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HDTV aufnehmen und mit dem PC bearbeiten

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Stand 1960 noch ein Glaskolbenfernseher im Wohnzimmer des Elternhauses, hat sich seit dem die Unterhaltungselektronik unglaublich schnell weiterentwickelt. Neuerungen sind praktisch zu jeder Funkausstellung auf den immer größer werdenden Markt geworfen worden, auch dazwischen natürlich.
Im Dez. 2019 ist der TV  mit OLED Heimkino-Displays  LG OLED 55B87LC angeschaft worden. Schon
im November 2016 ist der PANASONIC DMR-BST750 Blu-ray Recorder 500 GB mit Twin Sat-Receiver angeschafft worden mit dem DVDs und Blu-rays gebrannt von den TV-Sendungen gebrannt werden können

Zur Olympiade in Rom 1960 zog bei uns ein s/w-TV der Marke Imperial ein. Nicht jede Famile hatte damals einen TV und so fanden sich bei uns an einigen Abenden in der Woche nicht wenige Nachbarn ein um zusammen mit uns das TV-Programm zu verfolgen.

Tagesschau 1952

Tagesschau-Logo: damals dachte noch niemand an eine private Aufzeichnungsmöglichkeit

HDTV starteten in Deutschland die Privat- TV-Sender, wie Pro Sieben HD, Sat 1 HD und Anixe HD mit dem 1080i-Format. Schon am 16. Februar 2008 haben aber Pro Sieben HD und Sat 1 HD das Handtuch geworfen. Das öffentlich rechtliche HDTV startete die ARD mit EinsFestival HD im 720p-Format(1280x720) zur IFA 2007 mit einigen Testsendungen. ZDF-Vision folgte mit arte-HD mit sehr guten Beiträgen ab 01. Juli 2008, ebenfalls im 720p-Format. Seit Mitte Dezember 2009 sendet "Servus TV" in HD in 1920x1080p.

Das von den Privatsendern angebotene "HD+ Fernsehen" interessiert uns nicht!

SAT-Empfangsanlage:

Wir verwenden eine 85cm Satellitenschüssel, die vom Balkon aus erreichbar an einer Hausecke angebracht ist und dort auch für Einstellungen ohne gefährlicher Dachakrobatik erreichbar ist. Die Schüssel ist mit einem Quattro-LNB ausgestattet von dem aus vier Kabel über eine Bohrung in der Hausaußenmauer in die Wand gehen. Auf der Innenseite der Außenmauer ist ein SAT-Multischalter befestigt in den die vier Kabel vom LNB gesteckt sind. Vom SAT-Multischalter aus werden vorhandene TV-Sichtgeräte über entsprechende Receiver versorgt.

HDTV/SDTV Twin-Satelitenreceiver mit 500 GB Recorder/Brenner

Die technische Entwicklung bei Panasonic führte im November 2016 zu dem aktuellen Panasonic Blu-ray Recorder mit Twin HD DVB-S Tuner DMR-BST750 der im September 2015 auf den Markt eingeführt worden ist, es ist ein Multifunktionsgerät!

DMR-BST750

Mit diesem Gerät kann man im HD-Sendezeitalter das öffentlich rechtliche Fernsehen empfangen und aufnehmen und zeitversetzt ansehen. Für Recorder-Aufnahmen steht eine 500 GB Festplatte(500 GB = 76 Stunden HD oder 212 Stunden SD in unkomprimierter DR-Qualität) zu Verfügung, nach unserer Erfahrung mit dem iCord HD von Humax ist das ausreichend!

Die Archivierung erfolgt auf BD/DVD in Full HD-Wiedergabe in 2D und 4k(UHD)-Upscaling für den UHD-TV. Diese Option war uns sehr wichtig für die bestehende Blu-ray Sammlung von Kauf- und selbst produzierten BD/DVD.
Mittels Panasonic "4k Direct Chroma Up Conversion" wird das Full HD-Signal mit 4:2:0-Abtastung in ein 4K-Signal mit 4:4:4-Abtastung umgewandelt, so dass die UHD-Bildschirme die exakten Helligkeits- und Farbinformationen erhalten.

Brauchen künftige 4K-TVs ultrahochauflösende Videos?
Nein, denn 4K-TVs rechnen alle Inhalte auf 4K-Auflösung hoch. Die hochgerechneten Videos zeigen dadurch nicht mehr Details an, aber dank des feineren Pixelrasters klarere und sauberere Bilder.
Mit den 8 Millionen Bildpunkten zeigen die 4K-TVs allerdings Digitalfotos endlich in der ganzer Pracht.

Wer im Wonzimmer weiter weg als 2m vom TV sitzt, sieht den Schärfevorteil von 4K-TV nicht mehr. Bei 5m Sichtabstand müßte die TV-Diagonale mindestens 2m betragen, ein solches "Monster" möchten man alklerdings nicht zum Mittelpunkt des Wohnzimmers machen.

Der Recorder macht aber nicht nur das Upscaling von FHD auf UHD, sondern auch das Downscaling von UHD auf FHD z.B. mit einem Video vom USB-Stick der an der Frontseite des Recorders eingesteckt werden kann was derzeit ebenfalls für uns noch wichtig ist.

Der BD-Player spielt alle Videodiskformate hier ab, auch AVCHD-DVD. Sonys Playstation 3, die wir bis jetzt dafür nutzen, macht sich jetzt überflüssig. 

Man kann 4k-JPEGs und 4k-Videos der Panasonic DMC-FZ300 Bridgekamera über die Player abspielen. Der Recorder verfügt über einen SD-Kartenslot sowie einen USB-Eingang über den externe Festplatten angeschlossen werden können. Auch hierüber lassen sich entsprechende 4k Ultra HD-Videos abspeichern und wiedergeben.

Ferner werden zusätzlich viele SMART TV Features angeboten von diesem Gerät, wie Zugriffe per Ethernet auf das Internet, NETFLIX, Internet-Radio und HbbTV. Networking ist ebenfalls möglich.

Die Fernbedienung verfügt auch über TV-Steuerungstasten, man muss lediglich den in einer Tabelle angegebenen Code per Zifferntasten ein. Jetzt kann man alles von einer Fernbedienung aus steuert, den Recorder und den TV.

Die Konfiguration war sehr einfach, die Menüführung ist hervorragend. 
Sehr gut ist auch das Programm-Guide-System mit Infos über den Inhalt der Sendung.
Man kann zwei HD-Sendungen gleichzeitig aufnehmen, auch wenn sich diese überschneiden, während man sich einen Film von Blu-ray-Disc oder eine Aufzeichnung von der Festplatte ansieht. Ein weiteres Programm live ansehen kann man nur wenn es über den selben Transponder gesendet wird. 

Wird es nicht über den selben Transponder gesendet, setzen wird für die gleichzeitige Teilnahme an einer Life TV-Sendung den schon älteren Humax iCord HD Satelliten-Receiver mit 500GB HDD über eine weitere Antennenleitung ein der einen eigenen HDMI-Eingang am HDTV hat. Im Humax-Receiver habe ich die Elkos vom Netzteil zwischenzeitlich ausgetauscht damit ist wieder eine stabile Signalverarbeitung möglich, wenn  auch einer der Twin-Tuner ausgefallen ist und nicht mehr ersetzt werden kann. Der Receiver arbeitet hat jetzt als Single-Receiver!

Aufzeichnungen von Video- und Radiosendungen:

Ton und Bild werden eins zu eins so aufgezeichnet, wie sie vom Satelliten kommen, und zwar zunächst auf Festplatte. Dieses Signal enthält allerlei Zusatzinfos, den Teletext, eventuell mehrere Tonformate. Fernsehsendungen kann der Recorder auf der Festplatte editieren, DVB-Radiosendungen dagegen nicht.

Kopieren von Festplatte auf Blu-ray kann man nun im „DR-Modus“, der dieses Signal bitgenau transferiert – dies sogar mit bis zu sechsfachem Tempo. In diesem Format passen rund dreieinhalb Stunden HDTV-Aufnahmen auf eine 25-GB-Blu-ray. Eine solche Disc lässt sich auf dem Panasonic-Recorder dann auch wiedergeben. Fremd-Player nehmen die Scheibe dagegen nicht an. Wer eine kompatible Blu-ray brennen will, muss die Aufzeichnung zunächst auf der Festplatte konvertieren, wobei zwischen diversen Qualitätsstufen gewählt werden kann. Danach werden die Daten auf Blu-ray oder DVD gebrannt. CD-Rohlinge kann der Recorder nicht beschreiben, Audio-CDs abspielen kann er allerdings schon.

DVB-S Radiosendungen kann man ebenfalls in CD-Qualität aufnehmen, zum Beispiel direkt über den Programmführer für Radiosender. Ein einzelnes Stereoprogramm verfügt beispielsweise über eine Datenrate von 320 kbit/sec. Dadurch wird die Tonqualität erheblich gesteigert: Klick!

Für Aufnahmen vom DVB-Radiosender empfiehlt sich das Konvertieren in den „XP“-Modus: Dabei lassen sich die Audiodaten im PCM-Format speichern und auf wiederbeschreibbare optische Disk brennen. Ein direkter Export der Radioaufnahmen als MP2-Datei ist nicht möglich. Zwar können Audio-Files von USB-Sticks oder SD-Karten auf die Festplatte kopiert werden, aber nicht umgekehrt.

Komfortabler Videoschnitt der aufgezeichneten Videos:

Man wählt die Aufzeichnung im Video Menü-Bildschirm und betätigt die Taste [OPTION] und aktiviert dann im aufgehenden Menü "Bearbeiten". Nun legt man Teilstücke(max. 20 sind möglich) fest die gelöscht werden sollen. Jetzt wählt man "Löschen" aus und das Video wird ohne dieser Teilstücke neu zusammengerechnet. Ebenfalls ist es möglich längere Timer-Aufnahmen mit unterschiedlichen Programminhalten zu teilen.

Wichtig: Kompatibilität von BDs mit anderen Blu-ray-Playern?

"Die auf der Festplatte gespeicherten Aufnahmen im DR-Modus bestehen aus dem originalen Datenstrom vom Satelliten und enthalten sämtliche Tonspuren, Untertitel und Videotext-Daten. Geht es nur um die Archivierung von Sendungen, um sie später ausschließlich wieder auf dem DMR-BS750 abzuspielen, lassen sich diese Daten per „High- Speed Copy“ innerhalb weniger Minuten auf eine BD-R oder BD-RE übertragen. 

Möchte man jedoch eine Kopie erstellen, die auch auf anderen Blu-ray- Playern abgespielt werden kann, wählt man als Kopierformat am besten den „HG-Modus“. Dabei wird die Aufnahme in ein Blu-ray- konformes, AVC/H.264-kodiertes MPEG-4-Video umgewandelt und auf die Disk geschrieben. Allerdings werden dann nur eine Sprachspur und maximal eine Untertitelsprache mitkopiert, und der Kopiervorgang braucht seine Zeit. Im HG-Modus passen ca. vier Stunden HD-Video auf eine 25 GB große Single-Layer- Scheibe; es stehen allerdings stärker komprimierende Modi zur Verfügung, die dann bei entsprechendem Qualitätsverlust längere Aufnahmezeiten erlauben - Quelle hifitest.de."

Der DMR-BST 750 kann auch noch als DLNA-kompatibler Server eingesetzt werden, auf den Netzwerkspieler via LAN zugreifen können. CDs kann er auf seine Festplatte rippen – nur im PCM-Format, nicht als MP3 – und die Metadaten von der Gracenote-Datenbank holen. Und schließlich kann er über die LAN-Verbindung an das Heimnetzwerk auch auf Youtube, Mediatheken etc. zugreifen – und bei Blu-ray-Wiedergabe BDLive-Inhalte aus dem Internet einladen.

Aufnahmen von Panasonic-Recorder auf den PC per Netzwerk streamen:

Trotz der Möglichkeit die Aufzeichnungen direkt auf der Recorder-Festplatte zu editieren, kann es vorteilhaft sein die Aufnahmedatei vom Recorder = Server auf die Festplatte des PCs per Heim-Kabelnetzwerk zu übertragen und dort mit komfortabler Editiersoftware den Videostream zu editieren und ggf. eine Disk mit einem schönen Authoring zu brennen.
Auf der Seite 24 der Betriebsanleitung wird beschrieben wie eine Netzwerk-Schnellverbindung des Recorders mit dem Kabel-Heimnetzwerk initialisiert wird. Den Recorder findet man nun im Windows 10 - Explorer des PCs als eigenständiges Multimedia-Symbol:

Recorder angemeldet

Mit Rechtsklick auf das Symbol bekommt man die Information über die IP- und MAC-Adresse.
Um nun mit dem Netzwerk-Client(PC) vom Server(Pana-Recorderfestplatte) Videos streamen zu können, benötigt man noch eine Netzwerkübertragungssoftware dazu. Man kann z.B. den kostenlosen VLC-Mediaplayer hernehmen:

VLC-Streaming

Bild: VLC-Player in der Ansicht "Wiedergabeliste"


Ich lasse den Stream gleich konvertieren in "Video-H.264 + MP3(MP4)" um damit dann im Videoschnitt- programm gleich etwas anfangen zu können!

DVB-S Radioaufnahme mit zwei Stunden Konzertdauer für den privaten Gebrauch:

Man findet nichts dazu in der Bedienungsanleitung von Panasonic.
Die Aufnahme über den Programmführer des DVB-Senders an sich stellte zunächst kein Problem dar.
Die aufgezeichnete Datei enthielt als Bild die Senderbezeichnung und natürlich den Sound.
Die Aufzeichnung erfolgt also im Prinzip wie eine Videodatei mit Ton. Die zweistündige Original DR-Aufnahme auf der der Recorder-Festplatte mußte zunächst auf die vom Recorder vorgeschlagene Standard-Qualität konvertiert werden, da sie sonst nicht auf eine DVD von der Größe her gepaßt hätte. Das dauerte über zwei Stunden, dann hatte ich die Datei endlich auf der DVD. Auf der DVD lag nun der komplette Radiostream mit Senderbild. Man darf nun nicht vergessen diese DVD zu finalisieren, sonst kann die DVD nicht vom Laufwerk des PCs geöffnet werden. MediaInfo zeigte mir auf dem PC, dass ein SD-Video mit AC3-Sound vorhanden war.
Mit dem Videoschnittprogramm EDIUS 9.x habe ich den Stream in ein SD-Projekt geholt und dort die Videospur von der Soundspur voneinander getrennt und den Sound als PCM-WMV auf der PC-Festplatte gespeichert. Ab hier war es nun kein Problem mehr daraus per Power 2Go Audio-CDs zu erstellen, die ein jeder CD-Player im Hause abspielen konnte. 


Dies war nun mein erster Workflow um aus einer DVB-Radioaufzeichnung CD-Audios zu brennen. Vielleicht gibt es ja noch einen eleganteren Weg...

Medien von Disc, USB-Festplatte, USB-Stick oder SD-Mediakarte abspielen:

Von den aufgezählten Medien kann man im Datei-Format abgespeicherte Videos und Bilder abspielen. Man betätigt die Taste [Funktion Menü] und wählt dann die Option [Medien] aus und im Submenü ob eine  Disk, SD-Karte oder ein USB-Gerät abgespielt werden soll.  Jetzt wählt man noch im nächsten Menü ob Videos oder Bilder von der Karte aus abgespielt oder gar auf die Festplatte des Videorecorders kopiert werden sollen. Im Falle von Videos werden MP4-Dateien abgespielt, auch in 4K(UHD) auf einem HDTV oder UHDTV. Die Originalen Kamera-Videos meiner Panasonic FZ300 werden als UHD mit einer Bitrate von 100 Mb/s rucklig abgespielt, nach der Schnittkodierung in MP4 mit normaler Wiedergabebitrate - wie sie z.B. bei der Disk-Erstellung verwendet wird - läuft das Video ohne zu ruckeln. Bilder aus der FZ300 werden so wie sie aufgenommen worden sind vom Recorder wiedergegeben. Bilder kann man auch als Diashow abspielen mit diversen Überblendungsmöglichkeiten, sogar mit Hintergrundmusik.

Bild und Sound bei HDTV-Sendungen:

Die Bildqualität ist auf dem vorhandenen 55" UHDTV von LG ist deutlich besser als sie noch im Falle unseres Humax iCord HD SAT-Receivers geliefert worden ist. Man muß nur stauenen wieviel mehr an Bildqualität das Panasonic-Gerät auf dem LG-TV liefert. De gelieferte Sound gibt keinen Anlass zu mäkeln.

Fazit:

Zuspielungen von externen Quellen zum DMR-BST 750 sind über den frontseitigen USB-Eingang für unsere Lumix Bridgekamera DMC-FZ300, Für externe USB-Sticks/Festplatten oder den SD-Kartenschacht möglich, ferner auch über den rückseitigen Scart-Anschluss mit S-Video-Kontakten – allerdings nur in Standardauflösung. Einen HDMI-Eingang für hochauflösende Zuspielung bietet dieser Recorder nicht an.

Die Kombination aus Recorder/Brenner/Twin-Satreceiver mit umfangreichen Funktionen zu einem günstigen Preis bei ausgezeichneter Qualität für Videobild und Sound ist eine tolle Sache!

Herstellerinformation: Klick!
Bluray Recorder Fibel: Klick!

NETGEAR NeoTV 550 Ultimate Media Player

Auch wenn ich eigene Videos durchgängig in UHD-25p aufnehme, verarbeite ich diese grundsätzlich  in einer Full-HD Timeline wegen der vielen Schnittvorteile wie Bildausschnittwahl, PAN&ZOOM in FHD auf UHD, verlustfreie Stabilisierung wegen hoher Randreserven praktisch ohne Qualitätsverlust auf dem 46" Arbeitsplatz-HDTV von Samsung abgespielt werden kann. Das Schnittergebnis wird auf 1080-50i-Blu-Ray gebrannt. Dabei ist mir die Idee gekommen neben der eigentlichen Blu-ray auch ein  BD-ISO mit Kapitelmenü zu kodieren. die mit einem kompatiblen Media-Player von USB-Archivfestplatten aus per HDMI auf dem HDTV abgespielt werden können. Damit hätte ich gleichzeitig eine qualifizierte Sicherungskopie.

Mein allererster Media-Player für den ersten HDTV(Philips) aus dem Jahre 2005 war das Pinnacle ShowCenter 200 vor vielen Jahren. Schon damals erfolgte aus Geschwindigkeitgründen die Übertragung von HDV-Videos ab 2006 per Kabelnetzwerk.

Viele Media-Player gab es dann über die Jahre hinweg, es gab zwar auch Geräte die ein Disc-Image abspielen konnten, zum Teil aber mit unvollständigen Menü-/Kapitelführungen.

Ich legte mir also einen Mediaplayer zu der, der mit der Kapitelsteuerung einer Bluray-ISO-Datei umgehen konnte. Auf dem Gebrauchtmarkt gab es den Media-Player NETGEAR NeoTV 550 den ich günstig erwerben konnte.

Das BD-Disk-Kapitelauthoring führe ich mit EDIUS X durch:

Disc-Image

Disc-Image Generierung in EDIUS

Das von EDIUS erstellte Disc-Image ist allerdings noch kein ISO-Image!
Man benötigt deshalb noch ein Programm mit dem man die Blu-ray Ordnerstruktur in ein ISO-IMAGE schreiben kann.

Bei "Chip"kann man sich das Freeware
Tool Gizmo Zentral 2.7 von 2011 hier holen: Klick! und es installieren. Man startet den Gizmo Manager(Start Page), dort wählt man die Option "Create ISO from Folder" und öffnet den von EDIUS generierten BDMV-Ordner. Nach Festlegung eines Speicherordners  für das ISO-Image startet man das Tool mit "Chose". Das ISO-Image beeinhaltet die Kapitelsteuerung des Blu-ray Authorings.

Gizmi Manager

Create ISO

Als einzigen Software-Player, der das ISO-Image auf dem PC mit der Kapitelsteuerung abspielt habe ich den "Any Player" von Microsoft gefunden: Klick!

Any Player

Startet man mit Rechtsklick auf das ISO-Image und wählt unter "Öffnen mit" den "Any Player" Abspieler auf dem PC an, dann wird die Kapitelsteuerung gezeigt in der man navigieren kann. Man hat die Möglichkeit das ganze Video auf dem PC abzuspielen oder per Einsprung in ein Kapitel, dieses Kapitel abzuspielen. Das ist recht komfortabel so, weil man nicht lange in der Gesamt-Videodatei von Vorspulen und Rückspulen nach dem Einsprung in das Kapitel manuell suchen muss.

AnyPlayer

Das ISO-Image wird nun auf eine USB-Festplatte gespeichert die mit dem NETGEAR-Player verbunden wird.


NTV 550

Das ist ausreichend gut für meinen Einsatzfall mit dem 46" Samsung HDTV auf dem Videoschnittplatz.

System-Information

NeoTV 550 spielt das ISO-Image mit der Menüstruktur einer DVD oder Blu-ray ab. Man kann die angelegten Disk-Kapitel direkt anspringen und abspielen. Wichtig ist, dass Medienformate eingesetzt werden die der Media-Player abspielen kann. In der Bedienungsanleitung findet man Informationen über die zulässigen Formate für Audio, Video und Bild.

Der Media-Player kann sogar noch viel mehr as ich benötige, z.B das Videostreaming von den PC-Festplatten zum TV per LAN-Verkabelung.

Da das Gerät sehr mobil ist, kann man es leicht mitnehmen um bei Bekannten eine Videovorführung z.B. vom USB-Stick aus zu präsentieren, man benötigt dafür lediglich einen HDMI-Anschluss an dem TV oder Beamer vor Ort.

PDF-Datei mit Übersicht: Klick!.

Fazit: 

Die Aufzeichnungsmöglichkeiten von TV-Sendungen haben sich gewandelt seit dem ersten Panasonic Typ DVD Recorder DMR-EH 60 für die Aufzeichnung von SDTV-Sendungen.

Komfortabler und mit besserer HD-Aufzeichnungsqualität geht das aktuell natürlich mit dem
Panasonic Blu-Ray Recorder mit Twin HD DVB-S Tuner DMR-BST750.

Der Mediaplayer NeoTV 550
ergänzt mein Player Equipment um auch Videos und Fotos vom PC aus sowie von angeschlossenen USB-Festplatten in den TV zu spielen. Der Media Player ist kompatibel zu vielen Medienformaten(z.B.
H.264 HP@L4.1 bis 1080p), darunter auch Blu-Ray. Der Media Player scannt automatisch an das Netzwerk angeschlossene Geräte und organisiert die gefundenen Videos und Fotos.

Bruno Peter Hennek, 06. September 2007, 18.06.2020


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