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Im Verlauf meiner hobbymäßigen Beschäftigung mit der Fotografie
sammelten sich in etwa so an die 5000 Dias an. Irgendwann überlegt
man, was damit nun geschehen soll. In der heutigen digitalen Zeit
verspürt man sehr schnell den Wunsch die historischen
Schätzchen auf DVDs zu archivieren und Dia-Shows
für den TV zu erstellen. In wenigen Fällen noch ist man an
einem Ausdruck auf Fotopapier interessiert. Fast man den Entschluss zur
Digitalisierung der analogen Dias, dann ist das auch gleichzeitig eine
Gelegenheit zum Aussortieren von heute uninteressanten Aufnahmen.
Gleichzeitig wird man aber gefordert, mit welcher Technik und mit
welchen Verfahren das Vorhaben zu realisieren ist. Nachfolgend
beschreibe ich den Weg, den wir mit meiner Frau gegangen sind.
Digitale Aufnahme und Bildqualität
Meine
analogen Diaschätze liegen meist
auf Agfacolor vor, selten auf
Kodakchrome oder Quelle Revue. Verwendet
habe ich damals Dia-Filme mit ASA 50=DIN
18 oder ASA 100=DIN 21 Filmempfindlichkeit.
Mit der
digitalen Fotografie
begann ich 1999, damals noch mit einer Auflösung von 800 x 600
Pixel. Heute stehen uns wesentlich bessere Aufnahmemöglichkeiten
für digitale Bilder zu Verfügung:
|
Auflösung |
Chip |
| Panasonic
NV-GS400* |
2288px x 1728px |
3CCD |
| Panasonic Lumix LC80EG |
2560px x 1920px |
1CCD |
| Canon SX1 IS |
3648px x 2736px |
CMOS |
| Canon EOS 550D |
5184px x 3456px |
CMOS |
* Camcorder mit Fotofunktion in Pixel-Shifting-Technologie.
Ausgehend von
diesen guten Digital-Bildern, nun zur folgenden Betrachtung.
Wofür benötigen wir digitalisierte Dias?
Bevor
man sich weiter mit der Digitalisierung von Dias beschäftigt, muss
man überlegen, wofür man die Ergebnisse eigentlich
benötigt. Schließlich soll die Digitalisierung nur einmal
erfolgen, denn anschließend werden die Dias entsorgt.
Folgende Ableitung soll ergeben, in welcher Auflösung Dias (24 x 26mm) einzuscannen sind, damit die
Scans zukunftsfähig verwendbar bleiben:
- Bilder auf Fotopapier drucken
Wir drucken bis max. DIN-A4
auf Fotopapier aus und sind mit der Bildqualität absolut
zufrieden. Von daher ist ist die Auflösung oben in der Tabelle
zunächst auch unsere "Richtlatte" für die Digitalisierung
unserer Dias.
Mit
dem DPI
Counter kann man sich
die max. erzielbare
Druckqualität auf einem
A4-Fotoblatt ausrechnen. Für
das Bild mit 2288 x 1728
Pixel kommt man auf 219
dpi. Bei dem Bild der
Lumix sind es 244 dpi.
Ein Wert von 150 dpi gilt als Standard und ein Wert von 300 dpi als
max. Wert der z.B. für den Offsetdruck gefordert wird. Die 300 dpi
entsprechen 118,11 Bild-Auflösungspunkte. Die Bilder unserer Canon
EOS 550D könnten wir also im Offsetdruckverfahren bis zu 43,89 x
29,26 cm ohne Qualitätsverlust drucken lassen ausgehend von der
Aufnahmeauflösung von 5184 x 3456 Bildpunkten. Wir sind mit
unseren A4-Papierbildern, die mit dem Drucker Canon PIXMA iP4000
ausgedruckt werden sehr
zufrieden.
- Ansehen auf dem PC-Bildschirm
Im Einsatz ist ein 19 Zoll Monitor mit einer für den Videoschnitt optimierten Auflösung von 1280px x 1024px, Farbtiefe 32 Bit. Obige Auflösungen reichen also voll aus, die Bilder werden mit entsprechenden Show-Programmen auf dem PC
automatisch herunterskaliert.
- Bilder in PAL-Videos für einen alten 4:3 TV einsetzen
Zwar hat die PAL-Auflösung nur eine Auflösung von 720px x 576px (bzw. 1024 x 576 wenn es in 16;9 auf einem 4:3 TV gezeigt werden soll),
jedoch benötigt man viel größere Bilder, wenn man
Kameraschwenks, Zooms auf den Bildern in einem Videoschnittprogramm
machen möchte.
Obiges Formate erlauben in etwa folgenden Bewegungsspielraum:

Kein Problem also diesen Bedarfsfall mit obigen Bildern abzudecken, das Bild ist um den Faktor 3 breiter als man es für PAL-TV benötigt. Der Cutter hat auf diesem Bild einen sehr großzügigen Bewegungspielraum.
- Bilder für hochauflösendes Fernsehen (HDTV)
Diese Möglichkeit eröffnete die Industrie Ende 2004, bereits 2005 sind mehr und mehr sog. HDTV-Fernseher
(HD ready) verfügbar und die künftige Dia-Show bekommt eine
völlig neue Qualität, weil die Auflösung dann 1920px x
1080px betragen wird. Geeignete Programme zur Verarbeitung von
HDV-Videos und geeigneter Bilder stehen mir bereits zu Verfügung (EDIUS Pro 3, Premeire Pro 1.5),
Der HDTV-Fernseher kommt bis 2006. Die Bilder von oben decken auch den
Pixelbedarf für eine HDTV-Dia-Show ab. Nun sieht das aber schon
anders aus mit der erforderlichen Pixelzahl, wenn man animierte
Bewegungen auf diesen Bildern realisieren möchte.
Auf einem Bild von 2288px x 1728px Pixeln (ca. 4 Mio Pixel) sieht das in etwa so aus:

Es wird sehr eng und eigentlich unbrauchbar für die Realisierung
von Bewegungseffekten. Um ähnliche Verhältnisse wie im Punkt
3 dem Cutter bereitzustellen, benötigt man 3 x 1920px = 5760 px in
der Bildbreite. Somit müßte das künftige Digitalbild eine Mindest-Auflösung von 5760px x 4350pxl haben (25 Mio Pixel), wenn Schwenks und Zooms
ausgelebt werden sollen.
- Festlegung der Dia-Auflösung
Das Dia hat ein anderes Seitenverhältnis als die oben von mir
gelisteten digitalen Bildformate. Das Dia-Bild hat die Abmessungen von
24 x 36 mm. Rechnet man das auf die Pixelzahlen um, dann wird ein Scan
in einer Mindest-Auflösung von 5760px x (24/36) = 3840px Pixel
benötigt.
Eine solche Anforderung wird annähernd erfüllt mit einem
Scanner mit 4000 dpi, was zu einer Bildgröße von 5400px x
3600px führt.
Übersicht:
| Q |
Scan |
Bildbreite |
Bildhöhe |
Dateigröße
JPG
|
Dateigröße
TIF
|
| 1 |
900 dpi |
1200px |
800px |
0,8 MB |
2,8 MB |
| 2 |
1800 dpi |
2400px |
1600px |
3,0 MB |
11,1 MB |
| 3 |
2300 dpi |
3034px |
1991px |
6,0 MB |
25,1 MB |
| 4 |
4000 dpi |
5400px |
3600px |
15,2 MB |
55,0 MB |
Die
in der Tabelle angegebenen Daten beziehen sich auf den effektiven
Scan-Bereich eines Kleinbild-Dias mit den Abmessungen von 2,3 x 3,45 cm.
Wir
Durchschnittfotografen der analogen Spiegelreflexzeit haben mit
Standardobjektiv und Standardfilm wohl nie Dias oder Fotos produziert,
die mehr als eine Auflösung von 2000-2700 dpi Auflösung (je
nach Film und Objektiv) hatten. Scannt man solche Bilder mit 4000 dpi
ein, erhält man nur doppelte Bildpunkte, nicht aber ein
schärferes Bild. Auflösungen von 4000 dpi erzielen nur
Fotografen mit hochwertiger Kameraausrüstung. Auch wer ältere
Bilder einscannt, der erzielt kaum Auflösungen von von mehr als
2700 dpi.
Ab etwa 2000 dpi wird das
Filmkorn sichtbar. Um die Körnigkeit
zu reduzieren empfiehlt es
sich die GEM-Korrektur
einzusetzen.
Eine Auflösung von 4000 dpi wird also kaum mehr
Detail-Informationen aus dem Dia holen, eher das Filmkorn des Dias
vergrößern. Allerdings treten beim Scannen Störeffekte
auf, wie z.B. Interferenzen. Je höher die Auflösung um so
geringer sind diese Störeffekte.
Nun
wird man nicht mit jedem Dia Animationen durchführen,
außerdem soll der Scan im Stappelbetrieb erfolgen um die
vorhandenen Mengen von Dias zu bewältigen, die Auflösung
sollte aber trotzdem HDTV-tauglich sein.
Man sieht in der Tabelle oben, dass dafür einen Scan bereits 1800
dpi (Nr.2) ausreichend ist, zudem ist noch eine akzeptable
Dateigröße in JPG(HQ) zu erwarten.
Unsere
Druckversuche auf A4-Größe
mit dem
Canon PIXMA iP4000
haben belegt, dass
Dia-Scans mit 3200 dpi
(Druck mit 371 dpi) keinen Qualitätszuwachs
des Ausdruckergebnisses
gegenüber Scans mit
2400 dpi (Druck mit 278
dpi) mehr gebracht
haben von Scans die mit
dem CanonScan 4200 F Flachbettscanner
und dessen
Durchlichteinheit
gebracht haben.
Man muss den goldenen Mittelweg wählen,
wobei man um eigene Versuche mit einigen Testdias, z.B. mit den in der
Tabelle vorgeschlagenen vier Qualitätsstufen, nicht herumkommt.
Man sollte sich dann kritische Details mit einem
Bildbearbeitungsprogramm herausschneiden und die Ergebnisse in 300%
Vergrößerung miteinander vergleichen.
Ich
empfehle Q3-2300 dpi
(entspricht in etwa der Auflösung eines
Foto-Standardobjektivs, bzw.
der Auflösung einer 8,6
Mio Pixel Kamera) zu wählen was dann einem digitalisiertem Bild von 3034 x
1991px
entspricht (in JPG = 6,6 MB Speicherplatz). Immerhin ist das dann in
der Breite das 3034/1920 = 1,58fache, mit dem man auch eine HDTV-Dia-Show
gut animieren
kann und auch Zoom-Reserven vorhanden sind um nicht über die
natürliche Auflösung hinausfahren zu müssen. Die Show
bekommt erst durch Animationen das Salz in der Suppe. Digitale Bilder
in dieser Auflösung erscheinen im Ausdruck und am Bildschirm
gestochen scharf.
Wer
wenig mit Animationen in
HDTV-Dia-Shows im Sinn hat,
der kann den Scan auf Q2-1800
dpi mit einer Auflösung
von 2400 x 1800px (in JPG =
3,0 MB Speicherplatz)
reduzieren (entspricht der
Auflösung einer 4,32 Mio
Pixel Kamera)..
Unter
diese Empfehlungen sollte
man meiner Ansicht nach
nicht gehen, weil das
HDTV-Fernsehen mit
Sicherheit kommt und man
es dann bereut, dass man
zu geringe Auflösungen
gewählt hat. Erst die höhere
Auflösung wird Freude
machen wenn erst mal ein
HDTV-Fernseher im Hause
steht.
Darstellung
am HDVTV (mit Q3-2300):

Bild
1: Foto auf Höhe skaliert
(schwarze Balken links und
rechts)

Bild
2: Foto auf Breite
skaliert (oben und unten
etwas weggeschnitten)

Bild
3: Ausschnitt starr oder
als Bewegungs-Animation
Wie
man nun das gescannte
Dia-Format in eine Show
einbaut, bleibt jedem
selbst überlassen. Ich
selbst bevorzuge die
Methode nach Bild 2 und
3..
Wahl des Dateiformats
Von
Anfang an bin ich bei der digitalen Fotografie an das JPEG-Format
gewöhnt. Da JPEG über 16 Mio Farben darstellen kann, eignet
es sich hervorragend für Bilder in natürlichen Farben. Ein
Komprimierungsfaktor von 1:10 ist für Archivzwecke gut tragbar.
Man sollte in jedem Fall nach dem Scannen die Dateien mit einem
Schreibschutz versehen, damit man nicht versehentlich eine solche Datei
bearbeitet und neu abspeichert, weil dann durch die Neuberechnung die
Qualität abnimmt.
In obiger Tabelle sieht man , welche
Dateigrößen zu erwarten sind mit JPG und
TIF.
Ein
echter Test mit dem CanonScan 4200 F
bei 2700 dpi (3462 x
2700px) und 24 Bit
Farbtiefe ergab folgende
Dateigrößen:
| RGB
Echtfarbe vom
Scanner |
23,3
MB |
| TIF |
22,7
MB |
| JPEG2000
(Q100%) |
8,87
MB |
| JPEG
(Q100%) |
4,35
MB |
Eine
Weile lang habe ich mich
mit dem Format JPEG2000
beschäftigt, weil
dieses Format eine
bessere Qualität
erzeugen soll, mit
weniger Artefakten, als
JPEG. Meine Versuche
damit mit Vergrößerungen
bis zu 300/600% ließen
mich aber nur geringfügige
Qualitätsunterschiede
entdecken. Nun ich denke, diese
Abklärung hat sich
erledigt..., obwohl: bei
der weiteren Bearbeitung
des Bildes und erneuter
Speicherung in JPEG2000
ist der Qualitätsverlust
nicht so dramatisch wie
mit JPEG Darüber muss
nachgedacht werden, denn
ohne Nachbearbeitung der
gescannten Bilder kommt
man nicht immer aus...
Jemand
empfahl mir noch für
anspruchsvolle
Bildbearbeitung evtl. das
AdobeRGB-Profil (stellt
nuanciertere Farben dar) und nicht nur das
sRGB-Profil
(PC-Welt/Internet) zu verwenden.

Der
AdobeRGB-Farbraum ist
deutlich größer als
der sRGB-Farbraum.
Offensichtlich wird
dieser aber meist nur
von Offset-Druckereien
eingesetzt, ich bleibe
bei sRGB (rotes
Dreieck), dem Farbraum
des Betriebssystems und
meiner
Bildbearbeitungsprogramme.
Nun
war noch die Frage zu klären,
in welcher Farbtiefe zu scannen
sei. Das bewährte JPG-Format
hat eine Farbtiefe von 24 Bit,
ebenso Computerbildschirme und
Bilder von Digi-Kameras. Auch meine
Bildbearbeitungsprogramme
sind für die Bearbeitung von
Bilder mit einer Farbtiefe von 24
Bit geeignet. Nur das
TIF-Format kann eine Farbtiefe
von 48 Bit aufnehmen, die
Dateien hieraus sind enorm hoch.
Aufnahmen/Scans mit 48 Bit sind
nur für sehr aufwändige
Bilbearbeitungen vorgesehen,
wobei man dann auch ein
dementsprechendes
Bildbearbeitungsprogramm benötigt
um diese Bilder verändern zu können.
Wahl des Dia-Scanners
Wir haben da schon einige Reinfälle erlebt, der Microtek FilmScan 35 war schon nach einigen 100 Dias mechanisch geliefert, auch wenn die Ergebnisse tragbar waren. Der folgende CanonScan 4200 F Flachbettscanner
mit einer
CCD-Auflösung
von 3200 dpi hat noch bessere Ergebnisse geliefert (gleich zwei Dias konnten gleichzeitig
mit der
Durchlichteinheit
eingescannt
werden). Jedoch war die Halterung für die Dias ein
Krampf hoch
drei, weil nur
Rähmchen
bis 3mm einwandfrei aufgenommen worden sind.
Bei älteren dickeren Rähmchen
ließ sich die
Halterung in
sich nicht
schließen
(Ausweg = mit
Tesafilm
festgeklebt!).
"Gut
gefallen haben
uns bei diesem
Scanner die
Durchlichteinheit
für Filme und
Dias...",
so die Tester
verschiedener
Magazine. Sicher
ist nach unserer
Erfahrung, dass
diese Meinungsdrücker
noch nie mit 3mm
Rähmchen in
dieser
Durchlichteinheit
gearbeitet
haben!
 |
Bild:
Dia-Aufnahme
in Persien
aus dem
Jahre 1978
auf
Agfacolor
CT18,
gescannt
mit CanonScan 4200
und 3200
dpi, für
diese
Seite von
ursprünglichen
2816 x
4384px
(2842 KB,
JPEG Q90
progressiv
komprimiert)
stark
verkleinert
und
web-gerecht
komprimiert. |
Mit beiden Scannern war der Zeitaufwand für 100 Dias ganz enorm,
weil man immer am Scanner sitzen musste und was uns wertvolle
Erlebenszeit gestohlen hat.
Als Nachfolger des zwischenzeitlich defekten Canon Flachbettscanners ist dann viel später Epson Perfection V300 PHOTO
ins Haus gekommen, allerdings nur für das Scannen von
Papiervorlagen. Zur Not kann man aber damit auch noch Dia-Vorlagen
einscannen.
Nun
waren wir auf der Suche nach einem automatischen Dia-Scanner für
eine größere Anzahl von Dias, die man nach der Aussortierung
in einem Leuchtpult, in ein Magazin einlegen konnte. Wir sind bei EBAY
fündig geworden und dort einen:
Nikon Super Coolscan 4000 ED mit Slidefeeder SF 200(S)
ersteigert.
Mit diesem Scanner arbeiten auch viele kommerzielle Scan-Studios.
Angeschlossen wird der Scanner an die schnelle IEEE1394-Schnittstelle
des PCs.
4.000 ppi und 14-Bit-A/D-Wandler,
CCD-Sensor mit 3.964 Pixeln,
ICE (entfernt Staub, Kratzer), ROC (restauriert verblasste Farben) und
GEM (entfernt Filmkornstörungen), Dicke der Diarähmchen von
1,0 bis 3,2mm!
Nikon
listet folgende
Diarähmchen für
den Dia-Einzug
SF-200(S) zum
Super Coolscan
4000 ED auf:
Getestet:
- GEPE 3 mm
- GEPE 2 mm
- bonum
- REVUE
- AGFA System G
- AGFA reflecta
CS
- Reflecta GR
- Kaiser SR
- hama fix
- ROWI
quickslide
Eingeschränkt
verwendbar:
- hama DSR
Störungen
verursachen:
- Kodachrome 1,1
mm Papprähmchen
- PLASTIMOUNTS
- Pakon
Erste
Scannergebnisse
mit diesem
Scanner übertreffen
meine
Erwartungen
| Nebenstehendes
JPEG-24Bit-Bild
(hier
verkleinert)
aus
dem Jahre
1978
(Persien)
habe ich
auch in A4
auf 160g
Premium
Glossy
Papier von
Zweckform
ausgedruckt.
Das
Ergebnis
sieht wie
aus einem
guten
Bildband
aus. |
 |
Settings
für einen
Dia-Scan:
Voreinstellungen:
-
sRGB-Profil
-
Autofocus
(sobald ein Dia in den
Scanner
eingelegt
wird)
-
Automatische
Belichtungssteuerung
-
JPEG
(ausgezeichnete
Qualität)
-
Digital
ICE
-
Filmadapter
für mehrere
Vorlagen bei
Stappelscan
Palettenfenster
1:
-
Exakte
Abmessungen:
33,5 x
21,98mm
-
Auflösung
2300 dpi, für
3034 x 1991
Pixel
-
Kontrast:
+20 bis +30
- Unscharf maskieren: 100 - 1,0 - 3
-
Digital
ICE: ein
(fein)
-
Farbtiefe
je Kanal: 8
Bit
(insgesamt
24 Bit)
-
Scan
mit
Diamagazin:
z.B. 29
(bei 2,6mm Rähmchen
z.B.)
Für
den Stappel-Scan
wählt man erst
mit der Palette
das gewünschte
Scan-Setting,
dann wird mit
dem ersten Dia
ein Vorschauscan
erstellt, dann
evtl. noch die
Palette
angepasst und
die Zahl der
Dias im Magazin
incl.
Vorschaudia
eingegeben und
nach Abfrage des
Namens und der
beginnenden
Indexzählung
wird der Scanner
gestartet. Nun
kann mit meinem
HT-PC andere
Arbeiten
erledigen, die
CPU-Last liegt
so bei max. 50%.
Nach ca.
einer Stunde
liegen die
erstellten
Dateien auf der
Festplatte. Im
Falle der von
mir bisher
gescannten Dias
mit 2,6mm Revue-Rähmchen
funktioniert die
Diazufuhreinheit
SF-200(S)
einwandfrei,
auch Hama DSR-Rähmchen
(1,6mm) machten
bis jetzt keine
Schwierigkeiten.
Setzt
man grob für 25
Dias eine
Gesamtarbeitszeit
von einer Stunde
an, dann werden
für 5000 Dias
min. 200 Stunden
benötigt bis
die Schätzchen
in digitaler
Form
vorliegen.
Ich
bin sehr
zufrieden mit
den bisher
erzielten
Ergebnissen.
.
Windows 7-64Bit:
Fast
alle neuen Computer werden seit Herbst 2009 mit dem neuen
Betriebssystem ausgeliefert und die Nikon Software Nicon Scan 4.0 mit
dem Update 4.02 laufen nicht mehr auf W7. Die Installation wird
abgelehnt. Es gibt aber eine gute Lösung:
- Nikon Scan 4.03 für Vista von der Nikon-Homepage herunterladen und installieren
- Nun
muß man sich noch einen Treiber für Nikon 4.03 zur
Verwendung mit Windows 7 64-Bit generieren. Wie das geht, steht hier.
Nach
der Installation dieser Software tut der Nikon-Scanner weiterhin seinen
Dienst unter Windows 7 64-Bit, auch wenn Nikon die Produktion
zwischenzeitlich eingestellt hat.
Entsorgung alter
Diakästen und Rähmchen
Eine
Überraschung
gab es, als über
den "Gelben
Sack" (für
Kunststoffe =
Wertstoffe) die
Diakästen und
Dia-Rahmen
entsorgt werden
sollten. Die städtischen
Entsorger haben
diesen Sack
nicht
mitgenommen.
Begründung: der
grüne Punkt
fehlt! Dieser
Sack muss zur
Sondermüllannahmestelle
gebracht werden
und gegen zusätzliche
Gebühr entsorgt
werden.
Das
ist schon ein
Kreuz, was uns
die
Kunststoffindustrie
da beschert
hat...
Scanner-Prospekt
von Nikon
Scanner-Handbuch
(PDF)
Dia-Zufuhreinheit
(PDF)
Nikon
Scanner Review
Bildschirmcheck
Digitale Dunkelkammer
HDAV
(mit Tipp zum
Filmscanner)
16.Juni 2005, 06/2010 B.P. Hennek
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