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Ende
2005 haben wir uns einen
Full-HDTV von Philips (CINEOS
37PF9830) zugelegt.
Im August 2007 ist
die WinTV-NOVA-HD-S2
PCI-Karte dazugekommen um HDTV-
und SDTV Sendungen vom ASTRA-Satellit
auf 19,2° empfangen zu können.
Im
Oktober 2009 legten wir uns
den Single-Receiver Comag SL
100 HD mit 500Gb USB-Festplatte zu. Im November 2011 ist ein HUMAX Twin Receiver iCord HD mit 500GB Festplatte dazugekommen
Ab
2010 nehmen die öffentlich
rechtlichen Sender den HDTV-Regelbetrieb
auf.
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Zur
Olympiade in Rom 1960 zog bei uns ein s/w-TV der Marke Imperial ein.
Nicht jede Famile hatte damals einen TV und so fanden sich bei uns an
einigen Abenden in der Woche nicht wenige Nachbarn ein um zusammen mit
uns das TV-Programm zu verfolgen. 
Tagesschau-Logo: damals dachte noch niemand an eine preivate Aufzeichnungsmöglichkeit Mit
einer DVB-S/DVB-S2 PCI-Karte kann
man heute ganz einfach auf dem PC einen
digitalen Videorecorder realisieren
für alle per Satellit
ausgestrahlten TV-Sendungen und
Radioprogramme, auch in HDTV.
HDTV
starteten in Deutschland die Privat-
TV-Sender, wie Pro Sieben HD,
Sat
1 HD und Anixe HD mit dem
1080i-Format. Schon am 16. Februar
2008 haben aber Pro Sieben HD und
Sat
1 HD das Handtuch geworfen. Dann gibt es seit einiger
Zeit noch das Pay-HDTV was mich aber nicht
interessiert.
Das öffentlich rechtliche HDTV startete die ARD mit EinsFestival
HD im 720p-Format(1280x720) zur IFA 2007 mit einigen Testsendungen. ZDF-Vision
folgte mit arte-HD mit sehr guten Beiträgen ab 01. Juli 2008,
ebenfalls im 720p-Format. Seit Mitte Dezember 2009 sendet "Servus TV"
in HD in 1920x1080p. Das von den Privatsendern angebotene "HD+ Fernsehen" interessiert uns nicht! SAT-Empfangsanlage: Wir verwenden eine 85cm Satellitenschüssel,
die vom Balkon aus erreichbar an einer Hausecke angebracht ist und dort
auch für Einstellungen ohne gefährlicher Dachakrobatik erreichbar ist.
Die Schüssel ist mit einem Quattro-LNB
ausgestattet von dem aus vier Kabel über eine Bohrung in der
Hausaußenmauer in die Wand gehen. Auf der Innenseite der Außenmauer ist
ein SAT-Multischalter
befestigt in den die vier Kabel vom LNB gesteckt sind. Vom
SAT-Multischalter aus werden vorhandene TV-Sichtgeräte über
entsprechende Receiver bzw. PC-Einsteckkarten versorgt.
HDTV/SDTV-Einsteckkarte für den PC: WinTV-NOVA-HD-S2
bringt auf der PCI-Karte einen
eigenen Encoder-Prozessor mit um das
HDTV-Sendeformat MPEG-4/HD (H.264)
hardwaremäßig für die Wiedergabe
encodieren zu können. Natürlich können
auch alle anderen SDTV-Sendungen in MPEG2
empfangen werden.

Die
Anforderungen an den PC sind für
diese Steckkarte recht
hoch:
-
PC
mit Dual Core Prozessor und
min. 3.2 GHz, 512 MB RAM
-
AGP-
oder PCI-Express Grafikkarte
mit min. 128 MB Speicher
-
Microsoft
Windows XP Service Pack 2
Zwischenzeitlich
verfüge ich über einen leistungsstärkeren
PC der mit dem Betriebssystem Windows 7-64Bit Home Premium arbeitet, damit macht die Karte ebenfalls keine
Probleme.
Aufzeichnungssoftware
für WinTV-NOVA-HD-S2:
Cyberlink
PowerCinema 4
Für
den Empfang und Aufnahme der
Satellitensender ist Cyberlink
PowerCinema 4 mitgeliefert
worden, welches noch um mehr
Funktionen auf PowerCinema 6
zwischenzeitlich hochgerüstet
werden kann.

Die
Menüführung ist nicht besonders
intuitiv im CyberLink
PowerCinema 4. Um einen neuen
Sender hinzuzufügen muss man sich
wie folgt durchklicken:
-
Einstellungen
-
TV-Einstellung
-
Sender
organisieren
-
Sender
hinzufügen
Folgende
Senderdaten werden z.B. benötigt:
-
Transponder
Frequenz: 12722
-
Symbolrate:
22000
-
Polarisierung:
Horizontal
-
FEC-Rate:
Auto
-
Modulation:
8PSK
-
Pilot:
On
-
Roll-Off:
0,35
Dieses Programm benutze ich nicht mehr, habe es mit dem nachfolgenden Programm ersetzt!
DVBViewer:
Mit dem sehr
kostengünstigen DVBViewer
kann man im ts-Format (Transportstream*)
HDTV-Sendungen aufnehmen. Diese Software
ist deutlich besser konzipiert, z.B. bezüglich
der Möglichkeit Favoriten-Listen
anzulegen oder auch bezüglich EPG incl.
Programmierung von Sendungen. Das
aufgezeichnete ts-Format lässt sich
verlustlos editieren.
Eine
Mehrkern-CPU wird nicht gleichmäßig
ausgelastet. Unter
Einstellungen/Optionen/Erweitert kann
man die ganze Arbeit der ersten CPU
zuweisen, was zur flüssigeren
Darstellung bei älteren Computern
beitragen kann. Je nach
PC-Ausstattung muss das jeder Nutzer für
sich selbst austesten.

Diese
Software ist deutlich besser und auch intuitiver bedienbar und nicht
teuer. Allerdings wird keine Decodersoftware mitgeliefert. Das
muss der Anwender selbst in den Griff
bekommen.
Unter
Einstellungen/Optionen/DirectX kann man die nötigen Decoder aus dem
vorhandenen System einstellen. Die korrekte Auswahl probiert man am besten
aus für eine ruckelfreie Wiedergabe und Aufnahme. Wer HD-Videoschnitt schon
länger macht, der hat auch schon eine entsprechende Auswahl von MPEG2-HD und H.264-AVC
Decodern zu Verfügung. Für H264-AVC HDTV-Stream-Decodierung wird
allgemein der CoreAVC
von CORECODEC empfohlen, da er zu
den schnellsten HDTV-Codecs zählt und
sehr günstig zu bekommen ist. Wenn es
garnicht klappen will, kann es helfen ffdShow
in neuester Version aus dem Internet
herunterzuladen und den
H.264-Decoder installieren. Vorher
sollte man jedoch ein Festplatten-Image zur Sicherheit
anlegen damit man wieder zurück kann. Man kann aber auch mit dem "Direct Show Filter Manager" unerwünschten Codecs deaktivieren in dem man den Merit auf 0 setzt. CoreAVC
ist nur ein einziger Decoder und kein Codeckpack. Auch ist ffdshow kein
Codeckpack, sondern ein einziger Filter, der viele Fähigkeiten in
sich vereint. Beide kann man einfach installieren und spurlos
deinstallieren, falls gewünscht. Dubiose Codeckpacks würde
ich nie installieren.
Unter
Ansicht/Filter und Klick auf den
derzeit aktiven Decoder bei laufender
Sendung kann man jede Menge Optionen verändern,
wie z.B. bezüglich Deinterlacing und
Zuschaltung von DxVAC für
Hardwarebeschleunigung durch eine
kompatible Grafikkarte.
*
Transportstream
(TS) ist der Name für ein
standardisiertes Kommunikationsprotokoll
zur Übertragung von Video, Audio (ein
Transportstream kann z.B. mehrere
Audiostreams enthalten) und Daten
(Teletext z.B.). Die Transportströme bieten eine
Fehlerkorrektur bei unzuverlässigen
Medien und werden z.B. bei Satellitenübertragung
(DVB-S2) eingesetzt. Es ist das Pendant
zum Programmstream, der für
betriebssichere Medien wie z.B. DVDs
entwickelt wurde. Ein Transportstream
unterteilt die Programmstream-Pakete
noch einmal in jeweils 188 Byte kurze
Teilstücke. Die Idee dahinter ist, dass
bei einer nicht gesicherten Übertragung
leicht Teile der Daten verlorengehen können.
Bei einem kleinen Fehler ist dann
jeweils ein Paket verloren. Durch kurze
Pakete gewährleistet man, dass kleine
Übertragungsfehler auch nur kleine
Auswirkungen haben. Mit dem Cypheros
TS-Packet-Viewer läßt
sich die Struktur eines Transportstream
auf Packetebene grafisch darstellen. Es
ist ein Standalone-Tool.
Es werden der Typen des Packet ,
die PID und die Packetnummer angezeigt.
Für Hauppauge-Karten müssen bei DVB-S2 bestimmte Parameter wie Pilot Symbols
korrekt sein, sonst wird nichts angezeigt. Die Verwendung von Senderlisten,
die mit anderen nicht so wählerischen Karten funktionieren, bringt's meistens
nichts. Am besten mit TransEdit scannen und gemäß Anleitung die mitgelieferten Transponderlisten verwenden,
sonst taucht das Problem immer wieder auf.

Beispiel für Anixe-Settung (Dez. 2009)
So gescannte HDTV-Sender
werden ganz hervorragend dargestellt und
aufgezeichnet!
Im
Dezember 2009 schaffte ich mir einen neuen PC auf der Basis des
Intel-Prozessors i7-870 an, der mit Windows 7-64Bit betrieben wird.
Die WinTV-NOVA-HD-S2
PCI-Karte ist jetzt in diesem PC. Einen geeigneten Treiber habe ich auf
der Homepage von Hauppauge gefunden. Der DVBViewer tut auch hier also weiter
seinen Dienst.
Qualität
der HDTV-Sendungen:
Seit
Ende 2005 trommelte die HDTV-Industrie für Full-HD in 1920x1080, von den öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten
wird jedoch nur das Mini-HD
1280x720-50p angeboten. ARD und ZDF argumentieren dazu wie folgt:
"ARD und ZDF setzen bei der
HDTV-Ausstrahlung auf das Bildformat 720p. Also genauer 1280 x 720 p/50: 720
Zeilen im progressiven Abtastformat und mit 50 Vollbildern pro Sekunde. Für
Bewegtbild ist das Bild gegenüber dem 1080i-Format qualitativ besser und
schärfer, Bewegungen werden feiner aufgelöst. Die Übertragung im
1080i-Format setzt auf Halbbildübertragung ("i" steht für
interlaced) im veralteten Zeilensprungverfahren für alte Fernsehmodelle.
Alle Flachbildschirme stellen Bilder aber grundsätzlich als Vollbilder dar.
Weil aus den Halbbildern wieder Vollbilder errechnet werden müssen, können
Kameraschwenks zu deutlichen Unschärfen führen. Internationale
Vergleichstests haben gezeigt, dass 720p/50 gegenüber 1080i/25 die Nase
vorn hat.
1080i/25 setzt als das älteste der
hochauflösenden Formate auf Interlaced-Technologie. 1080i/25 besteht aus 50
Halbbildern mit jeweils 540 Zeilen à 1920 Bildpunkten. Das häufig
angeführte Argument, bei 1080i stünden angeblich mehr Bildpunkte zur Verfügung
und liefere daher ein qualitativ besseres Bild, ist nicht zutreffend, da
diese Rechnung nur für Standbilder richtig ist. Fernsehen aber überträgt
bewegte Bilder. Im Format 1080i werden pro Sekunde 50 Halbbilder mit jeweils
nur 540 Zeilen, beim Format 720p jedoch immer 50 Vollbilder mit 720 Zeilen
übertragen (deshalb die formale Schreibweise 720p/50). Bei 720p werden also
doppelt so viele Vollbilder pro Sekunde übertragen wie bei 1080i."
Wie tatsächlich das Fernsehen 720p
produziert wird: Klick!
Klick!
EinsFestival
HD hat während der IFA 2007 Dokumentationen gezeigt, die das Prädikat
HDTV wirklich verdient haben und
richtig Spaß machten sie auf dem
HDTV anzusehen. Besonders konnte man
sich z.B. über die fünf
Planet-Erde Sendungen freuen.


arte
HD zeigt
seit dem 01. Juli 2008
unterschiedlichste Themen in 720-50p. Nicht zuletzt hat mich die 10-teilige
Serie von Dokumentationen über Frankreichs Küsten als Wohnmobil-Reisenden
begeistert.

ARD
und ZDF zeigten in einem
Testbetrieb zur Leichtathletik-WM in
Berlin im August 2009 sehr
gute Übertragungen in 720-50p. Das
ZDF gehe davon aus, dass bereits von
Januar 2009 an rund ein Viertel des
ZDF-Angebots in HDTV ausgestrahlt
werden könne, sagte ZDF-Intendant
Markus Schächer dem Handelsblatt am
Rande der Internationalen
Funkausstellung in Berlin. Zu den
Olympischen Winterspielen in
Vancouver im Februar 2010 wollen die
öffentlich-rechtlichen Sender dann
die reguläre Ausstrahlung in hoher
Auflösung aufnehmen.

Die olympischen
Winterspiele 2010 nutzen ARD und ZDF als Sendestart für das
neue 720p-Format aus 1280x720 Bildpunkten bestehend. Die
Originalaufnahme erfolgte allerdings in 1920x1080-60p, für
Deutschland ist das dann extra vor Ort runterskaliert worden auf
HDTV-Lite in
720p, wobei sich daraus kein geradezahliger Skalierungsfaktor ergibt
(1920x1080)/(1280*720)=2,25 und damit am Bild künstlich
"nachgeholfen" werden muss. Nun mußten sich die
Verantwortlichen der beiden Sender mit
einer Petition von Kunden befassen die lieber Full-HD-Sendungen mit
1920x1080 Bildpunkten empfangen möchten, da sie ja bereits
dementsprechende Full-HDTV besitzen, TVs im HD-ready Formatt mit
1280x720 werden dagegen überhaupt nicht zum Kauf angeboten. Zu
dieser Thematik gibt
es hier einen Beitrag und hier auch.
01. Juli 2010: ARD: 720p-HD als gemeinsames Produktionsformat gescheitert
Überraschend sollen künftige HD-Produktionen ab sofort im Abtastraster 1080i50 (von Sendern auch 1080i/25 genannt) erfolgen.
Einzelheiten dazu: Klick
22. Oktober 2011: Übersicht deutschsprachiger HDTV-Sender:
Einzelheiten dazu: Klick
HDTV/SDTV Single-Satelitenreceiver mit 500GB USB-Festplatte
Im Oktober 2009 ist der Comag SL
100 HD Satelliten-Receiver (CI-Schacht, USB, PVR Ready) noch neu
zu
unserer HDTV-Anlage hinzugekommen. Es gab eine recht gute Kritik
für dieses preisgünstige Gerät was für die Kaufentscheidung mit ausschlaggebend war.
Sehr wichtig war mir die Aufzeichnungsmöglichkeit
auf einen mobilen Datenträger für die
Bearbeitung auf dem PC. Es wird im *.DVR
Videoformat aufgezeichnet.
Mit dem Ali
DVR Export Tool kann man die *.DVR
Datei als Transportstream (*.TS)
speichern für die Bearbeitung auf dem
PC. Man kann auch einfach mit dem
Explorer eine *.dvr eine Datei *.ts ändern.
Im
Auslieferungszustand habe ich die
Firmware E166* bekommen. Neueste
Firmware bekommt man von der
Herstellerhomepage nach Paßworteingabe (123456789).
* aktuelles Update ist im August 2010 erfolgt auf die Version "3.0.F (E81) Final Released", Download von hier.
Nun kann die Aufnahme entweder in TS (Transportstream bei
HD-Sendern) oder PS (Programmstream in MPEG2 bei PAL-TV Sendern)
erfolgen.
Auf der
Herstellerhomepage findet man auch den
COMAG_Listeneditor_SL_100HD (AliEditor)
um Senderlisten zu bearbeiten (löschen,
umbenennen, verschieben etc.).
Die Senderliste (db00.udf) speichert man vom Gerät
auf die USB-Festplatte oder einen USB-Stick, editiert diese und speichert
(jetzt aber als db00.ddf) sie wieder zurück zum Receiver per USB.

Die
Bildwiedergabe über HDMI/DVI und
SCART ist sehr gut, sie steht
gleichzeitig an beiden
Ausgängen an. Der Sateliten-Receiver ist per HDMI/DVI-Kabel mit dem DVI-Input des HDTV verbunden. Über diese Schnittstelle kann der Receiver folgende Auflösungen ausgeben:  Im Menü des COMAG-Receivers findet man die Umschaltmöglichkeit des HDMI-Outputs des Receivers. Auch
wenn es Sender gibt (z.B. Servus-TV HD) die in 1080p senden, kann der
COMAG-Receiver nur die drei oben genannten Auflösungen am HDMI-Ausgang
im Falle von HD-Sendern ausgeben.
Da die öffentlich rechtlichen HDTV-Sender in 720p-50 ausstrahlen, stellte ich den Receiver auf native 720p am HDMI-Ausgang
ein. So wird am DVI-Eingang das Signal vom HDTV auch empfangen und per
INFO-Schalter an der Fernbedienung am HDTV auch als Input bestätigt.
Der Philips 37PF9830 hat ein True
HD-LCD-Display in 1920 x 1080p. Die Hochskalierung des 720p-Inputs wird
vom HDTV eigenen Skalierer übernommen, d,h, am LCD-Display werden dann
1080p dargestellt.
SDTV-Sendungen
werden in Halbbildern gesendet, sinnvoll it es hierbei den HDMI-Output
am COMAG auf 1080i einzustellen was besseres Bild liefert als die
anderen Auflösungen nach meinem Eindruck. HDTV- und SDTV-Sendungen
können auf einer am USB-Port
angeschlossenen Festplatte aufgezeichnet
werden. Die Aufzeichnung der normalen
PAL TV-Sendungen kann auch auf einen
hier parallel per SCART angeschlossenen DVD-Recorder mit
Festplatte (Panasonic
DMR-EH60)
erfolgen. Es gibt drei Möglichkeiten TV-Sendungen auf die USB-Festplatte aufzuzeichnen: - Direkte Aufnahme per Tastenfeld der Fernbedienung für die PVR-Funktionen (Seite 87 des Handbuches)
- Per Menüfuktion (Systemeinstellung = Zahnradsymbol) "Timer-Einstellung"
für acht separat manuell programmierbare Timer (Seite 62 des
Handbuches). Für jeden zu programmierenden Timerpunkt muß man per
Kanalumschaltung davor den Kanal einstellen von dm aus aufgenommen
werden soll.
- EPG-Taste der Fernbedienung (siehe Seite 83 des Handbuches): mit der grünen Timer-Taste kann man die markierte Sendung direkt in den Timer übernehmen (siehe Systemeinstellung) und
noch manuell vor und nach Beginn der Sendung Zeit zugeben. So ganz
sicher ist aber die EPG-Programmanzeige nicht, machmal ist einfach kein
Eintrag vorhanden für Sendungen am Nachmittag oder den Abend. Ich
bevorzuge deshalb meist die manuelle "Timer-Einstellung".
Am
Anfang und Ende der Aufzeichnung wird die
USB-Festplatte zu- und abgeschaltet. Da
es sich um keinen Twin-Receiver handelt, kann man während der
Aufzeichnung nicht einen anderen Sender gleichzeitig life ansehen!
Die Kanalumschaltung funktioniert sehr
schnell und mit dem EPG kann man
ebenfalls zufrieden sein.
HDTV-Aufzeichnungen erfolgen auf einer
USB-Festplatte von Seagate mit 500 GB,
im Lieferzustand schon mit NTFS-Formatierung, bei
7200 rpm
und mit eigener Stromversorgung. Auf
der Aufzeichnung kann man
Sprung-Markierungen setzen zu denen man
bei der Wiedergabe von der
USB-Festplatte aus springen kann.
Sehr praktisch ist es für mich, dass
der USB-Anschluß auf der Frontseite
ist, so kann ich die USB-Festplatte
leichter abnehmen und am PC anschließen um
die Aufzeichnungen zu editieren. Es gibt
ferner einen sinnvollen Menüpunkt am Receiver
für die sichere Entfernung eines
USB-Gerätes.
Die Aufzeichnung von HDTV-Sendungen auf einer externe
USB-Festplatte hat den großen Vorteil, dass man den Receiver angeschlossen
am HDTV stehen lassen kann und nur die USB-Festplatte zum PC mitnimmt um
dort die Aufzeichnungen bequem zu editieren und für das spätere Streaming
per Playstation 3 vorbereiten kann oder eine Disk (AVCHD-DVD oder Blu-ray)
mit den editierten HD-Videos brennen kann.
Mit etwas Bastelarbeit kann
man in den Receiver sogar eine 2,5" Notebook Festplatte einbauen.
Bauanleitungen dazu findet man im Internet. Dem Bastler bleibt es
ferner überlassen den USB-Anschluß nach hinten und den
Netzschalter auf die Frontseite zu verlegen.
Den
Receiver bekommt man mit einem deutschsprachigen Handbuch und etwas
mageren Erklärung zu den Funktionen/Eignschaften. Nach Anschaffung des
HUMAX iCord HD Twin-Receivers dient uns der Comag Single-Receiver dient uns nun nur noch als Ersatzgerät bzw. als Zuspieler von SDTV für Festplatten/Diskaufnahmen per DVD-Recorder Panasonic DMR-EH60.
Herstellerhomepage
Bearbeitungssoftware
für aufgezeichnete HDTV-Sendungen
HD-Aufzeichnungen
der öffentlich rechtlichen Sender liegen
also im dvr- oder direkt im ts-Format (188 byte
packets) auf der
Festplatte mit folgenden
Eigenschaften vor:

Video:
1280x720, 50fps (progressiv-Video,
H.264-Codec
Audio*:
AC3, 256 kbps, 48kHz, Channels: 2
Aufzeichnungen
von Anixe HD oder ASTRA HD+ liegen
dagegen nach der Aufzeichnung
ebenfalls im ts-Format vor, jedoch
mit diesen Eigenschaften:

Video:
1920x1088**,
25fps (interlaced-Video,
H.264-Codec
Audio*:
AC3, 256 kbps, 48kHz, Channels: 2
*
manchmal ist aber nur ein "MPEG Audio Stereo"
vorhanden, was geändert werden muss,
siehe weiter unten!
**
inkompatibel für die Wiedergabe!
Verlustfreie
Nachbearbeitung
von aufgezeichneten HDTV-Sendungen:
Die
Nachbearbeitung beschränkt sich bei mir
auf den Schnitt zum Beginn und zum Ende
der Aufzeichnung. Evtl. wäre noch
Werbung wegzunehmen, was aber bei öffentlich
rechtlichen HDTV während der Sendung
praktisch nicht vorkommt. Um das
verlustlos zu realisieren, sind normale
Videoschnittprogramme derzeit ungeeignet, da sie
meist die Bildrate von 50 auf 25 fps
reduzieren und das komplette File neu
durchrendern. Am Ende des Beitrages hier
gehe ich noch kurz auf das NLE von Cyberlink (PowerDirector 8) ein.
Besser
sind derzeit noch kleinere Tools die verlustlos
arbeiten und auch die Bildrate
von 50fps nicht ändern. Um den
verlustlosen Transfer auf eine per Blu-ray-Player abspielbare Disk
realisieren zu können, muss man allerdings dafür sorgen, dass aufgenommene
Sendungen im Video-/Audio-Type H.264-AVC/AC3 auf Disk gebrannt werden
können.

astra-HD:
Auswahl der Audio Type im DVB Viewer
Die
Besonderheit des nachfolgenden Vorgehens ist der Erhalt der aufgezeichneten
Sender-Qualität im platzsparenden H.264-AVC-Videoformat mit 1280x720-50fps
(progressiv!) auf einer gebrannten AVCHD-Disk (DVD mit 4,7GB) oder DL-DVD
(8,5GB) was in der Regel für fast alle Fernsehsendungen ausreichend ist.
Eine Blu-ray benötigt man für das Brennen von HDTV höchst selten.
Man kann
geschnittene Files auch im m2ts-Format
(192 byte packets) speichern. Direkt abspielbar sind solche m2ts-Files
dann auf der PS3 per Netzwerkstreaming,
von der internen Festplatte aus, per
USB-Einspeisung (4GB-Grenze!) oder einem NAS-System
(ohne der 4GB-Grenze, z.B. BUFFALO
LinkStation Live) oder per AVCHD-DVD
oder Blu-ray.
USB-Medien wie USB-Stick oder
USB-Festplatte (FAT 32) benötigt man
den Einsatz an der Playstation 3 eine
bestimmte Verzeichnisstruktur:
PS3\
VIDEO
PICTURE
MUSIC
Mit
der Dreieck-Taste an der
PS3-Fernbedienung kann man dann die
Verzeichnisse öffnen und die Dateien
abspielen. Zur Formatierung größerer
FAT-Partition als 32GB Partitionen setzt
man H2format
ein. Hier die Anleitung
dazu.
Verlustloser
Schnitt mit H264TS_Cutter:
Der
H264TS_Cutter erlaubt es einen Start-
und einen Endpunkt in der Aufzeichnung
zu setzen und das so reduzierte Video
wieder als ts-File auszugeben für
weitere Verwendung. Eine gewisse
Fehlerkorrektur ist ebenfalls möglich. Das Programm bekommt
man kostenlos.
Verlustloser
Schnitt mit TS Packet Editor:
Der
kostenpflichtige TS
Packet Editor ist ebenfalls ein
Werkzeug, welches es erlaubt zu trimmen
(editieren) und automatische Fehlersuche
(error scans) in Transport Stream
Dateien (.ts) mit beinhaltenden MPEG2 oder
h.264 Videodaten durchführen zu lassen.
Die Version 0.301 gab/gibt es noch
kostenlos zum Download im Internet. Mehr
zum Umgang mit diesem Editor findet man hier
zum Beispiel.
Verlustloser
Schnitt mit Cypheros TS-Doctor (nutze
ich selbst):
Der
TS-Doctor
ist
dazu gedacht aufgezeichnete Sendungen auf Fehler zu überprüfen
und nach Möglichkeit so kompatibel zu
machen, dass ein fehlerfreies Abspielen
ohne Ruckeln oder Bild- und Ton-Versatze
erreicht werden kann. Der
TS-Doctor unterstützt auch das
Beschneiden des Streams am Anfang und am
Ende. Das Programm beinhaltet eine
genaue deutschsprachige PDF-Anleitung.

Mit
aufgezeichneten Teletext, andere
Audiofassungen etc. kann man mit dem
TS-Doctor nach dem Laden
entfernen.
Der
TS-Doctor
korrigiert fehlerhafte
video_full_range_flags (Farbraum/Colorspace)
in DVB-Streams!.

TS-Doctor:
Komfortables Editing von
TS-Aufzeichnungen
Der
TS-Doctor unterstützt derzeit
DVB-Aufzeichnungen (Standard- und
HD-Auflösung) in folgende
herstellerspezifischen Formaten:
-
TS
(DVB-Viewer, ProgDVB,
Dreambox, Dbox2, Technisat, etc.)
-
TRP
(Kathrein UFS-910, etc.)
-
TS4
(Technisat HD, etc.)
-
M2TS
(SAT Anlage Humax iCord)
-
DVR
(Comag SL 100 HD)
Die
Streams werden in DVB-konformen 188 Byte
Transportstreams ausgegeben.
Sind
einzelne Teile einer Sendung
aufgezeichnet worden, kann man diese per
TS-Doctor auch zusammenfügen zu einer
großen Transportdatei.
Verlustloser
Schnitt und Disk-Authoring mit tsRemuxeR
(nutze ich selbst für Diskauthoring):
Der
kostenlose SmartLabs
tsMuxeR
ist schon eher ein Multitalent, man
kann damit Schnitte nach Zeit setzen
(das erfordert aber eine Voransicht
per Viewer mit
Zeitpunktermittlung!), Files aufteilen, Kapitel für
die
Vor- und Rück-Bedientaste eines
Players nach Zeitabstand anlegen und
einen Abbildordner für eine
Blu-ray- bzw AVCHD-Struktur anlegen.
Sollte der Ton nicht
in AC3 sondern in "MPEG Audio Stereo" vorliegen, muss man das
Video-File erst demuxen. Bei der Aufzeichnung per DVBViewer sieht man
in der unteren Statuszeile mit welcher Audio-Type gesendet wird. Für die
nötige Sound-Formatkorrektur nimmt man TsRemux
zum Beispiel und trennt das Video vom Ton und speichert nur den Ton ab als
*.mp2 Elementary-Stream (Rechtsklick auf die Sound-Datei bei deaktivierter
Videodatei!).
Mit
ffmpegGUI
erzeugen wir aus der so gewonnenen Audio-Datei eine neue
Dolby-Digital-Audio-Datei mit der Bezeichnung *.ac3. Mit dem TSmuxeR
laden wir die Video-Datei (sollte der MPEG-Sound noch dabei sein, löschen
wir diesen mit "remove") und laden die neu erzeugte Dolby-Digital-Audio-Datei
(AC3) dazu damit Video mit Sound zusammengefügt werden können und erzeugen
nun daraus eine neue ts-Datei. Wenn man diese Datei jetzt wieder in TsRemux
importiert und diese dann als m2ts-Datei abspeichert,
kann man diese anschließend mit Sonys PS3
per Netzwerkstreaming etc.
abspielen. |
Nach
diesen Vorbereitungen kann man
einen Abbildordner für eine
Blu-ray- bzw AVCHD-Struktur anlegen.
Die Vorarbeit ist nicht nötig, wenn
eine HDTV-Aufzeichnung mit
AVC-Videostream und AC3-Audiostream
vorliegt. Natürlich kann man die
Ausgabe auch in eine m2ts-Datei machen,
aus 1920x1088 wird dann z.B. kompatibles
1920x1080. Mit TsRemux geht das natürlich
ebenfalls.
Die
so erstellte
AVCHD-DVD-Disk hat dann eine sog. 001-BDMW-Struktur und sie wird von Sonys PS3
erkannt und abgespielt. Brennen kann man dann im UDF
2.5-Dateiformat per Nero oder einem
anderen Brennprogramm.
Für
meinen
eigenen Workflow setze ich folgende
Tools ein:
-
DVB
Viewer
-
TS-Doctor
-
TSremux, ffmpegGUI: falls
für Audio-Konvertierung
erforderlich!
-
tsMuxeR
-
Nero
8 für die Produktion von AVCHD-DVD
bzw. Blu-ray
Dateigröße
für vorführfertige m2ts-Files für
das Netzwerkstreaming auf
Playstation 3 vom PC aus:
95 Minuten: 8,60 GB mit einer Bitrate
von 13,2Mbps (Aufzeichnung von arte-HD)
52 Minuten: 4,64 GB mit einer Bitrate
von 13,2Mbps (Aufzeichnung von arte-HD)
das sind durchschnittlich 0,09 GB pro
Minute HD-Aufzeichnung.
Um
HD-Files in dieser Größe auf AVCHD-DVD
brennen zu können, muss man entweder
auf DL-DVD brennen oder im Falle der großen
Datei das m2ts-File
in HDBDSplitGUI
laden und auf DVD-Größe splitten.
Beschreibbar sind bei einer DVD(DVD 5)
ca. 4,3 GB, bei einer DL-DVD(DVD 9) ca.
8,05 GB.
HDTV-Aufzeichnungen auf AVCHD-DVD unterbringen
Aufzeichnungen per obiger PC-Einsteckkarte WinTV-NOVA-HD-S2 der öffentlich rechtlichen HD-Sender haben das Format "name.ts" in 1280x720p-50. Die Aufzeichnung kann man problemlos in Video de luxe 17 Premium
in 50p auf die Timeline für den Schnitt importieren. Die Vorschau läuft
flüssig und ohne Ruckler. Der Export in 1280x720p-50 auf eine AVCHD-DVD
(Mini-Blu-ray) mit Menü ist ebenfalls kein Problem. Selbst eine 45
Minuten Sendung wie z.B. "Im Reich des Eisvogels" bekommt man komplett
auf einen DVD-Rohling. 
Die PiP sind animiert und sie wechseln ständig bis der Start-Button betätigt wird. Natürlich kann man auch Kapitel anlegen. 
Dieser Naturfilm hat z.B. eine Laufzeit von ca. 43 Minuten
und er paßt komplett auf einen DVD-Rohling Dank der Bitratenanpassung.
Media Info zeigt dann folgende HD-Videoeigenschaften auf der Disk an: Format
: AVC Format/Info
: Advanced Video Codec Format-Profil
: High@L3.2 Format-Einstellungen für CABAC : Ja Format-Einstellungen für ReFrame : 2 frames Dauer
: 43min Bitraten-Modus
: variabel Bitrate
: 13,2 Mbps maximale
Bitrate
: 20,0 Mbps Breite
: 1 280 Pixel Höhe
: 720 Pixel Bildseitenverhältnis : 16:9 Bildwiederholungsrate : 50,000 FPS Standard
: PAL ColorSpace
: YUV ChromaSubsampling : 4:2:0 BitDepth/String
: 8 bits Scantyp
: progressiv Bits/(Pixel*Frame) : 0.286 Stream-Größe
: 3,99 GiB (93%) "Pixelzähler"
weinen, weil bei diesem Vorgang wegen Anpasssung der Bitrate an
die Speicherkapazität der DVD das aufgezeichnete HD-Videomaterial neu
encodiert wird. Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten, dass die
AVC-Encoder in den Videoschnittprogrammen stark verbessert worden sind
in den letzten Jahren und an der Qualität bei der Wiedergabe am
Wohnzimmer-HDTV nichts zu beanstanden ist aus meiner Sicht.
Eine Alternative ist die Herstellung geschnittener HDTV-Aufzeichnungen für die Netzwerkwiedergabe ohne einem erneuten Rendering. Hierzu holt man die Aufzeichnung.ts in den Arranger und bearbeitet diese Datei ausschließlich nur mit harten Schnitten.
Der MPEG-Export per Strg+Alt+P erfolgt dann ohne Rendering, wenn in den
erweiterten Encoder-Einstellungen im Register "Allgemeine
Einstellungen" das Kästchen "Smart Render"
links unten aktiviert wird. Auch "Pixelzähler werden jetzt zufrieden
sein. Ist der aufgezeichnete Transportstream (TS) aber durch
Übertragungsfehler nicht ganz in Ordnung, dann nimmt VdL 17 den
Container nicht an. In diesem Fall muss dieser Container vor der
Bearbeitung in VdL 17 umgemuxt werden, evtl. mehrfach.
AVCHD-DVDs in 1280x720p-50 spielt mein PS3-Bluray-Player bestens zum HDTV ab, AVCHD-kompatible Blu-ray-Player sollen das auch können wie man der Bemerkung auf dem obigen Bild entnehmen kann.
HDTV/SDTV Twin-Receiver mit 500GB Festplatte
Bisher haben wir normale SDTV Sendungen per DVB-S (Topfield TF5000PVR 80GB Festplatten) aufgezeichnet und über ein Scartkabel mit S-Video direkt dem HDTV zugeführt. Es handelte sich um einen
Twin-Receive, der uns viele Jahre Freude bereitete. Der
Receiver verfügte über einen USB-Anschluß um Files
(*.rec) von der Festplatte auf den PC zu überspielen und dann
daraus mit DVR-Studio
DVDs anzufertigen. Es konnten z.B. zwei
Sendungen gleichzeitig aufgenommen werden und ein freier Sender
angesehen werden. Nun ist aber das Netzteil ausgefallen und die
Festplatte hatte gleichzeitig einen Fehler bekommen, so dass wir
versucht haben dieses Gerät reparieren zu lassen. Die Kosten lagen aber
so hoch für eine eigentlich veraltete Technik, dass wir uns überlegt
haben einen neuen HD-Twin-Receiver zu kaufen. Nach ausführlicher
Internetrecherche sind wir auf den zum derzeit günstige Preis
angebotenen HUMAX iCORD HD Twin-Receiver mit einer 500 GH Festplatte gekommen (18.11.2011). 

Mit
diesem PVR können wir bis zu 4 HDTV oder 6 SDTV Sendungen gleichzeitig
aufnehmen. Herkömliche PAL-Sendungen werden mit der HUMAX-Technologie
auf HD-Niveau verbessert mit einem sauberen und schärferen Bild. Der
Standbay-Verbrauch liegt bei weniger als 2 Watt, Das Gerät wird nur
leicht warm (störende Ausdünstungen haben wir bisher nicht bemerkt) und
der Lüfter ist kaum störend zu hören, auch die Festplatte ist sehr leise. Mit dem Programm OMEGA kann man Kanallisten auf dem PC editieren und diese dann in den Receiver zurückspielen. Die Installation hat sehr
gut geklappt, auch die ersten Aufnahmen von sich überschneidenden
Aufnahmen. Um die Aufnahmen auf dem PC bearbeiten und daraus eine DVD
zu brennen muss man auf Dateien der Festplatte zugreifen können. Dies
geschieht per LAN-Verbindungs zwischen PC und Receiver. Die Fernbedienung
kann auch für die Steuerung anderer Geräte verwendet werden. Auf
der Festplatte des Receivers werden je Sendung jeweils drei Dateien
geschrieben. Für die Verarbeitung zu einer DVD benötigt man lediglich
die Datei *.ts. Um diese Datei (MPEG-TS, 192 byte packets!)
auf die PC-Festplatte zu verschieben habe ich den Receiver in mein
LAN-Netzwerk per Kabel eingebunden (Beschreibung auf Seite 82 der
Bedienungsanleitung). Der iCord HD verfügt über einen FTP-Server. Manuell habe ich dem iCord HD die IP-Adresse
zugewiesen, die dann in das FTP-Übertragungsprogramm eingegeben worden
ist. Da ich keinen freien LAN-Port hatte, setzte ich am Ende des
nächstgelegenen LAN-Kabels einen SITECOM network switch 5port 10/100 Mbps
ein um den iCord an dieser Stelle an das Netzwerk anzuschliessen,
gleichzeitig erweiterte ich damit mein Netzwerk um weitere
Netzwerk-Anschlußmöglichkeiten. Den Transfer erledige ich mit dem
schon vorhandenen Programm WS_FTP LE. Der Transfer läuft recht flott. Sofort nach dem Transfer kann man sich die Transportstream-Datei mit dem Media Player Classic - HomeCinema z.B. bei mir ansehen. Von
den TV-Sendungen erstellen wir meist nur DVDs, dafür gibt es viele Wege um
sogar mit Freeware die Scheiben erstellen zu können, ich habe den Workflow dafür schon hier weiter oben erklärt. Da mein HDTV nur einen HDMI-Eingang hat setze ich dort noch einen hama HDMI-Umschalter "2x1" ein. Wir schalten jetzt immer manuell um zwischen der Wiedergabe von dem HUMAX iCord und der Sony Playstation 3. Der iCord HD verfügt ferner noch über viele andere Multimediafähigkeiten, was man der HUMAX-HP entnehmen kann. Der Comag Single-Receiver dient uns nun nur noch als Ersatzgerät bzw. als Zuspieler von SDTV für Festplatten/Diskaufnahmen per DVD-Recorder Panasonic DMR-EH60. Die
ganze Hardwareinstallation und Software-Konfiguration ist nicht
schlimm, wenn man sich logisch in die nötigen Abläufe hineindenkt.
Anfänger werden sicher Schwierigkieten dabei bekommen, aber es gibt ja
mittlerweilse SAT-Shops in den Ballungszentren damit dort Fachleute für entsprechend nötige Dienstleistung bestellt werden können. Eine wichtiges Forum mit guten Downloads ist hier zu finden.
Fazit:
Eine PCI-Karte wie
WinTV-NOVA-HD-S2 und der Receiver
von Comag SL
100 HD mit
Editier- möglichkeiten
wie oben gezeigt, reichen völlig aus um derzeitige
HDTV -Sendungen aufzuzeichnen und
verlustlos
das Ergebnis hochauflösend am HDTV sehen zu können. Der Weg von der
Aufzeichnung bis zur abspielbaren HD-Datei ist zwar nicht ganz einfach.
Hat man aber einmal den Workflow verinnerlicht, geht das eigentlich
ganz flott vor sich. Wer den dornigen Weg über Freeware nicht gehen
will, der macht den Schnitt und die Verarbeitung auf Disk per DVR-Studio HD2. Wir nutzen das einfach zu handhabende Programm der Firma Haenlein ebenfalls (incl Compressor).
Linkliste:
Bruno Peter
Hennek, 06. September 2007, 29.11.2011


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