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am 06.01.2001

 

DVD, nahe am Original

In vielen Videoschnitt-Foren sind regelrechte Encoderkriege um den besten Encoder bzw. um die beste Encodereinstellung in den Zeiten der SVCD ausgefochten worden, bis dann endlich DVD-Brenner erschwinglich geworden sind und durch die Zunahme der Bitrate, die Qualität des heimischen Videos sprunghaft angestiegen ist. Gleichzeitig sind natürlich auch höherwertigere Encoder auf den Markt geworfen worden. Nachfolgend will ich mich nur noch ein wenig über die Encodierung von AVI-Material in MPEG2 kompatibel zu DVD auslassen. Die SVCD hat eigentlich nie so richtig zufriedenstellende Qualität geliefert, außer man hat darauf den sündteuren Canopus Procoder für 448 €uro angesetzt.

Das Ausgangsmaterial entscheidet

Das Ausgangsmaterial wird sehr stark mit sog. MPEG-Encodern (Hard- oder Softwareencoder) komprimiert. Logisch, dass die Qualität nicht mehr zu 100% dem Ausgangsmaterial entsprechen kann, weil Informationen bei der Komprimierung verloren gehen.

Allen Erfahrungen nach bekommt man als Endergebnis nur dann beste DVD-Qualität nahe dem DV-Ausgangsmaterial, wenn man auch DV-AVI-Material für die Encodierung verwendet.

DV-Material:

DV-Camcorder --> IEE-1394--> Festplatte

DV-Camcorder --> DV-Storm 2 Videoschnittkarte--> Festplatte

Steht nur Analog-Ausgangsmaterial zu Verfügung, dann ist es besser das Quelmaterial über einen a/d-Wandler laufen zu lassen um einen Digital-Stream auf die Platte zu bekommen. Die a/d-Wandler führen in der Regel Video-Signalkorrekturen bei der Konvertierung durch, was oft klarere, und farbreinere AVIs mit einem besseren Schärfeeindruck führt. Probleme mit Audio-/Video-Synchronisation treten dabei auch kaum auf.

Analog-Material:

Analog-Quelle --> a/d-wandler*--> IEE-1394--> Festplatte

Analog-Quelle --> DV-Storm 2 Videoschnittkarte --> Festplatte

* ein geeigneter Camcorder mit a/d-Wandler oder spezieller a/d-Wandler

Video(*.VOB) aus eigener DVD bearbeiten

Manchmal möchte man Teile der eigenen DVD z.B. für einen Jahreszusammenschnitt nutzen, dann geht man wie folgt vor:

  • Daten (z.B. "VTS_01_1.VOB", "VTS_02_1.VOB") aus dem Verzeichnis "VIDEO_TS" der DVD auf Festplatte ziehen
  • Endung *.VOB in *.MPG ändern mit dem Datei-Explorer
  • Datei *.MPG in ein geeignetes Videoschnittprogrmm ziehen, z.B. EDIUS 2.5 und dort bearbeiten

oder:

  • "Nero Recode" starten
  • "Gesamte DVD zu DVD recodieren" wählen
  • "DVD importieren" klicken und Quelle angeben
  • Zielverzeichnis angeben
  • Endung *.VOB in *.MPG ändern mit dem Datei-Explorer
  • Datei *.MPG in ein geeignetes Videoschnittprogrmm ziehen, z.B. EDIUS 2.5 und dort bearbeiten

Neuerdings kann Studio 9.4 von Pinnacle ebenfalls VOB-Files einlesen.

Wie man z.B. mit einem sog. MPEG-Transportstream vom Digital-Satelliten-TV (DVB-S) umgeht, kann man hier nachlesen.

Beste Encodereinstellungen

Diese Frage wird von Anfängern sehr oft gestellt...
Wenn es eine beste Einstellung geben würde, dann würde man keine Einstellmöglichkeiten in den Encoder-Settings benötigen. Nein, es hängt immer davon ab, welches Ausgangsmaterial encodiert werden soll, statisches, dynamisches oder mit viel feinen Strukturen.

Man kann aber mit einem simplen DV-Testvideos mit einer Laufzeit von einer Minute eine optimierte Einstellung für jeden Encoder herausfinden, die man dann auch in den meisten Fällen einsetzen kann.

Nebenstehend mal ein paar Bilder aus meinem privaten Test-Video (AVI).

Aktuell verwendete MPEG-Encoder

    1. Canopus Procoder Express for EDIUS oder Standalone
    2. Canopus HW-MPEG-Hardwareencoder auf der Videoschnittkarte DV-Storm 2 von Canopus
    3. MainConcept-Encoder in Adobe Premiere Pro 1.5
    4. MainConcept-Encoder 1.5.1

Auf dem Notebook kommt es noch vor, dass ich dort den Encoder von Pinnacle Studio 9 einsetze (bei höheren Bitraten ebenfalls sehr gut!) oder gar mal noch zu dem meiner Meinung nach etwas veralteten Ligos GoMotion Encoder (von mir mal ausführlich getestet!) in Video de Luxe 2003/2004 greife. Neuerdings kann nach einem Update auch der MPEG-Encoder in Uleads MediaStudio Pro 7 etwas mehr mit 2Pass-VBR leisten.

Im Test mit drei Encodern (CCE, TMPGEnc, Procoder Express) hat der Canopus ProcoderExpress den ersten Platz belegt.

Canopus HW-MPEG-Hardwareencoder:

Man kann hiermit in CBR = kosntante Bitratte oder 1Pass-VBR = variable Bitrate in MPEgs encodieren.

Canopus Procoder Express und MainConcept-Encoder in P-Pro 1.5:

Mit den beiden Softwareencodern kann man auch in 2Pass-VBR = variable Bitrate in zwei Durchgängen encodieren. Zwar kann man bei diesem Encoder nicht in die GOP-Struktur eingreifen, die Presets bringen aber schon von Haus aus bestmögliche Qualität.

Sehr empfehlenswert ist der Procoder Express von Canopus, der nur 63 €uro kostet und auch als Media-Converter dient. Die Bedienführung ist leider nur in englisch.

Mit dem ProCoder Express nach Fields Encoden

Der Canopus Procoder Express ist in der Lage nach Fields und nicht wie üblich nach Frames zu konvertieren.

Diese Methode bringt in der Regel eine deutlich höhere Schärfe bei Interlaced Quellen.

Der PCE unterstützt diese Methode nicht offiziell, sondern muss über versteckte Einstellungen genutzt werden.

In einem ersten Schritt werden alle Einstellungen vorgenommen wie gewohnt. Nur das für die Halbbildreihenfolge für die Fieldorder des Zielmediums immer Upper/Top Field First festgelegt wird.

Das Video wie gewohnt encoden.

Anschließend wird die History Datei die im XML-Format vorliegt editiert.

Unter Windows XP findet man diese Datei unter dem Pfad: "C:\Dokumente und Einstellungen\{Username}\Anwendungsdaten\Canopus\Procoder Express\History"

Die *.XML Datei mit einem Editor seiner Wahl öffnen und den Eintrag picture_structure.DWD suchen. Den Eintrag auf picture_structure.DWD="0" setzen und speichern.

Es ist auch sinnvoll unter Header Name in der XML Datei einen eigenständigen Namen zu vergeben. um später einfacher das Profil erneut aufzurufen.

Nach die Änderungen der History Datei voillzogen wurden, den PCE erneut starten. Alle Einstellungen wie gewohnt vollziehenund die Option [20] Select a previos history setting wählen, um unseren editierten History Eintrag zu benutzen. Die Restlichen Einstellungen wurden von der History übernommen, so das direkt zum Encoden weiter gegangen werden kann.

Quelle

Ausgezeichnet in der Bildqualität und auch schnell  ist auch der MainConcept Encoder 1.5.1, mit diesem kann man auch in mpeg-HD encoden. Habe diesen Encoder bei einer Verlosung von slashCAM gewonnen.

Wer sich den 448 €uro teuren Procoder 2 von Canopus leisten kann, den kann man dazu nur beglückwünschen, da es sich hierbei wohl um einen absoluten Spitzen-Encoder auf dem Markt handelt, nach dem was man so liest.

GOP - Group of Pictures:

In einer MPEG-Datei sind nach dem Encoding nur noch wenige ganze Bilder und zusätzlich Bilder mit Referenzinformationen enthalten. Dadurch kommt eine starke Komprimierung der ursprünglichen AVI-Datei zustande.

  • I-Bilder : Referenz-Frame
  • P-Bilder: Referenz von I-Frames
  • B-Bilder: Referenz von I- und P-Frames

Die gesamte Sequenz von I zu I-Bild nennt man GOP (Group of Pictures), d. h eine Gruppe von Bildern. Schnitte in einer MPEG-Datei oder Kapitel kann man nur an I-Bildern anlegen.

Wenn Videoschnittprogramme immer nur an den I-Frames Schnitte erlauben, dann ist mit diesen Programmen meist auch Smart-Rendering möglich, d.h. ein Rendering ohne Neuencodierung.

Zunehmend kommen Videoschnittprogramme auf den Markt, die bildgenau eine MPEG-Datei schneiden können. In diesem Fall erfolgt davor eine Entkomprimierung der GOP. Dies hat zu Folge, dass bei diesen Videoschnittprogrammen kein Smart-Rendering möglich ist und die Datei komplett neu encodiert wird.

Bitratenwahl für selbsterstellte DVDs

Zwar sieht die Norm vor, dass für DVDs Bitrate von 9000 kbits/sec zulässig sind, davon muss man aber noch z.B. 384 kbits/sec für den AC3 Ton abziehen, so dass 8616 als max. Wert für Video-Encodierung übrig bleiben. Verschiedene MPEG-Encoder neigen dazu, dass sie über den eingestellten Wert Peaks erzeugen, die dann je nach Player zum stottern beim Abspielen führen. Der DVD-Player kann ebenfalls eine obere Grenze setzen, wie mein älterer Pioneer DV-535 (Mai 2001) z.B., der noch bis 8000 kbits/sec einwandfrei selbsterstellte DVDs abspielen kann. Durch Tests habe ich dann herausbekommen, dass die max. Videobitrate von 7800 kbits/sec in diesem Fall nicht überschritten werden darf.

Es sollte ferner keine Bitrate unter 4000 kbits/sec für die Videoencodierung verwendet werden, weil darunter Unschärfe und Block-Artefakte entstehen können oder eine Moskito-Bildung das Ergebnis stört. Beim Testvergleich von Videoencodern trennt sich bei einer Bitrate von 4000 kbits/sec die Spreu vom Weizen, bei höchsten Bitraten sind die Unterschiede dagegen nicht sehr groß. Eine zu kleine Bitrate kann einen DVD-Player ebenfalls zu einer stockenden Wiedergabe bringen.

Zu beachten ist, dass bei Interlaced-Material, also DV-Material der Encoder auf [unterres Halbbild] zuerst einzustellen ist.

Die Average-Bitrate ist die Durchschnittliche Bitrate mit der ein Video encodiert werden soll. In meinem Fall habe ich mich auf 6500 kbits/sec festgelegt. Unter 6000 kbits/sec würde ich nie gehen.

Soweit noch Zusatzeinstellungen in den Settings des Encoders möglich sind, sollte noch folgendes berücksichtigt werden:

  • abhängig vom Player ist VBV auf 112* bis 224 zu setzen
  • Audio mindestens auf 128, besser 192 oder 224
  • DCT (Using floating point) sollte gesetzt sein

* manche ältere Player stottern bei diesem Wert!

Zusammenfassung VBR-2Pass-Encoding:

  • Nominale max. Bitrate: 7800 kbits/sec
  • Average Bitrate: 6500 kbits/sec
  • Minimale Bitrate: 4000 kbits/sec

Zusammenfassung CBR-Encoding:

  • Nominale max. Bitrate: 7800 kbits/sec

Wie schon erwähnt, sind es meine persönlichen Einstellungen, die es sicherstellen, dass meine DVDs auch noch auf älteren DVD-Playern abspielbar sind!

Nachtrag Dezember 2005:

Nach dem ich mir Ende 2005 einen Full-HD-TV mit zusätzlichem HDMI-DVD-Player anschaffen konnte und das 16:9-Bild jetzt zwei mal größer ist in der Fläche mit 6mal mehr Bildpunkten für einen PAL-TV-Bildpunkt im Vergleich mit dem Letterboxed 16:9-Bild des alten 4:3 Fernsehers, gehe ich mit der max. nominalen Bitrate jetzt auf 8500 kbits/sec hoch für MPEG2-Dateien aus SD-Material.

Grobe Berechnung der Bitrate für eine DVD:

Videobitrate [Mbits/sec] = (600/T) - A

T = Laufzeit des Videos in Minuten

A = Abzug für Audio = 1,6 Mbits/sec für PCM-Audio oder 0,4 Mbits/sec für AC3-Audio

Brennen von DVDs

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, brenne ich bevorzugt meine DVDs nach dem Authoring mit Uleads Filmbrennerei 2 oder Uleads PowerTools 1.3, wobei ich keine Neucodierung mehr durch entsprechende Setting in diesen Programmen dort zulasse.

Ich empfehle Tests immer auf einer DVD-RW durchzuführen, damit geht man einfach mit Rohstoffen ressourcenschonender um.

Ein Programm, mit dem man mittlerweile etliche Sachen eines MPEG2 elementary-streams (*.m2v, *.mpv) ohne neues Enkodieren ändern kann.

So kann man zB Werte des sequence-headers ändern und auch Matrizen patchen, tff-flags ändern, User Data entfernen, GOP-flags, pan-scan-info hinzufügen/ändern usw.

Wird ein Traum wahr?

Die technischen Komprimierungsstandards setzte bislang die international anerkannte Motion Picture Expert Group - kurz MPEG genannt. Doch nun will einer das Verfahren von Grund auf revolutionieren. Uwe Prochnow will Videos in Fernsehqualität so komprimieren, dass sie ohne nennenswerten Qualitätsverlust durch jede gewöhnliche Telefonleitung passen. Experten galt dies bisher als unmöglich. Sollte sich Prochnows Vision verwirklichen, würde dies die Übertragung von Videodaten revolutionieren mit nachhaltigen Folgen für den milliardenschweren Markt rund um die MPEG-Lizenzen.

Quelle

allcanview

Hilfsprogramme

Restream

Mit Restream kann man Korrekturen an MPEG-Streams vornehmen, z.B. die Fieldfolge ändern bei Wiedergabestörungen.

Das Programm ist zB gut:

  • zum Auflösung & Bitrate patchen (von DVB-streams etwa)
  • wenn DVDMaestro mal beim parsen abbricht (=> seq.end-codes entfernen)
  • timecodes anpassen um Synchronisierungsfehler auszubessern
  • streams wieder zu bff patchen, wenn der CCE mal wieder das flag falsch setzt
  • Matrizen einfügen, die bei einem gepatchten CCE v2.5 fehlen.
  • User-Data entfernen (zB SVCD-scan-offsets, oder Producer-strings)
  • Pan-Scan-Info abändern/hinzufügen, sodass man mit einem DVD-Authoringprogramm auch Pan/Scan authoren kann
  • ...

Link zur Homepage

DVDPatcher

Authoringprogramme bemängeln nicht konforme Bitraten, falche Auflösungen etc., die zum Beispiel DVB-Files von Fernsehanstalten oft haben. Hier hilft der kostenlose DVDPatcher eine Korrektur der Header-Daten vorzunehmen.

Nach dem Patchen bekommt der DVD-Player richtige Informationen.

Es kann auch sein, dass VOB-Dateien von selbstgebrannten DVDs nicht die richtigen Headerinformationen haben und deshalb eine Bearbeitung in Videoschnittprogrammen verhindert wird. In diesem Fall muss man lediglich den Header solcher Dateien mit kompatiblen Daten patchen und schon kann man mit solchen Dateien arbeiten.

BitrateViewer

Ein wichtiges Werkzeug zur Analyse von MPEG-Streams ist der BitrateViewer.

Bild: 2Pass-VBR; Greece-Projekt von Canopus
mit Bitrate Peak/Average von 8277/ 6348 und
Quantisierungslevel Peak/Average von 6,2/2,88,
Encodiert mit Procoder Express for EDIUS

Link zur Homepage

MPEG-Inspector

MI, der MPEG-Inspector  ist ein Werkzeug zur Analyse von MPEG Dateien. Seine Nutzung kann Zeit und Ärger ersparen, weil man Probleme selbst oder mit Hilfe von sachkundigeren Partnern in Foren erkennen und beseitigen kann

Mein ganz besonderer Dank für dieses wichtige Tool gilt: Ingolf Zielinski, Jürgen Röttges, Harald Keipert!

Homepage

Analyse der GOP-Struktur mit dem MPEG-Stream Explorer

Die MPEG2-GOP-Strukturen, die Reihenfolge der Frames sowie jeder einzelne Frame (unterhalb des Datenfeldes) lassen sich mit dem Tool Moonlight MPEG Stream Explorer sichtbar machen:

Es lassen sich alle Frames vom ersten bis zum letzten ansehen. Ein Klick auf eine der Säulen im oberen Fenster genügt hierbei und sofort kann man unterhalb das Frame kontroliieren.

Ferner erkennt man sehr schnell ob die GOP-Struktur in Ordnung ist und ob die GOPs geschlossen sind.

Fehlende Frames in der GOP-Struktur deuten darauf hin, dass Bild und Ton im Clip asynchron sein werden.

Ferner erkennt man welche Frames eine Bitrate über nominal haben.

Quelle

Differenzbild-Analyse:

Was man auf dem folgenden Bild sieht, ist die Differenz zwischen AVI und MPEG, der Encoder hinterlässt sozusagen eine "Umweltverschmutzung" in diesem Bild. Macht man ein Differenzbild von AVI zu AVI, dann entsteht eine ideal graue Fläche.

Um den Test durchführen zu können, muss man mit einem 2-Spur-Programm arbeiten. Das Originalvideo (AVI) wird in die Spur 1 gestellt und mit einem Filter invertiert. Darüber wird bildgenau das MPEG-Video gelegt und zu 50% überblendet(Deckkraft herabgesetzt!) und dann ein Differenzclip als AVI-Typ2 herauscodiert. Legt man nun diesen Differenzclip in ein neues Projekt und hebt den Kontrast um 50% an, dann kann man Einzelframes zum Vergleich ziehen, wie oben dargestellt. Man kann nun Vergleiche mit verschiedenen Mpeg-Encodern durchführen, systembedingte Fehler wirken sich auf die Tests gleich aus, wenn man den hier beschriebenen Weg einhält, jedoch wird so auf jeden Fall ein Vergleich unter identischen Bedingungen möglich!

Andere Info über Differentbild-Analyse

Fritz Framalyzer

Ein neues Tool von Josef Kirner ist im entstehen, mit dem ein Originalvideo mit dem encodeten Video Frame für Frame vergleicht und als Ergebnis einen durchschnittlichen Index liefert.

Alle Kombinationen können analysiert werden (AVI vs. AVI, AVI vs. MPEG 2, MPEG 2 vs. MPEG 2). Die zu analysierenden Clips können in beliebiger Reihenfolge geladen werden. AVI-Dateien mit MS- oder MC-Header funktionieren nicht mit dem Programm. Momentan geht nur Canopus und Huffyuv. 

Quelle

TMPGEnc 12a

Dies war der erste MPEG-Enocder mit dem sich Massen von Video-Hobbyisten beschäftigt haben (Freeware!) und ihre ersten VCD, SVCD und DVD encodiert haben.

TMPGEnc ist aber nicht nur ein Encoder, sondern ein ganzes Tool-Paket mit verschiedenen auch heute noch wichtigen Werkzeugen. Man kann z.B. einen groben MPEG-Schnitt durchführen, Einzelbilder speichern oder MPEG-Files demuxen und wieder muxen bei Asynchronitäten von Bild/Audio.

Den Download für die uneingeschränkte Version 12a gibt es hier.

Den Patch für die englische Sprachversion sollte man ebenfalls herunterladen.

Erprobte Einstellungen sind hier zu finden.

Immer schon hat zwar TMPGEnc gute Encodierergebnisse geliefert, hat andererseits aber immer auch sehr langsam und vorschtig gearbeitet. Geduld war/ist angesagt.

Für neue Versionen muß man eine Lizenzgebühr zahlen.

Homepage mit Verkaufsversionen

PowerBit

Das kostenlose Tool PowerBit berechnet die verfügbare Bitrate zur DVD-Erstellung. Anhand von Angaben wie Filmlänge, Tonspuren und deren kps-Rate sowie Zusatzmaterial werden der freie Speicherplatz für den Film sowie die empfohlene Bitrate für das Videomaterial angezeigt.

Der Platzbedarf für das Zusatzmaterial für Menüs, Hintergrundmusik und evtl. Infos muss davor abgeschätzt werden.

Homepage dazu

TReX 1.7.4 als Media-Converter

Mit diesem Programm, welches nicht mehr weiter entwickelt wird (Entwickler verstorben!), kann man verschiedene Video- und Audioformate in andere Formate wandeln. In der letzten Version ist der MPEG-Encoder verbessert worden, die Videos werden schärfer. Die Handhabung des Programmes ist äußerst einfach.

Um VOB-Dateien von selbstgebrannten DVDs in in andere Dateiformate zu wandeln gehe ich wie folgt vor:

  • VOB-Datei auf Festplatte kopieren
  • Endung von *.vob in *.mpg ändern
  • TRex aufrufen
  • Mit Add die *.mpg-Datei hinzufügen
  • Mit [> AVI DV] z.B. die Datei wandeln

Auf dieser Homepage findet man auch Tipps, wie man den Formatwandler auch für MP3 und MPEG4 erweitern kann.

Download TReX 1.7.4

Windows Media Encoder

Von allen möglichen Quellen können Windows Media Dateitypen (ASF, WMA und WMV) mit diesem kostenlosen Encoder erzeugt werden.

Sehr gut können damit auch Video-Streming Dateien für Homepageseiten esrtellt werden. Die Dateien können mit dem MS MediaPlayer abgespielt werden.

Mit dem Windows Media Encoder 9 kann man auch hochauflösende wmvHD-dateien erstellen. Man kann dort z.B. anamophes 16:9 DV-Materaila laden und dieses auf die hohe wmvHd-Auflösung "aufblasen".

Download

RealProducer 10 Basic

RealProducer Basic (jetzt Helix Producer) ermöglicht ihnen, Streaming Internet Videos für den RealOne / Real Player 9/10 zu komprimieren (RM oder RAM Dateien).

Die erstellten Video-Streming Dateien sind für Homepageseiten geeignet. Sie werden mit der Real-Player abgespielt.

Download

Mit ProjectX MPEG-Dateien lauffähig machen

ProjectX ist ein Demuxer!

Bei digitalen TV/HDTV-Aufnahme mit DVB-T, DBV-S oder DVB-C fallen keine herkömmlichen AVI- oder MPEG-Dateien an, sondern Transport-Streams. Diesen müssen zunächst mit einem Tool wie ProjectX konvertiert werden, bevor der Mitschnitt auf DVD gebrannt wird. Das Tool kommt mit den meisten Aufnahmeformaten zurecht. Nach der Auswahl einer Filmdatei trennt es die Video- von der Tonspur, beseitigt Lücken im Datenstrom und synchronisiert die Spuren wieder.

M2P, PVA,TS und PS sind nur verschiedene "MPEG-Umschläge" für den gleichen Inhalt. Diese "Umschlägen" sind unterschiedlich gut korrigierbar. Vom Entwickler von ProjectX wird empfohlen das PVA Format generell nur bei älterer (>2 Jahre) Hardware von Technotrend/Siemens/Hauppauge empfohlen. Aktuell ist MPG, besser TS zu wählen. Weiterhin hat das TS-Format gegenüber PVA den Vorteil, dass man beim Abspielen Spulen und Springen kann, bei PVA geht dies normalerweise nicht.

ProjectX bekommt man z.B. hier.

Diese Datei habe ich z.B. auf Laufwerk D:\Programme\ProjectX-Germany entpackt

Bevor man jedoch irgendeine Datei aus dem entpackten Verzeichnis startet, ist ein Verzeichnis auf c:\Programme\Java anzulegen.

Jetzt muss man sich noch die Datei:

Java-Plattform heruntergeladen werden:

von hier und diese in das auf "c" eben angelegte Java-Verzeichnis installiert werden.

Wenn man jetzt aus dem Programmverzeichnis von ProjectX die Datei ProjectX.jar startet, dann geht der oben angegebene Bildschirm auf und man kann mit ProjectX nach Zustimmung zu den Lizenzbedingungen beginnen.

Muxen muss man mit anderen Programmen, z.B. mit "ImagoMuxer" den man hier herunterladen kann.

Homepage mit Beschreibung zu ProjectX

Super-Universalkonverter

Der neue Freeware Universalkonverter wandelt komfortabel viele gängigen Audio- und Videodateien um.

Homepage mit Beschreibung

Verschiedene Links:

Encodertest

Encodertest mit Test-AVI

Encodertest

Neu: Encoder Blindtest

Test mit der Analyse-Software JNDmetrix-IQ

Uni Hannover mit Studienarbeit


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Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.