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Videoschnitt stabil und schnell
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i7-870
Videoschnittcomputer
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Quantensprung für das Jahr 2010 mit W7-64Bit und einem Power-PC
Mein
letzter
Selbstbau-VPC leistete mir 2 1/2 Jahre lang treue Dienste. Bis auf
einen
Festplattenausfall hatte ich keine Probleme damit. Nachfolgend
beschreibe ich
den Bau meines ersten 64Bit-Rechners für den Videoschnitt unter W7
Home Premium den ich im Dezember 2009 durchführte.
Seit
Oktober 2009 verfüge ich über Windows 7-64-Bit Home Premium,
auch über
Videoschnittprogramme wie z.B. Pinnacle Studio 14 HD, EDIUS Neo 2.5
Booster und
PowerDirector 8 Ultra die unter einem 64Bit-Betriebssystem laufen und
dort
zumindest auf mehr RAM-Speicher zurückgreifen können.
Premiere Pro CS3 verrichtet ebenfalls die zugewiesenen Aufgaben auf dem
64Bit-Betriebssystem. Die Leistungsgrenzen meines alten Q6600-VPC habe
ich hier
ausgelotet, siehe auch hier.
Um da nicht zu schnell in einen
Performance-Engpass mit neuen Kamera-Videoformaten (z.B. Full-HD/50p - Videokamera) zu geraten, habe ich mir einen Videoschnitt-PC
auf Basis des Intel i7-870 selbst gebaut. Bei
der Auswahl des Intel i7-870 für meinen neuen leistungsstärkeren
Videoschnitt-PC habe ich mich auch von Tests nach /1/ leiten lassen, auch unter
Kostengesichtspunkten mit der Entscheidung zu Gunsten der i7-8er Baureihe und
zum Nachteil für die i7-9er Baureihe von Intel. Es
nützt ja nichts, wenn man bei dem Prozessor vielleicht 200 Euro
spart und in einem Jahr schon wieder ein neuer PC fällig wird
wegen neuer Videoformate. Die Anschaffung eines neuen PCs ist dann
deutlich kostspieliger als der Aufpreis auf den i7-870 Prozessor!
Die Intel-Prozessoren
haben sich seit meinem alten Q6600 weiter entwickelt, nun mit vier echten
Kernen, unter Hyperthreading (zu- und abschaltbar) sogar mit acht Kernen. Mir
ist nach Studium der Tests jedoch auch klar geworden, dass Hyperthreading bei
bestimmten Programmen die Performance sogar schwächen kann. Hier muss man also
genauer hinsehen in wie weit es sinnvoll ist Hyperthreading zuzuschalten. Der
i7-750 dagegen kann nicht mit Hyperthreading betrieben werden. Der deutlich
günstigere i7-860 erschien mir von der Standardleistung her nicht
leistungsstark genug, habe deshalb den überhöhten Preis des i7-870 akzeptiert
vor allem im Hinblick auf die von mir beabsichtigte Prozessor-Übertaktung.
Im
jetzt korrekt funktionierenden Turbomodus des Intel-Prozessors werden
bei nur
wenig höherer Stromaufnahme wichtige ältere Programme besser
unterstützt. Der
Turbomodus ersetzt nicht eine Übertaktung, er sorgt lediglich
dafür, dass 1-2
Kerne hochgeregelt werden, wenn die anderen nicht ausgelastet sind.
Will man allerdings der i7-870 übertaktet betreiben, muss zum
Schutz des
Prozessors vor Überhitzung der Turbomodus abgeschaltet werden. Der
Core i7-870 kann
in den meisten Fällen sogar
mit dem Core i7 975 mithalten, ob übertaktet oder mit
Standard-Takt ist dabei vollkommen egal
ergaben Tests siehe /1/.
Der von mir gewählte
Intel-Prozessor i7-870 mit 4x2933 MHz zieht ferner weniger Strom als ein
Prozessor aus der i7-9er Baureihe, er wird deshalb auch nicht zu warm bei
Betrieb ohne Wasserkühlung, ein guter CPU-Lüfter ist aber Pflicht. Das nötige P55-Mainbord und die
DDR3-1333 Speicher sind ferner für die 8er-Baureihe kostengünstiger als die
für die 9er-Baureihe beschaffbar, was sehr angenehm ist.
Was den Speicherausbau angeht, genügen mir 8GB RAM,
da ich praktisch nie den PC mit parallel laufenden Programmen arbeiten
lasse die selbst einen hohen Speichernutzungsgrad (siehe
Videoschnittprogramm-Spezifikation!) hätten.
Meine Videoschnittprogramme nutzen im Einzelbetrieb samt
Betriebssystem diese 8GB nie aus. Oft kommt es bei mir aber vor,
dass mit dem Videoschnittprogramm eine finale Videodatei mit hoher
Prozessorlast herausrendert und ich gleichzeitig z.B. mit PhotoImpact
oder GIMP Bilder bearbeite und dazu noch online mit dem Internet
verbunden bin. Dafür wird aber die Speichermenge von 8GB ebenfalls
nicht aufgebraucht, eher schon ist hierfür hauptsächlich der
Prozessor gefordert und der liefert bei diesem PC hier ebenfalls genug
Leistung.
Heiß diskutiert wird im Internet die Frage ob man ein Dual-Channel- oder das teurere Tripple-Channel-Mainboard
für den Speicherausbau nehmen sollte. Recherchiert man dazu im
Internet, stellt man fest, dass bisher niemand ein qualifiziertes
praktisches Testergebnis mit einem Videoschnittprogramm vorlegen
konnte welches gezeigt hätte, dass der RAM-Ausbau im
Tripple-Channel-Mainboard eine signifikanten Performance-Vorteil den Videoschnittprogammen bieten
würde. In synthetischen Benchmarks konnte zwar ein
verzögerungsärmerer Bildaufbau mit dem Tripple-Channel
Mainboard/RAM-Ausbau gezeigt werden, nicht aber in signifikanten
Größenordnung für den zu zahlenden Mehrpreis. Für die Performance-Leistung eines PCs
ist immer noch der Prozessor hauptverantwortlich der sich mit der
Decodierung nachfolgender und Encodierung vorhergehender
Videideobilder auseinander setzen muss!.
Vom
Prozessor wird erwartet, dass er im Videoschnittprogramm bei der
Timelinearbeit blitzschnell Verweisen folgt, dutzende Bilder analysiert
und daraus ein vollständiges Gesamt-Videobild zusammenbaut.
Für exzessive Normalanwender reichen 8GB RAM auf einem
Dual-Channel Mainboard unter W7-64Bit völlig aus, so jedenfalls meine eigene Anwendungserfahrung!
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i7-Hardwarekonfiguration:
In diesem
Beitrag habe ich mir längere Zeit Gedanken über Aufrüstung meines
bisherigen Q6600-Videoschnittcomputers
gemacht. Am Ende entschloss ich mich jedoch für einen zukunftsträchtigere
Neubau des folgenden PC unter Verwendung einiger Bauteile aus dem
Q6600-VPC.
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Prozessor: Intel® Core™
i7-870 Prozessor Revision B1
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CPU-Lüfter: Noctua NH-U12P SE2
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Mainbord: GIGABYTE P55A-UD4 mit
W7-Support
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Speicher: Corsair DIMM 8 GB
DDR3-1333 Quad-Kit
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Erste Festplatte: Samsung HD753LJ
750 GB, mit einer W7-64Bit Home Premium und einer separaten
Programm-Partition
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Videoarbeitsfestplatte: Samsung
HD103UJ 1 TB
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Archiv-Festplatte:
Samsung HD103UJ 1 TB im Wechselrahmen
-
Midi-Tower Gehäuse (weiß):
Cooler Master CM 690 PCGH Edition
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Netzteil: Chieftec APS-750C
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Grafikkarte: Zotac GF9800GT ECO
mit 1 GB GDDR3- Speicher mit 256-Bit-Speicher-Schnittstelle für eine
schnelle Datenübertragung zwischen dem GDDR3 Speicher und der GPU zur
Generierung gleichmäßiger Frameraten (bereits vorhanden!)
-
Blu-ray/DVD-Brenner: LG GGW-H20L
(bereits vorhanden!)

Bild: Die neuen Bauteile lieferte
mir ALTERNATE.
Das Gigabyte-Mainboard verfügt
über wichtige Eigenschaften:
Das ist für die Zukunft wichtig!
Zusammenbau:
Von Gigabyte(Mainboard) und
Noctua(CPU-Lüfter) habe ich mir zuerst die ausführlichen deutschsprachigen
Installationsanleitungen runtergeladen. Die zum Board schon beiliegende
deutschsprachige Kurzanleitung ist etwas mager ausgefallen und die Verkabelung
muss absolut korrekt ausgeführt werden.
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Der Einbau der wertvollen i7-870
CPU erfolgte problemlos schnell
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Einen größeren Aufwand hat man
mit dem Einbau des Noctua-CPU-Lüfters (zwei 120mm Silent-Lüfter) per Halteplatte auf der Rückseite
des Mainboards. Das muss man vor dem Board-Einbau machen, im eingebauten
Zustand kommt man da ja nicht mehr hin. Bei meinem alten PC habe ich in der
Befestigungswand des Gehäuses für das Mainboard ein Loch reingesägt, da
ich damals den Skythe Mugen CPU-Lüfter nachträglich eingebaut habe ohne
das Board zu deinstallieren. Insgesamt gefällt mir die Technologie des
Noctua-CPU-Lüfters besser, auch die Befestigung auf dem Board. Ein 5mm
Tropfen der mitgelieferten Wärmeleitpaste NT-H1 genügt um die
Kühlleistung an der Kontaktstelle zur CPU zu verbessern. Auf am
Kühlkörper angebrachte Antivibrationsstreifen habe ich die zwei
mitgelieferten Lüfter mit Halteklammern angebracht. Am CPU_FAN des Boards
sind per Y-Kabel die beiden Lüfter angeschlossen worden. Der eine Lüfter
ist drückend, der andere saugend am Kühlkörper des Noctua angebracht
worden in Richtung des Lüfters der PC-Gehäuse-Luftabsaugung.
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Der Einbau der vier
Corsair-Speicherriegel ging dann wieder problemlos schnell.
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In das Mainboard habe ich nun
das Chieftec-Netzteil mit 140mm Silent-Lüfter
am vorgesehenen
Platz mit vier Schrauben eingebaut.
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Jetzt ist das bestückte
Mainboard in das geräumige
Cooler Master PC-Gehäuse mit zwei 120mm Silent-Lüfter gesetzt und verschraubt worden.
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Zwischendurch habe ich meine
neue Grafikkarte Zotac GF9800GT ECO GeForce 9800 GT GPU von
NVIDIA, 1 GB GDDR3-Speicher für Videoschnittprogramme die mit CUDA-Beschleunigung
arbeiten aus dem alten VPC
ausgebaut, ebenso den Blu-ray Brenner von LG.
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Nun ist die
Zotac-Grafikkarte in den neuen Rechner eingesetzt worden, ebenso der
Blu-ray Brenner und die drei Samsung Festplatten. Entsprechend der
Installationsanleitung sind nun alle nötigen Anschlüsse an
das Mainboard und die Spannungsversorgung hergestellt worden. Vom alten
PC habe ich noch die Videoschnittplatte und die Transfer-Festplatte mit
Videos für Sonys Playstation 3 in den neuen PC mit
rübergenommen, d.h. im neuen PC stecken nun fünf Festplatten.
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Der PC hat auch einen eSATA-Anschluß für externe Geräte (z.B. Festplatten), eSATA
ist schneller als andere Anschlußarten. Künftig werde ich
extern eSATA-Festplatten an Stelle von USB-Festplatten benutzen.
Gigabyte hat leider nur ganze vier
SATA-Anschlußkabel mitgeliefert, das reichte aber zunächst. Die
SATA-Anschlüsse auf dem Motherboard so versteckt angebracht, dass man sie im
PC-Gehäuse kaum erkennen kann, man muss um die Ecke gucken. Das PC-Gehäuse
Cooler Master CM 690 ist schön massiv und schwer aus Blech, da wird im
Betrieb wohl kaum etwas vibrieren. Was schlecht ist, ist der Sitz der
Frontblende, man muss wie ein Ochse an scharfen Kanten ziehen um die Blende vom
Gehäuse weg zu bekommen. Das hätte man auch besser lösen können, Das
Kabelmanagement von Chieftec-Netzteil ist
sehr sinnvoll. Man verlegt nur die Kabel die nötig sind. Ein Satz Kabel für
alle Anschlüsse des Netzgerätes ist mitgeliefert worden.
Somit war der Zusammenbau des neuen
Rechners in wenigen Stunden abgeschossen. Als nicht Fachmann braucht man etwas
länger, da man erst die Installationsanleitungen genauestens studieren muss vor
allem für die Verkabelung.
Betriebssystem-Installation:
Der erste Einschaltest - ohne
Betriebssystem - hat geklappt..., d.h. die Verkabelung und die verbauten
Bauteile sind OK.
Nun noch zwei wichtiges
Award-BIOS-Settings durchgeführt:
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"Memory
Remap Feature" aktivieren, wenn ein 64Bit-Betriebssystem
installiert wird, falls dies bei dem verwendeten Mainboard manuell eingestellt werden muss.
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Den SATA-Controller habe ich in
den AHCI-Modus versetzt, siehe: SATA-Controller
im AHCI-Modus. Dadurch
kann NCQ genutzt werden der Durchsatz der Festplatte erhöht sich
um ca. 7%, z.B. bei bei mehreren parallel arbeitenden Programmen mit
vielen verstreuten Zugriffen.
Wer auch noch W-XP im
Dualbootsystem installieren möchte, der muss zuerst W-XP installieren. Erst
anschließend wird Windows 7 installiert welches W-XP erkennt und sein eigenes
Bootprogramm installiert von dem aus man dann die Möglichkeit hat mit einem der
beiden Betriebssysteme zu starten.
Ich habe
mich für eine reine W7-64Bit
Installation ohne W-XP entschieden, da mein alter PC mit W-XP noch da
ist im
Netzwerk und ich diesen noch weiter nutzen kann. Per Google habe ich
herausgefunden, dass ein 64Bit-System im Cinebench R10 deutlich
schneller arbeitet als das 32Bit-Windows, siehe hier,
siehe auch "Die 64-Bit Frage" in /5/ auf Seite 14-15. Der Cinebench R10
ist schon in der Aussagekraft recht wichtig, da hier die die
Visualisierung von Bildern per Zusammenarbeit zwischen
CPU/RAM/Grafikkarte für die Darstellung auf dem PC-Monitor
per Video-RAM der Grafikkarte getestet wird. Ob die verwendeten
Programme das am Ende nutzen können, kommt darauf ob es sich schon
um eine programmierte 64-Bit Applikation handelt. Die 64-Bit
Applikationen laufen schneller, da der Prozessor bei einem 64-Bit
System zweimal soviele Bits in einem Anlauf verarbeiten kann als es bei
einem 32-Bit System der Fall ist. Um das nutzen zu können braucht
man aber Applikationen die für 64Bit-Betriebssysteme programmiert
sind.
Nach der Installation sind
dann die Partitionen angelegt
und Laufwerksbuchstaben vergeben worden. Wie schon immer ist AntiVir
auf meinem
PC installiert worden, diesmal die Voll- und nicht Freewareversion. Es
folgte
nun die Installation des derzeit aktuellsten Zotac-Grafikkartentreibers
in der
W7-64Bit Version. Windows LiveMail habe ich als Mailprogramm
eingerichtet, es dient als Ersatz für das frühere Outlook
Express. Mein altes Frontpage ließ sich nicht mehr installieren,
als Ersatz wähle ich die Freeware Nvu.
Nun sind die zuerst benötigten
Programme installiert worden, auch die Hilfsprogramme von der mitgelieferten
Gigabyte-Disc zum Mainboard.
Die
Videoschnittprogramme Premiere Pro CS3, Studio 14 UC, EDIUS Neo 2.5
Booster und PowerDirector 8 Ultra laufen auch unter dem 64Bit-Windows
7, ebenso PhotoImpact X3, IrfanView, ImgBurn und OpenOffice.
Gestaunt habe ich, dass auch mein altes Ulead COOL 3D Production Studio
auch auf diesem PC noch läuft.
Den Ordner "Eigene Documente" habe ich von C:\ auf meine Archiv-Festplatte verschoben.
Nach der Installation aller Gerätetreiber und Programme führte ich nun noch einen Test mit dem Programm DPC Latency Cheker
durch um zu überprüfen ob irgendwelche Treiber oder Programme
(speziell im Hintergrund in einer Schleife laufende Programme wie z.B.
Virenschutz) im Falle Audio und Video zu Unterbrechungen führen
könnten.

wie zu sehen, habe ich die schöne Meldung bekommen:
"This machine should be able to handle real-time streaming of audio and/or video data without drop-outs."
Hätte
dieser Test zu roten Spitzen zwischendurch geführt, hätte man
Treiber oder Anwendungen als Verursacher durch einfache Deaktivierung
heraussuchen müssen.
Eine kleine Erklärung dazu findet man hier. Hier ist die Originalbeschreibung zu finden.
Configuration der Prozessorenzahl:

Ruft
man per msconfig über Start/Eingabeanforderung auf, dann gelangt
man per Start/Erweiterte Optionen" zum
Prozessoren-Auswahlmenü. Im Falle älterer Programme kann es
vrteilhaft (ausprobieren!) die Prozessorenzahl zu reduzieren.
Indexierung abschalten:
Im
Leerlauf versucht W7 eine Indexdatenbank für den Suchdienst
aufzubauen. Mich nervt das "Gerödel" der Festplatte während
dieser Aktion. Man kann die Indexierung allerdings auch abschalten
über: die Systemsteuerung, dann System und Sicherheit/Verwaltung/Dienste/Windows Search und hier dann den "Starttyp" auf "Manuell" setzen.
Überprüfung der Gesamtinstallation mit Windows Defender:

Das Ergebnis ist OK, d.h. jetzt schnell ein aktuelles Abbild der Installation anlegen!
Probleme mit der Videokameraerkennung per Firewireanschluß?
Im Digitalschnittforum ist folgender Vorschlag vor einiger Zeit gepostet worden:
- Gerätemanager aufrufen
- IEE 1394 Bereich aufklappen -
Doppelklick auf das Gerät
- Registerkarte "Treiber" wählen
- "Treiber
aktualisieren"
- "Auf dem Computer nach Treibern suchen"
- "Aus einer
Liste von Gerätereibern..."
- "OHCI-Treiber (alt)" o.ä. auswählen - fertig!
Windows 7 bringt intern 3 verschiedene Treiber für die Firewire mit,
einfach einen der beiden anderen probieren.
Videoschnittprogramme mit GPU-Unterstützung:
Um
die GPU nutzen zu können, benötigt man möglichst viel
Speicher auf der Grafikkarte. Ist davon nicht genügend vorhanden,
meldet Pinnacles Studio 14 z.B., dass die GPU-Unterstützung
für die Monitorausgabe in diesem NLE abgeschaltet worden ist
für das Editing von HD-Projekten in 1440x1080 und 1920x1080
Auflösung. In den Projektsettings kann man dann derartige Projekte
auch nicht mehr anlegen. Ein Grafikkarten-Speicherfresser ist z.B. das Aero-Design der
Windows- Benutzeroberfläche, besser ist es das Windows
7-Basis-Design zu verwenden. Das macht GPU-Speicher auf der Grafikkarte
frei für Echtzeitdarstellung der Vorschau in voller Framerate auf
dem Desktopmonitor und Vorschaumonitor. Selbst MOV-Videofiles der Canon
EOS 550 D laufen dann flüssig und ohne Ruckler z.B. mit
drei* Videospuren, zwei davon in der Hauptvideospur als PIP, wobei das
Hintergrundrendering selbstverständlich abgeschaltet war bei
meinem Test.
Hersteller
anderer Videoschnittprogramme, z.B. Adobe, schreiben die Verwendung
bestimmter Grafikkarten zur GPU und CUDA-Unterstützung vor, z.B.
für Premiere Pro CS5. Mehr Informationen dazu gibt es in /8/.
* wie man die dritte Videospur in Pinnacle Studio 14 aktiviert
Wie es mit CUDA und Open GL Unterstützung bei Videoschnitt weiter geht, kann man evtl. unter /9/ abschätzen.
Übertaktung:
Zunächst wird das System mit dem
Smart QuickBoost von Gigabyte ausgiebig ausgetestet, welches werkseitig
folgende Betriebsmodi freischaltet:
-
Default: CPU 2,93 GHz, BCLK
133 MHz
-
Faster: CPU 3,06 GHz, BCLK:
140 MHz
-
Turbo: CPU 3,3 GHz, BCLK 150
MHz
-
Twin Turbo: CPU 3,8 GHz, BCLK
00 MHz
Begleitend
werden per Core Temp
die Temperaturen in den CPU-Core immer wieder in verschiedenen
Belastungssituationen kontrolliert. Im Falle EDIUS Neo 2.5
Booster und dem Encoding einer 50Minuten langen
HQ-AVI-Datei nach MPEG2-HDV sind alle Core zu 100%
ausgelastet worden.

Die max. CPU-Temperatur lag dabei bei ca. 50°C.
Die Encodingzeit war bei ca. 70% der Echtlauzeit des Videos.
Core Temp zeigte an, dass der Prozessor dabei mit einer Frequenz
von 3,14 GHz lief und sich damit automatisch der angeforderten Leistung anpaßte.
Ein manuelles OC
erfolgt evtl. später
wenn mehr Erfahrungen mit dem neuen System vorliegen und ein OC zur
Beschleunigung nötig sein sollte. Aufgrund bisheriger
Arbeitserfahrung ist dieser Schritt allerdings noch nicht
nötig.
Nachtrag von Ende März 2010:
Nun liegen mir genügend Erfahrungen mit diesem Rechner und meinen
Schnittprogrammen sowie unterschiedlichem Videomaterial (darunter auch
mit dem neue H.264-AVC 1080p-50/60 von Panasonic mit 28Mbps
und mit dem H.264-MOV 1080p-25/30 von Canon mit 44 Mbps) vor. Der
Echtzeitschnitt bereitet diesem Rechner keinerlei Probleme!
Das
Default-System arbeitet stabil und fehlerfrei!
Wie sich der i7-870 VPC
gegenüber meinem alten Q6600-VPC schlägt kann man hier
in den ersten beiden Beiträgen nachvollziehen. Im Cinebench R10 erreicht schon der nicht übertaktete i-870 ca. 19073 CB-CPU, bei dem übertakteten Q-6600 waren es 10575 CP-CPU
unter Windows 7. Eine Leistungssteigerung also von 1,8fach bei
der CPU und im Falle Open-GL beträgt der Steigerungsfaktor
1,63fach. Selbst mit dem neuen 1080-50p-Videomaterial von Panasonic macht dieser VPC keine Probleme.
Ich bin mit dem Ergebnis
hochzufrieden!
Kauf-PC MEDION AKOYA P7367 D:
Dieser
PC ist im Februar 2010 für Office-Anwendung und Bildbearbeitung
zum recht günstigen Preis von 699 Euro im Medion-Onlineshop (nicht
bei ALDI!) angeboten worden. Ausgestattet ist der PC mit dem
Intel-Prozessor i5-750 (4x2,66GHz, Hyperthreading nicht
möglich!)), 6GB RAM, einer Nvidia GraKa GF 330 GT mit 768 MB DDR3
RAM sowie Windows 7-64Bit Home Premium.
Im Cinebench R10 erreicht der nicht übertaktete PC i-740 ca. 14005 CB-CPU, bei dem übertakteten Q-6600 waren es 10575 CP-CPU
unter Windows 7-32Bit.
Von mir verwendetes Notebook bei Wohnmobilreisen:
Das Notebook habe ich bereits hier beschrieben. Hier kommt eine T8300 CPU unter Windows Vista-32Bit zum Einsatz mit 2x2,4 GHz.
Im Cinebench R10 erreicht das Notebook gerade mal ca. 4642 CB-CPU.
Für HDV-Schnitt reicht das gerade noch. Für Clips mit dem
H.264-Codec muss man entweder im Proxy-Editing schneiden oder
Intermediate-Files verwenden.
Mittlerweile habe ich das Notebook auf Windows 7 Home Premium (32Bit)
umgestellt, was einen deutlichen Preformanceschub ergab. Nun kann ich
mit Pinnacle Studio 14 HD UC auch die MOV-Files der Canon EOS 550 D
unterwegs flüssig editieren.
Leistungsvergleich mit CINEBENCH R10:

Ob
die verwendeten Videoschnittprogramme tatsächlich die
Leistungsfähigkeit dieser PCs nutzen, hängt ganz davon ab wie
gut das Programm für den jewiligen Prozessor und die Grafikkarte optimiert ist.
Linkliste:
/1/ Intel
i5-750 und i7-870 ähnlicher
Beitrag noch
ein Beitrag PC-Max
/2/ PCGH-Gehäuse
Cooler Master CM 690
/3/ Überlegungen zur PC-Aufrüstung des Q6600-VPC
/4/ Prozessorenausblick 2010
/5/ "theultimate3guide Windows 7
/6/ 64 Bit - Vorteil für die Videobearbeitung?
/7/ Prozessor-Cashes und Speicheranbindung
/8/ Nvidia Whitepaper zur Mercury Engine
/9/ CUDA und Open GL für Videoschnitt
(Intel will auf der CES 2010 Anfang Januar auch seine ersten Notebook-Prozessoren mit integriertem
Grafikkern
vorstellen. Es sind die ersten Mobil-CPUs des Herstellers, die zwei
Prozessorkerne und eine GPU auf einem Chip vereinigen. Im Gegensatz zur CPU ist
der Grafikkern mit der Bezeichnung "Intel HD Graphics" im 45-Nanometer-Verfahren
gefertigt.Mit der integrierten Grafikeinheit soll eine bessere Energieeffizienz erreicht
werden. Den Angaben von Intel zufolge bieten sie ausreichend Leistung für
"Mainstream Gaming" und unterstützen auch Blu-ray-Wiedergabe.
Für den Anschluss von Displays sind Dual-HDMI
und DisplayPort vorgesehen.)
09. Dezember 2009, 09.08.2010
Ihr Bruno Peter Hennek

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Anfragen
bitte an den Verfasser:
Bruno
Peter Hennek.
© 2009
Bruno Peter Hennek
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