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Je lauter die Züge
lärmen, desto ruhiger verhalten
sich die Verantwortlichen.
Das an das Industriegebiet Veitshöchheimer-Strasse angrenzende Wohngebiet im Stadtteil Würzburg-Dürrbachau
wird mehr und mehr für die dort wohnenden Bürger durch verschiedene
Umweltfaktoren sehr bedenklich gesundheitlich belastet mit:
- Verkehrslärm
von der B27 und Bahnstrecke Nr. 5200
- Pestizide
im Weinberganbau
- Lärm
vom Flugplatz Schenkenfeld
- Industrielärm
und Industrieabgase
- Feinstaub
- Vorhandene
GSM-Mobilfunkstrahlung
- Nitrat
im Trinkwasser
Technikfeindlichkeit
braucht man den Bewohnern der Dürrbachau nicht zu unterstellen, schließlich
wohnt man am Rande eines Industriegebietes (Mischgebiet) und man ist hier dafür, dass
die Wirtschaft floriert, allerdings unter menschenfreundlichen
Bedingungen.
Lärm
im Gebiet des Würzburger Stadtteils Dürrbachau ist ein Hauptübel
welches hier nicht nur die die Lebensqualität beeinträchtigt sondern
auch krank machen kann.
Durch
die Weinbergtallage erfolgt eine direkte Schallausbreitung zu den Hängen
hin (keine Boden- oder Strukturdämpfung). Ferner haben wir hier schlechte
Schutzmöglichkeiten (keine wirklich „ruhige“ Seite sondern
zusätzliche Reflexionen von den Einzelhäusern, Werkhallen und den Hängen). Der
sog. "Schienenbonus" ist hier schon mal überhaupt nicht
anzuwenden ist. Jede Schallquelle breitet sich hier aus wie ein Donner
mit Verstärkung durch Reflexionswände!

Lärm fließt Talflanken
hinauf. Das hat den Effekt, dass mit zunehmender Entfernung von der Lärmquelle
der Lärm aus den Tälern am Berghang nicht leiser, sondern wieder
lauter wahrgenommen wird.
Wir
packen deshalb hier ein Thema an, welches nicht nur uns alleine angeht,
sondern alle im Einzugsbereich von Strassen- und Bahnlärm betroffenen Bürger
dieser Stadt. Die Präsentation der Lärmproblematik an unserem Beispiel
soll lediglich dazu dienen andere wachzurütteln und eine Initiative
gegen Lärm und für einen "Stillen Main" anzustoßen.
Privat
durchgeführte Untersuchungen belegen, dass im
Vergleich mit
einer Schalldruckpegelmessung von 2002, der äquivalente
Pegelschalldruck hier in 6 Jahre um 6,3 dB(A) angestiegen
ist. Für den Vergleich lag mir noch eine Tag-Messung aus
dem Jahre 2002 vor, die um die Mittagszeit über ca. 1,5 Stunden
gelaufen ist.
Ebenfalls hat die Zahl der Vorbeifahrzüge
zugenommen. Der
Güterverkehr der Bahn hat in der Vergangenheit ständig zugelegt und
damit auch die Lärmbelastung. Alleine im Jahre 2007 hat die Bahn 6,5%
mehr Güter transportiert als im Jahre 2006. Der Gütertransport auf
der Strasse hat sogar um 8% zugelegt. In der Zeit von 2002 bis Ende 2007
haben die beförderte Tonneleistung beim Gütertransport um 25% und die
Kilometerleistung ebenfalls um 25% zugenommen nach Zahlen des
statistischen Bundesamtes.
In der Nacht ist hier die
Lärmhölle loß,
an der Bahnstrecke 5200 mit dem romantischen Namen "Main-Spessart-Bahn".
Der
schädigungsäquivalente Schallpegeldruck der
unser Haus in der Nacht hier in 230m Entfernung von der Bahntrasse erreicht bei einem
Höhenunterschied von etwa 25m (das Haus liegt höher), liegt bei 63,9 dB(A).
Lärmeinwirkung
ist eine Körperverletzung!
Davon betroffen sind die Bewohner im
Stadtteil Dürrbachau die von der Bahnstrecke mit nächtlichen Schalldruckpegelspitzen
von über 80 dB(A) belastet werden, wobei hier über 70 Züge
zwischen 22:00 und 06:00 Uhr vorbeifahren. Was
an Schalldruckpegel tolerabel ist für den Einzelnen, lässt sich
wissenschaftlich begründet nicht ableiten.
Schon
jahrelang wird eifrig über die "Verschönerung" des Würzburger
Hauptbahnhofs fehlgeleitet gestritten, statt sich um den Lärmschutz in
der Stadt zu kümmern für mehr Lebensqualität der Bewohner hier. Im
Jahre 2006 hatte man die Absicht für die Bahnhofrenovierung
27Mio €uro auszugeben!
Öffentlichkeit, Mensch, Wirtschaft,
Umwelt und Gesundheit, Sozialgemeinschaft
- Öffentlichkeit, das sind wir Menschen
in diesem Land
- Der Mensch will, dass die Wirtschaft
floriert und er somit zu Arbeit und Brot kommt
- Die Wirtschaft will hohe Gewinne
erwirtschaften auf Kosten von Umwelt und Gesundheit
- Die Öffentlichkeit muss die
Wirtschaft zwingen für eine menschenfreundliche Umwelt und damit für
eine gute Gesundheit zu sorgen, denn gesunde Mitarbeiter sind
leistungsfähiger!
- Nur eine gesunde Öffentlichkeit ist
eine gesunde Sozialgemeinschaft
Auf
dieser Homepage werden öffentlich den Einwohnern der Dürrbachau zugängliche
Informationen und die Meinung der "Selbsthilfeinitiative Umwelt & Gesundheit"
zu Kenntnis gegeben.
Lärm:
Krach, der uns krank macht
Wenn jemand Böses
will und Streit,
dann wär's uns lieber, wenn er draußen bleibt!
Bruno
Peter Hennek
Impressum:
Selbsthilfeinitiative
"Umwelt & Gesundheit"
Maria und Bruno Hennek*
Rudolf-Clausius-Str.4
97080 Würzburg
Tel. 0931-93627, Fax. 0931-960888
E-Mail: Bruno.Hennek@T-Online.de |
Erhaltene Auszeichnungen:
- 1. Gesundheitspreis der Stadt Würzburg
verliehen durch OB Weber 1994
- Ehrung durch den Bayerischen
Ministerpräsidenten 1998
- Auszeichnung "mensch &
umwelt" 1999 durch den Ökologischen Förderkreis Main-Tauber
e.V.
- Auszeichnung für erste private
Umwelthomepage in Gold durch B.A.U.M. e. V. unter der
Schirmherrschaft des Bundesumwelt- ministers im Jahre 2000
|
* Wir
gehören weder einer Partei, noch einer Sekte an und gelten auch nicht
als esoterisch veranlagt...
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Haftungsausschluss
Bruno
Peter Hennek, 12.Januar 2008
"Erfahrung ist
verstandene Wahrnehmung"
IMMANUELL KANT
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diese wird aber in der Regel gerne erteilt
Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.
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