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Optimiert für IE5.5 und 800x600 Punkte
am 06.01.2001

Super 8 und Video, Anfangsexperimente...

Super 8 Videotransfer...

Nach vielen Tests habe ich die für mich beste Filmtransfermethode gefunden. Die Beschreibung dazu ist hier zu finden.

Ich biete jetzt selbst auch Transferdienstleistungen an, siehe hier.

Die Hauptprobleme beim Videotransfer sind:

Hotspots (mittig konzentrierter Lichtkegel von der Projektorlampe)
Flimmern (Flicker) wegen mangelnder Synchronisation Videokamera und Projektor.

Den Ton kann man leicht ersetzen. Live-Ton von sprechenden Personen muss man natürlich "mitnehmen", da dieser ja eine historische Bedeutung hat.

Tipp 1: Folgenden Transferweg habe ich zuerst ausgetestet:

Versuche mit dem HAMA TELESCREEN VIDEO (Spiegelsystem mit Nahlinse in einer geschlossenen Box mit relativ kleiner Matscheibe) das Filmbild zu überspielen sind, was die Bildqualität angeht, gescheitert. Das Ergebnis stellte mich überhaupt nicht zufrieden, viele Hotspots und Grobkörnigkeit...

Zwischenzeitlich habe ich eine größere kornfreie GLASSCREEN Scheibe angeschafft und den bereits älteren vorhandenen großen TELESCREEN von HAMA umgebaut. Die ersten Ergebnisse haben mich eher überzeugt, die Aufnahmen sind kornfrei und es sind kaum Hot-Spots (helle Flecken) vorhanden. Vor die Objektivlinse der Kamera setze ich noch einen Graufilter (Grau 8 x) ein um die "Belichtung" bei der Aufnahme nicht zu übersteuern. Es ist notwendig die Blende der Kamera manuell zu fixieren, damit das Bild nicht "pumpt". Die Schärfe stelle ich ebenfalls manuell in Tele-Stellung ein, erst anschließend wähle ich den Bildausschnitt. Der Raum muss bei der Aufnahme abgedunkelt werden.

Den Ton kann ich vom Filmprojektor abnehmen und in die Micro-Buchse der D8 Kamera einspielen. Allerdings habe ich ein Mischpult zwischengeschaltet um den Pegel anzupassen. Wichtig sind vom Originalton eigentlich nur die lippensynchronen Aufnahmen sprechender Personen. Die musikalische Untermalung kann heute mit dem Videoschnittprogramm sehr viel eleganter realisiert werden.

Der Filmprojektor REVUE lux sound 80 (baugleich mit Chinon sound SS 1200 Stereo) kann bezüglich der Abspielgeschwindigkeit im eingeschränkten Bereich geregelt werden, so dass das Bildflimmern bedingt durch die unterschiedlichen Frequenz der Videokamera mit 50 Bildern pro Sekunde und die Projektionsfrequenz von 18 oder 24 Bildern pro Sekunde, etwas ausgeregelt werden kann. Zum Filmtransfer stelle ich von 24 Bildern pro Sekunde. Zusätzlich wird mit dem Regler am Projektor die Projektionsgeschwindigkeit um ein Bild auf 25 Bilder pro Sekunde erhöht. Das Flimmern wird dadurch unterdrückt!

Diese 25 Bilder pro Sekunde werden leider nicht zu 100% über den gesamten Abspielbereich von der Elektronik der Projektors genau gehalten, auch wenn man versucht während der Projektion und Aufnahme etwas nachzuregeln. Das vorhandene Restflimmern kann ich jedoch dann beim Videoschnitt teilweise abdämpfen mit Studio 7/8. Die ursprünglichen Filmaufnahmen habe ich ja mit einer Frequenz von 18 Bildern pro Sekunde aufgenommen, jedoch auf das Videomaterial mit 25 Bildern pro Sekunde transferiert. Um die Videoaufnahmen anzupassen bediene ich mich der Zeitlupenfunktion in Studio 7/8. Ich markiere den Clip und "strecke" die Abspielgeschwindigkeit des Videos mit der Einstellung 7/10 auf  7/10 x 25 = 17,5 Bilder pro Sekunde, was in etwa der Originalaufnahme mit 18 Bildern pro Sekunde entspricht. Das Flimmern wird durch die kleine Zeitlupenfunktion relativ gut abgedämpft und die Helligkeitsschwankungen fallen sehr sanft aus.

Beispielbild nach einem Videotransfer:


Szenenbild aus einem S8-Film von 1973

Nach Farb-/Helligkeits- und Kontrastkorrektur bekommt man eine zufriedenstellende Bildqualität. Mit meinen Zeitlupentrick aus Studio 7/8 heraus wird das Flimmern stark abgedämpft. Man kann dafür auch das Programm MotionPerfect einsetzen.

Projektor noch besser regeln:

Auf der Suche nach einer besseren Regelmöglichkeit für meinen Projektor bin ich auf einen Stechdosen-Dimmer gestoßen, der bei ALDI im August 2001 für 8,85 DM angeboten worden ist. Die Leistung dieses Dimmers liegt bei 20 - 300 Watt. Die Projektorlaufgeschwindigkeit lässt sich damit ganz vorzüglich regeln. Die Feinjustierung mache ich am Projektor selbst, der sich zusätzlich noch im Bereich von +/- 2 Bilder ausregeln lässt. Allerdings kann der Dimmer Audio stören...

Nun ist es möglich fast flimmerfreie Aufnahmen, aus der Grundgeschwindigkeit von 18 Bildern/Sek zu machen und dabei auch den Originalton einigermaßen naturgetreu zu übernehmen.
Mit dem Regeln über den Dimmer wird die Lampe des Projektors natürlich etwas abgedunkelt. Dies spielt aber fast keine Rolle, da der Camcorder das vollständig ausgleicht.

Weitere Aussichten:

Mittlerweile habe ich mir das Programm VIDEO DeLuxe angeschafft. Dies deshalb, weil dieses Programm von MAGIX (99 DM) auch Bildkorrekturen erlaubt, wie z.B. Farbkorrektur. Wichtiger ist aber gerade bei Überspielmaterial die Möglichkeit des Video Cleanings, d.h. eine gestörte Passage kann in der Voranzeige markiert und z.B. bezüglich Helligkeit korrigiert werden. Die Übergänge können mit der Funktion "Weicher Übergang" ausgeglichen werden. Hier sind meine Experimente jedoch noch nicht abgeschlossen...

(c) Bruno Peter Hennek

Tipp 2: von Andreas Hauschild:

Ich habe mich auch schon etwas mit dem Thema beschäftigt und bin von der Mattscheiben-Lösung abgekommen, weil zu körnig und wegen der Hot Spots. Um die Hot-Spot-Problematik zu mildern, filme ich von einer selbstgemalten Leinwand ab. Dazu habe ich in Photoshop eine radialen Grauverlauf mit ca. 55% grau in der Mitte erzeugt (sieht aus wie ein Fettfleck) und dann mit meinem Epson 700 mit höchstmöglicher Qualität ausgedruckt (Durchmesser ca. 12cm). Auf diese "Leinwand" projiziere ich jetzt den Film, wobei die Einstellung etwas "Gefühlssache" ist. Aufnahme dann mit einer Sony TRV900 auf DV-Band. Durch den Grauanteil in der Mitte wird  der Hot Spot deutlich abgemildert, und die Helligkeitsverteilung und auch die Schärfe sind besser als bei der (Einfach-) Mattscheibenlösung.

Zur weiteren Bearbeitung gibt es für VirtualDub einen Filter "Flicker Reduction", dessen Bedienung zwar etwas gewöhnungsbedürftig ist, der in einem Vortest aber erstaunliche Verbesserungen erzielte: das Flackern war fast weg.

Danke Andreas!

Tipp 3: Flimmern mit VirtualDub - Filter entfernen:

Ich habe den Tipp von Andreas zwischenzeitlich ausprobiert. Dazu habe ich die eingedeutschte Version von VD aus dem Netz geholt und den Antiflicker-Filter von der unten angegebenen Homepage geholt. Dort ist auch eine kurze AVI-Testdatei mit starkem Flimmern drauf. Mit dieser Testdatei kann man den Effekt sehr schnell ausprobieren. nach dem laden des Filters wird dieser auf die gesamte Datei gelegt und das Video neu berechnet. Das Ergebnis ist sehr gut!
VirtualDub kann nur mit VfW-Codecs, nicht aber mit den DirectShow- Codecs umgehen. Spätestens zum Schreiben braucht man einen VfW-DV-Codec, der aber Geld kostet, z.B. den von MainConcept. VirtualDub nimmt aber AVIs an, die mit dem Codec IndeoVideo 5 oder dem kostenlosen HuffYUV hergestellt worden sind. Konvertieren Sie den Clip nach HuffYUV, setzen Sie in diesem Codec den Filter ein und wandeln Sie den Clip anschließend wieder nach DV zurück.

So mache ich es:

  • Video als DV-AVI in ein Videoschnittprogramm (z.B. Video de Luxe 2.0) holen und dort bearbeiten

  • Video in eine AVI exportieren, hierbei den HuffYUV-Codec aktivieren

  • AVI (HuffYUV-Codec) jetzt mit VirtualDub einlesen

  • Filter "Flicker Reduction" anwenden

Natürlich muss man das ein wenig üben!

Auf der Homepage von HLinke wird die Einbindung des Flicker-Filters in Pinnacles Studio 9 angenoten. Man muss dann nicht mit VirtualDub arbeiten und die Codec-Frage beachten.

(c) Bruno Peter Hennek

Tipp 4: Gegen Hotspots etwas tun

Beim Videotransfer von Super 8 Filmen können Hotspots entstehen, d.h. in der Mitte des Bildes sind kreisförmige, hellere Stellen vorhanden.

Mit Hilfe von Pinnacles Studio 9 und dem kostenlosen Plug-in "Hotspot" von Klaus Horst bringt man sehr gut Hotspots weg. Man muss die geeignete Einstellung im Plug-in mit Hilfe von Tests herausbekommen, dann aber bekommt man ganz gute Ergebnisse. Mit dem Plug-in kann man eine kreisförmige Grauverlaufmaske als Filter über das Video legen. Die Intensität und Ausdehnung der Grauverlaufmaske läßt sich einstellen.

Link zum Plug-in "Hotspot"

Tipp 5: Wim Lichtenauer aus den Niederlanden steuerte folgenden
Tipp bei:

Mit einer 3-Flügel Umlaufblende kann man besser ein bisschen nach unten gehen, nämlich auf 16,666 b/s. dann läuft alles flimmerfrei.

Mit doppelt 8 läuft es etwas schneller, mit S8 etwas langsamer, man sieht's kaum, und es kann noch immer mit Studio 7 korrigiert werden.

Ich habe einen Eumig aus der 700er Serie, der kann auf 60 Herz
gestellt werden, und dann mit der 18/24-Regler zwischen 15 und 22 Bildern geregelt werden. Also auf 16,666 b/s.

Weiter benutze ich einer Bauer T600 Stereosound, der hat auf dem Motor eine Doppel-Rolle von 15,5 mm / 19.2mm für 18 und 24 b/s. Es gibt Aluminium Potentiometer (Radio/Verstärker) Knöpfe im Verkauf von 14 mm und 18,5 mm. Die beiden Löcher durchbohren, auf die Motorachse stecken und festschrauben, ein bisschen abrunden damit der Gangwechsel besser läuft. Und jetzt läuft der T 600 haargenau 16,6666 b/s und 23 b/s flimmerfrei. 

Im Modelflug-Geschäft kann man billig ein Drehzahlmessgerät kaufen
das man umstellen kann auf 2/3/4 blad Luftschraube. Im 3 blad Stellung misst man das Licht vom Projektor-Linse. Der Messung erfolgt pro Minute, man muss es nur durch 60 teilen.

Danke Wim!

Tipp 6: Dr. Wolfgang Leidholdt hat mir am 16.09.2002 folgenden Tipp zugeschickt (ergänzte Fassung vom 17.09.2002):

Ich bin seit 1977 S8-Filmer gewesen, als "Ossi" allerdings mit der sowjetischen Kamera "Quarz-Zoom" DS 8 (d.h. Doppel-Super-8), also Spule und 2 x 10 m Nutzlänge. Der Projektor war und ist ein sowjetischer "Russ" für Super- und Normal 8, er geht auch in 100 Jahren nicht kaputt. Geschnitten wurde nass und die Filme blieben stumm. Aber das ist nun Historie, wie auch die Analog-Video-Zeit mit Hi8 und SVHS, wobei mir der Recorder GV 280 von Grundig gute Dienste leistete.

Jetzt: PC mit Dazzle Fast-Now und Adobe Premiere.

Und zur Übernahme der S8-Filme habe ich folgendes gebaut:

Ein im A&V erworbener zweiter, gleicher Projektor bekam ein Zwischengetriebe und läuft nun mit 1 U/s. Die Flügel der Umlaufblende wurden entfernt. Dadurch wird der Lichtstrom nicht mehr unterbrochen und die Belichtungsautomatik der Kamera hat keinen Grund zu Dreck-Effekten. Ein Magnet auf der Hauptwelle schließt bei jeder Umdrehung genau im richtigen Moment einen Reed-Kontakt.

Eine billig-USB-Maus wurde angezapft derart, dass die linke Taste mit dem Reed-Kontakt geschaltet wird (Kabel aus der Maus in den Projektor).

Der Projektor erhält eine 20-W-Stino-Halogenlampe statt der 100 W, was die thermischen Probleme löst. Die Lampe wird so justiert, dass das Bild spotfrei auf die Zwischenleinwand kommt. Da die Lampe keine Lichtwurflampe mit Flächenheizfaden ist, wurde eine zusätzliche Mattscheibe in den Lampenstrahl gebracht. Das schluckt zwar Licht, aber es ist immer noch genügend auf der Zwischenleinwand da. Unter "Stino-Lampe" versteht man eine "stinknormale Halogenlampe, wie sie zu Raumbeleuchtungszwecken eingesetzt wird.".

Die Zwischenleinwand besteht aus einer dünnen, vollständig opaken Kunststofffolie. Bildgröße ca. 50 x 70 mm.

Adobe Premiere wird in die Einzelbildaufnahme geschaltet und nimmt mit jedem Mausklick - aus dem Projektor - ein Bild auf. Ohne Flackern, als Vollbild ohne Halbbildzerschneidung. Gegen die Halbbildzerschneidung würde im Echtzeitverfahren nur die phasenrichtige Synchronisation auf den Beginn des ersten Halbbildes der Videokamera helfen. Die Schwierigkeiten, das aus den Synchronimpulsen zu finden, sind elektronischerseits enorm.

Bei mir geht es mit 1 Bild/s, aber ich habe ja Zeit und lasse den Projektor in Ruhe unbeaufsichtigt laufen.

Alle Korrekturen - Farbe und Zeitmassstab - und das Seitenverkehren des Bildes erledigt Adobe Premiere digital.  Dadurch wird bei der Projektion kein Spiegel gebraucht.

Geht bestens! - allerdings eben für Stummfilme. Der Ton kann ja getrennt aufgenommen und im PC wieder untergelegt werden.

Danke Herr Dr. Wolfgang Leidholdt

Im Juli 2011 schickte mir Dr. Leidholt, den die Bastelleidenschaft nicht loßgelassen hat, diese PDF-Beschreibung zu mit seinem Transfersystem der Progressivaufnahme von Super8-Frames.

Erneuten Dank Herr Dr. Leisholdt!

Tipp 7: Dieter Fälker hat mir am 27.10.2002 einen weiteren Tipp zugeschickt:
Synchronlauf des Projektors zur Aufnahmekamera

Wie viele andere Amateurfilmer habe ich eine große Anzahl von Super 8 – Filmen, die ich gerne dauerhaft konservieren möchte. Den einzigen Weg dazu sehe ich in der Überspielung auf  DVD. Dieses durch eine Fachfirma ausführen zu lassen ist mir auf der einen Seite zu teuer, auf der anderen Seite widerspricht es auch meiner Mentalität; zumal ich bei dieser Gelegenheit auch die bei den meisten meiner Filmen noch ausstehende Nachbearbeitung bei Ton und Bild vornehmen möchte.

Bei den ersten Versuchen hatte ich natürlich all die Probleme, die hier schon in anderen Beiträgen beschrieben wurden. Mit der Projektion auf eine Leinwand habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Problem mit dem „hot spot“ um so größer ist, je besser die Relektionseigenschaften der Leinwand sind. Ein weißes Blatt Papier ist in der Regel besser als eine stark reflektierende Projektionswand.  Mit einem Hama-Umlenkspiegel und einer Mattscheibe lässt sich das Problem auch nicht beheben. Zusätzlich dazu wird bei dieser Lösung auch noch das Korn der Mattscheibe sichtbar, was aber mit einer Paraphin-Mattscheibe zu beheben wäre. Erst eine Video-Transfer-Einrichtung von Panasonic (Nahlinse, Umlenkspiegel, Fresnellinse, Mattscheibe), die ich bei Ebay ersteigern konnte, hat die Probleme des „hot spot“ und des Korns weit gehend eliminiert.

Das nächste zu lösende Problem ist der Flimmereffekt der durch unterschiedliche Laufgeschwindigkeit von Projektor und Videokamera entsteht. Als Projektor benutzte ich zunächst einen Bauer Duoplay 525, als Kamera eine Sony Hi8. Anfangs habe in den Projektor eine Feinregelung eingebaut, die eine relativ genaue Einstellung der Laufgeschwindigkeit ermöglicht. Der Einbau ist einfach und auch von Laien durchführbar. Es wird lediglich ein Präzisionspoti von 500 Ohm in Reihe mit dem auf der Regelplatine (hinter dem Motor) sitzenden Trimmpoti geschalten. Aber Vorsicht beim Umbau: Das in der Schaltung benutzte Regel-IC wird nicht mehr produziert und ist nur noch schwer beschaffbar. Aber auch diese Änderung ist nicht der Weisheit letzter Schluss, denn zum Einen läuft irgend wann die Frequenz doch auseinander, zum Anderen muss mit einer langen Verschlusszeit aufgenommen werden, worunter die Schärfe leidet. Jetzt habe ich einen Umbau an meinen Projektoren gemacht, bei dem das Videosignal der Kamera benutzt wird um die Laufgeschwindigkeit des Projektors zu steuern. Jedoch ist dieser nachträgliche Einbau umfangreich und sollte nur von einen versierten Hobbyisten in Angriff genommen werden.

Nun zur kurzen Beschreibung der Schaltung – auf einen Schaltplan werde ich an dieser Stelle verzichten, stelle aber auf Anfrage gerne weitere Informationen zur Verfügung:

Das von der Videokamera erzeugte vertikale Sync-Signal, das pro Bild einmal kommt, wird mit der Sektorenblende des Projektors verglichen. Eilt die Sektorenblende dem Sync-Signal voraus, wird die Motordrehzahl des Projektors reduziert, läuft die Sektorenblende dem Sync-Signal nach, wird die Motordrehzahl erhöht. Der Vergleich erfolgt 50mal/Sekunde und erzeugt damit eine Laufstabilität mit der auch Verschlusszeiten von 1/10000 Sekunde problemlos möglich sind. Die Projektorsteuerung erfolgt so, dass die Aufnahme der Kamera immer in die Mitte der Hellphase der Sektorenblende fällt. Diese Änderungen habe ich an mehreren Projektortypen ausprobiert und mit den Geräten Bauer 5xx und 6xx die besten Erfolge erzielt; aber auch einen Porst-Projektor habe ich schon erfolgreich geändert. Weniger gut lassen sich Projektoren mit Wechselstrom Motoren steuern. Gar keinen Erfolg habe ich bei Projektoren mit mechanischen Geschwindigkeitsumschaltungen, z. B. ELMO. Projektoren mit geregelten Gleichstrommotoren lassen sich in der Regel ändern. Die zuletzt gemachte Änderung an meiner Schaltung erkennt auch das Vorhandensein des Sync-Signals und schaltet den Projektor automatisch auf Synchronlauf um. Die Steuerung funktioniert sowohl bei 18, als auch bei 24 Bilder/Sekunde. Lediglich Tonaufnahmen werden beim Überspielen durch die geänderte Bildfrequenz (16,66 oder 25 Bilder/Sekunde) verzerrt. Das ist aber deshalb kein Problem, da ich den Ton separat überspiele und dann nachbearbeite.

Zur Filmbearbeitung benutze ich nach Versuchen mit unterschiedlichen Programmen jetzt Video de Luxe 2 von MAGIX. Damit komme ich am besten klar.

Nun muss ich mich nur noch mit der Videokamera auseinander setzen. Eine Möglichkeit der Direktabtastung von der Filmebene ist mein Ziel. Vielleicht hat damit schon jemand Erfahrung gesammelt und kann mir gute Tipps geben.  

Author: Homepage, Danke Dieter!

Dieter Fälker hat noch weiter gebastelt und auch eine Lösung zum direkten Capturen vom Projektorobjektiv entwickelt, sowie eine ständig vorhandene Beleuchtung mit Hilfe einer Superhelle LED, Lichtfarbe 5500K gebastelt.

Bezugsquelle: Tele Cine-Components

05.12.2002: Es tut sich etwas sehr Positives zu diesem Vorschlag, hier eine Nachricht von Walter Arndt:

Hallo Herr Hennek,
auf ihrer Seite über den S8-Transfer haben sie einen Beitrag von Dieter
Fälker veröffentlicht. Dieser Beitrag hat mich gleich elektrisiert und als
Ingenieur bin ich der Sache auf den Grund und dem Dieter auf die Pelle
gegangen. Mein Ergebnis: Diese Lösung ist die allerbeste - vorausgesetzt man
hat einen entsprechend steuerbaren Projektor wie z.B. Bauer T525, T600 usw.
Der Projektor läuft ohne angelegtes Videosignal ganz normal; steckt man aber
ein Videosignal an, wird er sofort runtergeregelt und nach wenigen Bildern
läuft er absolut synchron. Da nur im Dunkelbereich nachgeregelt wird, kann
man in den Hellphasen sogar mit 1/1000 s Belichtungszeit aufnehmen! 
Ich kann nur sagen: Vergesst alle Deflicker-Filter! Übrigens ist der Nachbau nicht
sonderlich schwer, die Materialkosten liegen so bei ca. 40EUR. Eine Platine
wird's demnächst auch dazu geben.
Gruß


Author: Walter Arndt, danke Walter!

Super8-Synchronisierer

Walter Arndt hat mir am 18.Februar 2003 eine kompl. Bauanleitung für den Super8-Synchronisierer zugeschickt und es erlaubt, dass ich diesen hier (S8synch.ZIP, 648KB als PDF entpacken!) auf meine Homepage stelle. Nochmals, recht herzlichen Dank Walter Arndt / Dieter Fälker!

Mittlerweile liegt mir die komplette Platine mit der Schaltung für meinen Bauer T 610 Projektor vor, jedoch muss ich den Projektor wegen mechanischer Transportprobleme zunächst in Reparatur geben.

Tipp 8: Schmalfilm mit Scanner digitalisieren

Auch der Scanner kann dazu eingesetzt werden um einen Schmalfilm zu digitalisieren. Man braucht dafür ein Hilfsprogramm "8mm2AVI" welches man hier bekommt. Auf dieser Homepage ist eine kompl. Beschreibung vorhanden, wie man im Einzelnen vorgehen soll. Diese Methode ist nur für kurze Clips geeignet, da die Angelegenheit sehr zeitraubend ist.

Tipp 9: Flimmern mit CineVid entfernen

Bei Verwendung von CineVid wird das Flimmern durch ein mathematisches Verfahren und nicht durch Manipulation der Projektionsgeschwindigkeit eliminiert. Der Ton des Schmalfilms kann dadurch 1:1 auf das Videoband übernommen werden. Tonhöhenschwankungen oder Zeitversatz treten nicht auf.

Auf der CD von "COMPUTER video" 1/2003 ist einen Demoversion für 30sec Laufzeit mit zwei einkopierten roten Streifen für Testzwecke vorhanden.

Das Vollprogramm kostet 299 €uro. Eine Version für 1Minütige AVIs 69 €uro!

Tipp 10: Simon Müller schickte mir am 14.03.2003 einen weiteren Tipp

Da ich vor 20 Jahre viele Stunden S8-Material aufgenommen habe und diese jetzt auf Video überspielen möchte, habe ich angefangen zu experimentieren um eine geschickte Überspielung zu finden. Bei meine Suchen ins Internet bin Ich auf deine Seite zu Überspielung von S8 Material gestoßen. Es hat mich angeregt weiter zu experimentieren.

Hama-Kästchen, Projektion auf Papier usw. haben mir nicht zufriedengestellt.
Synchronisierung des Projektors war nicht so ein Problem, Ich hatte schon eine ähnliche Schaltung, wie von Walter Arndt und Dieter Fälker vorgeschlagen, gebastelt.

Mein Problem war die Schärfe und die DV Kamera von Sony (TRV8E) die keine
feste Verschlusszeit wählen lässt. Es gibt ein Sportmode, mit schnellen Verschlusszeit, aber beim abspielen der S8 Filme mit 25 Bilder/sek. blieb immer das Flimmern ein störende Komponente. Es gelang mich nicht die Synchronität so abzustellen, das ich genau zwischen die Dunkelfasen des Projektors blieb.

Da ich vor 10 Euro ein alter Projektor kaufen konnte, habe ich angefangen mit einem Versuch um die S8 Film direkt auf zu nehmen. Zuerst habe ich die Motor Synchron-Steuerung an dieses Modell angepasst.

Dann habe ich die Blende entfernt und die Lampe mit einem 50W Modell
ersetzt. Es gibt eine ganze reihe billigen Halogen-Spiegellampen für Zimmer Beleuchtung im Handel. Das Licht wird mittels ein matten Folie (ein Teil des Mattscheibe des Hama-Kästchen) sanft und ausgleichend verteilt. Ein 100mm Objektiv eines Diaprojektors ist meine Zwischenlinse.
Alles sehr einfach eigentlich, aber es kommt darauf an alles sehr genau
in einer Achse aufzustellen. Sonst ist Unscharfe ein unerwünschter Begleiter.
Je mehr Licht man benutzt, um so besser. Mann kann dann die Kamera
Blende höher setzen, was mehr Schärfetiefe ergibt. Und die braucht
man, weil es hier ja um Millimeter geht.

Vielleicht ist meine Geschichte ein Anregung für Andere, dieses Verfahren auch mal zu versuchen.

Author: Simon Müller, danke Simon

Tipp 11: ABFILMEN

Mein bestes Ergebnis erzielte ich mit ABFILMEN.
Die dabei entstehenden Trapezverzerrungen sind nahezu nicht wahrnehmbar.
Der Projektor hat einen regelbaren Gleichstrommotor erhalten, das Bild wurde
auf ein ca. 40 cm entferntes Blatt Papier projiziert, die Kamera befindet sich in unmittelbarer Nähe des Projektors, Focus manuell und los geht's. Die
Weiterbearbeitung mache ich in Premiere: Farbkorrekturen, Schärfe nachziehen, etc.

Gut finde ich den Tipp Studio 7 betreffend, da ich neben Premiere auch dieses
Programm verwende.

Ich mache diese ganze Sache auch mehr als Hobby für Bekannte und Verwandte und bekomme dafür einen kleinen Obolus.
Finde es aber toll, dass so viele sich professionell dieser Sache widmen.

Gruß aus Thüringen Michael Wermke

Tipp 12: Eigene verbesserte Transfermöglichkeit mittels Abfilmen

Ziel meiner nachfolgenden Bemühungen war es, auf den Umbau des Projektors mit einer Motorregelung zu verzichten und durch bestimmte Anordnung/Einstellung das Helligkeitsflackern fast unbemerkbar zu machen. Darüber hinaus sollten auch die Hotspots möglichst gut unterdrückt werden. Alle Angaben hier beziehen sich auf das Duo: Filmprojektor REVUE lux sound 80 mit Dreiflügel-Blende und den Camcorder SONY DCR-TRV 420E PAL mit der Möglichkeit die Verschlusszeit auf 1/50 Sekunde einzustellen. Wichtig: dieser Filmprojektor erzeugt 3 Dunkelpausen je Filmbid, ideal für Filme mit 16-18 Bildern/Sek. In diesem Fall wird dann auch der Ton des Filmes fast korrekt transferiert. Projektoren mit Zweiflügelblende müssten mit 50/2 = 25 Bildern/Sekunde laufen. Besser ist eine solche Blende auszutauschen gegen einen Dreiflügel-Blende (das Blech kann man in der eigenen Werkstatt leicht selbst bauen, z.B. aus Messing).

a. Im Abstand von ca. 1m von der Frontlinse des Projektorobjektivs am Stativ eine Holzplatte senkrecht am Stativ befestigen. Auf diese Holzplatte wird mit Tesa-Film ein helles Blatt A4-Inkjet-Fotopapier (matt) befestigt. Der Abstand von einem Meter liefert genügend Tiefenschärfe für das projizierte Bild, so dass sich ein Nachregeln der Schärfe am Projektor erübrigt. Projektor über einen Regeldimmer mit dem Netz verbinden, damit kann dann neben der Projektorgeschwindigkeit auch automatisch die Projektorlampe abgedämpft werden, was zu einer gleichmäßigeren Bildausleuchtung führt.

b. Camcorder dicht neben Projektor in der Höhe auf die optische Achse des Projektorobjektivs aufstellen und mit der FireWire-Schnittstelle des PCs verbinden. Band aus dem Camcorder entfernen und Zoom auf das A4-Blatt einstellen. Steady Shot ist im Camcordermenü abstellen.

c. Audio-out des Projektors mit Hilfe eines kleinen Mischpultes mit Micro-in des Camcorders verbinden. Audio-Pegel mit dem Mischpult einregeln.

d. Stativ mit Papierblattmitte genau in den Schnittpunkt der sich schneidenden Achsen Projektor/Camcorder ausrichten. Auf dieses Papier projizierte Filmbild am Projektor scharf einstellen.

e. Capturing-Modul von MediaStudio Pro 6.5 starten. MSP 6.5 hat ein sehr großes Capturing-Fenster, ideal für die Kontrolle des Bildes vom Camcorder. Andere Programme liefern oft nur ein sehr kleines Vorschaufenster, viel zu klein um das Bild vor dem Capturing gut bewerten zu können! Natürlich kann man auch einen TV an den Camcorder anschließen um dort die Bildkontrolle durchzuführen.

f. Über das Papierblatt ein Zeitungsblatt mit verschiedenen Schriften hängen, dann mit dem Zoom auf die kleinste Schrift fahren und am Camcorder den Focus-Schalter auf manuell umstellen und mit dem Objektivring das Bild  am Monitor scharf stellen. Die weitere Schärferegelung erfolgt von nun an ausschließlich am Projektor!

g. Am Camcorder die Programm AE-Funktion auf "Sonnenuntergang" einstellen. Nur in dieser Einstellung wird bei meinem Camcorder eine konstante Verschlusszeit (1/50 Sek) realisiert! Projektor nun auf 50/3 = 16,666 Bilder/Sekunde einregeln, zuerst mit dem Regler am Projektor, dann noch einen kleinen Tick mit dem Dimmer (damit wird auch die Lampe etwas abgedunkelt). Man kann den Projektor auch von 50 auf 60Hz-Betrieb umschalten, dann verschiebt sich der vorhandene Regelbereich am Projektor auf ca. 15 bis 20 Bilder/Sekunde und die Regelung auf 16,666 Bilder/Sekunde kann dann am Projektor selbst erfolgen. Das man diese 16,666 Bilder/Sek erreicht hat, bemerkt man daran, dass dieses Flimmern im Capturing-Fenster von MSP 6.5 oder am TV völlig verschwunden ist.

h. Zusätzlich Camcorder White Balance auf Indoor stellen, das neutralisiert die Farben besser. Ferner Belichtung "Exposure" manuell nach visuellem Bildeindruck am großen Capturing-Bild am Monitor feststellen, damit der Camcorder nicht pumpt beim Helligkeitswechsel. Somit bleibt auch schwarz wirklich schwarz und wird nicht grau!

i. Nochmals sorgfältig die Achsen ausrichten und den Bildausschnitt am PC im großen Capturingfenster von MSP 6.5 kontrollieren (oder am TV!).

j. Film im Projektor (15V, 150W-Lampe!) und Capturing-Programm in MSP 6.5 starten und Aufnahme auf Festplatte durchführen. Der Raum muss völlig dunkel sein!
Man hat es während des Capturings mit zwei Reglern zu tun, mit dem Dimmer und dem Schärferegler am Projektor. Ich habe während Aufnahmen bis zu 45 Minuten Dauer jedoch kaum den Dimmer oder Schärferegler betätigen müssen

k. Man erhält mit dieser Methode ein sehr gutes flimmerarmes sowie  hotspotarmes Video. 

l. Mit MSP 6.5 kann nun das Rohvideo geschnitten, geschärft oder in den Farben oder im Kontrast nachgebessert werden. Man kann auch im Verhältnis 18:16 (Bilder/Sek die Videoabspielgeschwindigkeit etwas anheben. Anschließen geht es mit dem verbesserten Material auf das DV-Band oder SVCD bzw. DVD.


Szenenbild aus einem S8-Film von 1974

Weitere Verbesserung durch anderen Aufbau:

Das Problem mit dem Flimmern war damit zu 99,9% gelöst. Jetzt testete ich mit diesen Einstellungen nochmals den Aufbau mit der GLASSCREEN-Scheibe aus Tipp 1. Auch hier gab es flimmerfreie Ergebnisse, eine Nachregelung mit dem Dimmer ist während des gesamten Capturings nicht notwendig geworden. Zusätzlich ist das Bild insgesamt schärfer ausgefallen. Die Hot-Spots sind bei dieser Methode bei besonders hellen Stellen im Film viel besser von der GLASSCREEN-SCHEIBE unterdrückt worden. Natürlich muss man ein wenig mit den Einstellungen am Camcorder herumtesten und die besten Einstellungen gleich notieren. 

Endbearbeitung des Videos mit einem Videoschnittprogramm:

Die Abspielgeschwindigkeit des Videos kann man in MediaStudio Pro 6.5 sehr schön und schnell verändern mit der Wahl der Option "Clip/Geschwindigkeit" auf (18/16,666) x 100 = 108% um auf die Originalfrequenz von 18 Bildern/Sekunde zu kommen, damit stimmt dann auch der Ton wieder!


MSP 6.5 Capturing-Fenster mit einer schönen Aussicht!

Man kann nun noch zur Verbesserung verschiedene Filter einsetzen für Helligkeit, Kontrast oder Schärfe und das File neu rechnen. Darüber hinaus kann das Video mit Schnitt, Blenden, Titeln oder Audio aufgebessert werden.

Für die Bearbeitung des Videos in Studio 8.5.21 oder Video de Luxe 2.06 muss das File konvertiert werden, weil MSP 6.5 das Video mit der Komprimierung des DV Video Encoders - Typ 1 erzeugt hat. Dafür setze ich das Programm DV TypeConv von Pure Motion ein um eine AVI 2.0 (Type 2) zu erstellen, die Studio 8.5.21 und Video de Luxe 2.06 dann auch verarbeiten können. Noch etwas: Video de Luxe 2.06 hat im Menü Video-Cleaning ein Anti-Flimmer Filter mit dem noch weitere Verbesserungen vorgenommen werden können.

Author: Bruno Peter Hennek

Tipp 13: Herwig Felzmann schickte mir am 21.11.2003 einen Tipp

Sehr geehrter Herr Hennek,
schon lange stöbere ich in Ihrer Artikelsammmlung zum Thema 'Film auf Video'.
Ich habe im Verlauf von Jahren so alle Möglichkeiten ausprobiert und verworfen.
Meine heutige Lösung sieht folgendermaßen aus.
Motor läuft synchron zum Video-Signal. Wechselstrom motor wurde gegen Gleichstrommotor ausgetauscht. Sektorenblende wurde entfernt. Aber das Wichtigste, ich filme direkt von der Filmeben ab, also ohne Mattscheiben usw. Dazu ist es erforderlich die Projektionslampe gegen eine 12V 20W auszutauschen. Um Hotspot zu vermeiden und eine gleichmäßige Ausleuchtung bis in die Ecken zu erreichen, wird zwischen Lampe und Filmebene eine 5mm dicke weiße Plexi-Scheibe montiert. Das Projektionsobjektiv samt Halterung wurden vom Projektor entfernt, um mit dem Camcorder so dicht wie möglich an das Filmfenster zu kommen. Da mein Camcorder (Sony VX1000) keine Makroeinstellung hat, habe ich als Vorsatzlinse ein Objekiv eines alten Dia-Projektor (80mm) genommen. Hier muß man halt etwas experimentieren.
Dies zusammen ergibt die beste Qualität, die sich mit digital abgetasteten Filmen messen kann. Was immer wieder stört, sind Staub und Fuseln die sich am unteren Fensterrand absetzen. Meine Lösung, da das Fenster für N8/S8 verstellt werden muß, also beweglich ist, habe ich es ganz entfernt. Staub hat nun keine Chance mehr und den Bildausschnitt kann man optimal nun am Camcorder bestimmen.
Auch wenn man Hotspot und Flimmern mit VirtualDub Filtern entfernen kann, handelt man sich wieder andere Fehler ein, die so erst gar nicht auftreten. Ein Problem habe ich allerdings noch nicht zufriedenstellend gelöst. Es ist die Umrechnung auf 18 bzw 16 B/s. Alle Programme von ULEAD, SPEED RAZOR. PREMIERE, STORM2, MotionPerfekt sind leider unzureichend und mindern die erreichte Qualität. Main nächster Versuch wird mit AVID durchgeführt, da habe ich wunderschöne Zeitlupe gesehen.

Author: Herwig Felzmann danke Herwig

Tipp 14: Vorschläge des bdfa

Tipps & Tricks aus dem Erfahrungsschatz der Filmemacher.
Hinweis: Vorschläge mittlerweile aus dem Internet zurückgezogen!

Tipp 15: Super8-FrameExtractor (28.11.2004)

Ähnlich dem Tipp 7 werden hier Einzelbilder mit einem Scanner digitalisiert. Die Verarbeitung erfolgt mit einem Java-Programm, welches gerade fertiggestellt wird. Ein 20seitiges PDF-Dokument vom Autor erklärt den Aufbau und das Vorgehen. Mit einem Scan erfasst man ca. 33-34 Einzelbilder. Man erfasst die Einzelbilder zwar in einer hohen Auflösung, aber die Arbeitsmethode ist sehr zeitintensiv.  

Homepage des Autors Wolfgang Kurz  

Cine ToVid WIKI dazu...

Danke Wolfgang!  

Tipp 16: Noch ein Einzelbildaufnahme-Verfahren 

Hier hat sich noch jemand bemüht Einzelbilder mit einer Webcam aufzunehmen. Dazu sind eingesetzt worden z.B.: Webkamera, Accuschrauber, Druckermotor, Maus, Rechnernetzteil, Magnete, Reedkontakt, Fotowiderstand, Schalttransistor, 10W Hallogenlampe mit Streuscheibe, ein Makro für Einzelbildaufnahme, VirualDub.

Idee: Frank Kempelmann, Mitarbeiter c't

Nach vielen Tests habe ich die für mich beste Filmtransfermethode gefunden. Die Beschreibung dazu ist hier zu finden.

Ich biete jetzt selbst auch Transferdienstleistungen an, siehe hier.


Einige Links:

CineVid entfernt das Flimmern(299 Euro!):
http://www.stz-sosy.com/deutsch/produkte/cinevid/

Glasscreen-Videotransfer:
http://www.video-optik.de/
Dort bekommt man jetzt auch einen Projektor für den Videotransfer ausgeliehen!

Referenzen:

  • Im "HIGHTECH Journal" 2/2003 von PC-DIREKT wird auf Seite 13 diese Seite hier als Referenz für Videoüberspielungen genannt.

  • Im "PC Magazin" mit Beitrag vom 25.08.2008 wird diese meine Seite ebenfalls als Referenz für Videotransfermethoden erwähnt.

 

Bruno Peter Hennek, 25.11.2003, 21.07.2011


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Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.

(c) Hennek 02/2001