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BR-Strategie

BD-Authoring

MPEG2HD- DVD für Bluray

AVCHD-DVD für Bluray

Software- player für Bluray-Disk

 

Authoring auf Blu-ray Disk

 

Mittlerweile sind mehrere Blu-ray-Player auf dem Markt, diese sind in der Lage HD-Hobbyvideofilme korrekt abzuspielen, darunter ist z.B. Sonys Playstation PS3, ein Multimedia-Multiplayer für eine ganze Reihe von Anwendungen. Mein erster Blu-ray Player ist seit Mitte 2007 Sonys Playstation PS3, sehr klein und sehr vielseitig verwendbar. 

Der Bluray-Player der PS3 speist 50/60Hz-Videos in einen HDTV was zu einem ganz sauberen und flimmerfreien Bild führt.

Nachfolgend berichte ich ein wenig über meine eigenen Erfahrungen mit der Produktion von hochauflösenden Disk-Formaten mit dem ganz normalen DVD-Writer und ganz normale DVD-Rohlinge, auch DL-DVD-Rohlinge.

Seit Mai 2008 ist nun auch ein Bluray-Brenner vorhanden: LG GGW-H20L. Damit eröffnet sich nun auch die ganze Welt des Blu-ray-Authorings auf echten Blu-ray-Scheiben.

Kompatibles Videomaterial für eine Blu-ray Disc:

Video- und Audiokompression müssen dieser Tabelle entsprechen. Keine Bange aber, Authoringprogramme wie Encore CS3, Filmbrennerei 6 Plus mit HD-Pack oder das Authoringteil in den meisten Videoschnittprogrammen machen praktisch fast alle Video-/Audioformate automatisch kompatibel zu der Blu-ray Disk! 

Wir verwenden für die Erzeugung von Bluray-Disk Videomaterial in 1080i-50 von den Videokameras Sony HC3 oder Canon HV30 oder 1080p-30 von der Canon DSRL EOS 550 D und sogar 720p-50 von HDTV-Sendungen. Wie man aus 1080i-50 sich selbst 720p-50-Videomaterial produzieren kann, habe ich hier dargestellt.

Was nicht immer geht, ist die Erstellung kompatibler Video-Dateien für das Bluray-Format aus den Videoschnittprogrammen heraus, weil die Audio-Spur meist nicht in Dolby-Digital oder LPCM rausgerendert werden kann wegen fehlender Audio-Encoder. 

Im Freeware-Bereich gibt es einige Tools mit deren Hilfe Videodateien mit Dolby-Digital-Audio erzeugt werden können, das funktioniert so:
  1. Wir installieren z.B. ProjectX  oder TSremux und demuxen(trennen) das Video in eine separate Video- und Audio-Datei

  2. Mit ffmpeggui erzeugen wir aus der gewonnenen Audio-Datei eine neue Dolby-Digital-Audio-Datei

  3. Mit TSmuxeR muxen(zusammenfügen) wir die Video-Datei mit der neuen Dolby-Digital-Audio-Datei zusammen

Das erfolgt ohne Neuencoding der Video-Datei!

Wir können jetzt diese Video-Datei einem Authoringprogramm zuführen und bei entsprechender Einstellung auch dort das Neuencoding verhindern.

Welche Authoring-Standards sind für eine Bluray-Disk von Bedeutung?

BD-AV: HD-Scheibe die nach dem Einlegen in den Bluray-Player sofort startet und sich max. per Kapitelmarken Vorwärts und Rückwärts ansteuern läßt.

BD-MV: Das ist der Nachfolger der Video-DVD, jedoch für hochauflösendes Videomaterial. Man kann ein Startvideo anlegen, Menüs kreieren, Bilder und Texte einbinden.

BD-J: Damit könnte man z.B. ein Pop-Menü über dem Video aufmachen. Derzeit wird das aber im Hobbyvideobereich noch nicht unterstützt.

Export-Format auf BD/AVCHD-DVD:

Das Editing im Videoschnittprogramm macht man immer nativ, also mit der Original-Framerate die von der Aufnahmekamera geliefert wird. Nach dem Schnitt wird dann zunächst immer eine Archivversion für die USB-Festplatte als HD-Datei mit der Original-Framerate gemacht.

Ein Videoschnittprogramm wie z.B. Avid Studio bietet folgende Exportmöglichkeiten für eine Blu-ray Disk an:

BD-Export

Exportmöglichkeiten für eine AVCHD-Disk bei kürzeren Videos:

AVCHD-Disk Export

Video de luxe MX liefert für die Blu-ray Disk folgene Exportmöglichkeiten:

BD-Export

Für die AVCHD-DVD werden folgende Exportmöglichkeiten angeboten:

Export AVCHD

EDIUS Neo 3 erlaubt folgende Datei-Exporte in MPEG und H.264/AVC:

EDIUS Neo 3

Den Export auf einen HD-Disc-Videoträger muss man kompatibel zu der verfügbaren HD-Wiedergabekette bezüglich der Framerate durchführen!

Sony Playstation 3 Output:

Ausgabe

Quelle

Humax iCord HD  Output:

Twin Sat-Receiver per HDMI kann der Twin-Satreceiver folgende Display-Auflösungen an den HDTV übergeben mit der Fernbedienungstaste V-Format::
      • 720 x 576 i
      • 720x576p
      • 1280x720p
      • 1920x1080i

HDTV  
Philips 37PF9830 Input:
Zusammenfassung der technischen Merkmale meines HDTV-Workflows:

Obigen Informationen reichen alleine nicht aus, es muss auch die abspielbare Framerate für die Aufnahme des HD-Videos festgelegt werden...

Eine progressives 24p-HD-Disk HDMI-Eingangssignal spielt mein Philips-HDTV (geliefert 08.11.2005) nicht ab, die von der PS3 bereitgestellten 25p werden dagegen zwar abgespielt, sie ruckeln  aber etwas darauf. Unterstützt werden jedoch Display-Auflösungen am HDMI-Eingang in 1280x720p und 1920x1080i in einer Frequenz von 50/60 Hz. Nach dem Videoscan vom HDMI-Eingang bekommt man aus dem HD-Eingangssignal flimmerfreie Bilder in Progressiver Scan-Qualität in der Breitbildauflösung von 1920x1080p.

Nach Untersuchungen von VAD im Heft 5/2010 Seite 50-52 zeichnet die EOS 550 D von Canon Full-HD mit dem Aufnahmechip in 30p auf. und konvertiert dann erst mit dem Bildprozessor in 25p, falls man die PAL-Ausgabe gewählt hat. Das daraus resultierende leichte Ruckeln bei Schwenks oder bei quer vor der Kamera sich bewegenden Objekten  tritt bei 30p (29,97) im NTSC-Modus der Kamera weder am PC-Monitor noch an meinem HDTV auf. Aus diesem Grund filme ich mit 
30p (29,97) in 1080p. Falls ich bestimmte Szenen später in Zeitlupe abspielen möchte, nehme ich in 60p (59,94), allerdings dann nur in 720p. Für einen 1080p-Film muss dann die Zeitlupenufnahme noch zusätzlich von 720p auf 1080p hochskaliert werden.

Für das Full-HD 30p-Material(29,97) meiner Video-DSRL Canon EOS 550 D wählte ich nach dem Editing in MAGIX Video deluxe z.B. AVCHD 1920x1080i NTSC als Voreinstellung für eine HD-Disk:

MPEG4 Export (M2TS):
Video: 1920x1080i; 29.97 Frames/s; H.264 18000 kbit/s
Audio: 48000 Hz; Stereo;  AC3

Mit dem Abspielergebnis und der Bildqualität per Sony Playstation 3 auf meinem Philips 37PF9830 Full-HDTV bin ich sehr zufrieden.
Auch die Ausgabe auf Blu-ray (für Projekte mit längerer Abspielzeit) lieferte gute Bldqualität! 

Auf der HD-Disk liegen also entweder Progressisv-Videos (im Falle 1280x720p) oder Halbbilder-Videos (im Falle 1920x1080i) je nach Kameramaterial. Folgende Tabelle zul. Bildwiederholraten für die BD-Disk stammt aus Wikipedia:

Frameraten

Die nicht zeitversetzt vorliegenden Halbbilder - es handelt sich ja eigrntlich um Progressivmaterial - setzt der Deinterlacer des HDTV wieder korrekt zusammen, so dass man wieder Progressivbilder zu Gesicht auf dem HDTV-Panel bekommt. Sollte es trotzdem  zum Zeilenflimmern kommen, kann in einigen Videoschnittprogrammen mit dem Filter Anti-Flicker (in EDIUS z.B.) auf der Timeline dieses Zeilenflimmern unterdrückt werden.

Halbbilder kann man ja nicht mehr auf den modernen HDTV-Flachbildschirmen darstellen, die Zeit der Glaskolbbenröhre die vom Röntgenstrahl zeilenweise beschrieben worden ist, ist schon länger vorbei.

Auch andere Videoschnittprogramme bei mir bringen die aufgenommenen Full-HD 30p Videos meiner Kamera per Authoring in ordentlicher Bildqualität auf die Disk und meine Wiedergabekette macht dann daraus ein 30p-Bild auf das HDTV-Panel.

Blu-ray Spezifikation

Frameraten

Fernsehnormen Standards und Technik

50p - Video präsentieren (ein Beitrag von VAD)

Bluray-Strategie

Bluray-Brenner mit zugehörigen Rohlingen sind Mitte 2007 noch recht teuer. Andererseits kann man auch mit einem normalen PC-Brenner sog. mini- Bluray auf Basis von AVCHD- oder AVCHD-Videomaterial auf DVDs(4,7GB) brennen, sogar auf DL-DVD-Rohlinge (8,5GB). Das ist vor allem interessant, wenn man kurzweilige Videos mit kürzeren Spielzeiten produziert.

Bluray-Rohlinge haben eine Speicherkapazität von 25GB. Es dauert also schon eine Weile bis man soviel Video zusammen bekommt bis eine solche Disk voll ist. Aus diesem Grund habe ich mir folgende Strategie überlegt:

  1. Meine Kurzvideos produziere ich zunächst als MPEG2HD-DVD auf DVD-RW

  2. In Encore CS3 lege ich ein Bluray-Projekt mit der Videodatei aus Punkt 1 an. Diese Projektdatei wir gespeichert und auf dem PC für Ergänzungen mit weiteren Assets vorgehalten.

  3. Kommt ein weiteres HD-Kurzvideo dazu, mache ich eine weitere MPEG2HD-DVD und ergänze mein Encore-Projekt nach Punkt 2.

    Verfügt man über einen Bluray-Brenner, dann lohnt es sich vielleicht jetzt schon auf eine wiederbeschreibbare Bluray-Disk den aktuellen Asset-Stand zu brennen.

  4. Sind genug Videos zusammen um einen 25GB-Rohling zu füllen, dann konstruiere ich mein Encore-Bluray-Projekt fertig und brenne jetzt erst eine echte Bluray-Disk.

Über das Jahr hinweg gesehen benötige ich so höchstens zwei bis drei Bluray-Rohlinge. Dieses Vorgehen ist nach meiner Auffassung sehr recourcenschonend, denn so wird der Bluray-Rohling wirklich voll ausgenutzt und die DVD-RW kann gelöscht und wieder für neue Projekte eingesetzt werden.

Bluray-Strategie

 

BD-Authoring

1. Adobe Encore CS3:

Echtes Blu-ray-Authoring auf BD-Disk bietet zum Beispiel Adobe mit Encore CS3 in einer sehr anspruchsvollen und hochwertigen Ausführung an. Encore CS3 ist heute ein Lieferteil von Premiere Pro CS3, es wird nicht einzeln verkauft.

Für BD-Authoring benötigt man einen Blu-ray Brenner und entsprechende BD-Rohlinge. 

Während Premiere Pro CS3 erst nach Bezahl-Freischaltung für viel Geld Audio in Dolby-Digital ausgeben kann, macht das Encore CS3 automatisch aus Gründen der Kompatibilität zur Bluray-Spezifikation. Es empfiehlt sich deshalb z.B. HDV-Videoprojekte nicht in Premiere Pro CS3 rauszurendern, sondern einfach die Timeline in Encore CS3 zu exportieren.

Encore CS3 kommt mit einer Anzahl von  DVD-Menüs mit, die man über Photoshop als Still-Menüs oder über After Effects als Motion- Menüs bearbeiten oder erweitern kann. Per Drag-and-drop lassen sich encodierte MPEG-Filme, Sprachspuren oder sonstige DVD-Assets in das Flussdiagramm ziehen und mit vorhandenen Menüs verlinken. Sehr übersichtlich ist die Arbeit mit Baumdiagramm. 

Der Anwender kann auswählen, ob er eine Standard-DVD, eine Blu-Ray-DVD oder gar eine Flash-Datei exportieren möchte.

Die komplette DVD inklusiver aller enthaltenen Menüs, Filme und Verlinkungen kann als SWF-Datei mit dazugehöriger Index.html-Datei komprimiert werden und sie lässt sich über jeden Browser mit Flash Plug-in betrachten.

Wer eine aufwendig gestaltete DVD nicht nur auf Medien verteilen sondern diese auch auf seine Homepage stellen möchte, findet mit der Encore-Option Flash-to-Web das optimale und vor allem einfachste Werkzeug. Natürlich eignet sich diese Technologie auch hervorragend für die Arbeit mit Kunden, die über einen Webbrowser mal eben ein Authoring abnehmen können, ohne dass aufwendig DVDs gebrannt und zeitraubend durch die Gegend geschickt werden müssen.

Encore CS3 erlaubt nach dem Authoring verschiedene Ausgaben:

Formate Ausgabe Anmerkung
DVD DVD-Disc für DVD-Player
DVD-Ordner Abbildung der DVD-Struktur auf der Festplatte zur Qualitätssicherung oder lokalen Wiedergabe auf dem PC mit einer DVD-Software
DVD-Image Abbildung auf der Festplatte für weiteres Mastering mit externen Anwendungen
DVD-Master für Massenproduktion von DVDs
Blu-ray*
(BD-R, BD-RE, BD-ROM)

sh. auch TechNote

Blu-ray-Disc für Blu-ray-Player, Computer, Sony Playstation 3
Blu-ray-Ordner Abbildung der Blu-ray-Struktur auf der Festplatte zur Qualitätssicherung oder lokalen Wiedergabe auf dem PC mit einer Blu-ray-Software
Blu-ray-Image Abbildung auf der Festplatte für weiteres Mastering mit externen Anwendungen
Flash Flash (.swf) für das Web

Die Ausgabe als AVCHD-DVD oder MPEG2HD-DVD ist also in Encore CS3 nicht vorgesehen. Wie man trotzdem auch mit Hilfe von Encore CS3 eine billige MPEG2HD-DVD ohne Bluray-Brenner produzieren kann, findet man hier.

Anmerkung aus dem Encore CS3 - Handbuch von Seite 284:

DVDs oder Blu-ray-Discs, die zuerst als Ordner erstellt und anschließend auf eine Daten-Disc gebrannt werden, funktionieren nicht ordnungsgemäß. Verwenden Sie die Ausgabeoption "DVD-Disc", "DVD-Image", "Blu-Ray-Disc" oder "Blu-Ray-Image", um auf eine Disc zu brennen. 
Wenn Sie jedoch DVD-Ordner oder Blu-ray-Ordner mit einer Anwendung brennen, die Ordner für DVD-Video oder BDMV brennen kann,  funktioniert dies.

Übersicht über den Arbeitsablauf mit Encore CS3

Einen kleinen Workflow über den Umgang mit Encore CC3 habe ich hier geschrieben.

2. Corel(Ulead) Filmbrennerei 6 Plus mit HD-Power Pack:

Weiter unten bin ich schon ausführlich auf die Produktion von AVCHDs mit diesem Programm eingegangen. Selbstverständlich ist dieses Programm auch grundsätzlich geeignet Blu-ray auf der Basis von MPEG und AVC zu erstellen.

Corel hat bereits vor einiger Zeit Corel DVD MovieFactory™ Pro 7 in englischer Sprache als Nachfolger des Ulead-Produktes auf den Markt geworfen. Leider existiert dazu noch keine deutschsprachige Version.

Link zu Corel

3. Pinnacle Studio 12 Plus mit BD-Brennmöglichkeiten als Beispiel:

Mit der Version 12 gibt es In Studio 12 ein vollwertiges Blu-ray-Authoring. Die Auslieferung der neuen Programmversion erfolgte im Juni 2008.

Legt man ein HD-Authoring an, lassen sich anschließend:

- Blu-ray (MPEG)
- Blu-ray (AVC)
- DVD

als Image auf die Festplatte oder oder auf Disc ausgeben.

Ferner kann man Studio 12 auch als reines Brennprogramm verwenden für Image von Festplatten aus die auch mit anderen Authoringlösungen erstellt worden sind.

Weitere Einzelheiten sind hier zu finden.

4. Authoring-Image brennen mit Nero 8:

Image-Dateien vom Authoring auf der Festplatte kann man per Nero 8 uaf BD-R oder BD-RE brennen, wenn in den Settings als Disk in Nero Burning ROM Blu-ray Disk (UDF) mit der Dateisystem-Diskoption UDF 2,5 zusammen ausgewählt wird.

Eine wiederbeschreibbare BD-RE läßt sich derzeit mit 1-2fache Geschwindigkeit beschreiben. standardmäßig schreibt Nero 8 nur 1fach. Wenn man aber in dem Eigenschaften-Menü des Recorders den Haken bei "Störverwaltung (Defect-Management)" entfernt, dann kann man mit 2facher Geschwindigkeit brennen. Im Falle BD-RE kann man also die Störverwaltung ruhig abschalten, denn die Disk läßt sich im Falle eines Fehlers wieder löschen und neu beschreiben. Bisher ist bei mir allerdings eine Brennstörung bei Verwendung einer BD-RE nicht vorgekommen.

5. Selbst erstellte BD-Videodatei von der Blu-ray kopieren:

Im Verzeichnis BDMV\BDMV\Stream liegt die hochauflösende Videodatei auf der Disk. Diese Datei kann man jederzeit z.B. auf eine NTFS formatierte USB-Festplatte kopieren.Von hier aus kann man diese Datei dann über einen USB-Anschluß zum PC-Monitor oder HDTV abspielen. Sehr vorteilhaft ist es, wenn die HD-Datei mit einer Framerate von 30p/60p vorliegt, da dann mit nur einer Datei sowohl ein 60Hz PC-Monitor als auch ein HDTV (der im 50Hz und 60Hz Betrieb arbeiten kann) damit versorgt weren kann ohne Progressiv-Ruckeln!

BD-Authoring

MPEG2HD-DVD für Bluray-Player

MPEG2HD-DVD in 1080/50i

Als HDV-Kameraeigner möchten man vielleicht den erfolgreichen HDV-Schnitt hochauflösend nach dem Schnitt ohne Authoring auf einen billigen DVD-Rohling brennen den man dann auf einem PS3-Bluray-Player abspielen kann. Für längere Werke gibt es ja auch noch die DL-DVD!

Mit Hilfe von Adobe Encore CS3 kann man den Original-HDV-Schnitt entsprechend aufbereiten, so dass dieses MPEG2HD-File dann z.B. mit Sonys PS3 Bluray-Player abgespielt werden kann, hier der Workflow dazu:

  1. HDV-Schnitt von irgendeinem NLE aus in 1080-50i-MPEG2 mit 25Mbit/s herausrendern*

  2. Encore CS3 starten, ein neues Projekt anlegen für Bluray, PAL, 1440x1080, 25i, MPEG2, 25Mbit/s, Dolby Digital

  3. Per Doppelklick im Projektfenster die Datei aus Punkt 1 laden

  4. Mit Strg+T öffnen wir das Schnittfenster

  5. Die Videodatei ziehen wir nun aus dem Projektfenster in das Schnittfenster

  6. Im Register [Erstellen] müssen wir die Ausgabe in einen Blu-ray-Ordner wählen. Ebenfalls geben wir hier den Zielordner vor.

  7. Schalter [Erstellen] anklicken

  8. Im Unterordner STREAM finden wir jetzt die begehrte MPEG2HD-Video-Datei 00000.m2ts mit folgenden Eigenschaften:

  9. Würden wir jetzt einfach die von Encore CS3 erstellte Bluray-Struktur übernehmen, dann würde Sony PS3 z.B. diese DVD lediglich als Daten-DVD erkennen und wir müßten uns bis zur Video-Datei im STREAM-Verzeichnis durchklicken um das Video abspielen zu können. 
    Besser ist es, wenn wir
    TSremux nehmen , dort die eben mit Encore CS3 erstellte Video-Datei 00000.m2ts öffnen und jetzt mit TSremux eine neuen Bluray-Daten/Ordnerstruktur erstellen lassen, nun wird sichergestellt, dass die DVD später als AVCHD-DVD von PS3 erkannt und auch gleich selbstständig abgespielt wird.
    Bevor wir jedoch auf den Schalter [Remux] klicken um die Bluray-Struktur auf die Festplatte zu schreiben, geben wir noch die [Chapter length] an um Kapitelmarken für die Videosteuerung anzulegen. Jetzt lassen wir endlich folgende Bluray-Struktur auf die Festplatte schreiben:

  10. Für spätere Verwendung machen wir uns eine Kopie von der Struktur und legen diese mit dem Namen in einem Ordner mit dem Namen TSremux-Template auf der Festplatte ab.

  11. Wir starten nun NERO, wählen das UDF 2.5 - Dateisystem(den Treiber gibt es im Internet) für die DVD, laden die von TSremux erstellte Daten/Ordnerstruktur und brennen alles auf eine DVD

Die MPEG2HD-DVD startet selbstständig auf Sonys PS3-Bluray-Player - die Ausgabe wird vor der Wiedergabe auf 50Hz-Betrieb umgeschaltet - als "AVCHD" und das Video läuft schön ruckelfrei. Die zeitabhängig in TSremux angelegten Kapitelmarken* können mit der Funktionstaste [NEXT] und [PREV] der Fernbedienung angesprungen werden. 

Bildqualitätsverluste bei Transcodierung von HDV nach H.264/AVC, wie etwa hier gezeigt, entfallen bei dieser Lösung.

* Besonders elegant ist die Projektübergabe von Premiere Pro CS3 nach Encore CS3. In Premiere Pro CS3 legen wir nach dem Schnitt gleich die Wunsch-Kapitelmarken fest, so wie wir später hin-und her springen wollen, dann exportieren wir alles nach Encore CS3 und lassen dort wie schon beschrieben eine Bluray-Struktur auf die Festplatte schreiben. Nun kopieren wir die Dateien aus den Verzeichnissen STREAM, PLAYLIST, CLIPINF und BACKUP(nur in CLIPINF und PLAYLIST!) in ein leere TSremux-Struktur. Jetzt noch alles per Nero auf eine DVD brennen. Die zielgerichtet in PPCS3 angelegten Kapitelmarken lassen sich in Sonys PS3 einwandfrei mit der Funktionstaste [NEXT] und [PREV] der Fernbedienung anspringen.

Eine weitere Möglichkeit zur Erstellung von MPEG2HD-DVD ergibt sich mit Unterstützung von Uleads Filmbrennerei 6 Plus & HD-Pack. Dort kann man aus HDV-Material die benötigte kompatible Videodatei mit AC3/2-Kanal-Audio ohne Neurendering erstellen. Wir gehen wie folgt vor:

  1. Wir starten die Filmbrennerei und legen ein Blu-ray BDMV-Projekt an
  2. Nun laden wir eine vorhandene MPEG2HD-Vidodatei die wir mit irgendeinem NLE erstellt haben
  3. Wir legen nun beliebige Kapitelmarken an
  4. Den Haken bei der Option "Menü erstellen" nehmen wir weg
  5. Jetzt können wir unser Mini-Authoring mit den Rechts/Links-Steuerschaltern testen
  6. Wir kommen zum Menü Disc-Brenner. Hier nehmen wir alle Haken weg und setzen lediglich einen bei Blu-ray-Ordner erstellen
  7. Bevor wir den Ordner Filmbrennrei-BR auf die Festplatte schreiben lassen auf den Schalter "Projekteinstellung (Symbol mit dem Zahnrad) und stellen hier zuerst "Oberes Halbbild zuerst" ein. Bei den MPEG-Einstellungen gehen wir auf "Benutzerdefinieren". Die Bildgröße stellen wir auf 1440x1080 ein (entspricht unserem Originalmaterial). Jetzt öffnen wir das Register "Komprimierung". Die Videobitrate stellen wir auf "Konstant" und 25000 kbps ein (wie unser Originalmaterial). Das Audioformat stellen wir auf "Dolby-Digital-Audio" ein.
  8. Wir schließen die Einstellungen ab mit OK, Das Menü "Projekteinstellungen schließen ir ebenfalls mit OK ab.
  9. Nun klicken wir auf den Schalter "Brennen" und das Programm statet mit seiner eigentlichen Arbeit.
  10. Aus dem Tsremux-Template nehmen wir die beiden Dateien index.bdmv und MovieObject.bdmv und tauschen diese im Hauptordner Filmbrennrei-BR in den Unterordner BDMV und Backup einfach aus.
  11. Jetzt können wir mit Nero die Ordner BDMV und CERTIFICATE in eine UDF 2.5-Diskstruktur auf eine einfache DVD brennen.

Die MPEG2HD-DVD läuft genauso gut mit Sonys PS3 wie im obigen Beispiel.

Hat man den Workflow erst einmal verinnerlicht, dann geht das mit der Erstellung der MPEG2HD-DVD ganz schnell und man bekommet eine klasse miniBluray von den HDV-Aufnahmen!

MPEG2HD-DVD in 720p?

Dieses Format ist etwas in Vergessenheit geraten, obwohl es für unsere Wohnzimmer HDTV-Größen auch nicht schlechter ist. Öffentlich rechtliche Fernsehsender haben sich auf das 720p-Sendeformat spezialisiert. Mit dem PowerDirector 8 von Cyberlink kann man das von einem DVBS2-PC-Karte aufgezeichnete Material schneiden und in eine MPEG2--720p Datei ausgeben.

Um eine MPEG2HD-DVD zu erstellen, können wir mit ProjectX die 720p-Videodatei remuxen, mit ffmpeggui machen wir aus der mp2-Audio-Datei eine ac3-Audio-Datei, muxen dann wieder mit TSmuxer die m2v-Videodatei mit der ac3-Audiodatei zusammen und laden das Ergebnis in TSremux um dort Kapitel festzulegen und eine Bluray-Struktur auf der Festplatte anzulegen. Mit Nero können wir uns nun mit der UDF2.5-Datenstruktur eine miniBluray(MPEG2HD-DVD) auf einen normalen DVD-Rohling brennen die dann 1A mit dem Bluray-Player von Sony-PS3 abgespielt werden kann.

Mit anderen Bluray-Playern muss man gegebenenfalls noch experimentieren evtl. auch mit niedrigeren Bitraten. Vereinzelt ist im Internet berichtet worden, dass auf einigen - nicht allen - Standalone-Bluray-Playern MPEG2HD-DVDs nur mit Bitraten bis 18MBit/s abgespielt werden können, was sehr schade ist. Darauf sollte man beim Kauf eines Bluray-Players auf jeden Fall achten!

MPEG2HD-DVD für Bluray-Player

 

AVCHD-DVD-Authoring

Die AVCHD-DVD ist eine billige Möglichkeit um die Zeit bis zu einer richtigen BD-Disk zu überbrücken auf ganz normalen DVD-R Rohlingen. Man kann diese AVCHD-DVD auch mit einem ganz normalen DVD-Brenner herstellen. Auf eine solche Disk kann man bis zu 45 Minuten HD-Video mit einer Bitrate von 13 MBit/s brennen, auf einer DL-Disk doppelt soviel. Allerdings muss man mit temporären Bildqualitätsabstrichen rechnen, wenn man von HDV-Material mit 25MBit/Sec auf H.264/AVC transkodiert, siehe hier. Sehr feine Strukturen, z.B. Grasflächen neigen zum Verblocken.

Verwendet wird für AVCHD-DVDs der H.264-Codec mit dem Videos über verschiedene Bitraten hinweg mit mehr Effizienz als frühere Standards bereitgestellt werden können. 

Auf dem PC muss der Treiber für UDF 2.5 - Disk-Formate installiert werden.

1. Ulead Filmbrennerei 6 Plus mit HD Power Pack:

Es handelt sich um eine Disc-Bearbeitungs- und -Brennsoftware, mit der man HD oder Standard-Discs mit persönlichen Menüs in sehr guter Qualität erstellen kann. Auch mit einem normalen DVD-Brenner lassen sich HD-Discs erstellen (als HD DVD auf Standard-DVD oder AVCHD-Discs). 

Ist keine Disk im Laufwerk im normalen DVD-Writer, dann kommt es zu dieser Diskauswahl:

Ist im normalen DVD-Writer eine leere DVD, dann kommt es zu einer eingeschränkten Diskauswahl:

Erstellung von Blu-ray Discs (BDAV/BDMV) - HD-Produktionen im MPEG 2 HD-Format (inkl. HighDefinition-Bewegungsmenüs) erstellen und auf Blu-ray Disc brennen.

  • Unterstützung von Dolby® 2.0 bzw. 5.1 Audioformaten.
  • Sowohl Single- als auch Dual-Layer-Discs werden unterstützt.

Nachfolgend berichte ich kurz über meine Erfahrungen mit der Erstellung von AVCHD-DVDs (BDAV), die per Bluray-Player auf Sony-PS3 und vom normalem PC-Laufwerk(UDF 2.5!) abspielbar sind.

Je nach gewählter Bitrate in den Settings für H.264-Video schrumpfen die MPEG-2 HD Dateien auf unter 50% der ursprünglichen File-Größe nach dem Konvertieren durch FB6. Das ist auch der Grund dafür, dass man auf einer normalen DVD hobbygerechte Spielzeiten brennen kann.

Ein nettes Hauptmenü über eine Reise mit vielen Stationen

Kapitelmenü mit Vorschaubildchen (sehr träge herstellbar, Anzahl beschränkt)

Gewünschte Kapitelmarken kann man sehr genau und geschmeidig anfahren, und darüber hinaus kann man später ein Kapitelbild der Szene zuordnen. 
Bei etwa acht Kapitelmenüs und 32 Kapiteln arbeitet allerdings das Programm sehr bedächtig um die Bildchen mit dem aufgehenden Mini-Player zu orten und einzufügen. Der Q6600-Prozessor meines PCs wird dabei nur sehr gering gefordert (etwa 26%), wobei ein Kern wilde Ausschläge bis 100% macht. Das ist eigentlich meine größte Kritik bei diesem Programm, es kann die vorhandenen Ressourcen des PCs nur schlecht nutzen. Schlechte Programmierung von Corel/Ulead an dieser Stelle!

Nach Kapitel 27 war in meinem Projekt schluß mit der Erstellung der Bildchen für die Kapitel, im aufgegangenen Player-Fenster konnte man keinen Punkt mehr für ein Bild anfahren, alles war einfach nur schwarz. Mit einer Projektkopie habe ich dann das Projekt auf Kapitellisten umgestellt, dabei gab es keine Schwierigkeiten mehr. Ulead gibt an, dass man 99 Kapitel insgesamt für ein Video anlegen könnte!

Kapitellisten-Menü, flott und übersichtlich herstellbar

Eigentlich sollten die Firmen das Programm austesten die auch Geld damit verdienen!

Was laut Beschreibung von Ulead nicht geht:

  • Die Ausgabe in AVCHD-Ordner auf Ihrer Festplatte und die Erstellung vonAVCHD-Imagedateien wird von dieser Version nicht unterstützt.

  • Bei AVCHD-Projekten können nur Standbildmenüs erstellt werden. DasErstellen von Bewegungsmenüs wird nicht unterstützt. Anpassen wird von AVCHDProjekten ebenfalls nicht unterstützt.

  • Beim Anpassen der Einstellungen darf die Videodatenrate bei AVCHD Video den Wert 18000 kbps nicht überschreiten. Der minimale Wert des Bereichs kann je nach Bildgröße und anderen Variablen variieren.

FB 6 Plus bringt sehr schöne aber wenige Menüvorlagen mit, ferner wird auch Intervideo WinDVD 8 mitgeliefert mit dem man sich auf dem PC vom normalen DVD-Laufwerk aus die AVCHD-DVDs ansehen kann

Nun noch etwas zur Produktion einen AVCHD-DVD(BDAV):

Als Ausgangsmaterial verwende ich MPEG-2 HD-Videomaterial in 1080i (1440 X 1080 Pixel interlaced bei 50 Fps) mit einer Laufzeit von 45 Minuten (8,11GB) welches mit Pinancle Studio 11 Plus Ultimate geschnitten und gerendert worden ist. Über die Probleme beim Authoring habe ich schon oben berichtet.

Die Projekteinstellungen in der Filmbrennerei 6 Plus sieht man im nachfolgenden Bild.

Wir sehen im Bild oben z.B., dass Audio in Dolby Digital auf Disc ausgegeben wird.

Die fertige AVCHD-DVD hat mein PC in zwei Stunden ausgegeben. Für die Konvertierung von MPEG nach H.264 ist eine Zeit von 95 Minuten angefallen, also 95/45 = 2,11, d.h. Zeitbedarf auf meinem Q6600-PC 2,11:1. Der Rest bis zu den vollen zwei Stunden ist angefallen für die Vorbereitung der Ausgangsinhalte, Inhalte an Platz senden, Video/Audio-Multiplexing und das Brennen selbst. Für das Brennen setzte ich einen Rohling von Verbatim 4x DVD-RDL ein.

Der Anfang eines Videos ist bei mir immer schwarz. Wählt man jetzt ein Template für das Hauptmenü aus, z.B. HD Typ1-02, dann liegt dort ein schwarzes Bild. Man kann so oft wie man will mit Doppelklick dort reingehen, der Mini-Player taucht einfach nicht auf um aus dem Video irgendein Frame auszuwählen welches dort angezeigt werden soll. Habe mir damit geholfen, dass ich mir ein anderes Template erst an diese Stelle gesetzt habe, z.B. HD Typ1-14, dort konnte man reinklicken und ein Frame aussuchen für die Anzeige. Anschließend habe ich dann wieder das Template HD Typ1-02 an diese Stelle gesetzt, jetzt war das vorher ausgesuchte Frame automatisch an der vorher schwarzen Stelle.

Beim Projektstart lege ich mich fest auf AVCHD-DVD...
Finde später dann keine zusätzliche Ausgabemöglichkeit für PAL-DVD.
Dieses schlaue Ulead-Programm zwingt mich offensichtlich dazu das ganze Authoring in einer neuen Projekteinstellung zu wiederholen.
Ist natürlich nicht besonders Anwenderfreundlich, die 34 Sprungmarken sitzen ja schon, auch die Kapeitelausgestaltung also müsste man einfach auf PAL-DVD-Ausgabe umschalten können...

In einem weiteren Test produzierte ich eine AVCHD-DVD mit vier verschiedenen Videos die ein Top-Menü mit anklickbaren Bildchen und je ein Kapitelmenü in Form einer Text-Liste bekommen haben.  Das machte keine Schwierigkeiten und die Schaltfunktionen funktionieren auf dem Bluray-Player bestimmungsgemäß. Die Versuch für die Kapitelmenüs Schalt-Bildchen zu erstellen scheiterte erneut an der großen Trägheit des Programmes an dieser Stelle.

Anmerkung:
Wenn man sich das obere Bild ansieht, bemerkt man einige Ungereimtheiten, wieso zum Beispiel ist dort die Option "Kompatible MPEG-Dateien nicht umwandeln" wenn doch in meinem Projekt von MPEG nach H.264 in jedem Fall gewandelt/konvertiert werden muss?

Länger habe ich herumprobiert um einen Renderingvorgang einzusparen. Nicht also per HDV-Input in Premiere Pro CS3, dann MPEG2-HD-Ausgabe und dann damit in FB6 weiter machen und hier erst vom MPEG2-HD auf H.264-AVC zu rendern. Ich wollte direkt in PPCS3 ein kompatibles H.264-AVC-Format ausgeben damit FB6 dieses nicht neu rendern mußte. 

  1. PPCS 3 gestartet und fertigen HDV-Schnitt reingeworfen

  2. Export per MediaEncoder: H.264 Blu-ray in 1920x1080, 25fps, CBR-13MBit/s, Audio in Dolby-Digital

  3. Jetzt kommt es: Reiter Multiplexing auf TS initialisiert

  4. Herausgerendert: File nennt sich "name.m2t" (da staunt der Fachmann!)

  5. FB6 gestartet und AVCHD-Projekt angelegt

  6. "name.m2t" geladen, es wird gefragt ob das Projekt an die Datei angepaßt werden soll für das SmartRendering...., selbstverständlich wollte ich das!

  7. Authoring durchgeführt

  8. Auf eine DVD-RW zum Brennen geschickt: 11 Minuten H.264-Video sind bis zum Disk-Auswurf in 7:24 Minuten fertig gewesen...

  9. Zur Sony-PS3 gerannt, gestartet, reingeschoben, Erleichterung AVCHD-DVD läuft an, Steuerung OK, Bild 1A!

Die Betrachtung dieser AVCHD-DVD auf einem HDTV per Sony PS Bluray-Player  macht natürlich schon sehr viel Freude. Ärgerlich nur, dass es mir nicht möglich war bei diesem Projekt wegen der großen Trägheit des Programmes für die 32 Kapitel die Kapitelbildchen zu erstellen, ich musste auf Kapitellisten mit Beschriftung ausweichen. Vielleicht aber gelingt es noch den Programmierern von Ulead die Trägheit des Programmes an dieser Stelle zu beseitigen.

2. Nero Vision;

Nero Vision 5 ist ein Teilprogramm des Nero8-Brennpaketes. 
Als Ausgangsmaterial kann man z.B. den HD2 1080/50i - Programmstream aus einem NLE verwenden. Man wählt die Einstellung: DVD-AVCHD und holt sich das File in Nero Visio. Man kann hier noch das File bearbeiten, vor allem aber legt man hier für das File eine Menüstruktur mit Kapiteln an. Die Encodierung auf AVCHD nimmt schon einige Zeit in Anspruch, anschließend wird gebrannt.

Insgesamt arbeitet es sich mit NeroVision nicht so geschmeidig wie mit der Filmbrennerei  Plus mit HD-Pack von Ulead.

Diese Disk läuft einwandfrei und ohne Ruckler auf Sonys PS3 in ganz guter Bildqualität, abgesehen von den hier beschriebenen Kompressionsproblemen.. 

Von Nero gibt es auch noch ein Plug-in für andere HD-Disk-Formate zum Abspielen auf dem eigenen PC.

Mit Nero ShowTime kann man AVCHD-DVDs auf dem PC-DVD-Laufwerk abspielen.

AVCHD-DVD-Authoring

Softwareplayer für AVCHD/Bluray

Zur Qualitätssicherung der hochauflösenden Disc-Dateien auf dem PC stehen mir zwei mit anderen Programmen mitgelieferte Software-Player zu Verfügung:

  1. WinDVD 8 Silver (mitgeliefert mit Uleads Filmbrennerei 6 + HD-Pack

  2. Nero ShowTime (mitgeliefert mit Nero 8)

  3. Power DVD Ultra 7.3 (mitgeliefert mit dem Blu-ray-Brenner)

Das reicht vollkommen aus, im Grunde benutze ich immer Power DVD Ultra:

Power DVD Ultra

Am 26.03.2012 gab es zu diesem Player ein kostenloses Update!

Eine Einspielung vom PC aus per Grafikkarte zum HDTV führe ich nicht durch, da hier das Ergebnis zu sehr von der Güte der Grafikkarte abhängig ist.

Softwareplayer für AVCHD/Bluray

 

Linkliste:

Blu-ray in Wikipedia

Bitratenkalkulator

Steps to convert HDMV to AVCHD

 

16. Juli 2005, 26.03.2012 B.P. Hennek

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