Super 8 Videotransfer...
Nach
vielen Tests habe ich die für mich beste Filmtransfermethode
gefunden. Die Beschreibung dazu ist hier
zu finden.
Ich biete jetzt selbst auch Transferdienstleistungen an, siehe hier. |
Die
Hauptprobleme beim Videotransfer sind:
Hotspots (mittig konzentrierter Lichtkegel von der
Projektorlampe)
Flimmern (Flicker) wegen mangelnder Synchronisation Videokamera
und Projektor.
Den Ton kann man leicht ersetzen. Live-Ton von sprechenden Personen
muss man natürlich "mitnehmen", da dieser ja eine
historische Bedeutung hat.
Tipp
1: Folgenden
Transferweg habe ich zuerst ausgetestet:
Versuche mit dem HAMA TELESCREEN VIDEO (Spiegelsystem mit Nahlinse in
einer geschlossenen Box mit relativ kleiner Matscheibe) das Filmbild
zu überspielen sind, was die Bildqualität angeht, gescheitert. Das
Ergebnis stellte mich überhaupt nicht zufrieden, viele Hotspots und
Grobkörnigkeit...
Zwischenzeitlich
habe ich eine größere kornfreie GLASSCREEN Scheibe angeschafft und
den bereits älteren vorhandenen großen TELESCREEN von HAMA umgebaut.
Die ersten Ergebnisse haben mich eher überzeugt, die Aufnahmen sind kornfrei
und es sind kaum Hot-Spots (helle Flecken) vorhanden. Vor die Objektivlinse der
Kamera setze ich noch
einen Graufilter (Grau 8 x) ein um die
"Belichtung" bei der Aufnahme nicht zu übersteuern. Es ist notwendig die
Blende der Kamera manuell zu fixieren, damit das Bild nicht
"pumpt". Die Schärfe stelle ich ebenfalls manuell in
Tele-Stellung ein, erst anschließend wähle ich den Bildausschnitt. Der Raum muss bei der Aufnahme abgedunkelt
werden.

Den Ton kann ich vom Filmprojektor
abnehmen und in die Micro-Buchse der D8 Kamera einspielen. Allerdings
habe ich ein Mischpult zwischengeschaltet um den Pegel anzupassen.
Wichtig sind vom Originalton eigentlich nur die lippensynchronen
Aufnahmen sprechender Personen. Die musikalische Untermalung kann
heute mit dem Videoschnittprogramm sehr viel eleganter realisiert
werden.
Der
Filmprojektor REVUE lux sound 80 (baugleich mit Chinon sound SS
1200 Stereo) kann bezüglich der
Abspielgeschwindigkeit im eingeschränkten
Bereich geregelt werden, so dass das Bildflimmern bedingt durch die
unterschiedlichen Frequenz der Videokamera mit 50 Bildern pro Sekunde
und die Projektionsfrequenz von 18 oder 24 Bildern pro Sekunde, etwas
ausgeregelt werden kann. Zum Filmtransfer stelle ich von 24 Bildern pro
Sekunde.
Zusätzlich wird mit dem Regler am Projektor die
Projektionsgeschwindigkeit um ein Bild auf 25 Bilder pro Sekunde erhöht.
Das Flimmern wird dadurch unterdrückt!
Diese
25 Bilder pro Sekunde werden leider nicht zu 100% über den gesamten
Abspielbereich von der Elektronik der Projektors genau gehalten, auch
wenn man versucht während der Projektion und Aufnahme etwas
nachzuregeln. Das vorhandene Restflimmern kann ich jedoch dann beim
Videoschnitt teilweise abdämpfen mit Studio 7/8. Die ursprünglichen
Filmaufnahmen habe ich ja mit einer Frequenz von 18 Bildern pro
Sekunde aufgenommen, jedoch auf das Videomaterial mit 25 Bildern pro
Sekunde transferiert. Um die Videoaufnahmen anzupassen bediene ich
mich der Zeitlupenfunktion in Studio 7/8. Ich markiere den Clip und
"strecke" die Abspielgeschwindigkeit des Videos mit der
Einstellung 7/10 auf 7/10 x 25 = 17,5 Bilder pro Sekunde, was in
etwa der Originalaufnahme mit 18 Bildern pro Sekunde entspricht. Das
Flimmern wird durch die kleine Zeitlupenfunktion relativ gut abgedämpft
und die Helligkeitsschwankungen fallen sehr sanft aus.
Beispielbild
nach einem Videotransfer:

Szenenbild
aus einem S8-Film von 1973
Nach
Farb-/Helligkeits- und Kontrastkorrektur bekommt man eine
zufriedenstellende Bildqualität. Mit meinen Zeitlupentrick aus Studio 7/8 heraus
wird das Flimmern stark abgedämpft. Man kann dafür auch das Programm MotionPerfect
einsetzen.
Projektor
noch besser regeln:
Auf
der Suche nach einer besseren Regelmöglichkeit für meinen Projektor
bin ich auf einen Stechdosen-Dimmer gestoßen, der bei ALDI im August
2001 für 8,85 DM angeboten worden ist. Die Leistung dieses Dimmers
liegt bei 20 - 300 Watt. Die Projektorlaufgeschwindigkeit lässt sich
damit ganz vorzüglich regeln. Die Feinjustierung mache ich am Projektor
selbst, der sich zusätzlich noch im Bereich von +/- 2 Bilder ausregeln
lässt. Allerdings kann der Dimmer Audio stören...
Nun
ist es möglich fast flimmerfreie Aufnahmen, aus der
Grundgeschwindigkeit von 18 Bildern/Sek zu machen und dabei auch den
Originalton einigermaßen naturgetreu zu übernehmen.
Mit dem Regeln über den Dimmer wird die Lampe des Projektors natürlich
etwas abgedunkelt. Dies spielt aber fast keine Rolle, da der Camcorder
das vollständig ausgleicht.
Weitere
Aussichten:
Mittlerweile
habe ich mir das Programm VIDEO DeLuxe angeschafft.
Dies deshalb, weil dieses Programm von MAGIX (99 DM) auch
Bildkorrekturen erlaubt, wie z.B. Farbkorrektur. Wichtiger ist aber
gerade bei Überspielmaterial die Möglichkeit des Video Cleanings,
d.h. eine gestörte Passage kann in der Voranzeige markiert und z.B.
bezüglich Helligkeit korrigiert werden. Die Übergänge können mit
der Funktion "Weicher Übergang" ausgeglichen werden. Hier
sind meine Experimente jedoch noch nicht abgeschlossen...
(c) Bruno Peter Hennek
Tipp
2: von Andreas
Hauschild:
Ich
habe mich auch schon etwas mit dem Thema beschäftigt und bin von der
Mattscheiben-Lösung abgekommen, weil zu körnig und wegen der Hot
Spots. Um die Hot-Spot-Problematik zu mildern, filme ich von einer
selbstgemalten Leinwand ab. Dazu habe ich in Photoshop eine radialen
Grauverlauf mit ca. 55% grau in der Mitte erzeugt (sieht aus wie
ein Fettfleck) und dann mit meinem Epson 700 mit höchstmöglicher
Qualität ausgedruckt (Durchmesser ca. 12cm). Auf diese
"Leinwand" projiziere ich jetzt den Film, wobei die
Einstellung etwas "Gefühlssache" ist. Aufnahme dann mit
einer Sony TRV900 auf DV-Band. Durch den Grauanteil in der Mitte wird
der Hot Spot deutlich abgemildert, und die Helligkeitsverteilung und
auch die Schärfe sind besser als bei der (Einfach-) Mattscheibenlösung.
Zur weiteren Bearbeitung gibt es für VirtualDub einen Filter "Flicker
Reduction", dessen Bedienung zwar etwas gewöhnungsbedürftig
ist, der in einem Vortest aber erstaunliche Verbesserungen erzielte:
das Flackern war fast weg.
Danke
Andreas!
Tipp
3: Flimmern
mit VirtualDub - Filter entfernen:
Ich
habe den Tipp von Andreas zwischenzeitlich ausprobiert. Dazu habe ich
die eingedeutschte Version von VD aus dem Netz geholt und den
Antiflicker-Filter von der unten angegebenen Homepage geholt. Dort ist
auch eine kurze AVI-Testdatei mit starkem Flimmern drauf. Mit dieser
Testdatei kann man den Effekt sehr schnell ausprobieren. nach dem laden
des Filters wird dieser auf die gesamte Datei gelegt und das Video neu
berechnet. Das Ergebnis ist sehr gut!
VirtualDub kann nur mit VfW-Codecs, nicht aber mit den DirectShow-
Codecs umgehen. Spätestens zum Schreiben braucht man einen VfW-DV-Codec, der aber Geld kostet, z.B. den von MainConcept.
VirtualDub nimmt aber AVIs an, die mit dem Codec IndeoVideo 5 oder
dem kostenlosen HuffYUV
hergestellt worden sind. Konvertieren Sie den Clip nach HuffYUV, setzen
Sie in diesem Codec den Filter ein und wandeln Sie den Clip anschließend
wieder nach DV zurück.
So
mache ich es:
-
Video
als DV-AVI in ein Videoschnittprogramm (z.B. Video de Luxe 2.0)
holen und dort bearbeiten
-
Video
in eine AVI exportieren, hierbei den HuffYUV-Codec aktivieren
-
AVI
(HuffYUV-Codec) jetzt mit VirtualDub einlesen
-
Filter "Flicker
Reduction" anwenden
Natürlich
muss man das ein wenig üben!
Auf
der Homepage von HLinke
wird die Einbindung des Flicker-Filters in Pinnacles Studio 9 angenoten.
Man muss dann nicht mit VirtualDub arbeiten und die Codec-Frage
beachten.
(c) Bruno Peter Hennek
Tipp
4: Gegen Hotspots etwas tun
Beim
Videotransfer von Super 8 Filmen können Hotspots entstehen, d.h. in der
Mitte des Bildes sind kreisförmige, hellere Stellen vorhanden.
Mit Hilfe von Pinnacles Studio 9 und dem kostenlosen Plug-in "Hotspot"
von Klaus Horst bringt man sehr gut Hotspots weg. Man muss die
geeignete Einstellung im Plug-in mit Hilfe von Tests herausbekommen,
dann aber bekommt man ganz gute Ergebnisse. Mit dem Plug-in kann man
eine kreisförmige Grauverlaufmaske als Filter über das Video legen. Die
Intensität und Ausdehnung der Grauverlaufmaske läßt sich einstellen.
Link
zum Plug-in "Hotspot"
Tipp
5: Wim Lichtenauer aus den Niederlanden steuerte
folgenden
Tipp bei:
Mit einer
3-Flügel Umlaufblende kann man besser ein
bisschen nach unten
gehen, nämlich auf 16,666 b/s. dann läuft alles flimmerfrei.
Mit doppelt 8 läuft
es etwas schneller, mit S8 etwas
langsamer, man sieht's
kaum, und es kann noch immer mit Studio 7 korrigiert werden.
Ich habe
einen Eumig aus der 700er Serie, der kann auf 60
Herz
gestellt werden, und dann mit der 18/24-Regler zwischen 15 und 22
Bildern geregelt werden. Also auf 16,666 b/s.
Weiter benutze ich einer Bauer T600
Stereosound, der hat auf dem Motor eine Doppel-Rolle von 15,5 mm / 19.2mm für
18 und 24 b/s.
Es gibt Aluminium Potentiometer (Radio/Verstärker) Knöpfe im Verkauf
von 14 mm und 18,5 mm. Die beiden Löcher durchbohren, auf die
Motorachse
stecken
und festschrauben, ein bisschen abrunden damit der Gangwechsel besser läuft.
Und jetzt läuft der T 600 haargenau 16,6666 b/s und 23 b/s
flimmerfrei.
Im Modelflug-Geschäft kann man billig ein Drehzahlmessgerät
kaufen
das man umstellen kann auf 2/3/4 blad Luftschraube.
Im 3 blad Stellung misst man das Licht vom Projektor-Linse. Der Messung erfolgt pro
Minute, man muss es nur durch 60 teilen.
Danke
Wim!
Tipp
6: Dr. Wolfgang Leidholdt hat mir am 16.09.2002 folgenden Tipp
zugeschickt (ergänzte Fassung vom 17.09.2002):
Ich bin seit 1977
S8-Filmer gewesen, als "Ossi" allerdings mit der sowjetischen
Kamera "Quarz-Zoom" DS 8 (d.h. Doppel-Super-8), also Spule und
2 x 10 m Nutzlänge. Der Projektor war und ist ein sowjetischer
"Russ" für Super- und Normal 8, er geht auch in 100 Jahren
nicht kaputt. Geschnitten wurde nass und die Filme blieben stumm. Aber
das ist nun Historie, wie auch die Analog-Video-Zeit mit Hi8 und SVHS,
wobei mir der Recorder GV 280 von Grundig gute Dienste leistete.
Jetzt: PC mit Dazzle
Fast-Now und Adobe Premiere.
Und zur Übernahme der
S8-Filme habe ich folgendes gebaut:
Ein im A&V erworbener
zweiter, gleicher Projektor bekam ein Zwischengetriebe und läuft nun
mit 1 U/s. Die Flügel der Umlaufblende wurden entfernt. Dadurch wird
der Lichtstrom nicht mehr unterbrochen und die Belichtungsautomatik der
Kamera hat keinen Grund zu Dreck-Effekten. Ein Magnet auf der Hauptwelle
schließt bei jeder Umdrehung genau im richtigen Moment einen
Reed-Kontakt.
Eine billig-USB-Maus
wurde angezapft derart, dass die linke Taste mit dem Reed-Kontakt
geschaltet wird (Kabel aus der Maus in den Projektor).
Der Projektor erhält
eine 20-W-Stino-Halogenlampe statt der 100 W, was die thermischen
Probleme löst. Die Lampe wird so justiert, dass das Bild spotfrei auf
die Zwischenleinwand kommt. Da die Lampe keine Lichtwurflampe mit Flächenheizfaden
ist, wurde eine zusätzliche Mattscheibe in den Lampenstrahl gebracht.
Das schluckt zwar Licht, aber es ist immer noch genügend auf der
Zwischenleinwand da. Unter "Stino-Lampe" versteht man eine
"stinknormale Halogenlampe, wie sie zu Raumbeleuchtungszwecken
eingesetzt wird.".
Die Zwischenleinwand
besteht aus einer dünnen, vollständig opaken Kunststofffolie. Bildgröße
ca. 50 x 70 mm.
Adobe Premiere wird in
die Einzelbildaufnahme geschaltet und nimmt mit jedem Mausklick - aus
dem Projektor - ein Bild auf. Ohne Flackern, als Vollbild ohne
Halbbildzerschneidung. Gegen die Halbbildzerschneidung würde im
Echtzeitverfahren nur die phasenrichtige Synchronisation auf den Beginn
des ersten Halbbildes der Videokamera helfen. Die Schwierigkeiten, das
aus den Synchronimpulsen zu finden, sind elektronischerseits enorm.
Bei mir geht es mit 1
Bild/s, aber ich habe ja Zeit und lasse den Projektor in Ruhe
unbeaufsichtigt laufen.
Alle Korrekturen - Farbe
und Zeitmassstab - und das Seitenverkehren des Bildes erledigt Adobe
Premiere digital. Dadurch wird bei der Projektion kein Spiegel
gebraucht.
Geht bestens! -
allerdings eben für Stummfilme. Der Ton kann ja getrennt aufgenommen
und im PC wieder untergelegt werden.
Danke
Herr Dr. Wolfgang Leidholdt Im Juli 2011 schickte mir Dr. Leidholt, den die Bastelleidenschaft nicht loßgelassen hat, diese PDF-Beschreibung zu mit seinem Transfersystem der Progressivaufnahme von Super8-Frames. Erneuten Dank Herr Dr. Leisholdt!
Tipp
7: Dieter Fälker hat mir am 27.10.2002 einen weiteren Tipp zugeschickt:
Synchronlauf des Projektors zur
Aufnahmekamera
Wie viele andere Amateurfilmer habe ich eine große Anzahl
von Super 8 – Filmen, die ich gerne dauerhaft konservieren möchte.
Den einzigen Weg dazu sehe ich in der Überspielung auf
DVD. Dieses durch eine Fachfirma ausführen zu lassen ist mir auf
der einen Seite zu teuer, auf der anderen Seite widerspricht es auch
meiner Mentalität; zumal ich bei dieser Gelegenheit auch die bei den
meisten meiner Filmen noch ausstehende Nachbearbeitung bei Ton und Bild
vornehmen möchte.
Bei den ersten Versuchen hatte ich natürlich all die
Probleme, die hier schon in anderen Beiträgen beschrieben wurden. Mit
der Projektion auf eine Leinwand habe ich die Erfahrung gemacht, dass
das Problem mit dem „hot spot“ um so größer ist, je besser
die Relektionseigenschaften der Leinwand sind. Ein weißes Blatt Papier
ist in der Regel besser als eine stark reflektierende Projektionswand.
Mit einem Hama-Umlenkspiegel und einer Mattscheibe lässt sich
das Problem auch nicht beheben. Zusätzlich dazu wird bei dieser Lösung
auch noch das Korn der Mattscheibe sichtbar, was aber mit einer
Paraphin-Mattscheibe zu beheben wäre. Erst eine
Video-Transfer-Einrichtung von Panasonic (Nahlinse, Umlenkspiegel,
Fresnellinse, Mattscheibe), die ich bei Ebay ersteigern konnte, hat die
Probleme des „hot spot“ und des Korns weit gehend
eliminiert.
Das nächste zu lösende Problem ist der Flimmereffekt der
durch unterschiedliche Laufgeschwindigkeit von Projektor und Videokamera
entsteht. Als Projektor benutzte ich zunächst einen Bauer Duoplay 525,
als Kamera eine Sony Hi8. Anfangs habe in den Projektor eine
Feinregelung eingebaut, die eine relativ genaue Einstellung der
Laufgeschwindigkeit ermöglicht. Der Einbau ist einfach und auch von
Laien durchführbar. Es wird lediglich ein Präzisionspoti von 500 Ohm
in Reihe mit dem auf der Regelplatine (hinter dem Motor) sitzenden
Trimmpoti geschalten. Aber Vorsicht beim Umbau: Das in der Schaltung
benutzte Regel-IC wird nicht mehr produziert und ist nur noch schwer
beschaffbar. Aber auch diese Änderung ist nicht der Weisheit letzter
Schluss, denn zum Einen läuft irgend wann die Frequenz doch
auseinander, zum Anderen muss mit einer langen Verschlusszeit
aufgenommen werden, worunter die Schärfe leidet. Jetzt habe ich einen
Umbau an meinen Projektoren gemacht, bei dem das Videosignal der Kamera
benutzt wird um die Laufgeschwindigkeit des Projektors zu steuern.
Jedoch ist dieser nachträgliche Einbau umfangreich und sollte nur von
einen versierten Hobbyisten in Angriff genommen werden.
Nun zur kurzen Beschreibung der Schaltung – auf einen
Schaltplan werde ich an dieser Stelle verzichten, stelle aber auf
Anfrage gerne weitere Informationen zur Verfügung:
Das von der Videokamera erzeugte vertikale Sync-Signal, das
pro Bild einmal kommt, wird mit der Sektorenblende des Projektors
verglichen. Eilt die Sektorenblende dem Sync-Signal voraus, wird die
Motordrehzahl des Projektors reduziert, läuft die Sektorenblende dem
Sync-Signal nach, wird die Motordrehzahl erhöht. Der Vergleich erfolgt
50mal/Sekunde und erzeugt damit eine Laufstabilität mit der auch
Verschlusszeiten von 1/10000 Sekunde problemlos möglich sind. Die
Projektorsteuerung erfolgt so, dass die Aufnahme der Kamera immer in die
Mitte der Hellphase der Sektorenblende fällt. Diese Änderungen habe
ich an mehreren Projektortypen ausprobiert und mit den Geräten Bauer
5xx und 6xx die besten Erfolge erzielt; aber auch einen Porst-Projektor
habe ich schon erfolgreich geändert. Weniger gut lassen sich
Projektoren mit Wechselstrom Motoren steuern. Gar keinen Erfolg habe ich
bei Projektoren mit mechanischen Geschwindigkeitsumschaltungen, z. B.
ELMO. Projektoren mit geregelten Gleichstrommotoren lassen sich in der
Regel ändern. Die zuletzt gemachte Änderung an meiner Schaltung
erkennt auch das Vorhandensein des Sync-Signals und schaltet den
Projektor automatisch auf Synchronlauf um. Die Steuerung funktioniert
sowohl bei 18, als auch bei 24 Bilder/Sekunde. Lediglich Tonaufnahmen
werden beim Überspielen durch die geänderte Bildfrequenz (16,66 oder
25 Bilder/Sekunde) verzerrt. Das ist aber deshalb kein Problem, da ich
den Ton separat überspiele und dann nachbearbeite.
Zur Filmbearbeitung benutze ich nach Versuchen mit
unterschiedlichen Programmen jetzt Video de Luxe 2 von MAGIX. Damit
komme ich am besten klar.
Nun muss ich mich nur noch mit der Videokamera auseinander
setzen. Eine Möglichkeit der Direktabtastung von der Filmebene ist mein
Ziel. Vielleicht hat damit schon jemand Erfahrung gesammelt und kann mir
gute Tipps geben.
Author: Homepage, Danke Dieter!
Dieter
Fälker hat noch weiter gebastelt und auch eine Lösung zum direkten
Capturen vom Projektorobjektiv entwickelt, sowie eine ständig
vorhandene Beleuchtung mit Hilfe einer Superhelle
LED, Lichtfarbe 5500K gebastelt.
Bezugsquelle:
Tele Cine-Components
05.12.2002: Es tut
sich etwas sehr Positives zu diesem Vorschlag, hier eine Nachricht von
Walter Arndt:
Hallo Herr Hennek,
auf ihrer Seite über den S8-Transfer haben sie einen Beitrag von Dieter
Fälker veröffentlicht. Dieser Beitrag hat mich gleich elektrisiert und
als
Ingenieur bin ich der Sache auf den Grund und dem Dieter auf die Pelle
gegangen. Mein Ergebnis: Diese Lösung ist die allerbeste -
vorausgesetzt man
hat einen entsprechend steuerbaren Projektor wie z.B. Bauer T525, T600
usw.
Der Projektor läuft ohne angelegtes Videosignal ganz normal; steckt man
aber
ein Videosignal an, wird er sofort runtergeregelt und nach wenigen
Bildern
läuft er absolut synchron. Da nur im Dunkelbereich nachgeregelt wird,
kann
man in den Hellphasen sogar mit 1/1000 s Belichtungszeit aufnehmen!
Ich
kann
nur sagen: Vergesst alle Deflicker-Filter! Übrigens ist der Nachbau
nicht
sonderlich schwer, die Materialkosten liegen so bei ca. 40EUR. Eine
Platine
wird's demnächst auch dazu geben.
Gruß
Author: Walter Arndt,
danke Walter!
|
Super8-Synchronisierer
Walter Arndt hat mir am
18.Februar 2003 eine kompl. Bauanleitung für den
Super8-Synchronisierer zugeschickt und es erlaubt, dass ich diesen
hier
(S8synch.ZIP, 648KB als PDF entpacken!) auf meine Homepage stelle.
Nochmals, recht herzlichen Dank
Walter Arndt / Dieter Fälker!
Mittlerweile liegt mir die
komplette Platine mit der Schaltung für meinen Bauer T 610
Projektor vor, jedoch muss ich den Projektor wegen mechanischer
Transportprobleme zunächst in Reparatur geben.
|
Tipp
8: Schmalfilm mit Scanner digitalisieren
Auch der Scanner kann dazu eingesetzt werden um einen
Schmalfilm zu digitalisieren. Man braucht dafür ein Hilfsprogramm
"8mm2AVI" welches man hier
bekommt. Auf dieser Homepage ist eine kompl. Beschreibung vorhanden, wie
man im Einzelnen vorgehen soll. Diese Methode ist nur für kurze Clips
geeignet, da die Angelegenheit sehr zeitraubend ist.
Tipp
9: Flimmern mit CineVid entfernen
Bei Verwendung von CineVid
wird das Flimmern durch ein mathematisches Verfahren und nicht durch
Manipulation der Projektionsgeschwindigkeit eliminiert. Der Ton des
Schmalfilms kann dadurch 1:1 auf das Videoband übernommen werden. Tonhöhenschwankungen
oder Zeitversatz treten nicht auf.
Auf
der CD von "COMPUTER video" 1/2003 ist einen Demoversion für
30sec Laufzeit mit zwei einkopierten roten Streifen für Testzwecke
vorhanden.
Das
Vollprogramm kostet 299 €uro. Eine Version für 1Minütige AVIs 69
€uro!
Tipp
10: Simon Müller schickte mir am 14.03.2003 einen weiteren Tipp
Da ich vor 20 Jahre
viele Stunden S8-Material aufgenommen habe und diese jetzt auf Video überspielen
möchte, habe ich angefangen zu experimentieren um eine geschickte Überspielung
zu finden. Bei meine Suchen ins Internet bin Ich auf deine Seite zu Überspielung
von S8 Material gestoßen. Es hat mich angeregt weiter zu
experimentieren.
Hama-Kästchen,
Projektion auf Papier usw. haben mir nicht zufriedengestellt.
Synchronisierung des Projektors war nicht so ein Problem, Ich hatte
schon eine ähnliche Schaltung, wie von Walter Arndt und Dieter Fälker
vorgeschlagen, gebastelt.
Mein Problem war die Schärfe und die DV Kamera von Sony (TRV8E) die
keine
feste Verschlusszeit wählen lässt. Es gibt ein Sportmode, mit
schnellen Verschlusszeit, aber beim abspielen der S8 Filme mit 25
Bilder/sek. blieb immer das Flimmern ein störende Komponente. Es gelang
mich nicht die Synchronität so abzustellen, das ich genau zwischen die
Dunkelfasen des Projektors blieb.
Da ich vor 10 Euro ein alter Projektor kaufen konnte, habe ich
angefangen mit einem Versuch um die S8 Film direkt auf zu nehmen. Zuerst
habe ich die Motor Synchron-Steuerung an dieses Modell angepasst.
Dann habe ich die
Blende entfernt und die Lampe mit einem 50W Modell
ersetzt. Es gibt eine ganze reihe billigen Halogen-Spiegellampen für
Zimmer Beleuchtung im Handel. Das Licht wird mittels ein matten Folie
(ein Teil des Mattscheibe des Hama-Kästchen) sanft und ausgleichend
verteilt. Ein 100mm Objektiv eines Diaprojektors ist meine
Zwischenlinse.
Alles sehr einfach eigentlich, aber es kommt darauf an alles sehr genau
in einer Achse aufzustellen. Sonst ist Unscharfe ein unerwünschter
Begleiter.
Je mehr Licht man benutzt, um so besser. Mann kann dann die Kamera
Blende höher setzen, was mehr Schärfetiefe ergibt. Und die braucht
man, weil es hier ja um Millimeter geht.
Vielleicht ist meine Geschichte ein Anregung für Andere, dieses
Verfahren auch mal zu versuchen.
Author: Simon
Müller, danke Simon
Tipp
11: ABFILMEN
Mein bestes Ergebnis
erzielte ich mit ABFILMEN.
Die dabei entstehenden Trapezverzerrungen sind nahezu nicht wahrnehmbar.
Der Projektor hat einen regelbaren Gleichstrommotor erhalten, das Bild
wurde
auf ein ca. 40 cm entferntes Blatt Papier projiziert, die Kamera
befindet sich in unmittelbarer Nähe des Projektors, Focus manuell und
los geht's. Die
Weiterbearbeitung mache ich in Premiere: Farbkorrekturen, Schärfe
nachziehen, etc.
Gut finde ich den Tipp
Studio 7 betreffend, da ich neben Premiere auch dieses
Programm verwende.
Ich mache diese ganze
Sache auch mehr als Hobby für Bekannte und Verwandte und bekomme dafür
einen kleinen Obolus.
Finde es aber toll, dass so viele sich professionell dieser Sache
widmen.
Gruß aus Thüringen Michael Wermke
Tipp
12: Eigene verbesserte Transfermöglichkeit mittels Abfilmen
Ziel meiner
nachfolgenden Bemühungen war es, auf den Umbau des Projektors mit einer
Motorregelung zu verzichten und durch bestimmte Anordnung/Einstellung
das Helligkeitsflackern fast unbemerkbar zu machen. Darüber hinaus
sollten auch die Hotspots möglichst gut unterdrückt werden. Alle
Angaben hier beziehen sich auf das Duo:
Filmprojektor REVUE lux sound 80 mit Dreiflügel-Blende
und den Camcorder SONY DCR-TRV 420E PAL mit der Möglichkeit
die Verschlusszeit auf 1/50 Sekunde einzustellen. Wichtig:
dieser Filmprojektor erzeugt 3 Dunkelpausen je Filmbid, ideal für
Filme mit 16-18 Bildern/Sek. In diesem Fall wird dann auch der Ton des
Filmes fast korrekt transferiert. Projektoren mit Zweiflügelblende müssten
mit 50/2 = 25 Bildern/Sekunde laufen. Besser ist eine solche Blende
auszutauschen gegen einen Dreiflügel-Blende (das Blech kann man in
der eigenen Werkstatt leicht selbst bauen, z.B. aus Messing).
a. Im Abstand von ca. 1m
von der Frontlinse des Projektorobjektivs am Stativ eine Holzplatte
senkrecht am Stativ befestigen. Auf diese Holzplatte wird mit Tesa-Film ein helles
Blatt A4-Inkjet-Fotopapier (matt) befestigt. Der Abstand von einem
Meter liefert genügend Tiefenschärfe für das projizierte Bild,
so dass sich ein Nachregeln der Schärfe am Projektor erübrigt.
Projektor über einen Regeldimmer mit dem Netz verbinden, damit
kann dann neben der Projektorgeschwindigkeit auch automatisch die
Projektorlampe abgedämpft werden, was zu einer gleichmäßigeren
Bildausleuchtung führt.
b. Camcorder dicht
neben Projektor in der Höhe auf die optische Achse des
Projektorobjektivs aufstellen und mit der FireWire-Schnittstelle des PCs
verbinden.
Band aus dem Camcorder entfernen und Zoom auf das A4-Blatt
einstellen. Steady Shot ist im Camcordermenü abstellen.
c. Audio-out des
Projektors mit Hilfe eines kleinen Mischpultes mit Micro-in des
Camcorders verbinden. Audio-Pegel mit dem Mischpult einregeln.
d. Stativ mit
Papierblattmitte genau in den Schnittpunkt der sich schneidenden
Achsen Projektor/Camcorder ausrichten. Auf dieses Papier projizierte
Filmbild am Projektor scharf einstellen.
e. Capturing-Modul von
MediaStudio Pro 6.5 starten. MSP 6.5 hat ein sehr großes
Capturing-Fenster, ideal für die Kontrolle des Bildes vom
Camcorder. Andere Programme liefern oft nur ein sehr kleines
Vorschaufenster, viel zu klein um das Bild vor dem Capturing gut
bewerten zu können! Natürlich kann man auch einen TV an den Camcorder anschließen um dort
die Bildkontrolle durchzuführen.
f. Über das
Papierblatt ein Zeitungsblatt mit verschiedenen Schriften hängen, dann
mit dem Zoom auf die kleinste Schrift fahren und am
Camcorder den Focus-Schalter auf manuell umstellen und mit dem
Objektivring das Bild am Monitor scharf stellen. Die
weitere Schärferegelung erfolgt von nun an ausschließlich am
Projektor!
g. Am
Camcorder die Programm AE-Funktion auf "Sonnenuntergang"
einstellen. Nur in dieser Einstellung wird bei meinem Camcorder eine konstante Verschlusszeit (1/50
Sek) realisiert!
Projektor nun auf 50/3 = 16,666 Bilder/Sekunde einregeln, zuerst mit dem
Regler am Projektor, dann noch einen kleinen Tick mit dem Dimmer (damit wird auch die
Lampe etwas abgedunkelt). Man kann den Projektor auch von 50 auf
60Hz-Betrieb umschalten, dann verschiebt sich der vorhandene
Regelbereich am Projektor auf ca. 15 bis 20 Bilder/Sekunde und die
Regelung auf 16,666 Bilder/Sekunde kann dann am Projektor selbst
erfolgen. Das man diese 16,666 Bilder/Sek erreicht hat,
bemerkt man daran, dass dieses Flimmern im Capturing-Fenster von MSP
6.5 oder am TV völlig verschwunden ist..
h.
Zusätzlich Camcorder White
Balance auf Indoor stellen, das neutralisiert die Farben besser.
Ferner Belichtung "Exposure" manuell nach visuellem
Bildeindruck am großen Capturing-Bild am Monitor feststellen,
damit der Camcorder nicht pumpt beim Helligkeitswechsel. Somit bleibt
auch schwarz wirklich schwarz und wird nicht grau!
i. Nochmals sorgfältig
die Achsen ausrichten und den Bildausschnitt am PC im großen Capturingfenster
von MSP 6.5 kontrollieren (oder am TV!).
j. Film
im Projektor (15V, 150W-Lampe!) und Capturing-Programm in MSP 6.5 starten und Aufnahme auf Festplatte
durchführen.
Der Raum muss völlig dunkel sein!
Man hat es während des Capturings mit zwei Reglern zu tun, mit dem
Dimmer und dem Schärferegler am Projektor. Ich habe während Aufnahmen
bis zu 45 Minuten Dauer jedoch kaum den Dimmer oder Schärferegler betätigen
müssen
k. Man erhält mit
dieser Methode ein sehr gutes flimmerarmes sowie hotspotarmes
Video.
l. Mit
MSP 6.5 kann nun das Rohvideo geschnitten, geschärft oder in
den Farben oder im Kontrast nachgebessert werden. Man kann auch im Verhältnis
18:16 (Bilder/Sek die Videoabspielgeschwindigkeit etwas anheben. Anschließen geht es mit
dem verbesserten Material auf das DV-Band oder SVCD bzw. DVD.

Szenenbild aus einem S8-Film von 1974
Weitere Verbesserung
durch anderen Aufbau:
Das Problem mit dem
Flimmern war damit zu 99,9% gelöst. Jetzt testete ich mit diesen
Einstellungen nochmals den Aufbau mit der GLASSCREEN-Scheibe
aus Tipp 1. Auch hier gab
es flimmerfreie Ergebnisse, eine Nachregelung mit dem Dimmer ist während
des gesamten Capturings nicht notwendig geworden. Zusätzlich ist das
Bild insgesamt schärfer ausgefallen. Die Hot-Spots sind bei dieser
Methode bei besonders
hellen Stellen im Film viel besser von der GLASSCREEN-SCHEIBE unterdrückt worden. Natürlich
muss man ein wenig mit den Einstellungen am Camcorder herumtesten und die besten Einstellungen
gleich notieren.
Endbearbeitung des
Videos mit einem Videoschnittprogramm:
Die Abspielgeschwindigkeit des Videos kann man in
MediaStudio Pro 6.5 sehr schön und schnell verändern mit der Wahl der
Option "Clip/Geschwindigkeit" auf (18/16,666) x 100 = 108% um
auf die Originalfrequenz von 18 Bildern/Sekunde zu kommen, damit stimmt
dann auch der Ton wieder!

MSP 6.5 Capturing-Fenster mit einer schönen
Aussicht!
Man kann nun noch zur
Verbesserung verschiedene Filter einsetzen für Helligkeit,
Kontrast oder Schärfe und das File neu rechnen. Darüber hinaus kann
das Video mit Schnitt, Blenden, Titeln oder Audio aufgebessert werden.
Für die Bearbeitung
des Videos in Studio 8.5.21 oder Video de Luxe 2.06 muss das File konvertiert
werden, weil MSP 6.5 das Video mit der Komprimierung des DV Video Encoders
- Typ 1 erzeugt hat. Dafür
setze ich das Programm DV TypeConv von Pure Motion ein um eine
AVI 2.0 (Type 2) zu erstellen, die Studio 8.5.21 und Video de Luxe 2.06 dann auch verarbeiten
können. Noch etwas: Video de Luxe 2.06 hat im Menü Video-Cleaning ein
Anti-Flimmer Filter mit dem noch weitere Verbesserungen vorgenommen
werden können.
Author:
Bruno
Peter Hennek
Tipp
13: Herwig Felzmann schickte mir am 21.11.2003 einen Tipp
Sehr geehrter Herr Hennek,
schon lange stöbere ich in Ihrer
Artikelsammmlung zum Thema 'Film auf Video'.
Ich habe im Verlauf von Jahren so alle Möglichkeiten
ausprobiert und verworfen.
Meine heutige Lösung sieht folgendermaßen
aus.
Motor läuft synchron zum Video-Signal.
Wechselstrom motor wurde gegen Gleichstrommotor ausgetauscht.
Sektorenblende wurde entfernt. Aber das Wichtigste, ich filme direkt
von der Filmeben ab, also ohne Mattscheiben usw. Dazu ist es
erforderlich die Projektionslampe gegen eine 12V 20W auszutauschen. Um
Hotspot zu vermeiden und eine gleichmäßige Ausleuchtung bis in die
Ecken zu erreichen, wird zwischen Lampe und Filmebene eine 5mm dicke
weiße Plexi-Scheibe montiert. Das Projektionsobjektiv samt Halterung
wurden vom Projektor entfernt, um mit dem Camcorder so dicht wie möglich
an das Filmfenster zu kommen. Da mein Camcorder (Sony VX1000) keine
Makroeinstellung hat, habe ich als Vorsatzlinse ein Objekiv eines alten
Dia-Projektor (80mm) genommen. Hier muß man halt etwas
experimentieren.
Dies zusammen ergibt die beste Qualität,
die sich mit digital abgetasteten Filmen messen kann. Was immer wieder
stört, sind Staub und Fuseln die sich am unteren Fensterrand
absetzen. Meine Lösung, da das Fenster für N8/S8 verstellt werden muß,
also beweglich ist, habe ich es ganz entfernt. Staub hat nun keine
Chance mehr und den Bildausschnitt kann man optimal nun am Camcorder
bestimmen.
Auch wenn man Hotspot und Flimmern mit
VirtualDub Filtern entfernen kann, handelt man sich wieder andere
Fehler ein, die so erst gar nicht auftreten. Ein Problem habe ich
allerdings noch nicht zufriedenstellend gelöst. Es ist die Umrechnung
auf 18 bzw 16 B/s. Alle Programme von ULEAD, SPEED RAZOR. PREMIERE,
STORM2, MotionPerfekt sind leider unzureichend und mindern die
erreichte Qualität. Main nächster Versuch wird mit AVID durchgeführt,
da habe ich wunderschöne Zeitlupe gesehen.
Author: Herwig
Felzmann danke Herwig
Tipp
14: Vorschläge des bdfa
Tipps
& Tricks aus dem
Erfahrungsschatz der Filmemacher.
Hinweis: Vorschläge mittlerweile aus dem Internet zurückgezogen!
Tipp 15: Super8-FrameExtractor
(28.11.2004)
Ähnlich
dem Tipp 7 werden hier Einzelbilder mit einem Scanner
digitalisiert. Die Verarbeitung erfolgt mit einem Java-Programm,
welches gerade fertiggestellt wird. Ein 20seitiges PDF-Dokument vom
Autor erklärt den Aufbau und das Vorgehen. Mit einem Scan erfasst man
ca. 33-34 Einzelbilder. Man erfasst die Einzelbilder zwar in einer
hohen Auflösung, aber die Arbeitsmethode ist sehr zeitintensiv.
Homepage
des Autors Wolfgang Kurz
Cine
ToVid WIKI dazu...
Danke
Wolfgang!
Tipp
16: Noch ein Einzelbildaufnahme-Verfahren
Hier
hat sich noch jemand bemüht Einzelbilder mit einer Webcam
aufzunehmen. Dazu sind eingesetzt worden z.B.: Webkamera,
Accuschrauber, Druckermotor, Maus, Rechnernetzteil, Magnete,
Reedkontakt, Fotowiderstand, Schalttransistor, 10W Hallogenlampe mit Streuscheibe,
ein Makro für Einzelbildaufnahme, VirualDub.
Idee: Frank Kempelmann, Mitarbeiter c't
Nach
vielen Tests habe ich die für mich beste Filmtransfermethode
gefunden. Die Beschreibung dazu ist hier
zu finden.
Ich biete jetzt selbst auch Transferdienstleistungen an, siehe hier. |
Einige
Links:
CineVid
entfernt das Flimmern(299 Euro!):
http://www.stz-sosy.com/deutsch/produkte/cinevid/
Glasscreen-Videotransfer:
http://www.video-optik.de/
Dort bekommt man jetzt auch einen
Projektor für den Videotransfer ausgeliehen!
Referenzen:
-
Im
"HIGHTECH Journal" 2/2003 von PC-DIREKT wird auf
Seite 13 diese Seite hier als Referenz für Videoüberspielungen
genannt.
-
Im
"PC Magazin" mit Beitrag
vom 25.08.2008 wird diese meine Seite ebenfalls als Referenz für
Videotransfermethoden erwähnt.
Bruno Peter
Hennek, 25.11.2003, 21.07.2011

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gern erteilt
Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.
(c) Hennek 02/2001
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