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am 06.01.2001

 



 
 
 
 
 

 

Videofilmen als Hobby...


War es früher die Filmerei auf Super 8-Film die mir bis 1987 so richtig Spaß machte, ist es dann im Mai 2006 das HD-Video geworden. Zwischendurch gab es eine Periode mit weniger zufriedenstelleneden Analog-Videoaufnahmen in VHS-C, später Hi8. Erst als digitale Videoaufnahmen mit einer D8-Kamera und dann einer miniDV-Kamera (Panasonic NV GS-400 mit anamorpher 16:9-Aufnahmemöglichkeit) möglich waren, haben sich auch die Videoschnitt- möglichkeiten verbessert was in der Summe zu besseren Ergebnissen auf Fernseh-Röhrengeräten(Wuchtbrumme!).

Ein HDTV stand bei uns schon im November 2005, es war ein 39" Philips
37PF9830 mit dem wir sehr zufrieden waren. Nach dem die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten, von einigen Ausnahmen abgesehen, nun auch in HD (1280x720p) gesendet haben, ist das HDTV-Erlebnis auf einem neuen Höhepunkt angelangt. Da dieser TV schon Videos in 1920 x 1080 Bildpunkten darstellen konnte, folgte im Mai 2006 dann die erste HDV-Kamera Sony HDR-HC3 die jetzt auch mehr Spaß lieferte mit einem Bild welches den Super8-Film übertraf, allerdings nicht hinsichtlich der Bandbreite der Aufnahmedynamik im Lichtspektrum von den Schatten aus bis zu den Lichtern.

Aktuell steht natürlich das UHD-Video auch bei mir im Vordergrund. Die dabei erzielte Bildqualität auf einem Full-HDTV stellt alles im Schatten, was der Hobbyfilmer bisher an bewegten Bildern per Video einfangen, bearbeiten und präsentieren konnte.

 Was videografieren wir als Hobbyfilmer?

Ich selbst bin zum Filmen ab eigener Familiengründung im Jahre 1969 gekommen, damals stand als Aufnahmetechnologie der  Super8-Film auf einem  Azetat-Filmmaterial von Kodak zu Verfügung.
Das Filmerbe unserer Familienentwicklung besteht aus der gefilmten Zeit der heranwachsenden Kinder, der Familienfeste, der Ausfluge und der Urlaufbsfilm. Später sind die ersten dokumentarischen Filme bei Dienstreisen in ferne Länder entstanden. Besuche bei den Veranstaltungen des hiesigen Schmalfilmclubs animierten mich dazu auch ein paar experimentele Trickfilme und kleinere Geschichten zu verfilmen. Dieses Filmerbe bestehend aus fast mehr als 4 Kilometer Super8-Film habe ich mittels Digitalisierung in die digitale Zeit gesichert, siehe: Klick!

Die Zeit der Videografie umfaßt die Verfilmung von Wohnmobiltouren, Dukumentationen von Umweltmedizinischen Veranstaltungen, dokumentarisches videofilmen von Impressionen, der Kurzvideofilmreihe "Momente" und die Kurzfilmreihe "Natur, Wildlife etc.".

 Womit Videografieren?

Nach der Hobby-Camcorderzeit(Sony, Panasonic) habe ich 6 Jahre mit den filmenden FHD-DSLRs von Canon (EOS 550D und 700D) mit APS-C Aufnahmesensor gearbeitet.

Nach dem mir die "Last" der DSLR-Videoausrüstung für mein Aufnahme- spektrum zu umfangreich und zu schwer geworden ist, habe ich alles verkauft und mir eine mobile Bridgekamera, die Panasonic DMC-FZ300 zugelegt mit der man Videos in UHD in sehr guter Qualität aufnehmen kann. Ich arbeite damit nach den bekannten Videofilmerregeln hinsichtlich Shutterzeiteinhaltung für flüssigen Bewegungsablauf mit ND-Filter Unterstützung um ein zuviel an Licht für eine gute Videoaufnahme abzudämpfen.

Videofilmer

Sehr wichtig ist, daß man die Kamerafunktionen in Testanwendungen vertiefend kennenlernt, nur dann kann man die verfügbare Technik für die Hobbyprojekte gut umsetzen.

 Videofilmen wie ein Profi?

In seinem Buch "Videofilmen wie ein Profi" erklärt TV-Kammeraman Ulrich Vielmuth:

Was unterscheidet Filme von Hobbyfilmern und Profis? Die Antwort ist einfach: Der Hobbyfilmer schwenkt zuviel und wackelt zuviel - Verhaltensweisen, die dem Berufskameramann fremd sind. Und wenn der Profi mal zoomt, dann als Aufzieher und nicht als Ranfahrt, und wenn er mal schwenkt, dann möglichst kurz (das lieben die Cutter!) oder lang und langsam, wenn Zeit im Film ist, und wenn  er mal wackelt, weil er von der Schulter aus drehen muss, ist es die Ausnahme - die, wir wissen, jede Regel bestätigt.

Wenn der Hobbyfilmer diese "kleinen Ärgernissse" möglichst vermeiden würde, wären seine Filme bestimmt sehenswerter. Nicht nur für die Familie und die Großeltern, sondern auch im Verein oder etwa im Kollegenkreis.

Filmen ist Erfahrungssache! Nicht nur Übung macht den Meister, sondern auch das "gewusst wie".

Ich kann das persönlich nur unterstreichen, allerdings bevorzuge ich die Freihandaufnahme mit Stützmitteln gegen den Körper um ruhig geführte Videoaufnahmen auch bei größeren Brennweiten realisieren zu können die sich nachträglich gut für eine Nachstabilisierung im Videoschnittprogramm eignen. Stabilisierungsbeweis für Aufnahmen mit 648mm Brennweite: Klick!

 Gutes Storytelling und guter Videoschnitt 

Überzeugende Videofilme bekommt man nur dann, wenn man bereit ist zu lernen. Heutzutagen sind Quellen dafür schier unerschöpflich im Internet zu finden. Es gibt aber auch gute Fachmagazine(VIDEOAKTIV, VIDEIFILMEN) sowie gute Bücher die von Fachleuten geschrieben worden sind und die ich empfehlen kann:
  • Die Videoschnittschnitt-Schule von Axel Rogge: GalileoDesign
  • Videoeffekte von Axel Rogge: GalileoDesign
Videoschnitt-Schule   Videoeffekte

Im Buch links findet man auch wichtige Kapitel zu:
  • Ideen für spannende Filme?
  • Mit der Kamera in der Hand
  • usw.
Unzählige Video-Tutorials gibt es ferner bei YouTube und bei Vimeo.

Tipp:
Schnittfolgeplan für einen Tourenfilm: Klick!

Video&Bild

BPHennek, 09/05/2017


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Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.