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Optimiert für IE5.5 und 800x600 Punkte
am 06.01.2001

Grafik und Bild

Mit Pixeln und Vektoren

Bearbeitung von digitalen Bildern, Grafiken oder Zeichnungen ist eines der faszinierendsten Hobbys neben der Videobearbeitung, die man heute auf einem Computer machen kann. Als Hilfsmittel steht hierbei eine Vielzahl von Programmen zu Verfügung und manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Ich will Ihnen nachfolgende vorstellen, welches Werkzeug (Programme) ich dafür einsetze.

Ulead PhotoImpact X3 nun von Corel

Ulead ist von Corel aufgekauft worden. Die Entwicklung von PhotoImpact ist zwischenzeitlich eingestellt worden. Habe in die Programm-Philosophie von PhotoImpact sehr viele Lernstunden über die Zeit reigesteckt. Man gibt die erworbenen Kenntnisse nicht so einfach ab und stürtzt sich auf ein neues Bildbearbeitungsprogramm. 

Im März 2008 stellte Corel Ulead Photoimpact X3 mit iner Reihe von Neuerungen vor. Anfang 2010 gab es X3 bei Pearl für ca. 20 Euro.

PhotoImpact X3

PhotoImpact X3 unterstützt auch verschiedene RAW-Formate wie z.B. CR2.

PhotoImpact X3 läuft nun auch unter Windows 7-64Bit Home Premium. Kostenlos enthalten ist Corel Painter Essential 3, eine Mal- und Illustrations-Software.

Dieses Bildbearbeitungsprogramm ist seit Jahren bereits, beginnend mit der Version 4 bis jetzt X3, mein Lieblingsprogramm für die Bildbearbeitung. Dies deshalb, weil es eine Reihe vorgefertigter Funktionen und eine reichhaltige Trickkiste und viele Werkzeuge hat um eine sehr gute Bildbearbeitung in wenigen Schritten zu realisieren. Auch wenn man Bilder für den Webeinsatz bearbeiten und schnell komprimieren möchte, ist dieses Programm für mich unverzichtbar.

Neben den Möglichkeiten der reinen Bildbearbeitung  kann man auch mit Pfadwerkzeugen zeichnen, Schriften gestalten, HTML-Seiten und GIF-Animationen erstellen.

Die Arbeit mit PhotoImpact geht sehr schnell von Hand, weil oft viele Funktionsschritte in einer Trickkiste zusammengefasst sind.

Speichern kann man seine Arbeit als ein neues oder bestehendes Bild oder als eine Ulead UFO-Datei. Beim Speichern einer UFO-Datei werden alle Objekte im Bild beibehalten. Bei der nächsten Sitzung kann man dann an den Objekten in diesem Bild ohne Verluste weiter arbeiten. Mit anderen Dateiformaten, z.B. .PSD oder .PSP können man auch Objekte als Ebenen speichern. Wenn man ein Bild in einem anderen Format speichern, werden alle Objekte in das Basisbild eingebunden.

PhotoImpact verwende ich gerne auch für die Generierung von Masken für die Videoschnittprogramme Premiere Pro CS3 und Studio 14 HD Ultimate Collection. 

Sehr gut und einfach funktioniert die Objektfreistellung aus dem Menü Objekt/Objekt freistellen:

Bokeh

Die Freistellung der Lilie ist wie folgt realisiert worden:

  1. Mit dem Pinsel um das Objekt "malen", dann "Weiter"
  2. Nun in das Bild neben die Blüte klicken, der Hintergrund verschwindet, dann "Weiter"
  3. Schieberegler in Richtung "Hoch" stellen um die Detailgenauigkeit der Extraktion von Objekten einzustellen, dann "Weiter"
  4. Nun erscheint der "Radierer" mit dem man kleinere Unsauberkeiten entfernen kann. Bei feinen Randstrukturen, wie bei Haaren z.B. links unten auf die Lupe klicken um noch genauer arbeiten zu können, dann weiter
  5. Nun sieht man wieder das komplette Bild mit der Umrißlinie der Objektfreistellung.  Um den Hintergrund gleich hier zu ändern, neben die Blüte in das Bild klicken damit die Linie deaktiviert wird oder die Blüte auf einen Bokeh-Hintergrund ziehen was ich bei dem oberene Beispiel machte.
  6. Man kann die Datei zunächst als UFO-Datei spechern um später noch die Blüte anders zu positionieren oder das Hintergrundbild oder Objektbild noch weiter zu editieren, z.B. mit einer Vignete in den Hintergrund einzubinden.

Beispiel mit eingefärbten Bildern:

Vorgehen:

  1. Strg-D um das Original zu kopieren

  2. Im neuen Bild Strg-A und Entf (Hintergrund weiß!)

  3. Mit dem Pinsel einen farbigen Strich malen

  4. In Format/Datentyp "256 optierte Indexfarben" wählen

  5. Im Originalbild Strg-A und Strg-B drücken

  6. Im Bild mit Farbstrich Strg-V drücken, fertig!

Beispiele für Bilderpräsentationen:

Brushes

Einblendung

Rahmen

Blaudruck

Nachfolger von PhotoImpact X3 ist "Corel PaintShop Photo Express 2010“ .

Tutorials zu PhotoImpact

Adobe PhotoShop 6

Vor einiger Zeit gab es PhotoShop 6 als OEM-Version recht günstig im Internet. 

PhotoShop ist unumstritten das leistungsfähigste Werkzeug für die digitale Bildbearbeitung, vor allem die neuesten Versionen natürlich. Es stehen in diesem Programm viele Funktionen in nahezu atomarer Einzel-Funktions- auflösung bereit um optimale Ergebnisse erzielen zu können, jedoch ist hier der Zeitaufwand dafür höher einzustufen als im Falle PhootoImpact.

Photoshop kann vor allem sehr gut mit Ebenen umgehen, auch der Umgang mit Vektorenebenen ist hier möglich. Natürlich kann Photoshop auch optimierte Bilder  für das Web speichern.

Tutorials zum PhotoShop

GIMP

Mit GIMP habe ich 2009 begonnen mich zu beschäftigen. GIMP gibt es kostenlos im Internet zum download incl. zahlloser kostenloser Tutorials.

Wie Adobes PhotoShop arbeitet GIMP ebenenorientiert und es entspricht vom Funktionsumfang fast dem Vorbild.

Das Sonderheft von c't "Digitale Fotografie" geht ausführlich auf die Fähigkeiten von GIMP ein. Auf der DVD findet man ein ausführliches E-Book (PDF) von Bettina Lechner mit Beschreibungen von der Installation bis zum Vorgehen bei Bildkorrekturen, retuschieren und raffinierten Bildpräsentationen.

Tutorials zu GIMP

CorelDraw 8

Bild: Eine Zeichnung von mir vom Autoabstellplatz

Dieses vektorenorientiert arbeitende Grafikprogramm gehört ebenfalls schon seit der Version 4 zu meiner Sammlung. Man kann damit grundlegende Elemente für ein Bild erstellen und dieses kann ohne jedem Qualitätsverlust verkleinert oder vergrößert werden. Man kann Bilder aus CorelDraw als gerastete Pixelgrafiken exportieren und diese dann in PhotoImpact oder Photoshop weiter bearbeiten. Umgekehrt kann man auch Pixelbilder, etwa einen mit dem Scanner gescannten Kartenausschnitt in CorelDraw importieren und und in einer anderen Ebene mit Vektorenelementen z.B. einen Straßenzug nachzeichnen, den man dann wieder woanders einsetzen kann.

CorelDraw eignet sich aber auch als ein Mini-CAD-Programm für den Heimgebrauch, weil man damit auch maßstäblich kleine Zeichnungen anfertigen kann. Im Bild oben sieht man z.B. einen maßstäblichen Grundriss meines Carports mit Grenzflächenumrissen wegen Grenzbebauung, wie es z.B. das Bauaufsichtsamt haben wollte um eine Baugenehmigung zu erlangen.

Mittlerweile habe ich günstig Corel Draw Essential 2 bei einer Aktion der Firma ALDI erwerben können.

Tutorials zu CorelDraw

Ulead Cool 3D Production Studio

Von COOL 3D existieren verschiedene Varianten, ich benutze die Version COOL 3D Production Studio 1.0.1. Im Megapack 2 hat man es für 24,99 €uro bekommen.

Cool 3D

COOL 3D kann man für HD-Videokompositionen einsetzen, die Projektgröße kann man frei skalieren. Man kann sich eine Videoüberlagerungsdatei erstellen lassen damit um z.B. animierte Schriften/Objekte über Videos zu überlagern.

 Farbdrucker

Wir verwenden schon mehrere Jahre (ab 2004) den CANON PIXMA iP4000 mit dem wir sehr zufrieden sind, da damit Duplexdruck, Randlosdruck, Druck auf dickeres Fotopapier und das bedrucken von beschreibbaren Disk-Rohlingen möglich ist. 

Der Drucker kann bis zu 4.800 x 1.200 dpi in FINE Druckkopftechnologie ausdrucken mit seinen fünf Tinetentanks.

Drucker

Mittlerweile haben wir hier zwei PIXMA iP 4000 im Hause und seit einigen Jahren immer identische Druckerpatronen, dies war ursprünglich nicht immer so. Verwendet man nicht identische Tintenpatronen, dann besteht die vorzeitige Gefahr des Verklumpens der Tinte und Ausfall des Druckbildes.

Im Jahre 2011, also nach einem 7jährigen Betrieb stellten sich massive Druckprobleme ein, d.h. der verstopfte Druckkopf ließ sich trotz mehrfacher Reinigungsversuche mit verschiedenen Mitteln/Methoden nicht mehr überreden wieder ein sauberes Druckbild ohne Ausfälle reproduzierbar auszugeben. Das Problem konnte aber schnell gelöst werden durch Austausch des Druckerkopfes den man z.B. über Amazon für ca. 55 Euro beziehen kann. Nun druckte der Pixma IP4000 wie ein fabrikneues Gerät aber nur etwa drei Monate, denn folgende Meldung stoppte den Drucker und jagte uns einen Schrecken ein:

Drucker stoppt

Der oben gemeldete Behälter war natürlich nicht voll, es handelt sich um die eigentliche Bodenwanne des Druckergehäuses in dem sich ein Absorber Kit (QY5-0236) aus Schwämmen befindet.  Ein neuer Ersatzbehälter mußte also garnicht vom Canon Service-Zentrum besorgt werden.  Die vorhandenen Schwämme waren mit Resttinte vollgesaugt. Auf Waschversuche der Schwämme haben wir verzichtet und für 20 Euro einen Satz neuer Schwämme bei Amazon gekauft. Zum Glück gibt es ja die obigen Anleitungen zur Demontage des Druckers und zum Tausch der Schwämme sowie Reset aller internen Zähler.

Ersatzteile (Druckkopf und Absorber Kit):

Druckkopf
Absorber Kit

Zwar waren die Arbeiten zum Schwammtausch etwas zeitraubend, auch diese Hürde haben wir aber genommen und der Drucker läuft nun wieder wie am ersten Tag!

Ganz entscheidend ist für die erzielbare Druckqualität unserer aufbereiteten FineArt-Bilder die Kombination Tinte/Fotopapier.  Wir testen die Kombination immer erst mit Postkartendruck aus.

Wir Drucken zwei größen von Fotos aus:
  • Postkarte: 10 x 15 cm  (meist 225 g/m2 Glossy Photopapier) von Epson zum Beispiel für Einsteckalben die man auch auf Reisen mitnehmen kann
  • A4-Bilder für verglaste 30x40cm CLIPS die wechselnd wie auf einer Ausstellung für unsere Wohnung bestückt werden. Die Papiergüte ist hier ebenfalls Glossy mit min. 225 g/m2.
  • Für sonstige farbige Dokumente setzen wir z.B. Inkjet Fotopapier Opalus seidenmatt in 130 g/m2 ein
  • Für Textdrucke von Dokumenten und doppelseitigen Handbüchern z.B. setzen wir das normale handelsübliche Inkjet Druckerpapier ein
Die A4-Bilder werden in einer speziellen Einschlagmappe sicher gelagert und auch den Gästen vorgeführt.

Tintenqualität

Tintenpatronen kaufen wir seit einigen Jahren bei "www.druckerzubehoer.de".ein.

Farbstofftinte für großen Farbumfang und beste Leuchtkraft der Farben:

Hierfür kommt Premiumqualität mit Markentinte aus USA (Digital Revolution) zum Einsatz. Der Farbstoff ist wasserlöslich und in der Tintenflüssigkeit aufgelöst.  Mit dieser sehr preisgünstigen Tinte bekommt man farbkräftige und brillante Farbausdrucke auf Glossy-Papier mit einem größeren Farbspektrum,
bei richtiger Wahl der Druckersettings, als im Falle der Bilder die man heutzutage an jeder Ecke aus dem Automat bekommt und sogar per Internet bestellen kann. Die Gefahr der Düsenverstopfung ist bei dieser Tintenart geringer als im Falle der pigmentierten Tinten. Die Ausdrucke sind nicht solange haltbar und lichtbeständig wie bei Einsatz von Pigmenttinten. Bilder sollte man deshalb einglasen oder laminieren zum Schutz vor UV-Strahlung und so aufhängen, dass diese nicht direkt von der Sonne getroffen werden.

Pigmentierte Tinte für licht- und farbbeständige Ausdrucke:
Etwa 50% teurer sind im Durchschnitt pigmentierte Tinten von INK SWISS, sie enthalten Farbpartikel, die sich nicht im Wasser lösen. Es entstehen Ausdrucke, die absolut wisch- und wasserfest sind. Dank der speziellen Zusammensetzung der Pigmente bleiben Fotos über Jahre lichtbeständig und farbecht. Der Farbumfang ist kleiner, die Farben leuchten weniger als im Falle der Farbstofftinte. Da die Pigmente nicht so tief in das Papier eindringen wie die Farbstofftinten, sind die Ausdrucke nicht sehr abriebfest. Druckerköpfe neigen eher zur Verstopfung, angebrochene Tintentanks sollte in weniger als einem halben Jahr verbraucht werden. Die Farbpigmente setzen sich oft im Tank ab, nur durch Schütteln der Tintenpatrone kann man dem entgegenwirken.

Für den Ausdruck der gesammelten FineArt-Bilder benutzen wir IrfanView, weil dort ein gutes Ausdruckmanagement vorhanden ist. Im Canon Drucker-Setting wird in diesem Fall als Seitenlayout "Randloser Druck" gewählt. Manuell  wird unter "Farbe/Intensität" im Falle der Intensität auf +5 eingestellt was zu leuchtenden Farben auf dem Glossy-Fotopapier führt. Das neue Profil kann man speichern und bei Bedarf dann importieren.
Eine wertvolle Hilfe für den Ausdruck von Digitalbildern ist das Buch nach /10/.

Wir hatten schon Inkjet-Drucker von HP und Epson vor dem Jahre 2004, noch früher verwendeten wir s/w-Laserdrucker mit der bekannten gesundheitsschädlichen Toner-Feinstaubproblematik. Nach einem längeren Druckerstillstand (Urlaub!) verstopften die Druckköpfe derart, dass  dann immer neue und sehr teure Original-Druckköpfe angeschafft werden mußten. Das hat uns garnicht gefallen! Bei den Pixma-Druckern von Canon haben wir das Problem nicht (erst im 7ten Jahr ist es aufgetaucht!) und wir können mit dem PIXMA iP 4000 wirklich alle im Hause evorkommenden Druckarbeiten ausführen.

Literatur

Diese drei Grafik Programme oben genügen mir vollkommen um alle bei mir anfallenden Aufgaben zu bewältigen. Man muss sich schon konzentrieren um aus den Programmen viele Funktionen zu verstehen und auch benutzen zu lernen. Hilfreich ist gute Literatur.

/1/ PhotoImpact 10 - Bildbearbeitung ohne Grenzen, User's Guide
/2/ Canon EOS 550 D von Markt+Technik
/3/ PhotoShop 6 - Lösungen für Anwender
/4/ Fotorealismus mit Photoshop und Illustrator von Bert Monroy
/5/ Photoshop WOW!
/6/ WEB SITE DESIGN
/7/ Corel Draw 8 (bhv Taschenbuch)
/8/ Corel Draw 8 Power (SYBEX Originalausgabe)
/9/ Corel Draw Essential 2
/10/ Fine Art Printing für Fotografen, dpunkt.verlag

11. Januar 2004,, 01.06.2011  B.P. Hennek

 


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Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.