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Da lagen Sie nun die ca. 5000 Dias im Schrank, viele Papierbilder und viele Bilder aus Digitallkameras Festplatten.
Wie schnell doch die Zeit vergeht, nun haben wir schon in 2006 die Möglichkeit bekommen FHD-Dia-Shows zu erstellen. Manche nennen diese neue Möglichkeit HDAV und sie projizieren mit diesem Verfahren auf riesige Leinwände mit mehreren Metern Breite. Nachfolgend beschäftige ich mich ein wenig mit HDAV für den heimischen Full-HD- Fernseher
Samsung UE46 ES6100 mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten.
Nach Jahrzehnten der Schmalfilm- und Videofilmerei komme ich nun wieder zurück zu der Fotografie mit nur wenigen ergänzenden Videosequenzen und damit zu der digitalen DIA-SHOW mit der ich mich auf dieser Seite etwas tiefgehender beschäftige nach dem das Thema etwas liegen geblieben ist die letzten Jahre.

Analoge Schätze auf Dias und Kleinbildfilmen sowie auf Digitalbildern gesichert auf Archiv-Datenträger

Dias Dias sollten Sie jetzt digitalisieren lassen, ich mache das für Sie...

Retten Sie jetzt Ihre historische Familiendokumentation!

Alte Dias digitalisieren lasse4n

Es sind Jahre ins Land gezogen, Ihre Dias sind in Gefahr zu verschimmeln, insbesondere verglaste Dias. Sogar vermeintlich sichere Lagerungen in Metall-Diaaufbewahrungskoffern gehen kaputt, nicht nur durch nachlassende Farben und Farbstiche. Die in manchen Aufbewahrungskoffern liegende Schaumstoffeinlage zerlegt sich selbstständig in eine schmierig-ölige zähe Flüssigkeit.

Ich rette Ihre Dias vor dem weiteren Verfall mittels Qualitätsdigitalisierung mit einm Nikon-Profiscanner, individuell als qualitätsgesicherte Ingenieurleistung. Hier gibt es keine 08/15 Automatendigitalisierung oder Amateurdigitalisierungen, ich richte jedes Dia speziell für sie ein um best mögliche Qualität zu erzielen. Sie bekommen von mir nicht nur eine digitalisierte Datei, Sie bekommen:

  • Ein TIFF-Diaarchiv mit unkomprimiert digitalisierten Dias die Sie selbst weiter verlustlos nachbehandeln können, aus denen Sie Fotobücher gestalten können oder einfach in Ihrem Archib aufbewahren.
  • Zusätzlich einen kompletten Digitalisierungssatz in JPEG-Bildualität für eine SlideShow- Präsentation auf Ihrem HDTV oder UHDTV.
  • Der Diascan beinhaltet eine Standard-Farbbalancekorrektur und einen Beschnitt für saubere Kanten, Staubablagerungen auf dem Dia werden mit Infrarot-Technologie von den meisten Diafilmemulsionen digital gut rausgerechnet. Kodakchrome/Ectachrome-Diafilme erfahren eine spezielle Behandlung während des Scannens.
  • Sie bekommen die Diascanns auf DVD-Datenträgern oder auf von Ihnen beigestellten USB-Sticks oder von Ihnen beigestellter USB-Festplatte für die Archivierung oder Vorführung.
Sie bekommen alle diese Leistungen zu günstigen Konditionen mit aktuellen Rabatten für Ihren Privathaushalt!

Informieren Sie sich bitte auf meiner Dienstleistungshomepage von  Digital Video & Bild, Sie erfahren dort weitere Einzelheiten und sie finde dort auch einen Bestellbegleitschein: Klick!

 Digitalbilder mit Videoclips als SlideShow gestalten

Dias SlideShow mit wenigen Videoszenen - back to the roots...

An die 5000 Dias und viele Negativfilme habe ich vor dem Anbruch des Digitalzeitalters vornehmlich im Kleinbildformat aufgenommen und die Dias damals in Magazinen zu einer analogen DiasShow zusammengestellt. Dieser Schatz ist jetzt komplett digitalisiert. Nun ist die Zeit gekommen auch die vielen neuen Digitalaufnahmen in sog. SlideShows zu archivieren. Ich habe mich lange damit beschäftigt womit man das sinnvoll machen könnte.

Videos  bestehen aus vielen Einzelbildern, man filmt durchschnittlich etwa 12 sec lang für eine Szene die später vielleicht als ein 4-8 sec langer Videoclip in einem Reisevideo Verwendung findet. Natürlich machen die Bewegtbilder  das Video interessant, aber es sind auch viele statische Szenen dabei ohne Bewegtbilder.  Würde man  in diesem Fall auf die Aufnahme einer Videoszene verzichten , könnte man sehr viel Zeit sparen  in dem man nur ein  einziges Digitalbild aufnimmt für eine 6 sec lange Szene in einer digitalen SlideShow. Dafür benötigt man nur eine Zeit von etwa 1/100 sec oder weniger statt  einer Video-Aufnahme von  6 sec plus Schnittzugabe vor Ort aufzunehmen. Das spart sehr viel Erlebenszeit...

In letzter Zeit kombiniere ich  mehr und mehr Digitalaufnahmen mit wenigen Videoaufnahmen die aufgrund einer Action(Handlung) in Bewegtbildern spannender sein können als ein statisches Digitalbild. Natürlich  mache ich auch noch reine Reisevideos - viel weniger aber als noch vor einigen Jahren - der Trend geht aber eindeitig mehr zu SlideShows die sinnvoll hier und da mit Videosequenzen die eine Action(Handlung) aufgepeppt werden. Das ist auch viel interessanter für meinen Bekanntenkreis dem diese SlideShows gezeigt werden.

Die schnell generierte SlideShow

Im Zeitalter der SD-TV Auflösung von 720x576 Bildpunkten war lange Zeit das Programm ProShow Gold für mich der Favorit für anspruchsvolle Slideshow-Generierung. Mit diesem Programm konnte man direkt auf die DVD eine SlideShow brennen, zusätzlich konnte man optional auch die Original-Bilder in einen gesonderten Ordner auf die DVD brennen, so dass man jederzeit auf die Originalaufnahmen zugreifen konnte, auch heute noch. Unzufrieden war ich seinerzeit mit dem Programm Magix Foto auf CD & DVD  weil das Programm Flimmer- und Zittereffekte sowie Moiré-Effekte produziert hat.

Froh bin ich aber darüber, die Originalscanaufnahmen auf DVDs neben der Slideshow damals gebrannt zu haben, denn jetzt kann ich daraus eine Full-HD Slideshow generieren und mit den Originalscans eine Bluray brennen um den Zugriff darauf zu sichern.

Auf meinem Schnittplatz  setze ich folgendes Werkzeug für die Schnell-Generierung einer Slideshow ein um Altbestände aufzuarbeiten:
  • IrfanView Thumbnails für Vorschau, Konvertierung, Aussortierung, Umbennenung und Neunummerierung von Digitalbildern
  • 4K SlideShow Maker Portable(kostenlos) mit dem berühmten Ken-Burns-Effekt für die eigentliche Gestaltung der SlideShow sowie Export für erweiterte Nachbehandlung in EDIUS Pro 9.

    Kamerafahrt

    Das verwendete Digitalbild sollte größer sein als der später auf dem Display sichtbare Bildausschnitt.
    Die Bewegung des Bildausschnittes fesselt den Betrachter an das Bild, sie kann einwärts/auswärts  mit Überlagerung der  seitlichen Bewegung  stattfinden in mäßiger Geschwindigkeit. Die Stehdauer meiner Bilder liegt bei 6-12 Sekunten.
  • EDIUS Pro 9.x für die präzise Nachvertonung, Titelergänzung und den Export als kodiertes File oder Authoring und Brennen auf eine Bluray.

Beispiel für eine einfache Slideshow(4K-SlideShow Maker)

Mit den obigen Werkzeugen komme ich am schnellsten zum Ziel. Das Vorgehen erlaubt die Abarbeitung des digitalen Datenberges von angesammelten Altbeständen an Digitalbildern deren Betrachtung in einer SlideShow viel Freude macht.

Das Werkzeug für die Generierung einer solchen SlideShow ist zwar kostenlos, die technische und kreative Gestaltung allerdings eingeschränkt.

Generierng von SlideShows mit einem Videoschnittprogramm?

Mit dem Videoschnittprogramm EDIUS Pro 9.x von Grass Valley habe ich ebenfalls schon SlideShows erstellt, allerdings benötigt man dafür dort viel Zeit, weil es keine vorgefertigten Elemente gibt, wie z.B. Rahmen , funktional erweiterte Objekt-Effekte, Ken-Burns-Effekte, Routenanimationen, Collagenvorlagen, Animator, Fractalgenerator.
Stattdessen kann man in EDIUS den Aufbau und die Struktur einer SlideShow sehr schnell, zuverlässsig und genau editieren, ein Ripple-Arbeitsmodus ist natürlich vorhanden, ebenfalls ist ein perfektes Scrubbing durch die Timeline mit und ohne Ton sowie mit verschiedenen Geschwindigkeiten vorwärts und rückwärts möglich per Tastatursteuerung. Natürlich kostet EDIUS eine Stange Geld im Vergleich zu dem DiaShowprogramm von AQUASOFT, egal ob in der Version Premium, Ultimate oder Stages für Profis.

Hier beispielhaft eine SlideShow die mit dem Videoschnittprogramm EDIUS Pro 6.5 schon 2013 von mir generiert worden ist als VIMEO-Video in 1280 x 720p-25fps : Klick!

EDIUS SlideShow

Szenen-Screenshoot aus der Auto-SlideShow mit Oldtimern.

Um das Videoschnittprogramm EDIUS weiter für die Generierung von SlideShows auszubauen müßte man noch einige teure Plug-ins und Erweiterungspakete dazukaufen. Viel günstiger ist es sich an Stelle dessen von AQUASOFT das SlideShow-Programm PREMIUM oder ULTIMATE in der neuesten Ausgabeversion zu kaufen, selbst die Profi-Variante Stages ist da viel günstiger in der Anschaffung.

EDIUS für die Generierung einer SlideShow einzusetzen hat auch Vorteile, wenn die Zahl der einzusetzenden Videoclips mit Bewegungseffekten hoch ist und zusätzliche Bilder nur sporadisch vorkommen, weil dafür Werkzeuge wie die nachträgliche Videostabilisierung, erweiterte Audioabteilung, hohe Echtzeitfähigkeit bis 4K auch bei längeren Projekten, einfach einzusetzende Übergangseffekte etc. hier bereits vorhanden sind.

Wer bereits über ein gutes Videoschnittprogramm verfügt, der kommt damit auch zu gestalterisch ansehnlichen und schönen SlideShows, allerdings geht dafür wegen der zeitraubenden Umsetzung viel Erlebenszeit drauf die man für andere Zwecke sinnvoller einsetzen könnte.

Von der Programmseite her ist das die teuerste Variante der SlideShow-Generierung für anspruchsvolle Consumer.

Die anspruchsvolle und schöner gestaltete SlideShow

Schöne und nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten bietet AQUASOFT mit dem Programm DIASHOW 9 PREMIUM bzw. die funktional erweiterte DIASHOW 9 Ultimate. Ich bin erst durch das kostenlose Angebot in FOTOHITS Nr. 7-8/2018 darauf gekommen. Zunächst einmal erschließt sich einem die Vorgehensweise nicht auf Anhieb, wie man eine Timeline für die Diashow anlegt.
Natürlich kann man Digitalbilder und Videos wild hintereinander mit + BUTTON aus einem Festplattenverzeichnis in die Timeline hinzufügen. Jetzt muß man nur noch bestimmen wie lange ein Bild angezeigt werden soll und welche Ein- und Ausblendung verwendet werden soll. Darunter noch einen Sound hinzufügen und fertig ist die Bildershow für den HDTV.

Will man mehr, muß man sich in die Bedienungslogik des Programmes tiefer einarbeiten. Hat man ersteinmal die Vorgehensweise für die Struktuierung von Projekten in Kapitel- und Flexi-Collagen verstanden - die man in der Toolbox findet - , dann steht die Tür weit offen für die Gestaltung anspruchsvoller Show-Sequenzen in der Timeline mit einer Unzahl von Gestaltungs- und Funktionswerkzeugen. Natürlich sind mit DIASHOW 9 auch Ken-Burns-Effekte auf Bilder anwendbar.

Aquasoft SiaShow 9

Bild oben: Zusammenfassung einer Bildersequenz in einer Kapitelgruppe mit mehreren übereinander gelegten Timelinespuren und darin diversen eingestellten Funktionen. Das Hintergrundbild habe ich durchgezogen über alle auf den unteren Timelines liegenden Clips in einem Kapitel. Mit dem Tastaturbefehl F8 kann man sich die markierte Komposition dann gleich im Vollbild ansehen. Ab markierter Stelle im Layouterdesigner bekommt man die verkleinerte Vorschau nach Betätigung der Taste F6. Damit immer, d.h. bei jedem Bild und Kapitel das Hintergrundbild angezeigt wird und nicht irgend ein Bild aus den folgenden Bildspuren erscheint, muß man jedes Bild ausblenden in den Effekteigenschaften und es nicht stehen lassen. Der Kapitel-Container umhüllt im Beispiel oben 20 Elemente, die einmal richtig angeordnet zusammengehalten werden.

Timeline-Scrubben,
so wie man es von Videoschnittprogrammen her kennt, ist es mit dieser Programmversion nicht möglich. In DiaShow 10 dagegen gibt es in der Timeline eine neue Funktion, den Playhead. Mit diesem Playhead kann man über die DiaShow scrubben. Ein Scrubbing wie man es vom Videoschnittprogramm her kennt ist das aber nicht!

Show mit Bildern im Portrait-Format

Bild oben: Es können nicht nur Bilder im Landscape- sondern auch Portraitformat verarbeitet werden. Die angezeigte Größe der Bilder - mit oder ohne Rahmen - kann man einstellen,  sowie die Bilder ein- oder wegfliegen lassen. Beliebige Hintergründe kann man hinzufügen, ebenso Grafikelemente.

Das Programm verarbeitet nicht nur Digitalbilder, sondern auch Videoclips, allerdings nur rudimentär. Man hier die Videos nicht nachstabilisieren, das muß extern in einem Videoschnittprogramm geschehen. In Aquasoft Ultimate 10 kann man Videos schneiden, die Wiedergabegeschwindigkeit ändern, auch dynamisch beschleunigen oder verlangsamen über eine Keyframespur. Ferner kann man Videos verdrehen, Ton entfernen sowie Videos deinterlacen.

Im Bildeditor dieser Version fehlt die simple Möglichkeit der Bildnachschärfung, die Ultimate-Version hat es.
Man muß deshalb die Bilder mit einem anderen Programm vor der Dia-Show-Erstellung durchsehen und dort ggf. eine erforderliche Nachschärfung durchführen. Ich verwende dafür mein schon langjährig bewährtes Corel PhotoImpact X3, auch die Tonwertkorrektur führe ich dort gleich verlustlos auf TIFF-Dateien mit durch.

Der modulare Projektaufbau mit Kapitel- oder Flexi-Collagebildergruppen gefällt mir sehr gut, weil man alles was zu einem sequentiellen Bildercontainer dazugehört dort auch findet und bei einem Eingriff die benachbarten Projekt-Module nicht gestört werden wenn man z.B. an einem Kapitel gerade arbeitet oder in irgendeinem Kapitel etwas nachbessern möchte. Die Module kann man auf der Timeline verschieben um die Storystruktur anders zu gestalten.
Mit der Tastaturkombination Strg + Z kann man einen Vorgang zurücksetzen, einen grafischen Schalt-Button dazu gibt es nicht. Auf der Seite 4 der Bedienungsanleitung findet man einige wichtige Tastaturbefehle die einem die Programmbedienung erleichtern.

Kapitel kann man schließen und öffnen, siehe: Klick!
Man kann in Kapitel Bilder Video und die Vertonung einfügen, innerhalb des Kapitels bleibt die angelegte Struktur mit allen eingesetzten Elementen erhalten.

Die Footageinhalte in den Kapiteln dürfen nicht zu viele Elemente enthalten, sonst kann es vorkommen, daß einem der Aufbau mit der Spurenbelegung zusammenbricht, wenn man nachträglich hier und da noch ein Bild einfügt!

Eine direkte Großbildvorschau-Durchsicht der in der Toolbox liegenden Bilder ist nicht möglich man muß das Bild erst in die Timeline ziehen.Leider werden die in der Toolbox vorhandenen Bilder nicht automatisch als schon benutzt markiert wenn sie der Timeline zugefügt worden sind, wie das zum Beispiel in meinem Videoschnittprogramm EDIUS Pro 9.x so ist

Der Hersteller bietet für das Erlernen dieses Programmes unzählige Tutorials an sowie auch Vorlagen für bestimmte Funktionalitäten mit Platzhalten um eigene Bilder dort hinzufügen. Es gibt neben der Hilfe-Funktion im Programm auch ein PDF-Handbuch dazu.

Mit dem Broschürendruck meines Canon iP7250 Farbdruckers habe ich mir eine spiralgebundene Broschüre aus der PDF-Datei ausgedruckt. Im selbst ausgedruckten Handbuch fehlt allerdings das Stichwortverzeichnis!

Im Programm findet man auch Vorlagen für eigene DiaShows.

Per E-Mail kann man sich an den Hersteller wenden was nicht überall selbstverständlich ist, wenn man eine Funktion nicht versteht oder auch die Community anfragen.

Aufgestockt auf Aquasoft DiaShow Ultimate 10

Unter dem Strich finde ich das DiaShow - Programm von Aquasoft ganz gut.
Das Fehlen einiger Funktionen in der Premium-Version 9 störte mich allerdings schon etwas. Aus diesem Grund habe ich das günstige Preisangebot eines Upgrades auf die Ultimate Version 10 - also gleich ein Sprung auf die aktuellste angebotene Entwicklungsversion - angenommen und es gekauft zum Schnäppchenpreis von zusammen 49,90 Euro mit dem Erweiterungspaket Natur-Effekte
plus in A3 gedrucktes Handbuch im Wert von 19,90 Euro. Das kostenlose PDF-Handbuch hat 269 Seiten.

DiaShow Ultimate 10 verfügt über sehr umfangreiche Exportmöglichkeiten:

Export DaShow Ultimate 10

Erweiterte Effektvielfalt bei der Version Ultimate 10 für die Bildnachbesserung:

Effekte
















<-- Am Anfang ist es nicht einfach die nebenstehenden Effekteinstellungen zu finden die man für die Bildnachbesserung benötigt, nur hier findet man z.B. den Effekt: Schärfen - im Handbuch zu der Version 10 ist diese wichtige vorhandene Funktion allerdings nicht beschrieben.
Man kommt zu den Werkzeugen über [Bearbeiten] in der oberen Menüleiste, dann auf [Bild bearbeiten] gehen, dort auf [Effekte] und dann auf [Schärfen].

Aquasoft bewirbt bei Hobbyisten und Profis auch das funktional erheblich umfangreichere und teurere
Aquasoft Stages 10.
Eine Vergleichsaufstelung der Leistungsfähigkeiten findet man hier: Klick!







Nach längerer Suche erst habe ich einen Schalter mit dem Namen "Bildeffekt bearbeiten" in der Ecke des Layoutdesigners rechts oben entdeckt - siehe Markierung mit dem gelben Pfeil - als Pinsel-Symbol um den Bildeditor zu finden in dem sich jede Menge an Bearbeitungswerkzeugen für Bilder findet um das aktuelle Bild zu bearbeiten.

Bildeffekti bearbeiten

Ist der Bildeditor erst einmal geöffnet, dann findet man dort ein großes Vorschaubild des zu bearbeitenden Bildes sowie rechts davon Schaltflächen mit denen man sofort Veränderungen am Bild im Speicher - nicht am Original! - vornehmen kann. Unten rechts findet man ferner die Registerschaltfläche "Effekte" wenn man diese anklickt und zusätzlich das Pluszeichen im runden Kreis betätigt, geht das oben dargestellte Fenster mit der Auflistung aller Bildbearbeitungswerkzeuge auf. Den Schalter mit dem Pinsel-Symbol findet man übrigends auch im Fenster mit den Eigenschaften des Bildes!

In den Toolbox/Dateien fehlt leider eine Markierung der bereits im Projekt verwendeten Bilder.

Noch besser wäre dieses Programm mit der Möglichkeit im Ripple-Modus bei dem Editing arbeiten zu können damit die Entstehung von Lücken bei gelöschten und getrimmten bzw. eigefügten neuen oder verschobenen Elementen im Kapitel -Modus betreffend aller dort vorhandener Bildspuren verhindert wird. Derzeit geht viel Zeit drauf um mittels manueller Wiederherstellung die korrekten Projektstruktur erneut zu generieren.

Scrubbing ist möglich im Player-Modus in dem man einmal an beliebiger Stelle auf die Timeline-Zeitskala mit der Maus klickt und die Vorschau im Playerfenster mit der Taste F6 startet. In diesem Modus kann man auch editieren.

Mit der Taste F11 kann man die untere Windows-Taskleiste mit den dort verfügbaren Programmen freischalten um temporär auc mal ein nanderes Programm zwischendurch nutzen zu können.

Bilder an der Kontagstelle in der Timeline weich überblenden:

Das Handling ist etwas unverständlich realisiert worden. Am leichtesten ist es zu verstehen, wenn man bei nacheinander folgenden Bildern in den Eigenschaften eines jeden Bildes folgendes eingibt:

    Einblendung: Alphablending
    Ausblendung: liegen lassen, nicht ausblenden

das gibt eine schöne weiche Überblendung!

Das Programm bietet eine fast unübersichtliche Masse an Überblendungen/Ausblendungen, man findet sie mit dem Slider bei den Eigenschaftseinstellungen und in der Toolbox für die Zuweisung an das Bild in der Timeline. Man kann in den Projekteinstellungen zur Steigerung der Übersichtlichkeit eigene Favoriten auswählen und festlegen und damit die Auswahl reduzieren..

Die weiteren Varianten erschliessen sich einem in der Projektarbeit mit hintereinander angelegten Bildern und folgenden Kapitelobjekten mit mehreren Spuren untereinander. Wenn an der Überblendungsstelle nicht das vorhergehende Bild aufpoppt, ist alles richtig gemacht worden. Ein Blick in das Aquasoft-Forum hilft manchmal weiter!

Aquasoft DiaShow Ultimate 10 hält das zu bearbeitende Bild im Speicher, es wird aber auch die Festplatte als temporäres Zwischenlager benutzt, der PC sollte deshalb über genügend RAM-Speicher und Festplattenspeicher verfügen.
Ein JPEG-Bild aus den heutigen Digitalkamera ist zwar komprimiert, es kann aber trotzdem sehr groß sein groß sein. Meine Sony RX100 M1 liefert z.B. JPEG-Bilder in der Ausdehnung von 5472 x 3648 mit 20M Speicherbedarf, ein Archivbild im unkomprimierten TIFF-Format ist vielfach größer. Es kann sinnvoll sein den Speicherbedarf vor dem Beginn des DiaShow-Projektes. die einzubeziehenden Bilder - ich erstelle durchaus öfters ein Projekt welches aus 500 Bildern(mit einer Vorführzeit von bis zu 25 Minuten) letztendlich bestehen kann - auf die Auflösung des Abspielmediums zu verkleinern in der Ausdehnung und und eine Dateiänderung von TIFF auf JPEG vorzunehmen, was ich z.B. mit Irfan View im Stapelbetrieb erledige. Für das Brennen einer DVD sind frener kurzzeitig bis zu 10GB festplattenspeicher erforderlich, will man eine Blu-ray brennen, dann benötigt man noch viel mehr Platz auf der Fetplatte.

Im Menüpunkt "Projekt" findet man die Einstellungen dazu. Ist die Abspielperformance zu gering(Ruckler bei der Wiedergabe), dann kann man die Darstellungsqualität in den Grundeinstellungen an die Leistung des PCs anpassen.

In der Toolbox sollen die für die Show einzubeziehende Bild als Miniaturen vorliegen damit man sieht worauf man bei der Komposition der SlideShow zugreift, man kann das durchaus von Aquasoft DiaShow Ultimate 10 machen lassen, auch das benötigt viel Festplattenspeicher. Es kann sein, daß in der Toolbox ein Uhrensymbol erscheint was darauf hinweist, daß der PC mit der Herstellung der Miniaturen beschäftigt ist und man muß deshalb warten.

Bitte warten!

Es dauert bis in die Nacht an!

Wenn sich nichts mehr rührt, dann kann es sein das die Festplatte voll ist und es geht dann nichts mehr. Nach dem ich die in der SlideShow einzubeziehende Bilder vorbereitet habe(verkleinert!), lasse ich zum Beispiel in dem Windows-Dateiexplorer schon mal die Miniatur-Ansichtbilder erstellen. Öffne ich dann erst die Aquasoft DiaShow Ultimate 10, dann erscheinen diese Miniaturen auch sehr schnell in der Toolbox.

Der PC-Eigner muß also dafür Sorge tragen, daß sein PC reichlich mit RAM- und Festplattensepiecht ausgestattet ist. Mit den von Aquasoft genannten Mindestanforeungen kommt man nicht sehr weit.

Mein Arbeitsablauf für die Generierung einer FHD-DiaShows:

Mein Zielformat ist die Blu-ray bzw. eine dementsprechende Videodatei, also eine FHD-Auflösung für den TV in 1920 x 1080 Bildpunkten. Die verwendete Bildfootage muß für UHD mit 3820 x 2160 weiter erhalten bleiben. Aufgenommene ergänzende Videoclips bleiben in der Originalauflösung FHD bzw. UHD erhalten. Im Moment wird noch ein FHD-TV für die Vorführung verwendet. Der vorhandene Blu-ray-Player von Panasonic kann die SlideShow auf einen evtl. später noch anzuschaffenden UHD-TV hochskaliert im korrekten Farbraum abspielen.

  1. Einen Footage-Ordner für Bilder und Videoclips anlegen die in dem Projekt verwendet werden sollen und einen Unterordner darin anlegen für den Hintergrundsound der zu Einsatz kommen soll.
  2. Im Stapelbetrieb Digitalkameraaufnahmen in Irfan-View verkleinern auf eine Breite(Landscape-Format) von 3820 Bildpunkten, Hochkantaufnahmen(Portrait-Format) werden auf 2160 Bildpunkte in verkleinert. Dadurch wird sichergestellt, daß die Bilder später auch noch auf einem UHD-TV formatfüllend gesehen werden können.
  3. Durch Vorauswahl der Fotoaufnahmen festlegen welche Bilder erhaltenswert sind und später noch archiviert werden sollen. Nur diese Bilder kommen in den Footage-Ordner nach Punkt 1.
  4. Bevor das Aquasoft-Programm verwendet wird, sind die grundsätzlichen Programmeinstellungen über [EXTRAS] vorzunehmen, das erleichtert die folgenden Arbeiten enorm.
  5. Die SlideShow wird für das FHD-Bildformat 16 : 9 erstellt, Bei Hochkantbildern(Portrait-Format) kommen immer zwei Bilder auf einen Screen, es kann auch sein, das ein Landscape-Format mit einem Portrait-Format auf einem Screen gemischt werden. Ich beschrränke jede Slide-Show auf eine Maximallänge von 15 Minuten!
  6. Nun wird die Footage thematisch zusammenhängend jeweils in Kapitel-Masken eingefügt, entweder ohne oder mit einem passenden Bildhintergrund, es kommen auch einige Bildmontagen und Animationen vor. Grafische Elemente, z.B. Reisetourenkarten werden ebenfalls eingefügt, wenn das sinnvoll erscheint. Das Projekt wir mit einem Titel, Kapitenamen und einer Schlusstafel mit Copyright-Vermerk versehen. Bilder haben eine Standzeit von 6, 8, oder 10-12 Sekunden, in Ausnahmefällen auch länger bei mehr Text darauf. Der Durchschnittszuschauer benötigt etwa 5 Sekunden um ein Bild vollständig zu erfassen, Bilder mit wenig Details - wie das Gesicht eines Kindes in Großaufnahme kann man schneller erfassen!
    Ich verzichte auf eine reichhaltige Garnierung und Aufhübschung meiner SlideShow mit allerlei Effeken, ich liebe eher die schlichtere Form, der Zuschauer kann sich so besser auf den Bildinhalt konzentrieren.
  7. Nach der Komposition der Timeline, werden die mit Hintergrund versehenen Kapitel für die Vertonung ausgemessen und die erforderliche Soundlänge in einer Liste mit Kapitetelnamen festgehalten.
  8. Nun geht es auf die Suche nach passender Hintergrundmusik die frei verwendet werden kann, z.B. aus der YouTube Audio-Bibliothek oder selbstgespielte Mundharmonikamusik. Der Sound wird etwas länger als erforderlich zugeschnitten und als WAVE oder MP3 im Sound-Unterordner abgelegt. Kommentare spreche ich nicht mehr ein - so wie ich das noch in meiner Schmalfilmzeit gemacht habe. Wo es wichtig ist, wird eine Erklärung als Text eingeblendet und die Abspielzeit der Bilder dafür entsprechend lang eingestellt.
  9. Die Vertonung beginnt mit einem Doppelklick auf der Tonspur und die Hintergrundmusik wird nach Liste in der erforderlichen Reihenfolge in die aufgegangene Tabelle aufgenommen. Der Hintergrundton wird nun auf der Timeline genau eingepaßt und mit einer Ein- und Ausblendung jeweils versehen. Wenn erforderlich erfolgt hier auch eine Tonhöhenanpassung. Eine Tonabsenkung erfolgt dort wo z.B. aus den Videoclips der Originalton übernommen werden soll oder dort wo an den Bildern ein Geräuschton hinzugefügt worden ist, wie z.B. Vogelgetswitscher oder Autofahrgeräusch etc.
  10. Nach erster Sichtung auf dem PC-Monitor folgt die erste Vorführung auf dem FHD-TV. Das geschieht mit meiner Frau zusammen, sie sieht oft noch irgendwo ein Problem welches ich nicht erkannt habe.
  11. Nach Bereinigung der letzten Fehler wird die Finale Videodatei erstellt und eine Blu-ray gebrannt, evtl. steuerbar per Kapitel-Auswahl.
  12. Abschliesend wird das Projekt mit der Archivierungsfunktion - siehe Seite 218 des Diashow 10 Handbuches - von AquaSoft Ultimate 10 exportiert mit der verwendeten Footage und dem Sound und als Archivkopie auf DVDs gebrannt.
 Natürlich weiche ich von diesem Plan auch mal ab, wenn es mir als sinnvoll erscheint!

Aquasoft DiaShow Ultimate 10 ist in meinem Fall auch die Vorstufe für die Erstellung von Fotobüchern.

Wie man Unsichtbares sichtbar macht:

Fotobuch

Etwas mehr dazu findet man hier: Klick!

Fazit zu der Aquasoft DiaShow Ultimate 10:

Der Hersteller bietet sehr kostengünstig ein ausgezeichnetes Werkzeug bereit für die Erstellung von SlideShows, die auch im Mix mit Digitalbildern und Videoszenen nach Einarbeitung in die Bedienungslogik leicht und anspruchsvoll generiert werden können. Das Programm ist weit verbreitet und wird ständig aktualisiert und verbessert. Aquasoft bietet dazu einen vorbildlichen Supportumfang bereit.

Sehr hilfreich ist auch das Vorlagen-Downloadzenter von AquaSoft um die eigene SlideShow-Komposition zu bereichern!

Das SlideShow-Projekt kann man vom Programm auch auf Fehler überprüfen lassen, ich kann aber nicht nachvollziehen auf welche Fehler hin das Projekt untersucht wird.

Nicht zuletzt, mit dem Programm von Aquasoft kann man auch Sequenzen aus Digitalbildern oder Videos "aufhübschen" die dann einem Video-Projekt im Videoschnittprogramm EDIUS eingefügt werden können.

Ich habe als erstes Projekt eine SlideShow über mich selbst unter dem Titel "Lebenslinien" generiert - oben sieht man zwei Screenshoots daraus - unter Einsatz von  Bildern aus der Zeit von 1943 bis 2018, also über 75 Lebensjahre. Insgesamt habe ich dafür 202 Elemente in der Timeline eingesetzt bis auf fünf Bildspuren übereinander in neun Kapiteln. Natürlich ist die DiaShow auch vertont worden. Die "Uraufführung" dieser 13,5 Minuten langen SlideShow hat bei meiner Verwandschaft großen Anklang gefunden.

Slide-Shows mit nur wenigen zusätzlich eigefügten Videoclips werde ich mit  dem Aquasoft-Programm erstellen, wenn die Zahl der der verwendeten Videoclips dagegen überwiegt, dann kommt weiterhin EDIUS auch als SlideDhow-Programm in Frage weil es dort umfangreichere Videoberabeitungsfunktionen gibt, auch eine bessere Audioabteilung und vor allem eine Videoclipstabilisierung sowie eine "Primäre Farkorrektur" für ein umfangreiches Grading neben der normalen Farbkorrektur.!

Hat man die Bedienungslogik dieses Programmes verinnerlicht, kommt man preisgünstig, schnell und kreativ zu ausgezeichneten Ergebnissen!

Hilfreiche Linkverweise:

Zum Aquasoft Hilfecenter: Klick!
Vorlagen Downloadcenter: Klick!
Aquasoft Wiki: Klick!
Testbericht Aquasoft DiaShow Ultimate 10: Klick!
Beispiel-Diashow in 4K mit diversen Effekten: Klick!

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© 2006, 01.07.2018 Bruno Peter Hennek