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Videoschnitt stabil und schnell
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i7-870
Videoschnittcomputer
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Quantensprung für das Jahr 2010 mit W7-64Bit und einem Power-PC
Mein
letzter
Selbstbau-VPC leistete mir 2 1/2 Jahre lang treue Dienste. Bis auf
einen
Festplattenausfall hatte ich keine Probleme damit. Mit Selbstbau von
Videoschnitt-PCs habe ich schon einige Erfahrungen in der Vergangenheit
(schon im DOS-Zeitalter!) gesammelt, ich lese auch regelmäßig die
nötige Literatur dazu. Nachfolgend
beschreibe ich
den Bau meines ersten 64Bit-Rechners für den Videoschnitt unter W7
Home Premium den ich im Dezember 2009 durchführte. Eine Anmerkung
zur Intels Sandy Bridge des Jahres 2011 findet man am Ende des
folgenden Beitrages.
Seit
Oktober 2009 verfüge ich über Windows 7-64-Bit Home Premium,
auch über
EDIUS Pro 6.5 welches auch unter einem 64Bit-Betriebssystem läuft und
dort
zumindest auf mehr RAM-Speicher zurückgreifen kann.
Das alte Premiere Pro CS3 verrichtet ebenfalls die zugewiesenen Aufgaben auf dem
64Bit-Betriebssystem. Die Leistungsgrenzen meines alten Q6600-VPC habe
ich hier
ausgelotet, siehe auch hier.
Um da nicht zu schnell in einen
Performance-Engpass mit neuen Kamera-Videoformaten zu geraten, habe ich mir einen Videoschnitt-PC
auf Basis des Intel i7-870 selbst gebaut. Bei
der Auswahl des Intel i7-870 für meinen neuen leistungsstärkeren
Videoschnitt-PC habe ich mich auch von Tests nach /1/ leiten lassen, auch unter
Kostengesichtspunkten mit der Entscheidung zu Gunsten der i7-8er Baureihe und
zum Nachteil für die i7-9er Baureihe von Intel. Es
nützt ja nichts, wenn man bei dem Prozessor vielleicht 200 Euro
spart und in einem Jahr schon wieder ein neuer PC fällig wird
wegen neuer Videoformate. Die Anschaffung eines neuen PCs ist dann
deutlich kostspieliger als der Aufpreis auf den i7-870 Prozessor!
Die Intel-Prozessoren
haben sich seit meinem alten Q6600 weiter entwickelt, nun mit vier echten
Kernen, unter Hyperthreading (zu- und abschaltbar) sogar mit acht Kernen. Mir
ist nach Studium der Tests jedoch auch klar geworden, dass Hyperthreading bei
bestimmten Programmen die Performance sogar schwächen kann. Hier muss man also
genauer hinsehen in wie weit es sinnvoll ist Hyperthreading zuzuschalten. Der
i7-750 dagegen kann nicht mit Hyperthreading betrieben werden. Der deutlich
günstigere i7-860 erschien mir von der Standardleistung her nicht
leistungsstark genug, habe deshalb den überhöhten Preis des i7-870 akzeptiert
vor allem im Hinblick auf die von mir beabsichtigte Prozessor-Übertaktung.
Im
jetzt korrekt funktionierenden Turbomodus des Intel-Prozessors werden
bei nur
wenig höherer Stromaufnahme wichtige ältere Programme besser
unterstützt. Der
Turbomodus ersetzt nicht eine Übertaktung, er sorgt lediglich
dafür, dass 1-2
Kerne hochgeregelt werden, wenn die anderen nicht ausgelastet sind.
Will man allerdings der i7-870 übertaktet betreiben, muss zum
Schutz des
Prozessors vor Überhitzung der Turbomodus abgeschaltet werden. Der
Core i7-870 kann
in den meisten Fällen sogar
mit dem Core i7 975 mithalten, ob übertaktet oder mit
Standard-Takt ist dabei vollkommen egal
ergaben Tests siehe /1/.
Der von mir gewählte
Intel-Prozessor i7-870 mit 4x2933 MHz zieht ferner weniger Strom als ein
Prozessor aus der i7-9er Baureihe, er wird deshalb auch nicht zu warm bei
Betrieb ohne Wasserkühlung, ein guter CPU-Lüfter ist aber Pflicht. Das nötige P55-Mainbord und die
DDR3-1333 Speicher sind ferner für die 8er-Baureihe kostengünstiger als die
für die 9er-Baureihe beschaffbar, was sehr angenehm ist.
Was den Speicherausbau angeht, genügen mir 8GB RAM,
da ich praktisch nie den PC mit parallel laufenden Programmen arbeiten
lasse die selbst einen hohen Speichernutzungsgrad (siehe
Videoschnittprogramm-Spezifikation!) hätten.
Meine Videoschnittprogramme nutzen im Einzelbetrieb samt
Betriebssystem diese 8GB nie aus. Oft kommt es bei mir aber vor,
dass mit dem Videoschnittprogramm eine finale Videodatei mit hoher
Prozessorlast herausrendert und ich gleichzeitig z.B. mit PhotoImpact
oder GIMP Bilder bearbeite und dazu noch online mit dem Internet
verbunden bin. Dafür wird aber die Speichermenge von 8GB ebenfalls
nicht aufgebraucht, eher schon ist hierfür hauptsächlich der
Prozessor gefordert und der liefert bei diesem PC hier ebenfalls genug
Leistung.
Heiß diskutiert wird im Internet die Frage ob man ein Dual-Channel- oder das teurere Tripple-Channel-Mainboard
für den Speicherausbau nehmen sollte. Recherchiert man dazu im
Internet, stellt man fest, dass bisher niemand ein qualifiziertes
praktisches Testergebnis mit einem Videoschnittprogramm vorlegen
konnte welches gezeigt hätte, dass der RAM-Ausbau im
Tripple-Channel-Mainboard eine signifikanten Performance-Vorteil den Videoschnittprogammen bieten
würde. In synthetischen Benchmarks konnte zwar ein
verzögerungsärmerer Bildaufbau mit dem Tripple-Channel
Mainboard/RAM-Ausbau gezeigt werden, nicht aber in signifikanten
Größenordnung für den zu zahlenden Mehrpreis. Für die Performance-Leistung eines PCs
ist immer noch der Prozessor hauptverantwortlich der sich mit der
Decodierung nachfolgender und Encodierung vorhergehender
Videideobilder auseinander setzen muss!.
Vom
Prozessor wird erwartet, dass er im Videoschnittprogramm bei der
Timelinearbeit blitzschnell Verweisen folgt, dutzende Bilder analysiert
und daraus ein vollständiges Gesamt-Videobild zusammenbaut.
Für exzessive Normalanwender reichen 8GB RAM auf einem
Dual-Channel Mainboard unter W7-64Bit völlig aus, so jedenfalls meine eigene Anwendungserfahrung! Ich
werde oft per Email gefragt, ob mein hier Ende 2009 konzipierter i7-870
- Videoschnitt-PC für das flüssige Editing mit dem neuen Full-HD 50p
Videomaterial geeignet ist. Meine Antwort dazu lautet:
Für
den flüssigen Schnitt des Nativ-Materials der SD 707 benötigen Sie ein
ganz anderes Leistungskaliber für den Videoschnitt-PC. Informieren
Sie sich doch bitte selbst per Google und Fachhandel (z.B. “inside
multimedia”) welche Leistungsklasse nötig ist um auf der Timeline
ohne Geruckel flüssig editieren zu können mit mehrere Videospuren und
auch mit anspruchsvollen Filtern auf den Clips. Ich bitte also von
Anfragen an mich in dieser Angelegenheit abzusehen. Sollte ich mal mit
Full-HD 50p-Videomaterial arbeiten wollen, dann werde ich mich zur
gegebener Zeit mit der dann nötigen PC-Technik beschäftigen, jetzt aber
nicht!
Nachtrag 01/2013:
Eine interessante neuere Bauteiltabelle findet man hier: Klick!
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Core i7- 870 Hardwarekonfiguration:
In diesem
Beitrag habe ich mir längere Zeit Gedanken über Aufrüstung meines
bisherigen Q6600-Videoschnittcomputers
gemacht. Am Ende entschloss ich mich jedoch für einen zukunftsträchtigere
Neubau des folgenden PC unter Verwendung einiger Bauteile aus dem
Q6600-VPC.
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Prozessor: Intel® Core™
i7-870 Prozessor (4x2,93 GHz) Revision B1 mit vier Hardware-Kernen und Hyperthreading-Betrieb (dann 8 Kerne!)
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CPU-Lüfter: Noctua NH-U12P SE2
-
Mainbord: GIGABYTE P55A-UD4 mit
W7-Support
-
Speicher: Corsair DIMM 8 GB
DDR3-1333 Quad-Kit
-
Erste Festplatte: Samsung HD753LJ
750 GB, mit einer W7-64Bit Home Premium und einer separaten
Programm-Partition
-
Videoquellmaterialfestplatte: Samsung
HD103UJ 1 TB
-
Archiv-Festplatte:
Samsung HD103UJ 1 TB
-
Midi-Tower Gehäuse (weiß):
Cooler Master CM 690 PCGH Edition
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Netzteil: Chieftec APS-750C
-
Grafikkarte: Zotac GF9800GT ECO
mit 1 GB GDDR3- Speicher mit 256-Bit-Speicher-Schnittstelle für eine
schnelle Datenübertragung zwischen dem GDDR3 Speicher und der GPU zur
Generierung gleichmäßiger Frameraten (bereits vorhanden!)
-
Blu-ray/DVD-Brenner: LG GGW-H20L
(bereits vorhanden!) - WinTV-NOVA-HD-S2
PCI-Karte für den Empfang von HD-
und SD-TV Sendungen vom ASTRA-Satellit
auf 19,2°

Bild: Die neuen Bauteile lieferte
mir ALTERNATE.
Das Gigabyte-Mainboard verfügt
über wichtige Eigenschaften:
Später
habe ich noch weitere Archivfestplatten eingebaut, z.B. für Videos die
per Kabelnetzwerk an die Sony PS3 gesendet werden zur Wiedergabe auf
dem HDTV oder für Musik- und Bildersammlungen sowie für Bürodaten.
Platz ist ja in dem Gehäuse genug vorhanden.
Zusammenbau:
Von Gigabyte(Mainboard) und
Noctua(CPU-Lüfter) habe ich mir zuerst die ausführlichen deutschsprachigen
Installationsanleitungen runtergeladen. Die zum Board schon beiliegende
deutschsprachige Kurzanleitung ist etwas mager ausgefallen und die Verkabelung
muss absolut korrekt ausgeführt werden.
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Der Einbau der wertvollen i7-870
CPU erfolgte problemlos schnell
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Einen größeren Aufwand hat man
mit dem Einbau des Noctua-CPU-Lüfters (zwei 120mm Silent-Lüfter) per Halteplatte auf der Rückseite
des Mainboards. Das muss man vor dem Board-Einbau machen, im eingebauten
Zustand kommt man da ja nicht mehr hin. Bei meinem alten PC habe ich in der
Befestigungswand des Gehäuses für das Mainboard ein Loch reingesägt, da
ich damals den Skythe Mugen CPU-Lüfter nachträglich eingebaut habe ohne
das Board zu deinstallieren. Insgesamt gefällt mir die Technologie des
Noctua-CPU-Lüfters besser, auch die Befestigung auf dem Board. Ein 5mm
Tropfen der mitgelieferten Wärmeleitpaste NT-H1 genügt um die
Kühlleistung an der Kontaktstelle zur CPU zu verbessern. Auf am
Kühlkörper angebrachte Antivibrationsstreifen habe ich die zwei
mitgelieferten Lüfter mit Halteklammern angebracht. Am CPU_FAN des Boards
sind per Y-Kabel die beiden Lüfter angeschlossen worden. Der eine Lüfter
ist drückend, der andere saugend am Kühlkörper des Noctua angebracht
worden in Richtung des Lüfters der PC-Gehäuse-Luftabsaugung.
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Der Einbau der vier
Corsair-Speicherriegel ging dann wieder problemlos schnell.
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In das Mainboard habe ich nun
das Chieftec-Netzteil mit 140mm Silent-Lüfter
am vorgesehenen
Platz mit vier Schrauben eingebaut.
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Jetzt ist das bestückte
Mainboard in das geräumige
Cooler Master PC-Gehäuse mit zwei 120mm Silent-Lüfter gesetzt und verschraubt worden.
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Zwischendurch habe ich meine
neue Grafikkarte Zotac GF9800GT ECO GeForce 9800 GT GPU von
NVIDIA, 1 GB GDDR3-Speicher für Videoschnittprogramme die mit CUDA-Beschleunigung
arbeiten aus dem alten VPC
ausgebaut, ebenso den Blu-ray Brenner von LG.
-
Nun ist die
Zotac-Grafikkarte in den neuen Rechner eingesetzt worden, ebenso der
Blu-ray Brenner und die drei Samsung Festplatten. Entsprechend der
Installationsanleitung sind nun alle nötigen Anschlüsse an
das Mainboard und die Spannungsversorgung hergestellt worden. Vom alten
PC habe ich noch die Videoschnittplatte und die Transfer-Festplatte mit
Videos für Sonys Playstation 3 in den neuen PC mit
rübergenommen, d.h. im neuen PC stecken nun fünf Festplatten.
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Der PC hat auch einen eSATA-Anschluß für externe Geräte (z.B. Festplatten), eSATA
ist schneller als andere Anschlußarten. Künftig werde ich
extern eSATA-Festplatten an Stelle von USB-Festplatten benutzen.
Gigabyte hat leider nur ganze vier
SATA-Anschlußkabel mitgeliefert, das reichte aber zunächst. Die
SATA-Anschlüsse auf dem Motherboard so versteckt angebracht, dass man sie im
PC-Gehäuse kaum erkennen kann, man muss um die Ecke gucken. Das PC-Gehäuse
Cooler Master CM 690 ist schön massiv und schwer aus Blech, da wird im
Betrieb wohl kaum etwas vibrieren. Was schlecht ist, ist der Sitz der
Frontblende, man muss wie ein Ochse an scharfen Kanten ziehen um die Blende vom
Gehäuse weg zu bekommen. Das hätte man auch besser lösen können, Das
Kabelmanagement von Chieftec-Netzteil ist
sehr sinnvoll. Man verlegt nur die Kabel die nötig sind. Ein Satz Kabel für
alle Anschlüsse des Netzgerätes ist mitgeliefert worden.
Somit war der Zusammenbau des neuen
Rechners in wenigen Stunden abgeschossen. Als nicht Fachmann braucht man etwas
länger, da man erst die Installationsanleitungen genauestens studieren muss vor
allem für die Verkabelung.
Betriebssystem-Installation:
Der erste Einschaltest - ohne
Betriebssystem - hat geklappt..., d.h. die Verkabelung und die verbauten
Bauteile sind OK.
Nun noch zwei wichtiges
Award-BIOS-Settings durchgeführt:
-
"Memory
Remap Feature" aktivieren, wenn ein 64Bit-Betriebssystem
installiert wird, falls dies bei dem verwendeten Mainboard manuell eingestellt werden muss.
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Den SATA-Controller habe ich in
den AHCI-Modus versetzt, siehe: SATA-Controller
im AHCI-Modus. Dadurch
kann NCQ genutzt werden der Durchsatz der Festplatte erhöht sich
um ca. 7%, z.B. bei bei mehreren parallel arbeitenden Programmen mit
vielen verstreuten Zugriffen. Wer das mit dem AHCI-Modus vergessen hat
bei der PC-Installation zu machen, der kann das auch noch nachträglich
realisieren, siehe hier.
Wer auch noch W-XP im
Dualbootsystem installieren möchte, der muss zuerst W-XP installieren. Erst
anschließend wird Windows 7 installiert welches W-XP erkennt und sein eigenes
Bootprogramm installiert von dem aus man dann die Möglichkeit hat mit einem der
beiden Betriebssysteme zu starten.
Ich habe
mich für eine reine W7-64Bit
Installation ohne W-XP entschieden, da mein alter PC mit W-XP noch da
ist im
Netzwerk und ich diesen noch weiter nutzen kann. Per Google habe ich
herausgefunden, dass ein 64Bit-System im Cinebench R10 deutlich
schneller arbeitet als das 32Bit-Windows, siehe hier,
siehe auch "Die 64-Bit Frage" in /5/ auf Seite 14-15. Der Cinebench R10
ist schon in der Aussagekraft recht wichtig, da hier die die
Visualisierung von Bildern per Zusammenarbeit zwischen
CPU/RAM/Grafikkarte für die Darstellung auf dem PC-Monitor
per Video-RAM der Grafikkarte getestet wird. Ob die verwendeten
Programme das am Ende nutzen können, kommt darauf ob es sich schon
um eine programmierte 64-Bit Applikation handelt. Die 64-Bit
Applikationen laufen schneller, da der Prozessor bei einem 64-Bit
System zweimal soviele Bits in einem Anlauf verarbeiten kann als es bei
einem 32-Bit System der Fall ist. Um das nutzen zu können braucht
man aber Applikationen die für 64Bit-Betriebssysteme programmiert
sind.
Nach der Installation sind
dann die Partitionen (nur bei der ersten Festplatte von der ich 350GB
für das System mit Temp-Verzeichnis und eiigen wichtigen Zugriffen mit
Videoschnittprogrammen reservierte) angelegt
und Laufwerksbuchstaben vergeben worden. Eigene Dateien sind auf
andere Festplatten ausgelagert. Die Systemfestplatte ist derzeit
mit 190 GB belegt. Bei einem evtl. Ersatz gegen die heute angebotenen
SSD-Festplatte müßte ich mindestens eine SSD-Festplatte mit 200 GB
kaufen und noch die bestehende Systemfestplatte von bestimmten Dateien
stark entlasten. Zwar wäre Windows 7 bei Lesezugriffen min. 2x so
schnell (beim Schreiben ist jedoch kaum ein Unterschied meßbar, im Falle einer Auslagerungsdatei z.B.), die Kosten
für eine SSD-Festplatte sind dagegen noch enorm hoch (OSZ 200 GB
SSD-Festplatte kostet im Februar 2011 etwa 700 Euro!). Nein Danke! Ich verwende, wie viele andere ältere Menschen, auf einem 21,5"-Full-HD PC-Monitor die Windows Setting-Schriftgröße "Mittel - 125%".
Dies kann zu vielen Anzeige- und Lesbarkeitsproblemen in
Videoschnittprogrammen führen , dort wo Texte in der Bedienung
integriert sind. Die Programmentwickler berücksichtigen leider oft nur
die Textgröße "Kleiner - 100% Standard". Auslagerungsdatei: Eine Auslagerungsdatei ist ein Bereich auf der Festplatte, der so
verwendet wird als ob es sich um Arbeitsspeicher handeln würde. Dieser
virtuelle Arbeitsspeicher sollte auf dem Laufwerk mit dem schnellsten Lese- und Schreibzugriff
liegen. Die Einstellung für den virtuellen Arbeitsspeicher erreicht man
über Start/Systensteuerung/System/Erweiterte
Systemeinstellung/Systemeingenschaften/Erweitert/Leistung/Erweitert/Programm/Virtueller
Arbeitsspeicher. In meinem Fall habe ich die benutzerdefinierte
Einstellung auf der Festplatte C: vorgenommen, deutlich über der vom
Betriebssystem empfohlenen Größe (in meinem Fall 2xRAM-Größe!).
Wie schon immer ist AntiVir auf meinem
PC nun installiert worden, diesmal die Lizenzversion Premium und nicht Freewareversion. Später habe ich noch ThreadFire zur
zusätzlichen Unterstützung nachinstalliert. Ich rate in
regelmäßigen Abständen alle Dateien auf dem PC
durchzuscannen nach Virenbefall mit einem upgedateten Virenscanner. Da
auch
Virenschutzprogramme wie AntiVir mit Schädlimgen verseucht sein
können, empfehle ich in hartnäckigen Fällen die Datei für die AntiVir Rescue Disk
von Avira herunterzuladen und nach dem Start der Datei eine CD zu
brennen. Mit der CD wird nun der PC neu gebootet und entsprechend der Beschreibung von der Disk auf Befall mit Viren geprüft. Darüber hinaus gibt es bei Avira den AntiVir Support Collector
zum Download um nach dessen Ausführung die Datei AVSUPINF.ZIP an
den Support zur Auswertung zu senden. Mit diesen Informationen kann
dann der Support individuell weiter helfen. Nach meiner Auffassung ist
es sehr wichtig den PC mit einer lizensierten Version des
Virenschutzprogrammes auszustatten, schließlich handelt es sich
um einen sehr wichtigen Systemschutz für wertvolle Daten auf dem PC. Bei Avira bekommt
man deutschsprachigen Support!
Es
folgte
nun die Installation des derzeit aktuellsten Zotac-Grafikkartentreibers
in der
W7-64Bit Version. Windows LiveMail habe ich als Mailprogramm
eingerichtet, es dient als Ersatz für das frühere Outlook
Express. Vorgeschaltet dem Mail-Programm ist der Mailwasher,
damit man verseuchte Mails schon vor der Speicherung auf der eigenen
Festplatte aussondern kann. Nach der Installation aller Gerätetreiber und Programme führte ich nun noch einen Test mit dem Programm DPC Latency Cheker
durch um zu überprüfen ob irgendwelche Treiber oder Programme
(speziell im Hintergrund in einer Schleife laufende Programme wie z.B.
Virenschutz) im Falle Audio und Video zu Unterbrechungen führen
könnten.

wie zu sehen, habe ich die schöne Meldung bekommen:
"This machine should be able to handle real-time streaming of audio and/or video data without drop-outs."
Hätte
dieser Test zu roten Spitzen zwischendurch geführt, hätte man
Treiber oder Anwendungen als Verursacher durch einfache Deaktivierung
heraussuchen müssen.
Eine kleine Erklärung dazu findet man hier. Hier ist die Originalbeschreibung zu finden. Magix-Performance-Test: Mit dem "MAGIX Performance Check"
kann man die vorhandene PC-Performance ermitteln und mit anderen PCs
vergleichen. Durch Vergleich kann man Schwachpunkte entdecken! 
Der
Test endete mit der Bemerkung: "Ihr PC erreicht ein gutes
Leistungsniveu. Ihr PC ist schneller als 88% aller getesteten PCs". Das
war der Test-Stand vom 07.11.2011.
Konfiguration der Prozessorenzahl: Im
Falle der Verwendung älterer Programme kann es
vorteilhaft sein (ausprobieren!) die Prozessorenzahl zu reduzieren,
d.h. den i7-870 in meinem Fall nicht im Hyperthreading-Betrieb zu
arbeiten mit vier Hardware- und vier virtulellen Kernen, sondern
z.B. nur die vier Hardware-Kerne zuzulassen..

Ruft
man per msconfig
über Start/Eingabeanforderung auf, dann gelangt
man per Start/Erweiterte Optionen" zum
Prozessoren-Auswahlmenü. Nach der Aktivierung des Kästchens
"Prozessorauswahl, wählt man für den i7-870 vier Prozessor- Kerne aus
und bestärigt das per OK. Nun startet man den PC neu. Im
Task-Manager sieht man nun, dass der i7-870 jetzt tatsächlich mit vier
Prozesssor-Kernen arbeitet. Um wieder zu den ursprüglichen 8
Prozessor-Kernen zurückzukehren, entfernt man lediglich den Haken im
Kästchen "Prozessoranzanzahl, bestätigt das mit OK und startet den PC
neu. In
einem Exportrendering mit Video deluxe MX habe ich fetsgestellt, dass
der i7-870 Prozessor mit den vier Prozessor-Kernen etwa 15% längeren
Zeitbedarf für die Encodierung benötigt. Indexierung abschalten:
Im
Leerlauf versucht W7 eine Indexdatenbank für den Suchdienst
aufzubauen. Mich nervt das "Gerödel" der Festplatte während
dieser Aktion. Man kann die Indexierung allerdings auch abschalten
über: die Systemsteuerung, dann System und Sicherheit/Verwaltung/Dienste/Windows Search und hier dann den "Starttyp" auf "Manuell" setzen. Energieoptionen optimieren: Wie man die Einstellungsoptionen findet, ist hier beschrieben. Bei einem Videoschnitt-Pc sollten die erweiterten Energieoptionen auf "Höchstleistung" eingestellt werden. Kontrollieren kann man die notwendige gleichmäßige Auslastung aller CPU-Kerne per Task-Manager/Leistung. Priorität bestimmter Programme hoch setzen: Es
kann sinnvoll sein einem Videoschnittprogramm höchste Priorität
zuzuweisen bei der abarbeitung seine Programm, d.h. diesem Programm
wird dann bevorzugt die Prozessorleistung zu Verfügung gestellt. Die
Einstellung nimmt man per Task-Manager vor, geht dort auf das Programm
und ruft mit der rechten Maustaste das Content-Menü auf. In diesem Menü
kann man die Priorität nun von z.B. "Normal" auch "Echtzeit" hochsetzen.
Überprüfung der Gesamtinstallation mit Windows Defender:

Das Ergebnis ist OK, d.h. jetzt schnell ein aktuelles Abbild der Installation anlegen!
Probleme mit der Videokameraerkennung per Firewireanschluß?
Im Digitalschnittforum ist folgender Vorschlag vor einiger Zeit gepostet worden:
- Gerätemanager aufrufen
- IEE 1394 Bereich aufklappen -
Doppelklick auf das Gerät
- Registerkarte "Treiber" wählen
- "Treiber
aktualisieren"
- "Auf dem Computer nach Treibern suchen"
- "Aus einer
Liste von Gerätereibern..."
- "OHCI-Treiber (alt)" o.ä. auswählen - fertig!
Windows 7 bringt intern 3 verschiedene Treiber für die Firewire mit,
einfach einen der beiden anderen probieren.
Videoschnittprogramme mit GPU-Unterstützung:
Um
die GPU nutzen zu können, benötigt man möglichst viel
Speicher auf der Grafikkarte. Ist davon nicht genügend vorhanden,
meldet Pinnacles Studio 14 z.B., dass die GPU-Unterstützung
für die Monitorausgabe in diesem NLE abgeschaltet worden ist
für das Editing von HD-Projekten in 1440x1080 und 1920x1080
Auflösung. In den Projektsettings kann man dann derartige Projekte
auch nicht mehr anlegen. Ein Grafikkarten-Speicherfresser ist z.B. das Aero-Design der
Windows- Benutzeroberfläche, besser ist es das Windows
7-Basis-Design zu verwenden. Das macht GPU-Speicher auf der Grafikkarte
frei für Echtzeitdarstellung der Vorschau in voller Framerate auf
dem Desktopmonitor und Vorschaumonitor. Selbst MOV-Videofiles der Canon
EOS 550 D laufen dann flüssig und ohne Ruckler z.B. mit
drei* Videospuren, zwei davon in der Hauptvideospur als PIP, wobei das
Hintergrundrendering selbstverständlich abgeschaltet war bei
meinem Test.
Hersteller
anderer Videoschnittprogramme, z.B. Adobe, schreiben die Verwendung
bestimmter Grafikkarten zur GPU und CUDA-Unterstützung vor, z.B.
für Premiere Pro CS5. Mehr Informationen dazu gibt es in /8/.
* wie man die dritte Videospur in Pinnacle Studio 14 aktiviert
Wie es mit CUDA und Open GL Unterstützung bei Videoschnitt weiter geht, kann man evtl. unter /9/ abschätzen.
Übertaktung:
Zunächst wird das System mit dem
Smart QuickBoost von Gigabyte ausgiebig ausgetestet, welches werkseitig
folgende Betriebsmodi freischaltet:
-
Default: CPU 2,93 GHz, BCLK
133 MHz
-
Faster: CPU 3,06 GHz, BCLK:
140 MHz
-
Turbo: CPU 3,3 GHz, BCLK 150
MHz
-
Twin Turbo: CPU 3,8 GHz, BCLK
00 MHz
Begleitend
werden per Core Temp
die Temperaturen in den CPU-Core immer wieder in verschiedenen
Belastungssituationen kontrolliert. Im Falle EDIUS Neo 2.5
Booster und dem Encoding einer 50Minuten langen
HQ-AVI-Datei nach MPEG2-HDV sind alle Core zu 100%
ausgelastet worden.

Die max. CPU-Temperatur lag dabei bei ca. 50°C.
Die Encodingzeit war bei ca. 70% der Echtlauzeit des Videos.
Core Temp zeigte an, dass der Prozessor dabei mit einer Frequenz
von 3,14 GHz lief und sich damit automatisch der angeforderten Leistung anpaßte.
Intel
läßt für den i7-870 eine max. Normaltemperatur
(Temperatur an der Unterseite der Heatspreader) von 72° C zu.
Ein manuelles OC
erfolgt evtl. später
wenn mehr Erfahrungen mit dem neuen System vorliegen und ein OC zur
Beschleunigung nötig sein sollte. Aufgrund bisheriger
Arbeitserfahrung ist dieser Schritt allerdings noch nicht
nötig.
Nun sind die zuerst benötigten
Programme installiert worden, auch die Hilfsprogramme von der mitgelieferten
Gigabyte-Disc zum Mainboard. Mein altes Frontpage ließ sich
nicht mehr installieren,
als Ersatz wähle ich die Freeware KompoZer.
Die
Videoschnittprogramme Premiere Pro CS3, Studio 14 UC und EDIUS Pro 6.52 laufen auch unter dem 64Bit-Windows
7, ebenso Corel PhotoImpact X3, IrfanView, ImgBurn und OpenOffice.
Gestaunt habe ich, dass auch mein altes Ulead COOL 3D Production Studio
auch auf diesem PC noch läuft.
Systemsicherung! Bei
einem Videoschnitt-PC kommt es immer wieder vor, dass Programme für
Video- und Bildbearbeitungen deinstalliert und neu installiert werden,
sei es ein Programmwechsel oder ein Upgrade auf neue Versionen. Dabei
kommt es vor, dass neue Codec installiert werden, selbst bei
Brennprogrammen wie z.B. Nero oder bei Playerinstallationen oder
kleinen Tools wie z.B. der SAL-Version von Mercalli. Auch hier kommt es
oft zu einer Codec-Änderung mit einer evtl. neuen Prioritätenverteilung
der Zugriffe per Merit-Setzung. Dies kann zu Folge haben, dass
plötzlich irgend ein Multimediaprogramm nicht mehr sauber und
ruckelfrei auf dem PC läuft durch gegenseitige Beeinflussung mit diesen
Codecs. Es ist dann äußerst schwierig alles wieder in die Reihe zu
bringen. Der Support-Service für Videoschnittprogramme rät dann meist
das Betriebssystem neu zu installieren und anschliessend die nötigen
Arbeitsprogramme. Das alles ist dann mit sehr viel Arbeit verbunden.
Besser ist es, wenn man vor jeder Installationsänderung auf dem PC ein
Systemabbild anlegt von dem Installationszustand davor. Windows 7 bietet jetzt auch eine Backup-Sicherung des Systemabbilds
für den Fall einer nötigen Wiederherstellung. Per
Systemsteuerung/Sichern und Wiederherstellen findet man auf der linken
Seite den Schaltpunkt "Systemabbild erstellen". Das Systemabbild
habe ich auf eine andere Festplatte speichern lassen. Vor allen Installationsänderungen
wird ein aktuelles Systemabbild generiert. Unbedingt ist noch ein Systemreparaturdatenträger zu erstellen um bei Bedarf das Systemabbild wieder in den PC einspielen zu können. Das Systemabbild liegt bei mir auf einer im PC verbauten Festplatte im Ordner: WindowsImageBackup Ein Retter aus der Vergangenheit ist der Systemwiederherstellungspunkt.
Per Start/Computer/Systemeigenschaften/Computerschutz kann man die
Konfiguration für den Wiederherstellungspunkt konfigurieren und
Wiederherstellungspunkte anlegen. Startet Windows nicht mehr, dann wird der vorher erstellte Systemreparaturdatenträger und ein möglichst aktuelles Systemabbild
äußerst wichtig. Im Bios muss man den PC-Start über das CD/DVD-Laufwerk
aktivieren und den PC über den Systemreparaturdatenträger starten. Von
dieser Disk bekommt man dann folgendes Angebot: 
Auf Basis des Systemabbildes wird nun der PC wiederhergestellt:
In
meinem Fall dauerte mal eine nötige Wiederherstellung per Systemabbild
nach einem 15-monatigen PC-Betrieb etwa vier Stunden. Die
Systemabbilddatei hatte in meinem Fall eine Größe von ca. 136 GB. Media-Player und Filtermanagement Der KMPlayer
ist ein kostenloser All-In-One-Mediaplayer, der mit zahlreichen Video-
und Audio-Formaten zurechtkommt. Mit diesem Player hält man den
PC sauber bei Verwendung der internen Codec. Eine Installation von
zusätzlichen Codec-Packs ist nicht nötig! Ein großer Pluspunkt des Mediaplayers ist sein Filter-
und Dekoder-Management. Er bietet die volle Kontrolle darüber, welche
Filter und Dekoder zum Einsatz kommen. Filter (Audio/Video) lassen sich "Registrieren", "Deregistrieren" oder "Neu registrieren". Zum Filtermanagement gelangt man per Rechtsklick auf dem Player, dann "Optionen" und "Systemfilter-Manager". Umfangreiche
Einstellungen erreicht man per F2-Taste und in der aufgehenden Liste
dann z.B. die Einstellungen mit dem Farbregler. Der KM-Player kann auch als DVD-Player eingesetzt werden Per Google findet man Handbücher/Anleitungen zum KM-Player. Sehr wichtig!
Wer
Videoschnitt mit seinem PC aktuell betreibt, der sollte während der
ganzen Sitzung den PC vom Internet trennen, weil sonst vielleicht
gerade Windows-Updates oder andere Programm-Updates im Hintergrund
geladen werden und dies zu Folge haben kann, dass der PC ausgebremst
wird. Besonders schmerzlich kann das für Leute sein, die per
Firewire-Schnittstelle von einer DV- oder HDV-Kamera capturen wollen.
Auch viele andere Hintergrundprogramme, wie Antivirus-Programme
die in einer endlosschleife laufen können den PC ausbremsen, ich
empfehle eine temporäre Deaktivierung dieser eigentlich für den
Videoschnitt nicht benötigten Programme!! |
Fazit zum PC-Selbstbau Das
Default-System arbeitet stabil und fehlerfrei!
Nachtrag von Ende März 2010:
Nun liegen mir genügend Erfahrungen mit diesem Rechner und meinen
Schnittprogrammen sowie unterschiedlichem Videomaterial (HDV, auch mit H.264-AVC MOV 1080p-25/30 von den Canon-DSRLs mit 44 Mbps, auch mit Intermediatematerial wie z.B. Canopus HQ-AVI oder Matrox DVCPRO HD)
vor. Der
Echtzeitschnitt dieses Materials bereitet diesem Rechner keinerlei
Probleme. Wird die Filterlast oder die Zahl der übereinanderliegenden
Videospuren zu hoch, dann hilft das Vorschaurendering - am besten im
Hintergrund - auch diese Hürde zu nehmen. In keinem Fall mußte ich
bisher das Material vorher konvertieren oder per Proxy-Schnittmethode
verarbeiten. Mit einem Clip der Panasonic HDC-SD909 in AVCHD (1920x1080p-50)
habe ich einen kurzen Test mit Nativschnitt, also ohne
Kameramaterial-Konvertierung durchgeführt. Alle Rohclips die auf
eine Timeline gelegt werden, laufen in der vollauflösenden Vorschau
ruckelfrei. Legt man Filter/Effekte auf diese Clips, dann
ruckelt es, ebenso wenn man weitere Spuren hinzufügt mit PIP zum
Beispiel. Abhilfe schafft hier bei den Programmen Pinnacle Studio 14 und Avid Studio das Hintergrundrendering,
nach Abschluß dieses Procederers gibt es dann keine Probleme mehr mit
der ruckelfreien Echtzeitvorschau also auch unter Fiter- bzw.
Effektlast. Hat man entsprechend geeeignetes Werkzeug, dann macht
auch der Schnitt des vielfach ausgelobten Panasonic 50p-Materials keine
Probleme auf diesem PC. Bezüglich
einer ruckelfreien Full-HD-Vorschau muss man bedenken, dass je nach
Videoschnittprogramm nicht alle Blenden, Effekte und Filter
hardwarebeschleunigt durch GPU der Grafikkarte unterstützt werden.
Damit die Hardwarebeschleunigung wirksam wird, muss man diese im
Videoschnittprogramm selbstverständlich erst aktivieren. Beim Abspielen
werden temporäre Dateien angelegt, so dass oft erst beim wiederholten
Abspielen der Timeline die Wiedergabe flüssig erfolgt. Eine Reduzierung
der Filmdarstellungsauflösung hilft natürlich ebenfalls eine flüssige
und ruckelfreie Darstellung der Vorschau zu ermöglichen. Wie sich der i7-870 VPC
gegenüber meinem alten Q6600-VPC schlägt kann man hier
in den ersten beiden Beiträgen nachvollziehen. Im Cinebench R10 erreicht schon der nicht übertaktete i-870 ca. 19073 CB-CPU, bei dem übertakteten Q-6600 waren es 10575 CP-CPU
unter Windows 7. Eine Leistungssteigerung also von 1,8fach bei
der CPU und im Falle Open-GL beträgt der Steigerungsfaktor
1,63fach. Selbst mit dem neuen 1080-50p-Videomaterial von Panasonic macht dieser VPC keine Probleme.
Systemwartung nach gewisser Laufzeit:
Im November/Dezember 2009 habe ich meinen obigen Videoschnitt-PC in
Betrieb genommen. Jeder weiß, dass unter Windows allerhand
während der Betriebszeit passiert, z.B. Registrierfehler, was das System mit der Zeit
langsamer macht und auch zu häufigen Abstürzen führen kann. Im Januar 2011 habe ich deshalb mit dem
kostenlosen Tool "Magix PC Check & Tuning Free" meinen i7-870 Videoschnitt-PC analysieren lassen. "Magix PC Check &
Tuning Free" hat einige Probleme gefunden, die ich automatisch vom Programm
beheben ließ. Gleichzeitig erfolgte z.B. auch eine Cache-Optimierung.
Ergebnis:
In einem Performance-Testprojekt mit sechs 10 Sekunden Clips der EOS 550
D (H.264-VC-MOV mit 45Mbps) in Video de Luxe 17 Premium HD werden alle Videospuren flüssig und ohne
Geruckel in einer vollauflösenden Overlay-Vorschau auf dem sekundären
Vorschaumonitor abgespielt, wobei fünf Videospuren als 55%-PIP über der
ersten Videospur laufen.
Die Systemwartung war also ein voller Erfolg!
PC-Check überwacht auch die Festplatten, es kann dabei zur folgenden Meldung kommen:
 Man
sollte diese Warnung ernst nehmen und sich auf einen Festplattentausch
vorbereiten. Den Haken unten sollte man am besten entfernen!
Festplattenanalyse mit HD Tune 2.55
HD Tune zeigt Informationen über die eingebauten Festplatten an und es überprüft auch verschiedene Festplattenparameter.
Neben
der Ermittlung der Übertragungsrate, sind die Testergebnisse für
"Health" und "Error Scan" neben der Temperaturangabe besonders wichtig.
Was zum Beispiel "Power on Time" bedeutet, steht hier.
Kaputte Codecs vom System entfernen:
Oftmals sind zusätzlich installierte Codecs im Spiel mit bereits auf dem
System installierten Grund für heftige PC-Problemen. Mit dem "K-Lite
Codec Tweak Tool" können Sie fehlerhafte Codecs erkennen und dann gleich
auch entfernen.
Download von "K-Lite Codec Tweak Tool"
Versehentlich gelöschte oder durch Softwarefehler verlorene Daten:
O&O DiskRecovery 7
Hier eine günstigere Lösung
|
Am 08.06.2011 wurde Windows 7 mit der automatischen Update-Funktion auf W7-SP1 von MS per Netzverbindung aufgerüstet. Ich bin mit dem Ergebnis des Intel Core i7-870
hochzufrieden!
Kauf-PC MEDION AKOYA P7367 D für Office-Arbeiten:
Dieser
PC ist im Februar 2010 für Office-Anwendung und Bildbearbeitung
zum recht günstigen Preis von 699 Euro im Medion-Onlineshop (nicht
bei ALDI!) angeboten worden. Ausgestattet ist der PC mit dem
Intel-Prozessor i5-750 (4x2,66GHz, Hyperthreading nicht
möglich!)), 6GB RAM, einer Nvidia GraKa GF 330 GT mit 768 MB DDR3
RAM sowie Windows 7-64Bit Home Premium.
Im Cinebench R10 erreicht der nicht übertaktete PC i-740 ca. 14005 CB-CPU, bei dem übertakteten Q-6600 waren es 10575 CP-CPU
unter Windows 7-32Bit.
HDV-Schnitt macht auf diesem PC keine besonderen Probleme.
Von mir verwendetes Notebook bei Wohnmobilreisen:
Das Notebook habe ich bereits hier beschrieben. Hier kommt eine T8300 CPU unter Windows Vista-32Bit zum Einsatz mit 2x2,4 GHz.
Im Cinebench R10 erreicht das Notebook gerade mal ca. 4642 CB-CPU.
Für HDV-Schnitt reicht das gerade noch. Für Clips mit dem
H.264-Codec muss man entweder im Proxy-Editing schneiden oder
Intermediate-Files verwenden.
Mittlerweile habe ich das Notebook auf Windows 7 Home Premium (32Bit)
umgestellt, was einen deutlichen Preformanceschub ergab. Nun kann ich
mit Pinnacle Studio 14 HD UC auch die MOV-Files der Canon EOS 550 D
unterwegs flüssig nativ editieren.
Leistungsvergleich mit CINEBENCH R10:

Ob
die verwendeten Videoschnittprogramme tatsächlich die
Leistungsfähigkeit dieser PCs nutzen, hängt ganz davon ab wie
gut das Programm für den jewiligen Prozessor und die Grafikkarte optimiert ist.
Februar 2011, weitere Entwicklungen für Videoschnittsysteme:
Mit
einem Auge beobachte ich die technologische Entwicklung der PC-Hardware
für ein neues Videoschnittsystem. Der Umstieg auf neue Technik ist
meist mit sehr viel Neuinvestitionen verbunden. Man muss sich als
Ruhetändler einen solchen Umstieg deshalb drei mal überlegen:
- was kostet das? - nutzen das auch die neuesten NLE-Upgrades aus - was bringt mit das im Vergleich zum jetzigen Videoschnitt-System
Neuinvestitionen um das finale Rendering weiter zu beschleunigen lohnen sich meiner Meinung nach nicht wirklich.
Mit Programmen wie Avid Studio liegen die Renderingzeiten für das
finale Video jetzt bei 1:1 auf meinem aktuellen i7-870-System, d.h eine
Stunde Video (wer will sich schon mit längeren Videoaufzeiten
langweilen?) benötigt genau eine Stunde finales Rendering. Die Zeiten
als man den PC hat noch über Nacht ohne Aufsicht mit "Zimmerbrand" hat
rendern lassen sind längst vorbei.
Etwas anderes ist die beschleunigte Timelinearbeit,
d.h. nicht nur ein flüssiges effektloses Editing der Clips mit
ruckelfreier Echtzeitvorschau in Vollauflösung wird gewünscht mit
Nativ-Videomaterial, sondern genauso flüssig und ruckelfrei sollte die
vollauflösende Vorschau künftig auch laufen mit Filtern für die Clip-Stabilisierung, Farbkorrektur und Entrauschung zum Beispiel. Letzteres ist derzeit noch nicht in Sicht!
Intel "Sandy Bridge" mit Hardware Grafik-Beschleunigung
Die
i7-Prozessorreihe von Intel ist "aufgebohrt" worden, ein Betrieb des
PCs ist von nun an ohne Grafikkarte möglich, der Prozessor hat alles
bereits an Bord. Im folgenden Bericht kann man sich über Einzelheiten
dazu ausführlich informieren: Klick!
Die
neuen Prozessoren haben eine vierstellige Bezeichnung bekommen, der
allgemeine Favorit für den Videoschnitteinsatz soll der Core
i7-2600K sein. Von der obigen Harwarekonfiguration kann man jetzt nur
die Festplatten und den Blu-ray-Brenner incl. Netzteil und Gehäuse
verwenden.
Die eigentliche Hardware-Beschleunigung für Video-Codec sitzt auf dem
Prozessor. Und dadurch, dass die Daten nur innerhalb des Prozessors und
nicht zwischen Prozessor und Grafikkarte hin- und hergeschoben werden
müssen, ergibt sich der massive Geschwindigkeitsgewinn, so jedenfalls
VIDEOKAMERA OBJEKTIV 3-4/2011 auf Seite 11. Der Leistungssprung ist
nicht an den Daten des Prozessors abzulesen, vier Kerne werden jetzt mit
bis zu 3,4 GHz getaktet, bei dem i7-870 sind es 2,93 GHz ohne
übertaktung. Im Vergleichssystem wird ein Videosequenz z.B. in 50
Sekunden mit Unterstützung einer leistungsfähigen Grafik fertig, der
Chip der Sandybrige-Familie macht das in 14 Sukunden, also rund 3,6mal
schneller. In diesem x264 HD Benchmark 3.19
/12/ kann man das allerdings nicht zweifelsfrei belegen. Setzt man den Core
i7-870 mit 2,93GHz auf 100%, dann liefert der Core i7-2600k mit 3,4GHz
im Test 123%... Bei diesem Wert würde ich 16 Monate nach dem Bau des
Core i7-870 Videoschnitt-PCs nicht neu investieren, schließlich kann
ich mit dem Core i7-870 auch den Turbo zuschalten..., was aber für das
von mir hier zu editierende Videomaterial garnicht nötig ist.
Betreibt man das Sandybrigesystem mit den heutigen Mainbordsystemen über eine Grafikkarte, müßte der
Performance-Gewinn der CPU-Grafik verloren gehen. Ein Betrieb mit
zusätzlicher Grafikkarte macht also wohl keinen Sinn. So jedenfalls
meine Schlußfolgerung aus dem was ich bisher zur Sandybridge gelernt
habe. Den vollen Vorteil der Sandybridge-Familie holt man
sich darüber hinaus erst bei Einsatz von Videoschnittprogrammen welche auf die
Grafik- Hardwarebeschleunigung des Prozessors zugreifen können. Genau das können aber nur wenige Videoschnittprogramme Anfang 2011.
Was ist nun schneller, CUDA oder Intels Quick Sync? Beantwortet wird diese Frage mit dem folgenden Testergebnis: Klick!
Geraten wird ferner empfohlen neue Videoschnitt-PC auf Basis der Z68-Chipsatzes
aufzubauen, weil dann wahlweise mit der Beschleunigung der CPU oder der
Grafikkarte im Videoschnitt gearbeitet werden kann. Das Betriebssystem
sowie das Videoschnittprogramm etc. sollten auf eine SSD-Festplatte installiert
werden. Das Betriebssystem würde mit einer solchen SSD dann deutlich schneller
starten, ebenso die Programme darauf, eine relevante Beschleunigung der
Videoschnitt- Timelinearbeit ist allerdings per SSD nicht zu erwarten. Empfehlungen von Microsoft zur W7 und SSD findet man hier. Eine SSD sollte also nur als Datenlaufwerk genutzt werden. Darauf ALLE für ein Projekt benötigten Daten (Video, Bilder, Sounds) ablegen, die nur noch gelesen werden werden sollen. Alles was geschrieben werden soll, auf eine andere Platte (HDD) packen! Eienen aufschlußreichen Bericht bezüglich SDD gibt es bei tom's hardware: Klartext: Wieso Sie eine SSD brauchen
Kritisch sollte man bleiben bei Bewertungen von bestimmten Produkten, siehe hier.
Man schaue sich das hier mal an, das spricht Bände über die Qualität der Programmierer. Ich verwende diesen Projektaufbau ebenfalls für meinen Test um schnell die "Spreu vom Weizen" zu trennen bei den verschiedenen Programmen. Der Preview Puffer läuft hier leer weil das Programm nicht schnell genug die nötigen Frames aus Nativmaterial bereitstellt. Das ist keine Sache des Lauwerkes mit den Clipdaten, sondern eine Sache der Frame -Decodierung aus einer GOP-Datei und dabei kann auch die SSD nicht helfen. Ich habe ein Programm (EDIUS Neo 3), welches die Preview-Frames im reservierten RAM-Puffer speichert und dort darauf dann in der Vorschau zugreift um diese ruckelfrei abzuspielen. Im Multitask werden gleichzeitig neue Frames produziert um den RAM-Puffer (mit wählbarer Größe) nachzufüllen. Solche Strecken wie im YT-Video dargestellt können dann mühelos überbrückt werden.
Mein Projekt-Testaufbau für die schnelle Überprüfung der Vorschau-Performance und Vergleich von Videoschnittprogrammen:
Ich
mache meine Tests aktuell mit Nativ-Progressivmaterial der Canon EOS
550 D in 1920x1080p-29,97 in h.264-AVC MOV. Dieses GOP-Material in
Einzelframes zu decodieren erfordert sehr viel Prozessorleistung.
 Startet
man diesen Projektaufbau in EDIUS-Neo 3 mit vier 35% PIP auf der
Hauptvideospur ganz am Beginn der Timeline, dann läuft die
vollauflösende HD-Vorschau geschmeidig und ohne Unterbrechung über die
gesamte Spiellänge durch. Bei Video de luxe MX kommt es kurz vor dem
PIP-Timelinegebirge zu einer stockenden Vorschau weil der
Preview-Puffer dort leerläuft und nicht schnell genug nachgeladen
werden kann. Startet man dagegen bei beiden NLEs am Beginn des
Timeline-Gebirges mit der Vorschau, dann kommt es in beiden Fällen
nicht zum Vorschau-Stottern.
Fazit:
Die vollauflösende Echtzeitvorschau-Performance hängt davon ab, wie
ausgewogen die Komponenten für den Videoschnitt-PC ausgewählt worden
sind und im erheblichen Maße hängt es auch davon ab wie gut die nötigen
Prozesse im Videoschnittprogramm programmiert sind und dort dann mit
oder ohne Unterstützung der besonderen Hardwarefähigkeiten
zusammenarbeiten!
Schaun mer mal, was Anwender über ihre praktische Erfahrung mit
Videoschnitt- programmen die auch die Sandybridge voll aufwecken,
berichten werden.
Etwas zur Grafikkarte:
Ab
und zu liefert NVidia neue Grafikkartentreiber, auch für ältere
Grafikkarten, so auch für meine GF 9800 GT. Man sollte deshalb über die
Systemsteuerung zum folgenden Fenster gehen:
Derzeit arbeitet meine Grafikkarte mit der Treiberversion 280.26 ohne Crashes, aktuell gibt es schon die Treiberversion 310.90.
Über
"Treiber aktualisieren..." sucht man dann nach neuen Treibern und
installiert diese. Sollte sich herausstellen, dass der neue Treiber mit
irgendeinem Programm Probleme bereitet, dann gibt es eine
Rückversicherung mit dem Schalter "Vorheriger Treiber" und alles ist
wieder so wie es vor der Aktualisierung war.
Linkliste:
/1/ Intel
i5-750 und i7-870 ähnlicher
Beitrag noch
ein Beitrag PC-Max
/2/ PCGH-Gehäuse
Cooler Master CM 690
/3/ Überlegungen zur PC-Aufrüstung des Q6600-VPC
/4/ Prozessorenausblick 2010
/5/ "theultimate3guide Windows 7
/6/ 64 Bit - Vorteil für die Videobearbeitung?
/7/ Prozessor-Cashes und Speicheranbindung
/8/ Nvidia Whitepaper zur Mercury Engine
/9/ CUDA und Open GL für Videoschnitt
/10/ Neue Regeln bei der Hardware (Slashcam-Diskussion)
/11/ Kalkulator für erforderliches Netzteil /12/ Was ist ein x264 HD-Bechmark? /13/ com! Magazin 3/2011 mit dem Schwerpunkt: Windows 7 reparieren und Windows 7 auf SSD /14/ Einbau, Konfiguration von SSD-Festplatten
09. Dezember 2009, 26.01.2013
Ihr Bruno Peter Hennek

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Bruno
Peter Hennek.
© 2009
Bruno Peter Hennek
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