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Grafik

Für mein kleines Hobby Video-Studio
Titer DVR 17
  Studio-Version

Autor
Blackmagic arbeitet weiter an der Perfektionierung seines Videoschnittprogrammes. Kein anderer Videoschnittprogrammhersteller treibt die Entwicklung seines Programmes so intensiv voran. Mit der professionellen Studio-Version 15/16 habe ich seit 12/2018 bereits gute Erfahrungen gesammelt.
Ich bearbeite hier als Hobbyvideofilmer Rec.709 - UHD-Videos in einer FHD-Timeline aktuell von der 4K Sony ZV-1 mit dem SteadyShot(Active mode) und Zeiss Optik, der 2,7K GoPro Hero 7 Black mit dem Hypersmooth-Stabilisiererund neuerdings auch mit der 4K Gimbal-Kamera DJI Pocket 2 und dem etwa älteren 4K Smartphone Huawei Mate 20 Pro mit Leica Optiken..

Habt keine Angst Ihr Älteren, traut Euch, es wird Euch Spaß machen
- es ist alles halb so schlimm, eher doppelt so gut -

Die volle Funktionalität von DaVinci Resolve kann man erst mit einer Mehrkern-CPU und einer ausreichend großen zusätzlichen GPU und viel Übung mit DaVinci Resolve entfalten!

Ich habe zunächst die für meine Arbeit nützlichen Werkzeuge und Funktionen versucht tiefgreifend kennen zu lernen um auf dieser Grundlage dann für mich Workflows für die Bearbeitung meiner Videos zu entwickeln.

Kurze Einführung in die Studio-Version: Klick!

Edit-Arbeitsraum

EDIT-Arbeitsraum

Auf dieser Homepage-Seite stelle ich lediglich die für meine eigene Arbeit relevanten Funktionen in Kurzform vor.
Wenn Sie Support benötigen, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Händler, nicht an mich!

Übersicht zu den einzelnen Themen auf der Homepage:

Upgrade-Installation Erfahrungen mit Vers.17-S
Neu in der Vers. 17-S Storyboard entwickeln
Neu im Colorarbeitsraum Mein aktueller HDR-Workföw Transform HLG3 zu SDR Stabilisierung
Hintergrund abdunkeln
Kontrast Pop Interlaced Video Setting
Szenen Frames
Bildratenmix VFR/CFR
Clip-Geschwindigkeit ändern
Audionachbearbeitung Extern: Sound Forge
Konsistenter Farb-Look Color Grading per Scopes Primäre Farbkorrektur Sekundäre Farbkorrektur
Take kopieren etc.
Motion Blur hinzufügen
Videobild-Entrauschung Ferndunst-Smog
Dynamik-Zoom Animat. Super Scale
Bild in Bild mit Rahmen
Delivery-Arbeitsraum
Datentausch mit Edius Wissensquellen Fazit Routenanimation
Titel kurz und bündig
17.3: Frame replacer
Framerate im Projekt umstellen
Downscaling
Color-Grade übertragen
Videos nachschärfen
Extern: Doppelte Bildrate
Szenenerkennung
Unerwünschte Objekte
Camera Matching gut erklärt
Color Warper
Schnelles Cinema Grading
Kapitelsprungmarken
Verlustlos Takes kopieren
Link-Tipps Vaukoder im Test


Operationen mit Mehrfachfiltern

Workstation - Arbeitsumgebung:

Seit Ende Mai 2020 steht mir eine neue Workstation zu Verfügung um damit flott arbeiten zu können mit der 8-Core i9-9900 CPU mit Intel UHD-Graphics 630, die perspektivisch im mittleren Investitionsbereich noch mit einer dedizierten NVidia GeForce RTX-2060 Super GPU mit 8 GB-Speicher ausgestattet worden ist, ebenso habe ich eine Blackmagic I/Q-Videokarte Intensity Pro 4K nachgerüstet für die vollauflösende Vorschau auf einen realen HDTV mit 46" Bilddiagonale sowie für das Capturing von verschiedenen Videoquellen. Klick!

Arbeitsoberfläche

Vorschau rechts per HDTV 32" oder 46" im YUV-Farbsignal-Spektrum
was dafür sorgt, dass man seine Arbeit in den TV-Farben und nicht
RGB-Monitorfarben kontrollieren kann

Arbeitsumgebung

Hinweis: DVR kann über die Dawicontrol-Karte nicht capturen!

Anfang Oktober 2020 schaffte ich mir für die externe echte TV-Vollbildvorschau im YUV-Farbraum ohne Grafikkarte auf einem größeren HDTV die I/O Blackmagic Videokarte Intensity Pro 4K(Anzeige bis UHD 30p per HDMI-Verbindung) an, dementsprechend erfolgen deshalb auch meine Kameraaufnahmen. Das Video- und Audiosignal vom PC-Chipsatz liegt immer am Output der I/O-Steckkarte an, es wird sichtbar/hörbar wenn der HDTV zugeschaltet wird.

Die TV-Vorschau läuft butterweich ohne Microruckler. Das schafft keine Grafikkarte!

Mit dem Tastaturbefehl Strg + , kommt man zu den "Preferences" um die Hardware optimal zu konfigurieren:

  • Memory and GPU Einstellungen: bei einer eingebauten System memory von 32 GB werden für Resolve 23,9 reserviert, für Fusion 17,9 GB
  • Die GPU Configuration steht auf GPU processing: CUDA, die "GPU selection" auf Auto
  • Decode Options:  steht hier für den Fall H.264/H.265 auf NVIDIA * und Intel QuIck Sync, "Use easyDCP decoder" ist aktiviert.

* n der NVIDIA-Systemsteuerung müssen die 3D-Einstellungen der CUDA-GPUs auf "Alle" aktiviert sein!

3D Cuda Optionen

Aktivierung der Intensity Pro 4K

Video- und Audio I/O-Einstellung

Was über den PC-Chipsatz zum HDTV über die Intensity Pro 4K abgespielt wird, bestimmt das vom Anwender korrekt angelegte Timeline Projekt-Setting. Nun verfüge ich am Arbeitsplatz über die Möglichkeit mit zwei oder gar drei Sichtgeräten den Videoschnitt zu realisieren. Gleichzeitig kann ich jetzt auch das in DaVinci Resolve fehlende Capturing von Analog-Videoquellen sowie per HDMI durchführen: Klick!

Diese i9-9900K-Workstation ist leistungsstark genug um selbst UHD-Videomaterial meiner Panasonic  Bridgekamera  DMC-FZ300 bis 30p  bei 100 Mbit/s mit einer flüssigen Vorschau ohne weiterer Optimierungseinstellungen von der Timeline aus abzuspielen.

Bei Hardware-Engpässen mit hoher Effekt-Timelinelast muss man sich in DaVinci Resolve mit optimierten Software-Funktionen und Einstellmöglichkeiten intensiv beschäftigen, wie z.B.  "Optimized Media" oder "Cache" oder "Proxy" um die Timeline ruckelfrei zum Laufen zu bringen. "Optimized Media" generiert man in dem ein Clips aus dem Media Pool auf die Timeline gezogen wird und dann mit Rechtsklick im Kontexmenü "Optimized Media" aktiviert wird. In den Cache wird eine Vorschaudatei die z.B. in DNxHR HQ kodiert worden ist abgelegt, wenn das im Project-Setting so festgelegt worden ist. Im Playback Menü ist der Haken für den Einsatz von "Optimized Media" zu setzen. Der Export erfolgt selbstverständlich aus den Originalvideoclips.

Media Cache und Rendren optimieren

Beispiel einer Konfiguration im Projekt-Setting

Ich selbst bevorzuge bei Engpässen wie UHD-50/60p eher den Schnitt in einer FHD-Timeline, der Export kann ja von dort aus auch in UHD erfolgen, wenn man das in der Delivery so konfiguriert. Alternativ kann man auch mit Proxy-Ersatzdateien mit halber Auflösung arbeiten in einer UHD-Timeline.

Im Playback-Menü muss man sich mit den Abspieloptionen aus dem Render Cache ansehen und entweder mit "Smart" die Automatik anwerfen oder per "User" das Vorschau-Rendering anstossen:

Playback Optionen

Bei meinen Projekten wird meist ein Render Cache nicht benötigt, deshalb "None"

Extreme Leistungssteigerung: Klick!
Fünf effektive Möglichkeiten um eine flüssige Wiedergabe in DaVinci Resolve 17 zu erreichen: Klick!

Projekt Backups:

Es ist wichtig zu wissen wo die Projekt Backups automatisch gespeichert werden als Schutz bei plötzlichen Abstürzen  für eine evtl. nötige Projekt-Wiederherstellung.

Project Backup

Backup fehlt

[Warnung, dass ein Backup nich t erstellt worden ist]

Mehr Informationen gibt es hier (diese Homepage behandelt auch noch viele andere Probleme!): Klick
Projekt Backups herstellen,
verlorene Projekte wiederherstellen: Klick

Auge

Großes Release auf DaVinci Resolve 18:

21.07.2022:   DaVinci Resolve 18 ist überraschend als finale Version veröffentlicht worde - nicht deutschsprachig.
Jetzt werde ich mir in aller Ruhe den Umstieg vorbereiten: Klick!
Meine Hompageseite mit der 17er Version bleibt als Fundgrube bestehen aber nicht mehr ausgeweitet:

19.04.2022:   DaVinci Resolve 18 ist ein großes Release mit cloudbasierten Workflow-Features für neue Wege der Remote-Kollaboration. Man kann damit Projektbibliotheken in Blackmagic Cloud hosten und dieselbe Timeline mit anderen Nutzern in aller Welt in Echtzeit bearbeiten. Persönlich benötige ich den cloudbasierten Workflow nicht!.
DaVinci Resolve 18 bringt zusätzlich weitere wertvolle Funktionen in praktisch allen Arbeitsräumen mit.

Diese Version wird derzeit als DaVinci Resolve 18.0 Beta 1 angeboten: siehe Klick 1 & Klick 2
Vorbildliche Berichterstattung von VA: Klick!
Mehr "Bunt-Informationen von Blackmagic": --> Klick!

Update-History für die Version 17:

29.03.2022: Update auf die Version 17.46 ---> Klick

07.03.2022: Update auf die Version 17.45 ---> Klick

16.02.2022: Update auf die Version 17.4.4 ---> Klick

21.12.2021: Update auf die Version 17.4.3 ---> Klick 1  Klick 2

19.11.2021: Hotfix auf die Version 17.4.2.0009 nachgeschoben.

17.11.2021: Update auf die Version 17.4.2.0008 ---> Klick!

22.10.2021: Update auf die Version 17.4 ---> Klick!

09.10.2021: Update auf die Version 17.3.2---> Klick!

20.08.2021: Update auf die Version 17.3 ---> Klick!
Installationshinweise: Klick!
Neuerungen: Klick! 

01.07.2021: Update auf die Version 17.2.2 ---> Klick!

03.06.2021: Update auf die Version 17.2.1 ---> Klick!

Am 12.05.2021: Upgrade auf die Version 17.2 mit 2,4GB Programmcode. Programmstartzeit jetzt nur noch 18 Sekunden: Klick!. Das lange vermisste 17er Manual mit 3588 Seiten ist jetzt als PDF auch vorhanden: Klick!

Umfassende Informationen zu der Version 17.2: Klick!

Am 02.04.2021: Nun gibt es auch für DaVinciResolve Studio 17.1.1 den allseits hochgelobten Voukoder: Klick!
Den kostenlosen Download mit Instruktion findet man hier: Klick!

Der Koder besteht aus zwei Teilen, dem eigentlicher Voukoder Version 8 und einen NLE-spezifischen spezifischen Connector.

Am 02.04.2021: Update auf die Version 17.1.1 --- Klick
Was ist mit der Version 17.1.1 anders: Klick!

Am 10.03.2021: Update von Blackmagic auf die Version 17.1  ---> Klick
Die Windows-Version wird für neuere Intel Prozessoren das hardwarebeschleunigte Encoding und Decoding von H.265 10 Bit 4:4:4 und 4:2:2 aufgerüstet.  Außerdem bietet DVR die GPU Unterstützung von RED-Clips, eine neue Einfüge-Option und wie immer allgemeine Leistungs- und Stabilitätsverbesserungen. Ich brauche dieses Update nicht.

Magic Multimedia - Lieferant meiner Studio-Version - präsentiert die Neuerungen: Klick!

Am 25.02.2021 stellte Blackmagix die Version 17.0(2,3 GB!) zum Download bereit; Einzelheiten dazu gibt es hier:

Erläuterungen: Klick-01, Programmdownload: Klick-02

Neue Funktionen

Neuigkeiten in der Version 17

Ein neuer Meilenstein, den Blackmagic da mit der Version 17 als größtes Update der DaVinci-Geschite gesetzt hat!

Blackmagic-Videoeinführung in die Neuigkeiten: Klick!
Blackmagic Training: Klick!
Mit DaVinci Resolve 17 Studio bekommt man viel mehr als mit vielen anderen Programmen: Klick!

Das Referenz Manual mit 3625 Seiten hat den Status November 2021: Klick

Support: Klick!

Upgrade-Installation

Vor der Upgrade-Aktualisierung empfehle ich  eine Systemsicherung um im Notfall zu dem vorherigen Zustand zurückrudern zu können.

Blackmagic schlug bei dem Upgrade auf
DaVinci Resolve 17.0 vor ein Datenbank-Upgrade von DaVinci Resolve 16.2.7 und früheren Versionen durchzuführen. Es wurde dringend empfohlen, dass die vorhandene Datenbank (sowohl DiskDB als auch PostgreSQL) zu sichern und diese Datenbank dann für das Upgrade wiederherstellen, bevor man auf diese Version aktualisierte., siehe Klick!"

Letzter Installationsschritt

Letzter Installationsschritt, die Lizenz ist von der früheren Kaufversion übernommen worden!

DaVinci-Resolve arbeitet bei mir auf folgenden Laufwerken zusammen:

0,5TB System-SSD: Betriebssystem und DVR-Programmzugriffe
2TB Festplatte D: Zugriff auf die Local DataBase-Sicherung, das Project-Verzeichnis, erste finale Renderergebnisse
2TB Festplatte E: Zugriff auf die Media-Storage und
Footage(Kamera, Grafiken, Fotos, Hintergrundsound etc.)
Optisches Laufwerk F(USB): Daten-Blu-ray, -DVD, -CD
8TB-Archiv G(USB): Archivierung der finalen Renderergebnisse

Es ergab sich, dass zum Zeitpunkt des Updates auf die Version 17.2 unmittelbar danach auch hardwareseitig die Festplatte mit dem Arbeitsordner unter gleichzeitiger Zuweisung eines neuen Laufwerksbuchstabens erfolgen mußte.
Dies machte es nötig den Sammel-Speicherplätz für die Media-Storage neu zuzuordnen auf die Festplatte E.

Zuallererst erfolgte per DaVinci Resolve/Preferenses die generelle Zuweisung der Media-Storage auf das Laufwerk mit der Volumebezeichnung(E:), anschliessend erfolge die Verteilung der Arbeitsdateien auf Unterordner.

Working Folders:

Working Folders

Man findet die Einstellungen unter: File/Project Settings/Master Settings/Working Settings

Capture Folder:

Auch dieser Speicherplatz muss wegen dem Festplattenwechsel neu platziert werden. In meinem Fall ist das ein Unterverzeichnis des Working Folders. Man findet das Setting dafür unter: File/Project Settings/Master Settings/Capture and Playback

Media Storage-Sammelort für projektbezogene Arbeitsdateien(die System/Programm SSD wird dadurch entlastetI):

Arbeit Sammelort

Erfahrungen mit der Version 17

Ich kenne Niemanden der alle diese angebotenen neuen - auch innovativen - Funktionen versteht und auch benötigt. Es wird so sein wie immer, man holt sich das heraus was man für die Umsetzung der ganz persönliche Kreativität braucht und es als sinnvoll betrachtet. Ich persönlich habe mich seit der Version 15 Studio über die Version 16 Studio bis zu der Version 17 Studio eingearbeitet. Mit Untersützung der Veröffentlichungen im Internet habe ich mich immer wieder fortgebildet in sehr vielen Stunden, bereut habe ich das nicht.

Blackmagic veröffentlichte mehr als 16 Stunden DaVinci Resolve Video-Tutorials, und sie sind KOSTENLOS!: Klick!

Mein Videoschnitt-Workflow:

Die Aufnahme erfolgt fast immer in 4K - mit Kameras wie Sony ZV-1(mit 4K HDR(HLG 2/3 Aufnahme im Farbraum BT.2020), GoPro Hero 7 Black oder DJI Pocket 2 auch mal in 2,7K mit speziellen Aufnahmefunktionen - für eine Arbeitstimeline in 2K(Full-HD) wegen der Vorteile die man dadurch hat, wie Schnitt mit Videobildausschnitten, nachträglichen Software-ZOOM & PAN, HDR-Aufnahme und somit geringeren PC-Reccourcenbedarf für eine ruckefreie Vorschau bei Bewegungsaufnahmen, siehe auch hier: Klick!

Seit Januar 2022 besitze ich auch noch die Drohne DJI Mavic Mini um meine Videos auch noch mit Aufnahmen aus der Luft zu bereichern.

Ich sichte zunächst die Verwendbarkeit der aufgenommenen Videoclips, es folgt dann Clipauswahl aus dem Media-Pool für die Entwicklung der Story auf der Timeline, dann mache ich den Grobschnitt. Es folgt dann der Feinschnitt mit Effekteinsatz, dann erst das Color-Grading und zum Schluss der Export in der Timeline-Projekteinstellung oder größer falls dies mit der eingesetzten Footage möglich ist.

Neuigkeiten in der Version 17.0:

Alle Neuigkeiten hier aufzuzählen würde den Rahmen meiner Homepage sprengen, deshalb geht es hier zu der entsprechenden Präsentationsseite vom Blackmagic:

Präsentation von Blackmagic über Neuigkeiten

Das Abspielverhalten bei der Editing-Vorschau ist beschleunigt worden.

Es gibt eine Neukadrierung in den Cut- und Edit-Arbeitsräumen, sie erfolgt beschleunigt von der neuen DaVinci Neural Engine. Der Edit-Arbeitsraum ist enorm ausgebaut worden siehe: Klick!

Video zum Edit-Arbeitsraum: Klick!

Ferner sind diverse Umstellungen eingeführt worden, z.B. findet man jetzt "Noise Reduction" auch bei den "Resolve FX Revival" in der Open FX Library des Color-Arbeitsraumes.

Voraussetzung für den schnellen Videoschnitt und Aufbau einer Story:

Wichtig ist, dass man die Bedienung optimiert und sich einige Tastaturbefehle einprägt mit denen man Funktionen auslösen kann ohne lange in den Menüs/Kontexmenüs danach suchen zu müssen.

Arbeitsraum
Tastatur 
was passiert
EDIT
Strg + B
Schnitt an Stelle des Timeline-Scrubbers
EDIT
Strg + D
Cliplänge einstellen
EDIT
Strg + Y
Alle Clips auf einer Timeline markieren
EDIT
Strg + A
Clips auf allen Timelines markieren
EDIT
Scrollrad + Alt
Spuren vergrößern/verkleinern
EDIT
Strg + F
Vollansicht auf dem Arbeitsmonitor
EDIT/COLOR
Foto machen
Wie man ein Frame aus Video speichert

Das hier sind nur einige Beispiele, hier gibt es noch mehr Shurtcuts: Klick!

Schaltbare Timeline-Ansichten:

Timeline-Viewoption

Optionen um die Übersicht zu behalten

Als Storyboard versteht Blackmagic einen "Rohschnitt zusammenstellen" und zwar in der EDIT-Timeline, siehe Lesson 3: "Organizing a New Project" im neuen "Anfänger Handbuch(PDF) für die Version 17" -  Klick für Download - hier wird beschrieben wie man die Videoclips in der Timeline importiert und organisiert. Eine bessere Übersicht über das Project verschafft man sich, in dem man von dem EDIT-Arbeitsraum in den Color-Arbeitsraum umschaltet und dort rechts oben die Lightbox einschaltet um sich das Project in der Bildschirm-Vollansicht mit der Clip-Reihenfolge anzusehen. Falls eine Änderung der Anordnungsfolge gewünscht wird, muss man sich wieder in den EDIT-Arbeitsraum begeben, da man in der Lightbox die Clipreihenfolge leider nicht ändern kann.

Den groben Clipvorschnitt kann man bereits im Media Poll mit Hilfe von IN/Out-Markierungen im Player-Fenster durchführen und den Ausschnitt von hier aus auf die Timeline ziehen.

Man kann also in DaVinci Resolve die Anordnung der Clips für eine Story auf der Timeline realisieren, dafür bietet Resolve immerhin schnelle Umschaltmöglichkeiten für die Timeline an bis zu einer 1-Frame Ansicht:

Timeline-Umschaltung

Schnelle Timeline-Umschaltungen für die Gestaltung der Video-Story in der EDIT-Timeline

Meine Schnitt-Zielfindung auf der Timeline:

  • Schalter "Full extent Zoom" mit der Maus anklicken um die geamte Timeline auf dem Bildschirm zu sehen
  • J K L - Tasten für die schnelle Vorschau und Stopp(K). Je öfters man  die Tasten J L betätigt, um so schneller läuft die Vorschau zurück oder vorwärts
  • Schalter "Detail Zoom" für die kleinste voreingestellte Timelie-Einheit  betätigen
  • Schalter  "Custom Zoom" ganz nach rechts für Einzebildwiedergabe stellen um genau zwischen zwei benachbarten Frames einen Schnitt mit Strg + B durchzuführen

Insgesamt gelingt es schlussendlich einigermassen befriedigend den Aufbau einer Story auf der Timeline zu realisieren.

Im Cut-Arbeitsraum eine Story entwickeln:

In Edit-Timelines ist das Ein- und Auszoomen oft sehr mühsam. Mit der dualen Timeline hingegen ist kein Zoomen mehr nötig. Die obere blaue Timeline zeigt die gesamte Story an, während die untere nur den herangezoomten Bereich darstellt, den man aktuell bearbeitet.

Storybord

Der Zoomgrad der unteren Timeline ist stets so optimal, dass die Trimm-Tools perfekt funktionieren.
Beide Timelines sind voll funktionsfähig und ermöglichen es, Clips bequem in Ihrer bevorzugten Timeline zu bewegen und zu trimmen. Man kann Clips in der blauen Timeline einfach per Drag-and-Drop an eine beliebige Stelle in der Story verschieben. 

Da ich nur kurze Projekte mit einer Laufzeit von max. 15-20 Minuten erstelle, bleibt für micht die EDIT-Tmeline der Mittelpunkt für den Schnitt und die Entwicklung der Story(Storyboard) und somit  auch der Ort für die Verschiebung von Videoclips. Hier ist auch das Werkzeug für das Ein- und Auszoomen in der Timeline vorhanden.


Im Media Pool des 
Cut-Arbeitsraumes einen Video-Clip schneller finden;

Source Tape

Umschaltung auf Source Tape


Tipp: Schneiden - Bearbeitung der nächsten Generation: Klick!

Drei einfache Tricks um in Resolve schneller zu arbeiten: Klick!
Schnelle Bearbeitung im EDIT-Arbeitsraum: Klick!
Was der EDIT-Arbeitsraum insgesamt bietet: Klick!
Der Cut-Arbeitsraum schneller die Timeline organisieren: Klick!

Aus dem Media Pool Videoclips mit Handles auf die Timeline legen:

Auf Seite 67 der Blackmagic PDF ist beschrieben worden wie man das für die schnelle Videomontage realisieren kann. Bei Clip-Handles handelt es sich um zusätzliches Filmmaterial vor dem In- und nach dem Out-Point des Clips, mit dem man eine Überblendung einfügen kann unter Berücksichtigung von Standard-Handle-Länge die gerade für das Projekt eingestellt ist(Standard 0,1 Sec.). Kombiniert mit dem Werkzeug "Add Transition" (Befehl-T) ist diese Funktion nützlich, um schnelle Montagen aus mehreren Clips auf der Timeline zu erstellen.

Handle

Linke Clipkante rot, Handle Videomaterial nicht vorhanden.
Rechte Clipkante grün bedeutet, Handle Videomaterial ist vorhanden.


Live-Effekte, -Titel und - Übergangsvorschau sowie Rendern und Caching im Hintergrund:

DaVinci Resolve verfügt natürlich über sehr viele Übergangseffekte, Videoeffekte und ResolveFX-Effekte die in einem Projekt bereits im EDIT-Arbeitsraum angelegt werden können.

Mirrors


Filter "Mirrors"

Fusion Title

Fusion Title

Cross Disolve

Szenenübergang Cross Disolve

Neat Video 5

Neat Video für Resolve

Bricht die Wiedergabeleistung bei Einsatz von komplexen Effekten ein, d.h. fällt die FPS-Zahl des Projectes bei der Timeline-Wiedergabe ab, wird das Vorschaurendern und Caching im Hintegrund aktiviert:
  1. Im "Playback-Menü" wird der "Render Cache" mit der Opion "Smart" aktiviert oder deaktiviert. Timeline-Abschnitte die Caching benötigen sind oben mit einem roten Balken gekennzeichnet. Bereits gecachte Bereiche werden mit einem blauben Balken markiertt.
  2. Im Menü "File" wird das "Projekt-Setting" aufgerufen. In "Optimized Media" stellt man die Komprimierungsart ein.

    Media Cache und Rendren optimieren

    Hier kann man alles entsprechend der Leistungsfähigkeit der Hardware einstellen, z.B. den Komprimierungscodek, die Media-Auflösung(Automalik, Original, Halb usw.), sowie die Zeit wann der Renderprozess nach einem PC-Stillstand begonnen werden soll. Hier gibt man auch vor, ob das Zwischenspeichern im Hintergrund erfolgen soll.
  3. Um alle gerenderten Cache Dateien für das aktuelle Projekt zu löschen geht man zu "Playback" und "Delete Render Cache" + "All".

Der Color-Arbeitsraum - viele Erweiterungen:

Das Grading(primäre und sekundäre Farbkorrektur) ist ein unverzichtbarer Teil des Videoschnitts. Im Color-Arbeitsraum kann man farblich die Stimmung einer Szene wirkungsvoll beeinflussen.

Die Arbeitsweise im Color-Arbeitsraum stellt Blackmagic hier vor(42 deutschsprachige Druckseiten per MS-Edge), allerdings nicht ganz umfänglich vor: Klick!

Im Color-Arbeitsraum findet man "seltsame andere "Farbkorrekturwerkzeuge", wie:

  • Videoclip-Stabiliierung
  • Entrauschung
Damit kann man zwar keine Farbkorrektur durchführen, jedoch ist es nützlich diese Werkzeuge für die Node-Arbeit hier verfügbar zu halten, da bei der Farbkorrektur bestimmte Reihenfolge der Nodes eingehalten werden muss, z.B.:
Zusätzlich kann man im Color-Arbeitsraum bei Rechtsklick auf den Timelin-Clip im aufgehenden Kontexmenü die Clip-Attribute anpassen.

Drei Tricks zur Behebung des Problems mit der Auto-Balance in Resolve 17

Im Prinzip geht es hier um diese Funktion:                Automatischer Abgleich

die nicht global auf RGB einzusetzen ist sondern jeweils für sich getrennt für alle drei Farbkanäle:

Gesplittet auf drei Farbkanäle

RGB gesplittet auf drei Farbkanäle für die
automatisierte Farbkorrektur

Videotutorial dazu: Klick!

Die Lichtbox im Color-Arbeitsraum bietet Vorteile, was vor allem bei sehr langen Timeline-Projekten wichtig ist:

Links wird ein Arbeitsmenü für viele verschiedene Aufgaben angeboten. Die Clipgröße ist mit einem Schieber einstellbar was hilfreich ist, wenn man einen bestimmten Clip in der Timeline sucht. Hat man diesen Clip gefunden, kann man die Clipgröße ändern und z.B. Vergleiche mit den benachbarten Clips anstellen oder diesen Clip mit den links angebotenen Funktionen bearbeiten.

Lightbox

Wie schon erwähnt kann die Clipreihenfolge hier in der Lightbox leider nicht geändert werden um ein Storyboard zu entwickeln. Das geht allerdings im CUT-Arbeitsraum wie schon weiter oben beschrieben..

Was man mit den Video-Clips im EDIT-Arbeitsraum alles anstellen kann: Klick!

Wie man einen konsistenten Farb-Look der Clips untereinander herstellt

Von Version zu Version baut das Kreativteam von Blackmagic immer wieder neue Funktionen oder Abläufe  ein.
Man muss dann bereit sein etwas Neues zu lernen.

Arbeitsweise um einen konsistenten Look zu erzielen: Klick!

Habe einen tiefgreifenden Überblick über die Möglichkeiten den Look mehrere Clips anzugleichen mit Hilfe des obigen Videos bekommen. Das sollte immer an erster Stelle im Color-Arbeitsraum erfolgen. DaVinci-Resolve verfügt über einzigartige Funktionen und Werkzeuge um den Look-Abgleich zu kontrollieren.

Interessante Abschnitte im obigen Video Tutorial:

#1 bei ca. 1:13: Clips Timeline im Color-Arbeitsraum
#2 bei ca. 2:18: Still-Gallery mit Reference Wipe
#3 bei ca. 5:35: Split Screen Ansicht
#4 bei ca. 7:18: Lightbox Ansicht

Beispiel: 5 Videoclips die farblich aufeinander abzustimmen sind

DVR Lichtbox

In der Lichtbox kann ich die Farbunterschiede auf meinem 32" LG-Monitor sehr gut beurteilen
und entscheiden aus welchem Videoclip eine Referenz-Still in die Gallery zu sichern ist
für den best möglichen Farbabgleich. Diese Referenz-Still beinhaltet alle relevanten
Farbinformationen ggf. plus Node-Korrektur...

Abgleich mit Referenzbild

Gröbere Abgleichoption: Abgleich vom Clip 2 mit dem
Referenz-Farbbild vom Clip 1 aus der Gallery.
Das Blau des Himmels stimmt besser überein, auch die
Kirchenfassade wird aufgehellt...

Split Screen


Video zum Color-Arbeitsraum: Klick!

LUTs richtig anwenden: Klick!
Arbeiten mit Farbton vs. Kurven in DaVinci Resolve: Klick!
Video-Tutorial: Navigieren in den Grundlagen von Farbrädern: Klick!

Abgleich mit Split Screen, horizontal, vertikal, diagonal etc. möglich

Selectet Clip

Abgleich mit selektierten Clips im Playerfenster(Selected Clips)

Nach der Vorschau der fünf Videoclips kann man im Color-Arbeitsraum noch weitere feinere Abstimmungen im zusätzlichen Node mit der primären Farbkorrektur z.B. vornehmen.

Erweitertes Color Grading

Color-Grading mit den Video Scopes(RGB-Parade):

Da wir als Hobbyvideofilmer kaum über geeignete kalibrierte Referenzmonitore verfügen, ist es sinnvoll das Grading mit Hilfe der Video Scopes in Resolve durchzuführen, damit schaffen wir eine gute Farbkorrektur unabhängig von der Einstellung der auf unsere Arbeitsplatz vorhandenen Sichtgeräte(PC-Monitor für den Videoschnitt und evtl. HDTV für die Vollbildvorschau in Echtzeit per Blackmagic I/O-Videoskarte).

Filme ich mit Kameras wie Sony ZV-1 oder DJI Pocket 2 oder GoPro Hero 7 Black, dann sind die Kameras auf Aufnahmen mit einem erweterten Dynamikbereich mit einer höheren Detailerfassung eingestellt, wie:

  • Sony ZV-1 im Aufnahmeprofile "Cine 1" und "Cine 2 oder HDR(HLG)"
  • "D-Cinelike" bei der DJI Pocket 2
  • "Protune" - farblich entsättigt, flach, flau - bei der GoPro Hero 9 Black
Das Video-Aufnahmeergebnis aus der Kamera sieht zunächst farblich entsättigt/flach/flau aus.
Die optimale Farbkorrektur beginnt man mit der Einstellunng von Weissabgleich und Schwarzabgleich....

Primäre Farbkorrektur

Mit dem Qualifier - der aktivierbaren Pipette links oben - kann man den Bereich für den Weisspunkt als weisse oder hellgraue Stelle im Playerfenster bestimmem, ebenso den Schwarzpunkt als dunklgraue oder schwarze Stelle.

Ein besonders gut geeignetes Video-Tutorial für das weitere Vorgehen wird hier angeboten: Klick!

Shadow-Highlights

RGB-Korrektur in den Lichtern(Highlights) und Schatten(Shadow)

Man kann mit Hilfe von vielen "Drehschrauben" in DaVinci Resolve die Farben einstellen/verstellen. Vektorskop, Wellenform und Histogramm können zur Prüfung von Helligkeit und Farben verwendet werden und ermöglichen die Feineinstellung von Details, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Das ist vor allem wichtig wenn man mit benachbarten Videoclips konsistente Farbgebung haben möchte und nicht nur auf dem kleinen DVR-Player am Desktop RGB-Monitor die Kontrolle durchführt.

RGB Scopes

Alle drei RGB-Farbbereiche werden auf 1023(Lichter) und 0(Schatten) gebracht
mit dem Parade-Scope. Die Luminanzverteilung prüft man mit dem Waweform-Scope.

Ich setze für die Kontrolle der Farbgebung einen 32" HDR-TV mit Full-HD Auflösung, HDR10 + HLG ein.
Der TV bekommt von der Blackmagic I/O-Videokarte Intensity 4K Pro ein TV-Signal und kein RGB-Signal. Dadurch stelle ich sicher, dass die Farbgebung übertragbar ist auf den 55" LG-OLED 4K-Kino TV im Wohnzimmer. Die beiden TVs müssen natürlich auch in der Grundeinstellung aufeinender möglichst gut wegen der Farbwiedergabe aufeinander ebgestimmt werden.

Das Arbeiten mit Scopes wird hier im Video erklärt: Klick!
Scopes Erklärung für Anfänger: Klick!

Colorgrade mit Referenz Still aus der Gallery, Powergrade oder LUT?

Ich bevorzuge als Colorgrade eigentlich die Referenz-Still aus der Gallery ggf. plus individuelle Node-Korrektur, egal mit welcher Kamera die Szenen mit dem bevorzugten Kamera-Bildstill aufgenommen worden sind. Der Vorteil ist, dass man nicht lange nach einer passenden LUT für den Abgleich einer kameraspezifischen Bildstill-Aufnahme oder die Finalisierung herumsuchen muss.

Als Powergrade bezeichnet man DRX-Dateien die mit der Standbildgenerierung entstehen. Hier kann eine ganze Reihe von Nodes versammelt sein die man beliebig auf andere Clips im Color-Arbeitsraum kopieren und dort je nach Anforderung in ihrer Wirkung auf das Color-Grading anpassen kann. Eine ausführlichere Erklärung gibt es hier: Klick!
Hier ein Powergrade zum kostenlosen Download von Frank Glencairn: Klick!

Man kann aus den eigenen Farbkreationen oder aus Bild-Vorlagen in DVR eigene LUTs generieren:
Eine solche LUT kann man dann auch projektübergreifend einsetzen.

Eigene LUT-Creation

Mit rechter Maustaste auf einen Clip im Color-Arbeitsraum klicken
und die Speicheroption wählen mit einem neuen Namen

DaVinci Resolve bietet an 3D-LUTs(Cube) mit dem programmeigenen Generator abzuspeichern.
Man  muss sich einen kubischen Raum vorstellen in dem sich die Farbpixel befinden und dort bei Bewegung interpoliert werden müssen. Je nach dem wie groß der kubische Raum ist; 17x17x17, oder 33x33x33 oder gar 65x65x65 groß ist, wird weniger oder mehr Rechnerleistung dafür benötigt.

Cube LUT

Die 17 Point Cube LUT wird meistens bei dem Feld-Monitoring der Kamera-Aufnahme eingesetzt.
Die 33 Point Cube LUT ist für das Color-Grading unserer Hobbyfilme gut geeignet.
Die 65 Point Cube LUT wird auf einfacheren Wiedergabe-Panels kaum als verbessertes Ergebnis wahrnehmbar..

Eine Look-Up-Tabelle(LUT) kann nur Farben, Kontrast, Helligkeit, Gamma usw. beeinflussen. Andere dynamische Effekte wie Rauschunterdrückung, Schärfen etc.  dürfen nicht zugefügt werden, da sie die Ausgabe-LUT beschädigen können.

Tell & Orange Look leicht selbst gemacht: Klick!
Weitere kostenlose Cinematik LUTs: Klick!

LUT-Einsatz bei der Farbkorrektur mit Hilfe der Node:
DaVinci Resolve liefert bereits eine handvoll allgemeiner und auch kameraspezifischer LUTs mit.
Man sollte nur die LUT einsetzen die für den gewählten Kamera-Aufnahmebildstil tatsächlich entwickelt worden ist. z.B. für Cine-Like D oder S-Log-Aufnahmen etc. mit einem höheren Dynamikumfang mit mehr Detailinhalten in den Lichtern und Schatten.

Der LUT-Generierung liegen ja immer bestimmte Kameraeinstellungen zu Grunde. Ich nutze für die Nachbehandlung der Videoaufnahmen die mit der Panasonic DMC FZ300(Aufnahmestille praktisch mit der Panasonic GH4 identisch) aufgenommen worden sind die LUTs von hier: Klick!

Die LUT-Bearbeitung erfolgt zunächst mit einer Master-LUT um ein Rec.709 Farbvideo aus dem entsättigten Aufnahmevideo zu generieren und dann mit einer Look-LUT je nach gewünschter Farbstimmung die dabei herauskommen soll zu finalisieren..

Bei der Farbkorrektur und dem Videograding mit Luts lege ich deshalb drei oder vier Nodes an.

LUT-Korrektur-Konzept

Konzept der LUT-Farbkorrektur

Jederzeit ist dadurch der Vergleich mit dem Original und eine Feinkorrektur möglich.

Beispiel für einen GoPro Hero 7 Black Videoclip der im"flat" Protune Bildstil aufgenommen worden ist:

Es ging hier  darum in das Flat-Bild Farben und Kontraste einzubringen um eine optimale Bilddynamik zu erzielen.

Protune Flat

Protune-Flat vor dem Grading

GoPro LUT Grading

Zuerst ist die GoPro Protune Lut aufgelegt worden um Farbe
in das Video zu bringen, dann habe ich noch die 3Strip Look-LUT
aufgesetzt was zu einer besseren Kontrastverteilung führte.

Bessere Kontrastverteilung

Kontrastverteilung



LUT-Nachbehandlung

Nachbehandlungsergebnis mit zwei LUTs

Erklärung zu Protune-Aufnahmen: Klick!

Sekundäre Farbkorrektur

Hiermit wird keine globale(primäre) Farbkorrektur durchgeführt, sondern nur eine bestimmte Motivauswahl.

Hilfestellung dazu gibt es hier von Blackmagic: Klick!

Sekundäre Farbkorrektur

Ausschnitt aus dem obigen Blackmagic-Link.

Sehr nützlich ist der Color Warper für lokale Änderung der Farben:

Color Warper


In einem Spinnennetz werden hier lokale Farbveränderungen für den Kino-Look eingeführt.
Alternativ sollte man sich vielleicht das folgende Plug-in genauer ansehen.

Tutorial bei YouTube dazu: Klick!

Schnelles Cinema  Grading als Zukauf Plug-in für DaVinci Resolve:

Nach meinem ersten Eindruck liefert dieses Plug-in eine herausragende Möglichkeit den Kino-Look in kürzester Zeit realisieren zu können, bereits in der Basic-Variante für ab 69 Dollar: Klick!

Die Beurteilung des Cinema Gradings erfolgt direkt in einem eigenen Viewer in Echtzeit.  Über 60 Farbvoreinstellungen, sind verfügbar um den eigenen Filmen in kürzester Zeit einen großen Kino-Look zu verleihen. Man kann den Look eines beliebigen Bildes mit dem "Look Transfer Tool" auf ein anderes Bild übertragen.
Es könnte lohnenswert sein sich selbst mit diesen Vorteilen zu  beschäftigen, es wird ja eine 30Tage Geld-Zurück- Garantie angeboten. Möglicherweise kann man mit diesem Plug-in intuitiver arbeiten als mit dem DaVinci Color Warper.

Wie man mit CINEMA GRADE in DaVinci Resolve arbeitet: Klick!

Den Colorgrade eines Videoclips auf einen oder mehrere andere Clips übertragen:


Timeline-Clip eine Farbkorrektur die gefällt und die als Referenz auf andere Video-Clips übertragen werden soll im Color-Arbeitsraum:

Zunächst markiert man die Clips auf der Timeline welche die Farbkorrektur des Referenzclips bekommen sollen.
Jetzt wird der Referenzclip mit der rechten Maustaste angeklickt. Es geht jetzt ein Kontexmenü auf in dem wir die Funktion "Shot Match to This Clip" anklicken. Nach einer kurzen Berechnungszeit bekommen alle davor markierten Clips  die Farbkorrektur des Referenzclips. Sollen Clips noch etwas weiter mit den Farbkorrekturwerkzeugen nachgearbeitet werden, dann muss vor dem Übertragungs-Node des Referenzclips noch ein Farbkorrektur-Node eingefügt werden in dem man das dann macht.

Simpler

Simpler: Korrigierten Clip auswählen -> Rechtsklick auf das Vorschaubild in der Mitte ->
"Grab Still“ auswählen -> Bild wird links oben in der Gallery angezeigt ->
zu korrigierenden Clip auswählen ->Bild oben links des korrigierten Clips mit rechter
Maustaste anklicken und „Apply Grade“ aktivieren!


Video-Anleitung dazu: Klick!


Hintergrund abdunkeln mit der "Sat vs Lum - Kurve":


Im Color Arbeitsraum gibt es bei den "Curves" jetzt eine größere Funktionsauswahl, z.B. die "Sat vs Lum -Arbeitskurve" um  beispielsweise selektiv einen zu hellen Bildhintergrund etwas abzudunkeln.

Abdunglung-01

Abdunklung-02

Sat vs Lum

Über die Arbeitsweise findet man etwas z.B. in diesem Tutorial gleich am Anfang: Klick!

Videos kontrastreicher und schärfer aussehen lassen mit "Contrast Pop":

Länger schon ist bekannt, dass man durch geschickte Kontraständerung Videos nachschärfen kann ohne einer sichtbaren Kantenaufsteilung. Man setzt dafür "Contrast Pop" ein um ein kontrastreiches Video im Mitteltonbereich mit einem überragenden Schärfeindruck oder ein weiches und eher unscharf aussehendes Video zu generieren.

Contrast Pop

Mit dieser Regler-Palette kann man eine sehr individuelle Behandlung durchführen. Das alles spielt sich im Mitteltonbereich ab, die sicheren Bereiche z.B. im rec 709 Farbraum werden dadurch nicht überschritten.

Ergebnis

Ergebnis: Schmalfilmdigitalisierung rechts mit Contrast Pop behandelt,
siehe auch Seite 3012 der Bedienungsanleitung

  • Licht und Kontrast Aufnahmen hinzufügen, die bei schlechter Beleuchtung aufgenommen worden sind: Klick!
  • Unterbelichtetes Filmmaterial korrigieren: Klick!

Videos nachschärfen

Neben der Nachschärfung per "FX Sharpen Filter" bietet DaVinci Resolve noch andere, sogar wirkungsvollere Nachschärfemöglichkeiten. Eine Option ist der Einsatz des "Midtone Details" mit einem Regler und das "Blur-Sharpen" mit den drei vertikalen Reglern.Ich setze diese Effekte immer als erstes auf das Original Kamerabild ein.

Blur-Sharpen

Blur-Sharpen

Im folgenden YouTube -Tutorial wird das recht gut erklärt. Es ist hier zu finden: Klick!

Alle drei Optionen haben ihre Daseinsberechtigung. Was man am besten für einen individuellen Videoclip einsetzt, muss ausprobiert werden, am besten auf dem TV der das Videosignal per I/O-Schnitkarte Intensity Pro 4K geliefert bekommt.

Quick-Tipp: Unscharfes Videomaterial in DaVinci Resolve nachschärfen: Klick!

Die besten Möglichkeiten der Nachschärfung bietet DaVinci Resolve hier an: Klick!
Das Ziel der umfangreichen Vorgehensweise in Da Vinci Resolve ist, Artefakte und Farbveränderungen bei der Nachschärfung zu verhindern.

Videomaterial verschiedener Kameras miteinander agleichen - Camera Matching

Wie man das macht, ist hier ganz gut erklärt: Klick!

Ohne Color Checker das das Camera Matching allerdings kaum realisierbar.

Ferndunst, Smog entfernen/mildern in der Studio-Version

1. Bearbeitung im Color-Arbeitsraum mit Hilfe der Luminanzkurve...

Dunst entfernen

Beispiel einer Aufnahme im Bildstil "Neutral" plus S-Luminanzkurve

Obige Methode ist Standard bei vielen Videoschnittprogrammen.

2. Qualitäts-Bearbeitung mit dem "DehazeFX Farbwerkzeug" im Color-Arbeitsraum...

"DehazeFX" ist ein Farbwerkzeug in der Studio-Version. Man setzt das Werkzeug auf das trübe Original-Kamera Video an, nicht auf einer davor angelegte Farbkorrektur.

DeHazeFX

Am besten Ist es, wenn man die Wirkung auf einem TV kontrolliert der mit der I/O-Videokarte von Blackmagic "Intensity Pro 4K" mit dem Computer verbunden ist. Nicht also auf dem Player des PC-Monitors kontrolllieren.
Dehaze korrigiert Kontrast und die Sättigung, ohne degenerative Auswirkungen auf das Bild zu haben.

Mit Dynamik Zoom Bilder und Videos animieren

Es geht sogar ohne Keyframe, dazu findet man hier eine sehr gute Erklärung: Klick!

Vertikale Zoomfahrt

Im roten Rahmen liegt das Hochkantbild,
im grünen Rahmen findet die vertikale Zoomfahrt statt

Ideales Werkzeug für die Slide-Show generierung!

Ken-Burns Effekt generieren: Klick!

Neu ab Version 17.3 - Frame replacer:



Man findet diese wertvolle Funktion in der Effect Library bei den Resolve FX Revival.

NewBlue Filters: Resolve hält in der Library 27 viele Filter für diverse Einsatzzwecke bereit:

Diese Filter verfügen über viele Presets um verschiedene Problwme zu beseitigen, z.B.:
  • Film Color
  • Film Grain
  • Framerate
Resolve FX Texture beinhaltet interessante Filtereffekte wie:
  • Analog Damage
  • Film Damage
  • Film Grain
Die Filter in dieser Gruppe verfügen in sich über mehrere Presets.

Wenn der Clip-Insert an der markierten Stelle im EDIT-Arbeitsraum aus dem Media Pool falsch platziert wird:

Entire Timeline

In diesem Fall muss man in die Deliver-Timeline gehen und dort  von IN/OUT auf "Entire Timeline" umstellen.
Das muss man auch machen, wenn man finales Job-Rendert macht, dass dann wirklich die gesamte Timeline gerendert wird, was bei der IN/OUT Markierung bei einem Job-Rendering oft schiefgeht wenn In/Out im vorhergehenden Job eine kürzere Laufzeit hat als im aktuellen Job der gerade gerendert werden soll..

Titel kurz und bündig:

Vom EDIT-Arbeitsraum aus findet man die Titel-Vorlagen in der Effect Library, dort in der Gruppe "Title" mit Vorschau...

Start Tilel

Beispiel für Starttitel - Spin Twist Drift

Ende Titel

Beispiel für Videoende - Simple Underlibe Lower Titel

Die Vorlagen kann man im EDIT-Arbeitsraum den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Bild im Bild mit Rahmen:

Folgende Bild in Bild Montage kann vollständig mit den Werkzeugen im Inspector und dem Werkzeug unter dem Player-Fenster links unten realisiert werden.

PIP-Border


Erstellt mit Hilfe von einem Farbmatten-Effect aus der Effect Library: Generators/Solid Color
in der mittleren Videospur unter dem verkleinerten Bild in der obersten Videospur.
Hier das Video-Tutorial dazu: Klick!

Unter dem Player-Fenster im EDIT- und Color -Arbeitsraum finde man jeweils ein zusätzliches Kontexmenü mit nützlichen Funktionen:

Kontexmenue

Links im EDIT-Raum, rechts im COLOR-Raum

Wichtig für die freie Bewegung von Frames im EDIT-Player und freie Einstellung von Framgrössen ist haupsächlich die Funktion "Transform". Im Color-Player kann man auf wichtige Funktionen wie "Image Wipe", "Dust Removal" , oder "fx Open FX Overlay".

Für DaVinci Resolve 17 zeigt das folgende Tutorial eine weitere Option um Bilder in Bildern mit Rahmung zu erstellen:

DVR17 Bild in Bild


Beispiel mit abgerundeten Ecken

Eine Schlüsselrolle spielen hierbei: "Colored Border" und "Drop Shadow" aus der Effect Library, "Effects" aus dem "Inspector", "New Compound Clip" aus dem Kontexmenü und der "Inspector" an sich um per "Zoom" das BIB zu skalieren und die Positionierung vornehmen zu können...

Hier ist noch Verbesserungsbedarf für DaVinci Resolve erforderlich um alles aus dem Inspector heraus zu realisieren und nicht quer durch den Schrebergarten springen zu müssen.

Videotutorial dazu von David Lucas ansehen: Klick!

Ein anspruchsvolleres Videotutorial gibt es z.B. hier für die Generierung von ganzen VIDEO COLLAGEN: Klick!


Szenen - Frame aus dem Video heraus speichern:

Ab Seite 2738(Chapter 138) beschreibt Blackmagic im Referenze Manual wie man die Gallery nutzt um dort Bilder aus einem Video abzuspeichern und diese nutzt.

Den Timeline Scrubber im EDIT-Arbeitsraum auf das gewünschte Frame - ggf. mit einem im Inspector vergrösserten und extra positionierten Detail - stelllen, dann per RMT auf das Player Fenster im Color-Arbeitsraum klicken und über das "Kontexmenü" mit "Grab Still" das Frame in der Gallery sichern. Von hier aus kann man das markierte Frame als BMP, TIFF, JPEG oder PNG mit der RMT in ein beliebiges Festplatten-Verzeichnis speichern.

GrabStill

Für diesen eigentlich simplen Vorgang besteht noch Verbesserungspotential selbst noch in in der Version 17..., das muss viel schneller gehen!

RMT = Rechte MausTaste...         Kontexmenü = ist ein Auswahlmenü welches bei Betätigung der RMT aktiviert wird

Es lohnt sich solche Videoframes für Fotos herauszuholen, wenn die Kameraverschlusszeit bei mit 1/100 sec lag - z.B. bei 50p-Videoaufnahmen - da dann das Foto meist die nötige Kantenschäfre hat.

Szenen - Frame kurz einfrieren, dann Video weiter laufen lassen:

Das geht relativ einfach:

  1. Videoszene auswählen und die Timeline auf Einzelnid strecken
  2. Mit dem Scrubber den Beginn eines Frames markieren und mit Strg+B an dieser Stelle schneiden
  3. Den Scrubber auf das Ende des Frames positionieren und auch hier mit Strg+B schneiden
  4. Ab Frameende Lücke zum Rest-Videoclip schaffen
  5. Das Frame anklicken und mit RMT das Kontexmenü aufrufen, dort die Funktion "Change Clip Speed wählen"
  6. Im Kontexmenü wählen:

    Frame einfrieren

    "Freeze Frame" und den Vorgang mit "Change" abschliessen

  7. Jetzt das Frame auseinander ziehen mit dem Anfasser bis zum Anschlag an das Restvideo
  8. Ggf. die Frame-Länge nach Wusch justieren.
Das war es schon, ich nutze diese Gestaltungsmöglichkeit um auf einen besonderen Szeneninhalt an einer bestimmte Stelle hinzuweisen.

Verbessertes Editing mit Interlaced-Videomaterial:

Das hochwertige Deinterlacing wird die Bewegung zwischen den Halbbildern analysiert, um progressive Frames nachzubilden. 3:2 Pulldown-Entfernung in Echtzeit ist natürlich dabei.

Interlaced-Timeline

Per File/Projektsetting/Matersettings kommt man zu den Einstellungen
für das Interlaced-Timeline Format...

Deinterlacy quality

Auswahl der "Resize Filter" und der Methode für die "Deinterlace quality"

Clip Attribute ändren

Umfangreiche Korrektur der Clip-Attribute(Seite 367 der Anleitung)
der Clips im Media Pool, bevor man die Clips in die Timeline zufügt.

Diesse Einstelloptionen sind wichtig für Filmer die noch über Analog-Aufnahmen auf Videobändern verfügen!

Wie bekommt man in DaVinci Resolve Bewegungsaufnahmen nachstabilisiert?

Video-Tipp hierzu von Filmemacher und Kolorist Alexis Van Hurkman im folgenden schon etwas älteren Beitrag: Klick!

Video-Stabilisierung im EDIT Arbeitsraum:

Die Stabilisierung im EDIT-Arbeitsraum führe ich immer vor einer Farbkorrektur und Entrauschung durch.

Bildstabilisierungsmodus im Inspector des EDIT Arbeitsraumes:

Hier kann man Video-Clips die schon relativ gut stabilisiert von der Kamera aufgenommen worden sind nochmals im Videoschnittprogramm nachstabilisieren.

EDIT-Stabilisierer

Als Stabilisierungsmodus bei Filmmaterial

  • Perspektive (arbeitet ähnlich wie der Warp-Stabilisator in Adobe Premiere Pro)
  • Similarity (bietet die Analyse von Schwenken, Neigen, Zoomen und Drehen für die Stabilisierung an)
  • Translation (bietet nur die Analyse von Schwenken und Neigen an; kann für die X- und Y-Achse zur Stabilisierung von Film-Material verwendet werden)
  • Mit "Camera lock" kann man aus Freihandaufnahmen per Berechnung Stativaufnahmen erzeugen
  • Mit der Zoomfunktion wird in das Bild hineingezoomt, um alle schwarzen Balken am Rand zu entfernen, die bei der Stabilisierung des Bildmaterials auftreten können.

Nachstabilisieren kann man hier auch Videosequenzen aus Schmalfilm- oder Videoband-Digitalisierung die mit der "Szenen-Erkennung nach Inhalt" zerlegt worden sind wegen einem unterschiedlichen Nachstabilisierungsbedarf:

S8-Transform

Beispiel: Schmalfilm-Stabilisierung, die schwarzen Balken
links/rechts müssen vor der Nachstabilisierung weg per "Transform"...

Hilfestellung findet man im Editors Guide auf Seite 336 bis 339 und Seite 365 bis 366.

Video-Stabilisierung im COLOR Arbeitsraum:

Es fällt einem zunächst garnicht auf, dass ein erweitertes Stabilisierungs-Werkzeug im Color-Arbeitsraum vorhanden ist.
Die Stabilisierung im Color-Arbeitsraum führe ich immer vor einer Farbkorrektur und Entrauschung durch.

1. Bildstabilisierungsmodus in der Tracker-Palette(in der Betriebsanleitung ab Seite 2966):

Hier findet man identische Werkzeuge wie sie auch schon im Inspector des EDIT Arbeitsraumes zu finden sind.

Tracker-Stabilizer

Bei dem Ein-Pass Stabilisierer verändert der "Cropping Ratio" von 1 nichts, ein höherer "Smooth-Wert" glättet die Kameraaufnahme mehr als ein kleinerer Wert. Der "Strenght-Wert" entspricht der max. Stabilisierungseffektivität.
Für die Stabilisierung wird in das sichtbare Frame hineingezoomt per "Zoom", dafür benötigt man Reservematerial in höchster Auflösung was bei mir kein Problerm ist weil ich immer UHD-Aufnahmematerial in einer FHD-Timeline finalisiere.

2. Sogar der Classic Stabilizer ist noch vorhanden(in der Betriebsanleitung ab Seite 2968) :
Man setzt diesen Stabilisierer für spezielle Fälle ein, bezüglich der Wirkungsweise muss man sich intensiv einarbeiten und Erfahrungen sammeln. Es handelt sich um einen Zwei-Pass Stabilisierer der im ersten Durchlauf mit dem Clöud-Tracker oder Point-Tracker die Bewegung analysiert und im zweiten Durchlauf erst die eigentliche Stabilisierung über den Schalter [Stabilize] durchführt. Videoaufnahmen die vorwärts gehend in der City oder im Park z.B. mit der DJI Pocket 2 Gimbal-Kamera in Stab- Taschenlampenposition aufgenommen worden sind, kann man damit noch recht gut zusätzlich nachstabilisieren.

Classic Stabilizer

Zwei-Pass Classic Stabilisierer

Classic Stabilizer

Bei dem Zwei-Pass Stabilisierer kann man die Wackel-Analyse mit
Pan(Schwenken), Tilt(Neigen) Zoom(Zoomen) und Rotate(Drehen)
auch getrennt voneinander untersuchen.

Man kann die Bewegungspunkte Pan Tilt Zoom Rotate zusammen oder gezielt selektiert zum Tracken auswählen.
Im oberen Beispiel wird der [Cloud Tracker] für die Bewegungs-Analyse eingesetzt um den ganze Bildraum  zu untersuchen. Mit [Set Point] kann man einzelne Ziele in der Bewegungsanalyse des Player-Fensters bestimmt werden. Der Wert für [Strong] in der unteren Bedienleiste bestimmt die Stabilisierungsqualität und der Wert [Smooth] legt die Glättung fest. Der [Zoom] in der unteren Leiste schneidet die Fenster-Kanten ab falls diese z.B. ohne Bildinhalt sein sollten.

Tipp: Filmmaterial in DaVinci Resolve stabilisieren: Klick!

3. Match-Move Stabilization(in der Betriebsanleitung ab Seite 2973):

Hierbei werden Bewegung von einem Vordergrundclip auf den Hintergrundclip übertragen, so dass die beiden Clips sich wie ein einziger zu bewegen scheinen.

Fusion-Arbeitsraum - zusätzliche Effekte für DaVinci Resolve

Fusion bietet einen echten 3D-Arbeitsbereich für das Compositing und die Erstellung von visuellen Effekten für Kinofilme und fortschrittliche Grafikanimationen. Es ist ideal für das Hinzufügen von 3D-Modellen, Objekten, Text oder Partikeln sowie Painting zum eigenen Videomaterial. Mehr erfahren: Klick!



Video von dvd-lernkurs

Stabilisierung mit dem Fusion-Tracker

Fusion-Tracker

In bestimmten Fällen bekommt man damit recht gute Ergebnisse, siehe: Klick!

Cinematisches Motion Blur hinzufügen - Color-Arbeitsraum vs. Fusion-Arbeitsraum

Spontanes Freihand-Videofilmen ist bei Einhaltung der alten 180° - Shutterregel mit Unterstützung von ND-Filtern gegen den Lichtüberschuss und gleichzeitig manuelle Kameraeinstellung kaum realisierbar, vor allem nicht bei meinem Mini-Kameraequipment für Hobby-Videofilmer. DaVinci Resolve Studio bietet zwei Möglichkeiten an um eine gute cinematische-Wiedergabe zu generieren.

Liegen z.B. Smartphone-Videos vor die mit sehr kurzen Verschlusszeiten ohne ND-Filter aufgenommen worden sind wegen zuviel Licht vor Ort, kann man mit "Motion Blur" aus dem Color-Arbeitsraum für eine cinematischere Look-Wiedergabe sorgen.

Viel bessere Ergebnisse erzielt man im Fusion-Arbeitsraum wenn man zwei Knoten mit den Effekten "OpticalFlow1" und "VectorMotionBlur1" belegt. Die Berechnung der Cache-Vorschau dauert allerdings einigen Zeit.

FusionMotionBlur

Siehe auch Klick!

Unerwünschte Objekte aus Videos entfernen(übermalen)

Im Fusion-Arbeitsraum findet man verschiedene Möglichkeiten um unerwünschte Objekte zu entfernen, z.B. aus der Schmalfilmdigitalisierung:

Unerwünschte Objekte

Hier wird der Bereich links unten in der Ecke mit der Vignetierung und dem Schmutzhaufen
aus dem gefilmten Kamerafenster mit dem Pinsel(runder roter Kreis) entfernt. Die Retouche
ist nur auf dem ersten Frame durchgeführt worden. Mit dem Tracker wird die Retouche auf
alle andere Frames eines Szenenabschnittes übertragen.

Fusion Paint1

Einfache Methode störende Bereiche, auch mit Tracking der Szenenbewegung folgend,
mit dem Paint1-Node einfach auf weitere Frames der Video-Szene zu übertragen.

Fusion Video-Tutorial von Patrick Feurer: Klick!


Wichtige Stellen im Tutorial

Wichtige Einstelloptionen im Video-Tutorial - hören und sehen

Meine Lernmethode: Um die nötigen Einzelschrite im Tutorial zu erkennen, lade ich mir immer das Tutorial-Video runter, lege es in eine 1-Sekunden Timeline des Videoschnittprogrammes rein und markiere mir dort die nötigen Schritte welche ich mir in eine Auflistung reinschreibe, manchmal auch unterstützt mit einer Bildschirmaufnahme von dem Zielort.

Wie wir eine Animation in Davinci Resolve Fusion als Makro abspeichern kann und so in anderen Projekten als Fusion Template benutzen können: Klick!

Videoprojekt 25p im Mix  mit VFR-Smartphoneaufnahmen auf der Timeline

In der Bedienungsanleitung zu der Version 17.2 findet man relativ wenig Informationen dazu, insbesondere nicht wie man mit variablen Bildwiederholraten(VFR) umgehen soll, wie sie z.B. von Smartphone-Videokameras geliefert werden.

VFR-Untersuchungsvideo

Frame aus meinem Smartphonevideo
Im Hintergrund und Vordergrung bewegen sich Menschen quer zur Kamera

Der Smartphonehersteller gibt an, die eingebaute Leica-Kamera würde Videos in 30FPS aufnehmen, dem ist aber in der Praxis nicht so...

Die Krux mit der variablen Framerate(VFR) bei Smartphone-Videos: Klick!

Das Smartphone liefert z.B. folgende Videoeigenschaften lt. "MediaInfo":

Video aus Huawei Mate 20 Pro

Holt man dieses Video in den Media Pool von DaVinci Resolve in ein 25p-Projekt, dann wird bei den Metadateianzeige mitgeteilt, dass DaVinci hier einen Videoclip mit 29,970 FPS erkannt haben will. Auch in den Clipattributen ist diese Framerate so erkannt worden.

Immer wieder findet man die Empfehlungen im Internet die Smartphone-Videos von der variablen Bildrate(VFR) zu einer constanten Bitrate(CBR) per "Handbrake" für das Timeline-Schnittprojekt zu transformieren.

Eine beliebte Problemlösung ist: Im Media Pool bereits bei den Clip-Eigenschaften(Attribute) die Bildrate auf 25 einzustellen. Normalerweise kann man den Clip dann so auf die Timeline legen und dieser wird dann ruckelfrei abgespielt.

Attribute

Wie verhält sich aber DaVinci Resolve bei einem Bildraten-Mix auf der Timeline?


Neben dem obigen Smartphone-Clip mit VFR hatte ich auch einen Video-Clip mit CBR-25 FPS auf der 25p-Timeline liegen, also eigentlich einen Video-Mix bezüglich der Bildwiederholrate.

Nun ging es in den Deliver-Arbeitsraum für den Export in 25 FPS.

Das Exportergebnis lieferte tatsächlich ein Video mit CBR 25p. An keiner Stelle hat Resolve gemeckert wegen der unterschiedlichen Bildraten, hat auch nicht die Abspielzeiten der Videoclips geändert(wichtig wegen dem O-Ton!). Bildweise habe ich mir Frame für Frame auf dem PC-Monitor angesehen in den Bewegungsvideos.
Habe dabei festgestellt, das der VFR-Videoclip mit Personen die quer zu der Kamera im Nahbereich vorbeigelaufen sind sich ruckeln im Video forbewegt haben. Personen die weiter weg waren sind dagegen smooth dargestellt worden

Besser ist das Ergebnis geworden als ich im EDIT-Arbeitsraum bei Option "Change Clip Speed" bei Speed 100 und die Frames per second auf 25 sowie bei "Retime and Scaling" den "Retime Process" auf "Optical Flow" einstellte. Jetzt sind auch alle Bewegungsaufnahmen bei dem VFR-Videoclip smooth abgespielt worden. Abspieltests von einem USB-Stick auf meinem LG-OLED 55"- UHDTV haben ebenfalls ein gutes Ergebns geliefert ohne Störungen durch Artefakte oder Geisterbilder. Bei Einsatz von "Optical Flow" muss man immer das Ergebnis kritisch prüfen, vor allem wenn z.B. ein Lattenzaun oder ein Pflastermuster in der Szene vorhanden ist, dann kann es zu unansehnlichen Artefakten kommen.

Framerate im Projekt umstellen:

Die Framerate eines Projektes wird am Anfang im Proektsetting festgelegt. Sie ist dann normalerweise nicht mehr änderbar. Es gibt aber einen Workflow wie man es trotzdem ändern kann mit Hilfe einer zweiten Timeline. Die Bloggerin Sofjas zeigt es in einem Tutorial wie das geht: Klick!

Clipgeschwindigkeit ändern:

Schnell erstellte Geschwindigkeitsänderung von 100 auf 50%(halbe Abspielgeschwindigkeit). Man klickt mit der rechten Maustaste in den Clip und wählt im Kontexmenü "Change Clip Speed":

Slomotion

Damit das flüssig abgespielt wird, werden synthetisch berechnete "Zwischenbilder"
im "Retime an Scaling" Menü des Inspectors im "Retime Process per "Optical Flow" eingerechnet

DaVinci Resolve bietet verschiedene Möglichkeiten an um die Clip-Abspielgeschwindigkeit zu ändern.
Ich empfehle sich mal auch das folgende Video-Tutorial anzusehen:

Davids Zeitlupen Video-Tutorial: Klick!
Sofjas Zeitraffer Retiming-Tutorial für DaVinci Resolve: Klick!

Externe Erhöhung der Kamera-Bildrate:

Es kann vorkommen, dass bei einem Schwenk oder vorbeiziehenden Motiv quer zu der Kamera die Wiedergabe ruckelt wegen zu niedrigerer Aufnahmebildrate.. Dagegen kann z.B. die Verdoppelung der Bildrate von 25 auf 50p auch mit dem folgenden externen Tool helfen. Wird  z.B. aus einer 25p-Aufnahme eine Zeitlupe gemacht, dann ruckelt die Wiedergabe. Besser ist es mit dem "Flowframe-Tool Version 1.31.0" die Bildrate für die Zeitlupe zu verdoppeln. Die Videointerpolation wird hier nicht mit dem klassischen Berechnungsmodell der heute üblichen Videoschnittprogrammen durchgeführt, sondern mit der KI-Kündtliche Intellignez was zu besseren Ergebnissen führt weil mehrere Bilder von dem Flowframe-Tool analysiert werden. SlashCam hat sich mit dem Tool bereits beschäftigt: Klick!



Tool-Tipp für die Erhöhung der aufgenommenen Bildrate, z.B. von 25 auf 50p: Tool-Flowframe
Cinematische Motion Nlut hinzufügen: Klick!

Super Scale - High Quality Upscaling


Wir haben z.B. eine 1920FHD-Aufnahme die wir in ein 3840UHD Projekt eingearbeitet möchten. Dafür bietet uns DaVinci Resolve mit der Funktion "Super Scale" ein geeignetes Werkzeug an.

FHD in UHD


Video-Frame UHD aus FHD(Video-Aufnahme per Sony RX100)

Mit dieser Funktion können wir mit dem Vergrößerungsfaktor 2 aus 1920FHD ein 3840UHD Video herstellen. Super Scale verwendet einen fortschrittlichen Algorithmus der die Bilddetails beim Vergrößern verbessert. Im Edit-Arbeitsraum klickt man mit der rechten Maustaste auf den Timeline-Clip, es geht in das aufgehende Kontext-Menü mit der Option "Clip-Attribute" , wir finden dort folgende Funktion:

Super Scale-Tool

Die Schalter Sharpness und Noise Reduction helfen bei  der Feinabstimmung des hochscalierten Videos . Man kann allerdings auch Werkzeuge aus dem Color-Arbeitsraum dafür einsetzen.


Video-Tutorial und Beschreibung dazu: Klick!

Downscaling - von 4K auf 2K für einen flüssigeren und kreativen Schnitt:


Sechs Gründe in 4K aufzunehmen und das Ergebnis in einer FHD-Timeline zu verarbeiten: Klick!

Vor allem bei leistungsschwächeren Videoschnitt-PCs und einem Timeline-Gebirge bestehend aus mehreren übereinander liegenden Videospuren wird oft das Downscaling von UHD auf FHD eingesetzt, d.h. das UHD-Videomaterial wird in eine FHD-Timeline gelegt, geschnitten und dann z.B. daraus eine Blu-ray gebrannt oder per USB-Festplatte am UHD-TV abgespielt der das mit einem automatischen Upscaling macht. Es empfiehlt sich das komprimierte Kamera- Videomaterial mit dem GV-HQX-Codec in einen AVI-Clip zu transferieren der dann aus Einzelframes besteht und nicht aus komprimierten GOP-Sequenzen,


Mein Panasonic
DMR-BST750 Recorder/Player ist ein Multifunktionsgerät, er verfügt auch üer einen Blu-ray Player. Mittels Panasonic "4k Direct Chroma Up Conversion" wird das Full HD-Signal mit 4:2:0-Abtastung in ein 4K-Signal mit 4:4:4-Abtastung umgewandelt, so dass der vorhandene UHD-Bildschirme die exakten Helligkeits- und Farbinformationen erhält.

Downscaling im Videoschnittprogramm ist eine Unterabtastung. Bei der Unterabtastung werden Werte zusammengefasst und als neuer Wert dargestellt. Das Ergebnis sieht meist besser aus als es eine FHD-Kameras früher aufnehmen konnten. Spielt diese Datei dann in einen UHD-TV ein(bei mir ein OLED UHD-TV mit 55" von LG), dann wird das Video per Upscaling um den Faktor 2 für die Wiedergabe wieder hochskaliert, entweder durch den TV bei zuspielung per USB-Festplatte oder über den Blu-Ray Player von der Blu-ray aus. Das gelingt über die Hardware der Geräte ganz hervorragend. Szenenrauschen aus der UHD-Aufnahme wird hierbei abgedämpft. Um saubere Ergebnisse zu bekommen empfiehlt es sich im Projekt-Settung bei Image Scaling, Resize Filter: Custom, Method: Lanczos einzustellen um für die gesamte Timeline Skalierungs- Arterfakte zu vermeiden.

Lanczos

Gerne wird auch mit UHD-Videomaterial in einer FHD-Timeline verarbeitet um z.B. mit FHD-Ausschnitten ohne Downscaling weitere Szenendetails aus einer Kameraaufnahme herzustellen, z.B.:
  • Zuerst eine Gesamtszene von einem Turmspringer im Schwimmbad zeigen
  • Dann einen 1:1-FHD-Ausschnitt aus dem UHD-Video den Turmspringer isoliert zeigen, vielleicht sogar per Zeitlupenfunktion im Schnittprogramm nachträglich mit Zwischenbildern hergestellt.
Wenn man keine Mehrkamera-Aufnahmen vor Ort als Hobby-Videofilmer realisieren kann ist das mittels einem kreativen Videoschnitt am heimischen Schnittplatz nachträglich sehr gut realisierbar.

Aus einem Videofile auf der Timeline verlustlos ein Take kopieren:

Kopieren ohne zu Kodieren(Rendern)...
Im Menü File finden wir das Media Management:

verlustlos kopieren

Das freut vo allem Filmer die aus bestimmten Gründen die Aufnahme mit einer Kamera durchlaufen lassen müssen und dann für die Archivierung nur die besten Clips aufheben wollen. In meinem Fall handelt es sich um Pedelec-Aufnahmen mit der GoPro Hero 7 Black, da nehme ich schon oft durchgehend über die gesamte Akkuladung hinweg Videos auf aus denen ich dann nach der Sichtung und Auswertung nur einige Takes im Original archiviere.

Nach Bearbeitung in DaVinci alles als Einzelclips exportieren:

Es kommt vor, dass man nach der Videobearbeitung in DaVinci Individualclips für andere Programme benötigt, in meinem Fall für EDIUS.

Individualclips exportieren


Ich kodiere meist alles in Grasss Valley HQX-AVI damit es verlustfrei weiter in EDIUS verarbeitet werden kann.

Aus mehreren nebeneinander auf der Timeline liegenden Clups einen großen Clip machen:

Die Funktion die man hierfür einsetzt nennt sich "Compound Clip". Man markiert die nebeneinander liegenden Clips die man "zusammenkleben" möchte und macht mit der rechten Maustaste darauf das "Kontexmenü" auf. An oberster Stelle des Kontexmenüs fimdet man die Funktion "Compound Clip", darauf einen Klick und auf der Timeline entsteht ein einziger großer Clip. Diesen großen kann man nun z.B. verlustlos in HQ oder HQX archivieren für anderweitigen Einsatz.

Compound Clip


Audionachbearbeitung in DaVinci Resolve und im Arbeitsraum Fairlight:

Die Audionachbearbeitung ist besonders mächtig in DaVinci Resolve, hier alles zu beschreiben würde die Homepage sprengen, deshalb an dieser Stelle nur einige Tipps...

Nachbearbeitung im Edit-Arbeitsraum:

Audio-Inspector

Der deutschsprachige Leitfaden findet man als PDF-Datei auch auf der Homepage vom Programmhersteller im Kapitel 7 und 8: Klick!

Audiorauschreduzierung in Fairlight-Arbeitsraum:

Wir öffnen die Effect Library, gehen dort auf Fairlight FX packen mit der Maus "Noise Reducktion" an und legen es auf die Audio Spur eines Videoclps auf.

Audio entrauschen

Deutschsprachige Anleitung von der Version 15: Klick!
Die Bedienung der Version 17 wird z.B. hier erklärt: Klick!

Stimme bearbeiten
in Fairlight: Klick!

Es gibt eine Unzahl an Kopfhörern, die Tutorialanbieterin schlägt den Kopfhörer Audio-Technica M50x Studio vor und nennt auch die Gründe für Ihre Auswahl die Einleuchten.

Externe Audionachbearbeitung: SOUND FORGE Audio Cleaning Lab 3

Mit diesen Audio-Restaurierungstool kann man viele Störungen komfortabel beseitigen, sogar kurze Schalt-Knackser etc. "übermalen". Analysewerkzeuge wie Peakmeter, Oscilloskop, Phasenkorrelator, Spektroskop und Spektrogramm sind vorhanden. Mit dem Cleaning- und Mastering-Agent kann man automatisch die Korrekturen durchführen oder die Filterstärke mit einem Drehrad einstellen.

Sound Forge Lab 3

Bedien-Desktop bei der Audio-Restaurierung eines Analog-Videobandes,
hier hat man einen kompletten Werkzeugkasten bereits für die Audio-Nachbearbeitung und Restaurierung


Arbeitsraum Deliver

Habe mal einen Exporttest mit einer FHD-Timeline in der sich 2,7K HDR-Material der DJI Pocket 2 befunden hat ohne weiterer Filter im Color-Arbeitsraum durchgeführt

Bei dem Export aus dem Deliver-Arbeitsraum per Job-Manager von verschiedenen Timeline-Projekten mit unterschiedlicher Spiellänge produziert DaVinci Resolve einen Fehler selbst noch in der 17ten Version. Handelt es sich z.B. bei dem ersten Export-Job  um ein kurzes Projekt, dann efolgt das Export-Rendering noch in der korrekten Abspiellänge. Hat der zweite Exportjob eine längere Timeline-Abspiellänge, dann wird das von DaVinci Resolve nicht automatisch erkannt, das Export-Rendering erfolgt in diesem Fall nur in der Spiellänge des ersten Export-Jobs, die Überläge fehlt dann im Render-Ergebnis. Hier muss man sehr aufpassen und in der Deliver die Ausgabemarkierung auf die volle Abspiellänge manuell ziehen!

Tipp:

Um Flüchtigkeitsfehler in der zu kodierenden Timeline des Deliver-Arbeitsraumes zu umgehem, sollte man bereits im EDIT-Arbeitsraum eine Input- und Outputmarkierung setzen, dann wird garantiert aus dem Deliver-Arbeitsraum die korrekte Spiellänge exportiert.

Deliver-Setting:
MP4-H.265,
NVidia GeForce RTX-2060 Super GPU mit 8 GB-Speicher, Main 10(HEVC), Restrict to: 30.000 Kb/s, Rate Control: VBR High Quality

HDR-Export

Ergebnis: Kodierzeit 39 Sec für 5 Minuten Video, 36,7 Mb/s, 1,29 GB

Ein solches Tempo habe ich noch nie festgestellt!
Meiner visuellen Einschätzung nach ist die finale Kodierung per Handbrake kaum besser!

Werden auf die Timeline mehrere FX-Effektlasten aufgelegt, dann erfordert das alles viel mehr Kodierungszeit:

FX Belastung der Timeline

Für ein 16 Minuten Restaurierungs-Projekt, dauert die Kodierung etwa 45 Minuten über die NVidia-GPU.

Im Kapitel 141 der Bedienungsanleitung findet man folgenden Vorschlag für die Anordnng der Korrektur-Nodes:

Operation mit Korrektur-Nodes

Man geht dort aber nicht darauf ein wie sich mehrere OFX-Plugin hintereinander gegenseitig hinsichtlich der Abarbeitungsgeschwindigkeit beeinflussen können. Nach meiner  Erfahrung ist es besser die Bearbeitung mit den Filtern in einzelne Arbeitsschritte zu zerlegen.  Die Filmreinigung mit "Automatis Dirt Removal " führe ich z.B. losgelöst vom "Deflicker" durch in einem ersten Arbeitsschritt. Dadurch bekommen ich über die Zeitachse hinweg keine n Abfall der Rendergeschwindigkeit. Ich mache das immer mit dem GV HQ-Codec um möglichst verlustlos mehrfach das Rendern durchzuführen.

Wie schon erwähnt arbeite ich mit UHD-Videomaterial in einer FHD-Timeline und exportiere dann auch in FHD.z.B. auf eine Blu-ray. Falls ich UHD auf eine USB-Festplatte ausgeben möchte, dann stelle ich in der Delivery über das Zahnrad-Symbol rechts unten um damit der Export aus dem Originalmaterial heraus transformiert wird nicht aus einer FHD-Projektskalierung.

Projektumstellung

Projektumstellung unter Beibehaltung
der Bildwiederholrate

Im Gegensatz zu anderen NLEs: Resolve liefert immer die Effekte mit den Frames der Timeline-Auflösung. Wenn man das endgültige Video mit der gleichen Auflösung wie in der Zeitleiste exportiert, muss man sich auch bei der Verwendung von Proxy keine Sorgen machen. Resolve sendet in jeder Phase die gleiche Framegröße an die Neat-Filterung.

Finale Kodierung von SDR-Videos im Farbraum BT.709 8Bit

Ich bevorzuge die MP4/H.264 Video-Exporteinstellung in DaVinci Resolve 17 im Falle von SDR-Video in folgender Einstellung:

Deliver Setting SDR-Video

Konfiguration als MOV(MP4) per NVidia-Grafikkarte

Belastet mit "schwergewichtigen" Filtern wie "Automatic Dirt Removal", "Deflicker" und "Blur-Sharpen" liegt die GPU-Auslastung der Grafikkarte KFA2 NVidia GeForce RTX 2060 Super 8GB RAM bei ca. 99%.
Die Project-Kodierung läuft mit etwa 18-19 fps bei einem neu angelegten Project. Die kodierte MOV-Datei hat eine Bitrate von etwa 34 Mb/s.

GPU-Auslastung

Rechner-Auslastung während der finalen Kodierung

Wenn man die drei Node-Filter als "Grab Still" in die Gallery abspeichert und ohne Programmneustart auf eine cleane Timeline eine neue Videodatei aus dem Media-Pool auflegt und im Color-Arbeitsraum mit dem Gallery-Still die Nodes auflegt und dann exportiren möchte, dann läuft die Projekt-Kodierung nur noch mit etwa 8 fps!
Eine höhere RAM-Zahl als 8GB bei meiner Grafikkarte könnte zur Problemlösung vielleicht nützlich sein. Eine Erhöhung von VRAM hinsichtlich besserer Wirkung für die Videospeicher der Grafikkarte habe ich es noch nicht getestet.

Blackmagic hat offensichtlich keine Antwort darauf: Klick!
Bei zwei Grafikkarten wird lt. BM der VRAM der schwächsten Grafikkarte benutzt.

Wer gescanntes Filmmaterial restauriert mit den "ResolveFX Revival"-Plug-ins, der soltte sich mal die deutschsprachige Bedienungsanleitung zum Cintel Scanner von Blackmagic herunterladen und die Bedienung der Filter ab Seite 441 bis 455 durchlesen.

Die Anwendung von vielen Node-Korrekturen sollte man nach meiner Erfahrung immer vorzugsweise in Einzelschritte zu zerlegen, siehe: Klick!

Mein aktueller HDR-Workflow für DaVinci Resolve 17.4.3

Es ist erstaunlich, dass derzeit trotz der Möglichkeit kostengünstig das nötige HDR-Equipment zu erwerben, die Hobby-Videofilmer in der Foren kaum über Ihre HDR-Produktionen berichten.

Der große Mangel des SD-Video im Vergleich zum Film war bisher die fehlende Dynamik bei den erfassbaren Kontrastumfang zwischen den dunklen und hellen Teilen einer aufgenommenen Szene und die geringere Farbauflösung.


Hat man zunächst das
D-Cinelike Picture für das Video mit speziellen Gammakurven und einem flachen Profil entwickelt um näher an die Eigenschaften des Filmmaterials zu gelangen, ist jetzt die HDR-Videoaufnahme im Trend um die Aufnahmedynamik im Bereich der Spitzlichter zu erhöhen ohne dabei "Zeichnung" zu verlieren.

Nach der Anschaffung der Sony ZV-1 kann ich jetzt auch direkt verwertbares HLG Videomaterial aufnehmen und mit DaVinci Resolve bearbeiten. Das Sony 4k-HDR Videomaterial in REC 2020 HLG3(8 Bit) aufgenommen wird, ist es z.B. dem HDR-Material der DJI Pocket 2 weit überlegen. Einen HDR-Workflow mit dem Sony HDR-Videomaterial habe  auch mit EDIUS X Workgroups getestet. Mit der HLG-Aufnahme bekommt man Videomaterial mit deutlich höheren Dynamikumfang, so wie das auch von den Sony Kameras RX100 VI/VII bekommt.

Ich habe für mich persönlich entschieden kleinere "HDR-Bröttchen" zu backen mit 8 Bit HDR-Videomaterial und die Nachteile daraus zu akzeptieren. In dieser Angelegenheit habe ich mich nicht vom Marketting verführen lassen!

Aufnahme in der Morgensonne

Aufnahme mit der Sony ZV-1 in der Morgensonne mit harten Kontrasten,
auf dem hier nicht darstellbaren HDR-Frame des
32" KENDO HDR-TVs an der Videoschnittkarte
in dem Schatten im unteren Bildteil sind Objekte gut erkennbar durchgezeichnet.


Ich kontrolliere den Schnitt und das Grading auf diesem 32" KENDO HDR-TV: Klick 1
Dieser FHD-TV kann HDR10 + HLG wiedergeben, zwar nicht mit 1000 Nit, aber die erhöhten Lichter kann man durchaus hier und da sehen, was auf einem SDR-TV überhaupt nicht zu bemerken ist. Ein Kontroll-Blick auf das Scope zeigt die Lichterverteilung noch viel deutlicher an. Auch hier habe ich mich vom Marketting nicht  zu ruinösen Geldausgaben als Hobbyfilmer verführen lassen. Entscheidend ist für mich, was ich auf meinem 55"
HDR-OLED-TV final als HLG HDR-Video final sehe.

Im DVR-Manual - vom Programm aus aufrufbar - beschreibt Blackmagic ab  Chapter 9(Seite 209)  sehr ausführlich das HDR-Setup und primäre Farb-Grading sowie den Export.

Nachfolgend meine derzeitigen  Settings in der DVR-Version 17.4.3. Es kann sein, dass Blackmagic die Settings in künftigen Versionen ändert, wie es in der Vergangenheit auch schon mal war.

Ich habe im ersten Schritt ein Project-Setting für 1080-25p aus dem UHD-HDR(HLG) Videomaterial der Sony ZV-1 angelegt und die Clips in den Media-Pool importiert und für die Videoausgabe die Blackmagic Intensity Pro 4K aktiviert für die HDMI-Ausgabe an den
32" KENDO HDR-TV. Es folgte dann der Schnitt und die Videonachstabilisierung

Nun befasste ich mich mit den HDR-Settings:


Projekt Setting 01

Projekt Settings

Color Managedment der Timeline

Color-Management der Timeline


Scopes für HDR-Kontrolle

Scope für die HDR-Kontrolle. Unter dem Pfeil sieht man die Lichter
im HDR-Videomodus. Das Bild ist auf dem Kontroll-HDR-TV heller als im Player
des Rec.709 PC-Monitors des Videoschnittprogrammes.

Playback-Einstellung

Playback Einstellung für den Kontroll-TV

Save Projekt

Da das gesamte Setting funktioniert, wird es für weitere
HDR-Projekte gespeichert

Export-Setting

Export-Setting

Export Setting

Eigenschafren des expotierten HDR-Videos

In der primären Farb-Korrektur sind Werkzeuge enthalten, um noch die Feinheiten auszuarbeiten. Der Audio-Export erfolgt in AAC LC, abspielbar auf meinem LG HDR-TV.

DDR Bearbeitung


Diese Drehregler kann man für HDR und SDR einsetzen, hierzu unbedingt mal diese Erklärung ansehen: Klick!


Falls ein bestimmter Farblook zusätzlich gewünscht wird kann man das mit den vorhandenen Reglern einjustieren oder passende Look LUTs(Teal and Orange, Thriller) zusätzlich herstellen.

FilmerS8-

Beispiel: Farblookänderung bei einem S8-Film(rechts mit der LUT "Thriller"

Wie sieht der Unterschied zwischen SDR und HDR aus - nachfolgend eine Simulationsdarstellung?

SDR-HDR-Simulation

SDR-HDR Simulation, da man einen solchen Screenshot real nicht machen kann
um den Vergleich zu zeigen, im Prinzip sieht es in der Realtität aber fast so aus.

Als 
HDR-Kontrollmonitor für den Videoschnitt dient mir
der KENDO 32" HDR10 HLG TV der mit der im PC eingebaute I/O Videokarte Blackmagic Intensity Pro 4K per HDMI-Kabel verbunden ist. Die Wiedergabe der Lichter ist OK, viel wichtiger ist aber, dass ich bei meinem Grading noch eine Durchzeichnung in den Schatten erkenne und damit eine zu dunkle Einstellung verhindere. Man kann die Bildschimwiedergabe umschalten auf: Natürlich, Kino, Sport, und Dynamisch. Der HDMI-Input in den KENDO-TV muss manuell über das Bild-Menü vor der Live-Vorschau im Streaming Video von der NLE-Timeline auf den erweiterten HDR-Farbraum umgeschaltet werden.

Soweit erforderlich wird zum Abschluss die sekundäre Farbkorrektur im Color-Arbeitsraum per Nodes-Steuerung  durchgeführt. Jetzt auch werden auch Effekte und Titel aufgelegt. Die Vertonung mache ich meist als einfache Hintergrundvertonung, selten mit eingespielten Kommentaren.


Der KENDO-Medienbrowser spielt meine selbsterstellten HDR-HLG-Videos von der USB-Festplatte aus mit HDR-Selbsterkennung ab:

Medienbrowse

Rechts die Anzeige, dass es sich um ein
HDR-HLG Video handelt

Expert-Angebot: Klick!
Technisches Datenblatt als PDF: Klick!


Für die finale Wiedergabe steht hier ein 55" LG OLED-TV 55B87LC mit HDR zu Verfügung.

HDR am TV aktiv
Der HDR-Wiedergabemodus ist aktiv!

Die persönliche Anpassung des anzusehenden Videos auf dem 55" LG-OLED HDR-TV erfolgt durch die Wahl einer angenehmen HDR-Wiedergabe die sich mit der Fernbedienung umschalten läßt, z.B. auf:

  • Lebhaft
  • Standard
  • Kino-Home
  • Kino
  • Spiel
  • Technicolor Advanced
Am besten gefällt mir der Wiedergabe-Modus "Kino-Home". Die Farben leuchten brillanter, die Spitzlichter erzeugen mehr Glanz, das Videobild wird besser durchzeichnet und wirkt plastischer ohne einer Kitsch-Postkarte ähnlich zu sein. Im Heimkino sollte bei HDR-Videovorführungen auf keinen Fall das volle Sonnenlicht durch das Fenster auf das TV-Panel treffen. Unser TV steht in einer Raumecke wo genau das nicht passieren kann, außerdem kann man die Rollos noch zu Raumabdunklung runterlassern. HDR-Video ist etwas was man nicht bei Tageslicht sich ansieht, die Kinos zeigen ja HDR-Filme ebenfalls in einem völlig dunklen Raum, die einzige Lichtquelle ist das Leuchten der Projektionsleinwand. Genau so haben wir uns früher die N8/S8-Schmalfilme angesehen.

Zusammenfassung:

Das Colorgrading für HDR-Videos unterscheidet sich kaum von dem für SDR-Videos. Wichtig ist lediglich, dass man über einen HDR-Kontrollmonitor- oder Kontroll-HDR-TV verfügt um die Videos im erweiterten Farbraum zu beurteilen. Der Export erfolgt 
per HEVC Main 10, 4:2:0, in 10bit mit Metadateien die den HDR-TV dann in die Wiedergabe im erweiterten Wiedergabe-Farbraum umschalten.

HDR in YouTube: Klick!
HDR auf einem HDR-TV streamen: Klick!
HDR-Grundlagen: Klick!

Tipps für den HDR-Videobearbeitungs-Workflow: Klick!
HDR für YouTube- ohne HDR-Referenzmonitor: Klick!
HDR-Referenzmonitor: Klick!
Besten HDR-Monitor wählen: Klick!
HDR beim Dreh und Grading: Klick!

HDR- und WCG-Farbeinstellungen in Windows 10 --> Klick!
HDR Monster Guide für DaVinci Resolve 17 Teil I: Klick!
HDR Monster Guide für DaVinci Resolve 17 Teil I!: Klick!

HDR Monster Guide Für DaVinci Resolve 17 Teil III: Klick!

Nobe Display, zusätzliche Bildschirme nutzen - ein Plugin für DaVinci Resolve --> Klick!

HLG3 zu REC. 709 per DaVinci Resolve transformieren:

Wohl die meisten Hobbyvideofilmer filmen mit neueren Kameras zwar in HLG3(so wie ich mit der Sony ZV-1), der finale Export des Videos erfolgt dann aber noch für die SDR-Ausgabe auf dem SDR-TV oder SDR PC-Monitor  weil kein  HDR-TV vorhanden ist. Auch die meisten Videos in YouTube oder Vimeo werden noch in SDR gezeigt.

"Mit HDR ist es erstmals möglich, einen hellen Himmel gleichzeitig auch mit einem satten Blau zu versehen. Bei SDR würde er die blaue Sättigung verlieren, sobald er zu hell wird, weil sich dann tendenziell R,G und B annähern und damit neutraler werden." schreibt DIGITAL PRODUKTION in der Ausgabe 01/2019 in dem Beitrag "HDR beim Dreh und im Grading".

Das Himmelblau bleibt allerdings auch erhalten, wenn man in HLG3 mit der Kamera aufnimmt und heutzutage mit dem DaVinci Resolve Color-Management das finale Video in das REC709-2.4-Gamma transformiert nach meiner Erfahrung.

Am folgender YT-Beispiel-Präsentation erkennt man sehr gut, dass die Kamera-Aufnahme in HLG3 zu einem sehr guten Rec.709 Video für einen SDR-TV werden kann.

Video in YouTube dazu: Klick!

Aufgenommen in HLG3 mit REC2020-Farbe. Keine andere Änderung.
In der Nachbearbeitung wird das Farbmanagement von DaVinci Resolve verwendet, um den REC2020-Farbraum in den REC709-Farbraum und das HLG-Gamma in das REC709-2.4-Gamma zu transformieren.

Transform-Setting in den Projekteinstellungen:

Transform

Im Master-Setting darauf achten, dass die Bildrate übereinstimmend mit der Kamera-Aufnahme auf 25p eingestellt ist.

Nach der Story-Entwicklung führe ich auf der Timeline zusammen mit dem Videoschnitt durch...

Farbkorrektur

Evtl. noch den Schwarz- und Weisspunkt korrigieren sowie die Sättigung ein wenig erhöhen und die Belichtung mit Hilfe der Curven-Custom und den Scopes anpassen. Eine beliebte Filterung ist bei mir z.B. "Contrast Pop".

Ich generiere einen Colorgrade im Color-Arbeitsraum per "Grab Still" aus dem Vorschau-Fenster welcher in der Gallery landet. Den Colorgrade mit den festgelegten Nodes eines repräsentativen Video-Clips mit Nachschärfung übertrage ich mit "Apply Grade" auf andere Clips mit dieser Methode durch: Klick!

Transfor-709

Transform-Grab REC. 709 per Color-Manegement

Meistens klappt das auf Anhieb, wenn die Videoclips bei identischen Lichtverhältnissen aufgenommen worden sind. Kommen andere Lichtverhältnisse vor, dann muss nachkorrigiert werden oder ein anderer Colorgrade für diese Lichtverhältnisse entwickelt und eingesetzt werden.

Die Videostabilisierung meiner Freihandaufnahmen - ohne eGimbal - führe ich immer im Edit-Arbeitsraum nach dem Szenenzuschnitt und der Farbkorrektur durch: Klick!

Fasst man den Colorgrade nach der Stabilisierung nochmals an, dann verschwindet oft die schon vorhandene Nachstabilisierung und man muss diese erneut durchführen was nervt weil man gezwungen wird am Ende der Clipbearbeitung nochmals alle Clip zu kontrollieren ob die Nachstabilisierung noch vorhanden ist oder nicht mehr voll intakt ist. Ab Juli 2022 stabilisiere ich Videoclips die eine Nachstabilisierung benötigen in Mercalli V6 SAL bevor ist diese Clips in der Resolve-Timeline im Datei-Austauschformat HQ/HQX weiter verarbeite.

Videobild-Entrauschung und Restaurierung:

Neat Video 5.4 ist jetzt für DVR-17 als Plug-in verfügbar. Dieses spezielle Plug-in eröffnet viele Möglichkeiten zu Entrauschung und Restaurierung von Videos.

NeatVideo

Neat Video 5.x einfacher nutzbar: Klick!

Wie man Belichtungs-Flickern und Videorauschen wegen Kompressionsartefakte in Videos behebt

Während man bei NeatVideo in der Phase der Parametereinstellung z.B. für Noise Reduction in meiner Arbeitsumgebung die Vorschau nur auf dem PC-Monitor sieht, kann man im Falle DaVinci Studio die Wirkung der Entrauschungs- einstellungen auf einem HDTV Life kontrollieren über die I/O-Videokarte Intensity Pro 4K was viel wichtiger ist.

Wirkung der programmeigenen DaVinci Resolve Entrauschung:

Es fällt einem zunächst garnicht auf, dass ein Entrauschungs-Werkzeug im Color-Arbeitsraum vorhanden ist.
Man sollte die Entrauschung noch vor der Farbkorrektur durchführen.

Im Gegensatz zu "NeatVideo" benötigt man in DaVinci enthaltene Entrauschungsfunktion im Color-Arbeitsraum  kein Kamera-Rauschprofil, das kann in machen Fällen wo es im Clip keine homogene Rauschfläche ohne störender Objekte darin gibt ein Vorteil sein:

Die Einstellungen nimmt man in Temporal NR und Spatial NR im Color-Arbeitsraum vor...

Temporal NR wird von Fachleuten höher geschätzt weil in diesem Fall auch die Zeitachse(Motion-Wert) mit einbezogen wird. Mit den nachfolgenden Frames. Spatial NR greift dagen sehr stark ein ohne Berücksichtigung der Zeitachse.

  • Luma: Luminanzrauschen(Helligkeitsrauschen)
  • Chroma: Farbrauschen, die Einstellwerte sollten hier 2-3x höher liegen als bei Luma

Entrauschen

Ganz wichtig ist es die Wirkung der Einstellungsparameter in der Vollbildvorschau auf dem zweiten Display - bei mir ein HDTV - zu kontrollieren. Es wird empfohlen die Entrauschung nacheinander also zuerst "Temporal", dann "Spatial" durchzuführen. DaVinci Resolve Studio arbeitet bei der Entrauschung hier in Echtzeit, sind jedoch weitere Nodes mit Filtern belegt bricht die Echtzeitverarbeitung ein, der Vorgang sollte deshalb am Ende der Nachbbearbeitungskette erfolgen, siehe: Klick!

Man kann auch die Nachbearbeitung in einzelnen Filteretappen durchführen wenn man mit dem Zwischencodec Grass Valley-HQX arbeitet, in diesem Fall hat man in jeder Etappe eine verlustlose Zwischendatei bis zum finalen Export.

Video-Tipp 1: Noise Reduction Tools and Techniques in DVR-Studio: Klick!
Video-Tipp 2: Wie reduziert man das Rauschen ohne Plug-in?: Klick!

Videobildverschmutzungen mit DaVinci Resolve digital abschwächen:

In DaVinci Resolve kann man Videobildverschmutzungen mit dem etwas versteckten "Dust Removal" unterhalb des Players im Color-Arbeitsraum oder "Dust Buster" und "Atomatic Dirth Removal" über die Node mit "Dust Buster" versuchen zu reinigen.

Player Effekte

Dust Removal im Color-Arbeitsraum unter dem Player

Entrauschung/Filmkornentfernung aus dem Color-Arbeitsraum in einem Node mit "Noise Reduction" aus der Gruppe der "Resolve FX Revival" behandeln:

Eine gute Erklärung(etwas älter schon) der wichtigsten Entrauschungsparameter gibt es hier: Klick!

Entrauschung

Rauschunterdrückung im Color-Arbeitsraum von DVR 17 auf einem
oder zwei Knoten -Temporal und Spatial- einstellbar

In beiden Fällen - Neat Video und DaVinci Resolve - muss man darauf achten die Regler nicht zu "überdrehen", sonst bekommt man wachsähnliche Gesichter und eine enorme Unschärfe in die Frames hinein. alleine deshalb braucht man ein gutes Vorschau-Gerät, z.B. einen größeren HDTV der das TV-Signal von der I/O-Karte Intensity Pro 4k bekommt, in meinem Falll ist das ein 32" KENDO-TV(auch HDR-TV) auf dem Schreibtisch neben dem PC-Bedienungsmonitor um die Veränderung von Details in einer vollauflösenden TV-Vorschau besser beurteilen zu können.

Für Inhaber von NeatVideo 5 ist das Update Plug-in V5.5 kostenlos.
Die Funktionen: Klick!
Beispiele: Klick
Anwendung von Filtern auf mehrere Clips in DVR-17: Klick!

"Videobildverschmutzung" durch Schimmel auf Agfa S8-Fimdigitalisierungen mit "Neat Video 5" in DVR digital abschwächen:

Schimmel entfernen

Obiges Test-Video: Dust and Scratches im Custom Preset

Filter Setting Check

Um ein noch einen besseren Reinigungsgrad mit "Dust and Scratches" zu erzielen macht man die finale Kodierung mit identischer Filterung nicht nur 1x, sondern noch in dier 2te oder gar 3te finale Kodierung, so "wäscht man" die digitake Verunreinigung mehr und mehr raus...

Szenenerkennung

Auch das ist mit DVR möglich, wenn man lange Files, aus Digitalisierungen szenenweise zerlegen möchte.

Szenenerkennung

Die Zerlegung in einzelne Clips erfogt direkt auf der Timeline:


Szenen

Nach der Szenentrennung

Man kann nun z.B. die Clips von der Timeline aus als einzelne Clips exportieren.

Routenanimation per Google Earth Pro mit Filmpraxis-Workshop

DaVinci Resolve Studio hat keine eigene Routenanimation an Bord, wie etwa Video de Luxe Premium.
Im Juni 2022 ist von der Filmpraxis ein Tutorial Praxis-Workshop zum Knallerpreis angeboten worden um Routen-Animationen mit Hilfe von Google Earth Pro zu entwickeln. Dafür benötigt man keine Drohne: Klick!

Zielflug Filmpraxis

Zielflug per Filmpraxis-Tutorial

Dieser Workshop kann mit dem kostenlosen Google Earth Pro und DaVinci Resolve Studio realisiert werden.

Kapitelsprungmarken in Videos für kompatible Player anlegen:

Von der "Filmpraxis" ist ein Tutorial veröffentlicht worden wie man Kapitel in Videodateien anlegen kann die von kompatiblen Windows-Playern wie z.B. VLC oder MPC-BE abgespielt werden können. Dadurch bekommt man einen Abspielkomfort wie er mit optischen Medien(DVD oder Blu-ray) möglich ist.

Das kostenlose Video-Tutorial dazu findet man hier: Klick

Ich kann bestätigen, dass die mit DVR17 angelegten Kapitel auf dem PC abgespielt werden, nicht aber auf dem Player meines 55" HDR-OLED-TVs da der Player dort die Kapitelauswahl nicht kennt.Hier geht es deshalb bei längeren Filmstrecken weiter auf die Blu-ray mit dem Videomaterial per Videoauthorung in EDIUS.

Dateiaustausch mit EDIUS:

Ein sehr gut verständliches Videotutorial dazu bietet die Filmpraxis an:Teil 1 Klick! und Teil 2 Klick!
Ich mache das auch so, d.h. nach dem Schnitt wir das Videomateriala per AAF zu DVR exportiert und dort wird das Color-Grading duchgeführt und wieder in AAF zu Edius exportiert für die Finalisierung, ggf. mit Blu-tay  Authoring für eine FHD-Blu-ray, denn genau das kann man in DaVinci Resolve nicht realisieren.

Im Praxisbuch(PDF) von der Filmpraxis ist sehr genau beschrieben worden wie man dabei korrekt vorgehen soll.

Ich gehe da für meinen Bedarf einen anderen Weg, z.B HDMI-Capturing per EDIUS X, Schnitt, wichtige Filter drauf, dann Export in HQ-AVI Kodierung. Import in DVR 17 Studio, dort Color-Garding und ggf. Restaurierung und Export in NVideo MP4(H.264).


Umfangreichste Wissensquelle - PDF-Dateien von Blackmagic


Blackmagic stellt wertvolle PDF-Dateien zu der Version 17 als Download zu Verfügung.


Reference Manual

Referenze Manual

Insgesamt sind es 3625 PDF-Seiten: Klick!


Anfänger Lehrbuch in englischer Sprache


Anfänger Lehrbuch

Klick für Download - Version 17
  (Deutschsprachig für die Version 15: Klick!)
Download für Übungsdateien:
Klick!

The Colorist Guide


Coloris Guide

Klick für Download

The Visual Effects

Visual Effects

Klick für Download
Mit Quick-Start um Fusion zu erlernen!

The Fairlight Audio Guide:

Fairlight

Klick für Download

The Editor Guide:

Editor Guide

Klick für Download

Fusion Manual

Fusion Manual in DaVinci Resolve

Fusion Part 8 und Part 9 ab Seite 989 sind Bestandteile des
DaVinci Resolve Reference Manual
  In der detschsprachigen Bedienungsanleitung zu DVR Version 15: Klick!)
gibt es ab Seite 232 eine Einführung in Fusion.

Fusion lernen von Experten: Video
Fusion Einsteiger-Tutorial: Video


COLOR CORRECTION LOOK BOOK von Alexis van Hurkman:

Hurkman Color Grading

Digitale Version mit 672 Seiten

Der Kolorist ist für die entscheidende letzte Phase der Verfeinerung des Film- und Fernsehbildes verantwortlich. Mithilfe aller Steuerelemente, die moderne Farbkorrektursoftware bietet, verfeinern Koloristen die Stimmung, kreieren einen Stil, geben Szenen den letzten Schliff und hauchen dem Bildmaterial Leben ein. Das Handwerk der Farbkorrektur kann durch Ausprobieren erlernt werden, während es Jahre dauert, bis die Kunst der Farbabstufung perfektioniert ist. Alexis Van Hurkman schöpft aus seinem reichen Erfahrungsschatz in der Branche, um eine gründlich aktualisierte Ausgabe des Standardwerks zur Farbkorrektur vorzulegen.

DaVinci Resolve Studio kann viel mehr als die Free-Version:

Die Studioversion punktet mit mehr als 50 zusätzlichen fortschrittlichen Funktionen wie der DaVinci Neural Engine, erweiterten Resolve FX-Effekten, stereoskopischem 3D und mehr.

Einzelheiten: Klick!

V&B Abspann

Fazit:

Mein Lieferant war: Magic Multi Media -> Klick!

Nach der problemlosen Upgrade-Installation macht es Spass auf Entdeckungsreise zu gehen um herauszufinden was noch für die eigenen Projekte nützlich sein könnte.

Habe mich in der Vergangenheit schon etwas oberflächlich mit den kostenlosen DaVinci Versionen 10 und 12, später 14, dann aber mit Studio 15 und 16 vertiefender beschäftigt.

Blackmagic hat hervorragende Arbeit geleistet, für realtiv wenig Geld bekommt man aktuell sehr viel, viel mehr als so manches andere Videoschnittprogramm zu leisten imstande ist. Die Version 17 läuft hier stabil und flüssig mit UHD-Material 25/30p(100Mb/s). Bisher hatte ich noch keine Ladehemmung oder Abstürze.

Was man von Blackmagic bisher nicht bekommt, ist eine deutschprachige Benutzeroberfläche für das Programm und eine vollständige deutschsprachige Programm-Dokumentation. Hier muss mann auf tausende Seiten von Online-Guides und nur weniges deutschsprachiges Print-Material wie den veralteten "Ultimativen Leitfaden"  mit  389 Seiten setzen.

Der Schnitt geht bei mir zwischenzeitlich genauso schnell von der Hand wie im Falle von Grass Valley EDIUS X WG.

Für mich als Freihand-Videofilmer ist DaVinci Resolve das geeignetste Videoschnittprogramm, welches ich bisher hatte für mein Hobby-Aufnahmeequipment wegen der benötigten Funktionen wie: DeflickerFX, Classic Stabilisierer, die Möglichkeiten der Zwischenbildeinrechnung, Herstellung eines Cinema Looks in Fusion mit OpticalFlow1 und Vector MovieBlur1 etc. sind in diesem Programm enthalten um meine Aufnahmen optimal unterstützen zu können.

Der größten Schwachpunkt von DaVinci Resolve ist, dass es in der Edit-Seite keine Storyboard-Ansicht der Clips im Media-Pool gibt. Clips in einem Bin können ebenfalls nicht wie in einem Storyboard frei angeordnet, sondern nur nach verschiedenen Prinzipien wie Name, Kamera etc. organisiert werden. Leider kennt DaVinci Resolve auch kein Hndergrundrendering, wie es z.B. EDIUS X jetzt bietet.

Fantastisch aber sind schon die übersichtlichen Möglichkeiten z.B. im Color-Arbeitsraum bei dem Farbabgleich von Clips auf der Timeline. Es gibt in Resolve viele Wege um zum gewünschten Farblook zu gelangen.

Gut ist die Lösung mit der Clip-Stabilisierung im EDIT-Arbeitsraum vor oder nach dem Schnitt. Bei statischen Kameraszenen liefert die Stabilisierungsoption "Camera Lock" ein wirklich stabiles Bild wie vom Stativ aus. Bei Kamera-Schwenks arbeite ich meistens mit der Stabilisierungsoption "Similarity", ebenfalls mit einem sehr guten Ergebnis. Besondere Anforderungen an die Stabilisierung kann man mit Fusion lösen, z.B. mit dem Tutorial: Klick!
Die Kamerastabilisierung meiner schon fast 6 Jahre alten Panasonic Bridgekamera DMC FZ300 wird mit der DVR-Stabilisierung sehr gut nachgebessert.

Der Finale Export aus der DVR-Delivery in H.264/H.265 läßt bei mir keine Wünsche offen bis auf meine Kritik bei dem Job/Batch-Rendering. Im Vergleich zu EDIUS wären im Arbeitsraum "Deliver" noch einige Verbesserungen wünschenswert.

Bei der Audiobearbeitung im Arbeitsraum "Fairlight" habe ich derzeit keine Wünsche offen. Den Arbeitsraum "Fusion" nutze ich bisher lediglich für die Titelgestaltung obwohl dieser sehr mächtig ausgestaltet ist.

Andererseits kann die Version 17 immer noch nicht optische Medien(DVD/Blu-Ray) gestalten und Brennen. Man muß deshalb immer noch auf andere Programme zurückgreifen.

DaVinci Resolve kann nicht mit Geräten an einer IEEE 1394 Schnittstelle zusammenarbeiten.
Ersatzweise kann man aber hier mit der nachgekauften I/O-Videokarte Intensity Pro 4K capturen und die Szenenerkennung in DVR durchführen..

Das Referenz Manual entspricht noch nicht der finalen Programm-Version 17, man hat in das Menü Help einfach die PDF der Vorversion eingebunden, zusätzlich die Präsentationsseite mit den Neuigkeiten!
Erst mit dem Upgrade vom 12.05.2021 auf die Version 17.2 ist die aktuelle Bedienungsanleung verfügbar!

Ein Problem kann auftreten, wenn DaVinci Resolve aus irgendeinem Grund deinstalliert werden muss. Macht man das mit der Windows-Deinstallation, dann ist der nachfolgende Ärger vorprogrammiert, da die Windows-Deinstallation Programmreste auf dem PC hinterläßt die nicht so einfach zu finden und zu deinstallieren sind. Das hat zu Folge, dass eine Neuinstallation verhindert wird. Empfehlenswert ist es auf ein neues Update zu warten und dieses dann zu installieren. Das Programm läuft dann wieder zuverlässig weiter. Mir ist das z.B. mir der Version 17.4 passiert, eine kryptische Fehlermeldung ist da aufgetaucht die zum Einfrieren des Programmes führte, rausgegommen bin ich dann nur per Taskmanager. Alle Reparaturversuche mit dem "Revo Uninstaller" und der Plage mit der Meldung "Die Side-by-Sider Installation ist ungültig" sind gescheitert. Geholfen hat dann schlussendlich die Installation des folgenden Updates V 17.4.2.0008, das Programm arbeitete dann wieder bestimmungsgemäß.

Der größte Vorteil von DaVinci Resolve ist, es gibt lebenslange Updates, man bezahlt nur einmalig.

Zusammenfassend behaupte ich, es lohnt sich auf dieses Programm umzusteigen und jede freie Minute einzusetzen um die vielen neuen und nützlichen Funktionen zu erlernen und sich dazu noch spezielle ausgefeilte Tutorials anzuschaffen!

Link-Tipps:

  • Zusammenfassung der Neuigkeiten von DIGITAL PRODUCTION: Klick!
  • Studio Version: Klick!
  • Media: Klick!
  • EDIT Arbeitsraum: Klick!
  • Color Arbeitsraum: Klick!
  • Fairlight-Soundbearbeitung: Klick!
  • Fusion-Effekte: Klick!
  • Lernangebot von Blackmagic: Klick!
  • Viele Tutorial im "Farbkanal": Klick!
  • Retiming in DaVinci Resolve: Klick!
  • Farbmanagement in DaVinci Resolve 17: Klick!
  • Color Grading Test DVR 17: Klick!
  • Die ersten Drag & Drop Transition Packs für DaVinci Resolve: Klick!
  • Blackmagic Forum: Klick!
  • Kameras kostengünstig matchen: Klick!
  • Deutschsprachiges DVR-Forum: Klick!
  • Noch ein Forum in Deutscher Sprache: Klick!
  • Farbkanal in Deutscher Sprache: Klick!
  • Crash Kurs DaVinci Resolve 17: Klick!
  • Color Grading in DaVinci Resolve 17 lernen: Klick!
  • DVR-Webinar-Neuerungen: Klick!
  • Tutorials von der Filmpraxis: Klick!
  • Whitepaper HDR: Klick!
  • Eigenen Still als Colorist entwickeln: Klick!
  • Sofjas DaVinci Tutorials: Klick!
  • 15 Tricks die jeder kennen sollte: Klick!
  • Unterricht zu DaVinci Resolve 17: Klick!
  • Collagen Effekt: Klick!
  • Videostabilisierung in Resolve und Fusion: Klick!
  • Color in DaVinci Resolve: Click!
  • Blackmagic auf Facebook: Klick!
  • S-Log von Sony um mehr Details zu erfassen: Klick!
  • LUT Bibliothek von Sony: Klick!
  • Blockbuster LUT von Alister Chapman: Klick!
  • Viele Tpps für DaVinci Resolve: Klick!
  • Umgebungsvoraussetzungen für beste Farbkorrektur: Klick!
  • DaVinci Resolve Tutorials: KLick!
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auge

Anhang: experimentell seit dem 02.04.2021
Voukoder für den Deliver-Arbeitsraum

Der Voukoder für DaVinci Resolve Studio wird von
Daniel/Vouk entwickelt

Plug-in für DaVinci Resolve als Download: Klick!

Der Voukoder besteht aus zwei Komponenten:
  • Voukoder Application Version 10.1
  • Connector-Plug-in für DaVinci Resolve Studio Version aös Beta 0.7.0
Voukoder

Konfigurationsaufruf im Deliver Arbeitsraum

Voukoder 10

Voukoder Startmenü mit sieben x264 - Konfigurationsvorlagen!
Die empfohlene Vorlage habe ich in den "Optionen" für meinen Einsatz leicht geändert.

Über x264 kann man sich hier informieren: Klick!
Encodingwissen x264: Klick!

Kompressionstest und Qualitätsabstimmung: Klick!
Der Codec x264 kommt z.B. auch in dem Tool "Handbrake" zum Einsatz:

Die Besonderheit im Voukoder ist die Option einer Kodierung mit der x264-Bibliothek.

Nach meinem Eigene-Augen-Test bei Wiedergabe auf dem 55" LG OLED-UHDTV der Kodierungsergebnise zeigte sich, dass die mit dem Voukoder kodierten Videos frei sind von Bewegungs-Artefakten bei der Downskalierung von UHD in einer FHD-Timeline, was mir sehr wichtig erscheint

Von Vouk empfohlene besten Settings: Klick!

Auszug hieraus:

"Kleine Dateigröße? => Encoder "x264"
Beste Qualität? => Encoder "x264"

Ich empfehle immer eine Quantizer-basierte Kodierungsstrategie.
Für den "x264" empfehle ich einen CRF-Wert von 19.
  Je kleiner der Wert desto besser die Qualität und größer die Datei. 19 ist ein guter Kompromiss.

Weiterer Hinweis von Vouk:

"Normalerweise verwenden Sie "Bitrate"-basierte Einstellungen nur, wenn Sie eine bestimmte Dateigröße anstreben (d. h. die Datei muss auf eine DVD oder ein USB-Laufwerk passen). Wenn Ihnen die Dateigröße egal ist (z. B. wenn Sie die Datei auf YouTube o. Ä. hochladen wollen), verwenden Sie quantisierungsbasierte (~ Qualität) Ratenkontroll- mechanismen wie CRF oder CQ(P)."


Forum Voukoder: Klick!

Export mit Voukoder aus DaVinci Resolve heraus:

Export aus DaVinci Resolve

Voukoder Export-Auswahl Im Delivery-Raum,
bei der Kodierung ist die CPU mit 98% ausgelastet und die GPU
mit ca. 35% beteiligt.


Kodierung mit x264
-
im Test General purpose(Recommended), empfohlen für den allgemeinen Zweck:

x264-Auswahl

Reichliche Codec-Auswahl, auch x265 ist dabei...


VK-Setting-19

Modifizierte Optionen für meinen Einsatz.
Es gibt noch eine Vielzahl von weiteren Einstellmöglichkeiten.
Mit dieser Einstellung wird ein Export-File mit einer AVG-Bitrate von 21,8 Mb/s geliefert.
Ein Test-UHD-Video(25p-100 Mb/s, 1 Minute) der Sony ZV-1 wird aus der FHD-Timerline in 28 Sek. exportiert.
Mit H.264(NVIDIA NVENC) geht es noch schneller...


Sehr wichtig:
Es ist erforderlich, die verfügbaren Abspielgeräte mit einem Testfile zu überprüfen ob diese Bitare ruckelfrei übertragen werden kann. Um die Spitzenbitraten des Voukoder-Files zu überprüfen, kann man den "Bitraten Viewer" dafür einsetzen.

Bitraten Viewer

In den rot markierten Bereichen kann es auf Wiedergabegeräten zum Ruckeln kommen


Die Optionen-Settings sind sehr umfangreich und nicht einfach zu verstehen und zu handhaben, wenn man die Ergebniswirkung nicht kennt. In den erweiterten Einstellungen kann man z.B. den Quantisierer einstellen
- ganze Zahlen zwischn 0 und 69 - dieser entscheidet nicht nur über die Größe der Datei sowie die Höhe der Bitrate, sondern auch in weiten Grenzen über die Bildqualität.

Der Wert 0 aktiviert den verlustlosen Modus von x264. Man sollten deshalb ein CRF-Encoding bevorzugen.
Der Max. Standard-Wert für die Signalverbesserung mittels dem Quantisierer ist 23. Hierbei steigt AVG von 21,8 auf 37,3 Mb/s und der Peakwert für die Bitrate von 38 auf 65,4 Mb/s, die Datei wird größer. Das ruckelfreies Verhalten der Abspielgeräte sollte überprüft werden!.

x264 - Encodingwissen: Klick!

x265: die Bildqualität ist gleich gut mit dem x264 bei niedriger Bitrate, bei identischer Bitrate ist die Qualität besser,
in beiden Fällen ist die Dateigröße kleiner. Für die Kodierun/Encodierung benötigt man mehr PC-Leistung. U.u. Können ncht alle im Haushalt vorhandenen Player x265 abspielen.

Vergleich einer UHD-Aufnahme ohne und mit Downskalierung auf FHD:

Bei der folgende Original-Smartphoneaufnahme mit der Leica-Kamera im Huawei Mate 20 Pro gibt es keine lokale Neigung zu Artefakebildung.

Lueneburg 2020

Der 55" UDTV-OLED von LG steht in einem Sichtabstand von 2,3m vom Sitzplatz.
Bei der Sichtkontrolle auf dem 55" OLED-HDTV konnten wir keine Wiedergabeverschlechterung der FHD-Datei ausmachen, auch nicht bei Einzelbildfortschaltung und visueller Analyse von Bilddetails mit dem neuen Brillen.

Fazit nach dem Test:


Die x264 Kodierung ist besonders für User interessant die spezielle Probleme mit ihrem Kameramaterial haben und damit behandeln wollen/müssen - z.B. wegen der Neigung zu Artefaktebilding bei Bewegungsaufnahmen wie im Falle der von mir durchgeführten Tests. Der x264-Codec ist auch für die Kodierung von Downskalierungen UHD/FHD sehr gut geeignet.

Die direkte Kodierung aus meinen NLEs heraus
in "H264(NVIDIA NVENC)" oder "Intel-QuickTime" liefern bei Aufnahmen mit meinen eigenen Kameravideos zwar augenscheinlich ebenbürtige Bildqualität, jedoch sind die Dateien meist größer.

Würzburg, 25.02.2021
, 15.07.2022

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© Februar 2021 Bruno Peter Hennek