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Adobe Elements 7

Nativ oder Intermediate?

Video-PC

Videoguide

HDV und AVCHD

24Mbit/s

§MOS-Panasonic

Karte gegen Band

P-Studio 12

Amateur-Spielfilm

Disk-Qualität

MOD nach MPEG

AVCHD UpShift Transcoder

Pflichtenheft Kamera

Lowlight

W-Xp SP3

Farbstiche

Full-AVCHD- Rendering

AVCHD-Konverter

Übertaktung

Full-HD Kamera?

720/50p?

TSSplitter

Neue AVCHD- Kameras

Qualitätsverlut bei AVCHD-Material

Qualitätsverlut bei HDV-Materialt

Bluray-Strategie

Intermediate

Progrssive Encodierung

Filter

AVC-Transcoder im Eigenbau

AVCMerge fügt Clips zusammen

Neue BR-Rohlinge

PremiereAVSPlugin für PPCS3

HDMI-Capturing von einer HDV- Kamera

Toshiba gibt die Produktion von HD-DVD-Playern auf

Digital-Foto- apparate mit Videofunktion

AVC-HD Transcoder kostenlos bei Panasonic

Band, Festplatte oder Speicherkarte in der Kamera?

Warnung vor Apples QuickTime 7.4

Vista 64-Bit schneller durch 8GB-RAM


 
 

 

News und Meinung


Was, wie, wo und warum?

In zwangloser Reihenfolge sind hier künftig aktuelle News/ Meinungen zu finden. Es wird insbesondere darauf hingewiesen, dass es sich um persönliche Meinung des Verfassers handelt.

Ältere News: 2008 2007 2006

Dezember 2008

  • Cartoonr als Free-Download für verschiedene Schnittprogramme

    Ein sehr schönes Plug-in für meine drei Videoschnittprogramme gibt es kostenlos von NewBlueFX auf dieser Homepage.

    Vimeo-Beispiel dazu...

Dezember 2008

  • AVC-Transcoder V3 von Grass Valay

    Im Dezember 2008 überraschte GV registrierte EDIUS-Anwender mit einem erheblich erweiterten AVCHD-Transcoder.

    Nun bleiben kaum noch wünsche offen bezüglich der Transkodierung von AVCHD-Clips:

    • AVI HQ Intermediate

    • HDV

    • MPEG2 PS

Bei der Transkodierung nach MPEG2-HD kann man die Bitrate auf 2, 2,5 oder 3fach einstellen. Die so gewonnenen MPEG2-HD-Files kann man problemlos in In Premiere Pro CS3 sowie Pinnacle Studio 12 laden und dort flüssig editieren.

GIF-Animation

Ob es bei der Transcodierung von AVCHD nach MPEG2-HD oder HQ-AVI einen Bildqualitätsverlust im Vergleich zum Original gibt, kann hier jeder auf der Basis der obenstehenden GIF-Animation eines 1:1 Frameausschnittes aus Edius Neo heraus eine Beurteilung für sich machen.

Für registrierte EDIUS/EDIUS Neo-Anwender ist das ein tolles Geschenk!

Dezember 2008

  • AVC-Transcoder jetzt schon in der Version 2.1

    Über den AVC-Transcoder von der Panasonic-Homepage habe ich schon hier berichtet. Mittlerweile gibt es die Version 2.1 zum kostenlosen Download. Mit der neuen Version werden erhebliche Erweiterungen angeboten. Dei Transcodierung ist jetzt nicht nur in das DVCPRO HD, sondern auch in das DV-Format möglich.



    Transcodiert man z.B. in das DV-Format, dann kann man diese Clips für den Offline-Schnitt dann in Premiere Pro CS3 verwenden.

Dezember 2008

  • Nepp-Alarm: Turbo-Video-Konverter

Beitrag Nickles

Dezember 2008

  • Premiere Pro CS4 und 64 Bit-systeme

Einen interessanten Beitrag dazu findet man hier.

Dezember 2008

  • Kamerawunsch zum Jahresende

Zum Jahresende darf man sich immer etwas wünschen. Ich wünsche mir für 2009 eine kompakte HD-Reisekamera mit erweiterten manuellen Funktionsumfang für den anspruchsvolleren  Hobbyvideofilmer im Aussehen in etwa so wie es auf dieser JVC-Studie zu erkennen ist:

Hier ist diese Kamera bereits Mitte September 2008 vorgestellt worden. Der ganze Potenzsteigerungs-Klunker lässt sich oberhalb der gelben Trennlinie abnehmen. Wer das braucht, der sollte die Möglichkeit bekommen es als Zubehör zu erwerben. Die Kamera ist für Mitte 2009 angekündigt worden.

Schaun'mer mal was die Zukunft bringt...

Dezember 2008

  • HDTV-Status und Roadmap der Ö/R-Rundfunkanstalten

    Eine interessante PDF-Datei gibt es hier zu diesem Thema.

Dezember 2008

  • Digital TV HD Media Player für ca. 90 €uro

    Dieser HD-Mediaplayer ist etwas für Leute die noch nichts mit Blu-ray-Authoring, Blury-Brenner und Blu-ray-Player aus Kostengründen zu tun haben wollen und auch nicht Ihre HD-Videos vom PC/Notebook aus zum HDTV streamen wollen. Der Player wird per HDMI mit dem HDTV verbunden und jetzt können HD-Inhalte von unterschiedlichsten Quellen daran angeschlossen und abgespielt werden, z.B. HD-Kameras und USB-Festplatten. Das Gerät hat die winzige Größe von nur H=40mm, B=125mm, T=100mm und es wiegt nur 303 Gramm.

    PDF-Prospekt  Handbuch  Review

November 2008

  • Luminanzstauchung

    Dieses Thema läßt so manche Videohobbyisten nicht mehr ruhig schlafen. Verliert man nach dem Rendering die Luminazausdehnung der Kamera-Aufnahme?
    Ich bin dieser Frage mach nachgegangen, Videofachmagazine tun es ja nicht oder kaum...

    Luminanzstauchung

November 2008

  • Meilenstein 2008: GPUs auch als Applikationsbeschleuniger

    Weiter unten habe ich schon die neue Technologie erwähnt im Zusammenhang mit der Einführung von Adobe neuem Premiere Pro CS4...

    Cyberlink führt nun diese Technologie in der Power Director 7 ein. Auf dieser Homepage von Cyberlink kann man mehr darüber nachlesen.

    Auch AMD will da nicht zurückstehen und kündigt mit dem ATI Avivo Video Converter die erste Consumer-Anwendung an, welche die beim Video-Encoding bisher brachliegende Rechenkraft von AMD-Grafikkarten nutzen soll. Das Tool beschleunigt sowohl H.264- als auch MPEG-2-Encoding und soll ab dem 10. Dezember kostenlos zum Download bereit stehen.

    Siehe auch hier.

November 2008

  • Meilenstein 2008: Digitalkameras mit Videoaufnahmefunktion

    Im Oktober 2008 hat die Canon EOS 5D Mark II eine Begeisterungswelle unter den Hobbyvideofilmern ausgelöst. Der Grund ist, dass der große Bildsensor auch Aufnahmen mit geringer Tiefenschärfe ermöglicht - bei Videokameras mit den kleinen Aufnahmechips ist dies kaum so realisierbar wie bei Kinofilmen. Genau das ist es was aktive Hobby-Videofilmer vermissen, sog. 35mm-Adapter sind da nur eine unvollkommene Hilfe.

    Mehr hier...

    Ein Fotoapparat-Film (Nikon D90) ist von Slashcam hier vorgestellt worden:

    Laufzeit: 34 Sekunden
    Aufnahmedauer 2 Tage, 120 Minuten Rohvideo
    Schnittzeit: 20 Tage

November 2008

  • Steht Blu-ray vor dem Aus? 

    Schenkt man dieser Meldung Glauben, dann ist Blu-ray in eine Todesspirale geraten und in 12 Monate ist mit einem Aus zu rechnen.

Oktober 2008

  • Evtl. als Zweitkamera: SANYO Xacti HD1010 

    Full HD(MPEG-4 AVC/H.264) 1920x1080p-Format(30fps) auf SDHC-Karte (12Mbit/s) zeichnet diese Hosentaschenkamera in recht guter Qualität auf. Etwas schwach scheint der Bildstabilisator gegen Handzittern zu wirken, Aufnahmeunterstützung zumindest mit einem Körperstativ ist deshalb angezeigt. Der Autofocus scheint etwas träge zu reagieren.

    Technische Daten

    Video bei Vimeo, Test dazu..., Übersetzung...  Camcorderinfo-Test

Oktober 2008

  • Panasonic HDC-SD 100 bei mir im Test 

    Habe mich bei VAD beworben für einen Kameratest und tatsächlich bin dafür mit ausgewählt worden, siehe hier

    Hier mein privater Kameratest

    Diese Kamera ist von Videofachmagazinen mit gut bis sehr gut bewertet worden. Nach meinem eigenen Test glaube ich den Videomagazinen nicht mehr alles!

September 2008

  • Im Greenscreenstudio mit der Sony PMW EX3

    Slashcam hat einen interessanten Beitrag dazu gebracht.

    Klick hier...

September 2008

  • Adobe: Creative Suite 4

    Ein Feuerwerk an Neuerungen stellte Adobe am 23. September 2008 vor. Neben vielen anderen Videoformaten wird nun auch AVCHD nativ unterstützt.

    Zusatzinfos aus fachlicher Quelle:

    AVCHD Clips sind sehr viel aufwendiger zu schneiden als HDV und brauchen daher noch mehr Rechnerperformance. Fachleuten ist derzeit kein Workstation-System bekannt, mit dem AVCHD Material an die Leistung von DV/HDV herankommt. Ein Intel Duo oder QuadCore System ist aber auf jeden Fall sinnvoll. Das abspielen und auch harte Schnitte sind sehr flüssig, allerdings ist die Effektberechnung langwieriger als bei HDV oder DV. AVCHD wird aber nativ geschnitten und nicht in einen Intermediate Codec umgerechnet. Soweit es bisher ausprobieren werden konnte, kann man ganz gut schneiden, muss nur für Effekte ruckeln oder rendern in Kauf nehmen.

    Smartrendering gibt es noch nicht, aber der Adobe Media Encoder rechnet jetzt im Hintergrund, sodass man während des Export einer oder mehrerer Timelines in Premiere weiterarbeiten kann. Zum HDV Capturing in PPSC4 kann noch nichts gesagt werden; bei manchen Camcordern gibt es aber eine HDV Szenenerkennung in OnLocation.

    Customer Information Specialist Adobe Systems GmbH(cic@Adobe.de) schrieb mir auf Nachfrage am 14.10.2008:

    Eine Szenenerkennung für HDV Material ist nicht in Premiere Pro CS4
    enthalten.



    ADOBE CREATIVSUITE 4

ADOBE PREMIERE PRO CS4

ENCORE CS4 (Teil von PPCS4)

ONLOCATION CS4 (Teil von PPCS4)

SYSTEMANFORDERUNGEN

ADOBE-TV

Design Center

Kurztest bei Slashcam

Vorstellung AfterEffects CS4

Presse zur Vorstellung

Es tut sich etwas bei der Beschleunigung der CS4-Performance:

NVIDIA & Adobe: CREATIVELY PARTNERED

Testergebnisse mit Erklärung warum bei einem 64-Bit-System mehr als 4GB RAM für AVCHD-Schnitt nötig sind:

CS4 und 64-Bit-System, Teil 1

CS4 und 64-Bit-System, Teil 2

September 2008

  • Thomson Grass Valley: Edius 5 ab 18. September

Zur Meldung...

Der Preisliste kann man entnehmen, dass es auch einen Einsteiger Lernkurs auf DVD für Edius Neo 5 geben wird, folglich wird auch bald Neo 5 erscheinen.

September 2008

  • Corel: VideoStudio Pro X2

    Der Name von Ulead verschwindet nun auch aus der Produktbezeichnung nach der Übernahme von Ulead.  Mit dem neuen Produkt wendet man sich an anspruchsvollere Videofreunde.

Zur Meldung...

August 2008

  • Adobe: Premiere Elements 7 mit AVCHD-Schnitt

Adobe hat sich viel Zeit gelassen, jetzt aber wird auch im AVCHD-Geschäft mitgemischt, zunächst mit Premiere Elements 7.
VAD stellt hier die neue Version vor.

August 2008

  • AVCHD: Nativ- oder Intermediate-Videoschnitt?

Schon bei der Einführung der AVCHD-Kameras (ab Mitte 2006) konnte man in Fachmagazinen lesen, dass alle NLE-Hersteller die Meinung vertreten haben, dass man für das native Mehrspur-Editing mit Farbkorrektur, Effekteinsatz, Montagen etc., einen PC mit mehr als der doppelten Leistung wie im Falle HDV benötigt.

Ein AVCHD-Nativ-Einspurschnitt mit bescheidenem Effekteinsatz läuft ja heute auf einem Intel Q-6600 (mit OC auf 4x3GHz) einigermaßen. Wird es mehr, dann berichten die Anwender zunehmend über Abstürze, Vorschauartefakte etc., auffällig vor allem bei den Vista-PCs. 

Eine wirklich überzeugende Beschleunigung auf den heutigen PC's bekommt man eigentlich nur dann, wenn man die H.264/AVC-Clips in Intraframe-Intermediate transcodiert und das so entstandene Schnittmaterial dann editiert. Um Intraframe-Intermediate zu generieren, gibt es heute verschiedene Möglichkeiten, über die hier auch schon berichtet worden ist. Vorteilhaft wird durch diese Maßnahme z.B. die praktisch verlustlose Multirenderingfähigkeit des Intra-Frame-Schnittmaterials und keine Generierung von zusätzlichen Kompressionsartefakten bei Farbkorrektur oder beim Keying.

Ehrlich gesagt, wenn man schon mit einer AVCHD-Kamera der neuesten Generation filmt und höchste Ansprüche an die Bildqualität stellt, sollte man das Kameramaterial nie nativ bearbeiten, weil es mit Kompressionsartefakten angereichert wird. Man sollte das Kameramaterial ausschließlich als Ausgangs- nicht aber als Schnittmaterial betrachten.

Videovorschau bei AVCHD-Nativschnitt:
Einige Schnittlösungen rühmen sich mit dem geschmeidigsten Nativschnitt. Hier ist aber Vorsicht geboten, oft wird nur auf der Basis einer Proxie-Lösung (verminderte Schnittt-Proxie-Clips) die flotte Editingmöglichkeit erzielt und damit eine verminderte Vorschauqualität und oft keine vollaufgelöste Vollbildvorschau auf einem sekundären Monitor dargestellt. Das macht zwar den Schnitt flüssiger, die sichere Beurteilung der Bildqualität während des Editings ist aber dann eingeschränkt. Der Trick mit dem Proxie-Schnitt ist schon uralt..., die finale Datei wird dann erst aus den Original-ACHD-Clips erzeugt.

Alternative:
Sind schon bewährte NLEs/PC's vorhanden mit denen man HDV, nicht aber AVCHD gut editieren kann, dann empfiehlt es sich mit AVCUpshift das AVCHD-Material zumindest auf das geringer komprimierte HDV-Material mit einer Datenrate von 50MBit/s zu transkodieren. Das ist zwar ein Kompromiss aber ein gut brauchbarer, da man dieses Material dann viel leichter editieren kann.

Finales Material:
Für das finale Material sollte man aus heutiger Sicht nicht nach H.264-AVC encodieren sondern nach MPEG2-HD (1920x1080). Die Software Encoder in den NLEs für H.264-AVC sind nach meiner Erfahrung noch nicht so gut wie die vorhandenen MPEG2-HD-Encoder.

August 2008

  • Stabil arbeitender Videoschnitt-PC 
    Oft wird Apples Mac Pro-PC als Vorbild für Stabilität im Videoschnitt ausgelobt. Natürlich stimmt das auch, weil hier ausgewählte Edelkomponenten zu einem sehr stolzen Preis vermarktet werden. 

    Wählt man  für den Bau eines Windows-PCs ebenfalls Edelkomponenten aus, gibt also vergleichbar gleich viel Geld dafür aus, dann bekommt man dafür ebenfalls ein stabiles System für den Videoschnitt.

    Qualität/Stabilität = Preis!

    Mein eigener Videoschnitt-PC

    Darauf laufen Videoschnittprogramme wie: 

    • Adobe Premiere Pro CS3 + AfterEffects 6.5
    • Pinnacle Studio 12 Ultimate
    • GV-Edius Neo

    störungsfrei und stabil.

August 2008

  • Video-Tutorial des Schweizer Fernsehens

Recht hübsch und informativ gemacht...

Juli 2008

  • HDV und AVCHD-Aufnahme mit einer Kamera

JVC stellte für die Unentschlossenen die Kamera JVC Everio GZ-HD40 mit 1/3"-CMOS vor mit der man sowohl in AVCHD als auch HDV aufnehmen kann. Laut Camcorderinfo soll die Bildqualität der HDV-Aufnahme besser sein als die der AVCHD-Aufnahme. Man fragt sich dann natürlich wozu sollen zwei Aufnahmeformate gut sein. Wir Hobbyfilmer wollen immer die beste Bildqualität!

Test

Juli 2008

  • AVCHD-Aufnahme jetzt endlich mit 24 Mbit/s

Canon hat jetzt zwei Consumer-Kameras vorgestellt (HF 11 und HGG21) die mit der für AVCHD maximal normierten Bitrate von 24 Mbit/s aufnehmen können. Man kann sich vorstellen, das bei dieser Aufnahmebitrate Bewegungsaufnahme deutlich an Bildschärfe zunehmen werden.

Derzeit könnte ich vermutlich solche Dateien lediglich nach Konvertierung in Intra-Frame-Intermediate mit GV EDIUS Neo editieren. Benötigt werden auch schnelle und sehr große Festplatten für den enormen Datenplatzbedarf.

Test

Juli 2008

  • 3MOS-Kameras(AVCHD) von Panasonic mit 17 Mbit/s

Wirklich erwähnenswert ist hier, dass Panasonic ab September 2008 auch in Deutschland. Es werden drei 1/6" MOS-Sensoren eingesetzt, was zu besseren Farben und besseren Lowlightaufnahmen führen soll. Ferner ist der Dynamikumfang der Aufnahme per 3MOS deutlich höher als bisher bei elektronischen Aufnahmechips, d.h. mehr dem Film angenähert mit ausgewogeneren Schattenzeichnungen und definierten Lichtern.
Es handelt sich um ein AVCHD-Kamerasystem, welches Videos und Bilder in 1920x1080 Bildpunkten bei einer Bitrate von 17 Mbit/s liefert. Letzteres ist natürlich sehr mager, fügt man solche Bilder in das Video später ein, kann man keine Kamerafahrten mehr darauf machen ohne Bildqualitätsverlust. Mikrofoneingang und ein Zubehörschuh sind vorhanden. Das beste ist aber der Einstellring für manuelle Einstellungen von Zoom, Schärfe, Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich. Ob auch Audio per externem Mikro manuell ausgesteuert werden kann, ist offen. Die Kamera verfügt über einen optischen Bildstabilisator. Darüber hinaus ist eine intelligente Automatik vorhanden die Fehlaufnahmen verhindern soll. Ferner arbeitet die Kamera offensichtlich mit einem Rolling-Shutter.

Panasonic   VAD   Test   Slashcam

Tests belegen, dass diese Kamera offensichtlich nichts für Schärfefanatiker ist. Sie verfügt aber eine gute Farbauflösung was auf eher naturgetreue und detaillierte Farbdarstellung hindeutet. Bei Lowlight tritt das was Panasonic da angekündigt hat offensichtlich nicht ein.

Juli 2008

  • Speicherkarten gegen Band - teure Spielerei

Bin gerade von der unten erwähnten Tour mit 11 voll in HDV bespielten Bändern zurückgekehrt, also mit 11 Stunden Rohvideo.

Für die Bänder habe ich in der Summe etwa 20 €uro ausgegeben.

Für eine Canon HF100 benötigt man für eine Stunde Video eine Speicherkarte mit 8GB, diese kostet etwa 26 €uro. Bei 11 Stunden Videoaufnahme hätte ich also Speicherkarten im Wert von 286 €uro einkaufen müssen.

Mit einer Speicherkarten-Videokamera filmt man also etwa 14fach teurer!

Ob es mal Speicherkarten in 8GB für 2 €uro das Stück geben wird?

Siehe auch: Band, Festplatte oder Speicherkarte in der Kamera?

Mai 2008

  • Pinnacle Studio 12 kommt

Ein erster Eindruck: Klick-Klick

Mai 2008

  • Von 0 auf 100%; wie ein Amateur-Spielfilm entsteht

Michael Pilipp aus Coburg hat sich viel vorgenommen, er produziert einen 90Minuten-Spielfilm vollkommen ohne fremder Mittel oder Filmförderungen. Angefangen hat Michael im HDV-Bereich mit einer Sony HDR-HC1. Ich kann mich noch gut daran erinnern, weil er mir auf meine Bitte hin eine Daten-DVD voller HDV-Probeclips damals zugeschickt hat. Jetzt dreht er in DVCPRO HD 100MBit (Panasonic) in 720p 24 progressive Einzelvollbilder in 16:9. Als Endformat soll in Cinemascope 2.35 (21:9) sein. Der Schnitt erfolgt in Premiere Pro CS3.

  • gedreht wird noch bis Anfang September 2008

  • für den Rohschnitt werden 5-6 Wochen veranschlagt

  • den Sound will Michael in 3-4 selbst kreieren

  • nun noch ein Monat für den Endschnitt

Was Michael alles auf die Beine gestellt hat, verdient jetzt schon volle Hochachtung. Er lässt uns auch an dem Projektfortschritt teilhaben mit seiner Homepage: www.michelle-und-isabelle.de

Viel Glück, Spaß und Erfolg dem ganzen Team von hier aus!

Mai 2008

  • Qualitätstest für Disk-Rohlinge

Mittlerweile hat es sich schon herumgesprochen, dass unsere selbstgebrannten Disks nicht ewig halten und mit der Zeit die Qualität abnimmt. Man merkt das oft dadurch, dass der Player sehr lange sucht, bis ein Bild abgespielt wird. Spätestens jetzt sollte man die Disk umkopieren auf einen neuen Rohling. Bei der Beurteilung der Diskqualität hilft der Qualitätsindex QI zum Beispiel. Man sollte sich diesen Qualitätsindex gleich nach dem Brennen ermitteln und auf der Disk notieren. Bei einem späteren Test kann man dann vergleichen in wie weit die Qualität der Disk (auch durch Staub!) abgenommen hat.

Grundlagenwissen

Mai 2008

  • AVCHD UpShift transcodiert AVCHD-Files für alle NLE

Von VASST gibt es einen neuen Transcoder von AVCHD nach MPEG2 um diese Clips dann in verschiedenen Videoschnittprogrammen leicht bearbeiten zu können. Um die Qualität der AVCHD-Quellfiles nach der Transcodierung zu halten, wird MPEG2 mit einer Bitrate von bis zu 60MBit/s erzeugt. Premiere Pro CS3 und Studio 12 Ultimate nehmen diese konvertierten Files mit einer Bitrate von bis zu 50 MBit/s an.

Die Qualität der transcodierten Files ist sehr gut. Ich habe Tests mit AVCHD-Files von Sonys SR11, Panasonic HS9 und Canons HF100 durchgeführt. Probleme sind dabei keine aufgetaucht. Aus meiner Sicht ein sehr empfehlenswertes und kostengünstiges Produkt.

Link zur Herstellerseite 

Mai 2008

  • MOD-Files von SD-Karten nach MPEG umbenennen und das 16:9-Flag setzen

    Mit dem kleinen Tool SDCopy kann man MOD-Video-Files von einer SD-Karte über einen Karteleser auf die Festplatte kopieren und gleichzeitig in MPEG umbenennen sowie das nötige 16:9-Flag setzen.

Mai 2008

  • Pflichtenheft für eine Hobby HD-Videokamera

Ich werde oft per E-Mail angefragt, welche wichtige Eigenschaften eine HD-Kamera meiner Meinung nach haben sollte... Ich kann das leider nur aus meiner Sicht beantworten, da es auf meine eigene Anwendungsart halt ankommt...

 Funktion Bemerkung
Bauart Auf keinen Fall hochkant
Eigengewicht Zwischen 500 und 1000 Gramm
Videoaufnahmesystem 1. Wahl: HDV
2. Wahl: AVCHD
Aufnahmechip CMOS oder 3CCD, lichtsark genug für rauschfreie Farbaufnahmen noch bei 60 LUX Beleuchtungsstärke
Speichermedium 1. Wahl: Band
2. Wahl: Speicherkarte, HD
Rückspeichern des Schnitts auf Kamera-Speichermedium Unbedingt erforderlich!
AV-Eingang mit Analog-Digital-Wandler Für die Sicherung alter Analog-Videoaufnahmen wichtig
Videosignal muß direkt zur PC-Festplatte des PCs "durchschleifbar" sein Pflicht für Studioaufnahmen und bei Super8-Videotransfer für Einsatz mit Adobe On Location CS3 zum Beispiel
Video-/Bild-Ausgabe FireWire: 1440x1080
HDMI: 1920x1080
USB: Photo, AVCHD
LCD-Monitor Pflicht: gute Sicht auch bei direkter Sonneneinstrahlung
Sucher kann entfallen
Photofunktion Pflicht: 16:9 in guter Qualität
Lowlightfähigkeit Rauschfrei und mit klaren Farben noch bei 60 LUX Beleuchtungsstärke
Bildberuhigung OIS mit wirklich überzeugender Funktion
Auto-Focus Muss ohne wenn und aber schnell und genau funktionieren, auch bei Zooms und Schwenks
Auto-Weißabgleich Muss ohne Farbstich zuverlässig funktionieren
Punkt-Focus Unbedingt erforderlich um Objekte bei der Aufnahme freistellen zu können
Manueller Focus Muss vorhanden sein
Manuelle Verschlusszeiteneinstellung 1/50 Sec ist Pflicht für S8-Filmtransfer, darüber hinausgehende freie Verschlusszeitenwahl ist willkommen, auch im Bereich der Langzeitbelichtung
Manuelle Belichtungsregelung Muss vorhanden sein
Punkt Belichtungsmessung Muss vorhanden sein wenn Kontrast zwischen Aufnahmeobjekt und Hintergrund zu groß ist
Manuelle Scharfeinstellung Muss vorhanden sein
Manuelle Kamera-Farbeinstellung Muss vorhanden sein
Manueller Weißabgleich Muss vorhanden sein
Optischer Zoom Möglichst bis 12fach
Tele-Macro Erforderlich
Gewinde für Filter- und Weitwinkelvorsatz Erforderlich
Anschlußbuchse für externes Micro Unbedingt erforderlich
Manuelle Tonaussteuerung Unbedingt erforderlich
Einblendbares Ausrichtraster Erforderlich
Speichern bevorzugter Menüsettings Erforderlich
Zubehörschuh Erforderlich

Soweit die wichtigsten Funktionspunkte aus meiner Sicht.

Mai 2008

  • Lowlightstärke

Ich verstehe darunter die Fähigkeit einer Videokamera bei relativ wenig Licht noch ein mittelscharfes und ausreichend farbiges Bild zu liefern. 
Wo die Grenzen liegen, ist wohl individuell verschieden zu sehen, jedenfalls wird über Lowlight sehr viel diskutiert, weil die kleinen Chips der Hobby-Kameras wegen der hohen Auflösung nur über sehr kleine Pixel verfügen die logischerweise auch nur wenig Licht einfangen können. Die Bildqualität sinkt ganz dramatisch mit abnehmenden Licht wie man es immer wieder in Testergebnissen von Video-Fachmagazinen sehen kann.

Bei all der Kritik an der Beschränkung der Lowlightfähigkeit von Consumer Video-Kameras durch kleine Chips, sollten wir nicht vergessen welchen enormen Gewinn uns Videoamateuren die elektronische Aufnahme bewegter Bilder im Vergleich zu der Super8-Filmzeit trotzdem gebracht hat. Heute können wir noch in dunkelsten Winkeln klare farbige Aufnahmen machen, wenn wir die Systemgrenzen beachten. Die Systemgrenzen der eigenen Kamera muss man allerdings erst kennenlernen und sich eine Methode einfallen lassen wie man die Beleuchtungsstärke für noch gute Aufnahmen vor Ort ausmessen kann. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie ich mir bei Lowlight helfe.

Hier drei Quellen mit Lowlight-Bildern von Videokameras:

Videoaktiv Digital    Slashcam    Camcorderinfo

Wie man sieht legt man selbst dort unterschiedliche Maßstäbe bei Lowlight an in Abhängigkeit von der Beleuchtungsstärke in LUX:

Innenbeleuchtung: 150 LUX und 60 LUX
Schwachlicht: 30, 15 oder 12 LUX

Was bedeutet das eigentlich praktisch, wenn wir irgendwo hinkommen und bei wenig Licht noch recht gute Aufnahmen machen wollen?

Man findet z.B. folgende praktische Angaben zu den LUX-Werten:

Art Praktisches Beispiel LUX
Kerze ca. 1m entfernt   ca. 1
Strassenbeleuchtung Fußgängerzone ca. 10
Orientierung, nur vorübergehender Aufenthalt Verkehrszonen, Lagerräume 20-50
Leichte Sehaufgaben Produktion mit gelegentlichem Eingriff, Grobe Arbeiten 100-200
Normale Sehaufgaben Mittelfeine bis feine Arbeiten an Maschinen 300-500
Schwierige Sehaufgaben Technisches Zeichnen am Zeichenbrett 1000

Nachts können blaue Farben von unserem Auge besser wahrgenommen werden, während man tagsüber grün-gelb-rote Farben besser sieht.

Mit Hilfe eines alten Fotoapparates und dem dort eingebauten Belichtungsmesser(Zeitautomatik) kann man sehr leicht die vorhandene Beleuchtungsstärke "ausmessen" in dem man eine angeleuchtete Graukarte (Rückseite vom Schreibblocks) anpeilt. Am Fotoapparat ist die Filmempfindlichkeit auf 21° DIN(100 ISO) und die Blende auf 4 einzustellen. Lesen wir nun die Verschlusszeit ab, so entsprechen 1/15 Sekunde etwa 150 LUX, 1/30 etwa 300 LUX und 1/60 etwa 600 LUX. Bei 1/8 Sekunde hätten wir dann etwa 75 LUX und bei 1/4 Sekunde ca. 35 LUX. Nun habe ich Ihnen aufgezeigt, wie man sich einen Überblick über die Beleuchtungsstärke machen kann und wie man das Ergebnis mit Testbildern in Zusammenhang bringen kann.

In diesem Beitrag habe ich mich schon mit dem Thema ein wenig befasst. Ich habe dort eine Testaufnahme gemacht aus einem Meter Entfernung, wobei ich in 30cm Entfernung vor der Testtafel etwa 15 LUX Tageslicht gemessen habe. Bei dieser Ausleuchtung konnte ich zwar meine Fernsehzeitung noch gut erkennen nicht mehr aber als volljähriger Ruheständler in dieser Zeitung das Programm lesen. 
Das relativierte doch schon den Wunsch nach Lowlightfähigkeiten bei meiner Kamera damals. Bei einer solchen Beleuchtungsstärke muss ich nicht mehr ohne Beleuchtungs-Hilfsmittel videofilmen! Meine Kamera sollte aber bis etwa 100 LUX noch schöne farbige und zumindest mittelscharfe Video-Aufnahmen machen und genau das tut sie auch.
Das bedeutet nun nicht, dass ich nicht auch noch bei unsere Gartenparty am Gartenkamin und Lampingnons filmen könnte. Das geht auch, nur verzichte ich dabei auf die Aufnahme einer Totalen, ich bevorzuge dann die Halbnaheinstellung auf Personen, Gartenkamin oder Lampingnons. Selbst mit Kerzenbeleuchtung kann ich noch gute Aufnahmen machen, es kommt ja hier eher um die Stimmung und nicht auf das ausgeleuchtete und schlafende Blumenbeet an. 
In Kirchen oder Gasthäusern/Restaurants oder in der gemütlichen fränkischen Heckenwirtschaft filme ich ebenfalls, natürlich aber unter Ausnutzung einer optimal einfallenden Beleuchtung und nicht in der Totalaufnahmen, auch Straßenszenen sind kein Problem, wenn man die Lichtspender wie Straßenlaternen oder die Schaufensterbeleuchtung gut für die Aufnahme nutzt. 
Nun könnte man sagen, was interessieren mich die Testbilder bei 30, 15 oder 12 LUX? Nein, bei dieser Ausleuchtung will ich nicht wirklich noch videofilmen, man schaue sich nur die Testaufnahmen unter den genannten Links an, praktisch alle diese Aufnahmen kann man in die Tonne treten. Man sieht bei diesen Testaufnahmen aber trotzdem den qualitativen Unterschied bei den verschiedenen Hobby-Videokameras; wie scharf ist das Bild noch, wie fallen die Farben aus, wie stark rauscht das Bild. Das sind schon wichtige Beurteilungskriterien für die Kameraauswahl, auch wenn man selbst solche Aufnahmen nie machen wird.

Wirklich wichtig für die Beurteilung der Videokamera sind für mich die Testbilder bei 100 bis 150 LUX, das entspricht dem was ich mit Sicherheit noch als eine akzeptable Beleuchtung ansehe und wo ich auch noch relativ viel filme.

Elektronische Restlichtsignal-Verstärker

Videokameras verfügen heute über stark beworbene elektronische Restlichtsignal-Verstärker bis zu 18 dB, wobei eine Anhebung um +3dB einer Verdoppelung, 6dB Vervierfachung und 9dB schon einer Verachtfachung des Nutzsignals entspricht, d, die Kamera reagiert lichtempfindlicher. Bei jeder Verstärkungsstufe steigt aber das Bildrauschen(Grundrauschen des Chips) und es geht Farbe und Bildschärfe verloren. 

Leider ist die Gainregelung bei Hobby-Videokameras nicht abschaltbar, Sie schaltet sich einfach bei weniger Licht irgendwann einmal zu, man verliert damit die Kontrolle über die Bildqualität. Leider werden die Aufnahmedaten nicht in das Display eingeblendet, erst nach der Aufnahme kann man sich die Kamera-Daten anzeigen lassen. Das ist pure Anwenderunfreundlichkeit die sich die Kamerahersteller da leisten.

Mit meiner Sony HDR-HC3 habe ich folgende Videoaufnahmen bei Schwachlicht gemacht, wobei der Restlichtverstärker mithalf etwas mehr aus der Beleuchtungssituation zu machen. Bei 0dB gab es noch garnichts an der Aufnahme zu beanstanden.

Bild 1: Farben gut, kaum Bildrauschen in dunklen Stellen, Schärfe gut, praktisch noch keine Entrauschung nötig 

Bild 2: Farben gut, deutliches Bildrauschen in dunklen Stellen, Schärfe noch gut, Entrauschung kann noch hilfreich sein 

Bild 3: Farben ohne Leuchtkraft, deutliches Bildrauschen in dunklen Stellen, nachgelassene Schärfe, Entrauschung praktisch unmöglich 

Bei spotartigen Kunstlichtaufnahmen wie oben, wird das Bildrauschen insbesondere in dunklen Bildpartien deutlich, Ganz anders sieht das aus, wenn wir z.B. eine relativ gleichmäßig verteilte schwache Tageslichtbeleuchtung im Raum haben:

Bild 4: Die Aufnahmedaten sind völlig identisch mit Bild 2, jedoch wird ein gewisses Bildrauschen nur in den dunklen Stellen der Tür rechts hinten sichtbar auf dem HDTV. Dieser Clip ist unter der gegebenen Beleuchtungssituation ohne Einschränkungen als brauchbar zu klassifizieren. Ein softwaremäßiges Entrauschen ist hier eigentlich nicht nötig.

Kommt Bildrauschen mit ins Spiel, kann man evtl. mit dem Entrauschen in der Postproduktion noch etwas herausholen, siehe hier, nicht aber beliebig. Im Falle der obigen Beipiele kann man noch etwa bis 12 dB machen, wobei durch die Entrauschung etwas Schärfe verloren gehen wird.

Nachts sind alle Katzen grau...

Auch meine HDV-Kamera verfügt noch über diverse diverse zusätzliche Schwachlicht-Schaltungen. Mit der Normaleinstellung bekommt man ein solches Bild:

Ein solcher Clip ist eigentlich unbrauchbar...

Nachfolgend zwei Aufnahmen bei identischen Lichtverhältnissen aus denen sich aber trotzdem noch etwas machen lässt. Ganz wichtig ist es hier aber größten Wert auf den Focus zu legen, ich habe in meinem Beispiel per Punkt-Focus das Objektiv scharf gestellt.

NightShot-Schalter:

Die Kamera verfügt über einen eingebauten Infrarot-Sperrfilter um Farbverfälschungen zu verhindern. Mit dem NightShot-Schalter am Gehäuse wird dieser Filter mechanisch weggeklappt, so dass die Gesamtmenge des einfallenden Lichtes größer wird. Die Farben werden nicht einzeln aufgenommen, sondern zu einem Schwarzweißbild summiert (das jedoch als Grün-Schwarz-Bild aufgezeichnet wird). Die Belichtungszeit wird auf 1/50sec eingestellt und die Kameraempfindlichkeit per GAIN noch verstärkt. Die Aufnahme erfolgt mit Infrarotlicht, welches in die Kamera eingebaut ist.

In diesem Modus wird noch mit einer Belichtungszeit von 1/50sec und offener Blende aufgenommen, die Gain-Verstärkung steigt schon auf 9dB. Besser fällt da die Stativaufnahme mit dem folgenden Super NightShot aus...

Super NightShot:
Man bekommt auch hier eine Grün-Schwarz-Bild, die Verschlusszeit ändert sich je nach Umgebungshelligkeit, Bewegungen stocken durch kleinere Framerate. Mit dieser Schaltung dringt man noch mehr mit der Kamera  in die Dunkelheit.

NightShot-Licht:
Die Kamera leuchtet ein Objekt bis zu 3m Entfernung mit einem Infrarotstrahl an, wenn die Funktion aktiviert ist. Man bekommt dadurch klarere Bilder. 

Mit dieser Aufnahme kann man schon noch etwas anfangen, sie rauscht nicht, es fehlen lediglich die Farben. Man kann daraus eine s/w-Aufnahme machen oder den Clip anders einfärben...

Color SlowShutter:
Produziert naturgetreue Farben, die Verschlusszeit ändert sich je nach Umgebungshelligkeit, Bewegungen stocken durch kleinere Framerate.

Back-Light-Schalter:

Eigentlich ist dieser Schalter für die Gegenlichtkompensation gedacht. Man kann ihn aber auch zur Aufhellung bei weniger Licht verwenden. Betätigt man den Schalter, wird die Belichtungszeit um eine Stufe verlängert, also z.B. von 1/100sec auf 1/60sec. Ich benutze z.B. diese Möglichkeit sehr gerne bei Innenaufnahmen von Kirchen oder Klöstern.

Jeder muss für sich selbst diese Kamera-Schaltungen austesten ob er damit noch etwas anfangen kann oder nicht. 

Bei welchem Licht sollte man mit dem Videofilmen aufhören?

Ich habe die Möglichkeiten meiner Kamera ausgetestet, mit Hilfe von Testaufnahmen und Belichtungsmessung mit einem alten Belichtungsmesser und Auswertung der Kameradaten zu den aufgenommenen Clips.

Ich führe einen alten universa CD Belichtungsmesser mit:

Die gemessenen Lichtwerte habe ich zu den Clips notiert und dann die Frames hinsichtlich Farbe, Bildrauschen und Bildschärfe dazu ausgewertet und in einer Tabelle festgehalten.

Das Bild 4 oben ist z.B. bei einem Lichtwert von 7-8 in der Nacht-Schaltposition(schwarze Lichtwertskala unter dem roten Zeiger auf der Anzeige) des Belichtungsmessers gemacht worden.

Die vorhandene Drehscheibe(Rechenscheibe für die Bestimmung von Blenden/Verschlußzeit-Kombinationen bei entsprechender Lichtempfindlichkeit des Aufnahmematerials) auf dem Belichtungsmesser bleibt hier ohne Bedeutung.

Wie man einen Handbelichtungsmesser bedient, ist hier beispielhaft beschrieben.

Bevor ich nun mit einer Videoaufnahme mit wenig Licht anfange, messe ich erst mit dem Belichtungsmesser den vorhandenen Lichtwert aus und entscheide danach ob sich eine Aufnahme noch lohnt oder nicht.

Wer über keinen externen Belichtungsmesser verfügt, der muss eine kurze Probeaufnahme machen, das Band zurückspulen und im Play-Modus bei eingeschalteten Kameradaten prüfen ob die Aufnahme in den mittels Tests gefundenen Grenzbedingungen für die Beleuchtungsstärke liegt. Ist das nicht der Fall, kann man sich weitere Aufnahme und die damit verbundene Zeitverschwendung ersparen.

Digital Lux Meter 5025 zur Lichtmessung:

Mittlerweile habe ich mir das PeakTech Digital Lux Meter 5025 zugelegt um die vor Ort vorhandene Lichtstärke direkt in Lux ablesen zu können.

Manuelle Empfindlichkeitseinstellung:

Sonys HDR-HC3 kann auch in einen manuellen Belichtungsmodus geschaltet werden. Man kann dann in 21 Stufen die Belichtung manipulieren. Ab der Schaltstufe 15 ist die Blende völlig offen und der Gainwert liegt bei 0(Null). In den nächsten 6 Schaltstufen wird die Empfindlichkeit der Kamera elektronisch gesteigert um je 3dB bis insgesamt 18 dB. Wie schon im Beitrag erwähnt, gehe ich aber nie über 12 dB!

Lichtgewinn durch eine andere Kameraverschlusszeit:

Das ist eine wirklich sinnvolle Sache, man wählt vor der Aufnahme statt der normalen Verschlusszeit von 1/50sec besser eine Verschlusszeit von 1/25sec( die Zahl 1 in der Menü-Anzeige!). 

1/50 F1,8 18dB
Farben stumpf, deutliches Bildrauschen in dunklen Stellen, nachgelassene Schärfe, Entrauschung praktisch unmöglich
1/25 F1,8 12dB
Farben klarer, Bildrauschen in dunklen Stellen zwar vorhanden aber in der Postproduktion entrauschbar, Aufnahme insgesamt noch brauchbar

Der Lichtgewinn ist enorm und man kommt noch mit viel weniger Licht aus. Allerdings bekommen wir mehr Bewegungsunschärfe in das Video bei bewegten Objekten oder Schwenks/Zooms. Für Innenaufnahmen von Kirchen ist das z.B. für mich eine sehr gute Lösung, vor allem bei Nutzung eines Statives.

Ein letzter Tipp noch; ich nutze die Möglichkeit meiner Kamera 16:9 Digitalbilder mit Blitzunterstützung dort zu machen wo es mir zum Videofilmen zu dunkel ist. Diese Bild füge ich dann in mein Video ein und per PAN&ZOOM mache ich Bewegungsbilder daraus. Ein nicht uninteressanter Ersatz bei Lowlight!

Hat man zu wenig Licht für gute Aufnahmen zu Verfügung, muss man in die Sonne treten oder das Licht anmachen!

Ich finde, die Beschäftigung mit den Lowlightfähigkeiten der eigenen Kamera macht durchaus Sinn, denn nur so kommt man zu optimalen Aufnahmeergebnissen.

Licht   Filmleuchten   Entrauschung

Mai 2008

  • Windows XP Service Pack 3

Das ca. 320 MByte große Paket enthält neben Patches und Updates auch neue Elemente wie das Background Intelligent Transfer Service (Bits) 2.5, Windows Installer 3.1, Management-Console (MMC) 3.0 und Core XML Services 6.0. Nicht im Service Pack 3 enthalten ist der Internet Explorer 7. Den muss man weiterhin separat herunterladen, wenn man ihn mit Windows XP nutzen will.

W-XP mit SP3 arbeitet deutlich flotter als Vista mit SP1, siehe Grafik:

Bildquelle: Chip

Zur MS-Downloadseite

Mai 2008

  • Farbstiche, Weißabgleich 

Bei der Sichtung des im Internet vorgestellten Videomaterials von neuen Videokameras ist mir der stark ausgeprägte Farbstich bei schönster Sonneneinstrahlung auf das aufzunehmende Objekt aufgefallen. Der automatische Weißabgleich arbeitet wohl bei diesen Kameras je nach Lichtsituation/Farbtemperatur sehr unzuverlässig, was zu farbstichigen Aufnahmen im Automatikbetrieb führt.

Canon HF 100 (Original) Canon HV30
<-- Muschelkalksteine sehen hier nicht mehr so aus wie roter Sandstein!
Farbkorrektur im NLE

In beiden Fällen liegt ein Rotstich über den Bildern (Bilder aus Videotreffpunkt.com)...

In diesem Blog wird ebenfalls darüber berichtet. Der Verfasser berichtete auch, dass bei Einstellung auf "Weißabgleich außen" der Rotstich sich deutlich im Falle HF10/HF100 verringert. Warum nur legt man dann dieses Setting nicht auf den automatischen Weißabgleich?

Andererseits berichten andere Kameraeigner glaubhaft, dass sie diesen Farbstich noch nicht beobachten konnten. Man kann sich das folglich nur mit Produktionstoleranzen bei der Justierung des automatischen Weißabgleichs erklären.

Der automatische Weißabgleich meiner Sony HDR-HC3 arbeitet dagegen sehr zuverlässig über einen weiten Licht-/Farbtemperaturbereich und deshalb habe ich mich sehr gewundert, dass andere Hersteller da offenbar immer noch Probleme damit haben und es dem Kameraeigner überlassen den Farbstich zu beseitigen.

Nachfolgend einige Aufnahmen mit meiner Sony HDR-HC3 bei unterschiedlichem Weißabgleich:

Weißabgleich automatisch Weißabgleich innen
Weißabgleich außen Weißabgleich manuell (Blaukarte)
<-- bestes Bild mit mehr erkennbaren Details in der Original-Projektionsgröße...
Weißabgleich manuell (Graukarte)

Der automatische Weißabgleich reproduziert die reale Farbstimmung schon sehr gut. Das Problem ist, dass weiß manchmal bei dem aufzunehmenden Motiv manchmal nicht vorkommt und es so zu einer Fehlmessung kommt. Besser bekommt man es hin mit einer manuellen Weißabgleichabstimmung vor der Aufnahme mittels einer Graukarte mit etwa 18 % Reflexion hin. Zwar kann man den manuellen Weißabgleich auch auf weißes Papier machen, jedoch enthält weißes Papier heute oft optische Aufheller was dann zu einem leichten Blaustich führen kann.

Wenn man sich die Bilddetails in der Originalgröße anschaut, bemerkt man sogar, dass durch falschen Weißausgleich bestimmte Bilddetails verloren gehen!

Macht man den manuellen Weißabgleich auf unterschiedliche Karten, dann lässt sich gewollt die Farbstimmung der aufgenommenen Clips in eine bestimmte Richtung lenken, was vielleicht wichtig sein kann für ein bestimmtes Video. Dafür muss man aber einige Tests vorher durchführen.

Graukarte im Einsatz

Beim Kamerakauf ist unbedingt auf einen gut arbeitenden automatischen Weißabgleich zu achten. Schon bei der Aufnahme soll möglichst kein grober Farbstich  in den Video-Clips entstehen. Zwar kann man später noch im Videoschnittprogramm eine Farbkorrektur durchführen, es ist aber sehr ärgerlich wenn man dafür den meisten Zeitaufwand verschwenden muss. Wichtig ist ferner, dass die Kamera einen manuellen Weißabgleich zusätzlich ermöglicht!

Die Graukarte habe ich immer in meiner Videotasche dabei. Im Bedarfsfall halte ich die Graukarte vor das aufzunehmende Objekt und stelle den Weißabgleich auf die im Vollformat im LCD-Monitor eingezoomte Graukarte ein. Es wird zwar noch zusätzlich empfohlen das Bild unscharf zu stellen, ich mache das nicht und hatte dadurch auch noch keine Nachteile.

Weißabgleich 1   Weißabgleich 2

Graukarte

Farbstimmungsabgleich zwischen zwei Clips

Neuerdings gibt es eine White Balance Lens Caps, das Teil dient gleichzeitig als Objektivschutzkappe. Man sollte aber das Objektiv nicht zu sehr zum Himmel hin ausrichten, sonst gibt es eine Fehlmessung des Weißabgleichs.

White Balance your camera Warmer with Warmcards

April 2008

  • Full AVCHD-Rendering mit Pinnacle Studio 11 Plus 

Pinnacle Studio 11 Plus ist ein Zweispur-Videoschnittprogramm mit zur Zeit besten Nativ-Echtzeitschnittleistung für Full-AVCHD. Mit einem übertakteten Q6600 auf 4x3GHz arbeitet es sich sehr flott auf der Timeline. In welchem Videoformat soll man aber das editierte Full-AVCHD-Videomaterial am besten ausgeben?

Ich bin mal mit einem Videobeispiel von der Sony SR11(1920x1080, bei 16MBit/s) der Frage des Bildqualitätsverlustes nach dem Rendering des AVCHD-Clips nachgegangen. 

Ausgabeformat: H.264/AVC für Bluray

Das Rendering von der Timeline aus erfolgte in "Beste Qualität" mit 17MBit/sec. Hier das Ergebnis am Beispiel von zwei Frames als GIF-Animation aus einem 1:1 Frameausschnitt:

Unschwer erkennbar, dass ein Bildqualitätsverlust entsteht nach dem Rendering, wenn auch gering und auf dem HDTV kaum augenscheinlich da ein Vergleich fehlt. 

Im Differenzbild sieht man die "Umweltverschmutzung" die der H.264/AVC Encoder von Studio 11 Plus hinterlässt. Für eine solche Differenzbild-Analyse legt man in einem Mehrspur-NLE in der Sequenz 1 das Original-Video/Bild in die Video-Spur 1 und invertiert es dort. Das gerenderte Video/Bild legt man auf die Video-Spur 2 und setzt die Deckkraft dort auf 50% herunter. Nun legt man eine neue 2te Sequenz an und legt dort die Sequenz 1 rein. Jetzt hebt man den Kontrast um 50% an. Wenn der Encoder gut arbeitet bekommt man eine gleichmäßig graue Fläche, zeigt der Encoder aber Schwächen, wie hier im Beispiel, dann sieht man sehr deutlich die "Umweltverschmutzung" die der Encoder hinterlässt.

Derzeitige H.264/AVC-Encoder sind unterschiedlich in der zu erzeugenden Bildqualität. Leider findet man diesbezügliche Test kaum in den angebotenen Video-Fachmagazinen, dort wird eher für immer wieder neuere Kameramodelle getrommelt.

Ausgabeformat: MPEG2HD für Bluray

Nun habe ich noch den AVCHD-Schnitt in MPEG2HD mit 1920x1080 und einer Bitrate von 30MBit/s herausgerendert und die folgende GIF-Animation erstellt zur Beurteilung der Bildqualität.

Man sieht, dass dieses Ergebnis deutlich besser ausfällt, kaum ein Unterschied bemerkbar. Auch in der Differenzbildanalyse kann man die bessere Qualität nach dem Rendern herausarbeiten:

Bild: Deutlich weniger "Umweltverschmutzung" hinterlässt der MPEG2HD-Encoder...

Fazit: 

Im Falle Pinnacle Studio 11 Plus sollte als Endformat für eine Bluray in Full-MPEG2HD gerendert werden um beste Bildqualität des Originalmaterials zu erhalten.

Zur Information:
Mit meinem auf 4x3GHz übertakteten Q6600 ist für ein Video mit einer Gesamtlaufzeit von einer Minute mit einem PiP von 18 sec darin auf der zweiten Videospur im Falle H.264/AVC eine Renderingzeit von 3,3 Minuten angefallen. Die Renderingzeit nach Full MPEG2HD  betrug nur 1,9 Minuten, also nur ca. 57% der Zeit von vorhin.

April 2008

  • Neuer AVCHD-Videokonverter

Mit VoltaicHD kann man AVCHD-Clips nach WMV oder AVI konvertieren. 

April 2008

  • Übertaktung der Q6600-CPU im Videoschnitt-PC

Ich habe mich ein wenig mit der Übertaktung meines Videoschnitt-PCs mit der Q6600-CPU von 4x2,4 auf 4x3GHz beschäftigt. Mein Ziel war es etwas über das Vorgehen bei der CPU-Übertaktung zu lernen, gleichzeitig aber auch für einen stabilen Arbeitszustand meines PCs für die höchste Beanspruchung in Videoschnittprogrammen beim finalen Rendering zu sorgen. Mein Vorgehen habe ich hier beschrieben.

April 2008

  • Full-HD Consumer-Kameras mit mehr Bildschärfe?

Meine HDV-Kamera habe ich Anfang Mai 2006 bekommen. Nun war ich mal neugierig ob die Nachfolger(HDV/AVCHD) heute eine höhere Bildschärfe liefern und einige Test aus den Fachmagazinen dazu verglichen. 

  Sony HDR- HC3 Sony HDR- HC9 Canon HC30 Pana- sonic HS9
System HDV HDV HDV AVCHD
Aufnahmechip 1/3" 1/2,9" 1/2,7" 3x1/6"
Räumliche Auflösung 1440x
1080
1440x
1080
1440x
1080
1920x
1080
Vertikalauflösung 451 540 620*  549
Horizontalauflösung 609 627 664*  619

Tabelle: In Tests gemessene Luminanzauflösung
als Anzahl von Linienpaaren

* erstaunlich, ein anderes Fachmagazin hat hier 760 LP in beiden Richtungen "herausgetestet". Wer diesen Testern glaubt der wird selig...

Die Zahl der erkannten Linienpaare hat zweifellos zugenommen, was auf ein schärferes und detailreicheres Bild schließen lassen würde. 
Höher auflösende Kameras können aber Zeilenflimmern verursachen und bei feinen Diagonalmustern zu Moirebildung neigen. Ferner ist es fraglich, ob die in den Videoschnittprogrammen eingesetzten Encoder mit der höheren Auflösung überhaupt zurechtkommen oder ob sie matschige/verblockte Stellen bei feinen Details produzieren, was man schon oft gesehen hat.

VAD hat zum Beispiel in einem Vergleichstest mit der Sony HC9 und der Pana HS9 festgestellt, dass trotz einer höheren Pixelzahl bei der Pana-Kameras von 1920 x 1080 gegenüber der 1440 x 1080 bei der Sony HC9, die Sony-Kamera die bessere Bildqualität liefert.

Jemand hat neulich folgende Bitraten nachgerechnet:

Sony HDR-SR1: 1440x1080 = 1555200 Bildpunkte mit 15 MBit/s
Sony HDR-SR11: 1920x1080 = 2073600 Bildpunkte mit 16 MBit/s

Müsste nicht die Sony HDR-SR11 mit folgender Bitrate aufzeichnen:

(2073600/1555200) x 15 = 20 MBit/s?

Hmm, warum wird mit diesen 16MBit/s eigentlich so getrommelt, ist doch kein Fortschritt, die Kamera müsste mit 20 statt 16MBit/s aufzeichnen?

Was also tun beim Kauf einer neuen Kamera?

Mein Rat: Probeaufnahmen machen, also Band oder einen anderen Datenträger kaufen und eine Kamera im Elektronikmarkt testen und dann die Aufnahme per Videoschnittprogramm austesten ob das Ergebnis brauchbar ist.

März 2008

  • HD 720/50p das vergessene Videoformat?

Werbetrommeln bearbeiten den Hobby-Videofilmer für Full HD mit 1920x1080/50i . Je höher die Zahlen, desto besser das Video meint man nach dieser Gehirn-Konditionierung. Es ist aber anders wie eine Diplomarbeit beim ZDF bewiesen hat, die man hier selbst studieren kann.

Vollbildaufnahmen (720/50p) bieten eine höhere Wiedergabeschärfe als zwei ineinander aufgenommene Halbbilder (1080/50i) auf den neuen Flachbildschirmen. Man kann auch sagen, 720/50p kommt mit einer kleineren Bitrate, kleineren Gesamtpixelzahl aus um ein ebenbürtiges Bild auf dem Flachbild-TV zu erzeugen, zudem sind die Dateien auch noch kleiner und sie lassen sich leichter editieren und rendern.

Eine überzeugende Vollbild-Bildqualität kann derzeit mit der Videokamera Xacti HD1000 von Sanyo produziert werden und zwar in 1080/60p(sinnvoll für Full-HDTV mit 1920x1080 Pixel Panel-Auflösung) oder wahlweise mit 720/60p(sinnvoll für Full-HDTV und HD-ready-TV) neben anderen Aufnahmemodis. Beispiele dafür sieht man hier. Darüber hinaus drängen derzeit Digital-Fotoapparate mit Videoaufnahmefunktion auf den Markt, die ebenfalls Videos in Vollbildern an Stelle von Halbbildern aufnehmen können, z.B. hier(1,2,3). Es bewegt sich also etwas in der nächsten Zeit hinsichtlich Video-Vollbildaufnahme. Siehe auch diesen Bericht.

Ich habe mich zwischenzeitlich etwas mit der Transkodierung vom aufgenommenen Video-Material in 1080/50i auf 720/50p beschäftigt. Wie man ein solches Material bekommen kann, habe ich hier in aller Kürze beschrieben.

Die Zeit ist also reif für 720/50p...

März 2008

  • Splitter and Joiner

Hier habe ich schon auf AVC-Merge hingewiesen mit dem man AVCHD-Clips zusammenfügen kann. Es gibt aber noch ein weiteres Programm, den TSSplitter mit dem man MPEG2- und H.264-Dateien zusammenfügen und teilen kann.

März 2008

  • AVCHD-Kameras mit höheren Bitraten und höherer Auflösung

Haben die AVCHD-Kameras der ersten Generationen Videoaufzeichnungen noch mit 12 bis 13 MBit/s und einer Auflösung von 1440x1080 realisiert, wird jetzt für AVCHD-Kameras getrommelt mit Aufnahmebitraten von 16-17MBit/s und einer Auflösung von 1920x1080 Pixel

Ich habe mit den im Netz verfügbaren Clips 1920x1080/60i - 16MBit/s der Sony SR12-Kamera jetzt einmal einen kompletten Schnittversuch gemacht. 

- Projekt 1920x1080/60i
- Hauptspur mit Standard- und HollywoodFX-Übergängen
- Zweite Spur als PIP mit Rahmen (abgerundete Ecken)
- Titel auf Titelspur ein- und ausgeblendet
- Audio per Scorefitter
- Im Setting Video- und Audio Einstellung: Hardwarebeschleunigung aktivieren, Vorschau mit voller Auflösung zum zweiten Monitor, Hintergrundrendering nicht aktiviert.

Die Timeline läuft flüssig mit der Grafikkarte Sapphire HD 2600 Pro mit 256MB PCIe in allen Vorschau-Modi durch.

Wichtig: aktuelle Grafikkartentreiber installieren und auch die Hinwese im Handbuch auf Seite 249 beachten!

Fazit: Man kann das SR12-Material mit Studio 11 Plus und einem PC auf Basis des Q6600 nativ editieren. 

März 2008

  • Qualitätsverlust bei AVCHD-Material nach Rendering

Wieviel Bildqualitätsverlust nach dem herausrendern eines Videos aus AVCHD-Material auf Bluray entsteht, habe ich mal mit einem Clip von Sonys HDR-SR7 untersucht. Hier das Ergebnis. Das Rendern in eine Bluray-Struktur erfolgte mit Pinnacle Studio 11 Plus. Wie man sieht ist dieser Qualitätsverlust nicht unerheblich.

Das Frame mit dem helleren Grün in der Animation ist aus dem Originalclip(Speichern unter mit RMT) von Wolfgang Winne seinem Blog.

Hier noch eine GIF-Animation mit Frames aus Uleads Filmbrennerei 6 Plus mit HD-Pack. Das eine Frame ist aus dem AVCHD- Original-Clip, das andere nach der Produktion auf eine AVCHD-DVD. Ein Qualitäts- verlust ist hier kaum bemerkbar. Ähnlich sieht es auch im Falle Premiere Pro CS3/Encore CS3 aus.

März 2008

  • Qualitätsverlust von HDV-Material nach H.264/AVC

Angeregt durch Beiträge im Videotreffpunkt habe ich ein HDV-Original-Clip (Hügellandschaft mit Fluss von Mr. Jo) per Pinnacle Studio 11 Plus nach H.264/AVC (Beste Qualität) transcodiert für die Erstellung einer AVCHD-DVD. Landläufig wird ja behauptet, dass die Ergebnisse des H.264/AVC-Codec bei halber Bitrate vergleichbar sind mit dem HDV-Original (MPEG2-HD). Das dies nicht so ist, zeigt diese 1:1 GIF-Animation. Mag sein, dass es kameraseitig mit AVCHD anders aussieht, renderseitig nimmt die Bildqualität jedenfalls temporär bei feinen Strukturen, z.B. Grasflächen ab. 

Hier noch eine GIF-Animation mit Frames aus Uleads Filmbrennerei 6 Plus mit HD-Pack. Das eine Frame ist aus dem HDV- Original-Clip, das andere nach der Produktion auf eine AVCHD-DVD. Der Qualitätsverlust fällt hier geringer aus. Ähnlich sieht es auch im Falle Premiere Pro CS3/Encore CS3 aus.

Wenn man diese Bildqualitätsverluste nicht hinnehmen will, sollten miniBlurays für Bluray-Player mit dem HDV-Material eine MPEG2HD-DVD hergestellt werden und nicht als eine AVCHD-DVD
Wie das geht, habe ich hier beschrieben. 

Offensichtlich haben aber Bluray-Player wie Sony BDP-S500 mit MPEG2HD-Videomaterial bei der Bitrate von 25MBit/Sec auf einer DVD Probleme, es geht nur mit 18MBit/s, hier muss evtl. noch mit anderen Bluray-Playern experimentiert werden (der Pioneer BDP-LX 70A soll es können!). Sony PS3 Bluray-Player spielt MPEG2HD-DVD mit 25MBit/s einwandfrei ab incl. Kapitelsteuerung!

März 2008

  • Bluray-Strategie

Ein Bluray-Rohling hat eine Speicherkapazität von mindestens 25GB. Wie man damit recourcenschonend umgeht habe ich mir hier überlegt.

März 2008

  • Intermediate Codec

Die Arbeit mit dem Intermediate Codec((Bild für Bild basierend) an Stelle von z.B. H.264/AVC(GOP-basierend) nimmt weniger Prozessorkapazität in Anspruch, als die Arbeit mit nativem H.264/AVC. Bei der Intra-Frames-Kompression haben wir vollständig gespeicherte Einzelbilder (braucht viel Speicherplatz, jedoch wenig CPU-Leistung weil die Bilder schon einzeln vorliegen), bei der GOP-Kompression (braucht wenig Speicherplatz, dafür sehr berechnungsintensiv wegen Entschlüsselung der Bilder) handelt es sich um eine Gruppe von Bildern bei welchen nur ein Bild vollstädnig gespeichert wird ansonsten nur die Bildunterschiede innerhalb dieser Bildgruppe. Es gibt verschiedene Intermediate Codec, z.B. von Cineform, PICVideoM-JPEG 3 oder auch den kostenlosen Lagarith-Codec. Im Gegensatz zu H.264/AVC verwenden Intermediate Codec keine temporäre Komprimierung, es wird jedes Bild sofort decodiert und angezeigt, ohne dass weitere Bilder decodiert werden müssen und damit der Prozess des Editings aufgehalten wird. Der Nachteil dieses Codecs ist, dass es  mehr Bandbreite und Festplattenspeicherplatz benötigt, wie H.264/AVC. Die Intermediate- Codec kommen entweder schon während des Capturings von der Camera aus im Videoschnitt zum Einsatz (eleganteste Lösung) oder nachträglich, z.B. per Avisynth (wie schon auf dieser HP hier beschrieben).

Hilfreich kann es aber auch schon sein ein schwierig zu editierendes Material, wie das von den neuen AVCHD-Kameras, nicht in ein Intra-Frame-Material zu überführen, sondern lediglich in eine GOP-Kompression. Wie man das z.B. mit Hilfe von AVCMerge und Nero Vision bewerkstelligen kann, habe ich hier beschrieben. Editiert wird dann auf dem leichter zu bearbeitenden MPEG2HD statt auf AVCHD.

März 2008

  • Progressive Encodierung

Moderne HDTV-Systeme sowie PC-Bildschirme ermöglichen mit Hilfe der sog. „progressiven Abtastung (Progressive Scanning), bei der die Bilder das Sichtgerät bei erhöhter Bildwiederholrate von oben nach unten durchlaufen, eine klarere Video-Wiedergabe mit weniger Flickern.

Wenn Ihr Player und Ihr Sichtgerät diese Funktion unterstützen bzw. wenn Sie den betreffenden Videofilm nur auf einem PC-Bildschirm abspielen möchten, können Sie durch Aktivierung des "Progressive Encodierung" in Ihrem Videoschnittprogramm eine hervorragende Ausgabequalität erzielen. Eine Bildwiederholrate von 25 Bildern/s führt aber bei Bewegungen zu keinem fließenden Videobildeindruck. Am besten wäre dafür eine Vollbild-Wiederholrate von 50 Bilder/s zu gebrauchen. Vereinzelt kommen jetzt Consumer-Videokameras auf den Markt, die mit 30 Vollbildern/s aufnehmen können (Fotoapparate mit Videofunktion können das schon sehr lange, allerdings in einer kleineren Auflösung!).

In diesen Videobeispielen kann man drei Videos bezüglich Bewegungs- ablauf ganz grob beurteilen: 24p, 30p und 60i

März 2008

  • Filter für Videokamera?

Ein Polfilter ist sehr sinnvoll, ich musste neulich für einen Werbe-Kinospot Spiegelung in einem Schaufenster herausfiltern, das ging mit dem Zirkular-Polfilter sehr gut.

Ein Infrarot-Videofilter filtert das Infrarotlicht raus was die Aufnahmen schärfer erscheinen lässt. Man kann es ja leicht prüfen ob das Objektiv Infrarotlicht durchlässt, einfach eine Infrarot-Fernbedienung vor das Objektiv halten und am Monitor beobachten ob etwas durchkommt oder ob die Kamera schon einen Infrarot-Sperrfilter vielleicht hat.

UV-Filter kann sinnvoll als Objektivschutz verwendet werden, wenn man z.B. auf Sanddünen filmt oder das Objektiv vor Wasserspritzer (Salzwasser bei eine Segeltour z.B.) schützen möchte. In anderen Situationen würde ich es nicht verwenden, da doch immer wieder durch Lichtbrechungen des zusätzlichen Glases vor dem Objektiv die Aufnahmen beeinträchtigt werden können.

ND-Filter(Graufilter) setzt man ein um Licht zu unterdrücken und die Belichtungszeit zu verlängern, z.B. bei Aufnahmen im sonnigen Süden. Hiermit gelingt es die Blende weiter zu öffnen um im günstigen Blendenbereich mit größter Schärfe aufzunehmen. Würde die Automatik die Blende zu weit schließen, dann würde es zu Unschärfe im Video durch Beugungsfehler an zu kleiner Blende kommen. ND-Filter können auch helfen durch völlig geöffnete Blende Objekte durch geringere Tiefenschärfe freizustellen. Die vorhandene Lichtmenge am Drehort kann mit einem Belichtungsmesser schnell ermitteln. Hat man über verschiedene Aufnahmesituationen ein wenig Buch geführt, dann weiß man auch wann es sinnvoll ist einen ND-Filter aufzusetzen.

Februar 2008

  • AVC-Transcoder im Eigenbau

Wie wäre es sich mal damit zu beschäftigen wie man AVCHD-Clips in ein weniger komprimiertes Videoformat konvertieren könnte um dann mit diesen Datei leichter und mit weniger PC-Power in den unterschiedlichsten Videoschnittprogrammen arbeiten zu können?

Einen Anstoß dazu kann man diesem Beitrag entnehmen. Ebenfalls sind auf dieser Homepage noch weitere Anstöße zu finden, wie man z.B. eine Job-Liste in VirtualDub erstellt um gleich mehrere Clips zu transcodieren.

Februar 2008

  • AVCMerge fügt Clips zusammen

Registrierte Benutzer des Forums Videotreffpunkt können sich das Freewareprogramm AVCMerge von elCutty herunterladen. Das Programm ermöglicht es MTS oder m2ts-Clips zu einer einzigen Datei zusammenzuführen und diese große Datei viel schneller als Einzeldateien zum Beispiel in Pinnacle Studio 11 Plus zu laden und dort mit aktivierter Szenentrennung wieder zu trennen. Verwendete Szenen aus dem Album bekommen eine Markierung. Das Editing der Dateien geht auch deutlich zügiger als wenn man sich die Kameraclips einzeln in S11 Plus laden würde. Die mit AVCMerge zusammengeführte große Datei lässt sich auch mit dem MediaPlayerClassic oder NeroShowTime und auch mit MS-GraphEdit betrachten.

Februar 2008

  • Neue BR-Rohlinge

Im Februar ist gemeldet worden, dass statt die Rohlinge mit einem Phase-Change-Material zu beschichten, sollen nun organische Farbstoffe (Dye) aufgetragen werden, so wie sie auch bei CD-Rs und DVD-Rs zum Einsatz kommen. Der Dye-Auftrag ist in der Herstellung auf Dauer günstiger als das Verfahren der Vakuumkathodenzerstäubung für die Phase-Change-Schichten. Die Sache hat aber einen Haken über den hier berichtet wird.

Februar 2008

  • PremiereAVSPlugin für PPCS3

Das PremiereAVSPlugin eröffnet per AviSynth-Script neue Welten in Premiere Pro.

Ich habe die Installation nach:

C:\Programme\Adobe\Adobe Premiere Pro CS3\Plug-ins\Common

geschickt.

Wer nicht mit DirectShow-Filtern arbeiten möchte, dem kann mit DGMPGDec oder DGAVCDec geholfen werden. Selbst H.264/AVC-Clips können so in PPCS3 geladen werden.

Ein AVS-Scripts kann man in PPCS3 per "Datei/Importieren"(Strg+I) laden...

Februar 2008

  • HDMI-Capturing von einer HDV- oder AVCHD-Kamera ?

Von Blackmagicdesign wird seit längerer Zeit eine recht kostengünstige HDMISchnittkarte (Intensity bzw. Intensity Pro) angeboten die kompatibel ist zu Adobe Premiere Pro CS3. Die "Videoschnittkarte" verspricht die Möglichkeit des HDMI-Capturings von HDV- und AVCHD-Kamera aus sowie die HDMI-Wiedergabe auf einen HDTV ohne auf eine geeignete Grafikkarte bauen zu müssen. Adobe verweist gerne auf diese Schnittkarten, weil PPCS3 selbst derzeit über keine programminterne Lösung verfügt um z.B. AVCHD-Material zu capturen und zu bearbeiten.

Mich interessierte vor allem die Möglichkeit des HDMI-Capturings in 1920x1080 von einer HDV-Kamera die eigentlich nur in 1440x1080 auf Band speichert. Am HDMI-Anschluß der HDV-Kameras steht ja immer eine Auflösung von 1920x1080 an. Per Firewire kann man dagegen nur die Bandauflösung von 1440x1080 capturen.

Wolfgang Winne hat hierzu einige HDMI-Videoaufnahmen (Canon HV20) in das Internet eingestellt um etwas testen zu können.

Die Clips sind mit dem Blackmagic-M-JPEG Codec komprimiert. Man bekommt damit Videodaten mit 40 MBit/s, also über den von HDV bekannten 25MBit/s was eine Video-Qualität auf identischen Niveau sichern soll. Die Farbauflösung ist dabei wie bei HDV auf 4:2:0 bei acht Bit Farbtiefe pro Farbkanal begrenzt. Benutzt man den unkomprimierten Aufnahme-Datenstrom der Karte, dann liegt die Farbauflösung bei 4:2:2, jedoch liegt der Datenstrom dann bei 150 MBit/s. In diesem Fall rät dann aber Blackmagic zum schnelle Raid-0-Festplattenverbund mit bis zu acht Festplatten.

Die Clips lassen sich in Premiere Pro CS3 laden, wenn ein M-JPEG-Decoder sich auf dem System befindet. Ich habe für diesen Zweck folgendes Desktop-Projekt in PPCS3 mit 1920x1080 Pixel-Auflösung angelegt.

Zunächst habe ich zwei RGB-Frames(deinterlace) aus den Videos gezogen:

RGB-Frame vom Clip "mjpg_band.avi" (1920x1080 mit HDMI-Capturing)
RGB-Frame vom Clip "mjpg_firewire.m2t"(1440x1080mit Firewire- Capturing)

Beide Frames haben eine Auflösung von 1920x1080, da auch der Clip 1440x1080 im 1920x1080 Projekt liegt (er ist also hochskaliert von 1440 auf 1920).

Nachfolgend zeige ich einen Ausschnitt aus den beiden Bilder in einem GIF-Animation um die Unterschiede zu verdeutlichen.

HDMI-Capturing (mjpg_band) bringt in den RGB-Frames kräftigere und gesättigtere Farben mit höheren Kontrast und höheren Schwarzwert, dunkle Stellen "saufen" allerdings deutlich ab. Im Vektorskop erkennt man ferner eine Farbverschiebung zwischen den beiden Capturing-Methoden. Man kann auch einen geringen Schärfezugewinn feststellen zu Gunsten des HDMI-Capturings, das Bild wirkt "härter", wohl durch den intensiveren Schwarzwert. c't hat im Meßlabor in der Detailzeichnung bereits bei 350 Linienpaaren einen Verlust von 10% an Auflösung gegenüber dem nicht komprimierten HDV-Datenstrom festgestellt.

Nachfolgend eine Gegenüberstellung der Meßwerte in Premiere Pro CS3 mit Wellenform, Vektorskop, YCbCr- und RGB-Parade.

Einen deutlichen Zugewinn hat man mit der HDMISchnittkarte auf jeden Fall in der vollauflösenden Vorschau wenn man einen HDTV an die Karte anschließt.

Ob diese Karte unter dem Strich individuell nützlich ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Tests in Videomagazinen:

c'tDigital-Video  special von 2007, Seite 68-69
COMPUTERvideo 5/07, Seite 46-49

Februar 2008

  • Toshiba gibt die Produktion von HD-DVD-Playern auf

Quelle vom 19. Februar 2008

Anmerkung:
Bereits im September 2007 habe ich eine persönliche Entscheidung für Bluray durch Kauf der Multimediamaschine Sony PS3 getroffen, weil das 50Hz-Firmwareupdate für HD-DVD-Player schon für die Jahreswende 2006/2007 versprochen war aber der Termin von Toshiba nie eingehalten worden.
Das 50Hz-Firmwareupdate ist nun doch noch im Februar 2008 gekommen wohl aber zu spät, sonst hätten wenigstens die Videofilmer noch zugegriffen um Ihre HD-Videos ruckelfrei abspielen zu können.

Februar 2008

  • Digital-Fotoapparate mit Videofunktion

Digitalkameras mit Videoaufnahmefunktion gibt es schon sehr lange. Neu ist aber die Möglichkeit der Full-HD-Aufnahme und einer bisher einmaligen Highspeed-Funktion

Meine eigene Panasonic DMC-TZ3 Digitalkamera nimmt noch bescheidene 16:9 mit einer Auflösung von 848x480 Pixel bei 30fps (Vollbilder!) auf. Immerhin kann man diese Videos schon sehr gut für eine DVD einsetzen oder auch als PIP(Picture-In-Picture) in Bluray (AVCHD-DVD) verwenden.

In einem Beitrag über Verwendung von Videoaufnahmen aus einem Digital-Fotoapparat gehe ich kurz hier darauf ein.

Februar 2008

  • AVC-HD Transcoder kostenlos bei Panasonic

Mittlerweile ist ein AVC-HD Transcoder von MainConcept aufgetaucht der von Panasonic kostenlos bezogen werden kann. Transcodiert werden damit AVCHD-Clips in DVCPRO HD 1080i (50 oder 60i) - Clips. Die Clips kann man dann in Premiere Pro CS3 laden, wenn man ein DVCPROHD 1080i 50i - Projekt nach dem Start von Premiere Pro CS3 anlegt. Nach bisheriger Erfahrung kann man den Transcoder für Clips verwenden die von Panasonic- und Canon-Kameras* erzeugt werden.

Workflow dazu:

1. AVCHD-Videomaterial lediglich als Quellmaterial betrachten
2. Mit dem AVC-Transcoder in das Editing-Format im DVCPRO codec transcodieren
3. DVCPRO-Projekt anlegen und editieren
4. Ausgabe für Bluray in MPEG2HD oder H.264/AVC

Transcodierverhältnis etwa 1:7, d.h. entsprechend Festplattenplatz erforderlich. Ferner müssen die Festplatten schnell genug sein um die erhöhte Datenmenge zu bewältigen.

Wie man eine Transcodierung unabhängig vom Fabrikat der AVCHD-Kamera auch im Stapelbetrieb selbst realisieren kann, zeige ich hier. Man hat sogar den Vorteil bei dieser Methode, dass man die Komprimierung für die transcodierten Clips selbst wählen kann.

Eine Nachfrage bei Sony, ob es zu den Sony-AVCHD-Kameras ebenfalls einen solchen schönen kostenlosen Transcoder gibt, beantwortete Sony am 14.02.2008 wie folgt:

Sony bietet beim Kauf eines HD Camcorders im Fachhandel die Vegas 7 Software im Wert von über 500Euro als Beilage an.
So ein Converter Tool bietet Sony nicht an. Dafür eine vollwertige Profi Software.

* Nachtrag vom 10.05.2005:
Mit der neuen Version 1.2 soll der Transcoder Clips von Canon-Kameras nicht mehr transcodieren - mit der Version 1.1 schon noch. Was für ein Kreuz, ständig wird dem Consumer irgendwo das Bein gestellt. Allerdings funktioniert das trotzdem, wenn man eine BDMV-Struktur vorliegen hat. Im Zusammenhang mit meinem AVCHD-Kameratest hier habe ich mir auf einer leeren SDHC-Mediakarte eine BDMV-Struktur mit 500 Clips angelegt und diese Struktur auf der PC-Festplatte gesichert. Nun muss ich lediglich die *.mts-Clips in dieser Verzeichnisstruktur gegen Clips beliebiger AVCHD-Kameras austauschen um das Material für Premiere Pro CS3 zu konvertieren.

Februar 2008

  • Band, Festplatte oder Speicherkarte in der Kamera?

Ich will hier kurz die Vor- und Nachteile der Speichermedien für Consumer-Kameras beleuchten. Auf die 8cm - DVD-RAM als Aufnahmemedium für Videodaten in Kameras gehe ich hier nicht weiter ein, da die Aufnahmekapazität zu kurz ist (14 Minuten in höchster Qualität bei einer AVCHD-Kamera und das Laufwerk die Kamera unnötig klobig vergrößert.:

1. Band:

  • Das Band hat sich als Aufnahmemedium über viele Jahre hinweg sehr bewährt. Die Laufwerke dafür sind sehr robust und stoßunempfindlich.

  • Das Band muss vor der ersten Aufnahme erst in das Laufwerk eingefädelt werden was eine gewisse Zeit dauern kann.

  • Das Band ist sehr billig (etwa 2,80 €uro für 60 Minuten) und unterwegs kann es fast überall nachgekauft werden

  • Aufnahmekapazität in HDV auf Band ca. 60 Minuten in 1.440 x 1.080 Pixel Auflösung.

  • Es gibt verschiedene Bandqualitäten zu verschiedenen Preisen. Man sollte die vom Kamerahersteller empfohlene Bänder verwenden und die Typen/Marken nicht ständig wechseln, d.h. kontinuierlich bei einer Bandsorte bleiben.

  • Das Band kann als billiger Archivträger für geschnittene Videos verwendet werden

  • Oft wird von den Kameras das Bandlaufwerksgeräusch mit aufgenommen.

  • Auf Bändern kann es sehr selten zu sog. Drop-outs kommen, d.h. zum Ausfall von Videoaufnahmen. Dies tritt allerdings nur vereinzelt auf. Die übrigen Videoinformationen kann man weiter auslesen

  • Der Videostrom wird auf Bänder kontinuierlich aufgenommen, also nicht nach Szenen getrennt. Für die Verwendung im Videoschnitt muss das Band auf den PC kopiert werden (Capturing). Der Kopiervorgang ist verlustfrei. Während des Capturings kann meist eine automatische Szenenerkennung nach Zeitstempel oder nach Inhalt erfolgen je nach Videoschnittprogramm. Das auf den PC kopierte Video kann aber auch manuell nach Szenen getrennt werden.

2. Festplatte:

  • Die Festplatte in der Kamera bietet eine enorme Aufnahmezeit für den Alltageinsatz.

  • Die Festplatte muss vor der ersten Aufnahme erst "hochlaufen" was eine gewisse Zeit dauern kann.

  • Die Aufnahmekapazität beträgt je nach Festplattengröße und Auflösung mehrerer Stunden. Im qualitativ besten Modus bei 1920x1080 Pixel Auflösung bieten 60 GB Platz für 7 Stunden und 10 Minuten AVCHD-Video.

  • Die aufgenommenen Videoszenen werden einzeln auf der Festplatte abgelegt. Eine Szenenerkennung ist später nicht mehr nötig, man muss lediglich die Videodaten auf den Videoschnitt-PC kopieren.*

  • Vereinzelt können Festplatten-Laufwerksgeräusche mit aufgenommen werden.

  • Für Langzeitreisen wie Wohnmobiltouren kann die Aufnahmekapazität zu eng werden. In diesem Fall muß der Festplatteninhalt auf eine andere Festplatte kopiert werden. Dafür benötigt man einen PC/Notebook oder einen autonomen Speichertank.

  • Die Festplatte ist stoßempfindlich.

  • Festplattendaten können komplett verloren gehen durch Ausfall der Festplatte.

  • Festplattenkameras dürfen in Höhen über 3000m wegen des geringen Luftdrucks nicht eingeschaltet werden, so Sony in seiner Betriebsanleitung zur Sony HDR 11e zum Beispiel.

  • Neuerdings werden Kameras mit einer Hybrid-Funktion angeboten, d.h. man kann auf Festplatte und wahlweise auf Memory-Stick angeboten. Dies führt zu einer Verlängerung der Aufnahmezeit je nach Größe des Memory-Sticks, wenn die Festplatte voll ist. Ferner ist es auch möglich ohne PC Video-Daten von der Festplatte auf den Memory-Stick zu überspielen.

3. Speicherkarten:

  • Speicherkarten sind noch sehr teuer. 

  • Die Speicherkarte ist sofort aufnahmebereit

  • Unterwegs können Speicherkarten noch nicht überall nachgekauft werden.

  • Aufnahmekapazität auf 16 GB Memory Stick Pro Duo von Sony z.B. bis zu 110 Minuten Länge im bestmöglichen High Definition-Modus mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Im Long-Play-Modus mit 1.440 x 1.080 Pixel können sogar bis zu sechs Stunden Video aufgenommen werden. Ein 8GB Stick kostet ungefähr 100 €uro, der 16GB Stick ist erst im März 2008 erhältlich.

  • Die aufgenommenen Videoszenen werden einzeln auf der Speicherkarte abgelegt. Eine Szenenerkennung ist später nicht mehr nötig, man muss lediglich die Videodaten auf den Videoschnitt-PC kopieren.*

  • Speicherkarten werden in Videokameras oft mit einem Lüfter gekühlt, dessen Laufgeräusche werden vereinzelt mit aufgenommen.

  • Speicherkartendaten können komplett verloren gehen, wenn es während des Speicherns von Daten zum plötzlichen Stromausfall des Akkus kommt.

In Slashcam findet man einen Beitrag zu dem größten Nachteil einer szenengesteuerten Videoaufnahme mit einer Vielzahl von Clips auf Speicherkarte oder Festplatte, siehe hier. Wer schnell postproduzieren und schneiden muss, der wird nicht ganz glücklich sein mit den Einzelclips auf Speicherkarte oder Festplatte.

Andererseits ist der Zeitraum der Kameras mit Band praktisch abgeleufen. und man kann nichts daran ändern!

HDV-Kameras werden meist mit Bandlaufwerken gebaut, in Ausnahmefällen auch mit Festplatte (nicht kompatibel zum HDV-Standard!). AVCHD-Kameras gibt es mit Festplatten und Speicherkarten, nicht mit Bandlaufwerk. 

Videosystemabhängig muss man also das Aufnahmemedium wählen.

Meine Empfehlung:

HDV-Kameras mit Band. Der fertige Film kann  auf das Band zurückgespielt werden und das Ergebnis per Kamera, die ein "immer dabei Player ist", auf jeglicher Art von Sichtgerät ausgegeben werden, vorausgesetzt man hat die passenden Kabel dabei.

AVCHD-Kameras: Festplatte mit Hybrid-Funktion, d.h. mit zusätzlicher Speicherkarte für Videoaufnahme und Überspielmöglichkeit von Festplatte auf Speicherkarte.

Februar 2008

  • Warnung vor Apples QuickTime 7.4

In diesem Forum ist gerade eine Warnung veröffentlicht worden. Angeblich verweigert AfterEffects komplett den Dienst und Premiere Pro funktioniert teilweise nicht mehr.

Ich habe das bei mir überprüft: Premiere Pro CS3 läuft hier nach wie vor einwandfrei, AfterEffects 6.5 macht hier ebenfalls keine Probleme. Offensichtlich treten die Probleme nur bei bestimmten Konfigurationen auf.

Januar 2008

  • Vista 64-Bit schneller durch 8GB-RAM

Erst mit 8GB RAM werden Festplattenzugriffe deutlich minimiert und dadurch ein Performancegewinn erzielt gegenüber einem 32-Bit System mit 4GB RAM. Immer noch gibt es aber nicht für alle Geräte passende Treiber und nicht jede im Videoschnitt-Studio verwendete 32Bit-Software nutzt die Speicherbestückung. So manche Software läuft mit Vista 64-Bit überhaupt nicht.

Quelle

Vista-Versionen


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Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.

Original 2008, 27.01.2014