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Privater Vorbericht
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  Studio-Version

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Blackmagic arbeitet weiter an der Perfektionierung seines Videoschnittprogrammes. Kein anderer Videoschnittprogrammhersteller treibt die Entwicklung seines Programmes so intensiv voran. Mit der professionellen Studio-Version habe ich seit Dezember 2018 bereits gute Erfahrungen gesammelt, auch wenn mein SKYLAKE i7-6700 Rechner mit QuickSync von Anfang 2016 nicht unbedingt ein Rennwagen ist. 
Für den Schnitt von 8bit UHD-30p-Videomaterial in 1080p-Projekten und nicht allzuviel Effekten reicht es aber. Für das Playback der Timeline ohne/mit Smart- bzw. User-Vorschaurendering reicht die Performance meiner PC-Workstation immer noch aus.


Habt keine Angst Ihr Älteren, traut Euch, es wird Euch Spaß machen
- Ältere Menschen sind schließlich keine Außerirdischen -

Punkt DaVinci Resolve 16 Studio Betas...

Das Beta-Entwicklungsstadium ist am 10. Juli 2019 bei der Version  6 angelangt.

Punkt Neu: DaVinci Resolve 16 Studio als Beta 1

Am 08.04.2019 präsentierte Blackmagic auf der NAB DaVinci Resolve als "Editing Revolution", man konnte per Livestream die Präsentation im Internet verfolgen. Vorsicht aber, Blackmagic verkauft derzeit DaVinci Resolve 16 Studio als Beta-Version, das ist noch keine finale Version!

PDF-Ankündigung von Resolve 16: Klick!

DVR16

Was man in dem Video oben genau sieht, kann man im Inhaltverzeichnis hier nachlesen(bitte etwas nach unten Scrollen!): Klick!

Was jetzt neu ist: Klick!

Wenn man im Besitz eines Activierungs-Keys ist, kann man ab sofort die neue Studio-Version downloaden. Was man da bekommt ist eine Public Beta 1 Version. Es ist also keine finale Version. Es wird einige Zeit mit Updates hageln bis das Programm einigermaßen sicher die Aufgaben erfüllt. Blackmagic bittet um ein Feedback über Probleme um das Programm zu verbessern. Wer noch keinen Activierungs-Key hat, der kann die Beta 1 Version für 325 Euro kaufen. Wann es eine finale Studio-Version geben wird, kann Blackmagic noch nicht sagen!

Der Download hat die Größe von 1,5 GB(die Version 15 hatte ein Volumen von 1,0 GB), also ein gewaltiges Software-Update.

Ist da Vinci 16 jetzt die neue Editing Revolution?

Einige Antworten dazu gibt es hier: Klick!

Es wir eine lange Zeit der Einarbeitung nötig sein um sich die neuen Funktionen zu erschliessen!

Punkt Neuigkeiten

  • Neuer Cut-Arbeitsraum ist hinzugekommen der auf Tempo ausgelegt ist, um in kürzest mögliche Zeit an einem Ort kurze Projekte fertigzustellen. Zeitfressende Schritte sind weggelassen und vereinfacht worden.  Alle benötigten Werkzeuge dafür sind hier vorhanden!
  • Im Edit-Arbeitsraum gibt es sehr viele neue Funktionen die erst erforscht werden müssen.
  • Neue Fusion VFX Funktionen
  • Neue Farbfunktionen im Color-Arbeitsraum
  • Neue und bessere ResolveFX-Effekte
  • Das Bedienungs-Design ist auf kleine Monitore  - bei Laptops z.B. abgestimmt worden

Dazu gibt es jetzt auch noch ein passendes Resolve-Keybord für schlappe 995 $.

Man muß das alles erst einmal sortieren und prüfen was den eigenen Befürnissen entgegenkommt!

Das passende Referense Manual für die Versin 16 ist im Moment weit und breit nicht verfügbar, mit dem Beta-Upgrade wird die PDF-Anleitung der Version 15 mitgeliefert!

Punkt Erfahrungen und Entdeckungen

Meine Erfahrungen beziehen sich auf die Bearbeitung von UHD-Videomaterial(3840x2160 mit 100 Mbit/s bei 29,97 fps in einer FHD-Timeline(1920x1080. PC mit der Intel CPU i7-6700, 16 GB RAM und einer NVidia GTX 960 mit 2 GB Speicher. Der PC ist auf dem aktuellsten Hardware-Treiberstand. Er hat sich bewährt mit EDIUS 9.x Pro und DaVinci Resolve 15.3.1 Studio ohne Abstürze.

Punkt Neu: DaVinci Resolve 16 Studio als Beta 1

Echtzeitwiedergabe mit vier PIP

Im "Projekt Settings" die "Master Settings" für die Echzeitvorschau optimieren im Untermenü-Einstellbereich "Optimized Media and Render Cache area", wobei "Optimized Media Resolution" auf "Choose Automatically" gesetzt ist. Diese Einstellungen habe ich auf die Version 16 Beta-1 nach Installation übertragen. Wenn nach diesem Test-Design mit vier 43% PIP-Spuren die Vorschau flüssig durchläuft, dann sind für mich die Eigenschaften OK. Man kann nötigenfalls auch die Wiedergabe der Vorschau-Auflösung herabsetzen,  Oder den Playback Rendercache optimal auswählen oder gar mit Proxy-Clips arbeiten.

Für mich persönllich enwickelte sich der Versuch die neue 16er Beta-Version über die vorhandene DaVinci Resolve 15 Studio-Version  zu installieren wie folgt beschrieben katastrophal:

  • Die Installation der 16er-Version wollte zunächst nicht gelingen. Wieder einmal habe ich erleben müssen, daß nach der Windows-APP-Deinstallation von DVR 15 wohl nicht alle Dateien aus der Registry entfernt worden sind.

    Installations-Behinderung

    Im Windows-Uninstaller gab es ja nur das hier zum löschen:

    Punkt Neu: DaVinci Resolve 16 Studio als Beta 1

    Am 08.04.2019 p
    Löschschalter

    Blackmagic selbst verfügt offensichtlich über keinen Cleaner der alles Programmdateien wirklich komplett entfernt, sh. Forumbeitrag ganz unten: Klick!  Der angeschriebene BM-Support hat mir geraten mich mit FixIt zu befassen: Klick, womit das Problem nicht gelöst werden konnte. Das alles verhinderte zunächst die Installation von DVR 16 mit der Meldung, dass noch Altinstallationsreste zu entfernen seien was nicht so einfach war, da dafür in "Windows Einstellungen" unter "App" keine weitere Apps vorhanden sind!

    MMM in Grünwald
    - dort habe ich DVR-Studio gekauft - hat mir im Gegensatz zum Blackmagic-Support hier zielführend sehr schnell per Teamviewer und damit Zugriff auf meine Installation geholfen. Vielen Dank dafür, ich kann das Unternehmen nur sehr empfehlen, der Support ist sehr hilfsbereit!

  • In der Version 16 gibt es nun sieben Arbeitsräume: Media, Cut, Edit, Fusion, Color, Fairlight und Deliver
  • Im neuen Cut-Abeitsraum kann man keine Node-gebundene OpenFX-Effekte auflegen, im Edit-Arbeitsraum natürlich ebenfalls nicht. Ob ein Projekt im Cut-Arbeitsraum wirklich schneller als im Edit-Arbeitsraum fertiggestellt werden bezweifele ich noch. Im Cut-Arbeitsraum kann man wohl aber etwas schneller durch das Projekt mittels der 2-teilgen Timeline schrubben. Die Anzeige der Clips in der BIN des Cut-Arbeitsraumes halte ich für eine Spielerei. Hier eine gute Erklärung zum Cut-Arbeitsraum im Video: Klick!
  • Erfreulich, der Image-Stabilizer ist jetzt auch im Cut- sowie Edit-Arbeitsraum vorhanden was eine Umschaltung zum Color-Arbeitsraum überflüssig macht. Leider erfolgt der Stabilisierungsvorgang nicht im Hintergrund, d.h. man kann keine anderen Arbeiten in dieser Zeit durchführen, so wie das z.B. in EDIUS möglich ist. Den Rolling-Shutter-Effect kann man in DaVinci immer noch nicht korrigieren, es liegt wohl daran weil Blackmagic Kameras mit Globalshutter baut.
  • Immer noch sind die Settings zerstreut auf die Menüs und auf der UI als Schalter vorhanden, von Ergonomie versteht wohl bei Blackmagic keiner was.
  • Man kann die Clips in der Bin immer noch nicht zu einer Story verschieben...
  • Bei den ResolveFX Effecten ist z.B. das interessante "Object Removal" dazugekommen um unerwünschte Objekte in einer dazu geeigneten Umgebung aus dem Video zu entfernen.
  • Chromatic Aberration entfernt jetzt in DaVinci z.B. Cyan-Ränder von Objekten.
  • Weitere viele Neuigkeiten sind beschrieben in /6/.

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Leider habe ich vor der Installation der 16er Beta-Version folgendes versäumt:

DaVinci Resolve 16 benötigt ein Datenbank-Upgrade. Es wird empfohlen eine Sicherungskopie der vorhandenen Datenbank(sowohl DiskDB als auch PostgreSQL) zu erstellen bevor man ein Upgrade durchführt.
Die Grafikkarte sollte mindestens über 2GB VRAM verfügen - siehe /2/ - mit CUDA-Treiberversion 418.105.

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Ich habe mich jetzt damit beschäftigt, die Arbeitsräume der Studio-Version 16 Beta zu studieren und dann auch ein kleines Projekt zu gestalten mit Videoclips der Panasonic FZ300, die ich schon mit der Version 15 erfolgreich bearbeitet habe.

Lieder konnte ich immer nur vier Videoclips in die Version 16 importieren, nach dem fünften Clip ist die Benutzeroberfläche schlagartig vom Bildschirm verschwunden, in der BIN ist der fünfte Clip nur für kurze Zeit schwarz angezeigt worden, dann die Problem-Meldung:

Problem-Report

Was da passiert ist konnte ich nicht nachvollziehen, schließlich passierte das mit identischen Clips in DaVinci Resolve 15.3.1 nie. Mit keinem anderen Videoschnittprogramm habe ich das bisher erlebt!

Ich habe dann die Flucht zu der ehemals sehr gut laufenden Version 15.3.1 begonnen was nicht so einfach war, da ich mit verschiedenen Tools die entscheidende Datei nicht fand welche die oben gezeigte Meldung auslöste und keine Neuinstallation zugelassen hat. Bin dann auf der Suche nach einer Lösung auf diesen Beitrag im Internet gestoßen: Klick!

Man benötigt folgendes Tool: Revo Uninstaller Pro

Wie man dort sieht, ist die Problematik mit der Installation/Uninstall von DaVinci Resolve schon recht lange bekannt. Verstehe nicht warum der Blackmagic-Support aus dem vereinigten Königreich nicht im Klartext spricht und mir irgendwelche unbrauchbare Links schickt?

Die Hilfsversuche vom Blackmagic-Support waren alle nicht zielführend!

Ich habe jedenfalls mit Hilfe der obigen Anleitung die verantwortliche Datei gefunden die eine Neuinstallation blockierte.

Die Reanimation der DaVinci-Installation ist wie folgt verlaufen:

https://www.slashcam.de/artikel/Tips/Tricks-zur-Beta-Installation-von-DaVinci-Resolve--alles-.htmlrevo

Log-Datei(Protokolldatenbank) gefunden

revo

Diese Datei verhinderte die Neuinstallation von DaVinci 15 weil sie
bei der Entfernung des Programmes per Windows-Uninstaller nicht mit gelöscht worden ist.

revo

Verknüpfte Elemente in der Registry

revom eigenen Schopf aus der Mißere herausgezogen.

Die Neuinstallation von DaVinci Resolve 15.3.1 Studio startet, wer keine
Resolve-Panels benutzt, kann den Haken dort entfernen

Wer also kein Systemabbild vor dem Upgrade gemacht hat, weil er damit rechnete, dass er zu der alten Version nicht zurückgehen muss - für den ist der von mir beschriebene Weg zurück zu der Vorinstallation 15.3.1 werttvoll, da er den Rechner nicht platt machen muss. Ich habe mich jedenfalls am eigenen Schopf aus der Sumpf wie beschrieben herausgezogen.

Achtung, wer das oben stehende nacheifern will, macht das auf eigenes Risiko, ich hafte dafür nicht!

Damit habe ich mich vom Beta-Test der Studio-Version 16 verabschiedet!

Mein Verdacht zu dem Verschwinden der DVR 16 UI vom Bildschirm schon bei vier Videoclips:
Möglicherweise liegt bei mir eine Inkompatibilität des Intel Graphics 530 Treibers mit meinem Mainbord vor. Im Moment mache ich aber im Beta-Stadium von DVR 16 nicht weiter. Ich stecke nicht sinnlos in eine Beta-Version Zeit rein die mir woanders fehlt. Ich mache mit DVR 16 erst dann weiter, wenn eine finale Version von Blackmagic veröffentlicht worden ist. Nach der Beta Version 2 sollen die Videoclips nicht mehr unmotiviert vom Bildschirm verschwinden wird in Foren die sich damit beschäftigen berichtet!

Punkt Vorläufiges Fazit zu der Version 16 Beta

Vorläufig kann man wohl nur sagen, daß die Welt noch nie ein so gewaltiges Update gesehen hat mit einem Feuerwerk neuer Funktionen. Wie sinnvoll und stabil das alles sein wird, wird die Zeit der nötigen Erprobungen zeigen.

Einige Video-Enthusiasten glauben nach Umstieg von Ihrem alten Videoschnittprogramm auf DaVinsi Resolve alle Probleme des Videoschnitts loßgeworden zu sein. Dem ist aber nicht so, es kommen neue unbekannte Probleme hinzu. Die Zahl der Hobby-Erfahrungsträger ist noch realtiv klein, nicht immer bekommt man eine zielführende Unterstützung in den Foren.

Für mich persönlich liegt der Mehrwert der 16er Studio-Version in einigen zusätzlichen Resolve FX-Effekten, die ich durchaus hier und da gebrauchen kann und dem Vorteil, dass jetzt der "Stabilizer" auch im Edit-Raum vorhanden ist. Schneller bin ich durch den Cut-Raum nicht geworden und die Spielerei mit zwei Timelines dort brauche ich für meine kurzen Projekte auch nicht. Es mag sein, dass ich für meinen Workflow noch andere Vorteile habe mit DVR 16 zu arbeiten, die mir jetzt noch verborgen geblieben sind, dafür soll BM aber mal eine finale Version bereitstellen!

Ich werde mich nicht am weiteren Beta-Test der Studio-Version 16 beteiligen, Blackmagic soll bitteschön eine finale Version liefern bevor ich umsteige.

Installieren Sie Beta-Versionen nicht, wenn Sie:

  • Mitten in einem Projekt sind

  • Wenn Sie auf ein bestimmtes Werkzeug angewiesen sind

Vor allem sollten Sie Ihre Projekte sichern, bevor Sie die Beta-Programmversion installieren.

Derzeit sind lediglich Beta-Versionen von daVinci Resolve 16 bei Blackmagic downloadbar für diejenigen die damit "herumspielen" wollen. In /8/ wird empfohlen Resolve 16 zu dem bestehenden Resolve 15 zu installieren.
Wer sich auf das Abenteuer mit Beta-Versionen einläßt, für den ist die Erstellung eines Wiederherstellungspunktes und einer Systemsicherung Pflicht,
ebenfalls die Erstellung einer Sicherungskopie der vorhandenen Datenbank(sowohl DiskDB als auch PostgreSQL).

Hilfreiche Weblinks:

/1/ Blackmagic-Forum: Klick!
/2/ Umfassende engl. Beschreibung von DaVinci Resolve 16 Public-Beta: Klick!
/3/ Über EDIUS 9.4 und DaVinci Resolve 16:
Klick!
/4/ Lernangebot DVR 16: Klick!
/5/ Blackmagic Hilfecenter; Klick!
/6/ New Feature Guide: Klick!
/7/ Tricks zur Beta-Installation von DaVinci Resolve 16: Klick!
/8/ Parallelinstallation von Resolve 16 zu Resolve 15: Klick!

Die meisten grundsätzlichen  Editing-Funktionen für den Videoschnitt und das Color-Grading habe ich im Dezember 2018 für DaVinci Resolve 15(davor für V14 in 2017) Studio untersucht, ich wiederhole das deshalb hier nicht...

Die Erkenntnisse hieraus kann man sich hier ansehen: Klick!

Würzburg, 08.04.2019, 08.07.2019

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© April 2019 Bruno Peter Hennek