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HD-Filmen mit einer Digitalkamera? 

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Zunehmend kommen Digitalkameras mit einer Videoaufnahmefunktion auf den Markt. Mit einigen dieser Kameras bekommt man schon recht ordentliche HD-Videoqualität hin, wenn auch nicht so gut wie mit einer HD-Videokamera.  Nicht immer hat man aber Lust zum videofilmen, sondern eher zum fotografieren. Als besondere Würze aber, kann man mit einer geeigneten Digitalkamera eine HD-Diashow mit eingefügten HD-Videosequenzen aufwerten. Wichtig war mir deshalb eine Digitalkamera mit Full-HD Videoaufnahmefunktion und kein HD-Lite.

Videos ohne Halbbilder!

Multikamera Canon PowerShot SX1 IS

Bildaufnahme, Full-HD Video in 30p, Stereo-Soundaufnahme
20fach Zoom, Makro und Super Makro

Als Hobby-Videofilmer ist für mich eine Canon EOS 7D oder 5D MII natürlich nicht in Frage gekommen. Eine Kompaktkamera für die Hemdtasche haben wir hier bereis mit der Panasonic DMC-TZ3, auch mit einer Videoaufnahmefunktion in 16:9 bei einer Auflösung von 848x480 Pixel mit 30fps. Unter die Kompaktkameras mischen sich neuerdings voluminösere Bridge-Kameras die ähnlich einer Spiegelreflexkamera aussehen aber über keine Wechseloptik verfügen, sie stehen in den Geschäften auch nicht in diebstahlsicheren Glasvitrinen wie die schwereren DSLR-Kameras. Derartige Kameras mit dem echten Progressiv-Modus (Fotokameras haben noch nie Halbbilder gemacht) sind schon näher an der Filmzukunft als Interlaced-Videokameras, wenn auch noch mehr Funktionalität wünschenswert wäre wie z.B. eine manuell einstellbare Verschlusszeit.  

Die hier neu hinzugekommene Canons PowerShot SX1 IS mit Life-View bietet einen 20fach optischen Zoom (28 bis 560 Millimeter Brennweite im Kleinbildäquivalent) mit sehr gutem Bildstabilisator einen schwenkbaren LCD-Monitor und Autofocus an. Aufgenommen wird mit einem  1/2,3 Zoll CMOS-Chip (das entspricht immerhin schon der Sensorgröße der EX1) mit 10,0-Megapixel. Ein Bildstabilisator ist vorhanden, ebenso ein Stereomikrofon für gute Soundaufnahmen. Ferner hat die Kamera einen Makro-Modus bis 0cm zur Frontlinse hin und viele manuelle Einstellmöglichkeiten für die Bildaufnahme. Im Gegensatz zu einer DSLR benötigt man keine zusätzlichen Kameragerüste mit Follow-Focus und Sichtlupe auf den Monitor. Man kann sogar per Life-Viewe Sucher Aufnahmen machen und einen Assistenten als Aufnahmehelfer benötigt man ebenfalls nicht. 

Ein Nachteule ist diese Kamera allerdings nicht. Ab ISO 100 wirkt das Bildrauschen etwas störend. Bis zu dieser Schwelle sorgt aber die effektive Rauschunterdrückung des neuen DIGIC-4-Bildprozessors für schöne Fotos auch im Lowlightbereich. Man kann ferner dem Bildrauschen zusätzlich mit dem Filter NeatVideo Pro im Videoschnittprogramm im Falle von HD-Video sehr gut entgegenwirken. Anders ist das bei der Canon EOS 5D Mark II, hier bekommt man das Bildrauschen erst oberhalb von ISO 1000. Der Aufnahmesensor ist aber bei der 5fach teureren Kamera (ohne Objektiv!) mit 24x36mm deutlich größer als der 6,6x8,8mm große Aufnahmesensor der Canon PowerShot SX1 IS.

Diese SX1 IS habe ich mir selbst vor einiger Zeit schon genauer angesehen und auch bei MM einige Clips bei Kunstlichtbeleuchtung aufgenommen und auf eine Ultra II SD-Karte (15MB/s) gespeichert. Videos werden in H.264 komprimierte QuickTime-MOVs (nicht kompatibel mit AVCHD-Format) im 4:2:0 Colorsampling mit einer Auflösung von 1920×1080 Bildpunkten bei einer Bildwiederholrate von 30 Bildern pro Sekunde (NTSC-Format, progressiv, stillschweigend von der Digitalkameraindustrie offensichtlich als Standard eingeführt siehe /22/) mit ca. 44 Mbps (wie bei der Canon 5D, 7D und 550D) auf SD/SDHC-Karte gespeichert. Eine 8GB Speicherkarte nimmt ca. 24 Minuten HD-Video auf. Die max. in einem Zug aufgenommene Video-Clipgröße hat eine Laufzeit von ca. 12 Minuten bei 4GB Dateigröße. Die Kamera verfügt für die Wiedergabe über einen Netzfilter NTSC/PAL. Bilder können bis zu einer Größe von bis zu 3648x2736 Pixel (JPEG, RAW nur im 4:3-Modus!) aufgenommen werden. Panorama- und Makro-/Super-Makro Aufnahmen sind ebenfalls möglich.

Ich muss zugeben, die Innen-Aufnahmen ohne Blitz machten auf mich einen sehr guten Eindruck. Seit dem beschäftigte mich der Gedanke mir diese Kamera anzuschaffen.

Das ISO-Testbild von DPReview zeigt ebenfalls ein recht ordentliches Ergebnis.

Ein wichtiger Grund für die Wahl dieser Kamera war für mich jedoch die relativ leichte Editierbarkeit des aufgenommenen in H.264-Videomaterials - komprimiert in QuickTime-MOVs und nicht als MPEG4 AVC wie in den üblichen AVCHD-Kameras . Es handelt sich hier auch um Progressivmaterial mit sauber und klar dargestellten Kanten, welches außer Bewegungsunschärfe keine sichtbaren Artefakte hat im Gegensatz zum Interlaced-Material. Die Progressivaufnahme shuttert naturgemäß etwas, im Falle von 30fps weniger als bei 25fps anderer Kameras natürlich gering auffälliger in bestimmten Aufnahmepositionen zum vorbeiziehenden Objekt als es bei 50fps wäre, jedoch ist das die Basis für den richtigen Filmlook. Auch "echte" Kinofilme würden bei wilden Schwenks shuttern, wenn der Abstand zwischen zwei aufgenommenen Bildern zu groß wäre. Kameraleute die fürs Kino arbeiten achten deshalb peinlich darauf nicht zu schnell zu schwenken. Dem geübten und sensiblen Auge fallen Shuttereffekte (Ruckler) auf. Progressivmaterial eignet sich andererseits sehr gut für jegliche Skalierungen, da hierbei an schräg verlaufenden Kanten keine Treppenstufen entstehen.

Aufnahmechip-Größenvergleich:

Mit 1/2,3" (6,6x8,8mm) ist der Aufnahmechip der Digitalkamera Canon PowerShot SX1 IS etwas größer als der Aufnahmechip der Canon Videokamera HV30, jedoch größenmäßig weit entfernt von den Aufnahmechipgrößen der Canon 5D Mark II oder Panasonic DMC-GH1. Selbst die neue Spiegelreflex Canon 550D hat einen CMOS-Sensor von 22,3x14,9 mm. Die Nachtaufnahme wird deswegen bei der SX1 IS nicht zur Tagaufnahme, das Bildrauschen setzt dann auch früher ein (ab ISO 100 = DIN 21). Hohe ISO-Zahlen sind bei dieser Kamera deshalb nur vom begrenzten Nutzen. Mit "Neat Video Pro" kann man da noch etwas herausholen (siehe weiter unten!). Das liegt auch an dem etwas lichtschwachen Objektiv mit der größten Blende von 2,8, bei 20fach-Zoomfahrt mit dem langen Tubus geht natürlich nochmals Licht verloren (Blende 5,7). Andererseits muss man nicht diese vielen überflüssigen Unschärfeinseln der großen Aufnahmechips in der Bildtiefe befürchten. Die 720/50p Videoaufnahme von Consumerkameras macht das vorhandene Video-Grundrauschen bei Full-HD Wiedergabe wegen der Hochskalierung viel deutlicher störend sichtbar, als das Grundrauschen der Full-HD Videoaufnahme der SX1 IS. Lowlightaufnahmen bei 20-60Lux-Ausleuchtung mache ich lieber mit der Canon HV30, das Ergebnis ist bei entsprechender Kameraeinstellung deutlich rauschärmer. 

Mag man den kleinen Aufnahmechip im Falle von Lowlightaufnahmen noch beklagen, ist für Tageslichtaufnahmen die SX1 IS dagegen ganz vorzüglich geeignet, vor allem wegen der überragenden Zoommöglichkeit kombiniert mit dem guten Bildstabilisator und der schönen Farbauflösung sowie klaren Videobildern. Man muss sich bei dieser Digitalkamera im Falle von Landschaftsaufnahmen nicht mit der korrekten Einstellung der hyperfokale Entfernung herumschlagen, siehe auch hier, siehe das Beispiel hier

Die wichtigen gestalterischen Schärfeverlagerungen von Vorder- zum Hintergrund oder umgekehrt gelingen mit dem 20fach-Zoom der SX1 IS ganz einfach, wenn man den richtigen Abstand zum Vordergrundmotiv wählt und bei reinen Bildaufnahmen offene Blende verwendet (im Av-Modus!)

Erfahrungen mit der Kamera:

Canons PowerShot SX1 IS ist mit der Firmware 2.0.1.0 von Foto Erhardt angeliefert worden.

Die Kamera liefert schön abgestufte Farben mit gutem Dynamikbereich. Der Bildstabilisator arbeitet ebenfalls hervorragend. Canon hat ferner eine gute Tonkurve werkseitig einjustiert. Bild und Video werden scharf und klar abgebildet. Die Kamera ist mit zwei Mikrofonen für Stereo-Aufnahmen und einem manuell ausklappbaren Blitz mit guter Leistung ausgestattet.

Das Filmen mit der 665 Gramm schweren Kamera fällt leicht, sie lässt sich Freihand mit dem guten Schwenk- und drehbaren Display sehr gut bedienen, Aufnahmen aus der Hüfte heraus sind pronlemlos möglich. Der Bildschirm läßt sich nicht nur nach links ausklappen, sondern auch hinter der Kamera einrasten was praktisch bei keiner Videokamera geht. Die Kamera verfügt auch über einen Sucher der als Brillenträger gut einsehbar ist, wenn auch etwas gering aufgelöst. Bei Spiegelreflexkameras bleibt der Sucher dagegen dunkel während der Videoaufnahme. Keine "Monstranzhaltung" also wie mit der Canon 5D MK II/7D oder sonstige Verrenkungen bei Aufnahmen in Bodennähe oder gegen die Kirchendecke. Bei Sonneneinstarhlung kann man das Display einfach etwas wegschwenken, bei die Spiegelreflexkameras mit dem starren Display kann man dagegen die Bildschärfe ohne weiterer Hilfsmittel kaum einstellen.

Unter die Kamera habe ich eine Schiene geschraubt mit einem Griff auf der Seite des ausgeklappten Displays. So lässt sich die Kamera dann mit zwei Händen sehr stabil und ruhig führen.

Auf dem Bild sieht man auch die mit einer Handy-Schlaufe gesicherte Objektivabdeckung.

Für den Anfang habe ich mit eine 8GB SDHC Speicherkarte der Klasse 6 (Canon-Vorschrift!) zugelegt. 

Die 2 Gramm leichte Speicherkarte bietet für lesen/schreiben eine Datenraten von max. 20 MB/s an.

Die Formatierung ist in der Kamera durchgeführt worden. Kosten für die Speicherkarte derzeit 25 bis 30 Euro. Für ca. 24 Minuten HD-Video ist das ein recht hoher Geldbetrag im Vergleich zu den miniDV-Bändern für die Canon HV30. 
Rein aus Kostengründen eignet sich eine solche Speicherkarte deshalb kaum für Archivierungen. Die Archivierung macht man dann besser auf USB-Festplatten oder DVD/Blu-ray die im Verhälnis kostengünstiger sind. 

Flash-Speicher sind nicht "unendlich" haltbar, da sich nicht alle Ladungen in den Speicherzellen komplett löschen lassen. Irgendwann wird eine solche Zelle unbrauchbar und die Kapazität verringert sich. Bei einer kompletten Initialisierung werden defekte Zellen für den Gebrauch gesperrt. 

Insgesamt habe ich mittlerweile folgende SDHC-Karten der Güteklasse 6 speziell für diese Kamera: 3x4, 8 und 16 GB. Das würde für ca. 108 Minuten Full-HD-Video ausreichen. Aus Sicherheitsgründen bevorzuge ich kleinere Speicherkarten. Im Falle eines Datenverlustes vor dem auch Speicherkarten nicht sicher sind, verliert man bei Verwendung einer 4GB-Karte z.B. nur 12 Minuten Video statt 48 Minuten im Falle einer 16GB Karte.

Als temporären Zwischenspeicher für die entleerte Karte auf Touren werde ich neben dem vorhandenen Notebook vermutlich künftig auch einen Daten-Speichertank, siehe z.B. hier /15/, einsetzen. Mit Roxio WinOnCD 2010 kann man Sicherungen direkt auf  eine Standard-DVD brennen ohne dass eine Zwischenspeicherung auf der Festplatte nötig wäre. 

Am Objektiv ist kein Filtergewinde vorhanden, lediglich Rillen die den Objektivdeckel festhalten sollen. Es gibt dafür aber Lösungen, z.B. mit Hilfe von /14/. Ich habe ein UV-Filter mit Metallfassung und 52mm Außengewinde in diese Objektivrillen vorsichtig hineingeschraubt, d.h. praktisch nachträglich ein Gewinde dort hineingechnitten. Damit habe ich jetzt einen Staub-, Dunst- und Flugsandschutz sowie vor allem auch einen Schutz vor Wasserspritzer (vor allem Salzwasser) vor der Objektivlinse auf unseren Reisetouren. Der Objektivdeckel paßt auch in das Filtergewinde und die Canon-Sonnenblende paßt genau dort hin wo sie auch bestimmungsgemäß sein soll. Einen Weitwinkelvorsatz muss man ja bei dieser Kamera nicht davorschrauben, da ja schon einen  Weitwinkelwirkung von 29mm Brennweite bei 16:9 Videoaufnahme vorhanden ist. Das Filtergewinde wird also nicht durch ein Zusatzgewicht belastet!

Leider hat diese Kamera keinen echten Intervalltimer für Zeitrafferaufnahmen. Immerhin ist aber eine Fernbedienung vorhanden die man mit etwas Bastelarbeit zum Intervalltimer erweitern kann, z.B. mit Hilfe von /13/ (VM136-Intervall-Timer-Modul), siehe auch unter /19/. Mit Hilfe Hilfe der Funktion "Reihenaufnahmen" Zeitraffer im gewissen Umfang realisieren (4 Bilder/Sekunde - Daueraufnahme). Soll der Zeitraffer 15 Sekunden lang laufen bei einer Bildrate von 30fps, dann wird eine Aufnahmezeit von ca. (15x30)/4 = 112,5 Sekunden bei vier Bildern pro Sekunde nötig. Die Kamera macht dann 15x30 = 450 Bilder. Ein Realvorgang schrumpft so um den Faktor 7,5. 

Meine erste Bastelei war die Anbringung einer Sicherungsschlaufe am Objektivdeckel damit dieser nicht verloren geht. Habe dafür ein kleines Loch in die eine Arretiertaste gebohrt und die Schlaufe daran mit einer Schlinge befestigt.

Die Digitalkamera liefert eine gute Bildschärfe bis etwa 100 Lux Beleuchtungsstärke. Die Bildkanten sind meist frei von Chromatischer Aberration (CA). Von einer Bildkantenaufschärfung ist ebenfalls kaum etwas zu sehen.

Aus Slashcam-Test der SX1 IS

Aus Slashcam-Test der HV30

In der Helligkeitsauflösung ist die SX1 IS vergleichbar mit der HV30. Die Farbauflösung der SX1 IS ist sehr sauber und liegt nur etwas unter der möglichen 4:2:0-Auflösung von FullHD-Video. Die Kamera zeichnet Videos mit großem Detailreichtum auf. Unschärfen und Verwischungen wie beim Zeilensprungverfahren produziert der Vollbildner nicht.

Der CMOS-bedingte Rolling Shutter schlägt schon kräftig zu bei schnellen Querbewegungen über senkrecht verlaufenden Bildkanten. Bei solchen Aufnahmen kann man sich aber gerne zurücknehmen um keine "verbogenen" Kanten zu bekommen.

Das 20fach Zoom-Objektiv begeistert einfach als Natur- und Tourenfilmer, egal ob in max. Teleposition (560mm bezogen auf KB) oder bei der Makro-/Super-Makroaufnahme. Allerdings ist das Objektiv etwas lichtschwach mit f2,8 bis f5,7 je nach Brennweite. Sehr gut auch die Weitwinkel- Aufnahmemöglichkeit mit 28mm bezogen auf KB, einen Weitwinkelkonverter benötigt man kaum noch. In Weitwinkelstellung des Objektivs bekommt man eine etwas tonnenförmige Bilddarstellung. Man kann den Digitalzoom noch zusätzlich mit dem optischen Zoom kombinieren. Der Bildstabilisator wirkt sehr gut über den gesamtem Objektiv-Einstellbereich. Während des Filmens kann selbstverständlich auch gezoomt werden!

Im Funktionsmenü "My Color" habe ich für etwas kontrastreichere Videoaufnahmen "Neutral" gewählt. Die Wirkung der Settings kann man schon sehr gut auf dem 2,8" - Display begutachten.

Videofilmen kann man unabhängig von der Position des Modus-Wahlrades mit der roten Taste auf der Kamerarückseite. Je nach Position des Modus-Wahlrades lassen sich automatische Aufnahmen sowie Aufnahmen mit Normal-Programmen und Kreativ-Programmen machen. Ab Seite 299 des Benutzerhandbuches ist gelistet welche Funktionen im Videomodus verfügbar sind. Ich habe das mal in drei Bildern zusammengefaßt (Settingbild 1, Settingbild 2 und Settingbild 3).

 

Wuerzburg Baskets von Bruno Peter Hennek bei Vimeo.

Das obige Testvideo ist mit Pinnacle Studio 14 HD geschnitten worden und für Vimeo in DivX bei 25fps komprimiert worden. Es handelt sich um den ersten Freihand-Videoaugnahme- versuch mit dieser Kamera im Automatimodus vom der obersten Sitzreihe in der Sporthalle. Der Clip mit den am Spielfeldrand winkenden drei Cheerleadern ist mit 20fach Zoom entstanden. Die Clips sind zur Beurteilung der Qualität des Kamera-OIS nicht im NLE stabilisiert worden.

Ein Problem waren die 30Hz-Videoaufnahmen bei dem in dieser Sporthalle vorhandenen Neon-Kunstlicht mit 50Hz, was man im Videoschnitt dann gesehen hat. Lampen flimmern an unserem 50Hz-Netz mit 100Hz (pro Halbwelle der Spannung leuchten sie einmal auf). Über einigen wenigen Videos lag ein Beleuchtungs-Flimmern, durchaus aber nicht bei allen Aufnahmen. Das hing offensichtlich davon ab mit welcher Verschlusszeit die Aufnahmeautomatik gerade filmte und ob alle Lampen im Raum auf gleicher Phase lagen. 
Man kann das Flimmern z.B. mit dem Filter "Deflicker" und VirtualDub aus dem Video herausrechnen (siehe hier). 

Zuschauer in der S'Oliver Arena beim Heimspiel der Würzburg BASKETS

Freiwurf für die Würzburg BASKETS gegen den Rekordmeister 
Bayer Giants Leverkusen (95:57)

Die 30p-Videos laufen flüssig und ohne unangenehm auffalender Shuttereffekte.  
Bei 25p-Aufnahmen habe ich da schon eher die "beliebten" Kinolook-Shuttereffekt gesehen.
Panasonic bietet mit der neuen DMC-G2 Digitalkamera zwar 50p-Videos in HD-Lite mit 1280x720 zu Verfügung, jedoch kann der Aufnahmechip dort nur 25 Bilder pro Sekunde auslesen und die 50p auf der Speicherkarte resultieren dann aus einer Verdoppelung der Frames per Bildprozessor was wieder zu unangenehmen Shuttereffekten führt.

Nachfolgend stelle ich einen 30p-Bewegungsclip meiner Kamera zur freien Ansicht zu Verfügung.

bahn-30p 

Download des obigen Clips

Darüber hinaus sieht man die Bewegungsabläufe auch im obigen Vimeo-Video von den Würzburg-Baskets.

Im Videomodus (Modus-Wahlrad auf Symbol Film) kann man per Funktionstaste den Weißabgleich und die Farbstimmung per My Colors z.B. beeinflussen, auch aber per Einstellungs-Wahlrad die Aufnahmehelligkeit regeln und während der Aufnahme zoomen. Manueller Focus per Einstellungs-Wahlrad ist ebenfalls realisierbar, ebenso die Umschaltung in den Makro-Modus. Was fehlt ist eine feststellbare Belichtung und freie Wahl der Verschlußzeit.

Bildaufnahmemöglichkeiten hier zu beschreiben würden den Rahmen dieser Abhandlung sprengen. Dafür gibt es das dicke Benutzerhandbuch (downloadbar von der Canon Homepage). Aus meiner Sicht sei nur gesagt, die Funktionalität bei der Bildaufnahme läßt bei mir kaum Wünsche offen.

Bildergalerie

Bilfdergalerie ansehen mit Klick auf das Bildchen!

Im Fotomodus arbeite ich mit einer Korrektur der Aufnahmehelligkeit von -1/3 bis - 2/3, je nach Motiv. Einer weiße Blume bekommt die Helligkeitskorrekture von -2/3 zum Beispiel um die Zeichnung in der Blume besser darzustellen und sie gegenüber dem Hindergrund deutlicher darzustellen.

Bilder:

baerenpaar

Video-Frames:

Margetshöchheim am Main

Vor dem Bahnhof Lille Europa

Bahnhof Lüttich

Lille: Gegenüber im TGV-Europe, 
solche Aufnahmen müssen mit dem Filter Neat Video Pro entrauscht werden

Dieser Clip ist unter schwierigsten Lichtverhältnis entstanden, außerdem habe ich durch zwei schmutzige Fensterscheiben des französischen TGV gefilmt. Nach der Entrauschung mit Neat Video Pro kann man den Clip trotzdem als Hobbyvideofilmer noch verwenden.

blaue stunde

Blaue Stunde um 06:30 am 04.04.2010: Fotoaufnahme

mond

Mond um 07:00 am 04.04.2010: 2fach Digitalzoom zum 20fach opt. Zoom zugeschaltet

sx1-schnee

Digitalzoom + optischer Zoom:

Den Digitalzoom kann man mit dem optischen Zoom kombinieren. Basierend auf der eingestellten Anzahl der Aufnahmepixel kann man das Motiv bis zu einem Faktor heranzoomen, bei dem noch eine angemessene Bildqualität gewährleistet ist (bis zur Safety-Zoom-Grenze). Auf Seite 69 des Benutzerhandbuches sind die Grenzen bei den verschiedenen Settings angegeben. Einen optischen Telekonverter werde ich nie benötigen bei dieser Kamera!

20fach-Zoom

20fach Zoom-Aufnahme, April 2010

schnecke

Super Macro im Videoaufnahmemodus von 0 bis 10cm von der Objektivkante

maerz-2010

Frühling in unserem Garten (März 2010)

küchenchelle

Frühling in unserem Garten (April 2010)

macro

Frühling in unserem Garten (April 2010), Macro-Aufnahme

super-zoom

20fach Super-Zoom Leistung

Sound-Aufnahme:

Die Bridge-Kamera hat zwar keinen externen Mikrofonanschluß, es sind jedoch zwei recht gute Stereo-Aufnahmemikrofone vorhanden. Es gelingen damit auch gute Aufnahmen, wie man von dem Film oben hören kann. Die Höhen werden kaum beschnitten, das Rauschern ist moderat.  Die Kamera kann jederzeit auch als unauffälliger VoiceRecorder eingesetzt werden. Die Tonaufnahme läßt sich manuel aussteuern. Ein Filter gegen Windrauschen ist vorhanden. 

Videoschnitt des 30p-Materials:

Das Kameramaterial ist eigentlich ein Distributionsformat, von den Kameraherstellern angedacht zum Schnitt in der Kamera. Genau das funktioniert auch in der Canon PowerShot Sx1 IS einwandfrei, d.h. man kann schon unterwegs die aufgenommenen Clips durchsehen, aussortieren und in der Kamera beschneiden.

Eigenschaften des Videomaterials:

Eigenschaften des SX1-MOV-Videos in Premiere Pro CS3 (15er GOP)

Eigenschaften des SX1-MOV-Videos in Super 

Eigenschaften des SX1-MOV-Videos in MediaInfo

In allen Fällen wird die Bildwiederholrate mit 30fps angegeben!

Das 30p-Videomaterial lässt sich ohne Probleme in Premiere Pro CS3 (ohne Zusatz-Plug-in) als Desktop-Projekt (1920x1080-30p) oder einem Setting in XDCAM Ex(sh. Grafik weiter unten) nativ öffnen und editieren. Man muss lediglich einen geeigneten Video Renderer für flüssige Vorschau aussuchen (ich nehme immer den PICVideo M-JPEG 3VfW Coder). Der Export erfolgt dann mit dem Adobe Media-Encoder in 30p! Ein anderer Workflow ist hier beschrieben, man kann das so auch in Premiere Pro CC3 machen. Ruckler in der Vorschau sieht man augenscheinlich überhaupt nicht!

Mit dem kostenlosen MPEG Streamclip kann man das Kamera-Material aber auch erst in ein leichter zu editierende unskalierte AVI-Zwischenformat transferieren, sogar im Batchbetrieb, wobei es auch hier bei 30fps bleibt. Den Parameter "Quality" sollte man nicht zu groß wählen, sonst schafft es die Festplatte möglicherweise nicht die dann größere Datei flüssig abzuspielen. Die Option "Interlaced Scaling" ist vorher abzuwählen.

Wegen des von vielen Videoschnittprogrammen verwendeten Frameblendings ist der Weg von 30p nach 25p unbrauchbar wie das nachfolgende Vergleichsbild zeigt:

Die fünf überflüssigen Frames werden einfach überblendet was ein unbrauchbares Geistervideo bei schnellen Bewegungen ergibt. Im Falle EDIUS Neo 2.5 Booster gibt es z.B. ein solches Frameblending.

Ganz gut funktioniert dagegen die Konvertierung von 30p auf 25p ohne Frameblending in Premiere Pro CS3 mit meinem eigenen Workflow:

  • Projekteinstellung: XDCAM Ex 1080p 25p(HQ)

    xdcamex
  • Clips in das Projektfenster laden
  • Im Projektfenster mit rechter Maustaste auf den Clip "Filmmaterial interpretieren auf 25fps)
  • Clips jetzt auf die Timeline ziehen und editieren
  • Ausgabe mit dem Adobe Media-Encoder in 25p
Das Ergebnis sieht auf dem HDTV per Sony PS3 recht gut aus, bei zu schnellen quer zur Kamera vorbeiflitzenden Objekten kann ein Shuttereffekt sich bemerkbar machen. Das Vorgehen ist aber der beste Kompromiss. Mein HDTV glättet diesen Shuttereffekt für eine flüssigere Wiedergabe mit nach Aktivierung des Digital Natural Motion-Filters.

Eine weitere Möglichkeit der Konvertierung von 30p (NTSC) nach 25p (PAL) bekommt man nach Anschaffung von TMPGEnc 4.0 XPress.  Wie man das macht, ist hier beschrieben worden. Der Beitragsverfasser lobt sehr das Ergebnis dieser Konvertierungsmethode.

 
Für die Ausgabe auf Blu-ray Disc muss man die Bildwiederholrate von 30 fps nicht ändern, da das Blu-ray Authoring (in Pinnacle Studio 14 UC z.B.) unter anderem 30 fps vorsieht, d.h. die  BR-Player in Kombination mit Full-HD HDTV spielen solche Videos einwandfrei ab. Auch für das Netzwerkstreaming per Sony PS3 eignet sich 30p wie auch zum Speichern auf die interne Festplatte der PS3. Selbst DVD-Player lassen sich auf NTSC-Betrieb umstellen.

In Schnittworkflow für die 30p-MOV-Files setze ich auch das neue Pinnacle Studio 14 ein wegen der vielen darin verfügbarer Plug-in und des einfachen BD-Authorings.

30p-Projekt-Setting für den Schnitt:

Beispiel einer Datei-Ausgabe in 30p:

Wie es mit der flüssigen Vorschau mit diesem Material in Studio 14 aussieht, kann man hier nachlesen.

Eine AVCHD-DVD und Blu-ray  mit der Bildwiederholrate 30 fps habe ich ebenfalls schon aus dem Material der SX1 IS mit PS14HD hergestellt. Die Scheiben spielt der Blu-ray Player der Sony PS3 ruckelfrei ab.

Pinnacle Studio 14 bietet aus dem 30p-Projekt heraus auch ein Encoding nach HD 1080/24p an, was auf manche Leute filmähnlicher wirkt. Das geht ohne dem häßlichen "Blending". Man kann in S14 aber auch Projekte in 24 oder 25p anlegen und 30p-Clips auflegen und dann nach 24 oder 25p ohne Blending encodieren, allerdings führen die fehlenden 6 bzw. 5 Frames dann bei schnell bewegten Objekten zum Shuttereffekt des sich schnell zur Kamera quer bewegenden Objektes. 

In CV 06-2009 findet man auf den Seiten 56-60 einen weiteren Workshop über die Bearbeitung von 30p Videos. Vom gleichen Autor gibt es in der CV 05-2009 einen interessanten Bericht über den praktischen Einsatz der Canon PowerShot SX1 SI auf einer Mexico-Reise (Seite 40-43).

Mit EDIUS Neo 2.5 Booster kann man die H.264-MOV Clips ebenfalls nativ und flüssig editieren. Im Gegensatz zu "normalen" AVCHD-Dateien haben MOV-Dateien jedoch keine fixe Datenrate, diese schwankt je nach Bildinhalt bis zu 44 Mbit/s. Der Booster arbeitet hier deshalb nicht so effektiv.

30p- mit 50i-Aufnahmen im Videoschnittprogramm mischen:

Ich gehe so vor, dass ich erst aus 30p-Clips mir 25p-Clips erzeuge wie oben z.B. für Premiere Pro CS3 beschrieben.

Kommt es mir später auf eine flüssige und ruckelarme Wiedergabe an, lege ich ein 50i-Projekt an in welches dann 25p- und 50i-Clips importiert werden. Objektbewegungen erscheinen verwischter.

Kommen heftige  Objektbewegungen nicht vor, dann kann man auch ein 25p-Projekt anlegen und dort die 25p- und 50i Clips importieren. Objektbewegungen erscheinen dann schärfer.

Um ein paar Test für die Ermittlung bester Settings für den eigenen Workflow kommt man allerdings nicht herum um entsprechende Erkenntnisse über das eigene Equipment und die Eigenschaften zu gewinnen.

Wiedergabekette für Videos der PowerShot SX1 IS:

Der Philips 37PF9830 Full-HD verfügt über eine Zuschaltmöglichkeit von Digital Natural Motion für flüssige und natürliche Wiedergabe ohne Ruckler. Dieser HDTV kann 720p- und 1080i/p-Videos bei einer Frequenz von 50 und 60 Hz anzeigen (siehe dazu auch /22/ also. HD-Signale werden per HDMI angeliefert von Sonys Playstation 3 per Blu-ray, dortiger Festplatte oder per Netzwerkverbindung zum PC. 

Lieferumfang:

Die Dokumentation zur Kamera und der Software wird nur als PDF auf Disk geliefert. Der Ausdruck alleine des Benutzerhandbuches zur Kamera ist sehr umfangreich mit über 300 Seiten. Im Canon-Shop kann man gedruckte Bedienungsanleitungen kaufen. Eine gute Ergänzung ist das unten gelistete Buch von Uwe Graz. Es beschäftigt sich mit der gesamten PowerShot-Kamerafamilie, insbesondere mit den fotospezifischen Eigenschaften und der mitgelieferten Software.

Mitgelieferte Software:

  • ZoomBrowser EX (Erfassen, Bearbeiten, Exportieren und Drucken)

  • Digital Photo Professional (Verarbeiten, Anzeigen und Editieren von RAW-Bildern)

  • PhotoStich (Panorama-Bilder bearbeiten)

Eine Aufnahme-Speicherkarte ist nicht dabei, ebenso kein Stromanschlußkabel und keine Akkus mit Ladegerät. Eine Mini-Fernbedienung ist vorhanden. Im Canon-Shop kann man Zubehör dazukaufen. AA NiMH-Akkus (4x2.500 mAh) mit Ladegerät von Sony gab es bei Pearl für 19,90 Euro. Zusätzlich habe ich dazu noch einen zweiten Akkusatz beschafft. Ein Akkusatz hält problemlos die Aufnahmezeit für Videoclips einer 8GB-Speicherkarte aus.

Fazit:

Immer dann, wenn man eine Fototour macht, kommt auch der Wunsch auf die spätere DiaShow mit ein paar bewegten Bildern zu würzen. Ideal ist deshalb eine Kamera die gute Bilder macht und auch noch in Full-HD Videos aufnehmen kann. Die Bildqualität des im Consumer-Bereich oft getrommelten 720p-Videos (AVCHD-Lite) ist schlechter als die von einer aktuellen Consumer HD-Videokamera. Für mich wäre die Beschränkung der Videoaufnahme auf 720p ein Rückschritt gewesen, da ich seit Mai 2006 in 1080i/p schon filme und meine ganze Wiedergabekette auf Full-HD ausgelegt ist. Ferner wäre eine Digitalkamera mit einem nicht ausklappbaren und schwenkbaren Aufnahme-Monitor ebenfalls nicht in Frage gekommen. Darüber hinaus wollte ich gerne ein Objektiv an der Kamera mit optischen 20fach Zoom speziell für Aufnahmen in der Natur und auf Wohnmobil-Touren haben. Im Makro-Aufnahmebereich sollte es ferner möglichst nah an die Frontlinse gehen.

Mein Interesse lag daher bei einer Bridge-Kamera und die Canon PowerShot SX1 IS ist es dann auch geworden. Die SX1 IS deckt etwa 90% meiner Anforderungen bei der Videoaufnahme ab. Die Kamera liefert ein gutes Bild- und Video-Aufnahmeergebnis bei Tageslicht. Das Preis der Canon PowerShot SX1 IS liegt etwa bei dem halben Preis der Canon HV30. Die Videos sind wirklich von besonderer Klarheit, mit sehr viel Detailreichtum. Eigentlich wirken die Videos der SX1 IS auf mich hier am Schnittplatz viel klarer und schärfer als die der HC3 oder HV30. Habe es am Anfang nicht glauben wollen. Der Farbraum scheint größer zu sein als bei üblichen Consumer-Videokameras. Canon hat nach meinem Eindruck auch die Tonkurve für einen guten Bildeindruck sehr gut abgestimmt, die Aufnahmen wirken nicht so hart wie die üblichen Videoaufnahmen. Bezüglich der manuellen Bedienfunktionalität liegt allerdings die SX1 IS bei der Videoaufnahme noch weit hinter meinen Videokameras. 

Mit diesen neuen Digitalkameras, die Foto- und HD-Videoaufnahmefunktion in einem Gerät vereinigen, wächst eine ernsthafte Konkurrenz gegenüber den reinen Videokameras (auch wenn diese eine zusätzliche Fotofunktion haben) heran. Die Kamera erlaubt also neben der Bildaufnahme (mit/ohne Blitzunterstützung) auch unauffälige Full-HD Videoaufnahmen, darüber hinaus sind auch Soundaufnahmen möglich. Für reine Soundaufnahmen kann man auch ganz normale und billige SD-Speicherkarten einsetzen.

Im Falle einer DSLR (Canon EOS 550 D z.B.) müßte man den Superzoom-Brennweitenbereich mit mehreren Objektiven abdecken, was deutlich teurer ist und mehr kostet. Man hätte dann auch nicht annähernd so komfortable automatische Schärfenachführung und den souveränen Motorzoom der SX1 IS.

Ende April 2010 ist dann doch noch nach langer Abwägung von Vor- und Nachteilen eine weitere Digitalkamera bei mir hinzukekommen, diesmal eine DSLR, die Canon EOS 550 D mit Full-HD Videoaufnahmemöglichkeit.

canon kameras

Den Hauptnachteil des fehlenden schwenkbaren Monitors muss ich hinnehmen und bei Videoaufnahmen unterhalb der normalen Augenhöhe muss ich künftig in die Knie gehen um das Motiv auf dem starren Sucher zu erfassen bzw. mir einen eigenen Monitor-Winkelsucher basteln.

Mein Hauptanliegen allerdings bei Lowlightaufnahmen möglichst rauscharme Videoaufnahmen zu bekommen und das anvisierte Hauptobjekt vom Vorder- und Hintergrund freizustellen ist mir jetzt möglich, auch der manuelle Eingriff in die Videoaufnahmefunktionen. Die Canon Powershot SX1 IS mit dem hervorragenden 20fach Super-Zoom bleibt zunächst da um auf Schmetterlings-/Insektenjagd damit per geeigneten Fluchtabstand zu gehen und ferne Objekte großformatig zu erfassen. 

Herstllerinfo    Videotest    Kameratest   Ausführlicher Test   Testclip    Vimeo

Test von CNET  Treiber von Canon   Canon "colorshots" Magazin Canon Online-Seminar


Linkliste

/1/ Mehr über AviSynth

/2/ Full dynamic range video from Canon 5D MkII

/3/ Canon EOS 5D Mark II mit eingeschränktem Dynamikumfang?

/4/ Transcodierungsvorschlag von 5D Mark II-Files 

/5/ Eine andere Art der Transcodierung der 5D Mark II-Files

/6/ Grafik mit Sensorgrößen

/7/ Übersicht über Digitalkameras mit 720p Aufnahmemöglichkeit

/8/ Video DSLRs vs Camcorders

/9/ Zeitrafferbeispiele mit der Ricoh Calipo GX8

/10/ Kameravergleich

/11/ Open-Source Kamera für innovative Tüftler - Frankencamera

/12/ Proxy-Schnitt mit Premiere Pro

/13/ Intervalltimer-Kit

/14/ Filtergewinde für SX1 IS

/15/ Seitec Datentank P2S

/16/ Transcoding per Super

/17/ Canons Konvertierungs-Tipp

/18/ Avisynth-FPS

/19/ CHDK-Funktionserweiterungen   Erweiterung für SX1   CHDK PDF-Handbuch

/20/ Qualitätskampf: Full-HD-Digicams gegen Full-HD-Camcorder

/21/ Full-HD-Schlagabtausch: EOS 5D Mark II, Powershot SX1, Exilim EX-F1

/22/ Wird 30fps stillschweigend Standard?

/23/ Warum die Kamera völlig egal ist

/24/ Zur meiner Fotoknipsen-Umschau

/25/ 24p, 3:2 Pulldown, Ruckler

/26/ 24p vs 30p

Buch: "Canon PowerShot kompakt", ISBN 978-3-8272-4453-6

Bruno Peter Hennek, 17.10.09