privhp.jpg (7910 Byte)

Mit Mercalli Videos stabilisieren

Autor.gif (7348 Byte)

Vor Jahren mußte ich mich nach einem geeigneten Deshaker umsehen, da Adobefür mein damaliges Premiere Pro CS3 das Bildstabilisierungs Plug-in SteadyMove nicht mehr mit auslieferte (im Falle Premiere Pro 2.0 war es noch dabei). Man mußte sich deshalb selbst nach einem geeigneten Deshaker umsehen. Eine hervorragende Möglichkeit mit dem Freeware Deshaker habe ich hier beschrieben. ProDAD brachte ab September 2007 einen neuen Deshaker mit dem Namen Mercalli in der Version 1 als Plugin raus, der viel schneller und recht gut  verwackelte Videos beruhigte und man dabei auch das Programm nicht verlassen musste.  Im August 2010 legte ProDAD mit Mercalli in der Version 2 nach (Plugin mit SAL-Version). Später zog Mercalli mit der SAL-Version 3 nach und Ende 2014 legte ProDAD mit der SAL-Version 4 + nach.

Mercalli V2 als Plugin und SAL-Version

Die ersten Tests mit Mercalli
in der Version 1 führte ich noch mit Premiere Pro 2.0 durch. Die Ergebnisse waren bei stärkeren Zitteraufnahmen nicht berauschend, was aber auch mit einigen Eigenheiten von PP2 zu tun hatte und die ProDAD dann auch aufgedeckt hat und deshalb das Plugin nachbesserte. Mit Premiere Pro CS3 sah dann das Ergebnis mit dem nachgebesserten Plugin deutlich besser aus, deshalb habe ich mir dieses Plugin angeschafft.

Nach dem Erfolg mit Mercalli V1 in P-Pro CS3, installierte ich das Plugin dann auch in Pinncle Studio. Nach dem Zukauf von EDIUS Neo 2.5 Booster war ich auch im Besitz eines Mercalli Plugin für dieses Programm. Damit war dann auch die Tür geöffnet für künftige Upgrades.

Stabilisierungstest mit Mercalli Version 1:

Für nachfolgende Stabilisierung habe ich folgendes erweiterte Setting eingestellt:

Mercalli V1

Ergebnis der Stabilisierung mit Mercalli V1:
 

 

Beruhigung eines kritischen Clips(Rathausturm) im SplitScreen mit Version 1.09

Zwischenzeitlich habe ich mir einen neuen PC gebaut auf Basis des i7-870 Intel-Prozessors und mit Windows 7-64Bit Home Premium. Ferner arbeiten jetzt in 2010 auf meinem PC die Videoschnitt- programme Premiere Pro CS3, Pinnacle Studio 14 und EDIUS Neo 2.5 Booster, alle noch als 32-Bit Version. Folglich installierte ich das 32Bit-Plugin in der Version 1 noch in alle drei Videoschnittprogramme.

Im August 2010 konnte ich dann das Upgrade von Mercalli Version 2 als Downloadversion erwerben.
Da alle Videoschnittprogramme wie erwähnt noch 32Bit-Programme sind, installierte ich auch Mercalli V2 in der 32Bit-Version. Mercalli V2 erkannte von sich aus welche unterstützten Programme die ich auf meinem PC hatte.

Mercalli-Plugin-Angebot

Mercalli V2 bietet jetzt folgende mächtige Funktionen, z.B.:
  • Stabilisierung über alle Kamera-Achsen
  • Kompensierung von Rolling-Shutter Effekten bei CMOS Sensoren
  • Multicore-Support
Ganz besonders wichtig ist die Beseitigung von Fehlern die aus dem Rolling-Shutter der CMOS-Kameras resultieren, dies sind:
  • Jello effect (Jello = Wackelpudding)
  • Skew (schief), eine geometrische Verzerrung des Bildes bei Schwenks
  • Wobble ein wabbelndes Bild (ähnlich wie Hitzeflimmern)
Im Falle Premiere Pro CS3 und EDIUS Neo 2.5 Booster läuft das Plugin ohne weiterer Freischaltungen seitens der NLE-Hersteller. Anders ist es bei Studio 14, hier sieht man ein Wasserzeichen in Clips die mit Mercalli V2 bearbeitet werden mit der Aufforderung das Plugin bei Pinnacle freischalten zu lassen.
Ab dem 22.10,2010 ist das Thema wie folgt von proDAD gelöst worden:
Der Anwender kauft Mercalli V2 Pro bei proDAD im Shop - in der Plug-in-Version ist ab sofort das Plugin mit Studio-Aktivierung dabei (Mercalli 2 = proDAD Store). Es ist keine Aktivierung seitens Pinnacle mehr notwendig. Im Falle von Studio 14 muss in Studio die Option "Vorschau mit voller Auflösung" im Einstellungsdialog "Video- und Audio Voreinstellungen" aktiviert werden bevor Mercalli auf Ihre Videoscene in der Timeline angewendet wird.

Stabilisierungstest mit Mercalli Version 2:

Für nachfolgende Stabilisierung habe ich folgendes erweiterte Setting eingestellt:

Mercalli-V2

Obiges Setting-Fenster ist im Original sehr dunkel gehalten und damit nur schwer ablesbar!

Ergebnis der Stabilisierung (Universelle Kamera) mit Mercalli V2 bei einem Interlaced-Clip der HDV-Kamera Sony HDR-HC3:
 

 


Das Ergebnis ist überzeugend, Mercalli V2 arbeitete die Aufgabe sehr schnell ab!

Neben den Plugin bekommt man noch zusätzlich eine SAL-Version (nur 32Bit, da nur wenig RAM vom Programm benötigt werden) die unabhängig vom NLE Videos stabilisieren kann:

Marcalli SAL-Version

Sehr wichtig ist es in der SAL-Version die korrekte Halbbild-Abfolge vor der Analyse einzustellen, in meinem Beispiel oben muß dort "Progressiv" statt "Automatisch" eingestellt werden bei Clips aus der Canon EOS 550 D, sonst wird der Stabilisierungsvorgang abgebrochen. In der SAL-Version bekommt der Anwender während der Bewegungsanalyse zusätzliche grafische Informationen darüber, welche Haupt-Bewegungsfehler der Clip hat, z.B.:.

Mercalli-V2-Analyse

Hier sieht man, dass die "Vertikale Bewegung" das Hauptproblem ist bei diesem Clip. Aus dieser Erkenntnis heraus kann man mit den Schiebereglern die Eigenschaften der nötigen Korrekturen festlegen und dann den Stabilisierungsvorgang starten.

Mit folgenden Videomaterial habe ich bisher Tests durchgeführt:

  • HDV (1440x1080i-50) von der Sony HDR-HC3 und Canon HV30
  • MPEG4/AVC h.264(MOV) in 1920x1080p-25 von der Canon EOS 550 D*
* in diesem Fall dauert die Stabilisierungszeit bis zu 30% länger.

Mit den Plugin kann ich in allen von mir genutzen Videoschnittprogrammen beide Cliparten stabilisieren.
Der Export stabilisierter Clips aus der SAL-Version kann z.B. mit dem Matrox DVCPRO HD Codec im AVI-Container erfolgen.  Was noch fehlt ist die Möglichkeit der Setting-Bestimmung des gewählten Codec aus Mercalli heraus. Premiere Pro CS3 und EDIUS Neo 2.5 Booster nehmen aus der SAL-Version exportierten Clips mit dem "Matrox DVCPRO HD Codec" an, Die Matrox-Codec bekommt man hier. Im Falle von AVCHD-Material der Canon HF100 zum Beispiel funktioniert der Export mit den in der ProDAD-Hilfe unter "Import/Export Probleme - Lösungsansatz" genannten "MatroskaSplitter" und "ffdshow". Für beide genannten Tools gibt ProDAD in der Hilfe Downloadlinks von der ProDAD-Homepage an.

Ergebnis der Stabilisierung (Universelle Kamera) mit Mercalli V2 bei einem Progressiv-Clip der Canon EOS 550 D:
 

 


Flash-Video: Bamberger Reiter aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts

Mercalli bietet vier Standardeinstellungen für die Stabilisierung von Clips an:
  • Universelle Kamera
  • Gleitende Kamera
  • Fixierte Kamera
  • Alternative Kamera
Wählt man eine dieser Einstellungen zum Clip passend, dann kann man zunächst die zugehörigen Standardsetting testen. Wenn man sich ein wenig eingearbeitet hat und die Bedeutung der Settings verstanden, dann kann man es auch wagen eigener Werte einzustellen und damit die Beruhigung vorzunehmen.

In meinem Griechenland-Reisefilm von 2010 mit 70 Minuten Laufzeit habe ich bei Schwenkaufnahmen mit den Einstellungen "Gleitende Kamera" gearbeitet. Bei Aufnahmen mit unbewegter Kamera verwendete ich dagegen die Einstellung "Fixierte Kamera". Alle Aufnahmen erfolgten ohne Tripod, jedoch mit einer unter der Kamera geschraubten hama Winkel-Blitzschiene, so daß ich die Kamera mit angespannten Nackengurt mit beiden Händen sehr stabil führen konnte und so schon mit dem zugeschalteten Kamera-Stabilizer wenig verwackeltes/verzittertes Videomaterial produziert habe. Die Stabilisierung mit Mercalli V2 ist sehr gut ausgefallen. Etwas nervig war, dass der Haken bei " Fixierte- und Alternative Kamera" für "Rand vermeiden" nicht automatisch gesetzt ist. Es kann passieren, dass man bei der Menge der zu beruhigenden Clips vergißt den Haken zu setzen und dann bekommt man die häßlichen schwarzen Ausgleichsränder mit auf den Bildschirm. Dies sollte proDAD schnell ändern und eine Möglichkeit für die Speicherung eigener Settings anbieten. Sinnvoll ist es den Haken für "Bildbereich signalisieren, die per 'Rand vermeiden' stärker stabilisiert werden können" zu setzen. In diesem Fall werden die relevanten Bildkanten in Magenta-Farbe angezeigt und man verschiebt dann den Regler bis die Einfärbung verschwindet.

Ich finde die Stabilisierungsmöglichkeit von Clips in der SAL-Version eigentlich genial. Die Clips heutiger Kameras liegen ja in der Regel einzeln vor und so kann man sie vor dem Schnitt sichten, z.B. mit Splash Lite und dann mit Mercalli V2 - SAL stabilisieren. Die stabilisierten Clips übernimmt man dann in das Videoschnittprogramm und hat dort dann mit diesem Filter nichts mehr zu tun, d.h. die Echtzeitfähigkeit für die Vorschau wird nicht mit dem Mercalli-Filter belastet. Geklärt werden muss hier allerdings noch welche Codec für den Export aus der SAL-Version am sinnvollsten zu verwenden sind, was auch davon abhängt was dann das Videoschnittprogramm annehmen wird. Darüberhinaus müßte noch in der SAL-Version bestimmt werden können welcher Clipabschnitt sinnvoll stabilisiert werden soll, da oft am Clipanfang oder Clipende die Kamera verrissen wird und diese Clipteile dann bestimmen würden wie die Stabilisierung für den gesamten Clip ausfällt, was Unsinn ist.

Die Programmhilfe - Mercalli20.chm -  beinhaltet in der Plugin- und SAL-Version unter dem Fragezeichen eine ausführliche ausdruckbare Beschreibung sämtlicher Funktionen der Mercalli-Stabilisierung.

Aktualisierungen; dazu schreibt proDAD auf der Service-Seite:

"
Mercalli kann einfach über den Download-Link aktualisiert werden. Die Aktualisierung wird durch einen Klick auf den Kauflink aus der Kaufbestätigungs- E-Mail herunter geladen. Anschließend das Paket installieren - das ist alles.

Beachten Sie:
Die Aktualisierung muss für jede Mercalli-Komponente durchgeführt werden [32bit Plugins; 64bit Plugins; SAL]."

Nachtrag vom 14.06.2011:

bei der Plug-in Stabilisierung in Avid Studio 1.0 zeigte sich, dass Clips in 1280x720p-59,94 in H.264-AVC MOV nicht korrekt stabilisiert werden konnten. Nach Kontaktaufnahme mit ProDAD stellte sich sehr schnell heraus, dass Avid Studio den Progressivclip interlaced an das Mercalli Plug-in übergibt. In Studio 14 dagegen wird das richtig gemacht - Progressivübergabe - und hier ist das Ergebnis auch fehlerfrei. ProDAD empfahl in diesem Fall die SAL-Version einzusetzen.

An der SAL-Version realisiert ProDAD gerade verschiedene Verbesserungen.
Ich hatte Gelegenheit die Beta-Version
2.1.4179 zu testen. Jetzt werden auch Fehler abgefangen die z.B. durch ungeeignete Audio Decoder den Start der Bewegungsanalyse verhindern. Import- und Exportmöglichkeiten sind erweitert worden. Mein Problemclip ist einwandfrei von dieser SAL-Version stabilisiert worden und das Beste ist, dass die SAL-Version um den Faktor 2-3fach schneller arbeitet als im Falle eines Plug-in Einsatzes im NLE. Ich halte es auch für viel intelligenter die Clips vor dem Import zur NLE-Timeline auf die nutzbare Spiellänge zu trimmen und zu stabilisieren. Das geht deutlich schneller und die Analyseinstrumente in der SAL-Version zeigen einem auch sehr detailliert an welche Stabilisierungsprobleme der Rohclip eigenlich hat.

Ein Problem stellte der Export in WMV noch dar, d.h. der Vorgang ist mit einer Fehlermeldung blockiert worden. Nach dem ich die Report-Datei an ProDAD zur Prüfung einschickte ergab sich der Verdacht, dass die vorhandene Alt.Installation von Studio 11  die Blockade verursachte. ProDAD empfahl S11 zu deinstallieren und ggf. nochmals das aktuelle DirectX zu installieren, was ich dann auch machte. Tatsächlich, nach der Deinstallation von S14 erlaubt die SAL-Version auch den Export in WMV. Ich selbst bevorzuge 
Matrox DVCPRO HD (siehe weiter oben!) und hier oder Canopus HQ-AVI wenn ich die Stabilisierung für EDIUS Neo einsetze.

Meine Exportwahl:

SAL V2.1

SAL 2.1

Mit der finalen SAL-Version V 2.1 ist wohl in zwei Monaten zu rechnen...

Nach Umstellung meiner Videoschnittprogramme auf 64bit-Versionen arbeiten auf meinem PC jetzt hauptsächlich zwei Schnittprogramme: EDIUS Pro 7 und Pinnacle Studio 18 Ultimate

Nachtrag vom 12.12.2014:

Am 23.11.2014 konnte ich mit meiner Registrierung die 64bit-Version des Mercalli V2-Plug-in von der ProDAD-Homepage downloaden und für EDIUS Pro 7 und Pinnacle Studio 18 Ultimate installieren. Die 64bit-Version arbeitet wie gewohnt zuverlässig die nötigen Stabilisierungen ab.

Die Mercalli SAL-Version V3-64bit arbeitet jetzt ebenfalls unabhängig vom NLE auf meinem PC, bewährt hat sich diese Version insbesondere auch bei der Stabilisierung des neuen UHD-Materials aus der SmartCam Sony Xperia Z2. Unerträgliche Stellen im Clip können gleich entfernt werden und sozusagen schon als stabilisierten Grobschnittclip im NLE weiter verarbeitet ohne sich dort mit der Timelinelast einer Stabilisierung nochmal beschäftigen zu müssen. Natürlich hat man jetzt eine weitere Renderinggeneration in
MP4, QuickTime AVC/264, dessen Bitrate in drei Stufenhöhen aus dem Mercalli-Export heraus festgelegt werden kann und was die ursprüngliche Bildqualität bei Bewegungen gut hält.

Eigenes Stabilisierungsbeispiel mit UHD-Video: Klick!

Die Mercalli SAL-Version V4 + (64bit) legt ProDAD jetzt nochmal zu:
  • Schnellere und effizientere Stabilisierung, zitter- und wabbelfrei
  • Vollautomatische CMOS Korrektur für Skew, Wobble, Jello
  • Bessere perspektivische Stabilisierung (3D-Stabilisierung)
  • Optical-Warp-Image-Stabilize-Function (Fisheye-Verzerrungen stören eine Stabilisierung nicht mehr, wie bisher)
  • Da der Fisheye-Effekt nicht mehr entfernt werden muss, mehr Auflösung bei schnellerer Berechnung
  • Zahlreiche Kameraprofile werden unterstützt, universelle Profile ebenfalls enthalten 
  • Dynamic Zoom Reduction (erhebliche Reduzierung des bisher nötigen Zoom-In Bedarfs)
  • Verbesserte Randausgleich-Methoden für erneut weniger Zoom-In Bedarf
  • Frei wählbare interaktive Aufschärfen-Funktion WÄHREND der Bearbeitung
  • Erweiterte Einsteller zur Handhabung von Kamerabewegungen
  • Einfache Storyboard-Funktion mehrerer Clips und Export in eine einzige Datei
  • Mercalli V4 beherrscht auch das Entrauschen und Schärfen von "grobkörnigen" oder unscharfen Videos.
Es ist fantastisch was ProDAD da geleistet hat um den Hobbyfilmern unabhängig von der Stabilisierungsleistung der Kameras und der Videoschnittprogramme ein Werkzeug anzubieten welches einen sehr wertvollen Dienst bietet Freihand-Videoaufnahmen zu stabilisieren in ausgezeichneter Bildqualität.

Wer mit der Kamera Quellmaterial in 10 bit Farbtiefe und 4:2:2 Chroma-Subsampling produziert, der wird von Mercalli V4 SAL nicht begeistert sein, da sein Material bei dem Export in 8 bit und 4:2:0 rauskommt und somit an Qualität verliert!

Kurzer Geschwindigkeitsvergleich bei der Video-Analyse eines UHD-Clips von Sony Xperia Z2:

MC-V2 Plugin in EDIUS Pro 7: ca. 5 Minuten
MC-V3 SAL: ca. 14 Sekunden
MC-V4 SAL: ca. 14 Sekunden

Link: First Review

Fazit:

Die Anschaffung des Mercalli-Plugin und der SAL-Version ist sehr lohnenswert. Es gehört meiner Meinung nach zur Grundausstattung von zusätzlichen Tools eines jeden Videoschnittprogrammes, ebenso wie der Entrauscher Neat Video Pro. Zwar sind die Bildstabilisierer in den Kameras jetzt deutlich besser geworden im Vergleich mit meiner ersten HDV-Kamera von Sony (HC3) vom Mai 2006, jedoch legt hier Mercalli mit der Plug-in Version 2 in der Stabilisierung schwieriger Aufnahmen noch deutlich zu. Bezüglich Stabilisierungsgeschwindigkeit ist der Freeware Deshaker schon mit der Version 1 deutlich abgeschlagen worden, im Falle der Version 2 von Mercalli ist jetzt auch die Funktionalität deutlich höher und einfacher umsetzbar. 

Die SAL-Version liegt mir jetzt auch in der Version 3 vor  Das schon ein geniales Teil um unabhängigig vom Videoschnittprogramm schon beider Clipsichtung eine Stabilisierung durchzuführen und auch gleich den Grobschnitt zu machen, wobei halt gleich auch die besten Stellen aus dem Clip rausgeholt werden.

Mercalli stabilisiert keine 3D-Filme!

Die Mercalli SAL-Version V4 + befindet sich bei mir noch im Test.

Mein Tipp: Beruhigung/Glättung unbedingt auf einem Hardware-Monitor mit voller Vorschauauflösung kontrollieren, nur so kann man sicher sein, dass späteres Renderergebnis ebenfalls OK ist!

Linksammlung:

1. ProDAD Homepage für Mercalli V4 SAL

2. Mercalli Service-Pack, was zu beachten ist

3. CMOS Rolling-Shutter

4. StereoDeshaker

Bruno Peter Hennek, 

13./14. September 2007, 20.12.2014