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Dies und das on the road ...

 
Tipps,Tricks und Meldungen

Hier stelle ich einige nützliche Tipps und Tricks und andere Meldungen vor, die man brauchen kann oder auch nicht.

Reiseplaner mit Stell- und Campingplätzen

Wir verwenden für die Übersichtsplanung der Tour den "Großen ADAC ReisePlaner 2008/2009" mit ServicePack 2.

Neben der üblichen Funktion eines Routenplaners mit Stadtplänen, beinhaltet dieser Tourenplaner auch Daten von Camping- und Stellplätzen.

Man legt also erst die geplante Tour von/nach an...

Die Planung auf einem großen PC- oder Notebook-Monitor macht Spaß und die Ergebnisse kann man auch ausdrucken.

Mit dem Button "Position in der Karte anzeigen" kann man sich bei Koordinateneingabe den Zielpunkt ansehen.

Jetzt kann man nach Stell- oder Campingplätzen suchen die entlang der Tour liegen in der mitgelieferten Datenbank an Hand der angezeigten Symbole und diese Punkte als Zwischenpunkte einfügen.

Man kann sich auch zusätzliche Stellplatzdateien (hier und hier z.B.) im Asc-Format hinzu importieren:

Wie man nebenstehend sieht, lassen sich Stellplatzlisten nicht direkt als Asc-Datei importieren. Ein sehr guter Ausweg ist aber das Format *.kml, welches zusätzlich kompatibel zu GoogleEarth ist.

Nachfolgend habe ich mit dem KML Manager aus einer Asc-Datei mit Stellplatz-Koordinaten eine Kml-Datei erstellt (geht auch mit PoiEdit) und diese als Stationsliste (Import geht auch als Adressbuch, wobei man sogar ein eigenes Symbol dazu wählen kann) importiert. Sofort werden alle importierten Punkte als Zwischenstationen in der jeweiligen Länderkarte. hier z.B. Portugal angezeigt.

Zumindest kann man jetzt sehen, welche zusätzlichen Stellplätze in der Nähe der zu planenden Route liegen... Man lässt die benötigten Stellplätze in der Liste und die anderen löscht man einfach. Jetzt kann man die noch vorhandenen Zwischenstationen in die Tourenliste entsprechend einordnen. Das Vorgehen ist zwar etwas umständlich, jedoch bekommt man so eine Tour mit entlang angeordneten Stellplätzen.

Die Kml-Datei kann man ferner noch in GoogleEarth laden, auch dort werden die Stellplätze angezeigt...

Jeden Punkt kann man hier anfliegen und die Gegend so in Augenschein nehmen, ob der Stellplatz z.B. nahe eine großen Verkehrsstrasse oder einer Eisenbahnstrecke liegt.

Hat man die Kml-Datei in das Adressbuch des ADAC-Planer geladen, dann kann man von dort aus jeden Stellplatz direkt in GoogleEarth anfliegen lassen.

GoogleEarth kann man auch ohne Internetverbindung nutzen, das Kartenmaterial liegt ja im Festplatten-Cache. Allerdings sollten wir unter Tools/Optionen/Cache, den Festplatten-Cache auf 2000 MB(2GB) vergrößern und vor der Reise die Tour abfliegen, damit die Dateien im Festplatten-Cache gespeichert werden können.

Tipp dazu

Führen lassen wir uns auf der Tour dann mit dem nachfolgend beschriebenen Navigationssystem MEDION MD 96050. Dort haben wir identische Stellplatzlisten gespeichert...

GPS-Navigation

Nach über drei Jahren haben wir uns am 05. Februar 2007 ein neues Navigationssystem mit dem MEDION MD 96050 (MDPNA 465T) für 279 €uro zugelegt.  Was für ein Unterschied zu unserem ersten Navigationssystem vom 13. 11.2003, einen MEDION Pocket PC MD 40600, für damals 499 €uro und viel weniger Kartenmaterial!

Das neue Navigationssystem beinhaltet Kartenmaterial für West- und Osteuropa, wobei der Digitalisierungsgrad lediglich noch in Teilen Osteuropas sich auf Hauptstrecken beschränkt.

Mit TMC listet der Navigator eigenständig und vorzeitig Verkehrsinformationen auf, man kann eine automatische Stauumfahrung aktivieren. 

Optional kann man verbilligt per Gutschein einen POI-Warner erwerben und damit eine Fülle von weiteren für die Reise interessanten und wichtigen Informationen bekommen.

Neben einem Polyglott Travel Guide wird auch ein PictureViewer und ein MP3-Player standardmäßig mitgeliefert.

Der Empfang der GPS-Signale per interner Antenne SiRF ist so gut, dass man schon in der Wohnung empfängt, auch im Wohnmobil selbst benötigt man keine weitere externe GPS-Antenne (Anschluss ist jedoch vorhanden!).

Die Verbindung mit dem PC erfolgt per USB und MS ActveSync. Mit der Sonderfunktion CleanUp kann man auch ohne PC Daten des Navigators bearbeiten.

Den Navigator kann man auch für eine Tour zu Fuß oder dem Zweirad mitnehmen. Der nicht wechselbare Akku soll aber nicht mehr als bis zu drei Stunden den Betrieb ermöglichen.

Technik:

Farbdisplay 480x292 Pixel mit 65.536 Farben, 256 MB interner Speicher,
Win CE 5.0 als Betriebssystem, Samsung 400 MHz Prozessor

Das Gerät ist ausgeliefert worden mit dem Navigator GoPal in Version 2.3A-4277 Q206.

 

Dunkelblau gedruckte Länder sind zu 100% digitalisiert.

Wir haben uns zusätzlich eine schnelle Kingston 2GB SD-Karte (max. verwendbare Größe = 4GB) zugelegt und auf dieser die Länder zusammengestellt, die für uns die nächste Zeit wichtig sind. Die Originale 1GB SD-Karte von Medion haben wir sicher aufgehoben. Unabhängig von der Eingabe über Ortsdaten, kann man nun jeden beliebigen Punkt anfahren für den eine Geo-Koordinate bekannt ist und soweit eine Strasse vorhanden ist.

Zieleingabe

Sehr schön finde ich die Möglichkeit bis zu fünf Zwischenziele einer Tour einzugeben. Das erste Zwischenziel gibt man am besten direkt ein und dann über den Menüpunkt "Routenplanung" die anderen Ziele hinten anhängen. Natürlich kann man auch auf den Karten herumscrollen und per Doppelklick an einer Stelle ein Zwischenziel erzeugen. Umkreissuche ist ebenfalls möglich, z.B. durch Klick auf das Wohnmobilsymbol des POI-Warners. Ferner kann man mit dem unteren Schalter auf der rechten Seite des Navigators jederzeit die Zieleingabe erneut aufrufen.

Standardmäßig kann man keine Geo-Koordinateneingabe eingeben, Abhilfe beschreibt der nächste Abschnitt.

Geo-Koordinateneingabe

Der Schlüssel für die Möglichkeit zur Eingabe von Geo-Koordinatenpunkten ist das kostenlose kleine WinCE-Programm koord465.exe welches man hier Dowloaden kann. Man speichert dieses Programm in ein neues Verzeichnis: Storage Card\Programme auf der Speicherkarte ab.  Für die Bedienung benötigt man neue Schalter auf der Benutzeroberfläche des MD 96050. Dafür muss die sich auf dem MD 96050 befindliche Steuerungsdatei MENU.XML im Verzeichnis: My Flash Disk\Navigation\Menu um einige Scriptzeilen ergänzt werden. Eine schon ergänzte und fertige MENU.XML findet man z.B. hier. Man kann dort sogar verschiedene Schalter-Designs für die zusätzliche Koordinateneingabe finden. Die Icons für die Schalter kopiert man in: Storage Card\Programme. Die heruntergeladene MENU.XML wird in: My Flash Disk\Navigation\Menu (einfach drüber kopieren). Sämtliche Operationen sind auf eigene Gefahr hin erst nach einer Datei-Sicherung durchzuführen, damit man unter Umständen zum Originalzustand zurückkehren kann.

Geo-Koordinaten* werden heute schon von vielen Tourenguides, Stellplatzführern, Homepages (www.womo-sp.org), Promobil-Tourenplaner oder gar von Google Earth angeboten. Die Koordinaten der letzten beiden Quellen sind nicht besonders genau. Zuverlässiger ist es, wenn jemand vor Ort Koordinaten mit seinem GPS-Navigator festgestellt hat.

Die Geo-Koordinateneingabe ist deshalb besonders wichtig, weil nicht alle Stellplätze, Parkplatze und Wegpunkte für unser Wohnmobil über einen Straßennahmen oder eine Hausnummer verfügen.

Die Geo-Koordinate vom Ziel kann man auch direkt aus dem MD 96050 nach einer Routenberechnung herausholen. Man berechnet eine Route zu einem bestimmten Ziel und gibt jetzt als Startpunkt dieses berechnete Ziel an. Nun wechselt man zur Kompass-Ansicht und liest dort den Längen- und Breitengrad ab.

Die Geo-Koordinateneingabe erfolgt in der Form

  1. Grad, Minute, Sekunde (z.B. Breitengrad 49°52'55" und Längengrad 9°52'55")

  1. Grad mit Nachkommastellen (z.B. Breitengrad 49,836325 und Längengrad 9,869093) 

Die eben im Beispiel hier gezeigten Koordinaten sind vom neuen Wohnmobilstellplatz der Gemeinde Veitshöchheim am Main, ich habe sie der Kompass-Anzeige des MD 96050 entnommen als ich selbst dort war.

Hinweis: liegt der Zielpunkt westlich des Längengrades (0) von Greenwich, dann muss ein Minuszeichen (-) davor gesetzt werden. Südlich des Breitengrades des Äquators (0) muss ebenfalls ein (-) eingegeben werden, dort fahren wir aber wohl kaum mit unserem Wohnmobil hin...

Geo-Koordinatenlisten* speichern wir zusätzlich auf dem weiter unten beschriebenen PSION 5mxPro Handheld-PC der immer mitgeführt wird. Dort kann man mal schnell nach einer bestimmten Koordinate nachschauen. Ferner tragen wir dort unterwegs selbst gefundene Ziele nach.

POI = Points Of Interests

Wohnmobilfahrer können sich nützliche Zusatzinformationen, die sog. POI abrufen. Dies können zum Beispiel Informationen über Tankstellen, Apotheken, Werkstätten etc. sein. Einige POI sind bereits standardmäßig im MD 96050 zu finden. Einige sind sehr sinnvoll (Parkplätze, Park & Ride), andere dagegen nicht (z.B. Casino!).

Möchte man erweiterte POI benutzen, dann ist es sinnvoll sich den POI-Warner von www.morepoi.de anzuschaffen. Wenn man diesen installiert hat, dann kann man als Wohnmobilfahrer z.B. die Stellplatzlisten von hier (Beschreibung dazu) sehr gut einsetzen. Dort www.womo-sp.org gibt es noch weitere Stellplatzlisten. Hier die Anleitungen zum POI-Warner.

Hier kann man erkennen, wie vom POI-Warner die Stellplätze angezeigt werden. Unten rechts das grüne Quadrat zeigt, dass der POI-Warner aktiv ist. Klickt man auf das Wohnmobil-Symbol in der Karte, dann bekommt man oben noch eine genauere Information dazu. Zoomt man noch mehr heran, dann wird die Information neben dem Symbol in der Karte angezeigt. Natürlich kann man in die vorhandenen Stellplatzlisten zusätzliche eigene Einträge vornehmen die dann ebenfalls angezeigt werden. Man kann selbstverständlich auch eigene Stellplatz-Favoritenlistenlisten anlegen für die Gegend in die man gerade hinfahren möchte.

Damit die im POI-Verzeichnis des Flash-Speichers ablegten Listen/Symbole auch angezeigt werden, muss man die jeweilige Stellplatzliste über den Menüpunkt "Zu POI-Warner wechseln"  erst aktivieren.

Um einen Stellplatz als Ziel anzuwählen, ruft man den POI-Warner auf und geht dort auf die Umkreissuche (sh. Bild oben), nun wählt man das Overlay auf aus dem der Stellplatz ausgewählt werden soll z.B. im Umkreis von 10km. Aus der Liste wählt man jetzt den gewünschten Platz und übernimmt diesen als Ziel.

Um eine berechnete Route abzubrechen, habe ich mir noch den im oberen Bild rechts unten zu sehenden Stop-Schalter eingebaut nach einer Anleitung von hier. Das ist praktisch, weil man sich nicht durch Sub-Menüs durchklicken muss.

Veraltetes Kartenmaterial:

Nach gut einem Jahr Einsatz, meldete sich das Navigationssystem mit der aufdringlichen Meldung, dass die verwendeten Karten bereits veraltet wären. Nun muss man nicht gleich in Panik geraten und neu einkaufen, sondern die Meldung einfach mit einem Eingriff abschalten. Im My Flash Disc finden wir das Verzeichnis Navigation und weiter Settings. Dort holt man sich die Datei  Pathfinder.reg und ändert dort auf dword:00000000 (acht mal die 0(Null!) an folgenden Stellen:

"ShowUpdateScreen_Q206_... =dword:00000000
"FirstStart_Q206_... =dword:00000000

Den Tipp habe ich von Pocketnavigation.de

Kartenupdate am 30. März 2010:

MEDION lieferte mir nun ein Update bestehend aus GoPal 5 incl. Kartenstand vom 2ten Quartal 2009 für nur 69 Euro. Die Installation war nicht einfach, weil die Beschreibungen dazu nicht zielführend waren und einige Erklärungen fehlten. Ich mußte den MEDION-Support in Anspruch nehmen, dieser war aber sehr freundlich und hilfsbereit. Ein Flash-Update war zusätzlich nötig, weil die Navigationssoftware nach dem Update nicht startete. Die zwei Dateien für das Flash-Update gab es bei www.gopal-navigator.de. Es sind SD-Speicherkarten zu verwenden, mit SDHC-Speicherkarten geht nichts. Für die Formatierung und Datenübertragung vom PC auf die Navi-Speicherkarte installiert die von Medion gelieferte CD einen GoPal Assistanten. Hier kann man z.B. Länderkarten auswählen und diese auf die SD-Speicherkarte übertragen (synchronisieren).

Die neue Navigationssoftware bietet jetzt auch eine Koordinateneingabe von Haus aus an, d.h. ein Zusatzprogramm benötigt man dafür nicht mehr.

Einen POI-Warner gibt es im MEDION-GoPal-Shop der erreichbar ist über den GoPal Assistant. In wie weit mein vorhandener POI-Warner mit den ebenfalls vorhandenen Overlays für die Stellplätze verwendbar ist, muß ich noch ausprobieren. Campingplatz-Overlays gibt es bei www.pocketnavigation.de. 

Informative Links:

FAQ zu GoPAL

http://www.pocketnavigation.de

http://www.mediongopal.com

NAVTEQ

Archie's Snelwegcampings

Der Weg ist das Ziel

Touring24

Koordinatenumrechner und andere Hilfsprogramme

*Buchtipp:

/1/ "Die schönsten Routen durch die Provence", ISBN 3-8317-1381-2 mit Wohnmobil- und Stellplätzen, Campingplätzen und Parkplätzen der Region incl. Koordinatenvorgabe.

/2/ "Die schönsten Routen durch Kroatien", ISBN 3-8317-1495-9 mit Wohnmobil- und Stellplätzen, Campingplätzen und Parkplätzen der Region incl. Koordinatenvorgabe.

Notebook im Wohnmobil...

Neuerdings verwenden wir hier das Notebook "ACER TravelMate 5720-833G25", Einzelheiten zu findet man auf unserer Video-Page

Die Stromversorgung liefert uns die Solaranlage...

Mit diesem Notebook werden unsere Bilder und Videos gleich bearbeitet und die weitere Routenplanung durchgeführt. Darüber hinaus setzen wir damit unsere Mail ab, falls geeignete Hotspots verfügbar sind.

Per USB-Stick können wir auf diesem Notebook auch DVB-T Fernsehen hier in Deutschland gucken, dann brauchen wir nicht extra unsere Dachantenne auszufahren.

Prepaid Internet-Stick

Auf unserer Marokko-Reise in 2009 haben wir unser Notebook genutzt um damit E-Mails abzurufen und zu versenden, ferner auch mal um die Wettervorhersage zu studieren und uns über neueste Nachrichten zu informieren. Wir haben meist die WiFi-Internetpunkte der Campingplätze genutzt soweit vorhanden und stundenweise den Zugang von unserem Wohnmobil aus gemietet. In Frankreich haben wir nur Stellplätze genutzt, da ging praktisch nichts, in Spanien schon öfters, in Marokko nur einmal und in Portugal auch nur einmal. In Spanien haben wir in der Nähe des Messezentrums von Toledo einen kostenlosen WiFi-Einwahlpunkt gefunden.

Am 06.04.2010 war es dann soweit, wir haben den Tschibo-Internetstick (Huawei, Model: E160) in der Prepaid-Version (also ohne fester Vetragslaufzeit und ohne regelmäßiger Monatsgebühren) für 39.95 Euro probeweise gekauft plus Gutchaben in Höhe von 20 Euro. Leider kann man mit diesem Stick nur in Deutschland surfen, allerdings gibt es sehr viele "Funklöcher" ohne einer Verbindungsmöglichkeit und machmal ist die Verbindung so lahm (CP Pruchten in der Nähe von Zingst z.B.), dass man nicht einmal eine E-Mail abrufen kann. Der Stick ist leider nicht simlockfrei (für zwei Jahre!), der Aldi-Internetstick dagegen schon. Man kann also bei dem Tschibo-Internetstick keine fremdländischen Simkarten kaufen um dort zu surfen. Findige Leute haben aber Möglichkeiten gefunden den Internetstick trotzdem freizuschalten. Im Internet findet man dazu geeignete Anleitungen.

Die sache mit dem mobilen Internetstick ist also noch nicht so einfach, problemloser und praktisch billiger ist der Internetzugang von den Campingplätzen. Auf unserer Rundreise 2010 in Griechenland werden wir also die Internet-Zugangsangebote der Campingplätze für uns nutzen.

Autoradio

Wir haben uns für das JVC KD-LH7R mit verdecktem CD-Player (199 €uro) entschieden, weil dieses Autoradio über einen griffigen Drehknopf an Stelle einer +/- Tastatur verfügt. Dieses wichtigste Element ist problemlos zu finden, ohne den Blick von der Strasse abwenden zu müssen. Darüber hinaus hat dieses Autoradio neben vielen üblichen Funktionen auch eine Fernbedienung mit der man bequem vom WoMo-Teil aus das Radio steuern kann.

TV im WoMo

Über den Ebay-Sofortkauf konnten wir sehr günstig eine Kathrein Flachantenne BAS 60 mit Gelenkmast HDM 140 für zusammen 286 €uro erwerben.  Das Fahrzeug hat in Fahrstellung jetzt eine gemessene Gesamthöhe von 3,18 m.

Als Sat-Receiver haben wir uns jetzt ein 12V-Gerät Radix DT 1200 für den Empfang von Digitalsendungen zugelegt. Das Gerät steht auf der Ablage über dem Kühlschrankaufbau und ist dort an der 12V - Steckdose angeschlossen.

Neben die vorhandene 12V-Steckdose habe ich noch eine zweite Steckdose in die Schrankwand gesetzt.

Von dem Einsatz eines Fernsehers oder eines fest eingebauten TFT-Panels haben wir Abstand genommen, da wir je nach Lust und Laune das Sichtgerät im Wohnmobil platzieren wollten, auch außerhalb des Wohnmobils und wir wollten auch DVDs abspielen
Im hiesigen Media Markt sind wir so auf den sehr schönen DVD-Player von AUDIOVOX D2010 gekommen.
Es ist ein DVD-Player mit einem 10,2" LCD in 16:9 und Anschluss für externe Videosignale, wie Satelliten-Receiver oder Camcorder geworden.

Spezifikation:

  • Hochauflösender 10,2”(ca.26cm Bilddiagonale) LCD Bildschirm
  • Bildschirmauflösung 800 x 480 Bildpunkte, 384.000 Pixel
  • DVD / CD / CD-R/RW / MP3-CD / Jpeg CD Abspielbar
  • Videosystem NTSC/PAL
  • Anti-Reflektions und Anti-Blend Beschichtung
  • A-Grade LCD TFT Display
  • Anti-Vibrationssystem
  • AV Eingänge
  • AV Ausgänge
  • Digitaler Koaxial Ausgang
  • Schnittstelle für IR Kopfhörer
  • Hi-Fi Stereo Lautsprecher
  • Farbe/Helligkeit/Lautstärke einstellbar
  • Fernbedienung
  • 16:9/4:3 Bildschirm einstellbar
  • AV Eingang/Ausgang wählbar
  • Auto Adapter, 12 V (Zig. Anzünder)
  • Wiederaufladbarer Akku
  • AC Adapter

Genau richtig, wenn man "on the road" ist mit dem Wohnmobil. Auch für die Vorschau von Camcorderaufnahmen bestens geeignet. Und..., man kann das Gerät vielseitiger auch zu Hause einsetzen.

Bild: Die Halterung für das Gerät besteht aus unterschiedlich langen Distanzröhrchen und Holzschraube mit denen die Haltetasche am Schrank befestigt ist. Das Gerät ist mit der Hauptachse zwischen die beiden Vordersitze ausgerichtet, damit wir beide einen guten Blickwinkel haben.

Video Rückschausystem

Die Sichtverhältnisse im EXSIS sind insbesondere nach hinten sehr stark eingeschränkt. Mit den Außenspiegeln kann man nicht einschätzen, wie weit man sich mit der Rückwand einem Hindernis im Rückwärtsgang genähert hat, bzw. kann man absolut nicht sehen ob sich jemand hinter dem Fahrzeug befindet. Um die Situation nachhaltig zu verbessern, musste deshalb ein Video Rückschausystem her.

Unsere Planung sah vor im Fahrerhaus an der Stelle, wo sonst der Rückspiegel vorhanden ist, einen TFT-LCD Monitor unterzubringen. Derartige Systeme sind sehr teuer, jedoch half auch hier wieder einmal eine Recherche im Internet. Wir sind dabei auf www.securitec-gerlach.de mit sehr moderaten Preisen gestoßen.

Die Rückfahrtkamera ist von einer Hymer-Vertragswerkstatt angebaut worden incl. Kabeldurchführung durch die Rückwand. Alle anderen Arbeiten, wie Kabelverlegung innen und Montage sowie Anschluss des Monitors und der Rückfahrtkamera habe ich selbst ausgeführt.

Ausgewählt haben wir:

  • TFT-LCD 5,6" COLOR-Monitor mit Audio + FB und einer Möglichkeit das Bild revers(seitenverkehrt) zu schalten für 128 €uro

  • S/W Rückfahrtkamera im Druckguss-Metallgehäuse und Audio, sowie einem Superweitwinkel Objektiv mit 130° Öffnungswinkel für 79,80 €uro

Die Kamera ist mir kostenlos von meinem Händler angebracht worden, ebenfalls ist dort die Kabeldurchführung in die Wohnzelle gemacht worden. Alles andere habe ich selbst gemacht.

Die Stromversorgung holte ich mir von den Anschlüssen am Zigarettenanzünder, weil dort über den Zündschlüssel die Spannung zu- und abgeschaltet wird. Dazu war es notwendig die komplette Aschenbechereinheit auszubauen. Insgesamt muss man dafür einige, auch versteckte Schraubenverbindungen lösen. Habe die Kabel an die Kabelschuhe des Zigarettenanzünders angelötet und von dort aus durch das Armaturenbrett nach rechts neben dem Beifahrerairbag geführt und dann an der rechten Fenstersäule unter die Verkleidung vor der Frontscheibe geführt, weil ich den Monitor dort auf der  Höhe des normalerweise vorhandenen Innenrückspiegels, befestigt habe.

Im April 2010 ist die S/W-Kamera ausgefallen. Securitec-Gerlach lieferte mir promt Ersatz, diesmal eine COLOR-Rückfahrkamera mit LED-Umfeldbeleuchtung die per Sensor angeht zum günstigen Preis von 59 Euro. Den Austausch konnte ich selbst bewerkstelligen.

Reifendruck messen

Da bei einem Fahrzeug bis zu 3,5 t mit Reifendrücken bis zu 5,5 bar gefahren wird, kann man keine üblichen Reifendruckprüfer für PKW verwenden, da diese nur bis etwa 4 Bar messen.
Im Autozubehörhandel (ATU) gibt es aber gute digitale Lufdruckprüfer mit einem Messbereich von 0,05 bis 7 Bar. Nebenstehendes Geräte TYRE Plus von Titantec kostete etwa 10 Euro und es misst sehr genau.

Fahrradträger

Wir haben uns für den fahrradträger von FIAMMA CARRY-BIKE 2000 0.1 mit manuell liftbarem Träger für zwei Fahrräder entschieden. Man kann in hochgefahrener Stellung die Heckklappe noch problemlos öffnen.

Mit der Handkurbel kann man die mit dem Faltenbalg geschützte Spindel drehen und damit den Fahrradträger anheben bzw. ansenken.

Für diesen Fahrradträger haben wir uns noch zwei Alu-Transportkisten mit je 140 Liter Inhalt zugelegt um bei größeren Reisen mehr Stauraum zu bekommen. Wir nehmen dann die Fahrräder natürlich nicht mit. Bei unsere Marokko-Tour mit den zwei Alu-Kisten war es bei den dortigen vielen Schlaglöchern in den Strassen für einen Verbindungsbolzen an dem Auflagekragarm offensichtlich zuviel mit den Stoßkräften, er ist gebrochen. Die Kisten sind aber nicht heruntergefallen, schließlich war alles noch zusätzlich mit Transportgurten gesichert. Als Wohnmobilfahrer führt man aber ein kleines Schraubensortiment immer mit und so konnte ich dort eine provisorische Reparatur durchführen.

Markise

Unser Fahrzeug ist mit der Markise OMNISTOR 2000 in Curacao blue ausgerüstet worden. Sie hat eine Gesamtlänge von 2,6 m und einen Ausfall von 2,00 m. 

Die Omnistor 2000 ist ab Werk zwar die Installation eines Safari Rooms vorbereitet, wir haben uns aber lediglich aus Zeltstoff zwei Tücher passend hergestellt um evtl. einen seitlichen Sonnenschutz anbringen zu können.

Stauschublade unter dem Kühlschrank

Wenn man am Eingang links unten dei Wand öffnet, dann bekommt man Platz für eine Schublade aus 14mm Pappel-Sperrholz in der Größe B19 x L88 x H22 cm gebaut habe. 

Die neueren EXSIS-Modelle haben bereits vom Werk aus eine solche Schublade für Schuhe/Hausschuhe etc.

Duschstange und eine Stange zum trocknen nachgerüstet

Hymer lieferte zwar eine Dusche mit Schlauch für das Bad mit, eine Aufhängemöglichkeit dazu fehlt aber.
Wir haben deshalb auf die linke Seite des Spiegels eine weiße Duschstange aus dem Baumarkt eingebaut. Um nicht in der Seitenwand bohren zu müssen, haben wir zwei runde Holzscheiben auf die rausstehende Spiegelrückwand mit einem Superkleber aufgeklebt und darauf erst die Halterungen der Duschstange festgeschraubt. Nun kann man im EXSIS mit freien Händen wunderbar duschen.

Zwar sind im Bad auf einer Schiene ein paar Haken geliefert worden, diese sind aber relativ tief angebracht worden und Teile die man dort aufhängt, liegen dann am Boden. 
Wir haben uns im Baumarkt eine verchromte Stange mit zwei Auflagehalterungen besorgt und diese knapp unter der Oberkante des Duschvorhanges zwischen Kleiderschrank und Spiegel angebracht, sh. Bild oben. Jetzt können wir auch lange Badetücher dort zum trocknen aufhängen, wenn es sein muss sind diese dann auch vom Duschvorhang komplett verdeckt.

Teleskopbürste für die große Wäsche

Bei der Größe des Fahrzeuges ist Handwäsche nur noch beschränkt möglch, weil man nicht mehr überall hinkommt. Im Katalog von "Caravan Grebner" (www.caravan-grebner.de) entdeckte ich eine Telskopwaschbürste, die bis auf 195 cm teleskopiert werden kann.

Diese Teleskopwaschbürste (Bestell-Nr. 060572, Seite 248-Katalog 2004) hat sich bewährt und sie kosten nur 16,80 Euro.

Auffahrkeile

Wir haben uns dreistufige Auffahrkeile aus Kunststoff zugelegt.

Grauwasserentsorgung

Unser Händler schenkte uns einen Original-Abwasserschlauch von Hymer zum Aufstecken auf den Abwasserstutzen seitlich unter dem Fahrzeug. Der ca. 1,5m lange Abwasserschlauch ist wichtig um das Grauwasser an Service-Säulen, oder auch auf Campingplätzen in den dafür vorgesehenen Ablauf gezielt zu führen.

Verriegelung der Seitenbänke 

Ein Ärgernis war von Anfang an die schlecht gelöste Verriegelung der beiden Seitenbänke. Zwar hat mir der Kundendienst einen besseren Bediengriff dort angebracht, trotzdem war es immer sehr schwierig z.B. an den Kasteninhalt der Rechten Seitenbank bei aufgestelltem Tisch heranzukommen trotz einiger gymnastischer Übungen und Schlangengriff unter die Sitzbankplatte um den Verriegelungsbolzen nach unten zu drücken. Ich habe die Verriegelung nun kurzerhand ausgebaut und diese an eine andere immer leicht zugängliche Stelle befestigt. Auf die Sitzplatte habe ich ein Alu-Flachband mit einem 14mm Loch geschraubt in welches nun der Federbolzen gleitet um die Sitzfläche gegen Verschieben zu verriegeln. Im Bild sieht man den neuen Einbauort für die rechte Seitenbank.

Die Sonne schickt uns keine Rechnung für Strom

Strom aus Solarzellen hat uns praktisch von der Steckdose unabhängig gemacht, zumindest in den Sommermonaten.

Technik:

  • Schaudt Elektronikblock EBL 99F

  • Schaudt Kontrolltafel  mit Spannungsanzeige in drei Stufen für Wohnraum- und Starter-Batterien

  • Zwei DETA Bordbatterien 12 Volt, je 80 Ah

  • Zwei Solarmodule mit je 55Wp:

    • Solara SM220S/M55

mit den Abmessungen von ca. B= 33cm x L=130cm

  • Schaudt Solar-Regler LR 1214 mit 3-poligen MNL-Anschluß an EBL 99F

Die Montage der Solarmodule erfolgte auf zwei 1,6m lange Querträger. Im Baumarkt kaufte ich dafür 4-kant Rohre aus Aluminium mit dem Querschnitt 19,5 x 35,5mm. Den einen Querträger habe ist ca. 5 mm hinter und den anderen 10mm vor die Dachhaube auf selbst gemachte Eck-Befestigungungen aus M8 Schrauben (50mm lang), 4-kant-Muttern mit Drehsicherung in der Dachschiene (Schliztbreite = 12mm, Dicke der Befestigung = 2 mm, Hohlquerschnitt = 22,5 x 8 mm), Messing-Distanzrohren (13mm lang), Beilagscheiben und Federringen gesetzt. Alle Schrauben sind aus Edelstahl.

Die Längsseiten der Solarmodule habe ich mit Alu-Winkeln um 200mm nach hinten verlängert und dort direkt mit dem hinteren Querträger verschraubt. Auf der Frontseite habe ich u-förmige Halterungen aus Alu-Flachstäben gefertigt, die ich auf Querträger verschraubt und dann dort die Module reinlegte und seitlich miteinander verschraubt habe.

 

Die Dachdurchführung ist von meiner Hymer-Werkstatt gemacht worden. Es ist ein Loch direkt über dem Schrank zwischen Nasszelle und der Küchenzeile gebohrt worden. Die Kabel sind unsichtbar in die Seitenbank mit den Batterien geführt worden. Dort ist mit Hilfe eines Winkel der Laderegler montiert.

Somit ist die Anlage jetzt im Betrieb!

Erfahrung:

Vom 30. Oktober bis 02. November 2005 waren wir bei schönstem Herbstwetter auf dem CP Rhön-Camping-Park in Wüstensachsen ohne Stromanschluss. wir haben an drei Abenden ca. 2 1/2 Stunden TV geschaut. Ferner haben wir durchschnittlich zwei Beleuchtungsquellen benutzt, im Betrieb waren auch die Wasserpumpe und die Heizungssteuerung.  Bei unserer Abreise am 4. Tag zeigten unsere Bordinstrumente an, dass die beiden Wohnraumbatterien immer noch voll waren. Sie Solarzellen haben den ganzen Tag über Sonnelicht bekommen, auch wenn nicht im optimalen Einfall-Winkel.

Ladezustand der Gel-Batterien überprüfen:

Am besten wäre ein Batterie-Controller mit Messwiderstand, der ist aber sehr teuer... Zwar haben wir eine Ladezustandanzeige mit Leuchtdiode im EXSIS, besser ist es aber ab und zu die Ruhespannung direkt an den Polen mit einem Multimeter zu überprüfen.

Spannungswandler

Wir haben ein Alpine Spannungswandler DV-12V/AC 230V, Dauerleistung 250 Watt. Signalform/Ausgang: Modulierter Sinus. Geeignet für Computer, TV, Video, Audio, Lampen, Batterieladegeräte, SAT-Anlagen etc. im Auto. Bei einer Leistungsabgabe > 60Watt schaltet sich der eingebaute Ventilator ein. Wird der Spannungswandler trotz Ventilatorbetrieb wärmer als 70°C, erfolgt eine Abschaltung. Gekauft recht günstig bei OBI. Wir haben den Spannungswandler an der Sitzbank mit der Batterie befestigt und das Kabel in die Sitzbank geführt und dort einen Anschluss mit den Batteriepolen verbunden. Eigentlich benötigen wir den Spannungswandler lediglich zum laden der verschiedenen Akkus, auch der beiden Pedelec.

Zusätzliche Türsicherungen

  • Die Aufbautür ist mit einem ABUS-Schloss versehen worden

  • Die Fahrerhaustüren haben wir mit HEOSafe (abschließbar) nachgerüstet

  • Die Heckklappe von innen gesichert mit Eigenkonstruktion

Somit sind alle Zugangstüren/Klappen doppelt gesichert.

Narkosewarngerät

Wir haben uns für SopoMouse entschieden.

WC-Entlüftung umweltfreundliche gelöst mit SOG

Die SOG-WC Entlüftung ermöglicht durch elektrische Absaugung den völligen Verzicht auf Chemie. Die Anlage macht den Einsatz von Chemie überflüssig, da einerseits die Zersetzung optimal gewährleistet ist - andererseits jegliche Geruchsbelästigung verhindert wird - sogar während der Benutzung!
Der Lüftermotor wird automatisch durch das Öffnen des Toilettenschiebers eingeschaltet und beim Schließen desselben ausgeschaltet. Der Lüftermotor wurde speziell zur Absaugung von Gasen entwickelt und ist mit 0,43 Watt äußerst sparsam im Stromverbrauch. Ein Filtergehäuse mit Aktivkohlefilter neutralisiert die Gase, die an der Außenwand des Wohnmobils oder Caravans austreten. Der Aktivkohlefilter sollte ca. 1 mal jährlich gewechselt werden



Bild links: Außenentlüftung mit Aktivkohlefilter

Weitere Basteleien

Reling an der Ablage über dem Kühlschrank/Backofen...

Querstreben in der Ausbuchtung der Wohnraumtür...

 

Gitter vor dem Schiebefenster für bessere Nachtruhe bei offenem Fenster. Rechts ist die SopoMouse zu sehen.

Sicherung der vorderen Gasflasche, der Schlitz für den Verschluß der Heckklappe bleibt so immer frei.

EXSIS hat einen Carport bekommen

Am schon vorhandenen Carport haben wir die Bedachung um ca. einen Meter höher setzen und den Platz um ca. 0,6 m verlängern müssen. Dafür haben wir eine Baugenehmigung mit 10 nachbarschaftlichen Unterschriften benötigt. Es war zwar eine arge Plagerei, jetzt aber hat unser EXSIS eine anprechende Unterkunft mit Stromanschluss.

Genügend "Luft" nach oben haben wir vorgesehen, damit wir auch noch mit montierter Kathrein BAS 60 am Gelenkmast unter die Überdachung fahren können.

Stabiler Wagenheber für Radwechsel zu Hause

Der von FIAT mitgelieferte Wagenheber ist nicht sehr vertrauenserweckend und umständlich zu handhaben. Man sollte das Teil nur für den Notfall unterwegs benutzen. Für den Radwechsel zu hause habe ich mit über eBay für nur 75 €uro einen stabilen Hydraulikheber mit fast einem halben Meter Hub angeschafft.

Dieser Wagenheber hat eine Tragkraft von 2200 kg ist ist sehr massiv gefertigt, die Rollen sind z.B. aus Stahl. Man kann damit sehr angenehm und sicher arbeiten.

Mobil mit Pedelec

Im August 2011 war es soweit; um unseren Aktionsradius bei abgestellten Wohnmobil (Stellplatz oder Campingplatz) zu vergrößern, haben wir uns zwei Pedelec zugelegt um Hügellandschaften und sonstige Steigungen müheloser zu bewältigen. Die Wahl fiel auf:

Herrenrad: Kalkhoff Agattu C8 XXL LTD Pedelec mit 8-G Nexus Gangschaltung, Mittelmotor 250 Watt/13 Nm, Regelung über Kraftsensor mit Unterstützung: 1:0,5/1:1/1:2, Panasonic Li-Ion-Akku 18 Ah, Spannung 25,2 V, Energiemenge 468 Wh, 28" Räder, zwei Felgenbremsen. Dieses Pedelec verträgt eine Belastung/Zuladung von bis zu 145 kg.

Zu Hause laden wir mit elektrischer Energie von Naturstrom. Unterwegs werden die Akkus mit den Solarzellen über den Wechselrichter nachgeladen.

Kalkhoff Agattu XXL

Mit dem mitgelieferten Schnell-Ladegerät wird der 18 Ah-Akku am Netz in etwa 2 1/2 Stunden vollgeladen. Das Ladegerät ist mit einem Lüfter ausgestattet, der während des Ladevorganges einen Höllenlärm verursacht!

Damenrad: Rixe Cannes Pedelec F mit 8-G Nexus Gangschaltung, Frontmotor 250 Watt/16 Nm, Regelung über Kraftsensor mit Unterstützung: 1:0,5/1:1/1:2, Panasonic Li-Ion-Akku 12 Ah, Spannung 25,2 V, Energiemenge 250 Wh, 28" Räder, Rücktrittbremse plus zwei Felgenbremsen. Dieses Pedelec verträgt eine Belastung/Zuladung von bis zu 120 kg.

Rixe Cannes

Gekauft haben wir die Pedelec spontan auf unsere Urlaubstour in Pocking bei einem ZEG-Fachhändler "FunSport & Bikecenter" der auch unsere alten Stahlräder in Zahlung genommen hat. RIXE und KALKHOFF sind Deutsche Fahrradbauer. Im Werk Cloppenburg werden z.B. auch andere Marken-Bikess hergestellt, siehe Derby Cycle Werke GmbH.

Die Ladezeit für den 12 Ah-Akku am Netz dauert etwa 7 Stunden.

Der obige FIAMMA-Fahrradträger hat eine Tragfähigkeit von 60kg, was für die beiden Pedelec reicht. Das Agattu XXL-Pedelec hat einen etwas größeren Radstand, aus diesem Grund habe ich am FIAMA-Gepäckträger die Fahrrad-Audlageschiene gegen eine etwa längere Ausführung ausgetauscht.

Die beiden Panasonic-Akkus nehmen wir während der Transporte ab und verstauen sie im Wohnmobil samt der Ladegeräte. Die beiden Pedelecs kann man auch schnell mal in das Wohnmobil verstauen bei Tages-Kurzstrecken, man muss sie nicht unbedingt hinten auf den Gepäckträger wuchten.

Es existieren einige Antriebe am Markt, die Energie bei Bergabfahrten oder Bremsbetätigung „rekupieren“ (zurückgewinnen) können. Pedelecs mit solchen Antrieben sind meist teuer und bieten eine Akkuleistungserweiterung von maximal 15 %. Der Akku wird jedoch durch das häufigere Teilladen stark belastet und leidet darunter. Einen wirklichen Vorteil hat die Technik leider nicht, da die auf dem Rad generierte Leistung zu gering ist, um den Akku effektiv laden zu können (Quelle hierzu).

Mit den beiden Pedelec können wir selbstverständlich alle Fahrradwege benutzen, auch wenn sie durch Parks zum Beispiel verlaufen. Die Unterstützung durch den Elektromotor schaltet sich bei 25 km/h ab. Mit den acht schaltbaren mechanischen Gängen kann man natürlich auch ganz normal ohne Stromunterstützung fahren. Kommt jedoch ein Hügel oder eine Steigung, dann helfen uns die Elektromotore die Aufgabe zu bewältigen.

Welche Steigung packen wir nun mit unseren Pedelecs?

Die Pedelecs ermöglichen uns als größte Steigung 12,23%(Steigung vor unserem Haus!) zu bewältigen ohne absteigen zu müssen. Um das zu erzielen muss die Gangschaltung mechanisch auf den ersten Gang und die elektrische Motorunterstützung auf die höchste Stuffe (Power hoch) geschaltet werden. Möchte man eine noch größere Bergsteigfähigkeit der Pedelecs haben, müssen die Ritzel am Hinterrad eine höhere Zähnezahl bekommen. Der Austausch selbst ist kein sehr großes Problem.

Ein Pedelec zu fahren macht riesig Spaß, unsere Mobilität ist damit endlich gelöst. Der Transport eines Motorrollers ist viel problematischer, vom Aufwand her, Gewichtsverteilung und bei Inanspruchnahme von Standardparkplätzen, weil das Fahrzeug um den Lastenträger ein ganzes Stück verlängert wird in Stoßstangenhöhe was dann das Umfeld stört.

Wer vom Fahrrad aus Videos aufnehmen möchte, der findet auf meiner Video-Homepage eine Anregung dazu!

Panne auf der Autobahn

Eines Tages ereilte meine Frau, die alleine unterwegs war, auf einem kurzen Autobahnstück eine Motorpanne. Die Schlauchschelle vom Schlauch zum Ladeluftkühler hat sich gelöst und die Luft ist laut zischen entwichen, der Motor gab gurgelnde Geräusche von sich. Der FIAT-Notdienst vermittelte einen Automechaniker aus der nächst gelegenen "Opel-Werkstatt", der das Problem sofort erkannt und die Reparatur durchführte. Die Pannenhilfe kostete 75 €uro.

Tipp: öfters mal nachschauen, ob sich irgendwo Teile gelöst haben.

Elektrische Trittstufe klemmt...

Das Problem ist immer wieder aufgetaucht, schon während der Garantiezeit. Die Hymer-Vertragswerkstatt hat die Stufe einfach mit einem Hochdruckreiniger ausgespritzt und dann ging sie wieder einige Zeit. Ich habe es schließlich dann auch so gemacht, bis dann im Januar 2008 nichts mehr ging mit dem Hochdruckreiniger.

Nun wollte ich gerne die Stufe ausbauen, zerlegen und mal nachschauen wie man das Problem nachhaltig lösen könnte. Der Hymer-Kundenservice wollte mir erst nicht verraten wie ich die Stufe am besten herausbekomme. Ich solle in der Hymer-Vertragswerkstatt damit. Auf Druck von mir hieß es dann, man müsse nur ein paar Schrauben vorne lösen und dann könnte man die Stufe zur Fahrzeugmitte hin rausnehmen, angeblich haben das drei Hymer-Monteure aus Bad Waldsee bestätigt. Das war natürlich ein großer Käse was der Kundenservice mir da erzählt halt, weil sich unmittelbar hinter dem Stufenkasten die Blattfeder der Hinterradlagerung befindet und die Stufe dort hin nicht weggezogen werden kann. Da ich trotz nochmaliger Nachfrage per E-Mail vom Hymer-Kundenservice keine weitere Auskunft mehr erhalten habe, habe ich den Ausbau selbst ergründen müssen...

Ich machte mich also drüber um die Glanzleistung der Hymer-Ingenieure zu ergründen. Man muss ganz anders vorgehen als Hymer behauptet hat. Erst muss die untere Aluleiste außen von der Türöffnung entfernt werden, dann zwei Halteschrauben unten von der Kunststoffseitenverkleidung im Bereich der Tür lösen. Jetzt kann man vorsichtig die Seitenverkleidung etwas vom Fahrzeug wegziehen um eine 17er-Stecknuß mit Verlängerung auf die Mutter der vorderen Blechaufhängung zu stecken. Die Schraube dazu hat man von oben durch den Fußboden durchgesteckt. Da sich die eine Schraube durchgedreht hat, musste ich die Aluverkleidung an der Türschwelle noch zusätzlich wegnehmen um an den Schraubenkopf zu kommen. Da man den Schrauben-Senkkopf aber nicht anfassen konnte, musste ich erst zwei Bohrungen einbringen und einen Spezialschlüssel basteln um die Schraubenkopf festhalten zu können. 

Nun mussten noch links hinten an der Aufhängung zwei Schrauben gelöst werden und zwei vorne. Die Kabel habe ich durchzwicken müssen, weil keine Steckverbindung vorhanden war!

Nach dem ich nun endlich den Hymer-Spezial-Stufenkasten draußen hatte, habe ich die Omnistor Trittstufe "OMNI-STEP 12V slide-out 400 alu" freigelegt und über Glanzleistungen der Omnistor-Ingenieure jetzt gestaunt.

Zwei von den Lagerungen in der Gelenkschere haben geklemmt. Noch schlimmer geklemmt haben die zwei Zahnrad-Zapfenlager (im Bild unter dem schwarzen Kunsstoffgetriebegehäuse) geklemmt, weil nicht dreckgeschützt.

Viel schlimmer war es aber mit dem Schneckengetriebe-Antrieb. Der Motor schafft es nicht mehr das Getriebe durchzudrehen. Nach dem ich das Gehäuse vom Motor abgenommen habe, könnte ich nur mit einer großen Rohrzange die Motorwelle durchdrehen.

Hmm, was nun ?

Eine kurze Recherche in den Spare parts bei Omnistor ergab, dass man für die Antriebseinheit mit Steuer etwa 172 €uro ohne Versandkosten löhnt. Andererseits ergab eine Recherche bei Ebay, dass man per Sofort-Kauf eine kompl. nagelneue Trittstufe für 179 €uro incl. Steuer ohne Versandkosten bekommt.

Einmal geschlafen und die Entscheidung war klar, wir betreiben vorläufig die Trittstufe manuell!

Ich habe deshalb alle Gelenke schön gängig gemacht und die Stufe wieder zusammengeschraubt, jedoch vorläufig ohne der Antriebseinheit. Davor habe ich aber den Kasten besser abgedichtet und von unten einen Revisionsdeckel für spätere Reinigungsmöglichkeit von unten angebracht. Jetzt kann man die Stufe schön per Hand ganz leicht hin- und  her ziehen. Nun haben wir uns noch in Ausgaben gestürzt und bei OBI einen Federstecker für 1,20 €uro (nein ich musste zwei abnehmen für 2,40 €uro) eingekauft. Einen kleinen Alu-Winkel angeschraubt, ein 4mm Loch durch Winkel und Stufenrand gebohrt und die Stufe ist im geschlossenen Zustand mit Federstecker gesichert.

Ich denke die Stufe wird nie wieder so klemmen wie es früher war, da wir noch zusätzlichen Dreckschutz angebracht und zur Vorsicht noch einen Revisionsdeckel von unten in den Stufenkasten eingebaut haben für. evtl. später nötigen Service.

Nachtrag:

Zwischenzeitlich habe ich das Schneckengetriebe auseinander gelegt. Der Grund für das klemmende Getriebe ist, dass diese geniale gehäuseseitige Omnistor-Antriebsritzellagerung gefressen hat.

Ich habe nun die Bohrung gereinigt und ausgeschliffen, alles gefettet und wieder zusammengebaut. Zusätzlich habe ich Öffnungen im Getriebegehäuse geschlossen, damit künftig kein Dreck mehr in die Lagerung gelangen kann. Zwar hat die Lagerung jetzt etwas mehr Spiel, das Getriebe läuft aber auf meinem Teststand einwandfrei auch über längere Zeit.

Eine weitere Unzulänglichkeit war, dass im zusammengeschraubten Zustand das Getriebegehäuse die Ritzelwelle sich axial gegen die Lagerungswand des Blechgehäuses verklemmte. Ich habe darauf hin etwas von dem Alu-Antriebsritzel auf der Drehbank abgedreht um Axialspiel zu schaffen.

Die Trittstufe ist elektrisch noch nie so leicht gelaufen wie jetzt nach diesen Nachbesserungsmaßnahmen.

Leider ist es nicht möglich die Trittstufenkonstruktion ohne einem größeren Aufwand so umzubauen, dass man den Antrieb bei eingebauter Trittstufe per Revisios-Deckel auch Ein- und Ausbauen könnte. Reiner Vor-Planungsfehler ist das von Hymer/Omnistor.

Ist das ein Kreuz heutzutage mit den genialen Ingenieuren von Omnistor und Hymer..., hätte ich das Trittstufenproblem der Hymer-Vertragswerkstatt überlassen hätte ich wohl gut 350-400 €uro für den "Spaß" löhnen müssen...

Theford C200 Reserve-Cassette...

Vor allem bei Nutzung von Stellplätzen auf unseren Touren kann es zu Engpässen mit dem Volumen der vorhandenen Thefort-Cassette kommen. Dieses Problem haben wir jetzt gelöst in dem wir uns eine zweite C200-Casette gekauft haben mit einer Unterflurhalterung von FIAMMA mit dem namen PORTA-KASSETT.

Den Transportbehälter haben wir zusätzlich noch mit einem Schloß gesichert.

Zusatzschränke selbst ausgebaut...

Bei unseren längeren Reisen fehlte uns etwas Platz in den vorhandenen Schränken. Anfang 2010 machte ich mich deshalb dran zwei zusätzliche Schränke einzubauen. Die vorhandene Reling mußte zum größten Teil dem Ausbau weichen.

Selbstbau

Rechts der Schrank über der Küchenzeile bietet nun neuen Raum für die Küchenausrüstung an. Links der Schrank über dem Kühlschrank nimmt die Foto-Fimausrüstung mit Notebook und Bekleidung auf. Die vorhandenen Lautsprecher sind nach vorn verlegt worden, die Truma-Steuerung für Heizung und Boiler habe ich weiter nach unten verlegt wie man sieht, entsprechend der möglichen Kabellänge und Zugang von der Rückseite aus an die Steckverbindungen.

Für den Ausbau setzte ich furnierte Multiplexplatten ein die auch im Wohnmobilsausbau zum Einsatz kommen. Schwierig war es die Form per Zeitungs- und Papdeckelschablonen von der Ausbaustelle abzunehmen. Schlußendlich ist der Ausbau sehr gut gelungen und wir sind glücklich über den zusätzlichen Stauraumgewinn.

Video & Bild on the road...

Ich fotografiere schon sehr lange und gerne, ferner habe ich Super8-Filme und später Videos gemacht. Nach Anschaffung eines True HDTV von Philips 37PF9830 (Auflösung nativ mit 1920x1080 Bildpunkten) Ende 2005, bin ich nun auf eine hochauflösende Videokamera, die miniHDV von CANON HV30 umgestiegen. Die Videos werden auf Band mit einer Auflösung von 1080i in 16:9 erfasst. Zusätzlich ist noch eine Digitalkamera CANON PowerShot SX1 IS mit Full-HD Videoaufnahmefunktion dazugekommen, wobei die Aufnahmen auf SDHC-Speicherkarten erfaßt werden. Gute Bild- und Videoqualität macht sehr viel Spaß um unsere Reisen zu dokumentieren. Ausführliche Einzelheiten sind auf dieser Homepage zu finden.

Bild: Auf der Main-Fähre bei Wipfeld

Unser "Tiger" kann uns leider nicht mehr auf Touren begleiten

"Tiger" ist ein Labrador/Beagle - Mischling gewesen und er ist 15 Jahre alt geworden. 

"Tiger", Aufnahme März 2004

Viele Camping-Touren hat er uns begleitet und wir hatten zusammen viel Spaß. Leider ist unser "Tiger" am 21. April 2004 gestorben...

19.10.2003, 18.04.2010
Würzburg, Maria und Bruno Hennek

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Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.

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