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Auf
nach Würzburg ... Im
Jahre 1957 zog meine Frau (Münchner Kindl) von Landau aus mit Ihren Eltern
nach Würzburg. Ich bin ein Jahr später mit meiner Mutter von Schlesien aus (Alt-Schalkendorf
bei Oppeln) hierher gezogen. Im Jahre 1969 haben wir eine Familie gegründet,
aus der zwei Kinder hervorgegangen sind. Würzburg ist für uns beide und die
Familie unsere zweite Heimat geworden, über die hier berichtet werden soll.
Fotografie,
Filmen in Super-8 und D8-Video gehören zu meiner Freizeitbeschäftigung. Das
Internet bietet nun auch mir die Möglichkeit einige Fotos von mir vorzustellen.

Die
mächtige Festung liegt gut über 100 m über dem Maintal. Die ältesten noch
vorhandenen Teile gehen auf das Jahr 706 zurück. Die Burg ist 1631 von den
Schweden eingenommen worden. Auf der Festung ist das Mainfränkische Museum
untergebracht worden, dort kann man auch die Werke von Tillmann Riemenschneider
besichtigen.
Das
reichste Bürgerhaus ist das "Haus zum Falken". Es ist 1751 mit einer
üppig dekorierten Stuckfasade des bürgerlichen Rokoko ausgestattet worden.
Heute sind in diesem Haus z.B. das Fremdenverkehrsamt und die Stadtbücherei
untergebracht worden.

Der
Überlieferung nach soll im Lusamgärtchen der um 1230 verstorbene Minnesänger
Walther von der Vogelweide beerdigt liegen, welcher seine letzten Lebensjahre im
Neumünsterstift verbringen durfte.

Seit
1413 ist in der Gressengasse die älteste Würzburger Weinstube im Hof zum
Stachel, mit einer romanischen Toranlage und dem schönsten der erhaltenen Würzburger
Innenhöfe.
Die
alte Mainbrücke gilt als einer der schönsten Flußübergänge
in Europa. Die jetzige Anlage ist 1473-1543 erbaut worden.
Der
Main, der die Stadt teilt, bietet auch viel für die Freizeitunterhaltung, so
wie hier die "Marina" in Eibelstadt mit einem italienischen Restaurant
"Piccolo Mondo".
Ein
Wahrzeichen von Würzburg ist auch der Alte Kranen aus der Zeit
von
1767-1773, der auf Geheiß von Fürtsbischof Ignaz Neumann errichtet worden ist.
Er ist mit Hilfe eines hölzernen Räderwerkes durch Menschenkraft angetrieben
worden.
Würzburcher
Wörder...
Hängsde mer helf
uff?
Zu so em edle Dialegd als
wie dem Würzburcher khörd nadürlich a e ausgfallene Gramadik. Daderbei gibds
gans erlesene Satzsdellungen, die wo mer wahrscheinds sonsd nirchendswo mehr
find. E richdige Delikadesse uf dem Gebied is der folgende klassische Satz:
"Hängsde mer emal helf die Wäsch uff?"Des is so e subdile
Formulierung, die kammer sich diregd uff der Zunge zergeh lass.
Übrichens is früher in
Würzburg die Wäsch öfdersch net uffghängd worn, sondern zum Bleiche uff die
Wiese neis Gras gelecht worn, die weiße Wäsch jednfalls. Alsemal warn da aber
dann ganz lusdiche Flegge druff, wenn die Amseln was druffgemachd ham und vorher
Holunderbeern gfresse ghabd ham. Manche Leud ham a ihr Beddwäsch auswärds
wasch lass, weil die bei dem kalkhaldiche Wasser ned richdich weiß geworn is
und die Waschmiddel warn noch ned so chemisch als wie heut. Mei Mudder hat die Wäsch
alsemal nach Lohr gebe, weil dord es Wasser besonders weich gewese is.
Es hat nadürlich ah
farbiche Wäsch gebe, aber des war ke rosa, lila oder orasche Wäsch, sondern
des war lilane, rosane oder oraschene. Und die Wäsch von der Nachbarin, die wo
vielleichd im Waschschiff am Mee dernebe gewasche hat, des war "dere ihr Wäsch".
Und wennse Hemde von ihrm Gemahl gewasche hat, dann warn des "dem seine
Hemde".
Überhaubd gibds die Wörter
"dessen" oder "deren" in Würzburch ned. Des häßd immer
"dem sei Bruder" und "dere ihr Schwesder". Hochdeudsche
Midmensche halde die Wörder vielleicht e weng für brimidiv (des is widder
Orchinal-Würzburcher Satzschdellung), aber uff jeden Fall klingds viel gemüdlicher.
Aber des könne die mit ihrener ungemüdliche Schbrach wahrscheins überhaubd
ned einseh.
Quelle: "MAIN
POST" von Heiner...
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Bruno
Peter Hennek.
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Bruno Peter Hennek
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