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Optimiert für IE5.5 und 800x600 Punkte
am 06.01.2001

 

Scannen von Dias

Im Verlauf meiner hobbymäßigen Beschäftigung mit der Fotografie sammelten sich in etwa so an die 5000 Dias an. Irgendwann überlegt man, was damit nun geschehen soll. In der heutigen digitalen Zeit verspürt man sehr schnell den Wunsch die historischen Schätzchen auf DVDs zu archivieren und Dia-Shows für den TV zu erstellen. In wenigen Fällen noch ist man an einem Ausdruck auf Fotopapier interessiert. Fast man den Entschluss zur Digitalisierung der analogen Dias, dann ist das auch gleichzeitig eine Gelegenheit zum Aussortieren von heute uninteressanten Aufnahmen. Gleichzeitig wird man aber gefordert, mit welcher Technik und mit welchen Verfahren das Vorhaben zu realisieren ist. Nachfolgend beschreibe ich den Weg, den wir mit meiner Frau gegangen sind.

Digitale Aufnahme und Bildqualität

Meine analogen Diaschätze liegen meist auf Agfacolor vor, selten auf Kodakchrome oder Quelle Revue. Verwendet habe ich damals Dia-Filme mit ASA 50=DIN 18 oder ASA 100=DIN 21 Filmempfindlichkeit.

Mit der digitalen Fotografie begann ich 1999 mit einer Olympus 820L, damals noch mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixel. Es flgte dann die Olympus C-900 Zoom, dann die Camedia C-5050 Zoom.

Mit Beginn der DV/HDV- Videoaufnahme ab 2004 habe ich immer angestrebt Video&Bild mit einem Gerät zu realisieren aus Mobilitätsgründen auf Reisen.

Auflösung max. Chip
Panasonic NV-GS400* 2288px x 1728px 3CCD
Sony HDR-HC3* 2304px x 1728px CMOS
Canon HV30* 2048px x 1536px CMOS
Canon SX1 IS 3648px x 2736px CMOS
Canon EOS 550D/700D 5184px x 3456px CMOS
Panasonic DMC-FZ300 4000px x 3000px BSI-MOS

* Camcorder mit Fotofunktion, später umgekehrt Digitalkameras mit Videofunktion.

Ausgehend von diesen Digital-Bildern, nun zur folgenden Betrachtung.

Wofür benötigen wir digitalisierte Dias?

Bevor man sich weiter mit der Digitalisierung von Dias beschäftigt, muss man überlegen, wofür man die Ergebnisse eigentlich benötigt. Schließlich soll die Digitalisierung nur einmal erfolgen, denn anschließend werden die Dias entsorgt.

Folgende Ableitung soll ergeben, in welcher Auflösung Dias (24 x 26mm) einzuscannen sind, damit die Scans zukunftsfähig verwendbar bleiben:

  1. Bilder auf Fotopapier drucken

    Wir drucken bis max. DIN-A4 auf Fotopapier aus und sind mit der Bildqualität absolut zufrieden. Von daher ist ist die Auflösung oben in der Tabelle zunächst auch unsere "Richtlatte" für die Digitalisierung unserer Dias.
    Mit dem DPI Counter kann man sich die max. erzielbare Druckqualität auf einem A4-Fotoblatt ausrechnen. Für das Bild mit 2288 x 1728 Pixel kommt man auf 219 dpi. Bei dem Bild der Lumix sind es 244 dpi. Ein Wert von 150 dpi gilt als Standard und ein Wert von 300 dpi als max. Wert der z.B. für den Offsetdruck gefordert wird. Die 300 dpi entsprechen 118,11 Bild-Auflösungspunkte. Die Bilder unserer Canon EOS 550D könnten wir also im Offsetdruckverfahren bis zu 43,89 x 29,26 cm ohne Qualitätsverlust drucken lassen ausgehend von der Aufnahmeauflösung von 5184 x 3456 Bildpunkten. Wir sind mit unseren A4-Papierbildern, die mit dem Drucker Canon PIXMA iP4000 ausgedruckt werden sehr zufrieden.


  2. Ansehen auf dem PC-Bildschirm

    Im Einsatz ist ein 19 Zoll Monitor mit einer für den Videoschnitt optimierten Auflösung von 1280px x 1024px, Farbtiefe 32 Bit. Obige Auflösungen reichen also voll aus, die Bilder werden mit entsprechenden Show-Programmen auf dem PC automatisch herunterskaliert.

  3. Bilder in PAL-Videos für einen alten 4:3 TV einsetzen

    Zwar hat die PAL-Auflösung nur eine Auflösung von 720px x 576px (bzw. 1024 x 576 wenn es in 16;9 auf einem 4:3 TV gezeigt werden soll), jedoch benötigt man viel größere Bilder, wenn man Kameraschwenks, Zooms auf den Bildern in einem Videoschnittprogramm machen möchte.

    Obiges Formate erlauben in etwa folgenden Bewegungsspielraum:



    Kein Problem also diesen Bedarfsfall mit obigen Bildern abzudecken, das Bild ist um den Faktor 3 breiter als man es für PAL-TV benötigt. Der Cutter hat auf diesem Bild einen sehr großzügigen Bewegungspielraum.

  4. Bilder für hochauflösendes Fernsehen (HDTV)

    Diese Möglichkeit eröffnete die Industrie Ende 2004, bereits 2005 sind mehr und mehr sog. Full-HDTV verfügbar und die künftige Dia-Show bekommt eine völlig neue Qualität, weil die Auflösung 1920px x 1080px beträgt. Geeignete Programme zur Verarbeitung von HDV-Videos und geeigneter Bilder stehen zu Verfügung.Die Bilder von oben decken auch den Pixelbedarf für eine HDTV-Dia-Show ab. Nun sieht das aber schon anders aus mit der erforderlichen Pixelzahl, wenn man animierte Bewegungen auf diesen Bildern realisieren möchte.

    Auf einem Bild von 2288px x 1728px Pixeln (ca. 4 Mio Pixel) sieht das in etwa so aus:



    Es wird sehr eng und eigentlich unbrauchbar für die Realisierung von Bewegungseffekten. Um ähnliche Verhältnisse wie im Punkt 3 dem Cutter bereitzustellen, benötigt man 3 x 1920px = 5760 px in der Bildbreite. Somit müßte das künftige Digitalbild eine Mindest-Auflösung von 5760px x 4350pxl haben (25 Mio Pixel), wenn Schwenks und Zooms ausgelebt werden sollen.

  5. Überlegungen zur Festlegung der zu scannenden Dia-Auflösung

    Übersicht über verschiene Scanqualitäten:

    Q Scan Bildbreite Bildhöhe
    Dateigröße
    JPEG
    Dateigröße
    TIFF
    1 900 dpi 1206px 802px 0,3 MB 2,9 MB
    2 1800 dpi 2413px 1604px 1,2 MB 11,6 MB
    3 2300 dpi 3083px 249px 1,9 MB 19 MB
    4  3000 dpi 4594px 2692px 3,3 MB 33,1 MB
    5 4000 dpi 5363px 3565px 5,74 MB 57,4 MB

    Wir Durchschnitts-Hobbyfotografen der analogen Spiegelreflexzeit haben mit Standardobjektiv und Standardfilm wohl nie Dias oder Fotos produziert, die mehr als eine Auflösung von 2000-2700 dpi Auflösung (je nach Film- und Objektivqualität) hatten. Scant man solche Bilder mit 4000 dpi ein, erhält man nur doppelte Bildpunkte, nicht aber ein schärferes Bild. Auflösungen von 4000 dpi erzielen nur Fotografen mit hochwertiger Kameraausrüstung. Auch wer ältere Bilder einscannt, der erzielt kaum Auflösungen von von mehr als 2700 dpi. Ab etwa 2000 dpi wird das Filmkorn sichtbar. Um die Körnigkeit zu reduzieren empfiehlt es sich die GEM-Korrektur einzusetzen.

    Eine Auflösung von 4000 dpi wird also kaum mehr Detail-Informationen aus dem Dia holen, eher das Filmkorn des Dias vergrößern. Allerdings treten beim Scannen Störeffekte auf, wie z.B. Interferenzen. Je höher die Auflösung um so geringer sind diese Störeffekte.

    Nun wird man nicht mit jedem Dia Animationen durchführen, außerdem soll der Scan im Stappelbetrieb erfolgen um die vorhandenen Mengen von Dias zu bewältigen, die Auflösung sollte aber trotzdem z.B. HDTV-tauglich sein.
    Man sieht in der Tabelle oben, dass dafür einen Scan bereits 1800 dpi (Nr.2) ausreichend ist, zudem ist noch eine akzeptable Dateigröße in JPG(HQ) zu erwarten.

    Unsere Druckversuche auf A4-Größe mit dem Canon PIXMA iP4000 haben belegt, dass Dia-Scans mit 3200 dpi (Druck mit 371 dpi) keinen Qualitätszuwachs des Ausdruckergebnisses gegenüber Scans mit 2400 dpi (Druck mit 278 dpi) mehr gebracht haben von Scanns die mit dem CanonScan 4200 F Flachbettscanner und dessen Durchlichteinheit gebracht haben. Seit Ende 2012 druckten wir unsere Bilder mit dem Canon iP4950, aktuell mit dem Canon iP7250

    Man muss den goldenen Mittelweg wählen, wobei man um eigene Versuche mit einigen Testdias, z.B. mit den in der Tabelle vorgeschlagenen vier Qualitätsstufen, nicht herumkommt. Man sollte sich dann kritische Details mit einem Bildbearbeitungsprogramm herausschneiden und die Ergebnisse in 300% Vergrößerung miteinander vergleichen.

    Ich empfehle Q3-2300 dpi (entspricht in etwa der Auflösung eines Foto-Standardobjektivs, bzw. der Auflösung einer 8,6 Mio Pixel Kamera) zu wählen was dann einem digitalisiertem Bild von 3034 x 1991px entspricht (in JPG = 6,6 MB Speicherplatz). Immerhin ist das dann in der Breite das 3034/1920 = 1,58fache, mit dem man auch eine HDTV-Dia-Show gut animieren kann und auch Zoom-Reserven vorhanden sind um nicht über die natürliche Auflösung hinausfahren zu müssen. Die Show bekommt erst durch Animationen das Salz in der Suppe. Digitale Bilder in dieser Auflösung erscheinen im Ausdruck und am Bildschirm gestochen scharf.

    Wer wenig mit Animationen in HDTV-Dia-Shows im Sinn hat, der kann den Scan auf Q2-1800 dpi mit einer Auflösung von 2400 x 1800px (in JPG = 3,0 MB Speicherplatz) reduzieren (entspricht der Auflösung einer 4,32 Mio Pixel Kamera)..

    Unter diese Empfehlungen sollte man meiner Ansicht nach nicht gehen, weil das HDTV-Fernsehen mit Sicherheit kommt und man es dann bereut, dass man zu geringe Auflösungen gewählt hat. Die höhere Auflösung wird Freude machen wenn erst mal ein HDTV-Fernseher im Hause steht.

    Darstellung am HDTV (mit Q3-2300):

    Bild 1: Foto auf Höhe skaliert (schwarze Balken links und rechts)

    Bild 2: Foto auf Breite skaliert (oben und unten etwas weggeschnitten)

    Bild 3: Ausschnitt starr oder als Bewegungs-Animation

    Wie man nun das gescannte Dia-Format in eine Show einbaut, bleibt jedem selbst überlassen. Ich selbst bevorzuge die Methode nach Bild 2 und 3. 

    Das 4K(UHD)-Zeitalter ist angebrochen:

    Die ehemalige Dia-/Filmleinwand ersetzt heute ein Flachbild-TV, war es bis 2015/2016 der HD-TV mit einer Bildauflösung von 1920 x 1080 px, so stehen in vielen Haushalten aktuell bereits Flachbild-TVs mit einer UHD-Auflösung des Panels von 3840 x 2160 px. Natürlich möchte man auch geeignete Digitalbilder auf diesen neuen TVs sehen und erleben, auch die digitalisierten Dias mit familienhistorischen Inhalten. 

    UHD

    Vergleich der Bildbreite/Bildhöhe bei FHD/UHD

    Im Jahre 2015 habe ich meine neue Bridgekamera Panasonic FZ300 erworben die eine innovative Neuigkeit bereitstellte, die 4K-Photo-Aufnahme als Progressivbilter in einem Videostream mit kurzen Belichtungszeiten, wobei je nach Bildwiederholrate 25 oder 30 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden können und so Augenblicke festgehalten werden können - z.B. bei der Vogelfotografie - die sanst niemand bei einer einzelnen Fotoaufnahmer hätte fetshalten können. Die Bilder haben eine max. Auflösung von 3840 x 2160(8M), passend also zu den neuen UHD-TVs.

    Für eine digitalisierte Dia-Show auf dem UHD-TV müßte man rechnerisch eine UHD-Digitalisierung* den Scanvorgang auf 3000 dpi einstellen um ein Digitalbild in der Bruttogröße von 4094 x 2692 px Auflösung zu erhalten und nach Beschnitt auf 3840 x 2160 eine Nativdarstellung auf dem UHD-TV zu präsentieren ohne Ein- oder Auszoomen zu müssen. Mit einem solchen Dia-Scan kann man also auflösungsmäßig gleichziehen mit dem was heutzutage mit der 4K-Photofunktion moderner Digitalkemeras möglich ist.

    *Anmerkung zu der UHD-Digitalisierung:

    Man muß sich die Frage stellen, ob die verwendete Analogkamera damals überhaupt eine solche Auflösung per Dia zu Verfügung stellen konnte?
    Diversen Internetpublikationen kann man entnehmen,
    daß wir Durchschnitts- Fotografen der analogen Spiegelreflexzeit mit Standardobjektiv und Standardfilm wohl nie Dias produziert, die mehr als eine Auflösung von 2000-2700 dpi Auflösung lieferten. Hinzu kommt, daß die limitierende Größe des digitalisierten Dias das Filmkorn als störende Größe ausgemacht werden kann welches nach der Digitalisierung deutlich sichtbar wird auf dem TV-Panel, mal weniger bei einem 40" HDV und mal mehr bei einem 60" HDTV abhängig vom Betrachtungsabstand vor dem TV-Panel.

    Dia-Filmkorn bei 2900 dpi Scan
    1:1 Ausschnitt aus einer 2900 dpi Digitalisierung ohne Filmkornglättung

    Eine Kornglättung kann man z.B. per VueScan Scannersoftware in verschiedenen Qualitätsstufen - leicht mittel, stark - einstellen, die Schärfe des Digitalbildes nimmt dann aber ab.

    Digitalisierung mit Filmkornreduzierung
    1:1 Ausschnitt aus einer 2900 dpi Digitalisierung mit Filmkornglättung in
    der höchsten Stufe "stark" per "VueScan - Digitalisierungssoftware.

    Die Erkennbarkeit des Filmkorns nimmt mit dem Abstand der Entfernung zum Sichgerät ab. Man kann das selbst auf dem PC-Monitor schon erkennen, wenn man sich die obigen beiden 1:1 Bildausschnitte aus unterschiedlicher Entfernung ansieht. Die Filmkörnung kann man ferner im PhotoImpact X3 behandeln per Menü Foto --> Verbessern --> Filmkörnung.

    Bei diesen Hintergrund sollte man vernünftigerweise die gewünschte UHD- Digitalisierung auf 3000 dpi beschränken mit der Kornreduzierung des Scans in der Stufe "leicht".  Man bewegt sich also mit der UHD-Auflösung im Grenzbereich der zu erwartenden Dia- Auflösung, je nach dem welche Qualitätsgüte seinerzeit die eigene Kleinbildausrüstung samt Filmmaterial verfügbar war.

    Zu meinem Diascan - Dienstleistungsangebot: Klick!

    Die Filmkornglättung kann ein jeder für sich selbst durchführen, z.B. per: NeatImage

    Nachschärfung der Digitalisierungsergebnisse:
    Eine Änderung der Kontrastverhältnisse kann schon eine Nachschärfung in vielen Fällen überflüssig machen. Die Nachschärfung mit speziellen Algorithmen sollte deshalb immer der letzte Schritt in der Bildnachbearbeitung sein. Man kann das leicht im praktisch jedem Bildverarbeitungsprogramm durchführen, selbst mit den kostenlosen Programmen wie z.B.: Irfan View oder Gimp..

Wahl des Dateiformats

Von Anfang an bin ich bei der digitalen Fotografie an das JPEG-Format gewöhnt. Da JPEG über 16 Mio Farben darstellen kann, eignet es sich hervorragend für Bilder in natürlichen Farben. Ein Komprimierungsfaktor von 1:10 ist für Archivzwecke gut tragbar. Man sollte in jedem Fall nach dem Scannen die Dateien mit einem Schreibschutz versehen, damit man nicht versehentlich eine solche Datei bearbeitet und neu abspeichert, weil dann durch die Neuberechnung die Qualität abnimmt.
In obiger Tabelle sieht man , welche Dateigrößen zu erwarten sind mit JPG und TIF.

Ein echter Test mit dem CanonScan 4200 F bei 2700 dpi (3462 x 2700px) und 24 Bit Farbtiefe ergab folgende Dateigrößen:

RGB Echtfarbe vom Scanner 23,3 MB
TIFF 22,7 MB
JPEG (Q100%) 4,35 MB

Eine Weile lang habe ich mich mit dem Format JPEG2000 beschäftigt, weil dieses Format eine bessere Qualität erzeugen soll, mit weniger Artefakten, als JPEG. Meine Versuche damit mit Vergrößerungen bis zu 300/600% ließen mich aber nur geringfügige Qualitätsunterschiede entdecken. Nun ich denke, diese Abklärung hat sich erledigt..., obwohl: bei der weiteren Bearbeitung des Bildes und erneuter Speicherung in JPEG2000 ist der Qualitätsverlust nicht so dramatisch wie mit JPEG Darüber muss nachgedacht werden, denn ohne Nachbearbeitung der gescannten Bilder kommt man nicht immer aus...

Jemand empfahl mir noch für anspruchsvolle Bildbearbeitung evtl. das AdobeRGB-Profil (stellt nuanciertere Farben dar) und nicht nur das sRGB-Profil (PC-Welt/Internet) zu verwenden.

Der AdobeRGB-Farbraum ist deutlich größer als der sRGB-Farbraum. Offensichtlich wird dieser aber meist nur von Offset-Druckereien eingesetzt, ich bleibe bei sRGB (rotes Dreieck), dem Farbraum des Betriebssystems und meiner Bildbearbeitungsprogramme.

Nun war noch die Frage zu klären, in welcher Farbtiefe zu scannen sei. Das bewährte JPG-Format hat eine Farbtiefe von 24 Bit, ebenso Computerbildschirme und Bilder von Digi-Kameras. Auch meine Bildbearbeitungsprogramme sind für die Bearbeitung von Bilder mit einer Farbtiefe von 24 Bit geeignet. Nur das TIFF-Format kann eine Farbtiefe von 48 Bit aufnehmen, die Dateien hieraus sind enorm hoch. Aufnahmen/Scans mit 48 Bit sind nur für sehr aufwändige Bilbearbeitungen vorgesehen, wobei man dann auch ein dementsprechendes Bildbearbeitungsprogramm benötigt um diese Bilder verändern zu können.

Wahl des Dia-Scanners

Wir haben da schon einige Reinfälle erlebt, der Microtek FilmScan 35 war schon nach einigen 100 Dias mechanisch geliefert, auch wenn die Ergebnisse tragbar waren. Der darauf hin folgende CanonScan 4200 F Flachbettscanner mit einer CCD-Auflösung von 3200 dpi hat noch bessere Ergebnisse geliefert (gleich zwei Dias konnten gleichzeitig mit der Durchlichteinheit eingescannt werden). Jedoch war die Halterung für die Dias ein "Krampf hoch drei", weil nur Rähmchen bis 3mm einwandfrei aufgenommen worden sind. Bei älteren dickeren Rähmchen ließ sich die Halterung in sich nicht schließen (Ausweg = mit Tesafilm festgeklebt!). 

Bild: Dia-Aufnahme in Persien aus dem Jahre 1978 auf Agfacolor CT18, gescannt mit CanonScan 4200 und 3200 dpi, für diese Seite von ursprünglichen 2816 x 4384px (2842 KB, JPEG Q90 progressiv komprimiert) stark verkleinert und web-gerecht komprimiert.

Mit beiden Scannern war der Zeitaufwand für 100 Dias ganz enorm, weil man immer am Scanner sitzen musste was uns wertvolle Erlebenszeit gestohlen hat.

Als Nachfolger des zwischenzeitlich defekten Canon Flachbettscanners ist dann viel später Epson Perfection V300 PHOTO ins Haus gekommen, allerdings bevorzugt für das Scannen von Papiervorlagen.

Epson V300 Photo

Die EpsonMatrix CCD-Technologie liefert eine Scanqualität mit einer optischen Auflösung von bis zu 4800 dpi. Ebenfalls enthalten ist die Software "Epson Easy Photo Fix" zum Wiederauffrischen verblasster Fotos und zum Entfernen von Staub und Kratzern von beschädigten Filmen. Zur Not kann man damit - sehr bedächtig - auch noch Dia-Vorlagen in guter Qualität einscannen.

Nun waren wir auf der Suche nach einem automatischen Dia-Scanner für eine größere Anzahl von Dias, die man nach der Aussortierung in einem Leuchtpult, in ein Magazin einlegen konnte. Wir sind bei EBAY fündig geworden.

Nikon Super Coolscan 4000 ED mit Slidefeeder SF 200(S)

Diesen legendären Kleinbild-Dia- und Film-Scanner mit Produktionsbeginn bei Nikon im Jahre 2001 konnte ich 2005 bei Ebay im neuwertigen Zustand ersteigert. Es handelte sich um einen Scanner der Prosumer-Klasse, der den damaligen professionellen Trommelscannern vom Qualitätsergebnis her sehr nahe stand, was durch Tests belegt worden ist. Der Scanner unterstützt HW-seitig 14 Bit pro Farbkanal, die Ausgabefarbtiefe ist in 16 oder 8 Bit wählbar, . Das wichtigste Merkmal ist das automatische Staub- und Kratzer-Korrekturverfahren ICE-3(nicht für Kodak Material wegen der darin verwendeten Silberhalogenide) Sämtliche Verschmutzungen werden durch eine Infrarot-Abtastung hardwaremäßig erkannt und durch einen Algorithmus in drei Wirkungsstufen restlos entfernt. Als Lichtquelle wird eine vierteilige LED-Zeile für Rot, Grün und Blau sowie Infrarot eingesetzt. Als Optik wird  as Scanner-Nikkor-ED-Objektiv  bestehend aus 7 Elementen in 4 Grupen incl. 3 ED-Glaselemente eingesetzt. Autofokus und manueller Fokus vorhanden.

Dichteumfang des Scanners: 4,2 laut Hersteller, in der Praxis etwa 3,6-3,8 erzielbar. Das erreicht man allerdings nur mittels Mehrfachabtastung 2-16fach. Aus mehreren Mehrfachabtastungen berechnet die verwendete Scannersoftware ähnlich wie bei der HDR-Fotografie eine Bilddatei mit einem erweitertem Dichteumfang.

Aufsichtsvorlagen haben einen Dichteumfang von 2,2, Helligkeitsverhältnis max 1:160
Farbnegativfifilme  max. 3,3, Helligkeitsverhältnis max. 1: 2.000
Diafilme max. 4,0 bei einem Helligkeitsverhältnis von max. 1:10.000
Quelle: "Wie funktioniert die Digitalfotografie?" von Prof. Dr. Hans Brümmer 01/2015

Der Vorbesitzer dieses Scanners aus Innsbruck hat damals seine 4000 Dias damit bereits erfolgreich gescannt. Zusammen mit dem automatischen Slidefeeder SF 200(S), Diarahmenadapter und Filmstreifeneinzug + solider Scannersoftware Nikon View 4.02 auf CD für JPEG und TIFF-Digitalisierungen bezahlte ich 1210 Euro für den Eignerwechsel. Der Neupreis für den Scanner alleine lag seinerzeit bei 1700 Euro. Der Slidefeeder SF 200(S) kostete 500 Euro. Der Slidefeeder macht es erst möglich auch als Dienstleister damit wirtschaftlich arbeiten zu können.

Selbst im Jahre 2017 findet man bei Ebay immer noch Gebrauchtgeräte im Angebot, oft zu  tragbaren Preisen.

Im Oktober 2003 brachte Nikon das Nachfolgegerät Super Coolscan 5000 ED mit HW-seitiger 16 Bit Unterstützung auf den Markt. Diesem Gerät fehlt der praktische  Front-Staubschutzschieber des 4000 ED vor der Zubehör-Scanöffnung am Gehäuse. Der Nachfolger des 4000 ED ist also hardwaremäßig mit 16 Bit besser ausgestattet, jedoch mit weniger Zubehör und ohne Staubschutz ausgestattet.

Nikon hat die gesamte Produktion der Dia- und Filmscanner im Jahre 2008 eingestellt!

Bei www.scandig.de sind im Juli 2017 - offensichtlich aus aufgekauften Lagebeständen - für den Nikon Super Coolscan 5000 + Feeder SF-210 mit der Scannersoftware SilverFast Ai Studio 8 sündhaft hohe 6.999 Euro verlangt worden. Seit Produktionsende hat sich der Kaufpreis vervielfacht!

Mit dem Nikon Scanner arbeiten viele kommerzielle Digitalisierungsstudios-Studios. Angeschlossen wird der Scanner an die schnelle IEEE1394-Schnittstelle des PCs.

4.000 ppi und 14-Bit-A/D-Wandler, CCD-Sensor mit 3.964 Pixeln,
ICE (entfernt Staub, Kratzer), ROC (restauriert verblasste Farben) und GEM (entfernt Filmkornstörungen), Dicke der Diarähmchen von 1,0 bis 3,2mm!

Nikon listet folgende Diarähmchen für den Dia-Einzug SF-200(S) zum Super Coolscan 4000 ED auf:

Getestet:
- GEPE 3 mm
- GEPE 2 mm
- bonum
- REVUE
- AGFA System G
- AGFA reflecta CS
- Reflecta GR
- Kaiser SR
- hama fix
- ROWI quickslide

Eingeschränkt verwendbar:
- hama DSR

Störungen verursachen:
- Kodachrome 1,1 mm Papprähmchen
- PLASTIMOUNTS
- Pakon  

Wichtigstes Zubehör für diesen Scanner ist der Slidefeeder SF 200(S):

Slidefeder

Wie die Dias einzulegen sind, ist oben in der Zeichnung zu erkennen, damit seitenrichtig digitalisiert werden kann. Man kann denn Slidefeeder für Einzeldias und für eine ganze Serie von Dias hernehmen. Je nach Rahmendicke können bis zu 50 Dias  geladen werden.

Die Transportprobleme im Slidefeeder SF 200(S) bei dünnen Diarahmen sind auf einen Konstruktionsfehler von Nikon zurückzuführen:

Nikon Fehler

Nikon hat eine Laufkanalbreite für die Dias von etwa 4,4mm ausgeführt.
Die Diarahmen haben recht rauhe Oberfläche je nach Fabrikat was dazu führt das zwei Dias in den Kanal gezogen werden. Genau das führt zu Transport- störungen und möglicherweise einer Beschädigung der Dia-Transporteinheit. Ich habe links von der Konststofftrennwand zwischen den eingelegten Dias und der Ablage der bereits gescannten Dias(rechts) eine Kunststoffkarte senkrecht eingelegt und mit einer Klemme am Ende der Zwischenwand geklemmt(im Bild nicht sichtbar). Je nach Diarahmendicke stelle ich die Karte so ein, daß etwa die Hälfte des folgenden Dias - sh. Bild - abgestützt wird , wenn das zu scannende Dia in den Kanal gezogen wird. So wird nachhaltig ein Dia-Stau mittels zwei gleichzeitig eingezogener Dias verhindert und der Wert des Scanners gesteigert.

Die Speicherung und Nachbearbeitung der Diascanns erfolgt im unkomprimierten TIFF um sie üblichen JPEG-Verluste zu verhindern!

Die Scannergebnisse übertraffen meine Erwartungen

Nebenstehendes JPEG-24Bit-Bild (hier verkleinert) aus dem Jahre 1978 (Persien) habe ich auch in A4 auf 160g Premium Glossy Papier von Zweckform ausgedruckt. Das Ergebnis sieht wie aus einem guten Bildband aus.

Settings für die Digitalisierung:

Voreinstellungen:

  • sRGB-Profil

  • Autofocus (sobald ein Dia in den Scanner eingelegt wird)

  • Automatische Belichtungssteuerung

  • JPEG. Besser ist TIFF, da dieses Format unkomprimiert verlustlos z.B. in PhotoImpact X3 nachgearbeitet werden kann!

  • Digital ICE für Staubentfernung

  • Filmadapter für mehrere Vorlagen bei Stappelscan

Palettenfenster 1:

  • Exakte Abmessungen: mit der Maus den Vorschaurahmen entsprechend einstellen...

  • Auflösung 2300 dpi

  • Kontrast: +20 bis +30

  • Unscharf maskieren: 100 - 1,0 - 3
  • Digital ICE: ein (fein)

  • Farbtiefe je Kanal: 8 Bit (insgesamt 24 Bit)

  • Scan mit Diamagazin: z.B. 29 (bei 2,6mm Rähmchen z.B.)

Für den Stappel-Scan wählt man erst mit der Palette das gewünschte Setting, dann wird mit dem ersten repräsentativen Dia mittlerer Dichte eine Vorschau erstellt, dann wird evtl. noch die Palette angepasst und die Zahl der Dias im Magazin incl. Vorschaudia eingegeben und nach Abfrage des Namens und der beginnenden Indexzählung wird der Scanner gestartet. Nun kann man mit meinem PC auch andere Arbeiten erledigen.
Nach ca. 90 Minuten Stunde liegen 50 TIFF-Dateien in 2300 dpi-Auflösung in einer Dateigröße von etwa 15,7 MB auf der Festplatte. Im Falle der von mir bisher gescannten Dias mit 2,6mm Revue-Rähmchen funktioniert die Diazufuhreinheit SF-200(S) einwandfrei, auch Hama DSR-Rähmchen (1,6mm) machten bis jetzt keine Schwierigkeiten. Die Transport-Probleme der Dia-Zuführungseinheit mit den 1mm dünnen Kodak Karton-Diarahmen habe ich selbst gelöst, siehe weiter oben.

Test von IMAGING RECOURSE: Klick!


Nikon Super Coolscan 4000 ED unter Windows 7 -  32 Bit:

Fast alle neuen Computer sind seit Herbst 2009 mit dem neuen Betriebssystem ausgeliefert worden und die Nikon Software Nicon Scan 4.0 mit dem Update 4.02 laufen nicht mehr auf Windows 7. Die Installation wird abgelehnt. Es gibt aber eine gute Lösung:

  • Nikon Scan 4.03 für Vista von der Nikon-Homepage herunterladen und installieren
  • Nun muß man sich noch einen Treiber für Nikon 4.03 zur Verwendung mit Windows 7 - 32 Bit generieren. Wie das geht, steht hier.
Nach der Installation dieser Software tut der Nikon-Scanner weiterhin seinen Dienst unter Windows 7- 32 Bit, auch wenn Nikon die Produktion zwischenzeitlich eingestellt hat.

Ich bin sehr zufrieden mit den bisher erzielten Ergebnissen, der Scanner wird jetzt in meinem Dienstleistungsangebot eingesetzt, siehe: Klick!

Nikon Super Coolscan 4000 ED unter Windows 10 -  64 Bit:

Im August 2015 erfolgte bereits ein Umstieg auf das neue Betriebssystem Windows 10 Home - 64bit. Im Februar 2016 ist der  MEDION ERAZER X5366 F "von der Stange" mit dem SKYLAKE Prozessor i7-6700 für den Videoschnitt und Bildbearbeitung angeschafft worden. Diascanns sind die ganze Zeit noch auf einem Office PC unter Windows 7 - 32 Bit

Trotz einiger Tipps aus dem Intenet ist es mir nicht gelungen  "Nikon Scan 4.03" mit dem modifizierten Gerätetreiber ähnlich dem oben beschriebenen Vorgehen zu Zusammenarbeit mit Windows 10 zu bewegen. Natürlich habe ich vor der Treiberinstallation Windows 10 dazu überredet auch nicht vom MS zertifizierte Gerätetreiber zu akzeptieren was auch geschehen ist.

Nach dem Start von Nikon Scan 4.03" ist es zu einer Fehlermelding gekommen mit dem Inhalt:

WIA Treiber

Weitere Suche im Internet zu einer Problemlösung waren nicht zielführend.

Als Ersatzlösung fand ich das bereits ausgereifte "VueScan" von www.hamrick.com welches ich für US$ 79,95 käuflich mit unlimitierter Lizenz erwerben konnte.

VueScan

Dieses platzsparende Programm hat auf Anhieb den Gerätetreiber für den Nikon Super CoolScan 4000 ED über die Administratorrechte installiert incl. erheblich erweiterter Scannersoftware im Vergleich mit "Nikon Scan" 4.03. Die Software erkennt auch andere Scanner(Auflistung findet man auf der Hersteller-Homepage).

Scanner-Treiber

Das Programm  ist hervorragend, das beginnt schon mit der großen Bildschirmvorschau zur besseren Qualitätsbeurteilung und der Schnelligkeit mit der ein Dia aus dem
Slidefeeder SF 200(S) gescannt wird. Eingriffe in den Zuschnitt, Filterungen und Farbkorrekturen sind selbstverständlich möglich. Natürlich kann man auch eine Infrarot-Reinigung durchführen, sowie Farben restaurieren, Ausbleichung beheben auf dem alten Dia beseitigen und schärfen sowie das Korn reduzieren, Spezialbehandlung für Kodachrome wegen der speziellen Emulsionen. VueScan kann man auch direkt z.B. aus IrfanView 64 heraus ansprechen. Im Normalfall erfolgt der Scan für "GENERIC" - Diafilme oder speziell für die Kodachrome Filme mit dem Setting auf "KODAK" Diafilme.

Die Bedienungsoberfläche ist deutschsprachig, über "Hilfe" bekommt man die Bedienungsanleitung online in die Deutsche Sprache übersetzt auf dem Monitor angezeigt.

Ich Arbeite mit dem
27" acer-Monitor R271 bmid. Hinsichtlich farblicher Grundabstimmung wende ich zunächst das monitoreigene Farbmanagement mit den dort vorhandenen Schaltern bezüglich Bildmodus, Helligkeit und Kontrast auf das folgende selbst kreierte Testbild an. Per rechter Maustaste und Anpassen/Anzeige/Farbe kalibrieren bekommt man schon eine gute Anpassung und der Grauverlauf sowie die die RGB-Verläufe und die unterschiedlichen Bildfarbverläufen kann man nun optimieren.

Testbild

Eine gute Einstiegshilfe in die VueSan-Konfiguration bietet diese Homepageseite: Klick!
Gute Anwendungshinweise zu VueScan findet man auf dieser Homepage von Thomas Gade: Klick!  Dort findet man viele Anwendungserläuterungen zu den Funktionen von VueScan, wenn man sich die Inhalte der Register durchliest.
Es gibt ferner ein recht günstiges Buch  mit dem Titel "DIAS UND NEGATIVE SCANNEN" von Josef Stark aus dem mit-p-verlag aus dem Jahre 2015 welches ich besitze. Was die Erläuterungen darin zu VueScan betrifft, so finde ich die kostenlosen Anwendungshinweise von Thomas Gade viel wertvoller, weil Gade auch diesehr sinnvolle  Anwendung der Diagramme in VueScan eingeht, Josef Stark geht darauf dagegen nicht ein.
Es gibt noch ein weiteres jedoch älteres Buch für Anwender mit dem Titel  "Digitalisieren von Dias und Negativen" aus dem Jahre 2008 von Sascha Steinhoff  aus dem dpunkt  Verlag, es ist teurer als das hier zuerst genannte Buch. Man erhält angeblich in diesem Buch eine leicht verständliche Einführung in die Nikon-Scansoftware NikonScan, auch aber in  VueScan in der alten Version von 2008 was nicht so günstig ist da sich das Programm gewaltig weiterentwickelt hat.

In VueScan kann man die Dichteanzeige im Menü "Einstellungen" aktivieren.

Für den Stappel-Scan wählt man erst mit der Palette das gewünschte Setting, dann wird mit dem ersten repräsentativen Dia mittlerer Dichte eine Vorschau erstellt.
Nun wird die Profiscan-Palette angepasst hinsichtlich Belichtung und Farbdarstellung und der Serien-Scan für den Slidefeeder aktiviert. Der Bild-Zuschnitt steht bei mir immer auf "Automatisch".

Hinter dem Begriff "Anzahl der Proben" steckt eine Multi-Sampling für jeden einzelnen Punkt(Pixel-Scan!), man kann 2, 4, 8 oder 16 Durchgänge wählen aus denen der Durchschnitt errechnet wird für weniger Bildstörungen durch das Rauschen. Solche Störungen treten als Pixel auf, deren Farbe oder der Farbton unterschiedlich sein kann von den umgebenden Pixeln. Durch das Multi-Sampling werden die Fehler reduziert.
Für einen einzigen schnellen Scandurchgang gibt man die Zahl "1" ein, für ein besseres Multisampling eine "2" ein für zwei Scandurchgänge um ein besseres Digitalbild-Ergebnis zu erzielen. Die Verwendung dieser Funktion verlängert den Scanvorgang, ist also zeitaufwändiger!

Im Falle der Aktivierung der "Mehrfachbelichtung" wird in ersten Scan die normale Belichtung verwendet, Im zweiten Scan werden mittels eine längeren Belichtungszeit mehr Details in den Schatten erfaßt, durch die Verrechnung der beiden Ergebnisse bekommt man eine bessere Durchzeichnung der Schatten. Werden Negativ-Filme gescannt ist es genau umgekehrt, man bekommt eine bessere Durchzeichnung der hellen Partien. Diese Verbesserungsmethode kann zu bei scharfen Übergängen von dunkel auf hell zu Artefakten führen. As diesem Grund aktiviere ich diese Funktion nicht bei Magazinscan, da sich das Ergebnis einer Kontrolle entzieht, bei Einzelscan kann man testen ob sich ein verbessertes Ergebnis ergibt.

Ähnlich wie bei modernen Digitalkameras kann man Scan-Bildstile(Farbbalance) einstellen, der Filter "Farben restaurieren" sollte dann deaktiviert werden.:

Scan-Bildstile

Ist ein Farbgrading in einem Bildbearbeitungprogramm geplant, digitalisiert man am besten in "Neutral", wird aber ein finaler Diascan "out of the box" gewünscht kann man einen der anderen Bildstile wählen für den Export aus dem Diascanner. Ich bevorzuge "Extremwerte automatisch".

Man kann z.B. auch ein manuelles Diascan-Grading durchführen:

Dia-Grading 

Das Bild zeigt hier lediglich beispielhaft die Einstelloptionen,
ncht meine persönlich bevorzugten Setting


Bitte beachten: steht der Weißpunkt auf 1, werden weiße Stellen im Diascan als reines weiß reproduziert, feine Strukturen werden dadurch unsichtbar gemacht!

Dias können nach langer Lagerung, zum Beispiel Aufnahmen wie man sie hier sieht aus den 70er Jahren einen Farbstich haben. Um die ehemalige Balance der roten, blauen und grünen Farben wieder herzustellen kann man die Option "Farben restaurieren" im Register "Filter" aktivieren. Wenn diese Einstellung benutzt wird, sollte der Filmstil im Register Farbe deaktiviert werden. Dabei kann es aber auch zu unngenehmen Überraschungen kommen.

Im Programmmenü "Bild" findet man Diagrammtypen zur Erzielung besserer Ergebnisse wenn man diese Instrumente versteht.

Diagramm

Wird der Diagrammtyp "S/W" gewählt, erhält man die Werte für den Schwarz- und Weißpunkt, die dann in die Wertetabelle übernommen werden was ganz wichtig ist. 
Wähl man im Register "Farbe" den Weißabgleich und verschiebt dabei die zwei Dreiecke, sieht man sofort die Auswirkungen auf den Scan.
Mit dem rechten Dreieckregler stellt man den Weißpunkt ein und mit dem linken Regler den Schwarzpunkt. Besonders wichtig ist der Weißpunktregler, hier wird entschieden ob in hellen Bildpartien noch "Zeichnung" erhalten bleibt oder in den Lichtern das Bild "ausgefressen" wirken sollen.


Mit dem Diagrammtyp "Gradation" kann man ein besseres Kontrastverhältnis  erzielen. Helle Partien kann man heller machen und dunkle Partien dunkler. Eine Einführung dazu findet man dankenswerter Weise ebenfalls in einer Beschreibung von Thomas Gade: Klick!

Vuescan "reinigt" verschmutzte/verkratzte Dias per "Infrarot-Cleaning".
Das funktioniert ganz gut bei "GENERIC" Diafilmen in drei Stärkestufen. Es besteht aber die Gefahr, daß "versehentlich" auch wichtige Details wegretuschiert werden wenn man eine zu hohe Wirkungsstufe wählt, deshalb wähle ich meist nur die Wirkungsstufe "Leicht".
Ich hatte hier schon alte stark verschmutze Kunden-Dias die sogar eine eigenartige Marmorierung auf der Emulsion hatten. Eine Rettung dieser  Dias war mit dem Infrarot-Cleaning von VueScan selbst in der stärksten Cleaning-Stufe nicht mehr  möglich. Die Eigner sollte seine stark verschmutzten Dias vor dem Versand an einen Scan-Dienst selbst reinigen, damit z.B.: Klick!
 Erfolge hatte ich auch schon mit der Reinigung per Wundbenzin aus der Apotheke auf ein sauneres Mikrofasertuch bei Schmalfilmen. Man kann es alternativ auch mit Ultraschallreinigung probieren, Osmosewasser reingeben und einen Schuß Pril damit das Wasser besser vom Dia abläuft. Dias mit Klammern zum trocknen in einen staubarmen Raum aufhängen. Natürlich muß man selbst- verantwortlich handeln, immer erst nur ein Dia testen und Erfahrungen sammeln!

Ohne I-Cleaning

Mit I-Cleaning

Bilder: Oben mit und unten ohne I-Cleaning im 1:1 Bildausschnitt

Kodachrome-Filme
- nicht Ektachrome-Filme - bestehen aus einer besonderen Emulsion mit hohen Silberanteilen, der Filmtyp muß in VueScan deshalb von "GENERIC" auf "KODAK" umgestellt werden. Das Infrarot-Cleaning funktioniert möglicherweise wegen der Silberpartikel im Kodachrome-Film nicht zufriedenstellend, es ist dann besser wenn man diese Scanfunktion abschaltet. Man muß in diesem Fall den Schmutz auf dem digitalisierten Bild mit Bildbearbeitungsprogramm-Werkzeugen wegretuschieren, z.B. mit dem "Aufbessern-Werkzeug" in PhotoImpact X3 was zu einer "Sisyphusarbeit" werden kann.
Besser ist es, wenn man statt schmutzige Dias gereinigte Dias dem Scandienst zu Verfügung stellt.

Scanoptionen für Kodak-Filme in VueScan:

Kodak Scan-Optionen

Kodachrome-Scan

Kodachrome-Scan

Ectachrome-Scan

Ectachrome-Scan

Derartige Settings stellt man bei Diamagazinscan nur für ein ausgewähltes gut belichtetes "Kalibrierungsdia" für den gesamte Magazininhalt ein, der damit durchgescant wird. Hat man das ausgewählte "Kalibrierungsdia" auf dem PC-Monitor möglichst farblich sympathisch wirkend voreingestellt, ist nach dem Scanergebnis weniger "Farbgrading" im Bildbearbeitungsprogramm (IrfanView oder PhotoImpact X3) durch den Coloristen nötig..

Bei Einzelscan kann man das Setting jeweils für das zu scannende Dia manuell anpassen was sehr zeitintensiv ausfallen kann!

Nach Eingabe des TIFF 24Bit-Dateinamens(als Master-Datei für größt mögliche Nachbearbeitungsmöglichkeit) und der beginnenden Indexzählung wird der Scanner gestartet mit dem Schalter "Scannen" auf der Bedienungsoberfläche von VueScan.Um noch eine letzte Kontrolle der Digitalisierung durchzuführen, wird bei mir automatisch "Irfan View" geöffnet bei Einzelscan, nicht bei dem Magaznscan. Mit dem Schalter "Anzeigen" unter dem Vorschaufenster wird die Bildschirmdarstellung ebenfalls von "Irfan View" angezeigt.  Im lieferseitig eingelinkten "IrfanView" kann man noch eine Nachbehandlung des digitalisierten Dias vornehmen und auf Fotopapier gleich ausdrucken. Nützlich in IrfanView ist für mich die Möglichkeit schnell eine Neubennenung der Bilder durchzuführen oder auch eine Konvertierung der TIFF-Bilder in ein extra Verzeichnis in JPEG vorzunehmen. JPEG-Bilder spielen die TV-Player immer ab, TIFF-Bilder dagegen nicht!

Ich selbst bevorzuge für die Nachbearbeitung  PhotoImpaxt X3 aus diesen Gründen:
  • Photo Impact X3 kombiniert die Funktionen einer pixelbasierten Bildbearbeitung mit denen eines Vektorgrafikprogramms.
  • Über Bearbeiten/Drehen und Spiegeln des unkomprimierten TIFF aus dem Scanner kann man die Dias drehen und spiegeln und per Datei/Speichern unter wieder verlustlos speichern wenn man unter Optionen "Keine Komrimierung" eingestellt hat.
  • Über Foto/Auto, Bearbeitung kommt man zu der Tonwertkorrektur.
    Die Automatische Tonwertkorrektur arbeitet sehr zielsicher!
  • Mit dem Schalter "Helligkeit und Kontrast" kann man Einfluß nehmen auf das sich im Speicher befindliche Bild per Helligkeit, Kontrast und Gamma auf das ganze Bild.
  • Über Foto/Farbe kommt man zu der Funktion "Farbton und Sättigung" mit einer großformatigen aussagekräftigen Vorschau. Mit den drei weitgepreitzten Reglern; Farbton, Sättigung, Helligkeit bei der Methode "Standard" erzielt man sehr schnell das finale Farbgrading.

    Ich arbeite schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit PhotoImpact(32 Bit- Programm) seit der Version 4 und weiß was ich damit habe auch unter Windows 10-64 Bit.
Rab-1970

Rab 1970, Agfa CT18-Scan, Original KB-Vollbildformat;
die Dichte ist variabel, je nach dem ob man hellere oder dunklere Stellen
im Scan mit der Maus anfährt, im obigen Bild war D max.= 2,6
in dem Baum links, sonst geringere Werte


Neben dem klasssischen Kleinbildfformat 24 x 36 gab es in den 70er Jahren noch einige abgewandelte Aufnahmeformate, z.B.:

Die KB-Halbformataufnahme ist mit der Yashika Half 17 EE Rapid auf der Insel Rab 1970 von meiner Schwägerin aufgenommen worden: Rapidfilmsystem, mechanischer Zentralverschluss Copal BR mit 1/800 Sek. als schnellste Verschlußzeit, Selen-Intergralbelichtungsmessung, Objektiv Yashinon 32mm mit f/1,7 - 16, Selbstauslöser, Manual- und Automatikmodus vorhanden, Stromversorgung nicht nötig!

Rab-1970

Rab 1970, Agfa Rapidfilm, KB-Halbformat als Größenvergleich
des Dias zum obigen Kleinbildformat


Für den Kleinbildfilm
"Instamatik - Kassetten (Typ 126)", 28x28mm hatten wir zusätzlich in den 70er Jahren die Rollei A 26 mit der quadratische Dias aufgenommen werden konnten.

Beispiel für einen s/w NegativScan(50er Jahre):

s/w NegativScan

Bild: Im Firefox-Browser klickt man mit der rechten Maustaste in das Bild und läßt sich dann den Scan in voller Auflösung anzeigen. Infrarot-Cleaning ist hier nicht möglich. Die nachträgliche Bildretouschierung in einem solchen Fall wird z.B. von dem Programm "
Retouch Pilot" unterstützt: Klick! Inpaint wäre ein weiteres Programm mit Retouschierwerkzeugen: Klick!

VueScan
bietet nicht nur eine Scanmöglichkeit von analogen Filmmaterial an, es ist auch möglich gleich währende des Scanvorganges Staub per Infrarot-Cleaning rauszurechnen oder das Filmkorn einzudämmen und auch eine Farbrestaurierung durchzuführen. Darüber hinaus bietet VueScan ein komplettes Farbkorrektur-Arsenal an um den aktuellen Scan nachzubessern oder vorhandene Biddateien hier final einer Bildbearbeitung zu unterziehen. Per PhotoImpact X3 kann man ebenfalls das Filmkorn nachbehandeln per "Verbessern/Filmkörnung" im Menü Foto.

Mein PC hat einen RAM-Speicher von 16 GB. Bei Magazinscan und gleichzeitigen Multitasking mit PhotoImpact X3 ist es schon passiert, daß der Scanner stehen geblieben ist mit der Meldung  "zu wenig Speicher" bei dem Aufrichten verkanteter Aufnahmen. Mit Ctrl-D muß man den Speicher dann freigeben.

Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch, daß eine Bildbearbeitung auch in meinem aktuellen Videoschnittprogramm EDIUS 8.5 für 4K(UHD)- Aufnahmen möglich ist, hier zum Beispiel mit qualitativ hochwertigen Werkzeugen wie der "Primären Farbkorrektur", auch mit Hilfe von LUT-Unterstützung und Kontrolle mit dem Vektorkope-Waveform Meßwerkzeug möglich ist. Da in EDIUS auch das Plugin "NeatVideo" eingebunden ist, kann man hier die Scanbilder auch auf einem hohen Niveau entrauschen und sogar das Filmkorn dabei entfernen.

VueScan
bietet einige praktische Mausfunktionen für das Vorschaubild an, zum Beispiel:
  • Im Vorschaubild erscheint ein animierter Fokuspunkt mit einem F in einem pumpenden Kreis. Mit der Maus kann man die Fokusposition ändern. Zurücksetzen kann man den verschobenen Fokuspunkt mit Doppelklick.
  • Den Standard-Farbabgleich kann man durch einen Doppelklick auf das Bild mit der rechten Maustaste durchführen. Mit Doppelklick kann man den Frababgleich wieder zurücksetzen.
  • Hält man die Strg-Taste gedrückt und geht mit dem Mauspfeil über das final gescannte Diabild auf dem Monitor, kann man die Dichte unten am Bildschirmrand ablesen
  • Auswerfen des Dias mit Ctrl-J
  • Einstellungen laden mit F10
Es macht richtig Spaß mit dieser Software unter Windows 10 - 64 Bit auf einem 27" große PC-Monitor zu arbeiten.

Ich habe viele Magazinscans durchgeführt um meine favorisierte Scannermethode zu finden. Zu 90% reicht danach in der Bildbearbeitung PhotoImpact X3  die "Automatische Tonwertkorrektur" aus um dem Digitalbild eine Farbauffrischung mit einem guten Kontrast zu spendieren. Manchmal muß noch mit der Funktion "Helligkeit und Kontrast und/oder Gamma" nachgeholfen werden. Selten muß noch die Funktion "Farbe und Sättigung" eingesetzt werden um den "Farbton die Sättigung und Helligkeit" zu korrigieren.

Der Software von Nikon weine ich keine Träne mehr nach!

Mit dem
Nikon Super Coolscan 4000 ED kann man also auch heutzutage immer noch erstklassigen Scannergebnise von alten Dias erzielen!

Zu meinem Dienstleistungsangebot: Klick!

DIY DSLR-Digitalisierung selbstgemacht

Eines Tages habe ich mir die Zeit genommen einen DIY-DSLR-Scanner zu konstruieren für Positiv- und Negativ-Transfer im Kleinbildformat.

DSLR-Scanner

Benutzt habe ich dafür:

  • Canon DSLR EOS 700D mit Zoom Objektiv 18-55mm
  • 58mm Macro Lens
  • 58mm Nahlinse CLOSE-UO +4
  • Dia-Rahmen als Filmgate
  • Kunststoff-Abflußrohr 50mm aus dem Baumarkt
  • Kleinteile als Verschraubung vom Tubus
  • Diverse Holzteile
  • Zwei 6mm mit Kunststoff überzogene Stifte aus einem Staudenhalter
  • Gelenkarm Schreibtischlampe mit 4Watt 230 Volt LED-Leuchtmittel 6000-7000 K
  • Streulichtverteiler aus eine alten Campinglampe
  • Sumikon-Einstellschlitten
  • Schwarzes mattes Fotopapier zur Auskleidung des Kunststoff-Distanzrohres um Reflexionen im Tubus zu unterdrücken

Einen Tag lang habe ich gebraucht um diesen Scanner zu basteln und mit ersten Vorlagen alles auszutesten. Montiert ist alles unverschiebbar auf einer 320mm langen und 100 mm breiten Holzplatte. Die EOS 700D nimmt alles natürlich hervorragend auf. Ich verwende den Bildsti "Neutral", wähle die optimale Blende am Objektiv, in diesem Fall ist es die Blende 11, die Verschlußzeit beträgt 1/60 Sekunde, ISO liegt bei 100-500ISO je nach Bildsättigung der Vorlage. Die AF-Fokusierung derKamera erfolgt per Kabelfernbedienung ebenfalls die Aufnahmeauslösung. Per schenk-kippbaren Kameramonitor kann man den Bildausschnitt und die Positionierung der Vorlage im Filmgate von dem aus die Aufnahme erfolgt.

ADOX Folmdose

Die Einrichtung bewährt sich nicht nur für die Kleinbildfilm-Digitalisierung, sondern auch für Kleinbilddias im Rahmen, auch aber größere Formate. Im letzteren Fall müssen lediglich das Filmgate und , die Macrolinsen und der Tubus angepaßt werden.

Erwähnenswert ist, daß man mit diesem DIY-Scanner vel schneller pro Bild arbeiten kann als mit dem obigen speziellen Nikon-Scanner!

Die Nacharbeitung der digitalisierten Dateien erfolgt per Corel(Ulead)Photoimpact X3.


Entsorgung alter Diakästen und Rähmchen

Eine Überraschung gab es, als über den "Gelben Sack" (für Kunststoffe = Wertstoffe) die Diakästen und Dia-Rahmen entsorgt werden sollten. Die städtischen Entsorger haben diesen Sack nicht mitgenommen. Begründung: der grüne Punkt fehlt! Dieser Sack muss zur Sondermüllannahmestelle gebracht werden und gegen zusätzliche Gebühr entsorgt werden.

Das ist schon ein Kreuz, was uns die Kunststoffindustrie da beschert hat... 

Link-Tipps: 

Scanner-Prospekt von Nikon

Nikon Scanner Review

Digitale Dunkelkammer

Papierausgabe im mikroskopischen Vergleich

Megapixel und Posterdruck

Wieviel Auflösung brauch man wirklich?

Bilder für die Ausbelichtung vorbereiten

HDAV oder HDV-Dia-Show hochauflösend  (alte Ausgabe)

c't Fotografie 03/2014 Seite 92 bis 111: Klick!

Scanner Kalibrierung(PDF): Klick!

16.Juni 2005, 06/2010, 07/2017  BPHennek


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Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.