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Original HYMER-EXSIS
die
fünfte Dimension
Nach
12 Jahren Camping mit unserem T4-California sollte etwas bessere her,
mit Nasszelle
und weniger Umbauarbeiten. Das neue WoMo sollte auch möglichst
winterfest, bequem und trotzdem noch als Alltagsfahrzeug nutzbar sein,
da wir uns in keinem Fall
zwei Autos zulegen wollten. Schließlich muss man sich auf das
kommende
Rentnereinkommen einstellen und deshalb sparen.
Während
sich viele Leute im fortgeschrittenen Alter eine Residenz im Süden anschaffen,
haben wir uns für eine mobile Residenz entschieden, die uns ortsungebunden macht
und so viel mehr Spaß beim kennenlernen anderer europäischer Regionen macht.
Am
13. September 2003 saßen wir beim Frühstück in unserem Garten und studierten
unsere regionale Tageszeitung , plötzlich ein Bericht dazwischen von der IVA
mit der Überschrift "Wohnmobil: Alltagstauglich auch für Stadtfahrten mit
Pkw-Komfort, HYMER präsentiert
als Weltneuheit den EXIS"..., und ein Bild dazu. Es entwickelte sich
"Liebe auf den ersten Blick" für dieses Fahrzeug. Unbedingt musste
eine Besichtigung her. Der nächste HYMER-Händler war hier im fränkischen in
Gräfendorf-Weickersgrüben am Campingplatz Roßmühle an der fränkischen Saale
zu finden. Kannten wir
schon, wir waren ja schon dort. Ja, ein Fahrzeug für die Besichtigung und
Probefahrt steht bereit und wir können am Samstag den 20. September zur Probefahrt
kommen. Und diese Probefahrt hat uns überzeugt. Das Fahrzeug entspricht unseren
Anforderungen!
Leergewicht 2735 kg, zul.
Gesamtgewicht 3500 kg
Länge = 5,45m, Breite = 2,06 m, Höhe
= 3,08 m
Probefahrt
und Innenausstattung sowie das tolle Raumgefühl haben uns überzeugt und nach
einigen Verhandlungstagen haben wir unseren EXSIS bestellt in der Ausführung:
-
Elegance
auf Ducato 15,
Sofim-Motor 2,3 Liter JTD 81kW/110PS
270 Nm bei 1800 1/min mit Vierventiltechnik und Common- Rail-System mit 1600
bar Einspritzdruck
-
Fahrradträger
für zwei Fahrräder,
absenkbar
-
Markise
260 cm Omnistor 2000
-
Klimaanlage
-
elektrische
Einstiegstufe
-
Theford-WC
C 200 S, drehbar mit Entlüftung
-
Heizung
Trumatic E 2400 (kostenlos getauscht gegen E4000!)
-
Zentralverriegelung
-
Fahrerhausverdunkelung
-
2
x 11 kg Propangasflaschen mit Duomatic
Das
Fahrzeug hat Airbags, ABS/ASR, Faltverdunkelung im Fahrerhaus, allerlei sonstige
Einrichtungen und sogar einen Backofen.
Weniger
begeistert waren wir, dass der Motor derzeit noch nicht mit Bio-Diesel betrieben
werden darf und dass es noch keinen Dieselruss-Filter dafür gibt.
Wie
bei anderen Hymer-Modelle sind die Seitenwände in einem 32 mm
dicken
PUAL-Sandwich aus 0,8mm Glattblech-Aluminium, 28 mm PU-Schaum
Isolierung und 3mm
foliertes Sperrholz. Der ebenfalls mit PU-Schaum isolierte Boden hat
eine Stärke von 30mm. Die Rückwand und das Dach sind in
doppelschaligen GfK in 30mm mit PU-Schaum-Isolierung gefertigt. Die
Möbel sind
aus 14mm Sperrholz mit Birnbaum-Folierung.
Erfreulich
die Zuladung mit 685 kg, reicht locker für zwei Personen.

Bild:
Hier sieht man wie kompakt unser EXSIS auf einen Parkplatz paßt!
Nachrüstungen
sind noch erfolgt mit einer Sat-Anlage, einem Autoradio und einer
zweiten
Wohnraumbatterie sowie einem Winterreifensatz auf Felgen. Im Innenraum
haben wir dann 2010 noch selbst zwei Schränke eingebaut, einen
über dem Kühlschrank und einen über der Küchenzeile.
Total
begeistert waren wir von den tollen Schlafgelegenheiten in diesem Womo, dass
klappbare riesige Bett (220 x 163cm) oben und die zwei Sitzbänke unten für ein weiteres
Bett (189 x 90cm). Der Tisch ist 2-fach klappbar ausgeführt, damit man von der
Kabine zum Fahrerhaus durchsteigen kann. Man kann aber die Tischsäule und den Tisch
auch in dafür vorgesehene Halterungen unterbringen. Gut auch die Klappen vom Heck bis in
die Womo-Kabine für Langguttransporte, die ja bei einem Hausbesitzer immer wieder vorkommen
können.

Am
17. Oktober haben wir den gerade beim Händler eingetroffenen EXSIS besichtigt. Eine Aufhängung für die Dusche
haben wir selbst nachgerüstet.
Zwischenzeitlich
haben wir uns ein JVC-Autoradio besorgt mit einer Fernbedienung, damit man vom
WoMo-Teil aus das Radio steuern kann. Die zweite Gasflasche muss man selbst
mitbringen, gehört nicht zur Erstausstattung.
Am
22. Oktober 2003 konnte unser EXSIS zugelassen werden und bei der Fa.
Volkert in
Gräfendorf-Weickersgrüben am Campingplatz Roßmühle abgeholt werden. Dort ist
noch das Radio eingebaut und der Gaskasten mit zwei 11kg Gasflaschen zusammen
mit der "Duomatic Plus" bestückt worden. Herr Kütte, der Geschäftsführer
und Inhaber des Unternehmens übergab uns nun den ersten verkauften EXSIS und wünschte
uns viel Freude damit und versprach uns bei Problemen jederzeit zu helfen.
Mit
ein wenig Trauer haben wir unseren treuen Begleiter der letzten Jahre, den gut
funktionierenden VW
T4-California mit 208.000 km bei der Fa. Volkert zurückgelassen in der
Hoffnung, dass dieses Fahrzeug einen netten Besitzer dort finden möge.
Nun
ging es aber nach Hause. Der Motor lief angenehm ruhig und verhielt sich
in den einzelnen Gängen sehr elastisch. An der nächsten Tankstelle haben wir
den Tank gefüllt und haben uns dann abgewechselt beim Fahren um ein Gefühl für
das Fahrzeug zu entwickeln. Zu Hause parkte meine bessere Hälfte recht gut auf
dem vorbereiteten Parkplatz in Rückwärtsfahrt ein. Abends haben wir unsere
Freude mit Rotwein in unserem neuen WoMo begossen.
Versicherungen/Kfz-Steuer
Haftpflicht,
Vollkasko und Teilkasko sind für das neue Fahrzeug zunächst einmal selbstverständlich.
Versicherungstechnisch
wird das Fahrzeug als ein Sonderkraftfahrzeug bzw. Campingfahrzeug behandelt.
Entschieden haben wir uns für das günstige Angebot der Accura bei der Basler
Securitas und sparen damit gewaltig an Versicherungsprämie ein.
Da
das Fahrzeug steuertechnisch als 3,5t-LKW eingestuft ist, fallen jetzt 210 €uro
Steuern an.
Neu:
Am 24.11.2006 beschloss der
Bundestag mit Wirkung vom 01. Mai 2005, dass Wohnmobile künftig nach
Schadstoffklassen und Gewicht zu besteuern sind. Für den EXSIS ist im Fahrzeugschein die Schlüsselnummer 71
eingetragen worden was der Schadstoffklasse
S3 entspricht. Hieraus ergibt sich bei einem zulässigen Gesamtgewicht von
3500 kg eine neue jährliche Steuer von 320 €uro, eine Erhöhung von ca.
52% was schlicht ausgedrückt praktizierter Diebstahl durch den
Gesetzgeber ist!
Unser
EXSIS bekommt ein Carport
Vom
bisherigen PKW-Car-Port haben wir das Dach heruntergenommen, damit man schon mal mit dem EXSIS
dort parken kann. Nun musste ein Plan gezeichnet werden für die
Carport-Dachanhebung um ca. 1,0 m und von den Nachbarn neu Unterschriften eingeholt werden.
Ende Februar haben wir die Baugenehmigung bekommen und bis Ende März unseren
EXSIS unter das "Dach" direkt am Haus stellen können. Hier haben wir
auch Strom und Wasseranschluss.
Erfahrungsbericht
von der ersten Tour
Die
erste Kurztour führte uns nach St. Märgen im Schwarzwald. Dort lag bereits
Schnee und in der Nacht hatten wir Temperaturen zwischen -3 bis -5°C.

Im
Hintergrund der Faller-Hof im Schwarzwald

Vom
Faller-Hof aus aufgenommen
Der
Motor arbeitet sehr elastisch in allen Gängen. Der zweite Gang ist für meinen
Geschmack etwas kurz geraten, aber daran kann man sich gewöhnen.
Der
Exsis ist nicht gerade langsam, Geschwindigkeiten bis zu 135 kmh habe wir
problemlos geschafft, auch wenn unsere normale Reisegeschwindigkeit so zwischen
110 und 120 kmh liegt. Es ist aber gut Reserven für evtl. Überholvorgänge zu
haben.
Wir
sind froh, dass zum Sanitärraum hin eine Falt- Schiebetür eingebaut worden
ist. Diese kann man sehr platzsparend offen lassen damit das Bad gut austrocknen kann
und keinen Schimmel ansetzt.
Die
Betten sind sehr bequem, ich schlafe mit meinen 192 cm oben im 220 cm langen
Bett und fühle mich dort
sehr wohl. Meine bessere Hälfte benutzt das untere Bett und sie fühlt sich
dort auch sehr wohl.
Die
Einrichtung dünstet praktisch keine Lösemittel aus, was uns besonders gefreut hat.
Wir haben das Fahrzeug zusätzlich noch mit einigen Geruchskillern ausgestattet
um den "Neuwagen-Geruch" am Anfang zusätzlich abzudämpfen und
kommen damit recht gut zurecht.
Das
Fahrzeug zeigt sich gegenüber
seitlichen Luftattacken recht unempfindlich und behält stur seine Spur bei. Das
gilt auch, wenn man plötzlich bremsen muss.
Wir
sind von der Gesamtkonzeption des Fahrzeuges sehr begeistert und freuen uns
schon auf weitere Unternehmungen.
Winterreifen:
Wir
haben uns für Winterreifen von Semperit auf Stahlfelgen entschieden. Mit
diesen Winterreifen sind wir von Anfang November bis Mitte März gefahren (ca.
4500 km) und
sehr gut damit klargekommen.
Verbrauch:
Auf
der letzten Tour haben wir eine Verbrauchsmessung durchgeführt, wobei meist
Autobahnfahrt dabei war bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 130 km/h. Der
Verbrauch lag bei 10,2 Liter Diesel pro 100 km. Der Verbrauch bei reinen
Stadtfahrten betrug 11,2 Liter Diesel pro 100 km. Das Sind Werte von den ersten
3.000 km in der Zeit von Ende Oktober 2003 bis Ende Januar 2004.
Mittlerweile
(E. 2007) haben wir einen Kilometerstand von 43.000 erreicht und der Verbrauch
hat sich bei unserer Fahrweise auf 9-10 Liter (4,5-5 Liter pro Person also)
eingependelt.
Der
JTD-Motor darf leider nicht mit reinem RME gefahren werden. Biodiesel darf nur
in einem minimalen Prozentsatz, nämlich nicht mehr als 5% mit Dieselkraftstoff
nach EN 590 gemischt werden. Ein Rußpartikelfilter wird von FIAT derzeit
nicht angeboten und es kann zur Zeit nicht gesagt werden, wann evtl. eine Nachrüstung
möglich sein wird, ergab meine Nachfrage.
Fahrgeräusche:
Angenehm
hat uns die gute Geräuschdämmung überrascht. Man kann sich bei
Reisegeschwindigkeiten von 120 km/h noch gut Unterhalten im Fahrerhaus und auch
Radio hören. Der Common-Rail-Motor liefert ein deutlich reduziertes
Verbrennungsgeräusch. Da war unser VW-T4 California mit Saugdiesel doch erheblich lauter.
Besonders
verblüfft waren wir, als wir die Seitenscheiben heruntergelassen haben während
der Fahrt. Es entstehen kaum Windgeräusche!
Kostenlose
Nachbesserungen
vom Hymer-Service:
-
Die
Heizung ist gegen Truma E 4000 getauscht worden
-
Riegel
für Dachbettklappe ausgetauscht
-
Abdichtung
erstes Seitenfenster links wegen Wassereinbruch
-
Hinterräder
ausgewuchtet
-
Halterungen
Tür zum Duschraum und für Duschvorhänge ausgetauscht
-
Bessere
Handgriffe für Bettauszug der Seitenbänke
-
Heckklappenverschlüsse
gängig gemacht
-
Gasfederdämpfer
für die Heckklappe eingesetzt
-
Elektrisch
ausfahrbare Stufe besser abgedichtet
-
Fahrerhaus-Verdunkelung
erneuert und gleichzeitig Sichtverhältnis zum Spiegel links verbessert
-
Halterung
außen für die Wohnraumtür erneuert
-
Quitschgeräusche
zwischen Gummiabdeckung an der Ablage unter der Frontscheibe und der
Frontscheibeneinfassung mittels einer Kunststoffzwischenlage abgestellt
-
Summer
für elektrische Treppenstufe instand gesetzt
-
Quitschgeräusche
an den Lehnenanschlüssen der Fahrersitze beseitigt
FIAT-Werkstatt-Aktivitäten:
-
Oktober
2004: Am Display der Armaturen lässt sich der Hinweis auf Wartung nicht
abstellen, trotz durchgeführter Wartung. FIAT-Vertragswerkstatt wechselt
kostenlos das Display, der Kilometerstand ist wieder bei 0 km.
-
Dezember
2004: Rückruf in die Werkstatt, Bremsschläuche könnten an Bremsscheibe
durchscheuern, Abhilfe ist erfolgt
-
August
2006: Bei 32.290 km sind beide Vorderradlager hin (unterschiedlich
stark mahlende und schwingende Geräusche). Ich erfahre von der
Fiat-Werkstatt und aus Promobil 03.03.2006, dass es sich um einen bekannten
Schwachpunkt der Vorderradlagerung handelt, ein versteckter Mangel also.
Nach einem hin und her übernimmt Fiat 50% der anfallenden Kosten auf
Kulanzantrag.
- Februar
2009: Vor unserer Tour nach Marokko geht es in die Werkstatt. Allerhand
war zu machen, neue Bremsscheiben vorn, neue Bremsbelege dazu, hinten
war ein Bremszylinder schwergängig. Der Steuerriemen mußte
ebenfalls jetzt ausgetauscht werden, gleich auch den normalen
Kundendienst noch dazu und noch ein paar Ersatzteile für die Reise
eingekauft, wie; Luftfilter, Kraftstofffilter und einen Rad-Schlauch,
sollten wir mehr als eine Reifenpanne haben und die Vulkanisierung des
Reifens nicht möglich sein. Satte 2000 Euro hat uns der
"Spaß" gekostet.
- Juli
2010: Die Lichtmaschine fällt aus, Lagerbruch und natürlich
auch die Wicklung damit im Eimer. Zum Glück ist das in
Würzburg passiert, 800 Euro hat dieser "Spaß" gekostet. Der
Motor ist wieder wunderbar leise, davor konnte man ab 100 kmh kein
Radio mehr hören. Die immer mehr schadhafte Lichtmaschine erzeugte
diesen Lärm, was wir nicht ahnten, da dies ja schleichend lauter
geworden ist.
Bei Auslaufbremsung auf dem letzten Meter unterhalb 5 kmh drückt
etwas gegen das Bremspedal und es klappert dann vor dem
Fahrzeugstillstand etwas an den Bremsen. Meine Werkstatt diagnostiziert
als Ursache das ABS. Offensichtlich kommt das von einem Sensor am Rad.
Man müßte alle vier Sensoren austauschen oder mit dem Fehler
weiter fahren, hätte sonst keine Auswirkungen auf die
Bremswirkung, ich könnte vor beruhigt damit fahren. Wir finden
auch einen diesbezüglichen beruhigenden Hinweis in der
FIAT-Betriebsanleitung. Also fahren wir mal so weiter...
Selbst
durchgeführte Reparaturen:
Zulässiges Gesamtgewicht?
In den Jahren ist allerlei Zubehör von uns im EXSIS
nachgerüstet worden. Vor unserer Reise nach Griechnland sind wir
mal mit voller Belasung, auch mit zwei Fahrrädern, vollen Tanks
usw. auf eine geeichte Waage gefahren. Wir haben ein amtliches
Wiegeprotokoll mit dem Eintrag 3420 kg bekommen, also noch unter den
3500 Kg laut KfZ-Schein. Wir müssen also nicht ablasten und
können beruhigt unsere Tour nach Griechenland durch mehrere
Länder durchführen.
Wie
läuft ein typischer Wocheendausflug mit dem EXSIS ab ?
| Wir
fahren meist am Freitag gegen 15:00 Uhr ab und sind natürlich gut präpariert
für die bevorstehende Tour, die sich auf einen Umkreis von 150 km um Würzburg
beschränkt, nicht mehr, da wir keine km fressen wollen. Man glaubt ja
nicht, was es alles interessantes in einem Radius von 150km zu jeder
Jahreszeit zu besichtigen gibt. Stellplätze haben wir bereits während
der Woche aus unserem "promobil & CARAVANING - der große Camping & Reisemobil
Tourenplaner" am Notebook ausgesucht und alle Zielpunkte in den
MEDION-Navigator programmiert.
Der
Wassertank ist bis zum Kragen gefüllt, die zwei Bordbatterien sind natürlich
immer voll. Die zwei Gasflaschen werden dieses Jahr einfach nicht leer
(trotz spezieller Urlaubsfahrt und Gebrauch des Backoffens), auch wenn wir
praktisch Vollversorger in eigener Regie sind.
Wir
verbringen zwei Nächte in unserem Wohnmobil und Duschen und Kochen
selbst. Einen Kanister mit 15 Liter gereinigtem Trinkwasser von unserer
Umkehrosmoseanlage (Leitwert ca. 20 MicroSiemens) haben wir zur
Zubereitung von Speisen und Kaffee/Tee immer dabei.
Wir
brauchen für solche Wochenendausflüge auch keine 230Volt-Energiezuführung,
die Bordbatterien reichen vollkommen aus. Wir gucken kein Fernsehen
sondern lesen am Abend Bücher oder Zeitschriften und hören Radio (man
glaubt es nicht, was da für interessante Sendungen am Abend zu hören
sind!).
Vor
der Rückfahrt am Sonntag-Nachmittag suchen wir eine Entsorgungsstation
auf und entsorgen dort unser WC, das Abwasser und lassen das restliche
Trinkwasser ab (vom letzteren ist meist kaum noch etwas da). Der
Abwassertank hat sich manchmal als etwas knapp erwiesen (Duschwasser!), es
kann sein, dass wir zwischendurch den Abwassertank entsorgen müssen.
Wir
bevorzugen als Standplatz ausgewiesene Stellplätze, oder irgendeine
ruhige Gasse in einem abgelegenen Wohngebiet aber auch Parkplätze an
Veranstaltungshallen, an Sportplätzen usw.
Schon
auf der Rückfahrt nach Würzburg schmieden wir Pläne, wo es auf die nächste
Wochenendtour gehen soll!
|
Erfahrungen mit unserem
Hymer-Vertragshändler und der Werkstatt dort:
nach
anfänglichem Beschnuppern sind die Fronten geklärt worden und wir verstehen
uns seit dem bestens. Gleich nach unserer Ankunft gibt es bei der Familie Kütt
einen Kaffee. Mit der Werkstatt kommen wir ebenfalls bestens zurecht. Wir haben
absolut keinen Grund zum irgendwie unzufrieden zu seien und aus diesem Grund
empfehlen wir den Händler gerne weiter. Immerhin sind wir nun schon drei Jahre
Kunde dort!
Vergleich
HYMER EXSIS Elegance und Sprinter JAMES COOK
Natürlich
haben wir auch einen Seitenblick riskiert und unser WoMo mal dem Mitwettbewerber
gegenübergestellt. Der JAMES COOK war ja mal das Ziel unserer Träume, schließlich
haben wir die erste WoMo-Fahrt überhaupt mit einem geliehenen JAMES COOK im
Jahre 1988 nach Polen gemacht. Ab da an wuchs unsere Begeisterung zum mobilen
Campen.
Hier
nun unser Vergleich!
September
2006, neuer Hymer EXSIS-i
Hymer
hat die Produktion des Original-EXSIS eingestellt und nun an dessen Stelle einen
Nachfolger präsentiert der statt 5,49m jetzt 6,15m lang ist und aussieht
wie ein Geldtransporter der die Tageseinnahmen vom Kaufhof abholt.
Homepage
EXSIS-i
Das
Bett hat nun nur noch die Maße: 1,95 x 1,35 m (was soll das?)
Die
Stehhöhe im Wohnraum ist 1,9m (was soll das?), also nur etwas für die kleinen
Leute in der Republik.
Nein
Danke Hymer, behaltet das Fahrzeug!
Ein paar
Links ohne jeglicher Gewähr:
HYMER-Homepage, hier...
HYMER-Mobil Eignerkreis, hier...
Volkert-Wohnmobile, hier...
(unser HYMER-Händler)

Maria und Bruno Hennek
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ist ohne Erlaubnis nicht gestattet - diese wird aber in der Regel gern erteilt.
Anfragen
bitte an den Verfasser:
Bruno
Peter Hennek.
Think different...
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