In
zwangloser Reihenfolge sind hier künftig aktuelle News/
Meinungen zu finden. Es wird insbesondere darauf hingewiesen, dass es
sich um
persönliche Meinung des Verfassers handelt.
Dieses Prachtstück konnte ich dort mit dem Nokia N8-Smartphone aufnehmen:
Mit rechter Maustaste darauf klicken um das Bild größer zu betrachten!
April 2012
Letzte
Upgrade-Gelegenheit von Adobe Premiere Pro CS3 auf CS6
Bis
30.06.2012 könnte ich noch für 315 EUR auf die neueste Version CS6
upgraden. Wozu aber das Geld ausgeben, kann ich doch mit meinem selbst entwickelten
Workflow alle Aufgaben hier mit Grass Valley EDIUS Neo V3,
VirtualDub und AviSynth lösen, z.B..:
Nativschnitt von HDV und AVCHD-Material
Nativschnitt von Video-DSRL Videomaterial in H.264
AVC im MOV-Container
Multirenderingschnitt
praktisch ohne Renderingverluste per Canopus HQ-AVI Codec
Capturing und Bearbeitng von Normal 8/Super 8 -
Filmdigitalisierungen für meinen Kundenkreis
Die jährliche Geldsammelaktion
von Adobe fällt also bei mir erneut aus!
Aufnahme
im Videomodus der Canon EOS 550 D mit dem SIGMA-Zoom 18-200mm in
größter Brennweitenstellung. Mit rechter Maustaste darauf klicken um
den Fink größer zu betrachten..
April 2012
Erster Kurzfilm mit der 4K VDSRL
Canon EOS 1DE-C
Die
Aufnahmen erfolgten in 4K, Hurblut schildert seine begeisterten
Eindrücke im folgenden Beitrag:
Aufnahmen mit der
Canon EOS 550 D, Tamron 70-300mm. Auf das Bild mit der rechten
Maustaste klicken und dann auf "Grafik anzeigen" um es vergrößert zu
betrachten.
März 2012
"Baltic-
coast - Germany" aus eigenem YouTube- Videokanal
gefilmt mit der Canon EOS 550 D
im Jahre 2010.
März 2012
Multimedia-Smartphon
von Nokia
Handy
benutze ich nur sehr wenig und kurz, eigentlich nur für Notfälle und
auf unseren Wohnmobil- und Pedelectouren um ab und zu den nahe
stehenden Anverwandten zu
signalisieren wo wir gerade sind und wie es uns geht. Grundsätzlich
habe ich etwas gegen die digital
gepulste Nachrichtenübertragung, dies
gilt für Handys, WLAN-Notebooks/PCs, DECT-Telefonie usw.. Die
hochfrequente Strahlung dieser Geräte wirkt nicht positiv auf
uns, sie durchdringt sogar unseren Körper und wir sind
zwischenzeitlich sehr dicht
umzingelt von solchen Einrichtungen. DECT-Telefonie halte ich für
risikoreicher als die Handynutzung. Jeder kann sich heutzutage im
Internet über Risiken selbst informieren und eine selbstverantwortlice
Entscheidung dazu treffen.
Das Nokia Smartphone ist ohne SIM-Lock
und ohne Branding
mit 3,5"(8,9cm) Touchscreen TFT-Display (640x360 Bilpunkte). Nun habe ich mir ein
nicht ganz
aktuelles(Hardware-Technik von 2010) aber dafür preislich sehr
günstiges Smartphon, NOKIA N8-00wegen der Multimedaifähigkeiten
im Kompaktformat mit dem Betriebssystem Symbian
"Belle"(neu seit Februar 2012!)
zugelegt, welches sich nun ähnlich wie ein Android-Smartphon bedienen
läßt. Dieses Smartphon verfügt über eine feine Kamera mit dem
Carl-Zeiss-Objektiv (Tessar 2,8/28). Kein
Smartphone hat derzeit eine bessere Kamera mit Xenon-Blitz. Die
16:9-Fotoqualität (Auflösung
4000 x 2248 Bildpunkte) und 4:3
(Auflösung 4000 x 3000) ist
ausgezeichnet.
Die
HD-Videoqualität in 1280x720-30p (AVC-MP4, Bitrate 12 Mbps, Color Space
YUV) ist als gut brauchbar zu
qualifizieren und Bildwiederholratenkompatibel zu meinen Aufnahmen mit
der Canon EOS 550 D. Die Videos kann ich als PIP in meine Full-HD
Videos einfügen oder per Video
Enhancer in Super Resolution als Szene einsetzen oder auch
direkt in HD für kleine Internetvideos verwenden.
Mein
Testvideo auf You-Tube..., durchaus
für eine Web-Videopräsenz geeignet.
Nun
ist es nicht so, dass die Kamera nur mit Automatikfunktionen
ausgestattet wäre, jede Menge kann man im Fotomodus (4:3 oder 16:9)
noch individuell einstellen, auch aber im Videomodus sind
Settings möglich (Farbton, Weißabgleich, Belichtung, Bildstabilisator,
Wenig Licht, Nachtaufnahmen z.B.). Das neue Symbian
"Belle" Betriebssystem bringt auch 720p-30 für die Videoaufnahme mit
und
damit weniger Progressiv-Ruckler bei Querbewegungen im Video als noch
bei der alten Betriebssystemversion. mit 720p-25, zudem sind
30p-Aufnahmen sofort und ohne Umrechnung für den PC und die
Internet-Wiedergabe bezüglich der Bildwiederholrate kompatibel. Ein
2-fach Digitalzoom ist ebenfalls möglich. Ich arbeite mit der optischen
Brennweite
von 28mm des Zeiss-Tessar und gehe lieber näher an das Objekt um
optimale Qualität zu bekommen. Nicht zu vergessen: Geotagging für Video
& Bild ist ebenfalls möglich!
Neben Foto-
&
Videoaufnahmen dient das Smartphone auch als Archiv für
Musikaufzeichnungen. Ein
Player für Foto/Video ist vorhanden, ebenso ein HDMI- und
USB-Anschluß. Die Foto- und Videoaufnahmemöglichkeit werde ich bei
Pedelec-Touren und allen sonstigen Gelegenheiten wo ich die große
V-DSLR-Ausrüstung nicht dabei habe nutzen.
Ein MP3-Player für Musik ist
ebenso vorhanden, wie auch das kostenlose
Navigations- Kartenmaterial
(einsetzbar ohne
Internetverbindung!) mit Kompass, für Wohnmobil-,
Fahrrad- oder auch Fußgängertouren.
Der
interne 16GB Speicher läßt sich auf 32 GB mit Micro-SD Karten erweitern.
Solare Ladestation für das
Smartphone im Wohnmobil ist vorhanden (die Sonne schickt uns keine
Rechnung!).
Ein kleines Stativ mit
Hilfe eines lösbaren Kabelbinders habe ich mir selbst für das Nokia N8
gebaut. Man kann das kleine Stativ auch als Kameragriff
für Video- und Bildaufnahmen benutzen, wobei man das glatte Gehäuse
gleich viel sicherer in der Hand halten und bei der Aufnahme führen
kann.
Telefonieren
und im Internet surfen kann man mit dem NOKIA N8-00 natürlich
ebenfalls, dies kommt aber bei mir nur im minimal notwendigen Maße in
besonderen Situationen vor!
Auf
YouTube habe ich mein kurzes Video aus dem Jahre 1994 (Januar)
hochgeladen von einer Dienstreise nach Argentinien. Besucht habe ich
seinerzeit Buenos Aires, Atucha und Mendoza. Verwendet habe ich für die
Aufnahmen die HandyCam
Blaupunkt CCR 890H (baugleich mit Sony TR 805!). Hi8 ist
1989 eingeführt worden.
Die Kamera sah damals so aus:
Im Bild die baugleiche Sony TR 805!
Einen
farbigen Kontrollmonitor gab es damals noch nicht, lediglich den
winzigen auszieh- und hochklappbaren S/W-Monitor mit für Brillenträger
einstellbaren Okular-Einblick. Bandlaufwerk-Störungen, von denen andere
Anwender in dieser Zeit oft berichtet haben, habe ich seinerzeit nicht
kennengelernt.
März 2012
Canon EOS
C300 für "betuchte" Anwender
Viele interessante Informationen
zu dieser Neuentwicklung von Canon ist diesem Link in Slashcam: Klick
mich! zu entnehmen.
Am
11.03.2012 sendete das 1. ARD-Programm den Weltspiegel mit einen
Beitrag über einen 24h-Kindergarten in USA, der mit der C300 gedreht
worden ist. Insbesondere die Lowlightaufnahmen waren von enttäuschender
Bildqualität.
Hier ein Frame aus meiner
HDTV-Aufzeichnung mit dem Humax iCord HD:
Bitte auf dieses Bild mit der
rechten Maustaste klicken und dann auf "Grafik anzeigen" um es auf
1280x720 zu vergrößern.
März 2012
Kodachrome-Bildstil lebt in der
Canon EOS 550 D weiter
Gefallen
hat mir der Bildstil schon immer. Bei den benutzerdeffinierten
Bildstilen habe ich mir für Foto und Video diese Farbstimmung abgelegt
und so lebt diese Farbepracht in digitaler Form weiter:
Bitte auf
das Bild mit der rechten Maustaste klicken und
dann auf "Grafik anzeigen" um es zu vergrößern!
24/25p
ruckeln in der Horizontalwiedergabe etwas, 30/50/60p ruckeln weniger,
trotzdem sehen sensible Menschen noch dieses Mikro-Progressivruckeln
bei
Horizontalbewegungen der Kamera bzw. des Objektes
Ich habe Menschen kennegelernt, die Licht von 50/60Hz als
Nichtflimmernd empfinden, habe aber auch Menschen kennengelernt in
wissenschaftlichen Tests, die noch 1000 Hz-Licht
als flimmern statistisch sicher empfinden. Die letztere Gruppe der
besonders sensibel reagierenden Menschen, reagiert meist auch auf die
sog. Spherics vor Gewittern oder Wetterzustände wie z.B. Fön, andere
eben nicht.
50i/60i haben eine bessere horizontale
Bewegungsauflösung als
die P-Formate, aber es kommt einem etwas unschärfer in der Wiedergabe
vor.
Man sollte persönlich abwägen was einem wichtiger ist, "p" oder "i".
Sind
wenige Querbewegungen vorhanden, kann man zur vollen Zufriedenheit "i"
verwenden.
Wenn das Material down- oder upskaliert werden soll. dann sollte man
das dagegen immer mit Deinterlaced- also Progressivmaterial machen, da
man dann die berühmten
Treppenstufen bei schräg verlaufenden Linien/Kanten im Bild verhindern
kann.
Nicht
zuletzt sollte man mit der Framerate zwischen Player und HDTV
kompatibel bleiben, Studium der jeweiligen Betriebsanleitungen der
Geräte ist hierzu nötig, siehe hier
zum Beispiel. Wenn man das alles verinnerlicht hat, kann man
Entscheidungen treffen und die finale Framerate für die Videoaufnahme
und Videowiedergabe begründet festlegen.
Ich
selbst nehme meine Videos seit zwei Jahren in 30p/60p auf aus folgenden
Gründen:
Identische Videodatei läuft hier auf den
vorhandenen 60Hz PC-Monitoren und dem 50/60Hz HDTV ohne
Progressiv-Ruckeln
Flimmerfreie
Aufnahmen in 30/60p sind auch im 50Hz-Land bei Ausleuchtung mit
Leuchtstoffmitteln möglich in dem man manuell die Verschlußzeit
entsprechend anpaßt, ein kleiner Dreh am Einstellrad und schon kann man
flimmerfrei filmen. Auch 50Hz-Filmer müssen eine Anpassung der
Videoverschlußzeit vornehmen, wenn Leuchtmittel per Vorschaltgerät mit
höheren Frequenzen laufen, was oft in Sporthallen, Bahnhöfen,
Flugplätzen, Diskotheken oder bei der Lichtreklame etc. auch im
50Hz-Land vorkommt!
Progressiv-Ruckeln
ist bei 60Hz-Aufnahmen geringer spürbar als im Falle von 50Hz-Aufnahmen
60Hz Video ist idealer für meine Super-Slowmotion
Studien einsetzbar als ein 50Hz-Video, weil NTSC-Video 10 Key-Frames
mehr beinhaltet im Vergleich zum PAL-Video. Das ist wichtig bei Key
basierten Generierung von stark gedehnten Zeitlupenstudien mit
Avisynth/MVTools oder meinem Premiere Pro CS3!
Meine
HDTV-Wiedergabekette spielt 30p/60p-Videos besser ab als
25p/50p-Videos. Auf 24p muss ich verzichten, geht nicht auf meinem HDTV!
Meine BD-Wiedergabekette erlaubt die Wiedergabe
von 30p Blu-rays und AVCHD-DVD mit Authoring!
ColorSpace der Aufnahme ist sowohl bei NTSC als
auch bei PAL in YUV
GOP
liegt im Falle von NTSC bei N=15, im Falle PAL bei N=12
Damit
wir uns richtig verstehen, ich bekomme keinen hohen Blutdruck, wenn
andere Videofilmer mit anderen Bildwiederholraten filmen als ich es
tue. Schließlich filme ich ab und zu auch noch mit einer HDV-Kamera
(Canon HV30) in 50i und in HDV25. Warum auch nicht, jeder wie er will.
Wollte hier nur darauf hinweisen, dass es halt auch andere
Möglichkeiten gibt Videos aufzunehmen, sogar z.B. in 60p oder gar in
120p mit einer GoPro Action-Cam. Ich will 60p auch niemanden
"reindrücken", wissen dürfen das Interessierte mit den 30p/60p aber
schon, es ist kein Geheimnis dabei und strafbar macht man sich auch
nicht.
Februar 2012
Vor der Frühling-,Sommer-,
Herbst-Saison 2012
Freuen wir uns auf die
bevorstehende neue Foto- und Video-Saison...
Obige
Bilder sind im Jahre 2009 mit der Panasonic DMC TZ3 gemacht worden in
der Nähe des Campingplatzes München-Thalkirchen kurz vor dem
Oktoberfest.
Die letzten
Eis- und Schneeflockentage im Februar 2012 sahen hier etwa
so aus:
Die
letzten drei Monate im Jahre 2011 behalte ich in schlechter Erinnerung.
Mitte Oktober 2011 lag ich über eine Woche überraschend bewußtlos
mehrere im
Krankenhaus. Eine ärztlich angeordnete Infusion löste bei mir diesen
Zustand aus. Nur mühsam konnte ich mich von den Folgen erholen...
Nach vielen
Detail-Verbesserungen ist mein selbstentwickelter ViewFinder
mit Material aus der Bastelkiste (für das Gehäuse verwendete ich
Alu-Blech) am Ende der Prototypentwicklung angelangt. Der ViewFinder
ist sehr kompakt geworden und ich nehme ihn jetzt immer mit bei
touristischen Ausflügen um ausschließlich nur noch über dieses
Hilfsmittel meine Videoaufnahmen zu kontrollieren.
Die
Aufnahmemöglichkeit über diesem ViewFinder
eröffnet mir folgende Vorteile:
Kein
Klapp- und Schwenk-Monitor an der Kamera nötig
Keine
zusätzliche Stromversorgung erforderlich, wie etwa bei
einem externen Kameramonitor
Die
verfügbare Auflösung des TFT-LCD-Farbmonitors mit ca. 1,04 Millionen
Bildpunkten bleibt in jeder Aufnahmesitzation im LiveModus erhalten
Abschattung
des Lichteinfalls auf den hochauflösenden Kameramonitor ist automatisch
gegeben, somit ist immer eine optimale Bildbeurteilung
möglich
Große Einblicköffung
die auch für mich als Brillenträger
geeeignet ist
Zusätzliche
optische Vergrößerung des
Monitorbildes mittels Lupenlinsen an der Einblicköffnung
Neben dem üblichen Horizontaleinblick
auf dem Kameramonitor, kann ich auch aufsichtige- und untersichtige Einblicke
über einen einschwenkbaren Oberflächenspiegel in
Horizontal-Aufnahmerichtung kontrollieren. Halte ich die Kamera mit dem
Objektiv nach oben oder unten kann ich den Bildausschnitt ebenfalls
über die Einblicköffnung mit Umlenkspiegel kontrollieren ohne den Kopf
dabei verdrehen zu müssen.
Der Kameraakku
kann auch mit dem angebauten ViewFinder ausgetauscht werden
Selbst den Batteriegriff
mit dem wechselbaren Akkufach für zwei Blockakkus oder sechs AA
Batterien bzw. AA-Akkus kann
man noch an der Kamera anbringen
Egal ob man hohe
Ansprüche an die Fokusierung oder Schärfeverlagerung
hat, der ViewFinder ermöglicht die nötige Aufnahmekontrolle. Für
Schärfeverlagerung nutze ich den blauen Hebel, der per Kabelbinder am
Schärfedrehring des Objektives angebracht ist. Den DIY-Schärfeziehhebel kann
man gerade noch auf der oberen Aufnahme erkennen. Der Hebel
ist umklappbar.
Durch die Möglichkeit, ein per optischer Lupe vergrößertes
Monitorbilddurch
Line-Skipping des APS-C Sensors entstehende Aliasing/Moire mit
bunten Regenbögen weitgehend auszuschalten
in dem man die verursachende aufzunehmenden feinen Objektstruktur sehr
gut beobachten kann und die passende Brennweite darauf sowie eine evtl.
Frontfokusierung mit entsprechender Blendenwahl am Aufnahmeort
kontrollieren kann, was ein unschätzbarer Vorteil für mich ist. zu
sehen, hat man die vorzügliche Situation auch das
Zusammen mit
dem Betriebssystem Add-on
Magic Lantern
in der neuesten Fassung hat man mit der EOS 550 D eine funktional
optimal ausgestattete DSRL für Bild- und Videoaufnahme.
Der
Internet-Gerüchteküche zufolge soll ein neues Modell der EOS
550 D (Rebel T4i, siehe
canonrumors
) voraussichtlich von Canon Anfang März 2012 vorgestellt werden und
damit die T3i (persönlicher Kaufzeitpunkt April 2010) ablösen, was mich
sehr neugierig macht.
Februar 2012
Trojaner-Schutz:
Am 08.02.2012 gab es von AVIRA ein großes Update,
u.A. mit folgenden Ergebnis auf unseren PCs:
Februar 2012
MAGIX Video
Pro X4 und mein Mini-Test:
Für Prosumer soll diese
Version des
Videoschnittprogrammes gedacht sein. Eine Trial-Version (30 Tage
Testzeit nach Registrierung) habe ich mir von hierherundergeladen. Ich
habe einen kurzen Vergleich mit der MAGIX
Version Video de Luxe Mx und EDIUS
Neo Version 3
durchgeführt. Als Videomaterial setzte ich Nativ-Videomaterial der
Canon EOS 550 D (H.264-AVC im MOV-Container) in 1920x1080p-29,97 wie
schon bei meinen früheren Tests um besser die Leistungsfähigkeit der
NLEs miteinander vergleichen zu können.
Mini-Test Ergebnis:
OK,
Pro X4 bietet, anders als Vdl Mx, auf der Bedienoberfläche zwei
Vorschaufenster an, für die Clipvorschau und Timelinevorschau. Über den
Menüpunkt "Fenster" kann man auch in den Multimonitor-Betrieb schalten
und die Vorschau in Full-HD auf dem zweiten Monitor betrachten.
Einen
Intermediate-Codec für die Generierung von Video-Austauschformaten wird
von Magix, anders als im Falle EDIUS Neo 3 mit Canopus HQ-AVI, nicht
mitgeliefert. Wenn man Clips mit einem solchen Intermediate-Codec z.B.
mit Mercalli V2 stabilisiert in EDIUS Neo 3, dann geht das rasend
schnell im Vergleich mit einer Stabilisierung des Nativ-Kameramaterials.
EDIUS
Neo Version 3 bleibt
mein
Haupt-Videoschnittprogramm, die Vorschau auf der Timeline läuft
flüssiger und kommt nicht ins stottern - wegen Überblendungen
an Clipschnittstellen, Titeleinblendungen oder mehreren Spuren mit PIP
- wie im Falle Video Pro X4. Selbst MAGIX Video de luxe Mx läuft auf
meinem PC besser als die Pro X4 - Version. Auch die Zeitlupenfunktion
finde ich nicht besonders gut. Dafür setze ich viel lieber meinen neuen
Workflow
mit MVTools ein.
Für mich persönlich wäre
die
Anschaffung von VProX4 kein geldwerter Hinzugewinn!, trotz Reklamedruck
des Herstellers.
Februar 2012
Intermediate
oder Proxy-Files?
Ganz
locker kaufen sich heute
Videofilmer eine AVCHD-Videokamera oder eine Video-DSRL oder eine
kompakte Digitalkamera mit Videoaufnahmefunktion für viel Geld und
eigentlich nur für die kurze Urlaubszeit oder für Wackelaufnahmen der
aufwachsenden Kinder. Wichtig sind den Käufern meist nur viele Pixel
die man dann aus nächster Nähe betrachtet und eine hohe
Aufnahmeframezahl. Nach den ersten
Aufnahmen kommt die Ernüchterung. dass dieses Aquisitions- Kameramaterial,
z.B.mit AVCHD-
oder h.264 MOV-Codec mit bis zu 50p in Full-HD kaum
flüssig oder ruckelfrei auf
dem veralteten PC editiert werden kann.
Dazu kommt noch, dass es noch Videoschnittprogramme
gibt, die sehr zäh auf
der Timeline arbeiten und andere durchaus brauchbar
flüssig einen
editieren lassen, wenn auch nur mit wenigen Effekten oder ohne
bestimmter Effekte.
Ist die Kasse leer für die
Anschaffung eines neuen leistungsstarken PCs, muss man sich an die
Arbeit mit Postproductionscodecs
(Intermediate) oder Proxy-Videos
gewöhnen die man aus dem
Kameramaterial selbst erstellt.
Intermediate Files:
stark komprimierte Kameraclips auf GOP-Basis werden per geeigneten
Codec (Avid DNxHD,
CineForm oder Canopus HQ-AVI) in weniger
komprimierte auf I-Frame basierende Schnitt-Files konvertiert. Die
genannten Codec haben eine hohe
Multigenerations-Stabilität ohne
per Auge
wahrnehmbarer Bildqualitätsverluste des laufenden Videos am HDTV. Die
Kamerafiles kann man archivieren, man braucht sie praktisch nie
wieder... Mit Intermediate-Files kann man viel besser Farbkorrekturen
und Chromakeying realisieren ohne Kompressionsartefakte und Rauschen
(siehe auch hier),
schließlich
beinhaltet hier jedes I-Frame die kompl. Bildinformation. Außerdem kann
man mit der höherer Farbtiefe im Falle eines
Intermediate-Videos
auch ein besseres Colorgrading durchführen. Natürlich
kann man auch in das gegenüber dem Kameramaterial oft
schnittfreundlichere MPEG2-Videoformat
konvertieren, das ist aber dann GOP-Material und kein
I-Frame-Material..., höchstens also für 1:1 Kopien mit einfachen
Schnitt verwendbar wegen geringer Farbtiefe und hoher Kompression.
Proxy-Files:
hier
handelt es sich ebenfalls um konvertierte Clips in andere Codec und
kleinere Vorschaugrößen mit Leichtlaufeigenschaften aus dem
hochkomprimierten Kameramaterial, sie werden dann auch Schattenclips
genannt. Damit macht man den Schnitt. Erst vor dem finalen Encoding
tauscht man diese Proxy-Clips gegen das Originalmaterial aus.
Das entlastet den Schnitt-Computer ebenfalls enorm. Die Übersicht muss
man dabei natürlich behalten und sich die beste Proxy-Methode je nach
NLE aneignen. Glücklich wird man im Falle der Proxy-Schnittmethode
kaum, da man in der Full-HD-Vorschau während des Schnitts das Material
nicht sicher genug beurteilen kann, auch hinsichtlich Farbabstimmung
von unter unterschiedlicher Lichteinwirkung am identischen Ort jedoch
zur gleichen Uhrzeit aber an verschiedenen Tagen aufgenommenen
Video-Clips. Mal hat die Gebäudefassade vielleicht einen gelb
erscheinenden und mal einen rotbraun erscheinenden Anstrich und der
Himmel hat mal einen Magentafarbstich und manchmal sieht der Himmel wie
Grauwasser aus dem Putzeimer aus.
Ich selbst bin ein Anhänger der
Intermediate-File-Technik... Das
verwenden auch die Profistudios, vor allem wenn
Schnitt-Files zwischen verschiedenen NLE-Systemen zum Einsatz kommen
sollen... Bei mir ist das auch so, ich nutze oft Funktionen aus anderen
Videotools und will nach Bearbeitung dort wieder zurück zu meinem
Leit-Videoschnittprogramm (derzeit EDIUS Neo 3) nach einem Encoding
ohne Bildqualitätsverluste. Ich muss natürlich nicht alle
Clips
in Intermediate konvertieren, da mein PC derzeit leistungsstark genug
ist und nur bei Belastung mit einer Häufung an Effekten-Einsatz
schwächelt.
Mein Arbeitsablauf sieht z.B. so aus:
Logisch,
man muss sich die Programme rechts nicht anschaffen. Über die Jahre
hinweg sammelt sich aber einiges an und man muß ja nicht unbedingt das
ältere Programm wegwerfen solange das aktuele Betriebssystem diese
Programme noch mag. In diesen Programmen sind sehr oft wertvolle
Funktionen enthalten die das Haupt-Editing-Programm möglicherweise
nicht hat. Auch bestimmte Plug-ins muss man ja nicht immer wieder neu
anschaffen. Jeder anspruchsvolle Videofilmer sollte sich allerdings VirtualDub und Avisynth mit
Filtern zulegen (bekommt man fast alles kostenlos), weil es die Möglichkeiten der
Videobearbeitung sehr sehr bereichert. Und zum
Arbeitsaustausch mit diesen Tools setzt man eben sich stabil
verhaltende Multirenderingformate (intermediate) ein.
Von mir genutzte Sonderfunktionen anderer
Videobearbeitungs-Tools:
Magic Bullet
New
Blue FX
proDAD
Adorage
proDAD
Heroglyph
AfterEffects 6.5
Cool
3D Production Studio
Zeitverzerrung
(Pixelmethode) für schöne Zeitlupen
Super
Slomotion mit MVTools (durchaus mit Twixtor vergleichbar!)
Audio
Cleaning
Soundeffekte
Neat
Video Pro
Red
Giant Effekte
Montageeffekte
Titeleffekte
Hollywood
FX 3D
AviSynth-Filter
VD-Filter
Andere
Disk-Authoringprogramme
Für
die Disk-Produktion kann man Dateien in Canopus HQ-AVI z.B. direkt in
Encore
CS3 oder Corel Movie Factory importieren wenn einem das Authoring in
EDIUS Neo 3 nicht zufrieden stellt.
Für
mich persönlich war es der Super 8 Film und die Kodak-Dias welche die
Entwicklung meiner Familie per Filmkamera und Fotoapparat begleiteten.
Seit mehr als 4 Jahren digitalisiere ich in meinem kleinen
Online-Unternehmen Normal8 und Super8 Filme für Kunden. Die besten
Ergebnisse der alten alten Aufnahmen bekommt man aus Kodak-Material.
Agfa, Perutz, Revue, Orwo etc. können da bei weitem in der Bildqualität
und Feinkörnigkeit mithalten.
Kodak hat die
Umstellung auf Digitaltechnik nicht geschafft.
Im
Internet wird in vielen Beiträgen die Hoffnung genährt, dass diese
Kamera kein Aliasing/Moire-Problem hätte.
Video
Instanbul
- bei ca. 0:58 die Dächer mal genauer im Einzelbild ansehen.
Für
Prüfzwecke hole ich mir per ClipGrab das Video von YouTube auf die
Festplatte, schaue mir dann per MediaInfo die Eigenschaften an und
stelle demnach die Projekteigenschaften im Videoschnittprogramm ein.
Nun kann man das Video in das Videoschnittprogramm importieren und es
in allen Einzelheiten, auch auf einem Full-HD-Monitor ansehen.
Januar 2012
Schöne
Zeitraffervideos
von "ZweiZwei"
Moscow/Russia
Minsk/Belarus
Kiev/Ukraina
Kameras:
Canon 5D Mark II, Canon 60 D
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