preisträger formt."

Es ist etwas für Schnittanfänger, die nicht mit Maus und Tastaturbefehlen umgehen können.

SuperScale gegen Topaz AI, was ist besser?

Es kommt bei mir immer wieder mal vor, dass ich Videos in 1080-25p auf 2160-25p hochskalieren muss. Habe das immer mit SuperScale durchgeführt und war zufrieden damit.

Super Scale

Im Edit-Arbeitsraum klickt man mit der rechten Maustaste auf den Timeline-Clip, es geht damit in das aufgehende Kontex-Menü mit der Option "Clip-Attribute". Die Schalter Sharpness und Noise Reduction helfen bei  der Feinabstimmung des hochscalierten Videos .


Frank Glencair hat einen Test durchgeführt der belegt, dass es Topaz AI in den meisten Fällen nicht besser kann. Die Renderzeit ist im Falle Topaz AI um den Faktor 8 länger. Die Warterei auf das Ergebnis lohnt sich nicht, die Investition in das Topaz Plug-in lohnt sich dann erst recht nicht:

Quelle: Klick!

Bewegungsunschärfe und lokales Flimmern:

Bewegungsunschärfe:
Wenn man zu schnell während der Videoaufnahme schwenkt, wird bei feinen Videobildstrukturen wie Dachziegeldächern, im Astwerk in Sträuchern/Bäumen, Fensterjalousien etc. 
Bewegungflimmern und starke Unschätfe entstehen.
Unter Umständen bekommt man das während des Videoschnitts nicht mehr weg. Das muss man schon bei der Aufnahme berücksichtigen, 
d.h. UHD-Schwenks viel langsamer durchführen als man das noch von der SDR-Aufnahme her gewohnt war, sonst wird die Schwenkpassage über die ganze Zeit unscharf bleiben und der Zuschauer wird wegen dem Nachziehschweif dadurch verärgert.

Flimmern:
Bei meinen UHD-Aufnahmen stelle ich in den PP(Bildprofilen) die Details auf -7 ein, d.h. die Nachschärfung ist bei der Kameraaufnahme abgeschaltet. Die Nachschärfung erfolgt in der Videonachbehandlung. Dabei kann lokales Flimmern während der Wiedergabe entstehen falls man mit der Nachschärfung übertreibt.

Neben der Nachschärfung per "FX Sharpen Filter" bietet DaVinci Resolve noch andere, sogar wirkungsvollere Nachschärfemöglichkeiten. Eine Option ist der Einsatz des "Midtone Details" mit einem Regler und das "Blur-Sharpen" mit den zwei vertikalen Reglern.

Blur-Sharpen

Blur-Sharpen einstellen

Die Stellung der beiden Regler "Radius" und "Scaling" entscheidet ob das Flimmern aufkommt oder nicht.

Astwerk Schaerfen

Bei diesem  Frame-Aussschnitt habe ich das aufkommende Flimern mit folgenden Reglerwerten verhindert:

Radius 0,47 und Scaling 0,35; schiebt man den Scaling-Regler höher, fängt das Videobild an zu Flimmern.

Gut kontrollieren kann man das bei der Einstellung des Motiv-Ausschnittes mittels Vergrößerung der Darstellung  bis 200% im DVR-Player und auf dem angeschlossenen 32" HDR-TV der ein echtes TV-Signal von der BM I/O-Schnitkarte Intensity Pro 4K geliefert bekommt.

Tipp: Die besten Möglichkeiten der Nachschärfung bietet DaVinci Resolve hier an: Klick!
Das Ziel der umfangreichen Vorgehensweise in Da Vinci Resolve ist es, Artefakte und Farbveränderungen bei der Nachschärfung zu verhindern. Der Zeitaufwand dafür ist allerdings beträchtlich.

GOP-Flickering:

Der H.264 Codec zum Beispiel zeichnet eine Gruppe von Bildern auf und produziert hierbei das GOP-Flickerung, manchmal als rhytmisches oder schimmerndes Muster bei ein Schwenk über filigrane Objektstrukturen.
Bei 25p-Aufnahmen ist das erste Frame am schärfsten. Die nächten 24 Frames sind komprimierter, jede Sekunde flackert es dann. Mit dem Deflicker-Filter "Fluoro" kann man das Problem beseitigen.

Deflicker

Deflicker-Einstellungen:

Bei dem Setting „Fluoro Light“ handelt es sich um Presets zum Entfernen von zwei unterschiedlichen Flimmerartefakten. Sollten das Deflicker Setting nicht so wirksam wie erhofft sein, bekommt man unter „Advanced Controls“ an dieser Stelle weitere Optionen namens „Isolate Flicker“ angeboten, die im Zentrum des Plug-ins stehen. Sie ermöglichen Feinanpassungen nach Maß.

Export-Setting z.B. in MP4/H.264:

MP4-Setting
  • Lockhead 12 bei 25p
  • AQStrength 4
  • CABAC
somit: CABAC, REFrames: 4 Frames, Format Setting: GOP M=3, N=12

Rendern mit GPU und/oder CPU

Entwicklung eines Workflows bei hohen Timeline-Belastungen:

Wichtig:
ist die Timeline mit FX-Filtern und Fusion-Effekten, Neat Video etc. zu stark belastet, kann man u.U. nicht mehr flüssig editieren. In diesem Fall kann man diese Timeline-Last temporär abschalten.

Effekte umgehen

Ab- und Zuschaltung der Timelinebelastung
über dem Player-Windows.

Vor dem finalen Rendern kann man die Effekte wieder zuschalten.

In einem
BM-Community Beitrag geht es um die Frage wie die Hardwareeinstellungen für Filter wie  "Automatik Dirt Removal" und/oder "Neat Video" am besten einzustellen sind damit der PC am schnellsten fertig wird mit dem Rendern und nicht in der Verarbeitungsgeschwindigkeit einbricht. Der Support des Herstellers von Neat Video hat hier eine Problembeschreibung  zusammengestellt: Klick!

Mein PC wird wie folgt ausgelastet bei dem finalen Rendern mit den obigen Korrektur-Nodes im Color-Arbeitsraum:

GPU-Auslastung

Mein persönlicher Workflow:

Im Falle DaVinci Resolve und den Korrektur-Nodes
"Automatik Dirt Removal" sowie "Deflicker" wird die Schwerstarbeit von der dedizierten GPU der KFA2 NVidia GeForce RTX 2060 Super 8G übernommen, die Intel-CPU trägt nur eine geringe Leistung bei. Sind im Color-Arbeitsraum beide Korektur-Nodes im Projekt aktiv, dann verhält sich mein PC so, dass der FHD-Rendervorgang für das finale Rendern eines 14 Minuten Test-Projekter mit 19 FPS anläuft, dann aber bei 26% der Timeline-Laufzeit bei längeren Projekten auf 8 FPS abfällt. Für das Test-Projekt wird z.B. ein Zeitaufwand von insgesamt 21 Minuten nötig. Rendert man das Projekt in zwei voneinander getrennten Arbeitsgängen, dann fällt in der Summe nur ein Zeitaufwand von 5 Minuten an. Ein klarer Vorteil also für diesen Workflow!
Erstaunlich: In DaVinci Resolve Studio 18.1 fällt die Framezahl während des Exports zwar nicht mehr ab, es läuft allerdings nur mit 12 FPS statt 19 FPS wie in der Vorversion.

Information zum Intel Performance Guide: Klick!

In einigen Internet-Beiträgen findet man oft den Tipp die "VRAM" - Einstellung zu überprüfen, in meinem Fall liegt der Wert für die Inter-Graphics UHD630
bei 128 MB Grafikspeicher für den PC-Arbeitsbildschirm 1. Es ist empfohren worden per "regedit" WRAM auf 512 MB herauszusetzen um die CPU-Graphics stärker bei dem finalen Rendern zu beteiligen.

Wert für VRAM

 Das fruchtete bei meinem PC leider nicht dem Dedizierten Videospeicher mehr MB zuzuweisen wie man hier sieht:

Vorhandener Dedizierter Videospeicher.

Ich habe diesen Beschleunigungsweg nicht weiter verfolgt, ich arbeite deshalb jetzt nach meinem eigenen Workflow!

Handhabung des Neat Video Plug-in Da Vinci Resolve:

Über die Verkürzung der Renderzeiten bei Nutzung von "NeatVideo Plug-in" findet man hier etwas über die optimale Performance: Klick!
DaVinci Resolve scheint hier etwas langsamer zu sein als andere NLEs, zumindest war es so noch bei DVR 15: Klick! Über die Optimierung der Neat Video Leistung in DaVinci Resolve im Allgemeinen siehe hier: Klick

Interlaced-Video in DaVinci Reolve bearbeiten, siehe: Klick!

Für die "Flicker Reduzierung" gibt es die neue Wunderwaffe Neat-Video als Resolve-Plug-in: Klick!
"Flimmern" reduzieren mit Neat Video: Klick!

Weitere Videotutorials für Neat Video: Klick!
 
Neu in V18: Chromatische Aberation entfernen:

Es handelt es sich bei chromatischen Aberrationen um Farbsäume, die beim Fotografieren/Videofilmen vor allem an Rändern und Kanten im Bild auftreten. Bei sehr kontrastreichen Stellen im Bild (hell / dunkel) treten CAs besonders häufig auf!


Als beste Entfernungs-Methode für Farbsäume galt bisher meiner Meinung nach das folgende Workflow-Tutorial:
Klick!

Beispiel CA

Zoom-Bildausschnitt: CA zum obigen Tutorial

Bei dieser Gelegenheit: Wie man einen Zoom-Bildausschnitt im DaVinci Player vergrößert und verschiebt?
  1. Zomm per Mausrad-Drehung einstellen
  2. Veschieben: Mausrad drücken und in die gewünschte Richtung verschieben
Seit der Version 18 kann man die Farbsäume jetzt "einfach" mit Schiebereglern entfernen.

CA-Entfernung in DVR18

Mehr dazu ab Seite 3345 der Bedienungsanleitung

Erweiterte Optionen wie "Stronger Correction", "Lens Center X/Y" sowie "Show Estimated Fringes" bieten strengere zusätzliche Parameter für problematische Aufnahmen um Chromatische Aberrationen oder Farbsäumen zu entfernen..


Wikipedia: Klick!

Vorbereitung des Videomaterials: Stabilisierung, Grobschnitt, ProRes 422:

Da ich im Falle der HDR-Videobearbeitung über keine kameraseitigen 10 Bit verfüge, mache ich per Transform in Mercalli V6 von ProDAD mittels Exportkodierung aus 8 Bit das 10 Bit Videomaterial selbst.  Wie schon erwähnt ist es sehr sinnvoll den Grobschnitt und die Qualitäts-Videoszenen-Nachstabilisierung in Mercali durchzuführen und die Ergebnisse dann in ProRes 422 zu exportieren für die weitere Bearbeitung in DaVinci Resolve.

ProEws Transform 1oBit

Das ist vor allem deshalb sinnvoll weil die Szenen-Nachstabilisierung in DaVinci Resolve  bei einer evtl. Clipkürzung mitten in der Arbeit verloren gehen kann und es einfach lästig ist dort erneut nachzustabilisieren.


Story entwickeln und Feinschnitt durchführen in Da Vinci Resolve:

In DaVinci Resolve kann man die Story entwickeln und den Feinschnitt mit harten Schnitten oder einer manuellen Clipeinblendung oder einer Transitions(z.B. Cross Dissolve) durchführen um z. B. zwei Szenen miteinander zu verbindet.


Überblendung

Transitions werden auf die Schnittmarke abgelegt

Warnung

Hinweis, dass an der Schnittstelle nicht genug Material(Handles) für die Überblendung vorhanden ist und deshalb die Abspiellänge der betroffenen Clips automatisch mittels "Trim Clips" ggekürzt wird.


Man unterscheidet zwischen verschiedenen LUTs:
  • Kalibrierungs-LUTs: für die Kalibrierung der Farben von externen Referenzmonitoen innerhalb eines Farbraumes
  • Technische-LUTs: für die Transformierung von einem Farbraum und Gamma in einen anderen
  • Kreative LUTs: für eine emotionale Farbgestaltung
LUT Stress Test

Bildvorlage Linear/Cineon LUT-Stresstess um die Wirkung auf
einem HDR-TV am Schnittplatz zu bewerten.

Anwendung von LUTs: Klick!
Test-Bild für LUT-Stresstest: Klick!
Installieren von Windows ICC-Profilen: Klick!

Mein aktueller HDR-Workflow:

Wenn man über Grundkenntnisse zum Videoschnitt mit DaVinci Resolve verfügt, kann man sich auch an spezielle Projekte - wie z.B. HDR-Videoschnitt - heranwagen. Hier und da bekommt man erweiterte Kenntnisse mit Hilfe von Text- und Video-Tutorials die man mittels der Suchfunktion in Google finden kann.

Bei der Entwicklung meines persönlichen Workflows habe ich mich hauptsächlich auf praktikable Maßnahmen beschränkt die schnellst möglich ein abspielbares HDR-Video am Ende der Arbeitskette liefern um das Ergebnis auf den 55" LG-OLED HDR-TV mit Zufriedenheit betrachten zu können.

Will man mehr, dann muss man auch mehr Geld in das "HDR-Videoabenteuer" investieren. Das will ich aber nicht...

HDR(HLG)-Projektsetting in der Version 18.1:

Nach der Anschaffung der Sony Kompaktkamera ZV-1 in 2021 habe ich Gefallen gefunden  an der Aufnahme und Nachbearbeitung  von HDR(HLG3) Videomaterial für meinen 55" LG OLED HDR-TV. Da das Sony-Kamerameterial nur in 8 Bit Farbtiefe vorliegt(genauso wie bei einer teuren Prosumer Kamera Sony Alpha 7III), muss man einige Einschränkungen in der Nachbearbeitung beachten. Wenn man das macht, dann bekommt man ein gutes Ergebnis auf dem HDR-TV zu sehen.

HLG-Setting

Generelle Preferences Einstellung in der Top-Menüleiste DaVinci Resolve


Enable HDR metadata

Sicherheitshalber "Enable HDR metadata aktiviert",
das es Sichtgeräte gibt die diese Medaten benötigen,
andere dagegen nicht.

Scopes auf HLG umgestellt

Scopes auf HLG Color-Grading umgestellt,
alles was über 100 auf der HLG-Skala zu sehen ist, wird auf dem HDR-Sichtgerät
angezeigt, nicht auf einem SDR-Gerät...


Mischt man SDR-Aufnahmen oder JPG-Bilder  in das HLG-Projekt dann muss man den Farbraum mit Color Space Transform auf dem ersten Node anpassen.

Was auf meinen Schnittplatz landet ist nicht mit Prosumer High-End-Kinokameras gedreht. In meinem Fall verfüge ich über HDR(HLG3) 8 Bit Videomaterial von der Sony ZV1 im Farbraum Rec.2020.

Ferner liegt mir 8 Bit Videomaterial von der GoPro Hero 7 Black in Rec. 709, DJI-Pocket 2,
DJI-Mini-Drohne und von dem Huawei Mate 20 vor. Dieses Videomaterial wird nicht plötzlich verschwinden, deshalb muss man lernen wie man damit umgeht um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu bekommen.

Von SDR zu HDR: Klick!
Inverse Tonmapping - Hochskalieren von SDR auf HDR: Klick!


Farbraumvergleich

Farbraumunterschiede SDR/HDR

S-Gamut3.Cine

Die Lage von
S-Gamut3.Cine(ähnlich dem Kinofilm)

Color Space Transform

Transform eines Sony S-Log3 Videos in ein HLG-Projekt:

Transform Video

Transform Video

Videoframe-Transform(hier eine Simulation für den normalen PC-Monitor.
Auf dem HDR-TV ist die Leuchtkraft in den Lichtern natürlich höher.

Transform eine JPEG Bildes in ein HLG-Projekt

>Trasform JPEG Bild

JPEG-Bild_Transform

JPEG-Bildtransform(hier eine Simulation für den normalen PC-Monitor.
Auf dem HDR-TV ist die Leuchtkraft in den Lichtern natürlich höher.

Für das Color-Grading stehen viele Arbeitswerkzeuge zu Verfügung die man kennen sollte z.B.:
  • High Dynamic Rage - Color Wheels
  • Curves mit sechs verschiedenen Möglichkeiten
  • Contrast Pop
  • Hintergrund abdunkeln mit der "Sat vs Lum - Kurve"
  • Chromatic Aberration Removal um CA zu entfernen
  • Für Nachschärfung "Midtone Details" mit einem Regler und das "Blur-Sharpen" mit den zwei vertikalen Reglern
  • Grab Stil aus der Galery um eine Node-Festlegung auf andere Videoszenen zu übertragen
  • Der "Adjustment Clip" überträgt Informationen von oben, wie z.B. Farbraum-Transformationen und andere Effekte
    auf die darunter liegende Videoszene
  • Power Windows um in lokale Bildstellen eine Farbkorrektur vorzunehmen
  • etc.
Color Grading von 8 Bit Videomaterial für HDR(HLG)-Export:

Wichtige Nachricht, die Timeline stallt DaVinci Resolve bei jedem Projekt immer automatisch auf 10 Bit selbstständig ein was weniger Probleme bei dem nachfolgenden Color-Grading bereitet.

Der komplette "Farbtopf" in DaVinci Resolve: Klick!

Einzig das HDR(HLG3) Videomaterial der Sony ZV-1 kann praktisch sofort auf einem HDR-TV abgespielt werden, es sind nur noch geringe primäre Farbkorrekturen bei Landschaftsaufnahmen z.B. nötig:

HDR Color Grading

Die Naschärfung der abgestellten Kamera-Schärfe(Details -7!), immer erst im letzten Node durchführen, da die Videobildschärfe schon wegen  "HDR Contrast" und "Curves" tw. angehoben wird. 

Im Falle von "Curves" gibt es neben der Custom-Einstellung noch sechs weitere Einstellkombinationen.


Curves Sorten

Hue-Vs-Hue

Mit dem Qualifier ruft man einen lokalen Videobereich auf  den man in einer 10 Bit Timeline recht schnell nutzen kann.

Landschafst-Grading

HDR-TV-Video-Frame und Scopes dazu, der Screenshot oben stammt vom RGB PC-Monitor.
Auf dem HDR-TV ist die Leuchtkraft in den Lichtern natürlich höher.


Für umfangreicheres Color-Grading gibt es In der High Dynamic Rage Werkzeuge für die Primäre Farbkorrektur, 
um Feinheiten herauszuarbeiten, in meinem Fall wird HDR nachgearbeitet:

Auswahl

HDR Palette

Diese Drehregler kann man jenach Vorfliebe für HDR und SDR einsetzen, hierzu unbedingt mal diese Erklärung ansehen: Klick!

Lesen Sie auch die Bedienungsanleitung für den Color-Arbeitsraum ab Seite 2845.


Hier findet man eine praktische Beschreibung von Filmmaking Elements zum Umgang mit 8 Bit Video: Klick!

Einige Tipps daraus die dort näher erläutert werden:
  • Vorbereitung des Videomaterials: Von H.264 nach ProRes 422 transkodieren
  • Die NLE-Änderung der Belichtung kann dazu führen, dass 8-Bit Material kaputt geht, also Vorsicht am Videoschnittplatz
  • Qualifier(Pipettenwerkzeug) zur Nachqualifizierung des 8-Bit Materials möglichst nicht mehr einsetzen
  • Six-Vektor Presets einsetzen, Werkzeuge wie Matte Finesse, Denoise und Blur radius verwenden um saubere Keys zu erhalten
  • Mit Power Windows Nachbearbeitungsbereiche gezielt einschränken
  • Hue vs. Hue Kurven in einem Node kombinieren
Mit dem Qualifier soll man bei 8 Bit Videomaterial also nicht arbeiten:

Qualifier

Besser ist der folgende Weg wenn man lokale Farbanpassungen vornehmen möchte:

Power Wndows
ist ein sehr effektives Tool für die sekundäre Farbkorrektur, das zur Isolierung bestimmter Bereiche des Clips dient. Dieser Bereiche müssen nicht statisch sein und lassen sich auch in Szenen mit Kamerabewegungen einsetzen. um z.B. Farb- und Kontraständerungen ausschließlich nur in einem bestimmten Bereich zu beeinflussen ohne der Gefahr das ganze Bild zu zerstören.

Power Windows

Da das HLG3 - Videomaterial mit vollkommen herausgedrehter Schärfe(-7!)*** aufgenommen worden ist, muss es noch im NLE nachgeschärft werden und ggf. entrauscht werden falls es bei zu wenig Licht aufgenommen worden ist. Dafür gibt es neben "Sharpen" verschiedene andere Möglichkeiten, z.B. "Contrast Pop" oder besonders gerne in schwierigen Situationen das "Blur Sharpen"..., man erkennt nicht immer ganz genau was man mit den Steuerwerkzeugen darin eigentlich macht. Über dem Viewer gibt es aber die Schaltfläche "Highlight" mit A/B-Modus für eine besere Beurteilungsmöglichkeit, siehe:

*** Der Schlüssel zum präzisen Schärfen und Rauschunterdrückung: Klick!
Ich arbeite gerne damit, allerdings suche ich mir immre eine Stelle im Videobild aus bei der ich ganz klar erkennen kann wie sich die Reglerstellung auf die Nachschärfung auswirkt, das kann ein stark vergrößertes(200-300%) Detail auf dem Player im Color-Arbeitsraum sein wie etwa ein Blatt am Baum, ein Ast, ein Strohalm, ein Fensterkreuz, ein Gitter oder Haare. Beachtet man das nicht, kann der Nachschärfeversuch in das Gegenteil schlagen und das Bild zerstören.

Das Videobild sollte nach der "Nachbehandlung" auf dem Kontroll-HDR-TV in den feinen Strukturen auf keinen Fall flimmern, also nicht überschärfet werden!

HLG3 zu BT.709 mit "Adjustmen Clip" transformieren

Hier geht man mit Aufnahmen der Sony ZV-1 in DaVinci Resolve z.B. am einfachsten so vor: Klick!
Im Videotutorial wird anschaulich gezeigt wie man die Aufgabe sehr einfach z.B. mit einem "Adjustment Clip" löst.

Adjustment Clip

Der "Adjustment Clip" überträgt Informationen von oben,
wie z.B. Farbraum-Transformationen und andere Effekte
auf die darunter liegende Videoszene

SDR-Transform aus HLG3

SDR-Transfom Frame aus HLG3

Farbakkurate Anzeige beim Grading und Korrigieren:

Computermonitore zeigen Farben in RGB-Signalen an, bei Fernsehern sind hingegen
YCbCr-Signale üblich.
Aus diesem Grund zeigen beide unterschiedliche Farbspektren an. Die Ihnen auf einem Computermonitor präsentierten Farben unterscheiden sich daher ggf. von der Darstellung, die der Kunde auf seinem heimischen HD- oder Ultra-HD-Fernseher wahrnimmt. Um bei laufender Arbeit fundierte Farbentscheidungen treffen zu können, ist es bei der Farbkorrektur eines Videoprojekts wichtig, jeden Schritt auf einem HD- oder Ultra-HD-Fernseher wiedergegeben zu bekommen. Koppeln Sie Videogeräte jeder Art an die Blackmagic I/O Videokarte  Intensity Pro 4K – von Standard-Definition-Fernsehern in analogem NTSC/PAL bis hin zu den aktuellsten digitalen HD- und Ultra-HD-Monitoren. So sehen Sie Ihre Arbeit immer in der richtigen Farbe!

Intensity Pro 4K Setting in DVR

Einstellungen im DaVinci Resolve Menü "Preferences"

Eine geeignete Sichtkontrolle für die Entwicklung eines finalen HLG-Videos ist also nicht das DaVinci Playerfenster auf dem PC-Monitor sondern in meinem Fall der 32" HDR-TV - [HDR10 + HLG] in einem bei Tageslicht abgedunkelten Schnittplatz-Raum. In den Einstellungen des HDR-TVs ist unter Bild/Bildformat die Wiedergabe auf "Vollbild" eingestellt worden, also ohne "Overscan". Mir persönlich ist schlußendlich ein guter Kontrast(höhere Dynamik) des HDR-Videobildes wichtiger als eine stellenweise hohe Spitzenhelligkeit(die mich altersbedingt blendet) auf meinem 55" LG OLED UHD-TV.

Wichtig ist ferner noch, dass die Farbstimmung der Wiedergabe auf dem Vorschau-HDRTV mit der Farbstimmung auf dem LG-OLED HDRTV möglichst gut übereinstimmen. Dazu ist es erforderlich die "Verschlimmbesseungs-Setting der beiden HDRTV miteinander zu vergleichen.

Neuerdings werden für den Schnitt preisgünstige 8-Bit +FRC PC-Monitore an Stelle von den reinen 10 Bit Monitoren angeboten: 10-Bit vs. 8-Bit + FRC: Monitor-Panel Unterschied | BenQ DE

Die Frage nach dem Unterschied zu einem echten 10 Bit Monitor wird dort wie folgt beantwortet:

"Wenn Sie in einem High-End-Hollywood-Retusche-Studio oder in der Retusche arbeiten, bei der einzelne Pixel auf mehr als 500% gezoomt werden, benötigen Sie wahrscheinlich 10-Bit. Aber für die meisten von uns ist der 8-Bit + FRC-Monitor ausreichend, zugänglich und erschwinglich."

Für die "Geldigen" gibt jetzt ebenfalls einen neuen 10-Bit Monitor, allerdings nur in 27": Klick!

Export der HDR-Videos mit Metadaten:

HDR Export

Der Export aus DaVinci Resolve heraus erfolgt in H.265/AVC und Main10 mit DVR-18.1 sehr schnell, so wie ich es bis dahin nie erlebt habe. Von beiden HDR-Sichtgeräten wird der Empfang der HLG-Wiedergabe auf dem jeweiligen Display bestätigt.

Grundwissen zu HDR: Klick!
HDR-Videos erstellen Schritt für Schritt: Klick!
HDR für YouTube: Klick!

ACES-Wokflow zur Normalisierung von HLG-Aufnahmen

ACES standardisiert und vereinfacht duch Normaliierung des aufgenommenen HLG-Videomaterials das Farbmanagement, indem die Farbtreue während der gesamten NLE-Behandlung auf höchstem Niveau gehalten wird. Angewendet wird der ACES-Workflow im Hobbybereich, auch aber in der Fernsehproduktion und in der Werbung. Insbesondere ist der ACES-Workflow bei Sony-Kamera Inhabern beliebt und bewehrt.

Über das Colormanagement bei Einsatz von ACES läßt sich de Bedienungsanleitung auf den Seiten 227-231 aus.

In Anlehnung an der Vorschlag von hier sieht meine Projekteinstellung zum ACES-Workflow für die Farbkorrektur von Sony HLG wie folgt aus:

Acess - Workflow

Projekt-Einstellung ACEScct(hat bessere Schwarzwerte).

Obige Settings kann man sofort nutzen, wenn man konsistente Kamera-Aufnahmen hat, also von einer Kamera...
Jetzt kann man mit den HDR Color-Wheels mit der Farbkorrektur beginnen. Anschließend kann man noch ein Node hinzufügen und eine gefällige LMT auflegen, z.B..

LMT

Merke: Eine LMT ist immer linear anzuwenden!

Was man noch darüber hinaus unternehmen kann ist dem unten gelinkten ACES-Workflow Teil 2 zu entnehmen.

Export des Videos in HDR Rec.2020:

Format: Quicktime  Codec H.265  Main 10

In der Delivery unter Advanced Settings findet man z.B.:

Delivery

Der Autor des beiden unteren Workflow exportiert auf Anfrage
in Rec.2020 PQ auf Anfrage

"Scene" bei der Wahl des Farbraumes Rec.2100 HLG(Scene) für die Konvertierung bedeutet, dass die spezifischen Farben des Projektes auf das Video angewendet werden. Rec.2100 HLG ist die Standardeinstellung, diese Einstellung ändert nicht den nach der Konvertierung angezeigten Farbraum.

Für den Export kann man auch einen zusätzlichen Node setzen und dort die Library-Funktion "ACES Transform" auflegen dann das für den Export nötige Format konfigurieren.

Output Nodes ACES Transform

Nodes Output für ACES Transform



Für eine tiefergehende Einarbeitung:

HLG Normalized Transform ManuaL: Klick!
ACES in Theorie und Praxis: Klick!

ACES-Workflow Teil 1: Klick!
ACES-Workflow Teil 2: Klick!


Konvertieren von S-Log-Clips in Rec.709


Im Falle meiner Sony ZV1 Kamera bekommt man mit der S-Log Kameraeinstellung eine höhere Aufnahmedynamik in BT.709 als mit HDR(HLG) BT.2020 bei einem etwas höheren Aufwand während der Aufnahme und der Nachbearbeitung in DaVinci Resolve. Wer über keine vollständige HDR- Nachbearbeitungskette verfügt, der wird bevorzugt in S-Log filmen.

Filmemacherin Emily Stoker beschreibt hier wie das funktioniert: Klick!

Wie sieht das bei meinem S-Log Workflow aus?

Die Aufnahme erfolgt bei mir immer in UHD(PP8) S-Log3/S-Gamut3.Cine  mit der Sony ZV-1.
Das Log-Material der Kamera ist sozusagen ein farblich entsättigtes Rec. 709 Rohmaterial mit hoher Dynamik und etwas mehr Details in den Lichtern - wird allgemein behauptet, was ich mit meinem Equipment nicht gesehen habe - als es bei der nahezu gebrauchsfertigen HLG-Aufnahme der Fall ist. Im Falle von Rec.709 Log-Material ist es erforderlich dieses für ein nachfolgendes Color-Grading im ersten Schritt die Farben zu normalisieren(entwickeln; ähnlich wir das bei RAW-Bildern gemacht wird).

S-Log3 Rose

Nacharbeitung aus S-Log3 Videoaufnahme

Um Renderverluste möglichst klein zu halten, exportierte ich die Videoszenen aus Mercalli V6 und den dort grob zugeschnittenen und nachstabilisierten Aufnahmen in ProRes 422 HQ bevor ich den Import in DaVinci Resolve durchführe.

Im ersten Color-Node ist mit der LUT Slog3SGamut3.CineTolLC-709A der Farbraum normalisiert worden:

S-Log3 zu Rec.709A

Im zweiten Color-Node ist dann noch mit der Curves-Custom die YRGB-Luminanz eingestellt worden.

S-Log3 Color

Luminanz

Das alles ist natürlich auch mit den Scopes kontrolliert worden.

Damit ist das Color-Grading für die SDR-Wiedergabe dieser Szene auf dem PC oder SDR-TV abgeschlossen worden.

Geht das auch ohne LUT?

Klar geht das, einfach mal folgendes testen...

Timeline Setting:

SDR-Timeline

Color Nodes dazu:

Transform Nodes

Transform-Setting:

Transform

Sofort erscheint das Timeline-Video in normalisierten Farbraum.
Jetzt muss lediglich noch eine Kontrastanpassung z.B. mit "Curves-Custom" durchgeführt werden mit Scope-Kontrolle selbstverständlich.


Erstes Video-Frame als S-Log3(Kamera-Rohmaterial):

Farb-Normalisierung

Das Endergebnis liegt jetzt  im Rec.709 Farbraum für SDR-Sichtgeräte vor.

Soll dieses Material in BT.2020 Farbraum für HDR-Sichtgeräte eingesetzt werden, gibt es auf meinem 55" LG OLED HDR-TV zwei Möglichkeiten:
  1. Farbraum in Rec.2020 transferieren - siehe Timeline-Mix *- und dann mit Metadaten für die Umschaltung in den HDR-Wiedergabemodus einspielen
  2. Abspielmodus des HDR-TV auf "HDR-Effekt" umschalten
* In DaVinci Resolve bedient man sich hierbei am besten mit dem fx-Effect "Color Space Transform".

Weitere Tipps zum Konvertieren:
Klick-01!
  Klick-02!  Klick-03!
Interessant ist auch dieses Tutorial für Sony S-Log2 & HLG für DaVinci Resolve: Klick!
Hochskalieren von SDR Inhalten auf HDR: Klick!

Was gibt es sonst noch zu bemerken?

Farbmanagement richtig verstehen


Hierzu empfehle ich das von Wegener ausgearbeitete Tutorial: Teil 1 Klick! Teil 2: Klick Teil 3: Klick!
Lösen Sie das Farbmanagement für Anfänger auf: Klick!

Sky Replacement in der Version 18.1

Eines der erstaunlichsten FX-Werkzeuge ist "Sky Replacement" mit dessen Hilfe man den trüben Himmel austauschen kann, auch wenn es nicht so einfach ist damit umzugehen. Ich will es hier aber mal erwähnen...

In der Bedienungsanleitung findet mn dazu:
  • Sky Replacemet ab Seite 3385
  • Sky Replacement Workflow ab Seite 3390
Video Tutorial von AIRFLIX: Klick!

Dialogue Leveler, Voice Isolation

In SlashCam berichtet ein User ausführlich über seine Erfahrungen damit: KLick!

Längere Videos mit Kapitelmarken auf dem PC abspielen?

Von der "Filmpraxis" ist ein Tutorial veröffentlicht worden wie man Kapitel in Videodateien anlegen kann die von kompatiblen Windows-Playern wie z.B. VLC oder MPC-BE abgespielt werden können. Dadurch bekommt man mehr Abspielkomfort. Das kostenlose Video-Tutorial dazu findet man hier: Klick!

An die Möglichkeiten der Abspielsteuerung mit optischen Medien(DVD oder Blu-ray) - die man z.B.  mit dem Authoring und Brennprogramm in EDIUS-X herstellen kann - kommt diese Methode allerdings nicht heran.

Zusatz-Tool, der Shutter Encoder:

Es handelt sich um einen Konverter der von Video-Edtoren entwickelt worden ist. Klick!
Shutter Encoder ist einer der besten Videokomverter, er verarbeitet auch Bilder und Audio!


Tipp: Kostenloser DaVinci Resolve Onlinekurs von LICHTFÄNGER

Der Autor Josef Sälzle aus Ulm präsentiert hier einen ausführlichen Einsteigerkurs für Anfänger die Videos mit DaVinci Resolve bearbeiten wollen: Klick!

Auge

Fazit

Der Lieferant meiner ursprügnglichen Studio Version 15 war: Magic Multi Media -> Klick!

Nach den problemlosen Upgrade-Installationen macht es Spass auf Entdeckungsreise zu gehen um herauszufinden was noch für die eigenen Projekte nützlich sein könnte.

Im Jahre 2022 hat DaVinci Resolve die Hauptarbeit bei der Produktion von HDR(HLG) Videos auch im Timeline-Mix mit Archivmaterial wlches noch in Rec.709 aufgenommen worden ist. In diesem Timeline-Mix befindet sich auch S-Log Filmmaterial und auch JPEG-Digitalbilder werden mit auf einer 10Bit-Timeline verarbeitet. Sehr hilfreich ist die Videomaterialvorbereitung mit Mercalli V6 in dem dort der Grobschnitt, die Nachstabilisierung und die Konvertierung zum ProRes 422 10Bit Videomaterial für den Import in DaVinci Resolve vorbereitet wird.

Zusammenfassend behaupte ich, es lohnt sich auf dieses Programm umzusteigen und jede freie Minute einzusetzen um die vielen neuen und nützlichen Funktionen zu erlernen!


Würzburg, 19.04.2022, 24.11.2022


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© April 2022 Bruno Peter Hennek