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Edius
Neo (OEM) von Thomson Grass Valley ist mir im Mai 2008 von einem Fachhändler in
Lizenz-Vollversion,
ohne Handbuch(PDF-Datei auf der Installations-Disk), jedoch mit einem
deutschsprachigen DVD-Schnupperkurs praktisch zum Taschengeldpreis verkauft
worden, auch bei Ebay gab/gibt es solche Angebote. Früher schon einmal hatte ich EDIUS in der
Version 3.6 incl. DV-Storm 2 für DV-Schnitt, welches ich aber später
wegen Unzufriedenheit verkauft habe. Weit davor arbeitete ich mit Let's Edit. Nachfolgend ein Bericht über Erfahrungen bei Anwendung von EDIUS Neo in der Version 3.0.
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Privater Test EDIUS Neo 3 Stabiler Echtzeit-Videoschnitt für Hobby-Profis mit Edius Neo
In
der Version 3 ist EDIUS Neo für den 2D-Videoschnitt nun sehr ausgereift
und es arbeitet wie schon immer sehr stabil mit einer hohen
Echtzeitperformance im Falle von Nativmaterial auch ohne Grafikkartenbeschleuniger wie "CUDA" zum
Beispiel. Seit 2008 habe ich Funktionalitäten wie vollauflösende
Vorschau auf dem zweiten Monitor, einen
Audio-Mixer, Ausrichtmöglichkeiten verkanteter Aufnahmen etc. z. B.
gefordert. Nun hat Grass Valley endlich nachgegeben und diese wichtigen
Funktionen auch dem ambitionierten Hobbyfilmer zu Verfügung
gestellt und nicht nur der großen und teuren EDIUS-Version
vorenthalten. Zwar kostet EDIUS Neo 3 etwas mehr als zum Beispiel Video de
Luxe, dafür bekommt man ein Editing-Programm mit dem Canopus HQ
Avi-Codec der Multirendering ohne für das Auge sichtbarer
Bildqualitätsverluste realisiert. Der Canopus HQ Avi-Codec ist ein Intermediae Codec und wie CineForm
und AVID DNxHD ein sogennate Mastercodec der mit weniger CPU-Leistung
auskommt als AVCHD oder MPEG2-Videomaterial. Dass heisst, die Qualität
ist fürs Fernsehen und auch für die Ausbelichtungen für Film
zertifiziert. Von der GPU wird eine Fülle von Effekten in
Echtzeitvorschau unterstützt. Im Kaufpreis enthalten sind auch zwei
wichtige Zusatz-Tools von ProDad: Mercalli V2 und VitaScene V1. Einige
Funktionalitäten, die ich schon über viele Jahre in anderen Programmen
nutzte, fehlen mir in EDIUS Neo 3. Ich überlegte mir deshalb wie ich
möglichst ohne Qualitätsverluste und ohne einem Frameserver
Videodateien mit anderen Programmen austauschen könnte. Die folgende
Methode nutzt den von GV mitgelieferten Intermediate Codec Canopus HQ-AVI mit seinen Vorteilen (siehe hier z.B.). Geeignet ist aber auch der CineForm Intermediate Codec oder auch Avids DNxHD. Ich weiche also z.B. bei anspruchsvollen
Entrauschungsaufgaben auf VirtualDub aus in welches Neat Video Pro
eingebettet werden kann und mit dem Canopus HQ-AVI-Intermediate kann
der Austausch zwischen Edius Neo und VirtualDub und danach zurück zu
Edius Neo praktisch verlustlos erfolgen.. 
Bild: Canopus HQ-AVI als praktisch verlustlose Multirendering-Schnittstelle (siehe hierzu auch den Beitrag "Der Canopus - Unterschied" und "Umrechnungsfehler" in Slashcam) um Sonderfunktionen schon vorhandener Programmfunktionen anderer Programme/Tools zu nutzen, wie z.B.:
- Magic Bullet
- New Blue FX
- proDAD Adorage
- ProDAD Heroglyph
- Zeitverzerrung (Pixelmethode) für schöne Zeitlupen
- Audio Cleaning
- Soundeffekte
- Neat Video Pro
- Red Giant Effekte
- Montageeffekte
- Titeleffekte
- Hollywood FX 3D
- AviSynth-Filter
- VD-Filter
- Andere Disk-Authoringprogramme
Für
die Disk-Produktion kann man Dateien in Canopus HQ-AVI direkt in Encore
CS3 oder Corel Movie Factory importieren wenn einem das Authoring in
EDIUS Neo 3 nicht zufriedenstellt.
Edius Neo
bietet ausgereifte und grundsolide Schnittmöglichkeiten für DV, HDV, AVCHD-Material
und Video DSRL-Material (h,264 AVC MOV) mit einer hohen
Echtzeitperformance. Auch Bilder von Digitalkameras in
Originalgröße können verwendet werden In der Vergangenheit sind großes
Bild gnadenlos auf die Projektgröße herunterskaliert. Was
viele erschrecken dürfte bei der Installation von EDIUS Neo ist, dass
eine evtl. vorhandene Vorversion gnadenlos deinstalliert wird bevor
sich die neue Version selbst installieren läßt.
Kauft man ein Upgrade auf die Version 3, muss zunächst die
Registriernummer von EDIUS Neo 3 und dann auf Abfrage hin noch die
Registriernummer von EDIUS 5 (liegt der Packung auf einem Zettel bei),
sonst klappt es nicht mit der Installation. Den Programmiereren ist
hier wohl ein kleiner Fehler unterlaufen bei der Installationsroutine. Edius
Neo wird mit einer englischsprachigen PDF-Hilfedatei im Programm
geliefert., obwohl die Beschriftung der Programmfunktionen schon
deutschsprachig ist. Die deutschsprachige Hilfedatei (858
PDF-Seiten) muss man sich von der Grass Valley Homepage nach registrierung selbst
herunterladen, in edius neo.pdf
umtaufen und im Programmverzeichnis von EDIUS Neo 3 gegen die
englischsprachige Datei austauschen. Für ein gedrucktes Handbuch zum
Programm muss man
zusätzlich 29 EUR löhnen. Zu
EDIUS Neo kann noch weiteres Zubehör geordert werden, wie das erwähnte gedrucktes
Handbuch, Tastatur und Spezialhardware wie: FireCoder Blu
(Hardwarebeschleunigung beim Umrechnen von H.264 und MPEG2), HD Spark
als Schnittkarte mit HDMI Full-HD Echtzeit Ausgang. Edius Neo ist eigentlich für
Doppelmonitorbetrieb konzipiert. Man muss deshalb schon sehr aufpassen, dass
nicht etwa bestimmte Funktionsfenster auf dem zweiten Monitor landen und
dieser nicht eingeschaltet ist. In diesem Fall würde man ewig auf die Ausführung
einer Funktion warten und meinen, dass dieses Programm sich aufgehängt hätte
was ja real nicht der Fall ist. Per Settings kann man aber auch einen
1-Monitorbetrieb konfigurieren.
Edius Neo arbeitet am besten mit Intermediate-Clips(Intra-Frame),
dafür genügt zwar ein schwächeren PC aber wesentlich mehr
Festplattenplatz (bis 10fach größere Dateien)wird benötigt. Schnell genug müssen
diese Festplatten ebenfalls sein um große Datenmengen auf mehreren Videospuren bewegen zu können. 
EDIUS Neo im Single-Vorschaumodus, Dual-Vorschaumodus ist ebenfalls möglich

Ab Version 3 arbeitet EDIUS Neo mit einer vollauflösenden Vorschau auf dem zweiten Monitor
HDV kann man als MPEG-TS für die native
Verarbeitung capturen oder auch im Canopus
HQ-Format in 4:2:2 Chroma Sub-Sampling
(verglichen mit 4:2:0 Sub-Sampling bei HDV). Im Falle der nativen
Bearbeitung kann mit der Segmentcodierung(ähnlich Smart-Rendering) sehr
schnell eine finale Datei erstellt werden, da nicht veränderte Stellen im
Video nicht neu gerendert werden müssen.
HDV-Streams können standardmäßig von
25Mbit/s in den Canopus-HQ-Codec konvertiert werden der mit 75Mbit/s
die Videos dann auf die Festplatte gespeichert werden. Bei dem späteren
Editing dieses so gewonnenen Clip-Materials wird die CPU stark
entlastet (von 3 auf 2GHz z.B.), da die Datei dann ausschließlich aus I-Frames besteht. Das geschieht während
des Capturings schon, auch mit Szenenerkennung. Für eine Stunde HDV
benötigt man etwa 50GB Festplattenspeicherplatz statt 12,5GB bei
Nativschnitt der Original-Kameramaterials.
AVCHD-Clips oder H.264 AVC MOV von V-DSRLs dagegen ist
ein reines "Transportformat" - ein erzwungener Kompromiss - entstanden
aus der Forderung: Full-HD auf einen Speichermedium unterzubringen,
bzw. vom kleinen Speichermedium abzurufen. Selbst mit einem Core I7
Prozessoren ist ein flüssiges Arbeiten irgendwann nur schwer möglich wenn viele
Effekte, und Filter verwendet werden. Sinnvoll ist deshalb die
Transkodierung schwieriger Clips die zudem noch mit Effekten oder Filtern beladen sind in Canopus HQ, das geht auch aus dem
Bin-Fenster heraus, jetzt kann man das entstandene
Intermediate-Material normal und flüssig editieren. Eine Stabilisierung
mit Mercalli z.B. läuft nun fantastisch schnell ab. Würde man mit dem H.264
AVC MOV-Material der DSRLs dagegen im QuickTime-Container einen
Nativschnitt durchführen, dann würde die QuickTime-Basis dazu führen,
dass Spitzlichter im Video verloren gehen, das Video viel flauer
aussehen würde und Luminanzstauchungen auftreten würden. Besser ist es
deswegen von vorn herein mit Intermediate-Files zu editieren (Canopus
HQ-AVI, CineForm oder AVID DNxHD). Beispiel: Clip in H.264 AVC MOV: Stabilisiering auf "fixierte Kamera" mit 10 bis 6 f/s, Tempo fallend Clip in Canopus HQ-AVI: Stabilisiering auf "fixierte Kamera" mit 14 bis 20 f/s, Tempo steigend 
Auf der Timeline
kann man ganz beruhigt Clips mit verschiedenen Eigenschaften ablegen, also
MPEG2-HD neben H.264 AVC MOV oder HQ-AVI. Edius Neo stört sich nicht an
den unterschiedlichen Eigenschaften.
Im Falle der kompletten Transcodierung
von AVCHD/H.264 AVC MOV-Clips arbeitet man zunächst außerhalb von Edius Neo. Das
Zusatz-Tool AVCHD2HQ
klinkt sich in den Windows-Explorer ein , dort klickt man einfach die
AVCHD-Clips im entsprechenden Verzeichnis an und mit der rechten Maustaste
kann man dann im Kontexmenü die Transcodierung starten. Bei Einstellung der
Transcodierung auf Online(Fine) wird eine AVCHD-Datei der Sony HDR-SR11 zum
Beispiel um den Faktor 10 größer. Für
eine Stunde HDV benötigt man 76GB Festplattenspeicherplatz statt 7,4GB
bei Nativschnitt des Original- Kameramaterials.
Der Kontrast und die Schärfe der
transcodierten HQ-AVI's werden gegenüber dem Original automatisch etwas angehoben um
Konvertierungsverluste auszugleichen.
Einen "Pferdefuß"
hat aber das Editing mit den transkodierten HQ-AVI's dennoch. "Der
CanopusHQ-Codec verbraucht viel mehr Speicherplatz als natives
HD-Material, im Falle HDV z.B. viermal mehr. Fünf Spuren machen dann
schon 500 Megabit - rund 60 Megabyte pro Sekunde aus. Mit jeder
weiteren Spur kommen weitere 12 Megabyte pro Sekunde hinzu, selbst
moderne Festplatte kommen hierbei aus dem Tritt. Abhilfe schafft in
diesem Fall ein teurer Festplattenverbund (RAID-0)." Quelle: VIDEOAKTIV DIGITAL 01/2009 Seite 84. |
Mit dem Media Player Classic
kann man sich die Intra-Frame-Files ruckelfrei auf dem PC ansehen, auch aber mit dem KM-Player.
Selbst in Virtual-Dub kann man direkt mit den HQ-Files arbeiten und
dabei Filter einsetzen die EDIUS Neo nicht zu bieten hat
| Thomson Grass Valley bietet
mit ein Gerät (ADVC HD50, ab ca. 700 €uro) an mit dem sehr
einfach AVCHD in HDV hardwaremäßig transkodiert werden kann. Das Gerät
hat dafür einen HDMI-Anschluss für die Kamera und Firewire-Ausgang für
den PC. Per geeigneten NLE mit Szenenerkennung hat man dann wieder
getrennt vorliegende Clips, jetzt aber in leicht bearbeitbaren
HDV-Profimaterial. |
Die
Transcodierung in ein I-Frame (jedes Einzelbild enthält alle nötigen
Informationen in sich selbst) basierendes Intermediate-Format mit einem
Colorsampling von 4:2:2 (4:4:4 wäre noch besser, es wird aber im
Consumerbereich nicht angeboten!) hat den
Vorteil, dass eine solche Datei multirenderingfähig wird, d.h. auch bei
mehreren Renderinggenerationen tritt kaum ein Bildqualitätsverlust auf,
was
bei Nativ-Videoschnitt auf der Original-Kamera-Datei nicht möglich ist!
Es
ist also möglich mit Edius Neo anspruchsvolles Kamera-Videomaterial sehr flüssig zu
editieren, was dem bearbeitungsfreundlichen HQ-Format zu verdanken ist. Das
Programm arbeitet auch mit einem RAM-Echtzeitpuffer, d.h. ein Teil des
RAM-Speichers wird für Videoframes reserviert die von dort aus in Echtzeit
voller Auflösung abgespielt werden können. Haben wir ein Timeline-Gebirge
vor uns, dann ist es manchmal sinnvoll davor die [Strg]-Taste festzuhalten
und dann erst die Timeline zu starten. Der RAM-Puffer füllt sich dann und
anschließend wird die Timeline flüssig abgespielt. Die Größe des
reservierten RAM-Puffers kann man im Setting selbst einstellen. In der
Standardeinstellung werden im Menü "Hardwareeinstellungen" für SD-Video 150 und für HD-Video 30
Frames reserviert wofür 128MB RAM abgezwackt werden. Alte
Edius-Hasen setzen sich vor ein Timeline-Gebirge ein Schwarzbild in die
Timeline. Spielt man von dort aus die Timeline ab, dann füllt sich während
dieser Zeit der Echtzeitpuffer. Man kann links unten in der Ecke den Füllzustand
des Echtzeit-Puffers beobachten. Ist aber irgendwann der Puffer leer, dann
bleibt der Abspielvorgang von der Timeline aus stehen. Der Puffer muss in
diesem Fall erneut erst gefüllt werden und dann geht es wieder weiter.
Allerdings kann man in den Settings auch eine kleinere Framerate zum
Abspielen einstellen, was nicht so flüssig ist aber der Abspielvorgang dann
wenigstens nicht stehen bleibt.

Anzeige des Füllstandes des RAM-Puffers für die Echtzeitwiedergabe rechts unten
Die Wiedergabe-Puffergröße kann man bis zu 512 MB RAM
in den Systemeinstellungen von EDIUS Neo einstellen, was natürlich
ermöglicht noch mehr Frames vorzuladen und damit in einem
"Timeline-Gebirge" noch längere ruckelfreie Echtzeit-Laufzeiten zu
erzielen.
Neuer
AVCHD-Transcoder in der Version 4
Im
Dezember 2011 überraschte GV registrierte EDIUS-Anwender mit einem
erheblich erweiterten kostenlosen Konverter.
 Der Konverter dient dazu Kameramaterial in Formate außerhalb von EDIUS Neo schon zu konvertieren die dann leichter im Videoschnittprogramm editiert werden könnenFür welche neuen Videoformate dieser Support von GV bereitgestellt wird, muss man in der Readme-Datei nachlesen.
CineForm Codec für Konvertierungen in Intermediate-AVI:
Wenn man das kostenlos erhältliche "GoPro CineForm Studio"
installiert, bkommt man automatisch den CineForm Codec mit auf das
System. EDIUS Neo 3 kann Videodateien mit diesem Codec importieren und
exportieren.
Verschiedenes: EDIUS
Neo ist in der Echtzeit-Vorschau mit voller Auflösung deutlich
performanter geworden als die Vorgänger.
Die ist einerseits auf bessere Kapazitäts-Nutzung der CPU-Core, des
RAM-Puffer, auch
aber auf die Unterstützung von Effekten per GPU der Grafikkarte
zurückzuführen. Nur rot markierte Timlinebereiche signalisieren,
dass es hier wegen Überlastung der PC-Power zu Rucklern bei der
Vorschau kommen wird. Mit der Tastenkombination "Strg + Q" rendert
EDIUS Neo die roten Bereiche in kurzer Zeit für eine flüsige Vorschau. 
Performance-Test mit EDIUS Neo und Nativmaterial der Canon EOS 550 D Mit
dem schwierigen Videomaterial der Canon EOS 550 D (H.264 AVC MOV)
in Full-HD 1920x1080p-29,97 läuft die Vorschau mit dem
Nativ-Videomaterial flüssig selbst bei zwei 40% PIP auf der
Hauptvideospur ganz rechts ohne
Vorschaurendering oder Clip-Konvertierung. Will man bei dem
"Timeline-Gebirge" ganz rechts alle vier Spuren als PIP in der Hauptspur,
dann muss "Strg+Q" betätigt werden. Die anderen Bereich links sind noch
zusätzlich farbkorrigiert mit dem Farbrad ohne Einfluß auf Echtzeitabspielfähigkeit. Die
Echtzeitvorschau von der Timeline aus ist vollkommen
ausreichend für meine Ansprüche. Ausweichmöglichkeiten bei Belastung
mit schwierigen Effekten oder Filtern bietet ferner noch die
Konvertierung der Nativ-Clips im Bin-Fenster in das
multirenderingfähiges Videoformat mit dem Codec Canopus HQ-AVI ohne
sichtbarer Qualitätsverluste. Eindeutig ist die Echtzeitwiedergabe bei
EDIUS Neo im Falle des DSRL-Nativmaterials performanter als zum
Beispiel bei Video deluxe MX. Auch das finale Rendering aus
HQ-AVI zum Beispiel nach MPEG2-HD hat an Tempo zugelegt (57 Minuten HD-Video in HQ-AVI exportiert in eine MPEG2-HD Datei in 51 Minuten!). Auf meinem PC
liegt die CPU-Auslastung nahezu bei 100% und die Speicherausnutzung bei
ca. 5,4GB von 8GB RAM. Das habe ich noch nie in dieser Größenordnung
auf meinem System Von anderen Videoschnitprogrammen gesehen. Die hohe Leistungsausnutzung führt zu einer
deutlichen Temperaturanhebung bei der CPU, die bei etwa 66°C liegt wenn
man ein 1stündiges Projekt z.B. in eine Datei exportiert. Auf den Punkt
der Temperaturerhöhung muss man sehr achten, wenn der Prozessor auch
noch zusätzlich übertaktet werden sollte.. Über das Menü Systemeinstellungen/Hardware/Geräteeinstellungen richtet man die anzuschliessenden Geräte mit Quellmedien ein. Im Menü Erfassung kann man dann das Eingabegerät auswählen
von dem aus der Import vn Quelldateien erfolgen soll. EDIUS Neo verfügt
ferner über einen hifreichen Quellbrowser um Dateien auf Quellmedien
anzuzeigen, siehe Seite 62 des PDF-Referenzhandbuches. Im
Bin-Fenster kann man die Clips sortieren, also ein minimalistisches
Storyboard (die Aktualisierung der Miniaturvorschau im Bin-Fenster nach dem
Setzen der In-Outpunkte muss manuell erfolgen) anlegen. Hat man dort
aber unterschiedliche Verzeichnisse angelegt, dann liegt die
Storyboardfunktion brach. Sequenzielles Arbeiten in einem Projekt ist
möglich.
Neo
verfügt auch über eine sehr gute Farbkorrekturmöglichkeiten
sowie viele nützliche Filter, Effekte und Übergangsblenden. Über die
Grundlagen der Farbkorrektur in diesem Programm findet man hier etwas. 
Im Falle EDIUS Neo 3 ist z.B. die sog. "3-Wege-Farbkorrektur" vorhanden, siehe obiges Bild.
Die selektive Farbkorrektur für einen bestimmten Bereich des Videos
kann man natürlich ebenfalls durchführen, wenn man die Stellen vorher
entsprechend maskiert hat nach den Kriterien: Luminanz, Sättigung und
Farbton. Der maskierte Bereich kann angezeigt und auf best-mögliche
Auswahl hin überprüft werden.Mit den Farbtonreitern läßt sich der
Bereich einschränken der farbkorrigiert werden soll. Auch der Übergang
zu den unkorrigierten Bereichen kann teilweise beeinflußt werden.
Bei Slascam findet man hier eine sehr gute Erklärung.
Mit
Edius Neo 3 bekommt man die Aliasing/Moire Störung von DSRL-Videoaufnahmen videoschnittseitig
viel besser in Griff als z.B. im Falle von Magix Video deluxe z.B., da man die
Maske auch nach ähnlichen Farbbereichen hin anpassen kann. Darüber
hinaus kann man mit dem Filter "Maske" und dem Zeichenstift
Maskenkonturen anlegen für Bereiche die geändert werden sollen. Die
Maske bewegt sich mit, es ändert sich sowohl die Position, die Größe
wie auch die Form. Im Heft "videofilmen" Nr.6/2011 findet man eine
genaue Anleitung dazu auf Seite 80 und 81.
Sehr
umständlich ist das Keyframe-Handling geraten. Keyframes müssen innerhalb
der Effekte auf einer eigenen Timeline erstellt werden, nicht also in der
Haupttimeline. Zwei Tipps die ich öfters bei der Restaurierung von digitalisierten S8/N8-Filmen anwende: Behebung von Luminanzstauchungen, Anhebung der Spitzlichter bei flauen Bildern: Kommt
es bei Exporten zu störenden Luminanzstauchungen durch die YUV/RGB
Wandlung mit bestimmter Filterung in VirtualDub z.B (siehe Anmerkung
dazu hier),
dann kann man den Verlust der Spitzlichter in der Y-Kurve von
EDIUS Neo ausgleichen in dem man auf "Linear" umschaltet und den oberen
Punkt der schrägen Linie auf 235,255 setzt. 
Kontrast, Helligkeit und Chroma holen im Falle von Filmdigitalisierungen mehr Farbe heraus: 
Wie man sieht, verfügt EDIUS Neo über viele "Stellhebel" um flache und flaue Videos aufzufrischen. Bei Effekt/System Voreinstellungen finden wir ein paar mit dem roten Punkt vorjustierte Farbkorrekturfilter: 
Welche Bedeutung der rote Punkt hat, kann man in der PDF-Hiledatei nachlesen! Mit EDIUS Neo per QuickTime Export-Plug-In retuschieren: Mit
dem QuickTime Export-Plug-In in EDIUS Neo kann man allerhand anstellen,
z.B. N8/S8-Filme nach der Digitalisierung retuschieren. Zuerst
wählen wir mit der Taste F11 das Auswahlfenster "In Datei ausgeben".
Hier wählen wr aus der Box links "QuickTime" aus und dann aus der
rechten Box als "Exportformat" das Plug-In "QuickTime" aus. Falls
wir den Haken bei "Umwandlung aktivieren" setzen, können wir in
"Erweitert" den Haken bei "Videoformat ändern" setzen und hier das
bevorzugte "Videoformat ändern". Mit dem Schalter "Exportieren"
geht es weiter. Im jetzt erscheinenden Fenster "QuickTime" legen wir
nun zunächste das Exportziel und den Exportnamen fest. Besonders
wichtig ist jetzt der Schalter ganz links unten mit der Bezeichnung
"Einstellungen". Klicken wir darauf, bekommen wir folgendes Fenster mit
den "Filmeinstellungen" zu sehen: 
Hier
können wir nun z.B. für die Videokorrektur eine weitere Auswahl treffen was der Encoder während des
Exportes ändern soll an unsererer N8/S8-Digitalisierung. Wählt
man z.B. die Option "Filter", kommen wir per "Videofilter wählen", dann
zu "Spezialeffekte" und von dort aus zu den Einstellungen "Filmbeschädigungen":  Nun muss man testen, welche Schieberstellung das beste Retusche-Ergebnis liefert.
Die Einstellung kann man speichern. Weitere Korrekturen können wir
festlegen, wenn wir die anderen verfügbaren Filter nutzen. Wir können
durch Festlegung des Encodingbereiches in EDIUS Neo festlegen welche
Timeline-Bereiche mit dieser Filterung behandelt werden sollen.
Ungewöhnlich
ist auch die Anwendung von Effekten. Zieht man einen Effekt auf die Timeline,
dann geht das Einstelfenster dazu nicht sofort auf, sondern erst wenn man in
der Informationspalette doppelt auf das Effektsymbol klickt.
Eine sehr wichtige Rolle spielt der Layouter mit
dem auf der Timeline u.A. skaliert und Bildausschnitte verschoben oder gedreht werden können.

Bild: Der unverzichtbare
Layouter für Skalierungen und Verschiebungen, Drehen usw. Mit
dem immer auf der Timeline aufgelegten Layouter wird EDIUS Neo auf
Compositing Niveau gehoben, da damit auch Bild-inBild Effekte
realisiert werden können die mit Keyframes-Timeline und Bezier-Kurven
schöne Kamerafahrten ermöglichen.
Audioausrüstung: Einen
Audio-Mixer wie bei ähnlichen anderen NLEs gibt es nun auch bei Edius Neo.
Wichtig ist dieses Werkzeug um z.B. die Audiospur mit der
Hintergrund-Atmosphäre gegenüber der Sprecherspur konstant um 6, 9,12
oder gar 20 dB abzusenken. 
Die
Audiolautstärke kann man auch in der Timelinespur per Gummiband anpassen, allerdings etwas unübersichtlicher, dort
kann man auch Kreuzframes anlegen. Ein paar
Audiofilter gibt es ebenfalls. Voice-Over für Kommentierung des Videos ist
möglich. Ein Audio Lifemischer fehlt, dieser wäre mindestens so wichtig wie das vorhandene Voice-Over! EDIUS Neo verfügt über eine Schnittstelle um VST-Plugin für die Soundmanipulation einzubinden. Sehr sehr wichtig sind Audio Cleaning Werkzeuge
die einem helfen Störungen aus Audio-Aufnahmen zu beseitigen. In EDIUS
Neo sind die Möglichkeit des Cleanings sehr limitiert. Zwar
bietet EDIUS Neo ebenfalls einige Audio-Werkzeuge an, das
Cleaning-Ergebnis fällt aber nicht so gut aus wie etwa bei dem Cleaning
mit Video de luxe Mx. 
Im nachfolgenden Bild sieht man im unteren Teil eine Audio-Spur die von einem alten Super8-Film per Audacity
(kostenlos im Internet) auf die PC-Festplatte digitalisiert worden ist.
Das Audio beinhaltete eine Reihe von Störungen die es verhinderten in das
digitalisierte Video ohne einem Audio-Cleaning zu übernehmen. 
Die obere Spur ist mit dem vorzüglichen Audio-Cleaning von Video de luxe Mx behandelt wordem und zwar mit "DeClipper", "DeHisser" und dem "Equalizer".
Der Sound hat seine abgeschnittenen Signalspitzen mit "DeClipper"
zurückbekommen, mit dem DeHisser sind dagegen die gleichmäßig
vorhandenen Rauschgeräusche entfernt worden und der "Equalizer"
gab dem Audio eine angenehmere Klangfarbe mit seinen 10 einstellbaren
Frequenzbändern.
Bild: Audiocleaning in Vdl Mx 
Bild: Audiocleaning in Vdl Mx Man sieht in der oberen
Tonspur, trotz der Verkleinerung in diesem Bild hier, dass die
Wave-Form nun viel struktuierter aussieht und nicht durch Störungen
"verschmiert" ist wiie im Falle der unteren Tonspur. Natürlich bietet
auch Audacity
viele gute Cleaning-Werkzeuge an, man muss sich halt nur
in einem Programm gut im Umgang damit auskennen um erfolgreich bei der Audio-Entstörung zu sein. Nachfolgende Audiospur habe ich aus EDIUS Neo herausextrahiert um diese in Audacity zu entrauschen: 
Bild von einer Rauschentfernung: in der oberen Wave-Form sieht man ein durchgehendes Hintergrundrauschen. Mit dem Effekt "Rauschentfernung" in Audacity
habe ich den rot markierten Bereich als "Rauschprofil" ermittelt und
dann auf die gesamte Tonspur angewendet. In der unteren Wave-Form sieht
man, dass dieses störende Rauschen nun vollständig entfernt worden
ist..Die entrauschte Audiospur kann man nun gegen die verrauschte
Audiospur in EDIUS Neo austauschen. An diesen Beispielen merkt der geneigte Leser vielleicht, wieso man für
den Videoschnitt mehrere Werkzeuge benötigt. Kein mir bekanntes
Videoschnittprogramm der Preisklasse für den anspruchsvollen
Videofilmer ist ideal ausgestattet, auch EDIUS Neo nicht. Eine ideale
Ergänzung für EDIUS Neo zur Soundbearbeitung könnte zum Beispiel Videoton Cleaning Lab von MAGIX sein. Sound-Vorlagen
für die Nachvertonung sind nicht vorhanden. Ich selbst benutze ersatzweise Sonicfire Pro 5 ET in der Free-Version um aus meiner SmartSound-Sammlung
Musikstücke zu erstellen. Die Spiellänge muss ich manuell
bestimmen und in einen SmartSound-Ordner auf der Festplatte als WAV
exportieren. Von dort aus importiere ich den benötigten Sound in die Timeline von EDIUS Neo. Eigenen Sound produzieren: Hiezur arbeite ich mich gerade in den MAGIX Music Maker 17 aus dem Chip-Adventskalender 20111 in Lizenzversion ein. Tipp von mir zur Generierung von Naturgeräuschen:
Über viele Jahre schon setze ich dafür das Programm Atmosphere ein. Es gibt davon auch eine kostenlose "Atmosphere Lite" Version.
 Für
mich als Reise- und Naturfilmer ist dieses Programm eine wunderbare
Ergänzung in meiner Tool-Sammlung. Man kann damit Stimmungen generieren
die es in unserer dicht bevölkerten Welt nebengeräuschfrei kaum noch
gibt.
Soundtrack-Maker und Atmos
Ambient Sound aus Vdl 17:
Der
Soundtrack-Maker dient dazu automatisch einen Sound für die Hintergrundvertonung zu generieren. Verschiedene Musikrichtungen sind vorhanden.
Im
Register Effekte/Audioeffekte/Synthesizer findet man etwas versteckt
das Symbol "Ambient". Dahinter verbirgt sich der "Atmos
Ambient Sound Creator"
mit dem man einen Atmosphäre-Sound als Geräuschkulisse
generieren
kann, z.B. Bauernhof, Regen& Donner usw.. Video Exportformate für Dateien: 
Ein Export in Flash oder MPEG4-H.264(M2TS)
ist nicht möglich aus Edius Neo. Falls man das braucht, muss man andere
Wege gehen, z.B. mit dem FLIX EXPORTER evtl. als QuickTime Plug-in für
Flash-Files oder per Export/Import mit HQ-AVI nach Video deluxe Mx für
den Export in MPEG4(M2TS, AVCHD kompatibel!). Per QuickTime-Container kann man Files eenfalls in MPEG4 exportieren Video Exporte auf Geräte mit bordeigenen Mitteln von EDIUS Neo: - DV- und HDV Camcorder
- DVD- und BD-Brenner
- AVCHD-Streams
können mit dem AVCHD-Writer direkt auf Wechselmedien (optische
Datenspeicher ausgenommen) und in Ordner auf einem PC oder der
Festplatte einer HD-Kamera geschrieben werden. Entsprechende
AVCHD-Ordner mit Dateistrukturen werden am Zielspeicherort angelegt.
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Blu-ray Disk in externen Authoringprogrammen produzieren:
Einen
Schnitt in EDIUS Neo kann man auch nach Adobe Encore CS3 - wenn man
darüber verfügt - als HQ-AVI Datei zu exportieren um dort aus einem
Encore-BD-Projekt heraus eine Blu-ray Disc zu brennen. Dazu betätigt
man in EDIUS Neo die Taste F11 und wählt als Exportdatei "Canopus
HQ-AVI". Nun muß man lediglich noch in Encore CS3 diese Datei einfügen.
Siehe auch CV 04-2008 Seite 70-71. Eine weitere Möglichkeit bietet Corel MovieFactory - wenn man
darüber verfügt - siehe hier. Es ist in diesem Programm auch möglich hierfür Dateien in HQ-AVI zu verwenden.
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Link: Management der Aufnahme/Wiedergabe von HD-Videos Standbilder exportieren: 
Mit dem Wohnmobil an der schlesischen Oder bei Mikolin/Schalkendorf 2009 Standbilder
mit 1920x1080 Bildpunkten kann man aus Videos in verschiedenen Formaten
exportieren, selbst aus einer Sequenz heraus. Per Hardwaretranskoding von AVCHD nach HDV:
Grass Valley bietet dafür ADVC HD50
Hardwareconverter an. Die Kamera wird per HDMI an das Gerät angeschlossen
und per Firewire-Anschluß auf die PC-Festplatte in HDV mit 1440i und
720p in Echtzeit gespeichert. Die Bildqualität soll dem Original in nichts
nachstehen (CV 05-2008 S46/47). Videofilter: Neben
den hauseigenen Videofiltern in EDIUS Neo, liefert Grass Valley
kostenlos noch das ProDad Plug-in "Vitascene" in der alten Version 1 zur
Aufwertung des Programmes mit. 
Bild: James Bond Iris In #309 Besonders aus der Effektgruppe "Sparkles" setze ich persönlich Effekte in meine Videos ein.
Weitere kostenlose Videofilter für Edius
Neo:
- 40 PRESETS LOOK "CINEMA SUITE
2.0"
Die Datei dazu von hier
downloaden und in ein extra Verzeichnis entkomprimieren. Nun Edius Neo
starten und in die Effektpalette gehen, dort mit rechter Maustaste auf
Videofilter klicken und im Kontexmenü "Importieren" wählen,
jetzt aus dem Verzeichnis EDIUS 4.xx die Datei "STEREOVISION.tpd"
per Doppelklick installieren.
Instruction
- EDIUS Filter von Timo Manges mit
Entrauscher und Matrix:
Downloadlink
Downscaling von Videodateien:
Das Downscaling einer HD-Datei in Canopus HQ-Avi auf DVD kann man nach diesem Vorschlag vornehmen.
Verschwommene Vorschau im Titler:
Um die verschwommene Vorschau des Titlers
zu besetigen, muß man die Tasten: Strg, Shift und F3 gleichzeitig
drücken. Um zu der verschwommenen Vorschau zurückzukehren
drückt man die Taste F3.
HDV-Capturing: am Clipende entsteht eine Tonlücke!
Im Handbuch findet man nichts dazu...
Man kann bei diesem Problem folgendes machen:
- Menüpunkt "Einstellungen" --> "Plug-In-Einstellungen"
- "MPEG-Import" anklicken
- Bei "MTS nicht verwenden" einen Haken setzen!
Der Grund soll sein, dass einige MPEG-Importdateien möglicherweise
keine gültigen Zeitstempelinformationen (PTS) liefern. Wie sich
aber herausgestellt hat sind dann Video/Ton nicht mehr synchron.
Im GV-Forum findet man dazu noch folgendes Statement, nicht aber offiziell von GV!.
Zeitlupe/Zeitraffer Die Änderung der Wiedergabegeschwindigkeit erfolgt mit der Funktion "Geschwindigkeit",
am schnellsten zu finden über die Tastenkombination "Alt + E". Das
Vorgehen ist in der PDF-Bedienungsanleitung auf den Seiten 402 - 404
beschrieben. Bei Änderung der Geschwindigkeit auf z.B. 50% des
ursprunglichen Wertes bekommt man eine 2fache Zeitlupe. Irgendwann
aber wird Ruckeln sichtbar, weil EDIUS Neo bei dieser
Geschwindigkeitsänderung lediglich mit einer Frameverdoppelung arbeitet
und dann jeweils einen Augenblick lang z.B. zwei Frames in identischer
Bewegungsphase auf dem Bildschirm stehen und genau das empfindet man
als Wiedergaberuckler. Es gibt allerdings auch bessere Verfahren aus
dem Freewarebereich, z.B.: AviSynth MSU Frame Rate Conversion Filter Mein persönlicher Favorit für die Zeitlupenerstellung bleibt weiterhin das hier vorhandene Premiere
Pro CS3 aus dem Jahre 2007 bei Progressivmaterial mit der Methode
"Pixelbewegung". Dort werden angezeigte Frames nicht nur
einfach verdoppelt oder ein
neues Frame mit vorhandenen Frames überblendet, sondern neue
Frames erstellt durch Analyse der Pixelbewegung in benachbarte Frames
und durch Erstellen von geeigneten Bewegungsvektoren. Ein Test von mir mit MVTools. Was dem Hobby-Profi in EDIUS Neo V3 noch fehlt:
Meßwerkzeuge wie Vectorscope oder Waveform Monitor gibt es erst in der
großen EDIUS Version. Ein Audio Lifemischer fehlt ebenfalls.
Die Normalisierung von Audios kann man in EDIUS Neo nicht
realisieren. Eine Funktion zum Beschleunigen und Abbremsen
ist nicht vorhanden. Authoren und Brennen von AVCHD-DVDs aus
direkt aus EDIUS Neo heraus ist nicht möglich. Die Profi-Version EDIUS
6 beinhaltet bereits diese Funktionen und noch viel mehr, was der
Hobby-Profi jedoch weniger nutzen wird. Informieren mann man sich über
die Aussstattung sehr gut auf dieser Homepage. Support: Bei meinem Lieferanten magic multi media bekommt man nur für EDIUS 6 umfassenden Support. Für EDIUS Neo 3 bekommt man dagegen nur den Basissupport.
Link zum Grass Valley Forum: hier klicken! Updates: Im
Dezember 2011 gab es von Grass Valay für registrierte Anwender das
EN-Update V. 3.05. Ebenso sind neue ProDAD Mercalli-Updates verfügbar. Neues Mercalli-Update für EDIUS Neo ist am 11.01.2012 verfügbar, siehe History.
Fazit:
EDIUS Neo hat sich zu einem kompletten Videoschnittprogramm
seit Beginn meiner Nutzung im Jahre 2008 entwickelt. Die
Grundfunktionen sind vorhanden, ich würde mir allerdings noch zusätzlih
eine VirtualDuv-Schnittstelle dazu wünschen, auch die direkte
Installationsmöglichkeit des Neat Video Pro Plug-in. Insgesamt
ist aber Edius Neo ein gutes Videoschnittprogramm für den soliden und sehr stabilen
"Geradeausschnitt" also die eigentliche Editing-Aufgabe, mit
herausragenden Echtzeitabspielfähigkeiten Dank HQ-AVI Videoformat und
RAM-Echtzeitpuffer. Sehr gut die
Multirenderingfähigkeit
ohne bemerkbaren Bildqualitätsverlust bei Mehrfachrendering. Genau dies
war mir wichtig bei der Anschaffung dieses Programmes. Man erhält
ferner vorzügliche neue Codec auf das System, die der creative Videofan
vielfältig einsetzen kann. Ein Export in Adobe Flash oder MPEG4(M2TS)
ist direkt von der Timeline aus leider nicht möglich. Import-Presets für 1080p50/60 Projekte sind nun vorhanden. Der Layouter kennt jetzt alles drei räumliche Achsen, X,Y und Z, d.h. auch Drehungen sind nun möglich zum Ausgleich von einem schief aufgenommenen Horizont zum Beispiel. Jetzt ist auch eine sehr gute vollauflösende Vorschau ohne Zusatzkarte auf dem zweiten Monitor möglich. BDs können nun auch mit Motion-Menüs gebrannt werden. Auch ein Audio-Mixer ist nun vorhanden, leider kein Lifemischer. In der von mir genutzen Video-ARGE (Arbeitsgemeinschaft)
mit Video de luxe und VirtualDub habe ich die Möglichkeit in
eintsprechenden Workflows alle meine Bearbeitungswünsche für
Progressiv- und Interlaced-Videos mit einem perfekten Ergebnis zu
realisieren. Linksammlung:
Bruno Peter Hennek,
26. Mai 2008, 30.Dezember 2011

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diese wird aber in der Regel gern erteilt
Anfragen
bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.
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