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Monitor- TV-Farbabstimmung für Videoschnitt, Bildbearbeitung und Farbdruck



Sichtgeräte auf dem Video-Schnittplatz 

Nach wie vor editiere ich UHD-Videos für FHD-Blu-rays und FHD-Dateien wegen der kreativen Schnittvorteile.

Primärer Arbeitsmonitor (Full-HD) für den i9-9900 Videoschnitt-PC:

Geldwertig und gut mit 80cm Bilddiagonale

LG Monitor

LG 32MP58HQ-P 80,01 cm (31,5 Zoll) Full HD IPS LED


Blickwinkelstabiles Full HD AH- IPS Panel für konsistente Farben und Scharfe ohne zu flickern, mit Schwarz-Stabilisierung.

Bildhelligkeit 250 cd/m². Kopfhörer-Ausgang 3,5mm.
Kontrastverhältnis: 1.200 : 1

Sehr gute Schrifterkennung, wichtig für die vielen kleinen Schriftgrößen die in den Menüs der Videoschnittprogrammen von den Herstellern eingesetzt werden.

Volständige Joystick-Bedienung und Einstellung der reichhaltigen Funktionalitäten auf übersichtlichen deutschsprachigen Menüs unterhalb des LG-Logos.

Monitor Einstellung

Joysticksteuerung der Monitoreinstellung

Monitor-Einstellung

Eines der Menüs für die PC-Monitoreinstellung

Den EIZO Monitortest hat der LG-Monitor bestanden!

Vollbildvorschau mit EDIUS X WG und DaVinci Resolve 16:

Für die TV-Vollbildvorschau wird der schon etwas in die Jahre gekommene, jedoch sehr gute Samsung UE46ES6100WXZG HDTV eingesetzt.
  • 46" (1168 cm)Videoformat 16:9
  • Bildschirmauflösung 1920 x 1080 Bildpunkte an HDMI vom PC aus
  • Max. Helligkeit: 370 cd/m²
Der PC-Arbeitsmonitor links im unteren Bild ist per HDMI-Kabel mit der NVIDIA Grafikkarte verbunden, der HDTV ist mit der Intel Graphics HD 630 des PCs per HDMI verbunden.

DaVinci Resolve 16,x  Studio:

zwei Bildschirme

Links der neue 31.5" LG-Monitor                                                            Rechts der 46" Samsung HDTV

DaVinci Resolve 16 verfügt über eine eigene Dualmonitorerkennung die nichts mit MS-Windows zu tun hat.


EDIUS X WG:


Edius Vorschau


Im Falle EDIUS X bekommt man auf den HDTV lediglich das Bild des EDIUS Overlay-Players mit den Abspielschaltern angezeigt.

Auge

Farbabstimmung der Vorschau zwischen Desktop PC-Monitor und dem HDTV

Profis schwören natürlich auf professionelle Monitore, die noch exakter kalibrierbar sind (Colormanagement) und auch einen größeren Farbraum darstellen können. Solche Monitore sind aber leider als Privatperson fast nicht zu bezahlen. Mit etwas Glück kommt man vielleicht an ein gebrauchtes Exemplar heran. Dabei sollte man aber unbedingt darauf achten, dass das Gerät aus einer verlässlichen Quelle kommt. Empfehlenswert ist beispielsweise der Hardware Shop ITSCO. Das Unternehmen für gebrauchte Hardware achtet sehr auf Qualität und bietet einen Gewährleistungsanspruch. So muss eben jeder selbst entscheiden, welchen Ansprüchen der Monitor genügen soll.

Videoschnitt, Bildbearbeitung und Farbdruck:

Fachleute setzen dafür teure Meßgeräte ein und spezielle Software ein. Der betriebene Aufwand kann enorm Zeit und Geld kosten. Als Hobbyfilmer- und Fotograf habe ich bescheidenere Ansprüche in dem ich Schritt für Schritt die Kalibrierung mit Hilfe meines eigenen Testbildes mit RGB und Grauverlauf sowie einer Realbildaufnahme nach eigener Methode realisiere. Die Monitore sollten gut angewärmt sein, also schon mal eine halbe bis eine Stunde lang vorher laufen. Entscheidend ist auch, zur welchen Tageszeit man das macht. Ich bevorzuge eine trüben Vormittag mit neutraler Lichtsituation, wobei meine Sichtgeräte nur indirekt vom durch das Studio-Fenster einfallenden Tageslicht getroffen werden.

Eine kurze Zeit(in 2015) beschäftigte ich mich mit der Videoschnittkarte Blackmagic Intensity Pro 4K über welche das Echtzeitvideosignal auf einen HDTV am Schnittplatz ausgegeben werden sollte. Der Lüfter der Videoschnittkarte mit seinem Lärm ging auch mir auf den "Keks", so dass ich diese leider an den Händler zurückschicken musste. Später konnte man die Videokarte auch bei einigen Händlern auf "Silent Edition" für 99 € mittels Lüftertausch umbauen lassen...

Silence Kupfer-Lüfter

Silence Kupfer-Lüfter statt Plasti-Lüfter

Manche Anwender dieser I/O-Steckkarte haben in Selbsthilfe folgenden Lüfer eingebaut: Titan TTC-CUV2AB für kleines Geld...

Aufgrund dieser damals verfahrenen Situation mußte ich mir von nun ab anders helfen:

Aktuelle Grafikkarten können Monitore mit allen gängigen Produktions-Frequenzen sogar in YUV nativ ansteuern berichtete SlashCAM, siehe: Klick!

Sowohl im NVidia- als auch Intel- Grafik- Kontrollzentrum kann man eine YUV(YCbCr) Wiedergabe per HDMI auf den jeweiligen Displays aktivieren.

YUV-Farbspektrum

Wird meist automatisch auf das erkannte Display eingestellt

Von nun an setzte ich deshalb ür die Abstimmung der Sichtgeräte die Messwerkzeuge in EDIUS und DaVinci Resolve zum Farbabgleich mit einem Testbild ein um bei dem Video-Grading im Farbspektrum der Norm zu bleiben.

Im Falle der Bild- und Videobearbeitung benötigt man nicht unbedingt eine farbverbindliche Darstellung mit dem Eindruck vom Aufnahmeort, der Vergleichsgegenstand ist ja nicht verfügbar im Videostudio und selbst kann man sich auch nicht mehr so genau erinnern wie intensiv die Farbstimmung vor Ort wirklich war. Oft nimmt man Videos im Bildstil "Neutral" oder mit einer speziellen Cine-Gammakurve auf  und führt dann erst im Videoschnittprogramm die Farbkorrektur bzw. das Color-Grading durch. Dem Video wird also erst in der Postproduktion der Farb-Bildstil und die Farbintensität gegeben.

Der HDTV und der UHDTV haben genügend Einstellregler um den Farbeindruck des Testbildes auf dem PC-Monitor annähernd identisch einzustellen, zumindest subjektiv.

Meßtechnische Prüfung von Farbdaten:
Nach Bedienungsanleitung zu Grass Valley EDIUS Videoschnittprogramm setzt man dafür am besten das Meßwerkzeug Vektorskop/Wellenformanzeige ein, weil man  den Videosignalbereich mit dem bloßen Auge nur schwer überprüfen kann.

Hinsichtlich Grundabstimmung wende ich zunächst das monitoreigene Farbmanagement mit den dort vorhandenen Schaltern bezüglich Bildmodus, Helligkeit und Kontrast auf das folgende selbst kreierte Testbild an. Per rechter Maustaste und Anpassen/Anzeige/Farbe kalibrieren bekommt man schon eine gute Anpassung und der Grauverlauf sowie die die RGB-Verläufe und die unterschiedlichen Bildfarbverläufen kann man nun optimieren.

Monitor Kalibrierbild

Bild: Desktop-Testbild auf beiden Monitoren. Auf dem hellgrauen Streifen links sind dann später
meine Programm-Buttons am Desktop-Monitor sichtbar...

Nun erfolgte die Abstimmung des Desktop-Monitors für die Bildbearbeitung und den Ausdruck. Habe dazu ein Bild in das Bildbearbeitungsprogramm Corel PhotoImpact X3 geladen und meine Druckerausgabe getestet. Nach Korrekturen der Druckersettings meines HP OfficeJet Pro 6230 unter Berücksichtigung der benutzten Farbstoff-Druckertinte und meines bevorzugten Glossy-Fotopapieres konte ich feststellen, dass der Farbausdruck mit dem Farbbild auf dem Desktop-Monitor gut übereinstimmte. Die erste Etappe der Kalibrierung hat also zur vollen Zufriedenheit geklappt.

Jetzt folgte noch ein Vergleich des im Videoschnittprogrammes dargestellten Farbprofiles mit dem Bild auf dem an der Wand über dem Arbeitsplatz hängenden HDTV. Nach meiner Meinung und nach Meinung meiner besseren Hälfte stimmt die Farbstimmung Monitor/HDTV/UHD-TV sehr gut überein. Also konnte die Einstellung des Desktop-Monitors so bleiben.

Bei dem augenscheinlichen Vergleich der drei Sichtgeräte (ein PC-Monitore plus HDTV/UHDTV) ist darauf zu achten, dass man in etwa immer mit einem identischen Blickwinkel zu den Bildschirmen hat, da sonst die angezeigten Bilder sich durchaus stärker unterscheiden können.


Neueinzug der I/O Videokarte "Intensity Pro 4K" in die neue Videoworkstation i9-9900K

Nach dem weder das neue EDIUS X, noch DaVinci Resolve 16 Studio eine Capturingmöglichkeit über die IEEE-1394 Schnittstelle von alten Videobandkameras bieten, suchte ich eine Alternative für  meine Digitalisierungsdienstleistungen  von alten Analog-Videoquellen, auch von HDMI-Quellen. Die günstigste Lösung ist die Blackmagic Intensity Pro 4K I/O-Videokarte, deren Lüfter nun ab Hersteller "SILENT" sein soll. Automatisch bekommt man damit das begehrte TV-Farbspektrum  für den direkten Vorschauanschluss eines HDTV/UHDTV in Vollauflösung geliefert.

Am 13.10.2020 baute ich die neue I/O Videokarte von Blackmagic ein, mit dem Installer Desktop Video Installer v11.5.1 ist die Steckkarte aktiviert worden, was im Gerätemanager  dokumentiert ist.

Erkennung der Videokarte

Die erste Prüfung galt natürlich der Lautstärke die der Plastik-Ventilator auf der Videokarte von sich gab. Die Videokarte randaliert nicht, Laustärke in der Umwelt am Arbeitsplatz ist kaum höher als davor. Bezogen habe ich die Videokarte von MMM.

Hinweis für das Color-Grading:

Auf dem HDTV wird die Farbgebung so angezeigt wie der TV eingestellt ist, bei mir z.B. im Bildmodus "Natürlich", dynamischer Kontrast "Mittel", HDMI True Black "Ein". Maßgebend für das Color-Grading ist also das was man auf dem HDTV in Vollauflösung sieht, nicht das was man im NLE-Timeline-Player auf dem RGB-PC-Monitor sieht.


Weitere Einzelheiten siehe: Klick!



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Was kann HDMI über die GPU: Klick!

24. Mai 2006, 10.Oktober  2020  B.P.Hennek

 


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Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.

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