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Für mein kleines Hobby Video-Studio
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  Studio-Version

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Blackmagic arbeitet weiter an der Perfektionierung seines Videoschnittprogrammes. Kein anderer Videoschnittprogrammhersteller treibt die Entwicklung seines Programmes so intensiv voran. Mit der professionellen Studio-Version habe ich seit Dezember 2018 bereits gute Erfahrungen gesammelt, auch wenn mein SKYLAKE i7-6700 Rechner mit QuickSync von Anfang 2016 nicht unbedingt ein Rennwagen ist. 
Für den Schnitt von Kameramaterial im Farbraum rec.709 8bit UHD-30p in 1080p-Projekten und nicht allzuviel Effekten reicht es aber. Für das Playback der Timeline ohne/mit Smart- bzw. User-Vorschaurendering reicht die Performance meiner derzeitigen PC-Workstation immer noch aus. Ich bearbeite hier als Hobbyvieofilmer rec.709 - Videomaterial der Panasonic Lumix DM-FZ300, der GoPro Hero 7 Black, der Sony RX100(M1) und der Smartphones Huawei Mate 20 Pro. Die niedrigste Aufnahmebitrate liefert das Smartphone, die höchste liefert die Lumix.


Habt keine Angst Ihr Älteren, traut Euch, es wird Euch Spaß machen
- es ist alles halb so schlimm, eher doppelt so gut -

Neu: Am 19.05.2020 lieferte Blackmagix das Update 16.2.2 aus...

Am 21.04.2020 lieferte Blackmagic die neueste Produktversion Studio 16.2.1 aus mit:
Diese Softwareaktualisierung erweitert den Support um das Encoding von 32-Bit-Fließkomma-Audio in QuickTime-Clips, das Trimmen von QuickTime-Audioclips beim Verwalten von Medien sowie das Öffnen von DRP-Dateien per Doppelklick auf Windows und Linux. Das DaVinci Resolve 16.2.1 Update verbessert zudem die Leistung von ProRes-, DNxHR- und OpenEXR-Dateien mit High-End-CPUs. Systeme mit Intel-Grafikprozessor funktionieren jetzt zuverlässiger. Auch hat es allgemeine Verbesserungen für das Decoding von Kamera-Clips mit AAC-Audio, die Performance von Übergängen und mehr gegeben.

Am 06.03.2020 lieferte Blackmagic ohne Beta-Phase die neueste Produktversion Studio 16.2 aus, wertvoll speziell für professionelle Studios. Wichtige neue Fairlight Features mit Edit-Selection-Modus und fortschrittlichen Maus- und Tastaturtools beschleunigen die Tonbearbeitung wie nie zuvor. Umfasst neue Fairlight Sound Library und Verbesserungen für Colorgrading, Editing und mehr.

DVR-Update vom 07032020

Blackmagic arbeitet schlampig mit der Index-Bezeichnung des aktuellesten Updates. Wie man oben sieht steht dort z.B. am 12.03.2020, sie aktuelle Version wäre die vom 07.03.2020(von mir in rot eingetragen). Das führt zu Irritationen bei dem Anwender!

Neu ist auch die Blackmagic Fairlight Sound Library 1.0 mit über 500 lizenzgebührenfreien Foley-Sounds zur Nutzung im Fairlight Foley-Sampler von DaVinci Resolve 16.

Ausführliche Darlegung der Neuigkeiten in der Version 16.2: Klick!  Klick! und  Klick!

Nach einem solchen umfangreichen Update muss man wieder eine komplette Funktionskontrolle durchführen, es kann ja Überraschungen geben wie es schon in der Vergangenheit vorgekommen ist.

Blackmagic Forum für DaVinci Resolve: Klick!
Ich benutze den neuesten "Microsoft" Edge Browser, bei entsprechender Konfiguration wird det Text automatisch übersetzt

Goodbye Adobe Premiere, Hallo Da Vinci Resolve: Klick!

Hier sind die Neuigkeiten gelistet: Klick! und Klick!

Mit DaVinci Resolve Kreativität voranbringen: Klick!

Am 13.12.2019 habe ich das Update der Produktversion Studio 16.1.2 mit diversen Fehlerbeseitigungern und kleinen Verbesserungen bekommen.

  • Nach der Systemsicherung und der Datenbanksicherung habe ich die Version 16.1.1 mit dem Windows APP-Deinstaller entfernt.
  • Nach dem Log-in bei dem Blackmagic-Support  für den Download der neuen Version - über die Serial-Nummer - konnte man das Update 16.1.2 downloaden.
  • Die Installation verlief dann problemlos.

Das neu zugekaufte und installierte Plug-in NeatVideo 5 für Resolve ist übernommen worden, ebenfalls die alten Projekte sowie sonstige benutzerdefinierte Einstellungen.

Sechs wichtige Änderungen in dieser Version: Klick

Übersicht zu eilnzelnen Themen hier auf der Homepage:

Hardware Konfiguration Programm Konfiguration Hardware Beschleunigung Vollbildvorschau
Workflow Tipps Messwerkzeug Farbkorr. Primäre und Sekundäre Farbkorr. Node, LUTs und...
Intro-Text animieren HDR-Video für "Geldige"
Audio-Bearbeitung
Delivery-Arbeitsraum
Etwas über Fusion
Export Datei/Disk In UHD oder FHD exportieren?
Neat Video 5
Filmlook oder Retrolook
Videolook
Mit Dynamic Zoom animieren
Stabilisierung
Matching Shots-Farbabgleich Individuelle LUT anlegen
UHD-TV und BD-Player
NLE-Zusammenarbeit

Die englischsprachige Bedienungsanleitung umfasst 3016 Seiten!

Was kann man tun um einen deutschsprachige Anleitung zu bekommen?

Man benötigt das kostenlose Programm PDF24, hiermit kann man z.B. die für den Einstieg nötigen Seiten 12 bis 233 extrahieren und diese auf dem Desktop abspeichern. Mit dem Online PDF-Konverter kann man die extrahierte PDF in ein Textfile konvertieren. Aus der extrahierten PDF kann man nun Textteile kopieren(max ca. 4800 Zeichen) und diese per DeepL-Übersetzer im Internet-Browser in die Deutsche Sprache(besser als Google Translate) übersetzen lassen. Jetzt müßten noch Bilder an die richtigen Stellen in die Texte eingefügt werden, was das ganze sehr zeitraubend macht.
Reichlich umständlich, aber Blackmagic bewegt sich leider noch nicht um den verkauften Lizenversionen eine landespezifische Bedienungsanleitung zu Verfügung zu stellen.

Den deutschsprachigen Buch-Leitfaden  für DaVinci 15 kann - den man durchaus zum Einstieg ohne sprezieller Funktionen der Version 16.2 nutzen kann - findet man als PDF-Datei auch auf der Homepage von Blackmagic: Klick!

Am 09.08.2019 habe ich die Produktionsversion DaVinci Resolve 16 auf meinem Rechner installiert, alle technischen Anforderungen werden von meinem I7-6700 Medion-Rechner erfüllt, bis auf die nötigen 32GB RAM falls ich mit "Fusion" mal arbeiten möchte(derzeit sind nur 16GB vorhanden). Vor der Installation habe ich die Datenbanken von der Version 15.3.1 gesichert und eine Systemsicherung mit Wiederherstellungsdisk erstellt. Die GPUs der NVida-Grafikkarte und der Intel-CPU waren auf dem aktuellsten Stand.

  • In der Version 16 gibt es nun sieben Arbeitsräume: Media, Cut, Edit, Fusion, Color, Fairlight und Deliver
  • Im neuen Cut-Abeitsraum kann man keine Node-gebundene OpenFX-Effekte auflegen, im Edit-Arbeitsraum natürlich ebenfalls nicht. Ob ein Projekt im Cut-Arbeitsraum wirklich schneller als im Edit-Arbeitsraum fertiggestellt werden bezweifele ich noch. Im Cut-Arbeitsraum kann man wohl aber etwas schneller durch das Projekt mittels der 2-teilgen Timeline schrubben. Die Anzeige der Clips in der BIN des Cut-Arbeitsraumes halte ich für eine Spielerei. Hier eine gute Erklärung zum Cut-Arbeitsraum im Video: Klick!
  • Erfreulich, der Image-Stabilizer ist jetzt auch im Cut- sowie Edit-Arbeitsraum vorhanden was eine Umschaltung zum Color-Arbeitsraum überflüssig macht. Leider erfolgt der Stabilisierungsvorgang nicht im Hintergrund, d.h. man kann keine anderen Arbeiten in dieser Zeit durchführen, so wie das z.B. in EDIUS möglich ist. Den Rolling-Shutter-Effect kann man in DaVinci immer noch nicht korrigieren.
  • Immer noch sind die Settings zerstreut auf die Menüs und auf der Ui als Schalter vorhanden, von Ergonomie versteht wohl bei Blackmagic keiner was.
  • Bei den ResolveFX Effecten ist z.B. das interessante "Object Removal" dazugekommen um unerwünschte Objekte in einer dazu geeigneten Umgebung aus dem Video zu entfernen.
  • Chromatic Aberration entfernt jetzt in DaVinci z.B. Cyan-Ränder von Objekten.

"Digital Produktion" bewertet die Version 16: Klick!
LEARN
DAVINCI RESOLVE 16 IN 40 MINUTES - Video Editor Guide for Beginners:
Klick!

Der Installationsvorgang ist problemlos mit der etwa 1,5GB großen Downloaddatei der Version 16.0 durchgelaufen. Der Registrierungs-Key der Vorversion ist erkannt worden und die alte Version ist automatisch gelöscht worden.

Video und Bild

Abspann bei als grafisch gestaltetes Endelement bei meinen Videofilmen

Der erste Programmstart ist gelungen, habe dann ein Upgrade der Projektdatenbank durchgeführt.

Ein vorhandenes FHD-Projekt - UHD-Material in H.264 mit 29,97 FPS und einer Bitrate von 100 Mbps -  konnte ich sofort öffnen und damit ohne Störungen arbeiten.

Performance

Test mit 4 PIP(40%) über der Hauptvideospur, Playback auf None, läuft im DVR-Player in Echtzeit ohne Proxy

Der vorhandene Rechner reicht für meine Arbeitsweise - FHD-Projekteinstellung für Reise- und Familiendokumentationen! - aus um ohne Proxyunterstützung flüssig editieren zu können.

DaVinci Resolve ist ein komplexes Programm welches man tiefgründig erlernen muss. Nachfolgend habe ich einige wichtige Punkte zusammengestellt. Wenn man das verinnerlicht und verstanden hat, kann man eigenständig Videoprojekte anlegen, bearbeiten und finalisieren. Die Studio-Version ist mit sieben Arbeitsräumen für verschiedene Aufgaben reichhaltig gerüstet und mit sehr vielen wertvollen Funktionen gespickt und zudem noch sehr preiswert. Kein anderes Videoschnittprogramm hat in den letzten Jahren ein derartiges Entwicklungstempo vorgelegt. Viel Spaß damit!


Hardware-Konfigurationen in DaVinci Resolve:

Im Menü DaVinci Resolve/Preference finden man die Optionen für die Hardware-Konfiguration.

Config nach Grafikkartenaustausch

Speicher- und GPU-Konfiguration der neuen Grafikkarte in DaVinci,
in der NVIDIA-Systemsteuerung muss in den 3D-Einstellungen die CUDA-Option
mit "Alle" aktiviert sein!

Dekodieroptionen

Aktivierte Hardware Dekodier-Optionen in DaVinci

3D-Cuda Optionen

Aktivierung in der NVIDIA-Systemsteuerung

Der Schwachpunkt des vorhandenen PCs für DaVinci Resolve Studio war ursprünglich die 2K-Grafikkarte mit nur 2GB Speicher, deshalb erfolgte hier noch Ende 2019 ein Austausch gegen 4K-Grafikkarte mit 6 GB Speicher über die ich folgend noch berichten werde.

Einige Empfehlungen zur Auswahl ausreichend performanter CPU und GPU Komponenten:

  • Hier sind 12 verschiedene CPUs mit Neat Bench5 getestet worden: Klick!
  • Neat Bench5 - Leistungswerte verschiedener Grafikkarten siehe: Klick!
  • Fünf Faktoren zur Auswahl einer CPU für eine schnelle Videorauschreduzierung: Klick!
  • Vier Faktoren zur Auswahl einer GPU für schnelle Videorauschreduzierung: Klick!
  • So verkürzt man die Renderzeiten: Klick!
Alle anderen Benchmarks sind nur wenig oder garnicht geeignet für sie Auswahl von den beiden wichtigsten PC-Komponenten wie CPU/GPU für schnellst mögliche Videoschnittbearbeitung!

Neat Video(FHD) V. 5.1.5 für Resolve:

Das vielseitige Plug-in - bekannt geworden durch die sehr gute Entrauschungsqualität - ist für meinen Digitalisierungsdienstleistungen im Falle Resolve - im Falle EDIUS setze ich Neat Video schon viele Jahre erfolgreich ein - zusätzlich angeschafft worden. Damit wird ein ganzes Paket an schnell arbeitenden Filterwerkzeugen Resolve hinzugefügt, wie z.B.:

NeatVideo Resolve

Blackmagic Design verfügt selbst über einige Möglichkeiten zur Restauration. Neben verbesserter Geschwindigkeit und Neuerungen gibt es einen Grund sich zusätzlich ein kostengünstiges DaVinci Resolve Plug-in wie Neat Video 5 anzuschaffen. Nach Angaben der Entwickler ist das CPU basiertes Processing bis zu 1,5 x schneller geworden. Eine Berechnung über GPU hingegen kommt auf bis zu 3,5 x schnelleren Ergebnissen mit geeigneter Grafikkarte.
Im Neat Video kann man selbst herausfinden welche Hardwareunterstützung die beste Kombination für die Berechnung einer Filterung geeignet ist. Man geht hierzu in den Menüpunkt : Tools/Preference/Optimize Settings und startet dort den Performance-Test. Bei meiner aktuellen Hardwarekombination wird angezeigt:

Best combination: GPU only (GeForce GTX 1660 SUPER): 20.5 frames/sec

Die CPU-Leistung meines PCs ist eindeutig der GeForce GPU-Leistung unterlegen. Es soll deshalb nur die GPU-Leistung der dedizierten Grafikkarte für den Betrieb von Neat Video 5 eingesetzt werden.

Für ein optimales Ergebnis benötigt man ein Rauschprofil, am besten von der Aufnahmekamera. Der DaVinci Editor wird aber kaum über ein solches Rauschprofil verfügen. Ersatzweise sucht man in dem zu entrauschenden Video eine neutrale Fläche - Wand/Decke - ohne Bilddetails, die Profilfläche kann auch defokusiert sein.

Ohne Windows-Einfluss kann man die  FPS-Durchsatzleistung mit dem mitgelieferten Tool "Neat Bench.exe" messen, sie liegt bei 23,9 FPS für die neue Grafikkarte in meiner Video Workstation.

NeatVideo kann man im Color-Arbeitsraum auf einen Node auflegen oder im Edit-Arbeitsraum aus der Effekt Library direlt auf die Timeline legen und im OpenFX-Reiter des Inspectors die Konfiguration durchführen.

Info: Klick!

Mittlerweile gibt es das Update V 5.2.2, es läuft jetzt noch schneller(UHD-30p im FHD Prokjekt)!

Programm-Konfigurationen:

Clips durchlaufen in DaVinci Resolve verschiedene Stufen. Eventuell müssen die Quell-Videos der Aufnahmekamea erst in leichter laufende Formate für schwächelnde Rechner konvertiert werden bevor man mit dem Editing beginnt, dann kommen Optimierungen wie Denoising, Farbraumlinearisierung oder auch Scaling hinzu. Erst danach kommt in der Regel die eigentliche Farbkorrektur.

Die Entwicklung der PC-Technik für den Videoschnitt und Videonachbearbeitung hält nicht Schritt mit den Anforderungen die heute das Videomaterial hinsichtlich Auflösung und  Kodierung an die Technik hat. Das größte Problem ist immer wieder die Darstellung einer vollauflösenden Vorschau ohne Ruckler auf dem Sichtgerät. Dem Problem haben sich die Entwickler von Blackmagic gestellt und einen vielseitigen Software-Workflow mit Cach- und Proxy-Technolologien entwickelt um auch auf schwächeren PC-System noch eine ruckelfreie Vorschau genießen zu können. Nachfolgend gehe ich auf einige Highlights zu diesem Thema ein.

Testprojekt

Testprojekt-Design
Quellmaterial ist UHD-30p(max. 100Mbps), Projettimeline in 2K(FHD)

Die Videoclips sind unterschiedlich belastet mit Filtern.
Bei dem ersten blauen Strich erfolgte eine Entrauschung und Stabilisierung, bei den Clips übereinander ganz rechts handelt es sich um vier 40% PIP plus Stabilisierung.

Vor dem Schnitt erfolgte ein Optimized Media" in den Cache, nach dem Schnitt habe ich dann noch ein Node-Caching durchgeführt. Der Export erfolgt selbstverständlich aus den Originalvideoclips

Aus dem H.264-Kameramaterial generiert man am besten zuerst temporäre "Optimized Media" - Dateien für den Quell-Cache die man manuell erstellt in dem man die Dateien auf der Timeline einzeln oder komplett markiert und dann mit der Maustaste darauf klickt. Man bekommt jetzt eine Kontexmenüanzeige, dort wählt man "Generate Optimized Media" was zu dazu führt, dass jetzt die gewünschten leicht bearbeitbaren Timeline-Dateien generiert werden ohne merkbaren Qualitätsverlust - die Bitrate ist ausreichend hoch - für die Echtzeit-Vorschau. Der Zeitbedarf um die Cache-Dateien aus 4K-Quellmaterial für die FHD-Timeline mit dem Avid-Kodierer DNxHR LB zu berechnen dauert bei mir ca. 1,5 x Echtlaufzeit. Um für den Videoschnitt und Montagen die Dateien aus dem Cache nutzen zu können muss man im Playback-Menü die Option "Use Optimized Media if Available" aktivieren.

Den Cache-Speicher legt man am besten auf dem schnellsten Laufwerk des PCs an damit die Cache-Daten aus dem RAM-Speicher möglichst schnell weggespeichert werden. Dazu muß man ganz links oben in das Menü der globalen Einstellungen "DaVinci Resolve" gehen und das Laufwerk mit Ordner dort hinzufügen welches man in der "Media-Storage" verwenden möchte. Der Cache liegt systembedingt immer auf dem ersten Laufwerk in der Media Storage und er muss im normalen Projektsetting eingebunden sein.

In meinem Fall habe ich eine 500GB als Systemlaufwerk C.\ im Rechner. Da ich nur keinere Full-HD Projekte bearbeite(bis 30 Minuten) und für die Vorschau den Codec DNxHR LB für kleine Cache-Dateien nutze, habe ich den Cache Ordner auf dieser SSD unter C:\Users\Name\Videos\DVR-Cache\Cache\CacheClip eingerichtet.
Im Projekt-Setting muss dann auf die Cache-Ordner gelinkt werden...

Für das Playback* von im Color-Arbeitsraum oder mit Effekten versehenen Timeline-Materials ist "Optimized Media mit Media Cache" in dem Project Setting so konfiguriert, dass bei Überlast - durch Effekte, Filter etc. - auf der Timeline(rote Linie) über den Videoclips nach einer gewissen Wartezeit die Playback-Vorschau im Cache** gespeichert wird und die rote Linie sich in eine blaue Linie verfärbt als Zeichen, dass nun das Playback in Echtzeit erfolgen kann mit der eingestellten Framerate und Timeline-Auflösung. Die Aktivierung der Cache-Speicherrung erfolgt mit dem Befehlt Smart bzw. User im Playback-Menü. Im Falle User wird das Caching mit der Betätigung der Leer-Taste ausgelöst.

Playback Cache

Optionen für Playback-Cache Steuerung

* Playback Framerate 29,97, Videoformat HD 1080 p, Video bit depth 8bit, Optimized Media Format & Render Cache Format: Avid DNxHR(High Resolution mit 220/145/45 Mb/s je nach Qualität HQ, SQ oder LB für leichter laufende Dateien, siehe folgende Tabelle mit den Codec-Eigenschaften. Man sieht also ein Preview in einem anderen Format, wenn man aber final rendern(über Deliver) wird alles aus dem Quellformat gelesen, nicht aus dem Cache bei entsprechender Einstellung im "Deliver-Arbeitsraum"..

** Ich habe auf dem schnellsten Speichermedium(SSD)  ein  Verzeichnis mit dem Namen: DVR-Cache angelegt um die Cachedaten aus dem RAM rasch wegzuschreiben und für die Vorschau die Daten auch schnell auszulesen.

Vorschau-Codec
Codec-Eigenschaften für das 8Bit-Playback/Preview
max. DNxHR HQ Qualitäts-Kodierung mit dem Avid-Codec  bei geringst möglicher Kompression

Keine Unterschiede zwischen DNxHR und ProRes: Klick!

Nach Projektfertigstellung kann man im Playback-Menü den Cache für optimierte Video-Clips löschen mit dem Befehl "Delete Optimized Media...". Ebenso kann der "Render-Cache" im Menü Playback gelöscht werden.

Bei Datei-Export greift man immer auf die Original-Kamera-Dateien zurück, unter dem Menü "Playback" schaltet man deshalb "Use Optimized Media if Avayable" ab!

In "Deliver-Arbeitsraum" bleibt die Optionen "Use optimized media" und "Use render cached images" im Abschnitt "Advanced Settings" ausgeschaltet damit die finale Kodierung in jedem Fall aus den Originalfiles erfolgen kann und nicht aus den Cache-Dateien!

Workflow Optimierung(noch von V12.5 jedoch auch für V16.1 noch sinngemäß genutzt werden): Klick!

Timeline-Auflösung:

Timeline Auflösung

Eine weitere Möglichkeit um eine flüssig abzuspielende Vorschau zu bekommen, ist die Reduzierung der Timeline-Auflösung. Im obigen Beispiel sehen wir dann nur noch die halbe Timelineauflösung im UI-Player.

Hardwarebeschleunigung:

Seit Version 15 bietet DaVinci Resolve folgende Hardwarebeschleunigung an:

  • Support für Hardware-Beschleunigung von H.264 und H.265 für NVidia 2K-GTX 960 Grafikkarte(GPU-0)
  • Support für Hardware-Beschleunigung von H.264 und H.265 für Intel Graphics HD-530(GPU-1)

Die H.265-Kodierungsmöglichkeit per Hardwareunterstützung ist für mich noch keine Option, da ich noch über keine geeigneten Wiedergabegeräte dafür verfüge.

Das große Rätsel bei Ertüchtigungen von vorhandenen Videoschnitt-PCs bei gestiegene Geschwindigkeitsanforderungen des benutzten Videometerials ist immer die Frage:
für welche Austauschkomponente - CPU, GPU, RAM-Speicher - gibt man Geld aus?

Ein unpassender Komponentenaustausch kann z.B. die Leistung der Netzteiles im PC überfordern und damit zu Betriebs-Ausfällen führen.

Den vorhandenen Rechner hier habe ich jetzt - 11/2019 - mit der brandneuen 4K-Grafikkarte GTX 1660 Super mit 6GB Speicher ausgestattet. Informationen zu dieser Grafikkarte gibt es hier: Klick!

Hierdurch gehören folgende Meldungen der Vergangenheit an:

GPU ist voll

GPU-Speichermangel-Meldung bei der alten 2K-GTX 960 Grafikkarte

Die neue Grafikkarte ist mit GDDR6-Grafikspeicher ausgestattet. Max. Framegröße der 4K-Grafikkarte:

Max. Framegröße

Max. Grafik- und Videoframegröße

GTX 1660 Super

Leistungsvergleich Quelle: Klick!

Die Grafikkarte zieht bei 100% Auslastung 125(alte GraKa 120) Watt Strom aus dem vorhandenen 450 Watt Netzteil. Im Leerlauf bwnötigt die Grafikkarte nur 12 Watt. Sie ist bis zu 1.800 MHz (Boost-Takt) schnell. Mit der 1-Click OC-Funktion erreicht sich bis zu 1.815 MHz.

NV-Cleaninstall: Klick!

GTX 1669 Super

Das Übertakten geschieht mit nur einem Klick in der Xtreme Tuner Plus Software.
In der NVIDIA-Systemsteuerung muss in den 3D-Einstellungen die CUDA-Option mit "Alle" aktiviert sein!

Die finale Kodierung mit dem aufgelegten ResolveFX Deflicker-Filter bei Einstellung auf "Advanced Controls" beträgt jetzt:

DVR-FPS-Rendern

Mehr als Echtzeit bei meinem FHD-Material(25FPS im Test), der Kauf hat sich gelohnt,
bei Progressivmaterial "Field Rendering" im Deliver-Arbeitsraum nicht einschalten!

Was hat der Grafikkartentausch gebracht?

  • NeatVideo 5.1.5 läuft  bei der FHD-Entrauschnung mit 17 FPS mit der neuen dedizierten CUDA-GraKa
  • Geringere CPU-Auslastung
  • Keine Vorschau-Engpässe mehr bei 4K-Videoschnitt mit dem üblichen Werkzeugfunktionen
  • Das PC-Netzteil muss nicht ausgetauscht werden
  • Bei geringer Auslasstung stehen die beiden 90mm Lüfter still, und höherer Last ist der PC nicht lauter als vor dem Grafikkartentausch, max. Temperatur bei der Grafikkarte 55°C

Natürlich gibt es noch viel bessere Grafikkarten für DaVinci Resolve 16, nicht aber unter 250 €uro!
Eine GeForce RTX 2070 Grafikkarte mit 8GB Speicher kostet z.B. doppelt soviel und sie benötigt ein stärkeres Netzteil!

Manche Intel PC-Systeme haben Schwierigkeiten mit Hardwarebeschleunigung mittels Intel-CPU-Graphics, es kommt sogar zu Abstürzen von DaVinci Resolve hört man. In diesem Fall kann man es mit abgeschalterter Hardwareunterstützung probieren, einfach mal im Gerätemanager die Intel Graphics abschalten(Gerät deaktivieren). Das Programm wird jetzt gezwungen mit der dedizierten Grafikkarte zu arbeiten.

Mit dem Blackmagic RAW Speed-Test habe ich die Eignung meines PCs für UHD-Material bis 2160p untersucht und zwar für das schwierigere RAW-Kameramaterial der Blackmagic Cinema Cameras. Für das RAW-Videomaterials benötigt man mehr PC-Leistung als ich es mit dem H.264/AVS Videomaterial aus meiner Panasonic FZ300 bekomme...

RAW Spee-Test

Für das von mir eingesetzte Aufnahmematerial ist der vorhandene
PC immer noch sehr gut ausgestattet!

Selbst Herr Wagner von der Filmpraxis hatte Schwierigkeiten mit einem ähnlichen PC wie dem meinen und zwar hatte er im Media-Pool keine Thumbnailanzeige für die importierten Clips. Der Grund war die Anschluss der dedizierten Grafikkarte plus Intel-Graphics an einem Monitor was früher Voraussetzung war für die Nutzung von Quick-Sync in EDIUS. Das ist allerdings bei der neuen EDIUS-Version nicht mehr nötig. Als Herr Wagner  die Anschlüsse auf zwei Monitore verteilte ist die Thumbnail-Vorschau in Davinci wieder korrekt angezeigt worden.

Meine zusammenfassende Erfahrung mit der Rendering-Performance bei Einsatz von ResolveFX - Filtern:

Wenn ich zwei Filter in die Node lege, z.B. "Deflicker" und "Dirt Remove", dann rendert die neue NVidia GraKa mit 6,5 FPS diese Aufgabe im Parallelbetrieb durch, mache ich es hintereinander mit beiden Filtern in getrennten Arbeitsgängen, dann wird mit je 34FPS gerendert in Einzelbetrieb ducrh. In der Summe ist der PC deutlich schneller mit der Aufgabe durcch - trotz zweier Arbeitsgänge als im Paralellbetrieb.

Wer Angst hat vor Qualitätsverlusten bei Mehrfachrendering, der sollte mit einem nahezu verlustfreien Coder rendern, z.B.. Grass Valley HQX.

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Mit DVR 16 werden hier meist FHD-Projekte 1920 x 1080 editiert wobei vorhandenes Hobby-Videomaterial von UHD auf FHD resampelt wird. Es ist im "Delivery-Arbeitraum" optional möglich auch in Ultra HD Auflösung zu exportieren trotz der Timeline-Einstellung auf FHD.

Nach dem Einbau der neuen Grafikkarte GTX 1660 Super mit 6-GB Speicher kann nun auch mit UHD-Projekteinstellungen arbeiten.

Nach dem in der "Database" der Projektname per "Create" angelegt worden ist, öffnet sich der "Edit-Arbeitsraum". Hier gilt: zuerst per File/Projekt Settings das Bearbeitungsformat vollständig konfigurieren, hier wird bestimmt mit welcher Framerate der Export später aus dem "Delivery-Arbeitsraum" erfolgen soll. Macht man das nicht und stimmt die Framerate des importierten Videoclips nicht mit der im Projekt Setting vorgegebenen Framerate überein, bekommt man folgende Meldung:

Framerate anpassen

In diesem Fall muss man sich verbindlich entscheiden welche Framerate das Projekt nach dem späteren Export haben soll. Wählt man "Change", dann wird die Framerate des importierten Clips übernommmen und das Project damit erstellt.  Das Project-Setting muss jetzt nur noch bezüglich der weiteren Eigenschaften editiert werden. Jetzt kann man alle benötigten Videoclips in den "Media Arbeitsraum" importieren und im Anschluss das "Storybord" entwickeln wie ich es weiter unten beschrieben habe: Klick!

Version 16.1: Vollbildvorschau auf dem Display 2(HDMI Intel Graphics HD 530):

Über "Windows-Taste + P" sind die zwei vorhandenen Display-Sichtgeräte hier auf "Erweitern" eingestellt.

Die Arbeitsräume können zwischen Single-Screen und Dual-Screen geschaltet werden und auch als Vollbildbetrachter für den Sekundermonitor aktiviert werden. Über den "Viewer" kann man in der PDF-Bedienungsanleitung 16.1 Seite 87 etwas nachlesen!

Den Vollbildbetrachter für den sekundären Monitor schaltet man ab der Update 16.1.2.026 wie folgt zu:

Im Menü [Workspace] muß der Dualmonitorbetrieb ausgeschaltet sein und die [Vollbildvorschau] dem Display 2 welches der HDMI-Anschluss an die Intel HD-Graphics 530 liefert zugeordnet werden. Die dedizierte NVidia-Grafikkarte liefert die GUI-Bildinformationen für das [Primary Display 1].

Vollbild

Um die Vorschau auf dem Display 2(HDTV) abzuschalten, muss man
bei Punkt 3 die Option "Video Cleen Feed" auf "None" setzen

Videoschnittarbeitsplatz:

Für die Vorschau auf HDTV verfüge ich über zwei TV-Geräte, den 24" HDTV direkt auf dem Arbeitsplatz rechts von dem PC-Monitor und weiter hinten an der Wand den größeren 46" HDTV. Der Signalweg von dem HDMI-Anschluß der Intel HD-Graphics 530 wird mit einem Bi-Direction Switch nach Wunsch auf den einen oder anderen HDTV umgeschaltet.
Den HDTV erkennt DaVinci bei Programmstart, wenn diese eingeschaltet sind und auch der HDMI-Input am HDTV aktiviert ist.

Das Display-Handling erfolgt über Untermenüs im Menü "Workspace" ganz oben am Bildschirm.

Wird kein HDTV erkannt, dann muss manuell über die Tastenkombination "Windows + P" die Windows Projektion auf "Erweitern" umgestellt werden. Bleibt der Dualmonitorbetrieb ausgeschaltet, und ist das Primary-Display links(27" GUI-MONITOR) aktiv, dann kann man per "Video Clean Feed" mit "Generic PnP Monitor":

Umschltung auf HDTV

auf HDTV-Betrieb für die Vorschau geschaltet werden. Mit "None" schaltet man den HDTV-Betrieb wieder aus.

Vollbildvorschau

                          27" GUI-MONITOR                                                            24"/46" GRADING-DISPLAY(HDTV)

Die Vorschau läuft flüssig mit den von mir konfigurierten Settings mit der vier Jahre alten Technologie meines Intel PCs  in meinem Testprojekt mit fünf übereinander liegenden Videospuren und verschiedenen Filtern wie Entrauschung und Stabilisierung, wobei dort ein Abschnitt mit vier PIP-Videospuren vorhanden ist, absolut geschmeidig und ohne Ruckler.

Wird der "Dual-Screen" Betrieb aktiviert, dann bekommt man einen erweiterten Arbeitsbereich über zwei Bildschirme:

Dualscrennmodus

Den "Dual-Screen" Betrieb, kann man seit Version 16.2 auf HDTV-Vorschau Betrieb über "Generic PnP Monitor" zuschalten. Sichtbar wird die Vorschau allerdings erst wenn der "Dual-Screen" Betrieb abgeschaltet wird!

Wie das Ergebnis aussieht kann ich derzeit auf meinem Acer-Monitor am PC mit 250 cd/m² = NITS kontrollieren.
"Für das Auge ist ein Wert um die 250 bis 300 cd/m
² optimal" schreibt Prad, weil man nicht so schnell ermüdet!
Bei meinem Samsung HDTV steht: "Dynamisches Kontrastverhältnis: Mega Contrast" dazu habe ich die Info gefunden:
370 cd/m² = NITS.

Blackmagic hat für den hier beschriebenen Doppelmonitorbetrieb mit oder ohne HDTV-Vollbildvorschau eine Entwicklung bis zu der Version 16.2 benötigt werden. Jetzt ist das für meine Ansprüche vorbildlich gelöst worden.

Eine spezielle Video-Displaykarte wird nicht benötigt, an Bord meines PC-Systemes sind ja schon zwei unabhängige Video-Grafik System vorhanden die nun auch genutzt werden können!

Multimedia-Tastatur

Multimedia-Tastatur

Es gibt spezielle Tastaturen für DaVinci Resolve mit Tastaturbeschriftungen von Blackmagic und Logi sowie "Micro Panel" um damit schneller zu editieren. Für mich reicht die obige Multimedia-Tastatur und eine Tabelle mit den Tastenbelegungen - [Keyboard Customization] im Menü ganz oben links unter [DaVinci Resolve] zu finden - die man sich von selbst mehr und mehr im Gedächntnis einprägt im praktischen Betrieb.

Der Vorteil in der Version 16.1: Das kleine Player-Fenster z.B. im Color-Arbeitsraum bleibt jetzt erhalten, zusätzlich hat man nun auf dem zweiten Display eine vollauflösende Player-Vorschau von der Timeline - in meinem Fall auf einem 46" HDTV - um das Bild so  zu sehen wie es eben auf dem TV aussehen wird nach der Farbkorrekur bzw. dem Grading mit Kontrolle der diversen anderen Eigenschaften wie Bildruhe, Bildschärfe, Rauschverhalten etc...

Die sichtbare Qualität der Vorschau hängt von dem gewählten Codec für die Vorschau und die Wiedergabeauflösung ab, z.B. Avid DNxHR(High Resolution mit 220 Mb/s!).

Bei aktivierten Fullscreen-Vorschau ist die Taskleisten verdeckt, an andere Programme kommt man aber über die "Windows-Taste" oder über das Menü "Workspace" wenn die Option "Full Screen Window" ausgeschaltet wird. Man kann dann immer zwischen der DaVinci-Anzeige und dem von der Taskleiste gestarteten Programm hin- und her wechseln.

Audio: Wahl der Geräteausgabe

Audio-Ausgabewahl

Wird das zweite Wiedergabegerät(Samsung-TV) eingesetzt kann per HDMI-Verbindung auch der Ton über das Intel(R) Display abgespielt werden.

Übersicht über die Leistungsmöglichkeiten von DaVinci Resolve Studio:

Früher ist DaVinci Resolve am Ende der Produktionskette eingesetzt worden, für das Grading. Der eigentliche Schnitt war erledigt ebenfalls der Ton. Nach dem Grading ist dann das Video zusammengesetzt worden. Heute  will der Hersteller schon bei dem Videoschnitt(noch nicht so gut wie EDIUS!), der Audiobearbeitung sowie der Effekt- und Compositing Ausstattung von Videos mitmachen, dafür gibt es verschiedene Arbeitsräume im Programm:

  • Fähigkeiten des Media- und Delivery-Arbeitsraumes: Klick!

  • Fähigkeiten des CUT-Arbeitsraumes: Klick!

  • Fähigkeiten des EDIT-Arbeitsraumes: Klick!

  • Fähigkeiten des Color-Arbeitsraumes: Klick!

  • Fähigkeiten des Fusion-Arbeitsraumes: Klick!

  • Einführung in die Audio-Fairlight Postproduktion: Klick!

Die Arbeitsräume - Cut, Fusion und Fairlight - sind nicht Gegenstand meiner folgenden Ausführungen, sie werden teilweise nur mit einigen Sätzen gestreift. Der praktische Nutzung der Delivery-Arbeitsraumes wird hier z.B. an mehreren Stellen behandelt.

Spezielle DaVinci Resolve Tastatur für "Geldige": Klick!, Preis: Klick!

Logic-Keyboard mit Tastaturbeleuchtung für den kleineren Geldbeutel: Klick!


Linktipp "DVI und HDM
I - Unterschiede bei Farbmodell, Farbtiefe und Dynamik" -
Klick!

Workflow - Tippsammlung

Hier nun einige Tipps, die für meine persönliche Videoschnittarbeit wichtig sind/waren.


Start mit dem Video-Projektsetting:

Für jedes Video welches ich erstelle wird zunächst ein Projektsettimg mit Festlegung der Auflösung für den Videoschnitt mit Bildwiederholrate mit welcher der Videoexport später erfolgen soll angelegt

Ich filme mit drei verschiedenen Kameras, die wie folgt eingestellt sind:
  • Panasonic DMC-FZ300. Auflösung 3120 x 2140, Bildwiederholrate 29.97 fps
  • Smartphonekamera Huawei Mate 20 Pro, Auflösung 3120 x 2140, Bildwiederholrate 29.97 fps
  • GoPro Hero 7 Black: Auflösung 2704 x 1520, Bildwiederholrate 59,94 fps*
* diese Bildwiederholrate wird nur vorsorglich so aufgenommen, falls aus der Aufnahme in DaVinci Resolver Zeitlupen-Sequenzen erstellt werden sollten.

Die hohe Aufnahmeauflösung erlaubt mir einen kreativen Videoausschnitt zu nutzen und mit PAN & ZOOM auf der Timeline zu arbeiten.


Dieses Videomaterial wird in einer Timeline-Auflösung von 1920 x 1080 mit einer Bildwiederholrate von 29,97 fps editiert und auch so exportiert. Dafür habe ich mir ein Template-Video angelegt welches sich in der Database-Projektsammlung befindet, was die Sache vereinfacht.

Hintergrund-Speicherung

Wichtig ist in den Projektsetting die Aktivierung der Projekt-Hintergrundspeicherung "Live Save"
die von DaVinci Resolve automatisch erledigt wird nach Aktivierung.

Anpassen von Frameraten:


Linktipp: Klick!

Storybord direkt in DaVinci Resolve entwickeln:

Um ein übersichtliches Storybord zu entwickeln geht man in der Media-Arbeitsraum(1.), öffnet dort zuerst die Media Storage, dann wird ein Verzeichnis geöffnet mit den Clips die man für das neue Projekt benötigt.

DVR Storybord


Im nächsten Schritt legt man unter "Master(2.)" ein neues Verzeichnis an mit dem Namen "Storybord". Jetzt kann man aus der geöffneten Media Storage die Clips in der gewünschten Reihenfolge auf dem Storybord ablegen. Das war es schon.

Öffnet man jetzt der EDIT-Arbeitsraum, dann sind dort sofort die Clips in der Storybordreihenfolge(3.) zu sehen -
verschieben kann man die Clips im Storybord leider nicht mehr - und man kann mit dem Editing beginnen.

Alternatives und flexibleres Storybord:

Gerne erstelle ich auch die Storybords mit EDIUS Mync. Die Clips kann man dort der Story folgend einordnen und verschieben sowie per Grobschnitt zuschneiden. Es wird eine verlustfreie Storybord-Datenbank als  FCP XML generiert die auch verlustlos dann von DaVinci Resolve eingelesen werden kann.

Clip-Attribute ändern:

Bevor die Clips aus dem Media-Pool in die Timeline gezogen kann man noch die Clip-Attribute überprüfen und ggf anpassen.

Clip-Attribute

Neben den üblichen Clip-Attributen kann man hier z.B. auch Super Scale aktivieren.

Interlaced Medien werden durchgängig unterstützt:

Wenn die Checkbox "Enable video field processing"  in Project Settings/Master Settings aktiviert ist, werden alle Vorgänge intern mit getrennten Feldern wegen der Feldintegrität bearbeitet.

Im Mediapool kann man die Clipattribute festlegen ob das obere oder untere  Feld dominant sein soll.
Die automatische Einstellung macht die Auswahl der Felder selbstständig.

Es gibt zwei Fälle in denen man die Einstellung deaktiviert lassen soll:
  • wenn man mit Progressiv-Videos arbeitet damit die Bearbeitungszeit nicht unnötig verlängert wird.
  • wenn man interlaced Clips in einem Progressiv-Project nutzt und beabsichtigt die Checkbox "Enable video field processing" ausgeschaltet zu lassen. Dann wird Checkbox "Enable Deinterrlacing" für alle Clips deaktiviert.
Weitere Informationen findet man in der Bedienungsanleitung Kapitel 14.

Version 16.1: Timeline-Skalierung verbessert:

Timeline-Lineal

Zumindest kann man die Skalierung so einstellen, dass auf dem Lineal z.B. 4,8,12,16 Sec... klar erkannt werden können. Für den Schnitt ist das schon eine gute Orientierung im die benötigte Cliplänge zu bestimmen.

Timeline-Streckung

Schnelle Timeline-Streckung

Clip-Zeitdauer im Timelineprojekt:

Packt man z.B die rechte Clipkante mit gedrückter linker Maustaste an bekommt man die Anzeige auf schwarzen Grund wie lang der Clip auf der Timeline abgespielt wird(6 Sekunden und 7 Frames) und wieviel davon rechts abgeschnitten worden ist(23 Frames), wenn die Clipkante(rot) etwas nach links bewegt wird und wieder zum Schnittpunkt zurückführt.

Clip Abspiellänge auf der Timeline

Lange gesucht und doch gefunden: Strg + D Taste und es geht ein kleine Fenster "Change Clip Duration" auf in welches man die Abspielzeit des Clips eingeben kann.

In der Listenansicht des Mediapools findet man die kompletten Eigenschaften des Videoclips tabellarisch gelistet, auch die gesamte Abspielzeit(Duration) im ungeschnittenen Zustand.

Video Transition - Überblendung richtig vorbereiten:

Video Transition

Damit eine Videoüberblendung weich und ohne Ruckler läuft, bedarf es einer Vorbereitung der beiden Videoclipenden.
Bei einer Cross Disolve Überblendung von einer Sekunde Dauer bei 60p Mateial muß man links und rechts von dem Clipstoß um je 30 Frames die Clips einkürzen damit genügend Blending-Material vorhanden ist. Ist das nicht der Fall, , dann werden einfach Zwischenbilder als Stabdbilder dort eingerechnet was dann auch zum Projektionsstillstand für eine gewisse Zeit führt und sich dies als Ruckler bemerkbar macht.

Timeline View Options:


Im Falle von Resolve 16.1.2 reibt man sich zunächst die Augen, wohin die Einstellungen für die Timeline View Optionen vom alten Platz verschwunden sind?

Timeline View Options

Wer sucht der wird fündig, man hat den Button ganz links am Rand der wenig gefüllte Button-Schalterleiste über der Timeline in dieser Version jetzt angeordnet!

Bildgenau Videos schneiden im CUT-Arbeitsraum: Klick!

Picture in Picture Tutorial:
Klick!

Picture in Picture Tutorial with Border: Klick!
PIP-Border

Erstellt mit Hilfe einer Farbmatte, in EDIUS geht das eleganter per Layouter, sogar mit abgerundeten Ecken:
Effect Library/Toolbox/Generators/Solid Color


Split Screen Tutorial:
Klick!

Abspielgeschwindigkeit von Videosequenzen auf der Timeline ändern:

  1. Mit einem Rechtsklick auf das Video öffnet sich ein Kontexmenü. Hier wählt man "Change Clip Speed"
  2. Der Prozentwert der Speedänderung wird nun verkleinert oder vergrößert
  3. Mit "Change" wird das Ergebnis übernommen
Retime Controls - Speed Ramp, SloMo, Reverse Video and Freeze Frame: Klick!

Dieses Tutorial zeigt eine einfache Möglichkeit um Videoclips in Resolve 16 um Zeitlupe, Speed Ramp, Reverse Video und Standbildeffekte herzustellen.


Framerate bei abgeschlossenen Projekt  ändern:

Legt man ein neues Projekt an, muss man bezüglich der Framerate genau überlegen was man als Exportdatei benötigt.
Es kann passieren, dass man erst vor dem Export bemerkt, dass man für die Projekteinstellung eine verkehrte Framerate eingestellt hat. In der aktuellen Projekteinstellung kann man die eingestellte Framerate in daVinci Resolve  leider nicht ändern, bei anderen Programmen schon..

Es gibt aber einen Ausweg:

Man kann eine zweite Timeline  generieren mit der gewünschten neuen Bildwiederholrate und das geht so:
  • Vorhandene Timeline komplett markieren und in die Zwischenablage kopieren(Ctrl+C)
  • New Timeline(Ctrl+N) aufrufen und auf [Use Custom Setting] klicken sowie [Create]
  • Die Timeline-1 verschwindet und an dieser Stelle erscheint nun die neue leere Timeline-2
  • Jetzt die Projektsettings für die Timeline-02 mit neuer Framerate vollständig eingeben, nicht aber interlaced...
  • Nun den in der Zwischenablage gespeicherten Inhalt der Timeline-1 in die Timeline-2 einfügen(Ctrl+V)
Damit ist alles erledigt, jetzt kann man den Export mit der neuen Framerate durchführen.

Videonachstabilisierung im Edit- bzw. Color-Arbeitsraum

Die Wahl des Stabilisierungsverfahrens erfolgt über das unscheinbare Drei-Punkt Menü rechts oben:

Den Classic Stabilizer(Seite 2666 der Bedienungsanleitung) kann man im Color-Arbeitsraum aktivieren und mit weitreichenden Parametern bedienen. Die "klassischen" Steuerelemente für den Bildstabilisator, die in DaVinci Resolve Version 12.5 und früher verfügbar waren, sind weiter verfügbar. Man findet diesen Stabilisierer im Optionsmenü der Tracker-Palette.

Classic Stabilizer

Man setzt diesen Stabilisierer für spezielle Fälle ein, über die Wirkungsweise muss man sich intensiv einarbeiten.
Es handelt sich um einen Zwei-Pass Stabilisierer der im ersten Durchlauf die Bewegung analysiert und im zweiten Durchlauf die eigentliche Stabilisierung durchführt.

Bei dem Ein-Pass Stabilisierer(Seite 2665 swe Bedienungsanleitung) kann man die GPU-Beschleunigung nutzen, damit kann die Bedienung wahlweise im Edit-Arbeitsraum oder Color-Arbeitsraum mit weniger Einstellparametern durchgeführt werden. Dieser Stabilisierer ist standarmäßig in DaVinci zur Nutzung aktiviert.

Stabilisiererwahl

Mit dem Ein-Pass Stabilisierer kann man deutlich schneller arbeiten!

Stabilisierung im Edit-Arbeitsraum

Man kann mit oder ohne "Camera Lock" nach drei verschiedenen Methoden automatisch stabilisieren mit den Eigenschaften:
"
Perspektive", "Similarty" oder "Translation".
Alternativ kann man die Stabilisierungswerte selbst einstellen:
Ein "
Cropping Ratio" von 1 verändert nichts,
ein höherer "
Smooth-Wert" glättet die Kameraaufnahme mehr als ein kleinerer Wert.
Der "Strenght-Wert" entspricht der max. Stabilisierungseffektivität.

Während der Stabilisierungszeit kann man sich von dem Fortschrittsbalken unterhalten lassen, weil der Vorgang leider nicht im Hintergrund abläuft sobald man  "Stabilize" betätigt.

Für die Stabilisierung wird in das sichtbare Frame hineingezoomt per "Zoom", dafür benötigt man Reservematerial in höchster Auflösung was bei mir kein Problerm ist weil ich immer UHD-Aufnahmematerial in einer FHD-Timeline finalisiere.

UHD in FHD

Reserveraum bei Stabilisierung von Freihandaufnahmen,
auch für PAN&ZOOM-Fahrten

Bevor man an den Stellschrauben der "Stabilization" anfängt zu drehen muss man sich vor Augen führen welche Szenenart man eigentlich vor sich hat:

/1/ Statische Freihandaufnahme aus dem Stand heraus?
/2/ Schwenken horizontal/vertikal aus dem Stand heraus?
/3/ Schwebeaufnahme vom Fahrrad aus mit der Hypersmooth der GoPro Hero 7 Black?

Die Option "Camera Look" kommt bei mir nur im Aufnahmefall /1/ zum Einsatz.
Die Option "Zoom" setze ich in allen Aufnahmefällen ein die nachstabilisiert werden sollen, da ich immer 4- oder 2,7K-Aufnahmen zu Verfügung habe die zu FHD auf der Timeline verarbeitet werden.

Empfehlenswert ist es die Stabilisierungsversuche mit den Standard-Einstellwerten zu beginnen.

Insbesondere bei der Aufnahmeart /3/ -Schwebeaufnahmen" ist größte Sorgfalt nötig damit es in der Schwebebewegung nicht zu unerwünschen Rucklern kommt sondern eine glatte Bewegung sichergestellt wird. Eigentlich muss man die Aufnahmen der Hero 7 nicht nachstabilisieren weil die Stabilisierung bereits bei der Aufnahme mittels Hypersmooth schon sehr gut gemacht worden ist.
Ich selbst führe die Nachstabilisierung im Modus
"Translation" durch, nur in diesem Modus  kann man die Intensität der nachträglichen Glättung mit dem Parameter "Smooth" bestimmen. Es wird eine mathematische Glättung auf die analysierten Daten angewendet, um unerwünschte Bewegungsruckler zu eliminieren. Niedrigerer Werte führen zu weniger Stabilisierung, während höherer Wert besser den Clip stabilisieren.

Ergebnis der Bewegungsanalyse bei der Fahrt mit dem Pedelec in einer Ortsgasse:

Bewegungsanalyse

Man sieht hier welchen Einfluss das abwechselnde Pedaltretten(Tilt) und die Lenkbewegung(Pan) die Stabilität im Video beeinflusst hat. Wenn man die kamera am Helm befestigt und von dort aus filmt sind die Ausschläge nicht so deutlich, weil unser Gleichgewichtssinn entgegen der Bewegung des Fahrrades arbeitet..

Tipp dazu: Klick!


Erweiterter Stabilisieungstipp - weich beginnen und weich ändern, sowie per Fusion-Tracker:
Klick!

Videobildstabilisierung in Fusion:

Wie das realisiert wird, wird sehr schön hier erklärt: Klick!

Mit Dynamik Zoom Bilder und Videos animieren:

Es geht sogar ohne Keyframe, dazu findet man hier eine sehr gute Erklärung: Klick!

Vertikale Zoomfahrt

Im roten Rahmen liegt das Hochkantbild,
im grünen Rahmen findet die vertikale Zoomfahrt statt

Ideales Werkzeug für die Slide-Show generierung!

Ken-Burns Effekt generieren: Klick!

Video- und Audio Inspector im Edit-Arbeitsraum:


Neu in der Version 16!

Video-Inspektor  Audio-Inspector

Der Inspector im Edit-Arbeitsraum bietet in der Version sehr viele Einstelloptionen für Video & Audio auf der Timeline.

Sehr wichtig, man kann mit dem Videoinspector auch Verkantungen beseitigen und mit Bildausschnitten arbeiten sowie sog. PIP-Montagen generieren. Aufnahmefehler mit 4K-Aufnahmen in 2K-Timeline korrigieren = Revolution im Videoschnittbereich): Klick!

Verkantung, Tilting

Tilting 4K auf 2K: Frame aus dem obigen Panasonic Demo-Video

In einer FHD-Timeline(weiss eingezeichnetes äusseres Rechteck) würde man bei grösseren Verkantungen schwarze Ecken bekommen. Um das zu verhindern zoomt man soweit in das Motiv hinein bis max. 1:1 Pixelebene die als Schnittreserve das 4K-Ausgangsmaterial bietet. Jetzt bekommt man bei einem finalen Export der Videoclips ein FHD-Video ohne Schärfeeinbruch und ohne Verkantung in bester Auflösung.

Wie sieht das aber aus, wenn wir von FHD-Timeline ein UHD-Video nach dem Export haben möchten?
Wenn wir das versuchen, dann erscheint folgende Warnung:

Warnung zu der Auflösung

Legt man Wert auf höchste Videobild-Qualität nach dem UHD-Export, dann muss man zuerst in dem Projektsetting die Timeline-Auflösung von FHD auf UHD umstellen. Damit aber die schwarzen Ecken nach Beseitigung der Verkantung im UHD-Video nicht zu sehen sind muss DaVinci Resove ein Upscaling durchführen also das UHD-Frame vergrössern. In diesem Fall würde die Bildqualität abnehmen für das finale UHD-Video. Man hier mit der Funktion "Super Scale" im Edit-Arbeitsraum entgegen wirken um den Schärfeverlust möglichst gering zu halten.

Besser wäre es natürlich, wenn man 6K - Nativ-Kameramaterial hätte zum Ausgleich von Verkantungen oder Auswahl von Motivausschnitten. Allerdings hat man mit 6K-Nativ-Video auf 4K-Finales-Video nicht den Ausgleichsspielraum wie man es hat von 4K-Nativ-Video auf 2K-Finales-Video!

"Super Scale" High Quality Upscaling:

Super Scale 2x

Aus SD oder HD heraus werden 2-, 3- und 4-fache Skalierungsmodi möglich. Einzelheiten dazu im Handbuch ab Seite 235. Man legt z.B. ein FHD-Projekt an und legt dort in die Timeline eine SD-Aufnahme rein die per Super Scale-Tool gestreckt werden soll. Super Scale verwendet einen fortschrittlichen Algorithmus der die Bilddetails beim Vergrößern verbessert. Im Edit-Arbeitsraum klickt man mit der rechten Maustaste auf den Clip und dann auf "Clip-Attribute", es öffnet sich ein Fenster  und am unteren Rand finden wir folgende Schalter:

Super Scale-Tool

Die Schalter Sharpness und Noise Reduction helfen bei  der Feinabstimmung der Größenänderung.


Zusammenarbeit mit anderen Programmen:

Aus Resolve heraus kann man auch andere gute Tools, etwa Prodrenalin V2-Plus nutzen um dort zum Beispiel die Stabilisierung incl. Rolling-Shutter Korrektur per Mercalli V4 - besser für Freihand-ActionCam Aufnahmen - durchzuführen, gleichzeitig auch die 170° - Aufnahme entzerren. Die Stabilisierung von Erschütterungen, Verzerrungen, Wabbeln und Stauchungen gelingt hier deutlich besser. Im Mediapool klickt man auf den gewünschten Clip mit der rechten Maustaste, es geht ein Kontexmenü auf, dort aktiviert man per "Open File Location" das Verzeichnis mit dem Originalclip. Jetzt kann man mit der rechten Maustaste den betreffenden Clip anklicken und holt den Clip per "Öffnen mit" in Prodrenalin auf die Desktop-Oberfläche. Nun kann man die Stabilisierung durchführen und den Clip z.B. im praktisch verlustlosen Grass Valley HQX-Codec exportieren. Man schließt jetzt Prodrenalin und holt sich den extern  stabilisierten Clip in Resolve auf die Timeline.

Mit ProDRENALIN 2.0 kann man ferner das Material nach opt. Szenenwechselerkennung ganz einfach trennen und z.B. im "verlustlosen" HQ-AVI-Codec exportieren für das Editing in DaVinci Resolve.

Szenenerkennung in per proDrenalin

ProDrenalin verfügt darüber hinaus neben der Fischauge-Behandlung verzerrter Action-Videokameraaufnahmen auch viele Effektvorlagen zur Grundbehandlung der Kameraaufnahmen und den hervorragenden vollautomatischen Mercalli V4 Videostabilisierer mit drei Stabilisierungsstufen für schwierige Fälle - z.B. AcionCam-Aufnahmen(mit Profillisten)/Freihandaufnahmen mit langen Brennweiten - incl. Rolling-Shutterkorrektur. Intrinische Änderungen der Kameraoptik/Ausgabeoptik ist durchführbar ebenso die Farbverstärkung.

Timeline-Schnitt für verlustfreie Bearbeitung aus DaVinci Resolve für EDIUS Pro 9.5 speichern:

DVR-Timeline für EDIUS

Diese Steuerungsdatei kann EDIUS Pro 9.5 in die eigene Projekttimeline einlesen und dort kann man dann in EDIUS damit den Videoschnitt fertigstellen, vorausgesetzt EDIUS kann die Kodierung des Original-Videomaterials welches in DaVinci importiert worden ist einlesen - vorher überprüfe. Gegebenenfalls muß das Videomaterial erst neu für die Kompatibilität kodiert werden!

Timeline-Schnitt für verlustfreie Bearbeitung aus EDIUS Pro 9.5 exportieren:

DaVinci Resolve erwartet von EDIUS eine AAF-Datei die zu importieren ist. Wie man diese Datei In EDIUS erstellt kann man in in der EDIUS-Hilfe nachlesen, dort unter Suche AAF eingeben und die spezifischen EDIUS-Anweisungen für DaVinci beachten(Voreinstellung Typ 4). In DaVinci Resolve wird der Import der AAF-Datei über "File" auf der Kopfleiste, dann "Import Timeline" und "Import(AAF...)" gestartet...

Tipps von der "Filmpraxis":
  • Kompletten Schnitt austauschen z.B. für Farbkorrektur: Klick!  
  • Austausch von nur einem Clip um z.B. ein Objekt zu entfernen: Klick!

Die neue Version 16.2 enthält auch Verbesserungen beim AAF-Import und -Export, wobei Dinge wie AAF-Dateien, die Multi-Channels enthalten, automatisch als verknüpfte Gruppen erkannt werden. 

Mit Aquasoft DiaShow 11 Ultimate kann man mit den dort angebotenen Vorlagen relativ schnell schöne Titelanimationen, Flexi-Collagen, Routenanimationen etc. generieren und diese dann in ein DaVinci-Projekt einfügen per verlustlosen Grass Valley HQX-AVI Dateiaustauschformat.

Aquasoft Animation

Titelanimation aus Aquasoft DiaShow 11 Ultimate

Die Zeitlupenfunktion mit Optical Speed Warp ist in DaVinci Resolve Studio 16 stark verbessert worden.


Abspielgeschwindigkeit
von Videos ändern(z.B. in Zeitlupe), auch hier "kann" man mit Optical Flow das Ergebnis verbessern.

Zeitlupe

Schnelleinstellung im Edit-Arbeitsraum: Clip für Zeitlupe markieren, im Inspector z.B. [Optical Flow] als Eigenschaft bei [Retime And Scaling] festlegen, mit [Strg+R]  [Retime Control] aktivieren, auf dem Clip kann man jetzt die Zeitlupe einstellen(z.B. 75% wie im Timelineausschnitt oben), [Render Cache] User starten per [Leertaste] und warten bis über dem Clip die kompl. Linie blau wird, jetzt kann man den Clip in Zeitlupe abspielen.

PitchCorrection

Durch die "Pitch Correction" wird der Ton ebenfalls schneller oder langsamer,
die Tonhöhe bleibt aber gleich



Sehenswertes Tutorial mit erweiterten Funktionen: Klick!


Standbild(Frame) aus einem Videoclip generieren:

vergeblich sucht man die Bedienungsoberfläche von DaVinci ab nach einem Schalter mit Fotoapparat-Symbol dafür(wie etwa in EDIUS oder anderen Programmen), es ist komplizierter als man denkt ein simples Frame zu bekommen.

GeabbStill

Zunächst wechselt man in den "Color Arbeitsraum" und stellt den Cursor auf die Stelle aus der ein Frame herausgezogen werden soll und klickt mit der RMT in das Playerbild. Standardmäßig wird das Frame in der "Gallery" abgelegt, von hier aus kann man das Frame nun in JPEG, TIFF etc. in ein Footage-Sammelverzeichnis exportieren und von dort aus auf die Timeline legen. Wenn man es in (1) als "Reference Mode" auf "Timeline" einstellt, geht das Frame direkt zu der Timeline.


Eine einfachere Möglichkiet ergibt sich, wenn man sich einfach mit dem Windows-Dateiexplorer den Clip im Verzeichnis herraussucht und diesen mit dem Player MPC-HC öffnet und in voller Auflösung die geeignete Stelle heraussucht und sich dann ein Screenshoot anfertigt und einem extra Footage-Verzeichnis ablegt. Dieses Frame kann man dann direkt auch aus dem Windows-Dateiexplorer in die DaVinci Timeline importiertieren.

Resolve FX Revival Plug-in zur Beseitigung von Schäden am Film und Qualitätsproblemen

Diese für mich als Schmalfilmdigitalisierer wichtige Filtergruppe findet man im Chapter 136 der Bedienungsanleitung ab Seite 2564 bis 2576.

Restaurierungsfilter

Diese Filtergruppe ist für mich sehr wichtig, spart man sich doch eine Menge Geld für die Beschaffung von geeigneten Plug-in für mein Standartschnittprogramm EDIUS Pro 9.5. Der Kaufpreis  vom DaVinci Resolve Studio fällt da kaum ins Gewicht angesichts der umfangreichen Zusatzfunktionen.

Diese Plug-in Filter benötigen eine hohe Rechnerperformance für den finalen Datenexport. Mit dem Deflicker-Filter z,B. läuft die Export-Finaliierung von HQ-AVI Videomaterial 1920x1080-25p auf meinem derzeitigen Rechner(noch mit der NVidia GTX 960) nur mit 6,7 B/Sec, einem ähnlichen Wert wie im Falle von NeatVideo pro in EDIUS.
Für eine Stunde Restaurierung mit dem "Deflicker-Filter" z.B. braucht mein derzeitiger Rechner über vier Stunden für die finale Renderzeit in H.264(MP4). Das schafft aber mein jetziger Rechner ohne zu Überhitzen bei den langen Laufzeiten in sehr guter Qualität.

Der Rechner ist durchaus noch nicht ausgelastet mit:

  • CPU ist zu 47% ausgelastet 
  • NVidia GPU zu 7%
  • Arbeitsspeicher zu 40%
Die Rechner-Aufrüstung mit der neuen Grafikkarte GTX 1660 SUPER brachte hierfür eine deutliche Verbesserung.
Ich lege nie mehr als einen Filtereffekt aus der Revival-Filtergruppe auf, da das herausrendern dadurch stark abgebremst wird. Besser ist es z.B. "Automatic Dirt Removal" erst im zweiten Renderinggang aufzulegen nach "Deflicker", dann läuft das Rendering auf dem derzeitige Spar-Rechner in beiden Arbeitsgängen jeweils mit der Echtframezahl durch. Renderingverluste sind nicht zu befürchten, wenn man mit einem Intraframe-Codec kodiert, z.B. mit GV HQX-AVI.

In einem Test mit zwei Filtern aus der Revival-Filtergruppe plus Filmkornentrauschung zeigt der Taskmanager folgende Auslastung der beteiligten Hardware:

Performance mit FX-Filter

Die Hauptarbeit hat die neue Grafikkarte(GPU1) übernommen, die CPU hat wenig zu tun.
Die GPU 0 ist nur für die Vorschauausgabe auf dem 46" HDTV zuständig:
Der Arbeitsspeicher ist nur zur Hälfte ausgenutzt...


Ein PC-System mit mehreren Daten-Autobahnen(die Intel 9900K -CPU verfügt über 8 Hardware-Threads die CPU in meinem Rechner verfügt lediglich über 4 Hardware-Threads), wäre aus heutiger Sicht wohl genau richtig
, für mich zeigen sich dafür aber unvertretbar hohe Anschaffungskosten am Horizont.

Wirkung der programmeigenen Entrauschung in DVR 16:

Die Einstellungen nimmt man in Temporal NR und Spatial NR im Color-Arbeitsraum vor...

Temporal NR wird von Fachleuten höher geschätzt weil in diesem Fall auch die Zeitachse(Motion-Wert) mit einbezogen wird. Mit den nachfolgenden Frames. Spatial NR greift dagen sehr stark ein ohne Berücksichtigung der Zeitachse.

  • Luma: Luminanzrauschen(Helligkeitsrauschen)
  • Chroma: Frabrauschen, die Einstellwerte sollten hier 2-3x höher liegen als bei Luma

Entrauschen

Ganz wichtig ist es die Wirkung der Einstellungsparameter in der Vollbildvorschau auf dem zweiten Display - bei mir ein HDTV - zu kontrollieren. Es wird empfohlen die Entrauschung nacheinanderm also zuerst "Temporal", dann "Spatial" durchzuführen. DaVinci Resolve Studio arbeitet bei der Entrauschung sehr zäh, der Vorgang sollte am Ende der Nachbbearbeitungskette erfolgen, siehe: Klick!

Video-Tipp 1: Noise Reduction Tools and Techniques in DVR-Studio: Klick!
Video-Tipp 2: Wie reduziert man das Rauschen ohne Plug-in?: Klick!

Videos kontrastreicher und schärfer aussehen lassen mit "Contrast Pop":

Länger schon ist bekannt, dass man durch geschickte Kontraständerung Videos nachschärfen kann ohne einer sichtbaren Kantenaufsteilung. Man setzt dafür "Contrast Pop" ein um ein kontrastreiches Video im Mitteltonbereich mit einem überragenden Schärfeindruck oder ein weiches und eher unscharf aussehendes Video zu generieren.

Contrast Pop

Mit dieser Regler-Palette kann man eine sehr individuelle Behandlung durchführen, siehe auch 16.1 - Bedienungsanleitung auf Seite 2535. Das alles spielt sich im Mitteltonbereich ab, die sicheren Bereiche z.B. im rec 709 Farbraum werden dadurch nicht überschritten.

Ergebnis

Ergebnis: Schmalfilmdigitalisierung rechts mit Contrast Pop behanadelt

Tutorial: Klick!

Flicker im Video durch die landespezifische Lichtquellen-Frequenz:

Kunstlicht kann störende Flicker im Videobild verursachen wenn man sich mit der Verschlusszeit der Kamera nicht an die 180° Aufnahme-Filmerregel hältt.

DaVinci Resolve verfügt über den Resolve-Deflicker, auch der kann leider nicht in allen Fällen helfen. Der Deflicker bietet  drei verschiedene Settings an um den Flicker aus dem Video-Clip herauszurechnen:

  • Timelapse, bei flackernder Belichtung in Zeitraffer-Clips
  • Fluoro Light, bei GOP-Flackern durch Fluorreszensbeleuchtung
  • Advamced Controls, bei Flackern in digitalisierten Zelluloidfilmquellen

Oft ist es schwierig herauszubekommen mit welcher Frequenz das Flickern auftritt um die Settings entsprechend anzupassen. Bei Kamera-Videoaufnahmen bekommt man das aus den Eigenschaften des Videoclips die Media-Info leicht heraus, z.B. Aufnahmen in 30p und nur ein Referenzframe bedeutet, das jede Sekunde eine Belichtungsänderung auftreten kann.

Einen einfachen Trick zeigt der bekannte Profi-Videofilmer Philipp Bloom ohne spezieller Deflicker-Filter: Klick!
Macht man  das in DaVinci Resolve z.B. mit drei statt zwei übereinander liegenden Videospuren bei denen die zwei oberen um jeweils ein Bild nach rechts versetzt sind, dann verschwindet das Flickern der punktförmigen Lichtquellen fast vollständig. Der Opacity-Werte der beiden oberen Spuren kann man unterschiedlich verteilen(z.B. 60% Spur 2 und 40% Spur 3, damit halt das best mögliches Ergebnis dabei herauskommt..

  Bloom Deflicker Trick

In vielen Fällen wird der Bloom-Trick schon zufriedenstellen!

Ergebnis von zwei Entflickerversuchen um punktförmiges Flickern zu entfernen!

Das funktioniert oft sehr gut und zwar völlig kostenlos!

GOP-Flicker in localen Flächenbereichen bei Bewegungsaufnahmen(Schwenk, Schwebeaufnahme z.B.):

Das kommt meist vor, wenn man hochkomprimierte Videoaufnahmen mit dem Smartphone aufnimmt. Die Aufzeichnung mit meinem Huawei Mate 20 Pro Smartphone erfolgt dort meist in 30fps mit variabler Bitrate, Modus CABAC, Long-GOP(mit Belichtungssprüngen von einer Sekunde) mit einem einzigen ReFrames am Szenenanfang siehe MediaInfo. Dies führt bei Flächen mit feinen Strukturen zu dem Flicker bei der Wiedergabe.

LOG-GOP

Auf derartige Bewegungsaufnahmen lege ich den ResolveFX Deflicker auf mit einem "Fluoro light" Setting. Herausgerendert wird die Datei in MP4 mit dem NVIDIA Codec mit variabler Bitrate sowie 12er GOP im Modus CABAC.

12er GOP

Nach dieser Behandlung bekommt man ruhige Flächendarstellungen ohne Flicker darauf.

Intro-Text animieren:

Man kann mit dem normalen Textwerkzeug im "Edit-Arbeitsraum" animierte Texte anlegen:

Text Broadway

Mit der GoPro Hero 7 Black unterwegs
(- Schrift: Bradway -)

Textverschiebung

Keyframes(zwei kleine Punkte) verschieben
den Text von rechts bis Bildmitte

Tutorial für Intro-Text im Edit-Arbeitsraum: Klick!

Titel-Templates: Klick!

Video im Text mit Fusion in DaVinci: Klick!

Aus einem Videofile auf der Timeline verlustlos ein Take kopieren:

Kopieren ohne zu Kodieren(Rendern)...
Im Menü File finden wir das Media Management:

verlustlos kopieren

Das freut vo allem Filmer die aus bestimmten Gründen die Aufnahme mit einer Kamera durchlaufen lassen müssen und dann für die Archivierung nur die besten Clips aufheben wollen. In meinem Fall handelt es sich um Pedelec-Aufnahmen mit der GoPro Hero 7 Black, da nehme ich schon oft durchgehend über die gesamte Akkuladung hinweg Videos auf aus denen ich dann nach der Sichtung und Auswertung nur einige Takes im Original archiviere.

"Auto Scene Detect - Automatische Szenenerkennung" in DaVinci Resolve:

Man findet einen Workflow dazu in der PDF-Bedienungsanleitung auf Seite 333.

Wenn es bei der Wiedergabe ruckelt:

Meist ist der Grund, daß sich der Filmer über die 180°-Filmerregel hinweggesetzt hat mit zu kurzen Shutterzeiten. Er hat dann zwar scharfe Objektkanten auf dem Bildschirm, allerdings mit hüpfender horizontaler Fortbewegung von Objekten. Abhilfe kann man mit der Funktion Motion Blur im beschränkten Maße erzielen:

MotionBlur

Besser ist es z.B. mit Belichtungszeiten von 1/50 sec bei 25p- oder 1/100 sec bei 50p Aufnahme zu filmen damit der Bewegungsaublauf flüssig dargestellt werden kann. Ggf. muß man sich passende ND-Filter für die Kamera kaufen bei zuviel Außenlicht als Lichtschlucker.

Ein anderer Grund für die ruckelnde Wiedergabe kann das GOP-Ruckeln sein, wenn eine Long-GOP Aufnahme vorliegt z.B. in 30p und nur mit einem einzigen Referenzframe pro Wiedergabesekunde. In diesem Fall hilft es bei der Delivery mit einer 12er GOP zu arbeiten: Klick!

Messwerkzeug für Farbkorrekturen und Grading:

DaVinci ist mit einem kompletten Satz von Meßwerkzeugen(Scopes) ausgestattet.


Video-Meßwerkzeuge

Chromaticite

Unverzichtbar Meßwerkzeuge an Bord, hier bei der Analyse eines 4K Smartphonevideos(Huawei Mate 20 Pro)

Was Scopes sind und wie man sie einsetzen sollte wird hier sehr schön erklärt: Klick!

Primäre- und Sekundäre-Farbkorrekturen - was hinter diesen Begriffen steckt:

  • Primäre Farbkorrektur steht für die farbliche Veränderung eines Gesamtbildes mit Hilfe eines Farbkorrektur-Systems.
  • Die sekundäre Farbkorrektur bezieht sich auf die Veränderung von Bildausschnitten
  • Color Grading siehe: Klick!
siehe auch: Klick!

Weissabgleich:
Ausführliche Beschreibung: Klick!
Um einen Weißabgleich durchzuführen müssen wir die R-, G- und B-Werte angleichen, wie das geht wird in dem SlashCAM-Tutorial ausführlich gezeigt. Wie man den Schwarz- und Weisspunkt neu festlegt zeige ich hier: Klick!

COLOR GRADING Tutorial - "FILM LOOK" Farbkorrektur:

Wie "Profis" an das Thema herangehen wird sehr anschaulich hier gezeigt: Klick!

Allerdings: Wenn man eine LUT auf das Video auflegt oder an den Farbreglern herumdreht, entsteht noch lange kein FILM LOOK der Zelluloid-Kinozeit, es entsteht lediglich ein anderer VIDEO FARBLOOK als er von der Kamera aufgenommen worden ist im eingeschränkten 8 Bit rec.709 Kontrast/Farbraum.

Mit der Videokamera ist die darstellbarer Kontrast-Umfang geringer als es der Zelluloidfilm geliefert hat, es gibt Detailverluste in den dunklen Partien, mehr noch in den Spitzlichtern!


Immer wieder wird der  Begriff "Filmlook", sogar unter den "Prosumern" strapaziert um zu suggerieren wie toll man das heutzutage per Videoaufnahme - sogar mit dem Smartphone -  mit Nachbearbeitung im Videoschnittprogramm realisieren kann. In Wirklichkeit will keine Mensch mehr das im Video sehen, was den Zelluloidfilm in den Kinos damals eigentlich ausgezeichnet hat:
  • Filmkornrauschen, je nach Zelluloidfilmhersteller hat man damals als Schmalfilmer(N8/S8)sehr gutes aber auch sehr schlechtes Filmaterial als Farbfilm bekommen. Das Filmkornrauschen ist im Kinofilm sogar als Gestaltungsmittel eingesetzt worden es gehörte also zum Filmlook.
  • Kodachrome war das beste Filmmaterial mit sehr guter Darstellung der Bildschärfe und einem sehr geringen Fimlkorn. Das ORWO-Filmmaterial dagegen war das schlechteste was ich als Schmalfilmdigitalisierer je gesehen habe.
  • Sehr gut war die Gammakurve des Zelluloifilmmaterials von Kodak damals was die Erfassung von mehr Details in den Lichtern und Schatten wemöglichte. Das REC.709 Videomaterial kommt noch heute mit der Gammakurve an den Zelluloiidfilm nicht heran!
  • Die Projektion des Zelluloidfilmmaterials war eine weitere Schwäche, bei den Projektion ist es zu Bildstrichvertellung in der Filmbühne gekommen, ebenso sind viele Filme nicht flickerfrei gelaufen wegen beschädigter oder abgenutzter Filmgleitschicht. AGFA hat z.B. Schlmalfilme hergestellt die mit einer aus organischen Material bestehenden Gleitschicht versehen die nach Jahren zu schimmeln begonnen hat.
    Nach langer Filmlagerungszeit bestimmte Filmmarken - nicht Kodak -  ist vom RGB-Farbraum oft nur noch das
    R übrig geblieben, also Rotstich!.
  • Filmlaufstreifen die vom Projektor verursacht worden sind haben den Filmgenuss nicht gerade "schmackhaft" gemacht.
  • Staub und Fasern am Zelluloidfilm haben die Zuschauer vor der Film-Leinwand ebenfalls gestört.
  • Ausgerissene Film-Perforation hat den ruhigen Filmtransportlauf gestört.
  • Aufnahmefrequenzen der Filmkameras von 16 2/3, 18 oder 25 Bildern pro Sekunde mit niedrigen Belichtungszeiten haben bei Querbewegungen vor der Kamera zum unscharfen Filmlauf im Kino geführt weil die Bildkanten verschwommen sind.
Jetzt endlich bekommen die Videofilmer mit der HDR-Aufnahme mehr Dynamik in die Aufnahme besser, vor allem mit mehr Detail in den Lichtern und einen vergrößrten Farbraum. Wer noch in REC.709 8Bit Videoaufnahmen macht, der bekommt allerdings mit dem oben genannten Tutorial einige Tipps an die Hand wie man mehr aus der Smartphone-Aufnahmen und DaVinci Resolve per Grading/Farbkorrektur herausholen kann.

RETRO LOOK:
Es gibt durchaus Zeitgenossen die aus der Videoaufnahme einen RETRO LOOK angelehnt an die oben gelisteten Filmmaterialeingenschaften des früher in den Kinos laufenden Zelluloidfilmes nachahmen wollen, also z.B. Filmkorn, Kratzer, Projektorlaufstreiben, Flicker, Projektionsruckler sowie Farbstimmungen berühmt gewordener Filmmarken . DaVinci Resolve bietet auch hierfür Unterstützung an mit Filtergruppen wie "ResolveFX Texture", "ResolveFX Transform" und auch Farblooks  aus dem Bereich "LUTs" mit diversen Farb-Filmlooks. Vorsicht aber, für den legendären Kodachrome-Farbfilmlook gibt es sogar kostenlose LUTs die  Aufnahmedetails in den Lichtern und  Schatten verschwinden lassen, was nicht erstrebenswert sein muss. Hier eine kostenlose Kodachrome-LUT für den RETRO LOOK eines Videos zum selbst ausprobieren: Klick-1, Klick-2 Klick!

Fachliteratur:


- HD 1080/24p - Die neue Dimension eines Film(en)s con Claudia Udenta SBN 3-93 29 72-11-2
- HD-Filmlook? Klick!

Farbkorrektur mit NODE-Technik:

DaVinci Resolve kann mit CUBE-LUTs(Look-up-Tables) in der [Primären Farbkorrektur] umgehen. Viele kostenlose LUTs kann man sich aus dem Internet laden, auch aber kostenpflichtige und auf ein bestimmtes Kamera-Setting abgestimmte Cube-LUT z.B. :über diese Adresse: Klick! 

Kamerahersteller stellen die Farbgebung von Kameras mit Videoaufnahmemöglichkeit auf unterschiedliche Farbschemata ein je nach Priorisierung des Herstellers. Einfach eine LUT auf aufgenommene Videoclips draufklatschen reicht nicht aus, oft muss z.B. die Luminanz händische angepasst werden, auch farblich stimmen die Videoclips nicht überein, auch wenn sie am selben Ort aufgenommen worden sind, schon ein Wolkenhimmel kann die Einflussparameter der Kameraaufnahme sehr schnell ändern.

Wenn man über mehrere Kameras verfügt, dann ist es zunächst wichtig die farbliche Aufnahmewirkung aufeinander abzustimmen auf möglichst nahezu identische Farbschemata.
Bildstile wie "Neutral, Portrait, Protune, Cinelice-D, oder gar Log" können da schon mal helfen, wenn man diese Bildstile hinsichtlich Farbintensität, Weissabgleich, Kontrast, Detailumfang in Lichtern und Schatten abstimmt. Auch die Schärfe sollte man besser der Nachbearbeitung im Videoschnittprogramm überlassen

Ich bevorzuge es im Videoschnittprogramm zunächst eine an die Kameraeigenheiten angepasste neutralisierende LUT aufzulegen um den Dynamikumfang zu maximieren, Hauttöne zu korrigieren, unerwünschte Farbabrisse zu entfernen und einen genauen natürlichen Rec709-Startpunkt für weitere kreative Farbkorrekturen bereitzustellen.
Dieses Vorgehen wird z.B. auch hier beschrieben: Klick

Anschließend erst lege ich eine Style-LUT oder Retro-LUT auf, je nach dem welche emotionale Farbstimmung angebracht ist.

Aufnahmen aus mehrere Kameras in einem Projekt sind jetzt viel einfacher und schneller in der farblichen Nachbearbeitung zu handhaben.

Wer nicht final mit "out off the box" Videofilmen arbeiten will, dem reicht es meistens aus mit dem normalen sekundären Farbkorrekturwerkzeugen etwas anzupassen.
Wer ein Optimum haben will, der muss natürlich seine Kameraufnahmen erst einmal in einen Aufnahmestill mit größten Dynamikumfang mit zurückgedrehter Schärfe und Farbintensität einstellen um dann per LUT in der primären Farbkorrektur das beste Ergebnis rauszuholen.

Was in anderen Videosschnittprogrammen sehr platzsparend in der Ebenentechnik bei der Farbkorrektur gemacht wird, erfolgt in DaVinci Resolve mit einer platzfressenden grafisch angezeigten Node-Technik.

Grafische Node-Technik

Im Sreenshott ist Node 04 noch deaktiviert

Node 01 zeigt das Video wie es auf die Timeline gelegt worden ist, im seriel angelegten Node 02 habe ich den Weißabgleich(Primary Balance, Custom Curves) manuell durchgeführt in dem ich mit der Pipette den Schwarzpunkt und Weißpunkt für das Video festgelegt habe.

Weissabgleich

Pipette aufnehmen für die Schwarzpunkt- und Weisspunkt-Festlegung im Player

Die Node 03 und 04 habe ich zunächt experimentel/parallel angelegt. Im Node 03 habe ich die Farbtemperatur(Primary Balance) etwas angehoben damit das Motiv etwas mehr im Sonnenlicht erstrahlt. Node 03 habe ich nun deaktiviert und in Node 04(Saturation, Hue & Luma Mix) mit dem Regler "Hue" eine psychedelische Farbverfremdung durchgeführt. Man kann nun den Look in Node 04 noch zusätzlich durch Zuschaltung des Node 03  etwas intensiver herausheben.

Psychedelisch

Psychedelische Farbverfälschung

Adjustment Controls

Adjustment-Control Regler für Node 03 und Node 04

Möchte man die Attribute des Node auf den nächst folgenden Videoclip übertragen, dann geht das mit "Strg + C" sowie "Strg + V", davor muss man im folgenden Clip einen leeren Node anlegen.

Color Attribute eines bestimmten Clips in mehrere andere Clips kopieren:
  • Clip markieren von dem ein Node auf andere Node kopiert werden soll
  • "Shift und  =" betätigen um die Node-Attribute in der Zwischenablage zu speichern
  • Mit "Strg" andere Clips auswählen in welche die gespeicherten Attribute eingefügt werden sollen
  • Im Menü "Color" jetzt "Append Node to Selected Clips" in die ausgewählten Clips kopieren
Effizienter ist es natürlich wenn man bei identischen Clip-Aufnahmeegenschaften den ganzen Node-Block eines finalisierten Clips auf andere Clips kopiert, dazu folgendes Tutorial:
Tutorial Nodes und Grading kopieren(von "boxfish film" in Würzburg): Klick!

Tipp:
In der Ignite-Filtergruppe "Color Corretion" findet man "Ignite White Balance" und mit der Pipette dort kann man ganz schnell und sehr genau nachträglich einen Weißabgleich auf dem Player-Fenster des Timeline-Video durchführen, z.B. einen Rotstich beseitigen.

Ignite Weissabgleich

Mit der Farbpipette einen Teil des Videos anwählen, der weiß (oder neutralgrau) sein soll. In dem kleinen Fenster sieht man die rausgerechnete Farbe.

Wie man in DaVinci Farbkanäle auftrennt - im Falle einer Unterwasseraufnahme mit zu geringen Rotanteilen, diese verbindet und dabei aussteuert für mehr rot sowie  die Farbkanäle wieder zusammenführt ist von einem Anwender im Videotreffpunkt am 17.10.19 gezeigt worden:
Klick!

Frabkanals-Workflow

Farbkanal-Workflow: Beschreibung dazu im Videotreffpunkt nach Anmeldung!

Farblichen Szenenabgleich durchführen:
siehe ab 339 des Leitfadens zu Resolve 15: Klick!

Farbkorrektur mit LUT:

Eine LUT ist eine Lookup-Tabelle, die Farbwerte zum Ändern eines Videos enthält. Die LUT ändert die Farbe jedes Pixels auf die entsprechende Farbe, die in der Tabelle angegeben ist. Durch Einsatz unterschiedlicher LUT kann der Colorist Stimmungen und Emotionen im Video kreieren.
LUT's werden häufig für die Farbkalibrierung verwendet. Man kann eine LUT verwenden, um das Material schnell von einem Flach-, Cinestyle- oder Log-Bild auf den Monitor anzuzeigen.
Wenn die LUT nicht ganz zufrieden stellt, dann kann man mit eine Menge von Reglern das Aussehen des Video auf dem Monitor dem eigenen "Geschmack" apassen.

Film Looks für Rec709(8 Bit) Videomaterial:

In DaVinci Resolve finden Hobbyvideofilmer die Rec709 Kamera-Videomaterial produzieren passende LUTs für eine schnelle Farbkorrektur im Farbstil des früheren Fuji- und Kodak Analog-Filmmaterials...

Film Looks

Voraussetzung dafür ist, dass man in einem flachen Bildstil mit der Kamera die Videos aufgenommen hat, z.B. "Natürlich" oder "Cinema-like Dynamisch" mit einer Gammakurve die Zeichnung in den Lichtern möglichst weitgehen erhält ebenso auch in den Schatten. Den Kontrast nimmt man in kameraseetings weitgehend raus ebenso die Farbintensität und die Entrauschung in der Kamera. Mit DaVinci Resolve macht man dann das optimale Video daraus.

Aus Gamma x.x HLG bzw. aus HLG Gamma x.x Videomaterial generieren:

Mit dem nachfolgenden dunkleren LUT-Set kann man aus Videos mit einem bestimmten Gammakurvenverlauf HLG-Videomaterial(8 Bit z.B.) generieren.

HLG-Gamma

Umgekehrt geht das auch anders herum wenn man HLG-Videomaterial aufgenommen hat, dann kann man daraus Videomaterial mit einem bestimmten Gammakurvenverlauf generieren(vier helle LUTs).

ACES - Academy Color Encoding System

Bei ACES handelt es sich um einen Workflow Farbkorrektur mit starker Vereinfachung der nötigen Prozesse in einem größeren Farbraum. Man versammelt alle Videoaufnahmen verschiedener Kameras in diesem Farbraum als Input.
Von der Kamera kann damit alles in einem gesamten Workflow abgedeckt werde.

ACES muss man in Resolve für den Workflow einrichten, z.B. so wie hier: Klick
Persönlich verfüge ich noch über keine Erfahrung mit dem ACES-Workflow.

LUTs aus dem Internet(kostenlose oder gekaufte) in DaVinci speichern und dann nutzen

Per File/Project Setting/Color Management kann man ein eigenes LUT-Verzeichnis in Resolve anlegen und dort zusätzliche eigene Cube-LUT ablegen und die Update Lists speichern...

Eigene LUT

Rechts eine kleine Auswahl von LUTs für Video-Aufnahmen die ich mit meinen Kameras in flachen entsättigten und möglichst kontrastarmen Bildstil mit vielen Details in den Lichtern und Schatten im 8Bit REC.709-Farbraum aufnehme.
Nicht immer paßt das zu 100%, es gibt mir aber die Möglichkeit mit den Farkorrekturfunktionen von DaVinci Einstellungen nach meinem persönlichen Geschmack vorzunehmen.

Eigene LUT

Die Aufnahmen meiner GoPro Hero 7 Black z.B. nehme ich immer im erweiterten Protune Videomodus auf. Unter "Eigene-LUT" habe ich die U-GOPRO-PROTUNE-LTR.cube LUT liegen die auf jeden Hero 7 -Videoclip aufgelegt wird und der Videoclip sofort in einer angenehmen Farbenpracht erstrahlt. Meist genügt es zusätzlich noch mit der Y-Kurve die Luminanz nachzuregeln.

Wie die Angleichung der Farbkorrektur von Clip zu Clip erfolgt habe ich hier beschrieben habe: Klick!

LUTs kann man sehr einfach aus Bildern oder Videclips in DaVinci selbst generieren in dem man im Color-Arbeitsraum mit der rechten Maustaste auf den Videoclip klickt und im Kontexmenü eine neue LUT mit einem aussagekräftigen Namen generiert und speichert.

LUT generieren

Man kann damit im aktuellen Projekt immer wieder neue abgeleitete Bearbeitungs-LUTs generieren die dann für mehrere Videoclips eingesetzt werden können was Zeit sparen kann.

Farbkorrektur zerteilter und zugeschnittner Langzeit-Videoaufnahmen der GoPro Hero 7 Black:

Bei Fahrradtouren läuft die Aufnahme oft mal 5-7 Minuten lang auf dem Lenker in einem interessanten Gebiet. Diese Langzeit-Videoaufnahmen wird dann durch Schnitte auf brauchbare Clips daraus zurechtgeschnitten, was man nicht benötig wird von von der Timeline gelöscht. Bei der Farbkorrektur im Color-Arbeitsraum hat man nun die Möglichkeit Korrekturen auf Einzelclips oder gleichzeitig und gleichwertig auf die extrahierten Clips in einem Rutsch durchführen.

Zu diesem Zweck klickt man mit der rechten Maustaste in einen Clip dieser Gruppe in der Timeline und es geht ein Kontexmenü auf.

Hier bekommt man die Möglichkeit mit:

  • Use local Grades wird die Farbkorrektur auf einen Einzelclip zu beschränken, oder
  • Use Remote Grades auf alle extrahierten Clips gleichzeitig ausgedehnt
Eine gute Funktion, wenn man weiß wie man damit umgeht!

Matching Shots - zwei Kameras, zwei Arten von Beleuchtung, zwei Farbschemata

Vor dem finalen Rendering der Timeline in eine Videodatei ist ein Farbabgleich sinnvoll zwischen den Clips.
In Premiere Pro CS3 habe ich das schon 2007 so gemacht: Klick!

Einfach eine LUT auf Videoclips draufklatschen reicht nicht, oft muß z.B. die Luminnz händische angepaßt werden, auch farblich stimmen die Videoclips nicht überein, auch wenn sie am selben Ort aufgenommen worden sind, ein Wolkenhimmel kann die Einflußparameter der Kameraaufnahme sehr schnell ändern.

Wie man den Farbabgleich in DaVinci Resolve realisiert, erklärt Casey Faris im folgendn Tutorial: Klick!
  1. Zuerst generiert man von einem optimalen mehrfarbigen Video-Clip ein "Grab Stil" welches in der "Gallery" landet.
  2. Jetzt kann man den farblich anzupassenden Videoclip auf der Timeline aktivieren
  3. Klickt man mit der rechten Maustaste in das Player-Bild, dann erscheint ein Kontexmenü in  dem "Wipe Style" auf "Horizontal" aktiviert sein sollte und als Referenz Mode" sollte "Gallery" aktiviert sein was dazu führt, dass wir zwei Bilder im Player sehen. das Referenzbild aus der "Gallery" und das Bild von dem vorher aktivierten anzupassenden Video-Clip.
  4. Mit der Maus können wir einen Rand des gezeigten Bildes mit der linken Maustaste aufnehmen und den senkrechten Bildteiler hin-und-her schieben im Player um die Farbstimmung mittels Inaugenscheinnahme zu vergleichen
  5. Mit den Farbgradingwerkzeugen können wir nun den Kontrast des anzupassenden Clips ändern ebenso zum Beispiel mit den YRGB-Kurven an der Anpassung arbeiten
  6. Sind wir mit dem Ergebnis zufrieden, aktivieren wir den nächsten Clip auf der Timeline der angepasst werden soll
Wichtig ist, dass man eine Vorlage mit dem farbstimmungsmäßig abzugleichenden Video-Clip gleichzeitig im Timeline Video-Player sieht:

Matching Shot

Farbabgleich beginnen im Color-Arbeitsraum vom Bild links auf den Video-Clip rechts,
Kontrolle mit dem Waveformwerkzeug

Casey Faris erklärt in seinem Tutorial noch viel mehr und sehr schnell, über eine pedagogische Begabung verfügt er nicht.

Weitere Tipps:


"Midtone Detail‘-Parameter, die helfen, den Eindruck der Bildschärfe zu verstärken, und die ,Color Boost‘-Funktion, welche die Sättigung in schwach gesättigten Bildbereichen verstärkt.

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In UHD oder FHD finalisieren?

Wer in FHD-1920x1080 finalisiert für seinen alten HDTV, der wird bevorzugt in 4K oder 2,7K seine Aufnahmen machen um die nötige Schnittreserve für ein anspruchsvoll geschnittenes Video ohne Verkantungen und mit interessanten Ausschnitten sowie mit PAN&ZOOM zu gestalten.

Wer in UHD-3850x2160 finalisieren möchte für seinen neuen 4K-TV, der benötigt unter gleichen Bedingungen Aufnahmen z.B. in 6K wegen der nötigen Schnittreserven. Eine 6K-Kamera liefert z.B. Blackmagic mit der Pocket Cinema Kamera 6K mit einem Dynamikumfang von 13 Blendenstufen für 2755 €uro incl. DaVinci Resolve Studio jedoch ohne Objektiv.als Handfilmkamera. Da die Kamera über keinen Bildstabilisator verfügt und im Outdoorbereich bei Sonnenschein auf dem starren Display kaum etwas zu erkennen ist schliessen sich noch weitere Investitionen an um diese Kamera für den mobilen Handeinsatz für Aufnahmen mit dokumentarischen Character aufzurüsten!
Die Pocket Cinema 6K liefert Aufnahmematerial im Datenformat "BRAW". Von der Blackmagic-Homepage kann man sich Testmaterial herunterladen: Klick! um den Verarbeitungsworkflow zu ergründen. Ich habe mir von dort Testmaterial aus dem Bereich Documentary(Waldaufnahmen) kopiert und in DaVinci Resolve 16 Studio für ein Timeline-Editing von 1920x1080-24p. Das Material hat folgende Eigenschaften:

BRAW-Testmaterial

Die Videoauflösung ist schon enorm mit 6144 x 3456 Bildpunkten...

Mit folgenden Vorschaueinstellungen läuft das Material flüssig auf meinem Rechner-Monitor mit einer Auflösung von 1920 x 1080 und voller Framezahl.

BRAW-Setting

Die Nachbearbeitung des BRAW-Kameramaterials kann genauso erfolgen wie oben beschrieben, einige 3D-LUTs für 6K-BRAW sind in DaVinci Resolve 16 vorhanden.

aus der Kamera in der DVR-Vorschau

Import aus der Kamera auf die DVR-Timeline

nach LUT-Bearbeitung

Nach der Bearbeitung mit einer 6K 3D-LUT

Soll der Export mittels Delivery in UHD erfolgen, dann muß das in der Projekteinstellung und Delivery-Einstellung  auf 3820 x 2160-24p eingestellt werden.

EDIUS Pro 9.2 kann derzeit das 6K-BRAW-Material noch nicht bearbeiten, das Tool MediaInfo kann die Eigenschafren des Videomaterials noch nicht anzeigen.

Ich persönlich würde mir diese Kamera-Ausrüstung mit dem nötigen Zubehör nicht zulegen und nicht mitschleppen. Mir wäre das viel zu wenig mobil, zu schwer und zu umständlich.

Ich persönlich bleibe weiterhin bei der 4K/2,7K-Videoaufnahme für die Blu-ray und für Media-Files auf USB-Stick bzw. mobiler USB-Festplatte!

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HDR-Video, HDR(HLG), HDR-PQ:

Natürlich ist DaVinci Resolve Studio 16 kompatibel für die Produktion von HDR-Videos. Resolve verfügt über einen kompletten Werkzeugkasten "Space & Transforms" um HDR-Videos zu managen.

Einen interessanten Workshop aus "Digitalproduction" findet man bei "Cine Chromatix": Workshoplink* Klick!

* Das Veröffentlichungsrecht für den Workshop-Link liegt mir vom Autor und Verlag schriftlich vor!

Vorhandene SDR-Videos zu HDR-HLG transferieren:

Es bietet sich für die Konvertierung die Methode HDR-HLG wegen des identischen Gamma-Verlaufes im unteren Bereich der Kennlinie einzusetzen.

Gamma-Kennlinien

Kennlinienvergleich

Aufnahmen die man mit benutzerdefinierten Gammakurven für eine reichhaltige Detailerfassung herstellt worden sind, sind eine intelligente Vorstufe für das im Videoschnittprogramm mit der Ziellut BT.2020/BT.2100 HLG  konvertierte Videomaterial durchzuführende Color-Grading.

Trend: HDR mit HLG oder PQ:

Besonders im Jahre 2019 ist der Trend zu Kameras mit HDR-Aufnahmemöglichkeiten in HLG oder PQ bei 10-bit Farbtiefe deutlich geworden.

Beitrag dazu in Videoaktiv: Klick!
Zwei Gammakurven, HLG und PQ: Klick!

Vergleich PQ zu HLG

Die PQ-Gammakurve(hervorragend) basiert auf der Charakteristik der menschlichen optischen Wahrnehmung und ist am besten für die Produktion von Filmen oder Streaming-Videoinhalten für das Internet geeignet, wo es besonders auf die Genauigkeit der Reproduktion ankommt. Die HLG-Gammakurve(gut) dagegen ist für die angemessene Darstellung auf vorhandenen SDR-Fernsehgeräten vorgesehen und eignet sich optimal für Fernsehübertragungen und Live-Videosignale, schreibt EIZO im obigen Beitrag. Für die Darstellung auf SDR-TVs wird PQ als "schlecht", HLG als "ausreichend" bewertet.

SDR zu HDR-HLG

Color-Management  von Rec.709 zu Rec.2020 und ARIB STD-B67 HLG

Export in UHD-HDR-HLG 10-bit:

Export

Eigenschaften der Kodierung:

File Eigenschaften

Resolve liefert eine Master-Dateigröße von 22,1GB für 3,5 Minuten Spielzeit!

Im Vergleich dazu liefert EDIUS WG 9.x viel kleinere HDR-Dateien:

HQX-MXF in 10-bit, 4:2:2: 6,12 GB

Wer lieber in HDR PQ mastern möchte, der benötigt folgende Settings für "Space & Transforms":

HDR-PQ

Für den Hobbyvideofilmer ist HDR immer noch ein Problem für die Selbstverwertung, weder per EDIUS noch per DaVinci Resolve kann man finale komprimierte Videodateien(HEVC!) mit den vollständigen Metadatensätzen zur Umschaltung der Wiedergabe auf einem HDR-TV im Falle von UHD-Blurays oder MP4(HEVC)-Dateien für USB-Zuspielung mit einem überschaubaren Zeit- und Kostenaufwand produzieren.

Als Hobbyvideofilmer gehe ich bei der Finalisierung von HDR-Videos wie folgt vor:

  • Der HDR-TV benötigt Videofiles in HEVC, Main 10, 4:2:0, 10bit, BT.2020/BT.2100(PQ oder HLG).
  • Aus DaVinci Resolve heraus kodiere ich ein Masterfile z.B. in DNxHR 444 10-bit.
  • Mit diesem Masterfile kann man dann z.B. in "HandBrake" zu HEVC kodieren --> mein persönlicher Weg für Videofiles die per USB in der HDR-TV eingespielt werden!
  • Mit dem "DVDFab UHD Creator" kann man 4K Ultra HD Blu-ray mit HDR unmittelbar aus dem Masterfile in HEVC(H.265) brennen,  ein Videofile aus "Handbrake" wird hier nicht benötigt.
HDR aktiv am TV

Bestätigung auf dem UHDTV, dass HDR aktiv ist

Das ist natürlich alles noch recht umständlich für einige Hobbyvideofilmer im Jahre 2020!

Niemand braucht sich wundern, wenn das HDR-Video auf unterschiedlichen Displaytetechniken, wie OLED, LCD etc. anders aussieht als noch bei der Videoschnittkontrolle auf dem PC-Arbeitsplatz bei Einsatz von Meßwerkzeugen zur Einhaltung der Farbraumgrenzen und der Grenzen für die Kontrastintensität das entwickelte Video auf dem Videoschnittplatz ausgesehen hat.

Zum Glück kann ein jeder HDR-TV Eigner mit dem Bildmodus die der HDR-TV für den HDR-Betrieb bereitstellt sein persönliches HDR-Videobild nach seinem individuellen"Geschmack" einstellen.

LG OLED Bildmodus

Auswahl bei meinem HDR-TV von LG in OLED-Displaytechnik

HDR beim Dreh und im Grading: Klick!

Bei der Abwägung ob man auf die Consumer HDR-Videoproduktion einsteigen soll ist auch das hier zu beachten: Klick!

Viele sehr wichtige zusätzliche Fragen werden hier geklärt: Klick!

Wer seine Kenntnisse gerne vertiefen möchte: "Grading, Mastering and Delivery HDR" --> Klick!

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Audionachbearbeitung in DaVinci und Fairlight:

Die Audionachbearbeitung ist besonders mächtig in DaVinci Resolve, hier alles zu beschreiben würde die Homepage sprengen, deshalb an dieser Stelle einige Tipps:

Im Edit-Arbeitsraum bietet der Audio-Inspector schon mal die wichtigsten Werkzeuge an die normalerweise für den Videoschnitt eingesetzt werden:

Audio-Inspector

Der deutschsprachige Leitfaden findet man als PDF-Datei auch auf der Homepage vom Programmhersteller im Kapitel 7 und 8: Klick!

Version 16.2: Eine neue EQ-Kurvenvoreinstellung für Clip-EQ im Inspector ermöglicht das Entfernen lästiger Frequenzen.

Audio-Ducking - wie geht das eigentlich?

Im deutschsprachiges Manual der Version 15: Klick! findet man ab Seite 27 eine Beschreibung wie man das Audio-Duckeing unmittelbar auf den Zeitleiste durchführt.

Direkt im Edit-Arbeitsraum von DaVinci 16,x kann man wie folgt das manuelle Audioducking realisieren:
On oberster Stelle liegt die Videozeitleiste, darunter sehen wir einzelne Audio-Clips die in die Hintergrunvertonung eingeblendet werden sollen. In der folgenden Audio-Zeitleiste liegt die fertige Hintergrundvertonung. Ganz unten ist die Lautstärkwn-Hilfslinie in der für die Einblendungen die Keyframepunkte festgelegt werden für die Absenkungen in der Hintergrunvertong-Zeitleiste. Die dort festgelegten Absenkungen werden in die darüberliegende Hintergrundvertonun automatisch übernommen.

Audioducking

Zuerst aktiviert man zuerst die Lautstärken-Hilfslinie( auf dem schwarzen Hintergrund - per Schalter am oberer gelben Pfeil) für die Absenkung der Lautstärke der darüber liegenden Audiospur. Für jede Absenkung sind vier Punkte nötig(unterer gelber Pfeil). An den abzusenkenden Stellen zieht man dann die Audiolautstärke wie gewünscht runter.
Das geht eigentlich sehr schnell... Eingeblendet werden entweder Kommentare oder spezielle Geräusche. Zusätzlich sind noch vier Schalter für Festlegung der Einblendungsart vorhanden.

Einige Linktipps dazu:
Erklärungsvideo von Hansi zu der obigen Methode im Edit-Arbeitsraum & ähnlich in Fairlight : Klick!
Im folgenden Video erzählt Anna wie es in Fairlight geht mit dem Vorteil einer eleganten Verschiebung der Einblendungen auf der Zeitleiste(Sidechaining für automatische Hervorheben des Audiosignals): Klick!

Zum Audio-Atbeitsraum Fairlight gibt es eine deutschsprachiger PDF-Datei mit 447 Seiten: Klick!

Beispiel: Audio-Rauschreduzierung:

Wir öffnen die Effect Library, gehen dort auf Fairlight FX packen mit der Maus "Noise Reducktion" an und legen es auf die Audio Spur eines Videoclps auf.

Audio entrauschen

Die Bedienung wird z.B. hier erklärt: Klick!
Noise Reduction wird nun automatisch dem Audio-Inspector hinzugefügt von man man die Regler bedienen kann.

Beispiel: Foley Sampler Plugin

Das neue Davinci Resolve 16 Foley Sampler Plugin ist in Davinci Resolve 16 integriert.  Der Foley-Sampler kann in der Fairlight Page, Edit Page oder der Cut Page in Resolve verwendet werden. 

Foley Sampler

Der Foley Sampler bietet eine Möglichkeit, Foley-Soundeffekte für Film- und Videoprojekte hinzuzufügen, bei denen es schwierig sein kann, während der Aufnahme einen großartigen Ton aufzunehmen. Blackmagic hat 500 kostenlose Foley-Sounds zum Download mit der Version 16.2 geliefert.

Sound Library

Aktivierung mit den drei Sternen links oben

Linktipp: Klick!
Deutschsprachiges Manual der Version 15: Klick!
Die Bedienung wird z.B. hier erklärt: Klick!


Textvorlagen im Arbeitsraum Fusion:

Fusion enthält ein komplettes Toolset für Visual Effecte und Motion-Graphics. Fusion ist ein Visua.Effects-Compositing Programm in DaVinci Resolve. Es ist sehr komplex und nicht einfach zu erlernen, man benötigt dafür viel Zeit und Übung.

Eine Leistungsübersicht findet man hier:Klick-1 und Klick-2

Im obigen Buch findet man im Kapitel 9 eine Einführung...

Am leichtesten kann man sich mit den Titler-Textvorlagen anfreunden:

In den Fusion-Vorlagen sehr schöne Text-Gestaltungen dabei, leider bietet DaVinci keine Vorschau dafür an, was wenig benutzerunfreundlich ist. Die Auswahl muss nach Textbeschreibung erfolgen. Ich habe alle Titelvorlagen deshalb auf die Timeline gelegt und davon je einen Screenshot gemacht per "Grab Still".

Fusion-Titelvorlaen

Die Titelbilder sind mit dem Original-Titel aus der Fusion-Auswahl beschriftet, so daß man auf einen Blick weiß welches Titel-Designe dahintersteckt. Das Verzeichnis mit den Screenshots liegt auf dem Desktop, ansehen kann ich mit die Bilder mit der Windows Fotogalerie.

Fusion Einstiegs-Tutorial: Klick!

3D-Buch mit Umblättern der Seiten - für Fortgeschrittene

Erfahren Sie, wie Sie mit Davinci Resolve 16 ein 3D-Buch erstellen und die Seiten umblättern können.  Dieser Effekt kann mit Ihren Videos, Bildern oder durch die Erstellung von Texten verwendet werden, die in den Buchseiten platziert werden.

Tutorial: Klick!

Der Tipp stammt vom
Digital Vector Studios, dort findet man noch viele spannende weitere Tipps...

Objekte mit Fusion entfernen: Klick!

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Arbeitsraum "Deliver" für den finale Export des Projektes:

Im Bereich "Deliver" gibt es eine Checkbox "Field rendering", damit kann man die Felddarstellung aktivieren bzw. deaktivieren.

Rendern

Man sieht hier, dass die "Resolution" und die "Frame rate" mit der Projekteinstellung übereinstimmen und das in einen verlustlosen Intermediate "HQ von Grass Valley" als FHD-Masterfile oder in "HQX  von Grass Valley" als UHD-Masterfile aus qualitätserhaltungsgründen gerendert wird wernn ein Dateiaustausch mit EDIUS in meinem Fall beabsichtigt wird.

Welche Bitrate für das Rendern in H.264/AVC eingesetzt werden kann hängt von den Abspiel-Fähigkeiten der häuslichen Abspielkette ab auf der noch flüssig abgespielt werden kann.

DaVinci bietet folgende Encoder für das finale Rendering an:

DVR-Encoder

Ich exportiere UHD-Material aus DaVinci Resolve Studio heraus MP4(H.264) Videodateien mit folgenden Einstell-Optionen in FHD:

Export für FHD-Setting

Encoderwahl. NVIDIA

    Rate Control

    Nur bei dem NVIDIA-Encoder kann man mit CBR oder VBR rendern!

    Eigene Exportsettings speichern:

    Diese Option ist etwas versteckt hinter den drei Punkten, es soll wohl nicht gleich ein Jeder verstehen was dahinter steckt:

    Eigene Export Setting speichern

    Ein jeder kann selbst ausprobieren was ihm am besten zusagt!

    Export-Tipp:
    Wenn man die Zahl der zu exportierenden Key Frames manuel auf 12 einstellt, dann wird die Exportzeit verkürzt!


    Manche Leute wollen mehr und wählen deshalb diesen Weg:

    Besser macht es nach Meinung anderer Leute - bezüglich Detailreichtum und Luminanz, sowie als kleinere Exportdatei - das kostenlose "HandBrake" mit dem viele Prosumer arbeiten in der Qualitätsstufe 16(X.264 Codec) = 28,5 Mb/s, das läuft flüssig auf meinen vorhandenen Abspielgeräten. Presets dazu siehe: Klick!

    Beispiel: Finales Ergebnis per "Handbrake" mit Qualitätsstufe 16 kodiert. ActionCam Video in UHD-30p im FHD-Projekt verarbeitet: Klick!

    Zielführend ist auch die Kodierung von HQ oder HQX-Videodateien in EDIUS mit oder ohne Hardwareunterstützung, dort kann man nicht nur in eine Video-Datei in bessere H.264-Qualität rendern sondern auch auf optische Medien Videos authoren und Brennen!

    Nach Bearbeitung in DaVinci alles als Einzelclips exportieren:

    Es kommt vor, dass man nach der Videobearbeitung in DaVinci Individualclips für andere Programme benötigt, in meinem Fall für EDIUS.

    Individualclips exportieren


    Ich kodiere meist alles in Grasss Valley HQX-AVI damit es verlustfrei weiter in EDIUS verarbeitet werden kann.

    Für das Player-Fenster im Deliver-Arbeitsraum gibt es folgende Anzeigeoptionen:

    Man findet die Settings versteckt unter den drei Punkten neben der Fortshcrittsanzeige am Player-Fenster und zwar: Update During Renders und dann: Off - Minimal- On. Im Falle der Minimalanzeige wird nur ein Frame pro Sekunde angezeigt.

    Per Deliver mehrere Video-Dateien im Stapelbetrieb rausrendern:


    Die Datein müssen auf der Timeline vorhanden sein.
    Man schaltet nach Deliver, man markiert den ersten Job  mit In- und Out und fügt diese in die Job-Liste zum herausrendern hinzu...

    Dateiabschnitt mit In- und Out-Punkt markiert

    Nun markiert man den zweiten Job der ebenfalls zu der Renderliste zugefügt wird...

    Stapelbetrieb

    Oberhalb der Renderliste sind drei Punkte rechts zu sehen, darauf klicken und "
    Show all Projects" aktivieren, jetzt den Prozess des Renderings starten. Die erstellte Liste wird nun vom PC selbstständig abgearbeitet.

    Linktipp:
    Wie man aus daVinci Reolve exportiert: Klick!
    Export mit Alpha-Kanal: Klick!

    Video-Export in Datei und auf Blu-ray:

    Die Videoausgabe auf eine menügesteuerte Blu-ray mit längerer Videospielzeit ist der höchste Komfort-Level für die Vorführung in meinem eigenen Heimkino auf dem 55" OLED-TV. Die Unterteilung eines Reisefilme oder einer Dokumentation in einzelne Kapitel erlaubt es genial einfach ein interresanten Teilabschnitt anzusteuern und genau diesen abzuspielen, ich möchte das nicht mehr missen.

    Selbstproduzierte Reise- oder Dukumentationsfilme kann man zwar auch vom USB-Stick oder der USB-Festplatte präsentieren, das heraussuchen einzelner Themen aus einer solchen Video-Datei aus einem 1-Stundenfilm ist aber ein Graus. Empfehlenswert ist die Speicherung auf USB-Datenträger eigentlich nur für Kurzfilme oder für Archivzwecke.

    Grass Valley EDIUS Pro/Workgtoups 9.5x

    Das Render(finale Kodierung) erfolgt immer aus dem Original UHD-Quellvideomaterial der Kameras, in der Auflösung von 1920 x 1080...

    • Export als Datei auf USB-Stick oder USB-Festplatte in 30(29,97)p, kodiert in H.264/AVC, Quality High.
    • Export als Datei für Blu-ray Disk in 30(29,97)p, kodiert in Grass Valley HQ für Authoring und BD-Brennfunktion in normkompatiblen 60(59,94)i per EDIUS. Interlaced Videomaterial auf der BD-Disk wird sehr flüssig abgespielt.Gegen Halbbild-Kantenflimmern der Disk-Wiedergabe wird mit dem Filter "Anti-Flicker" in der EDIUS-Timeline entgegengewirkt.
    • DVD oder Blu-ray kann man in DaVinci Resolve Studio nicht realisieren!
    Authoring

    Authoring

    Als Authoring und Brennprogramm stehen mir ferner noch zu Verfügung:

    VEGAS DVD Architekt 7.0
    Vegas Architect

    Vegas DVD-Architect

    DVDfab UHD Creator für 4K-Blu-ray

    UHD Creator

    DVDfab UHD Creator

    Neuer UHD-TV seit Dezember 2019 löst den bisherigen HDTV ab:

    Es ist ein 55" LG-TV mit OLED-Display geworden, der auch reines schwarz und nicht nur dunkles grau darstellen kann. natürlich ist dieser auch HDR fähig. Bin mir aber noch nicht sicher ob ich auf HDR-Videoproduktion einsteigen werde.

    Einzelheiten dazu gibt es hier: Klick!

    Als Zuspieler für optische Medien, insbesondere die FHD-Bluray wird ein Panasonic Blu-ray Recorder mit Twin HD DVB-S Tuner DMR-BST750 - der im September 2015 angeschafft worden ist - vorläufig eingesetzt.

    Die Archivierung von Videos erfolgt also auf BD/DVD in Full HD-Wiedergabe in 2Dund 4k(UHD)- Upscaling auf den UHD-TV. Diese Option war uns sehr wichtig für die bestehende Blu-ray Sammlung von Kauf- und selbst produzierten BD/DVD in FHD.
    Mittels Panasonic "4k Direct Chroma Up Conversion" wird das Full HD-Signal mit 4:2:0-Abtastung in ein 4K-Signal mit 4:4:4-Abtastung umgewandelt, so dass der UHD-Bildschirm die exakten Helligkeits- und Farbinformationen erhalten.

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    Weltmeisterlich wie es die BM-Werbung trommelt ist nicht alles was DaVinci bietet:

    • Die Videostabilisierungsfunktion beinhaltet offensichtlich keine Rolling-Shutter Korrektur,
      die Stabilisierung läuft nicht im Hintergrund, man muss warten und kann nichts anderes in dieser Zeit tun...
    • Die Qualität der automatisch gesteuerten finalen Kodierung in H.264/AVC(MP4) ist nicht die beste.
      Ich bevorzuge bei Quality im Deliver-Arbeitsraum die NVIDIA-Exportfunktion mit einer Bitrateneinstellung von 30.000 kb/s für FullHD-Videos inn 1930x1080, mit 12er GOP, CABAC.
    • Eine Authoring- und Brennfunktion für optische Disk-Medien mit Menüführung fehlt.
    • Export in 50i/60i z.B. für die Produktion einer Bluray-Disk mit einem externen Programm ist nicht möglich
    • Capturingfunktion für Videobandkameras, Recorder(über A/D-Wandler) ist nicht vorhanden
    • Für die Fusion-Titelvorlagen gibt es keine Vorschau, ebnso nicht für die Resolve Textvorlagen
    • CPU, Arbeitsspeicher, Cache-Speicher-Laufwerk und die GPU-1(NVidea-Grafikkarte) sind bei der Vorschaugenerierung im Cache nicht optimal ausgelastet.
    • Die Programmierung der ResolveFX Filter - z.B. Deflicker - nutzt nicht die verfügbare Rechnerleistung aus, sie bremst den Rechner aus, wenn man  2 oder 3  diese ResolveFX Filter in einem Arbeitsgang drauflegt

    Das geht alles mit EDIUS, r meinen Videokram sind allerdings viele wichtige Funktionen über die EDIUS nicht verfügt in DaVinci bereits enthalten, deshalb ergänzen sich diese Programme sehr gut und genau deshalb habe ich das Programm gekauft. Der Preis ist unschlagbat und bei keinem anderen NLE geht die Entwicklung so rasant voran wie bei DaVinci Resolve.

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    Fazit zu der finalen Version 16:

    DaVinci Resolve 16  kann kann sehr viel – als Schnittprogramm mit Echtzeit-Editing und Formatunterstützung kommt es aber noch nicht ganz an Grass Valley EDIUS 9.x Pro heran. DaVinci Resolve ist deutlich ressourcenhungriger, mein Rechner reicht zwar hinsichtlich der CPU für den UHD-Schnitt in einerm FHD-Projekt noch aus, er mußte aber hinsichtlich der dedizierter NVidia-Grafikkarte(Neu: 4K-Grafikkarte GTX 1660 Super mit 6GB Speicher) deutlich ausgebaut werden um auch längere Projekte bearbeiten zu können, das vorhandene Netzteil reicht dafür noch aus.

    Die Version 16 brachte es mit sich, daß verschiedene Bedienelemente sowie Funktionen an anderen Stellen zu finden sind als es in meinem davor liegenden Beschreibungen, die ich hier ab Version 14/15 beschrieben habe.
    Das Bedienungshandbuch für die Version 16 kann mit dem Stand von Juli 2019 aus der oberen Menüleiste im Menüpunkt "Help" aufgerufen werden um einzelne Kapitel auf dem Bildschirm nachzuschlagen.

    Die neue Update-version 16.1 hilft mir in erster Linie mit der vollauflösenden Player-Vorschau auf Monitor 2, gleichzeitig bleibt das kleine Player-Windows in den Arbeitsräumen(Ui auf Monitor 1) mit den bisherigen Funktionen erhalten. Ferner ist die neue Skalierungsfunktions-Anzeige auf der Timeline hilfreich. Die anderen Neuerungen der Version 16.1 benötige ich nicht für meinen persönichen Workflow!

    Ich habe DaVinci Resolve Studio 16 jetzt mit verschiedenen bei mir vorkommenden Projekten gestresst.
    Im normalen Schnittbetrieb-Editing eines Reisefilmes zeigt das System kaum Schwächen, hier und da muß ein Vorschaurendering per "Smart" oder "User"-Aktivierung abgewartet werden was sich verschmerzen läßt.

    Engpässe treten auf wenn man OpenFX und ResolveFX-Effekte(ab Seite 2404 der BA) auf Nodes legt.
    Hiervon darf man nicht zuviel auf einmal draufpacken, sonst geht das System in die Knie - Fortschritt laut Desktop-Player vielleicht nur 3fps - und es rührt sich auf dem Bildschirm scheinbar nichts mehr bis die eingeleiteten Hintergrundprozesse abgeschlosen sind. Abgestürzt ist mir der PC deswegen noch nicht.
    Natürlich kann man auch mit reduzierter Vorschauauflösung oder gar mit Proxyclips auf der Timeline arbeiten um die Echtzeitvorschau zu erleichtern und die vorhandenen Ressource nicht ganz auszulasten und dann erst mit den Originalclips zu finalisieren.

    Will man für DaVinci Resolve mehr Performance, dann kommt man um einen leistungsstärkeren PC der Hochpreisklasse mit viel mehr Stromverbrauch nicht herum!

    Die Suche nach dem perfekten Color-Grading kann sehr anstrengend sein, wie dieses Video zeigt: Klick!
    Die meisten Hobbyvideofilmer arbeiten wohl lieber mit der Kamera als am Schnittplatz, sie bervorzugen deshalb ein finales Video direkt aus der Kamera, "out of the box" nennt man das. Man spart sich dabei viel Erlebenszeit.
    Meistens reicht es ja aus, den Weissabgleich, den Kontrast, die Helligkeit sowie die Nachschärfung zu justieren...

    Da Vinci Resolve 16 glänzt gegenüber dem erstklassigen Editing-Programm EDIUS Pro 9.5 nicht nur mit den überragenden Fähigkeiten im Arbeitsraum Color, sondern auch mit dem beiden Arbeitsräumen Fusion und Fairlight.
    Nicht nur deshalb lohnt sich die Anschaffung der Resolve-Studio Version sehr, wenn man den PC mindestens so nachgerüstet hat wie in meinem Fall.

    Trotz meiner Fortschritte in der Bedienung dieses NLE-Programmes in der Studio-Version seit Dezember 2018 ist mir noch vieles verborgen geblieben aus der Vielzahl der in daVinci Resolve angebotenen Funktionen. Es macht aber viel Spass damit jetzt nach der PC-Nachrüstung zu arbeiten und immer wieder mal etwas NEUES hinzuzulernen.

    Bezogen habe ich DaVinci Resolve Studio bei magic multi media mit einer hervorragender Supportunterstützung: Klick!

    Hilfreiche Weblinks:

    /1/ Blackmagic-Forum: Klick!
    /2/ Umfassende engl. Beschreibung von DaVinci Resolve 16: Klick!
    /3/ Über EDIUS 9.4 und DaVinci Resolve 16 von der Filmpraxis: Klick!
    /4/ Lernangebot DVR 16(hier gibt es auch fünf PDF-Lehrbücher zum Download): Klick!
    /5/ Blackmagic Hilfecenter; Klick!
    /6/ New Feature Guide: Klick!
    /7/
    DaVinci Resolve Lite TUTORIAL > Qualifiers, Power Windows and Balancing Basics: Klick!

    /8/ Grading session(Matthew Scott): Klick!
    /9/ Tricks zur Beta-Installation von DaVinci Resolve 16: Klick!
    /10/ Was ist eine LUT?: Klick!
    /11/ HDR-Export aus DaVinci Resolve: Klick!
    /12/ Edelkompakte Sony RX DMC-100 VI oder VII mit HDR-Aufnahmemöglichkeit
    /13/ Was ist Windows HD Color? Klick!
    /14/ Was ist High Dynamic Range? - HDR auf dem PC ausprobiert: Klick!
    /15 Leeming LUT Pro, auch für die Panasonic DMC-FZ300: Klick!
    /16/ Grading HDR Video on a rec..709 Monitor: Klick!
    /17/ Mync-Training: klick!
    /18/ Colorgrading-Tipps von SlashCAM: Klick!
    /19/ Systemanforderung für PCI-Express: Klick!
    /20/ Horizontale und vertikale Videos: Klick!
    /21/ Digital  Production Artikel: Klick!
    /22/ Fast zwei Stunden  Resolve-Videotraining(Version 15) von Blackmagic: Klick!
    /23/ Acht Stunden Resolve -Videotraining(Version 15) bei "No Film School": Klick!
    /24/ Kurzzeit-Tutorials: Klick!
    /25/ BMC User-Forum(DaVinci Resolve): Klick!
    /26/ Sizing in  DaVinci Resolve:
    Klick!

    /26/ DaVinci Resolve 16.1 von Profis für Jedermann: Klick!
    /27/ SlashCAM - wenig bekannte Tricks; Klick!

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    Die meisten zunächt grundsätzlichen  Editing-Funktionen für den Videoschnitt und das Color-Grading habe ich im Dezember 2018 für DaVinci Resolve 15 Studio(davor für DaVinci Resolve 14 Free in 2017) untersucht, meine Erkenntnisse daraus kann man sich dort ansehen.

    Hiermit danke ich für die vielfache Unterstützung aus dem Internet, insbesondere von SlashCAM!
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    Würzburg, 08.08.2019, 10.03.2020


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    © April 2019 Bruno Peter Hennek