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Was, wie, wo und warum?
In
zwangloser Reihenfolge sind hier künftig aktuelle News/
Meinungen zu finden. Es wird insbesondere darauf hingewiesen, dass es
sich um persönliche Meinung des Verfassers handelt.
Dezember 2008
Dezember 2008
-
AVC-Transcoder
V3 von Grass Valay
Im
Dezember 2008 überraschte GV registrierte EDIUS-Anwender mit einem
erheblich erweiterten AVCHD-Transcoder.

Nun bleiben kaum noch wünsche
offen bezüglich der Transkodierung von AVCHD-Clips:
-
AVI HQ Intermediate
-
HDV
-
MPEG2 PS
Bei der Transkodierung nach
MPEG2-HD kann man die Bitrate auf 2, 2,5 oder 3fach einstellen. Die so
gewonnenen MPEG2-HD-Files kann man problemlos in In Premiere Pro CS3 sowie
Pinnacle Studio 12 laden und dort flüssig editieren.
GIF-Animation
Ob es bei der Transcodierung von
AVCHD nach MPEG2-HD oder HQ-AVI einen Bildqualitätsverlust im Vergleich zum
Original gibt, kann hier jeder auf der Basis der obenstehenden GIF-Animation
eines 1:1 Frameausschnittes aus Edius Neo heraus eine Beurteilung für sich
machen.
Für registrierte EDIUS/EDIUS
Neo-Anwender ist das ein tolles
Geschenk!
Dezember 2008
-
AVC-Transcoder
jetzt schon in der Version 2.1
Über den
AVC-Transcoder von der Panasonic-Homepage habe ich schon hier
berichtet. Mittlerweile gibt es die Version 2.1 zum kostenlosen
Download. Mit der neuen Version werden erhebliche Erweiterungen
angeboten. Dei Transcodierung ist jetzt nicht nur in das DVCPRO
HD, sondern auch in das DV-Format möglich.

Transcodiert man
z.B. in das DV-Format, dann kann man diese Clips für den Offline-Schnitt
dann in Premiere Pro CS3 verwenden.
Dezember 2008
Beitrag
Nickles
Dezember 2008
Einen
interessanten Beitrag dazu findet man hier.
Dezember 2008
Zum
Jahresende darf man sich immer etwas wünschen. Ich wünsche mir für
2009 eine kompakte HD-Reisekamera mit erweiterten manuellen
Funktionsumfang für den anspruchsvolleren Hobbyvideofilmer im
Aussehen in etwa so wie es auf dieser JVC-Studie zu erkennen ist:
 Hier
ist diese Kamera bereits Mitte September 2008 vorgestellt worden.
Der ganze Potenzsteigerungs-Klunker lässt sich oberhalb der gelben
Trennlinie abnehmen. Wer das braucht, der sollte die Möglichkeit
bekommen es als Zubehör zu erwerben. Die Kamera ist für Mitte 2009
angekündigt worden. Schaun'mer
mal was die Zukunft bringt...
Dezember 2008
Dezember 2008
-
Digital
TV HD Media Player für ca. 90 €uro Dieser
HD-Mediaplayer ist etwas für Leute die noch nichts mit
Blu-ray-Authoring, Blury-Brenner und Blu-ray-Player aus Kostengründen
zu tun haben wollen und auch nicht Ihre HD-Videos vom
PC/Notebook aus zum HDTV streamen wollen. Der Player wird per
HDMI mit dem HDTV verbunden und jetzt können HD-Inhalte von
unterschiedlichsten Quellen daran angeschlossen und abgespielt
werden, z.B. HD-Kameras und USB-Festplatten. Das Gerät
hat die winzige Größe von nur H=40mm, B=125mm, T=100mm und es
wiegt nur 303 Gramm. PDF-Prospekt
Handbuch
Review
November 2008
November 2008
-
Meilenstein
2008: GPUs auch als Applikationsbeschleuniger
Weiter
unten habe ich schon die neue Technologie erwähnt im
Zusammenhang mit der Einführung von Adobe neuem Premiere Pro
CS4...
Cyberlink führt nun diese Technologie in der Power Director 7
ein. Auf dieser Homepage
von Cyberlink kann man mehr darüber nachlesen.
Auch AMD will da nicht zurückstehen und kündigt
mit dem ATI
Avivo Video Converter die erste Consumer-Anwendung an,
welche die beim Video-Encoding bisher brachliegende Rechenkraft
von AMD-Grafikkarten nutzen soll. Das Tool beschleunigt sowohl
H.264- als auch MPEG-2-Encoding und soll ab dem 10. Dezember
kostenlos zum Download bereit stehen.
Siehe auch hier.
November 2008
-
Meilenstein
2008:
Digitalkameras mit Videoaufnahmefunktion
Im
Oktober 2008 hat die
Canon EOS 5D Mark II eine Begeisterungswelle unter
den Hobbyvideofilmern ausgelöst. Der
Grund ist, dass der große Bildsensor auch Aufnahmen mit
geringer Tiefenschärfe ermöglicht - bei Videokameras mit
den kleinen Aufnahmechips ist dies kaum so realisierbar wie bei
Kinofilmen. Genau das ist es was aktive Hobby-Videofilmer
vermissen, sog. 35mm-Adapter sind da nur eine unvollkommene
Hilfe.
Mehr hier...
Ein Fotoapparat-Film (Nikon D90) ist von Slashcam hier
vorgestellt worden:
Laufzeit: 34 Sekunden
Aufnahmedauer 2 Tage, 120 Minuten Rohvideo
Schnittzeit: 20 Tage
November 2008
Oktober 2008
-
Evtl.
als Zweitkamera: SANYO Xacti HD1010
Full HD(MPEG-4 AVC/H.264)
1920x1080p-Format(30fps) auf SDHC-Karte (12Mbit/s) zeichnet diese Hosentaschenkamera
in recht guter Qualität auf. Etwas schwach scheint der
Bildstabilisator gegen Handzittern zu wirken, Aufnahmeunterstützung
zumindest mit einem Körperstativ ist deshalb angezeigt. Der Autofocus scheint
etwas träge zu reagieren.
Technische
Daten
Video bei
Vimeo, Test
dazu..., Übersetzung...
Camcorderinfo-Test
Oktober 2008
-
Panasonic
HDC-SD 100 bei mir im Test
Habe mich bei VAD
beworben für einen Kameratest und tatsächlich bin dafür mit
ausgewählt worden, siehe hier.
Hier mein privater Kameratest
Diese Kamera ist von Videofachmagazinen mit gut bis sehr gut
bewertet worden. Nach meinem eigenen Test glaube ich den
Videomagazinen nicht mehr alles!
September 2008
September 2008
-
Adobe:
Creative Suite 4
Ein Feuerwerk an
Neuerungen stellte Adobe am 23. September 2008 vor. Neben vielen
anderen Videoformaten wird nun auch AVCHD nativ unterstützt.
Zusatzinfos aus fachlicher Quelle:
AVCHD Clips sind sehr viel aufwendiger zu schneiden als HDV und
brauchen daher noch mehr Rechnerperformance. Fachleuten ist
derzeit kein Workstation-System bekannt, mit dem AVCHD Material
an die Leistung von DV/HDV herankommt. Ein Intel Duo oder
QuadCore System ist aber auf jeden Fall sinnvoll. Das abspielen
und auch harte Schnitte sind sehr flüssig, allerdings ist die
Effektberechnung langwieriger als bei HDV oder DV. AVCHD wird
aber nativ geschnitten und nicht in einen Intermediate Codec
umgerechnet. Soweit es bisher ausprobieren werden konnte, kann
man ganz gut schneiden, muss nur für Effekte ruckeln oder
rendern in Kauf nehmen.
Smartrendering gibt es noch nicht, aber der Adobe Media Encoder
rechnet jetzt im Hintergrund, sodass man während des Export
einer oder mehrerer Timelines in Premiere weiterarbeiten kann.
Zum HDV Capturing in PPSC4 kann noch nichts gesagt werden; bei
manchen Camcordern gibt es aber eine HDV Szenenerkennung in
OnLocation.
Customer Information Specialist Adobe Systems GmbH(cic@Adobe.de)
schrieb mir auf Nachfrage am 14.10.2008:
Eine Szenenerkennung für HDV Material ist nicht in Premiere
Pro CS4
enthalten.
ADOBE
CREATIVSUITE 4
ADOBE
PREMIERE PRO CS4 ENCORE
CS4 (Teil von PPCS4) ONLOCATION
CS4 (Teil von PPCS4)
SYSTEMANFORDERUNGEN ADOBE-TV Design
Center Kurztest
bei Slashcam
Vorstellung
AfterEffects CS4
Presse
zur Vorstellung
Es
tut sich etwas bei der Beschleunigung der CS4-Performance: NVIDIA
& Adobe: CREATIVELY
PARTNERED
Testergebnisse
mit Erklärung warum bei einem 64-Bit-System mehr als 4GB RAM
für AVCHD-Schnitt nötig sind: CS4
und 64-Bit-System, Teil 1 CS4
und 64-Bit-System, Teil 2
September 2008
Zur
Meldung...
Der Preisliste kann man
entnehmen, dass es auch einen Einsteiger Lernkurs auf DVD für Edius
Neo 5 geben wird, folglich wird auch bald Neo 5 erscheinen.
September 2008
Zur
Meldung...
September 2008
Zur
Meldung...
August 2008
Adobe hat sich viel Zeit
gelassen, jetzt aber wird auch im AVCHD-Geschäft mitgemischt, zunächst
mit Premiere Elements 7.
VAD stellt hier
die neue Version vor.
August 2008
Schon bei der Einführung
der AVCHD-Kameras (ab Mitte 2006) konnte man in Fachmagazinen lesen, dass alle
NLE-Hersteller die Meinung vertreten haben, dass man für das native Mehrspur-Editing mit Farbkorrektur, Effekteinsatz, Montagen etc., einen PC mit
mehr als der doppelten Leistung wie im Falle HDV benötigt.
Ein AVCHD-Nativ-Einspurschnitt mit
bescheidenem Effekteinsatz läuft ja heute auf einem Intel Q-6600 (mit
OC auf 4x3GHz) einigermaßen. Wird es mehr, dann berichten die
Anwender zunehmend über Abstürze, Vorschauartefakte etc., auffällig
vor allem bei den Vista-PCs.
Eine wirklich überzeugende
Beschleunigung auf den heutigen PC's bekommt man eigentlich nur
dann, wenn man die H.264/AVC-Clips in Intraframe-Intermediate
transcodiert und das so entstandene Schnittmaterial dann editiert. Um
Intraframe-Intermediate zu generieren, gibt es heute verschiedene Möglichkeiten,
über die hier auch schon berichtet worden ist. Vorteilhaft wird durch diese
Maßnahme z.B. die praktisch verlustlose
Multirenderingfähigkeit des Intra-Frame-Schnittmaterials und keine
Generierung von zusätzlichen Kompressionsartefakten bei Farbkorrektur oder beim Keying.
Ehrlich gesagt, wenn man schon mit einer AVCHD-Kamera der neuesten
Generation filmt und höchste Ansprüche an die Bildqualität
stellt, sollte man das Kameramaterial nie nativ bearbeiten,
weil es mit Kompressionsartefakten angereichert wird. Man sollte das
Kameramaterial ausschließlich als Ausgangs- nicht aber als
Schnittmaterial betrachten.
Videovorschau bei
AVCHD-Nativschnitt:
Einige Schnittlösungen rühmen sich mit dem geschmeidigsten
Nativschnitt. Hier ist aber Vorsicht geboten, oft wird nur auf der
Basis einer Proxie-Lösung (verminderte Schnittt-Proxie-Clips) die
flotte Editingmöglichkeit erzielt und damit eine verminderte
Vorschauqualität und oft keine vollaufgelöste Vollbildvorschau auf
einem sekundären Monitor dargestellt. Das macht zwar den Schnitt flüssiger,
die sichere Beurteilung der Bildqualität während des Editings ist
aber dann eingeschränkt. Der Trick mit dem Proxie-Schnitt ist schon
uralt..., die finale Datei wird dann erst aus den Original-ACHD-Clips
erzeugt.
Alternative:
Sind schon bewährte NLEs/PC's
vorhanden mit denen man HDV, nicht aber AVCHD gut editieren kann, dann
empfiehlt es sich mit AVCUpshift das AVCHD-Material zumindest auf das
geringer komprimierte HDV-Material mit einer
Datenrate von 50MBit/s zu transkodieren. Das ist zwar ein Kompromiss
aber ein gut brauchbarer, da man dieses Material dann viel
leichter editieren kann.
Finales Material:
Für das finale Material sollte man aus heutiger Sicht
nicht nach H.264-AVC encodieren sondern nach MPEG2-HD (1920x1080). Die
Software Encoder in den NLEs für H.264-AVC sind nach meiner Erfahrung
noch nicht so gut wie die vorhandenen MPEG2-HD-Encoder.
August 2008
August 2008
Recht
hübsch und informativ gemacht...
Juli 2008
JVC stellte für die
Unentschlossenen die Kamera JVC Everio GZ-HD40
mit 1/3"-CMOS vor mit der man sowohl in AVCHD als auch HDV
aufnehmen kann. Laut Camcorderinfo soll die Bildqualität der
HDV-Aufnahme besser sein als die der AVCHD-Aufnahme. Man fragt sich
dann natürlich wozu sollen zwei Aufnahmeformate gut sein. Wir
Hobbyfilmer wollen immer die beste Bildqualität!
Test
Juli 2008
Canon hat jetzt zwei
Consumer-Kameras vorgestellt (HF 11 und HGG21) die mit der für AVCHD
maximal normierten Bitrate von 24 Mbit/s aufnehmen können. Man kann
sich vorstellen, das bei dieser Aufnahmebitrate Bewegungsaufnahme
deutlich an Bildschärfe zunehmen werden.
Derzeit könnte ich vermutlich solche Dateien lediglich nach
Konvertierung in Intra-Frame-Intermediate mit GV
EDIUS Neo editieren. Benötigt werden auch schnelle und sehr große
Festplatten für den enormen Datenplatzbedarf.
Test
Juli 2008
Wirklich erwähnenswert
ist hier, dass Panasonic ab September 2008 auch in Deutschland. Es
werden drei 1/6" MOS-Sensoren
eingesetzt, was zu besseren Farben und besseren Lowlightaufnahmen führen
soll. Ferner ist der Dynamikumfang der Aufnahme per 3MOS deutlich höher
als bisher bei elektronischen Aufnahmechips, d.h. mehr dem Film angenähert
mit ausgewogeneren Schattenzeichnungen und definierten Lichtern.
Es handelt sich um ein AVCHD-Kamerasystem, welches Videos und Bilder
in 1920x1080 Bildpunkten bei einer Bitrate von 17 Mbit/s liefert. Letzteres ist natürlich sehr mager,
fügt man solche Bilder in das Video später ein, kann man keine
Kamerafahrten mehr darauf machen ohne Bildqualitätsverlust.
Mikrofoneingang und ein Zubehörschuh sind vorhanden. Das beste ist
aber der Einstellring für manuelle Einstellungen von Zoom, Schärfe,
Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich. Ob auch Audio per externem
Mikro manuell ausgesteuert werden kann, ist offen. Die Kamera verfügt
über einen optischen Bildstabilisator. Darüber hinaus ist eine
intelligente Automatik vorhanden die Fehlaufnahmen verhindern soll.
Ferner arbeitet die Kamera offensichtlich mit einem Rolling-Shutter.
Panasonic
VAD
Test
Slashcam
Tests belegen, dass
diese Kamera offensichtlich nichts für Schärfefanatiker ist. Sie
verfügt aber eine gute Farbauflösung was auf eher naturgetreue und
detaillierte Farbdarstellung hindeutet. Bei Lowlight tritt das was
Panasonic da angekündigt hat offensichtlich nicht ein.
Juli 2008
Bin gerade von der unten
erwähnten Tour mit 11 voll in HDV bespielten Bändern zurückgekehrt,
also mit 11 Stunden Rohvideo.
Für die Bänder habe ich
in der Summe etwa 20 €uro ausgegeben.
Für eine Canon HF100 benötigt man für eine Stunde Video eine
Speicherkarte mit 8GB, diese kostet etwa 26 €uro. Bei 11 Stunden
Videoaufnahme hätte ich also Speicherkarten im Wert von 286
€uro einkaufen müssen.
Mit einer Speicherkarten-Videokamera filmt man also etwa 14fach
teurer!
Ob es mal Speicherkarten in 8GB für 2 €uro das Stück geben
wird?
Siehe auch: Band,
Festplatte oder Speicherkarte in der Kamera?
Mai 2008
Ein erster Eindruck: Klick-Klick
Mai 2008
Michael Pilipp aus Coburg hat sich
viel vorgenommen, er produziert einen 90Minuten-Spielfilm vollkommen
ohne fremder Mittel oder Filmförderungen. Angefangen hat Michael im
HDV-Bereich mit einer Sony HDR-HC1. Ich kann mich noch gut daran
erinnern, weil er mir auf meine Bitte hin eine Daten-DVD voller
HDV-Probeclips damals zugeschickt hat. Jetzt dreht er in DVCPRO HD
100MBit (Panasonic) in 720p 24 progressive Einzelvollbilder in 16:9.
Als Endformat soll in Cinemascope 2.35 (21:9) sein. Der Schnitt
erfolgt in Premiere Pro CS3.
-
gedreht wird noch bis
Anfang September 2008
-
für den Rohschnitt
werden 5-6 Wochen veranschlagt
-
den Sound will Michael
in 3-4 selbst kreieren
-
nun noch ein Monat für
den Endschnitt
Was Michael alles auf die
Beine gestellt hat, verdient jetzt schon volle Hochachtung. Er lässt
uns auch an dem Projektfortschritt teilhaben mit seiner Homepage: www.michelle-und-isabelle.de
Viel Glück, Spaß und
Erfolg dem ganzen Team von hier aus!
Mai 2008
Mittlerweile hat es sich
schon herumgesprochen, dass unsere selbstgebrannten Disks nicht ewig
halten und mit der Zeit die Qualität abnimmt. Man merkt das oft
dadurch, dass der Player sehr lange sucht, bis ein Bild abgespielt
wird. Spätestens jetzt sollte man die Disk umkopieren auf einen neuen
Rohling. Bei der Beurteilung der Diskqualität hilft der Qualitätsindex
QI zum Beispiel. Man sollte sich diesen Qualitätsindex gleich
nach dem Brennen ermitteln und auf der Disk notieren. Bei einem späteren
Test kann man dann vergleichen in wie weit die Qualität der Disk
(auch durch Staub!) abgenommen hat.
Grundlagenwissen
Mai 2008
Von VASST gibt es einen
neuen Transcoder von AVCHD nach MPEG2 um diese Clips dann in
verschiedenen Videoschnittprogrammen leicht bearbeiten zu können. Um
die Qualität der AVCHD-Quellfiles nach der Transcodierung zu halten,
wird MPEG2 mit einer Bitrate von bis zu 60MBit/s erzeugt. Premiere Pro
CS3 und Studio 12 Ultimate nehmen diese konvertierten Files mit einer
Bitrate von bis zu 50 MBit/s an.
Die Qualität der
transcodierten Files ist sehr gut. Ich habe Tests mit AVCHD-Files von
Sonys SR11, Panasonic HS9 und Canons HF100 durchgeführt. Probleme
sind dabei keine aufgetaucht. Aus meiner Sicht ein sehr
empfehlenswertes und kostengünstiges Produkt.
Link
zur Herstellerseite
Mai 2008
Mai 2008
Ich werde oft per E-Mail
angefragt, welche wichtige Eigenschaften eine HD-Kamera meiner Meinung
nach haben sollte... Ich kann das leider nur aus meiner Sicht
beantworten, da es auf meine eigene Anwendungsart halt ankommt...
| Funktion |
Bemerkung |
| Bauart |
Auf keinen Fall
hochkant |
| Eigengewicht |
Zwischen 500 und
1000 Gramm |
| Videoaufnahmesystem |
1. Wahl: HDV
2. Wahl: AVCHD |
| Aufnahmechip |
CMOS oder 3CCD,
lichtsark genug für rauschfreie Farbaufnahmen noch bei 60 LUX
Beleuchtungsstärke |
| Speichermedium |
1. Wahl: Band
2. Wahl: Speicherkarte, HD |
| Rückspeichern des
Schnitts auf Kamera-Speichermedium |
Unbedingt
erforderlich! |
| AV-Eingang mit
Analog-Digital-Wandler |
Für die Sicherung
alter Analog-Videoaufnahmen wichtig |
| Videosignal muß
direkt zur PC-Festplatte des PCs "durchschleifbar"
sein |
Pflicht für
Studioaufnahmen und bei Super8-Videotransfer für Einsatz mit
Adobe On Location CS3 zum Beispiel |
| Video-/Bild-Ausgabe |
FireWire:
1440x1080
HDMI:
1920x1080
USB: Photo, AVCHD |
| LCD-Monitor |
Pflicht: gute Sicht
auch bei direkter Sonneneinstrahlung |
| Sucher |
kann entfallen |
| Photofunktion |
Pflicht: 16:9 in guter
Qualität |
| Lowlightfähigkeit |
Rauschfrei und mit
klaren Farben noch bei 60 LUX Beleuchtungsstärke |
| Bildberuhigung |
OIS mit
wirklich überzeugender Funktion |
| Auto-Focus |
Muss ohne wenn und
aber schnell und genau funktionieren, auch bei Zooms und
Schwenks |
| Auto-Weißabgleich |
Muss ohne Farbstich
zuverlässig funktionieren |
| Punkt-Focus |
Unbedingt erforderlich
um Objekte bei der Aufnahme freistellen zu können |
| Manueller Focus |
Muss vorhanden sein |
| Manuelle Verschlusszeiteneinstellung |
1/50 Sec ist Pflicht für
S8-Filmtransfer, darüber hinausgehende freie
Verschlusszeitenwahl ist willkommen, auch im Bereich der
Langzeitbelichtung |
| Manuelle
Belichtungsregelung |
Muss vorhanden sein |
| Punkt
Belichtungsmessung |
Muss vorhanden sein
wenn Kontrast zwischen Aufnahmeobjekt und Hintergrund zu groß ist |
| Manuelle
Scharfeinstellung |
Muss vorhanden sein |
| Manuelle
Kamera-Farbeinstellung |
Muss vorhanden sein |
| Manueller Weißabgleich |
Muss vorhanden sein |
| Optischer Zoom |
Möglichst bis 12fach |
| Tele-Macro |
Erforderlich |
| Gewinde für Filter-
und Weitwinkelvorsatz |
Erforderlich |
| Anschlußbuchse für
externes Micro |
Unbedingt erforderlich |
| Manuelle
Tonaussteuerung |
Unbedingt erforderlich |
| Einblendbares
Ausrichtraster |
Erforderlich |
| Speichern bevorzugter
Menüsettings |
Erforderlich |
| Zubehörschuh |
Erforderlich |
Soweit die wichtigsten
Funktionspunkte aus meiner Sicht.
Mai 2008
Ich verstehe darunter die
Fähigkeit einer Videokamera bei relativ wenig Licht noch ein
mittelscharfes und ausreichend farbiges Bild zu liefern.
Wo die Grenzen liegen, ist wohl individuell verschieden zu sehen,
jedenfalls wird über Lowlight sehr viel diskutiert, weil die kleinen
Chips der Hobby-Kameras wegen der hohen Auflösung nur über sehr
kleine Pixel verfügen die logischerweise auch nur wenig Licht
einfangen können. Die Bildqualität sinkt ganz dramatisch mit
abnehmenden Licht wie man es immer wieder in Testergebnissen von
Video-Fachmagazinen sehen kann.
Bei all der Kritik an der
Beschränkung der Lowlightfähigkeit von Consumer Video-Kameras durch
kleine Chips, sollten wir nicht vergessen welchen enormen Gewinn uns
Videoamateuren die elektronische Aufnahme bewegter Bilder im Vergleich
zu der Super8-Filmzeit trotzdem gebracht hat. Heute können wir noch
in dunkelsten Winkeln klare farbige Aufnahmen machen, wenn wir die
Systemgrenzen beachten. Die Systemgrenzen der eigenen Kamera muss man
allerdings erst kennenlernen und sich eine Methode einfallen lassen wie
man die Beleuchtungsstärke für noch gute Aufnahmen vor Ort ausmessen
kann. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie ich mir bei Lowlight
helfe.
Hier drei Quellen mit
Lowlight-Bildern von Videokameras:
Videoaktiv
Digital Slashcam
Camcorderinfo
Wie man sieht legt man
selbst dort unterschiedliche Maßstäbe bei Lowlight an in Abhängigkeit
von der Beleuchtungsstärke in LUX:
Innenbeleuchtung: 150
LUX und 60 LUX
Schwachlicht: 30, 15 oder 12 LUX
Was bedeutet das
eigentlich praktisch, wenn wir irgendwo hinkommen und bei wenig Licht
noch recht gute Aufnahmen machen wollen?
Man findet z.B. folgende
praktische Angaben zu den LUX-Werten:
| Art |
Praktisches Beispiel |
LUX |
| Kerze ca. 1m
entfernt |
|
ca. 1 |
| Strassenbeleuchtung |
Fußgängerzone |
ca. 10 |
| Orientierung, nur
vorübergehender Aufenthalt |
Verkehrszonen,
Lagerräume |
20-50 |
| Leichte Sehaufgaben |
Produktion mit
gelegentlichem Eingriff, Grobe Arbeiten |
100-200 |
| Normale Sehaufgaben |
Mittelfeine bis
feine Arbeiten an Maschinen |
300-500 |
| Schwierige
Sehaufgaben |
Technisches Zeichnen
am Zeichenbrett |
1000 |
Nachts können
blaue Farben von unserem Auge besser wahrgenommen werden, während man
tagsüber grün-gelb-rote Farben besser sieht.
Mit Hilfe eines alten
Fotoapparates und dem dort eingebauten Belichtungsmesser(Zeitautomatik) kann man
sehr leicht die vorhandene Beleuchtungsstärke "ausmessen" in dem man eine
angeleuchtete Graukarte (Rückseite vom Schreibblocks) anpeilt. Am
Fotoapparat ist die Filmempfindlichkeit auf 21° DIN(100 ISO) und die
Blende auf 4 einzustellen. Lesen wir nun die Verschlusszeit ab, so
entsprechen 1/15 Sekunde etwa 150 LUX, 1/30 etwa 300 LUX und 1/60
etwa 600 LUX. Bei 1/8 Sekunde hätten wir dann etwa 75 LUX und bei
1/4 Sekunde ca. 35 LUX. Nun habe ich Ihnen aufgezeigt, wie man sich
einen Überblick über die Beleuchtungsstärke machen kann und wie
man das Ergebnis mit Testbildern in Zusammenhang bringen kann.
In diesem
Beitrag habe ich mich schon mit dem Thema ein wenig befasst. Ich habe dort eine
Testaufnahme gemacht aus einem Meter Entfernung, wobei ich in 30cm
Entfernung vor der Testtafel etwa 15 LUX Tageslicht gemessen habe. Bei
dieser Ausleuchtung konnte ich zwar meine Fernsehzeitung noch gut
erkennen nicht mehr aber als volljähriger Ruheständler in dieser
Zeitung das Programm lesen.
Das relativierte doch schon den Wunsch
nach Lowlightfähigkeiten bei meiner Kamera damals. Bei einer solchen
Beleuchtungsstärke muss ich nicht mehr ohne Beleuchtungs-Hilfsmittel
videofilmen! Meine Kamera sollte aber bis etwa 100 LUX noch schöne farbige
und zumindest mittelscharfe Video-Aufnahmen machen und genau das tut sie
auch.
Das bedeutet nun nicht, dass ich nicht auch noch bei unsere
Gartenparty am Gartenkamin und Lampingnons filmen könnte. Das geht
auch, nur verzichte ich dabei auf die Aufnahme einer Totalen, ich
bevorzuge dann die Halbnaheinstellung auf Personen, Gartenkamin oder
Lampingnons. Selbst mit Kerzenbeleuchtung kann ich noch gute Aufnahmen
machen, es kommt ja hier eher um die Stimmung und nicht auf das
ausgeleuchtete und schlafende Blumenbeet an.
In Kirchen oder Gasthäusern/Restaurants
oder in der gemütlichen fränkischen Heckenwirtschaft filme ich
ebenfalls, natürlich aber unter Ausnutzung einer optimal einfallenden
Beleuchtung und nicht in der Totalaufnahmen, auch Straßenszenen sind
kein Problem, wenn man die Lichtspender wie Straßenlaternen oder die
Schaufensterbeleuchtung gut für die Aufnahme nutzt.
Nun könnte man
sagen, was interessieren mich die Testbilder bei 30, 15 oder 12 LUX?
Nein, bei dieser Ausleuchtung will ich nicht wirklich noch videofilmen,
man schaue sich nur die Testaufnahmen unter den genannten Links an, praktisch alle
diese Aufnahmen kann man in
die Tonne treten. Man sieht bei diesen Testaufnahmen aber trotzdem den
qualitativen Unterschied bei den
verschiedenen Hobby-Videokameras; wie scharf ist das Bild noch, wie fallen
die Farben aus, wie stark rauscht das Bild. Das sind schon wichtige
Beurteilungskriterien für die Kameraauswahl, auch wenn man selbst
solche Aufnahmen nie machen wird.
Wirklich wichtig für die
Beurteilung der Videokamera sind für
mich die Testbilder bei 100 bis 150 LUX, das entspricht dem was ich
mit Sicherheit noch als eine akzeptable Beleuchtung ansehe und wo ich
auch noch relativ viel filme.
Elektronische Restlichtsignal-Verstärker
Videokameras verfügen
heute über stark beworbene elektronische Restlichtsignal-Verstärker bis zu
18 dB, wobei eine Anhebung um +3dB einer Verdoppelung, 6dB
Vervierfachung und 9dB schon einer Verachtfachung des Nutzsignals
entspricht, d, die Kamera reagiert lichtempfindlicher. Bei
jeder Verstärkungsstufe steigt aber das Bildrauschen(Grundrauschen
des Chips) und es geht
Farbe und Bildschärfe verloren.
Leider ist die
Gainregelung bei Hobby-Videokameras nicht abschaltbar, Sie schaltet
sich einfach bei weniger Licht irgendwann einmal zu, man verliert
damit die Kontrolle über die Bildqualität. Leider werden die
Aufnahmedaten nicht in das Display eingeblendet, erst nach der
Aufnahme kann man sich die Kamera-Daten anzeigen lassen. Das ist pure Anwenderunfreundlichkeit
die sich die Kamerahersteller da leisten.
Mit meiner Sony HDR-HC3
habe ich folgende Videoaufnahmen bei Schwachlicht gemacht, wobei der
Restlichtverstärker mithalf etwas mehr aus der Beleuchtungssituation
zu machen. Bei 0dB gab es noch garnichts an der Aufnahme zu
beanstanden.
Bild 1: Farben gut, kaum
Bildrauschen in dunklen Stellen, Schärfe gut, praktisch noch keine
Entrauschung nötig
Bild 2: Farben gut,
deutliches Bildrauschen in dunklen Stellen, Schärfe noch gut,
Entrauschung kann noch hilfreich sein
Bild 3: Farben ohne
Leuchtkraft, deutliches Bildrauschen in dunklen Stellen, nachgelassene
Schärfe, Entrauschung praktisch unmöglich
Bei spotartigen
Kunstlichtaufnahmen wie oben, wird das Bildrauschen insbesondere in
dunklen Bildpartien deutlich, Ganz anders sieht das aus, wenn wir z.B.
eine relativ gleichmäßig verteilte schwache Tageslichtbeleuchtung im
Raum haben:
Bild 4: Die
Aufnahmedaten sind völlig identisch mit Bild 2, jedoch wird
ein gewisses Bildrauschen nur in den dunklen Stellen der Tür rechts
hinten sichtbar auf dem HDTV. Dieser Clip ist unter der gegebenen
Beleuchtungssituation ohne Einschränkungen als brauchbar zu
klassifizieren. Ein softwaremäßiges Entrauschen ist hier eigentlich
nicht nötig.
Kommt Bildrauschen mit ins
Spiel, kann man evtl. mit dem Entrauschen in der Postproduktion noch
etwas herausholen, siehe hier,
nicht aber beliebig. Im Falle der obigen Beipiele kann man noch etwa
bis 12 dB machen, wobei durch die Entrauschung etwas Schärfe verloren
gehen wird.
Nachts sind alle Katzen
grau...
Auch meine HDV-Kamera verfügt
noch über diverse diverse zusätzliche Schwachlicht-Schaltungen. Mit
der Normaleinstellung bekommt man ein solches Bild:
Ein solcher Clip ist
eigentlich unbrauchbar...
Nachfolgend zwei Aufnahmen
bei identischen Lichtverhältnissen aus denen sich aber trotzdem noch
etwas machen lässt. Ganz wichtig ist es hier aber größten Wert auf
den Focus zu legen, ich habe in meinem Beispiel per Punkt-Focus das
Objektiv scharf gestellt.
NightShot-Schalter:
Die Kamera verfügt über
einen eingebauten Infrarot-Sperrfilter um Farbverfälschungen zu
verhindern. Mit dem NightShot-Schalter am Gehäuse wird dieser Filter
mechanisch weggeklappt, so dass die Gesamtmenge des einfallenden
Lichtes größer wird. Die Farben werden nicht einzeln aufgenommen,
sondern zu einem Schwarzweißbild summiert (das jedoch als Grün-Schwarz-Bild
aufgezeichnet wird). Die Belichtungszeit wird auf 1/50sec eingestellt
und die Kameraempfindlichkeit per GAIN noch verstärkt. Die Aufnahme
erfolgt mit Infrarotlicht, welches in die Kamera eingebaut ist.
In diesem Modus wird noch
mit einer Belichtungszeit von 1/50sec und offener Blende aufgenommen,
die Gain-Verstärkung steigt schon auf 9dB. Besser fällt da die
Stativaufnahme mit dem folgenden Super NightShot aus...
Super NightShot:
Man bekommt auch hier eine Grün-Schwarz-Bild, die Verschlusszeit ändert sich
je nach Umgebungshelligkeit, Bewegungen stocken durch kleinere
Framerate. Mit dieser Schaltung dringt man noch mehr mit der
Kamera in die Dunkelheit.
NightShot-Licht:
Die Kamera leuchtet ein Objekt bis zu 3m Entfernung mit einem
Infrarotstrahl an, wenn die Funktion aktiviert ist. Man bekommt
dadurch klarere Bilder.
Mit dieser Aufnahme kann man schon noch etwas
anfangen, sie rauscht nicht, es fehlen lediglich die Farben. Man kann
daraus eine s/w-Aufnahme machen oder den Clip anders einfärben...
Color SlowShutter:
Produziert naturgetreue Farben, die Verschlusszeit ändert
sich je nach Umgebungshelligkeit, Bewegungen stocken durch kleinere
Framerate.
Back-Light-Schalter:
Eigentlich ist dieser
Schalter für die Gegenlichtkompensation gedacht. Man kann ihn aber
auch zur Aufhellung bei weniger Licht verwenden. Betätigt man den
Schalter, wird die Belichtungszeit um eine Stufe verlängert, also
z.B. von 1/100sec auf 1/60sec. Ich benutze z.B. diese Möglichkeit
sehr gerne bei Innenaufnahmen von Kirchen oder Klöstern.
Jeder muss für sich selbst
diese
Kamera-Schaltungen austesten
ob er damit noch etwas anfangen kann oder nicht.
Bei welchem Licht
sollte man mit dem Videofilmen aufhören?
Ich habe die Möglichkeiten
meiner Kamera ausgetestet, mit Hilfe von Testaufnahmen und Belichtungsmessung mit einem alten Belichtungsmesser und Auswertung
der Kameradaten zu den aufgenommenen Clips.
Ich führe einen alten universa
CD Belichtungsmesser mit:
Die gemessenen Lichtwerte
habe ich zu den Clips notiert und dann die Frames hinsichtlich Farbe,
Bildrauschen und Bildschärfe dazu ausgewertet und in einer Tabelle
festgehalten.
Das Bild 4 oben ist z.B.
bei einem Lichtwert von 7-8 in der
Nacht-Schaltposition(schwarze Lichtwertskala unter dem roten Zeiger
auf der Anzeige)
des Belichtungsmessers gemacht worden.
Die vorhandene Drehscheibe(Rechenscheibe für die Bestimmung von Blenden/Verschlußzeit-Kombinationen
bei entsprechender Lichtempfindlichkeit des Aufnahmematerials) auf dem
Belichtungsmesser bleibt hier ohne
Bedeutung.
Wie man einen
Handbelichtungsmesser bedient, ist hier
beispielhaft beschrieben.
Bevor ich nun mit einer
Videoaufnahme mit wenig Licht anfange, messe ich erst mit dem
Belichtungsmesser den vorhandenen Lichtwert aus und entscheide danach
ob sich eine Aufnahme noch lohnt oder nicht.
Wer über keinen
externen Belichtungsmesser verfügt, der muss eine kurze Probeaufnahme
machen, das Band zurückspulen und im Play-Modus bei eingeschalteten
Kameradaten prüfen ob die Aufnahme in den mittels Tests gefundenen
Grenzbedingungen für die Beleuchtungsstärke liegt. Ist das nicht der
Fall, kann man sich weitere Aufnahme und die damit verbundene
Zeitverschwendung ersparen.
Digital Lux Meter 5025
zur Lichtmessung:
Mittlerweile habe ich mir
das PeakTech Digital Lux Meter 5025 zugelegt um die vor Ort vorhandene
Lichtstärke direkt in Lux ablesen zu können.
Manuelle
Empfindlichkeitseinstellung:
Sonys HDR-HC3 kann auch in
einen manuellen Belichtungsmodus geschaltet werden. Man kann dann in
21 Stufen die Belichtung manipulieren. Ab der Schaltstufe 15 ist die
Blende völlig offen und der Gainwert liegt bei 0(Null). In den nächsten
6 Schaltstufen wird die Empfindlichkeit der Kamera elektronisch
gesteigert um je 3dB bis insgesamt 18 dB. Wie schon im Beitrag erwähnt,
gehe ich aber nie über 12 dB!
Lichtgewinn durch eine
andere Kameraverschlusszeit:
Das ist eine wirklich
sinnvolle Sache, man wählt vor der Aufnahme statt der normalen
Verschlusszeit von 1/50sec besser eine Verschlusszeit von 1/25sec(
die Zahl 1 in der Menü-Anzeige!).
 |

|
1/50 F1,8 18dB
Farben stumpf, deutliches Bildrauschen in dunklen Stellen, nachgelassene
Schärfe, Entrauschung praktisch unmöglich |
1/25 F1,8 12dB
Farben klarer, Bildrauschen in dunklen
Stellen zwar vorhanden aber in der Postproduktion entrauschbar,
Aufnahme insgesamt noch brauchbar |
Der
Lichtgewinn ist enorm und man kommt noch mit viel weniger Licht aus.
Allerdings bekommen wir mehr Bewegungsunschärfe in das Video bei
bewegten Objekten oder Schwenks/Zooms. Für Innenaufnahmen von Kirchen
ist das z.B. für mich eine sehr gute Lösung, vor allem bei Nutzung
eines Statives.
Ein letzter Tipp noch; ich nutze die Möglichkeit meiner Kamera 16:9
Digitalbilder mit Blitzunterstützung dort zu machen wo es mir zum
Videofilmen zu dunkel ist. Diese Bild füge ich dann in mein Video ein
und per PAN&ZOOM mache ich Bewegungsbilder daraus. Ein nicht
uninteressanter Ersatz bei Lowlight!
Hat man zu wenig Licht für
gute Aufnahmen zu Verfügung, muss man in die Sonne treten oder das
Licht anmachen!
Ich finde, die Beschäftigung
mit den Lowlightfähigkeiten der eigenen Kamera macht durchaus Sinn,
denn nur so kommt man zu optimalen Aufnahmeergebnissen.
Licht
Filmleuchten Entrauschung
Mai 2008
Das ca. 320 MByte große
Paket enthält neben Patches und Updates auch neue Elemente wie das
Background Intelligent Transfer Service (Bits) 2.5, Windows Installer
3.1, Management-Console (MMC) 3.0 und Core XML Services 6.0. Nicht im
Service Pack 3 enthalten ist der Internet Explorer 7. Den muss man
weiterhin separat herunterladen, wenn man ihn mit Windows XP nutzen
will.
W-XP mit SP3 arbeitet
deutlich flotter als Vista mit SP1, siehe Grafik:
Bildquelle: Chip
Zur
MS-Downloadseite
Mai 2008
Bei der Sichtung des im
Internet vorgestellten Videomaterials von neuen Videokameras
ist mir der stark ausgeprägte Farbstich bei schönster
Sonneneinstrahlung auf das aufzunehmende Objekt aufgefallen. Der automatische Weißabgleich
arbeitet wohl bei diesen Kameras je nach Lichtsituation/Farbtemperatur
sehr unzuverlässig, was zu farbstichigen Aufnahmen im
Automatikbetrieb führt.
 |
|
| Canon HF 100
(Original) |
Canon HV30 |
 |
<--
Muschelkalksteine sehen hier nicht mehr so aus wie roter
Sandstein! |
| Farbkorrektur im NLE |
|
In beiden Fällen liegt
ein Rotstich über den Bildern (Bilder aus Videotreffpunkt.com)...
In diesem Blog
wird ebenfalls darüber berichtet. Der Verfasser berichtete auch, dass
bei Einstellung auf "Weißabgleich außen" der Rotstich sich
deutlich im Falle HF10/HF100 verringert. Warum nur legt man dann
dieses Setting nicht auf den automatischen Weißabgleich?
Andererseits berichten
andere Kameraeigner glaubhaft, dass sie diesen Farbstich noch nicht
beobachten konnten. Man kann sich das folglich nur mit Produktionstoleranzen
bei der Justierung des automatischen Weißabgleichs erklären.
Der automatische Weißabgleich
meiner Sony HDR-HC3 arbeitet dagegen sehr zuverlässig über einen
weiten Licht-/Farbtemperaturbereich und deshalb habe ich mich sehr
gewundert, dass andere Hersteller da offenbar immer noch Probleme
damit haben und es dem Kameraeigner überlassen den Farbstich zu
beseitigen.
Nachfolgend einige
Aufnahmen mit meiner Sony HDR-HC3 bei unterschiedlichem Weißabgleich:
 |
 |
| Weißabgleich
automatisch |
Weißabgleich innen |
 |
 |
| Weißabgleich außen |
Weißabgleich manuell
(Blaukarte) |
 |
<-- bestes Bild mit mehr erkennbaren Details in
der Original-Projektionsgröße... |
| Weißabgleich manuell
(Graukarte) |
|
Der automatische Weißabgleich
reproduziert die reale Farbstimmung schon sehr gut. Das Problem
ist, dass weiß manchmal bei dem aufzunehmenden Motiv manchmal nicht
vorkommt und es so zu einer Fehlmessung kommt. Besser
bekommt man es hin mit einer manuellen Weißabgleichabstimmung vor der
Aufnahme mittels einer Graukarte mit etwa 18 % Reflexion hin. Zwar
kann man den manuellen Weißabgleich auch auf weißes Papier machen,
jedoch enthält weißes Papier heute oft optische Aufheller was dann
zu einem leichten Blaustich führen kann.
Wenn man sich die
Bilddetails in der Originalgröße anschaut, bemerkt man sogar, dass
durch falschen Weißausgleich bestimmte Bilddetails verloren gehen!
Macht man den manuellen
Weißabgleich auf unterschiedliche Karten, dann lässt sich gewollt
die Farbstimmung der aufgenommenen Clips in eine bestimmte Richtung
lenken, was vielleicht wichtig sein kann für ein bestimmtes Video.
Dafür muss man aber einige Tests vorher durchführen.
Graukarte im Einsatz
Beim Kamerakauf ist
unbedingt auf einen gut arbeitenden automatischen Weißabgleich zu
achten. Schon bei der Aufnahme soll möglichst kein grober
Farbstich in den Video-Clips entstehen. Zwar kann man später
noch im Videoschnittprogramm eine Farbkorrektur durchführen, es ist
aber sehr ärgerlich wenn man dafür den meisten Zeitaufwand
verschwenden muss. Wichtig ist ferner, dass die Kamera einen manuellen
Weißabgleich zusätzlich ermöglicht!
Die Graukarte habe ich
immer in meiner Videotasche dabei. Im Bedarfsfall halte ich die
Graukarte vor das aufzunehmende Objekt und stelle den Weißabgleich
auf die im Vollformat im LCD-Monitor eingezoomte Graukarte ein. Es
wird zwar noch zusätzlich empfohlen das Bild unscharf zu stellen, ich mache das nicht und hatte dadurch auch
noch keine Nachteile.
Weißabgleich
1 Weißabgleich
2
Graukarte
Farbstimmungsabgleich
zwischen zwei Clips
Neuerdings gibt es eine White
Balance Lens Caps, das Teil dient gleichzeitig als
Objektivschutzkappe. Man sollte aber das Objektiv nicht zu sehr zum
Himmel hin ausrichten, sonst gibt es eine Fehlmessung des Weißabgleichs.
White
Balance your camera Warmer with Warmcards
April 2008
Pinnacle Studio 11 Plus
ist ein Zweispur-Videoschnittprogramm mit zur Zeit besten
Nativ-Echtzeitschnittleistung für Full-AVCHD. Mit einem übertakteten
Q6600 auf 4x3GHz arbeitet es sich sehr flott auf der Timeline. In
welchem Videoformat soll man aber das editierte
Full-AVCHD-Videomaterial am besten ausgeben?
Ich bin mal mit einem
Videobeispiel von der Sony SR11(1920x1080, bei 16MBit/s) der Frage des
Bildqualitätsverlustes nach dem Rendering des AVCHD-Clips nachgegangen.
Ausgabeformat: H.264/AVC
für Bluray
Das Rendering von der Timeline aus
erfolgte in "Beste Qualität" mit 17MBit/sec. Hier das Ergebnis am
Beispiel von zwei Frames als GIF-Animation aus einem 1:1
Frameausschnitt:
Unschwer erkennbar, dass
ein Bildqualitätsverlust entsteht nach dem Rendering, wenn auch
gering und auf dem HDTV kaum augenscheinlich da ein Vergleich fehlt.
Im Differenzbild
sieht man die "Umweltverschmutzung" die der H.264/AVC Encoder von
Studio 11 Plus hinterlässt. Für eine solche Differenzbild-Analyse
legt man in einem Mehrspur-NLE in der Sequenz 1 das
Original-Video/Bild in die Video-Spur 1 und invertiert es dort. Das
gerenderte Video/Bild legt man auf die Video-Spur 2 und setzt die
Deckkraft dort auf 50% herunter. Nun legt man eine neue 2te Sequenz an
und legt dort die Sequenz 1 rein. Jetzt hebt man den Kontrast um 50%
an. Wenn der Encoder gut arbeitet bekommt man eine gleichmäßig graue
Fläche, zeigt der Encoder aber Schwächen, wie hier im Beispiel, dann
sieht man sehr deutlich die "Umweltverschmutzung" die der Encoder hinterlässt.
Derzeitige H.264/AVC-Encoder sind unterschiedlich in der zu
erzeugenden Bildqualität. Leider findet man diesbezügliche Test kaum
in den angebotenen Video-Fachmagazinen, dort wird eher für immer
wieder neuere Kameramodelle getrommelt.
Ausgabeformat: MPEG2HD
für Bluray
Nun habe ich noch den
AVCHD-Schnitt in MPEG2HD mit 1920x1080 und einer Bitrate von 30MBit/s
herausgerendert und die folgende GIF-Animation erstellt zur
Beurteilung der Bildqualität.
Man sieht, dass dieses
Ergebnis deutlich besser ausfällt, kaum ein Unterschied bemerkbar.
Auch in der Differenzbildanalyse kann man die bessere Qualität nach
dem Rendern herausarbeiten:
Bild: Deutlich weniger
"Umweltverschmutzung" hinterlässt der MPEG2HD-Encoder...
Fazit:
Im Falle Pinnacle
Studio 11 Plus sollte als Endformat für eine Bluray in Full-MPEG2HD
gerendert werden um beste Bildqualität des Originalmaterials zu
erhalten.
Zur Information:
Mit meinem auf 4x3GHz übertakteten Q6600 ist für ein Video mit einer
Gesamtlaufzeit von einer Minute mit einem PiP von 18 sec darin auf der
zweiten Videospur im Falle H.264/AVC eine Renderingzeit von 3,3 Minuten angefallen. Die
Renderingzeit nach Full MPEG2HD betrug nur 1,9 Minuten, also nur
ca. 57% der Zeit von vorhin.
April 2008
Mit VoltaicHD
kann man AVCHD-Clips nach WMV oder AVI konvertieren.
April 2008
Ich habe mich ein wenig
mit der Übertaktung meines Videoschnitt-PCs mit der Q6600-CPU von
4x2,4 auf 4x3GHz beschäftigt. Mein Ziel war es etwas über
das Vorgehen bei der CPU-Übertaktung zu lernen, gleichzeitig aber
auch für einen
stabilen Arbeitszustand meines PCs für die höchste Beanspruchung in
Videoschnittprogrammen beim finalen Rendering zu
sorgen. Mein Vorgehen habe ich hier
beschrieben.
April 2008
Meine HDV-Kamera habe ich
Anfang Mai 2006 bekommen. Nun war ich mal neugierig ob die
Nachfolger(HDV/AVCHD) heute eine höhere Bildschärfe liefern und
einige Test aus den Fachmagazinen dazu verglichen.
| |
Sony HDR- HC3 |
Sony HDR- HC9 |
Canon HC30 |
Pana- sonic HS9 |
| System |
HDV |
HDV |
HDV |
AVCHD |
| Aufnahmechip |
1/3" |
1/2,9" |
1/2,7" |
3x1/6" |
| Räumliche Auflösung |
1440x
1080 |
1440x
1080 |
1440x
1080 |
1920x
1080 |
| Vertikalauflösung |
451 |
540 |
620* |
549 |
| Horizontalauflösung |
609 |
627 |
664* |
619 |
Tabelle: In Tests
gemessene Luminanzauflösung
als Anzahl von Linienpaaren
* erstaunlich,
ein anderes Fachmagazin hat hier 760 LP in beiden Richtungen
"herausgetestet". Wer diesen Testern glaubt der wird
selig...
Die Zahl der erkannten
Linienpaare hat zweifellos zugenommen, was auf ein schärferes und
detailreicheres Bild schließen lassen würde.
Höher auflösende Kameras können aber Zeilenflimmern verursachen
und bei feinen Diagonalmustern zu Moirebildung neigen. Ferner ist es
fraglich, ob die in den Videoschnittprogrammen eingesetzten Encoder
mit der höheren Auflösung überhaupt zurechtkommen oder ob sie
matschige/verblockte Stellen bei feinen Details produzieren, was man
schon oft gesehen hat.
VAD hat zum Beispiel in
einem Vergleichstest mit der Sony HC9 und der Pana HS9 festgestellt,
dass trotz einer höheren Pixelzahl bei der Pana-Kameras von 1920 x
1080 gegenüber der 1440 x 1080 bei der Sony HC9, die
Sony-Kamera die bessere Bildqualität liefert.
Jemand hat neulich
folgende Bitraten nachgerechnet:
Sony HDR-SR1: 1440x1080
= 1555200 Bildpunkte mit 15 MBit/s
Sony HDR-SR11: 1920x1080 = 2073600 Bildpunkte mit 16 MBit/s
Müsste nicht die Sony
HDR-SR11 mit folgender Bitrate aufzeichnen:
(2073600/1555200) x 15 =
20 MBit/s?
Hmm, warum wird mit
diesen 16MBit/s eigentlich so getrommelt, ist doch kein Fortschritt,
die Kamera müsste mit 20 statt 16MBit/s aufzeichnen?
Was also tun beim Kauf
einer neuen Kamera?
Mein Rat:
Probeaufnahmen machen, also Band oder einen anderen Datenträger
kaufen und eine Kamera im Elektronikmarkt testen und dann die
Aufnahme per Videoschnittprogramm austesten ob das Ergebnis
brauchbar ist.
März 2008
Werbetrommeln bearbeiten
den Hobby-Videofilmer für Full HD mit 1920x1080/50i . Je höher die
Zahlen, desto besser das Video meint man nach dieser
Gehirn-Konditionierung. Es ist aber anders wie eine Diplomarbeit beim
ZDF bewiesen hat, die man hier
selbst studieren kann.
Vollbildaufnahmen
(720/50p) bieten eine höhere Wiedergabeschärfe als zwei ineinander
aufgenommene Halbbilder (1080/50i) auf den neuen Flachbildschirmen.
Man kann auch sagen, 720/50p kommt mit einer kleineren Bitrate,
kleineren Gesamtpixelzahl aus um ein ebenbürtiges Bild auf dem
Flachbild-TV zu erzeugen, zudem sind die Dateien auch noch kleiner und
sie lassen sich leichter editieren und rendern.
Eine überzeugende
Vollbild-Bildqualität kann derzeit mit der Videokamera Xacti HD1000
von Sanyo produziert werden und zwar in 1080/60p(sinnvoll für
Full-HDTV mit 1920x1080 Pixel Panel-Auflösung) oder wahlweise mit
720/60p(sinnvoll für Full-HDTV und HD-ready-TV) neben anderen Aufnahmemodis. Beispiele dafür sieht man hier.
Darüber hinaus drängen derzeit Digital-Fotoapparate mit
Videoaufnahmefunktion auf den Markt, die ebenfalls Videos in
Vollbildern an Stelle von Halbbildern aufnehmen können, z.B. hier(1,2,3). Es bewegt
sich also etwas in der nächsten Zeit hinsichtlich
Video-Vollbildaufnahme. Siehe auch diesen Bericht.
Ich habe mich
zwischenzeitlich etwas mit der Transkodierung vom aufgenommenen
Video-Material in 1080/50i auf 720/50p beschäftigt. Wie man ein
solches Material bekommen kann, habe ich hier
in aller Kürze beschrieben.
Die Zeit ist also reif für
720/50p...
März 2008
Hier
habe ich schon auf AVC-Merge hingewiesen mit dem man AVCHD-Clips
zusammenfügen kann. Es gibt aber noch ein weiteres Programm, den TSSplitter
mit dem man MPEG2- und H.264-Dateien zusammenfügen und teilen kann.
März 2008
Haben die AVCHD-Kameras
der ersten Generationen Videoaufzeichnungen noch mit 12 bis 13 MBit/s
und einer Auflösung von 1440x1080 realisiert, wird jetzt für
AVCHD-Kameras getrommelt mit Aufnahmebitraten von 16-17MBit/s
und einer Auflösung von 1920x1080 Pixel.
Ich habe mit den im Netz verfügbaren Clips 1920x1080/60i - 16MBit/s
der Sony SR12-Kamera jetzt einmal einen kompletten Schnittversuch gemacht.
- Projekt 1920x1080/60i
- Hauptspur mit Standard- und HollywoodFX-Übergängen
- Zweite Spur als PIP mit Rahmen (abgerundete Ecken)
- Titel auf Titelspur ein- und ausgeblendet
- Audio per Scorefitter
- Im Setting Video- und Audio Einstellung: Hardwarebeschleunigung aktivieren, Vorschau mit voller Auflösung zum zweiten Monitor,
Hintergrundrendering nicht aktiviert.
Die Timeline läuft flüssig mit der Grafikkarte Sapphire HD 2600 Pro
mit 256MB PCIe in allen Vorschau-Modi durch.
Wichtig: aktuelle
Grafikkartentreiber installieren und auch die Hinwese im Handbuch auf
Seite 249 beachten!
Fazit: Man kann das SR12-Material mit Studio 11 Plus und einem PC
auf Basis des Q6600 nativ editieren.
März 2008
Wieviel Bildqualitätsverlust
nach dem herausrendern eines Videos aus AVCHD-Material auf Bluray
entsteht, habe ich mal mit einem Clip von Sonys HDR-SR7 untersucht. Hier
das Ergebnis. Das Rendern in eine Bluray-Struktur erfolgte mit
Pinnacle Studio 11 Plus. Wie man sieht ist dieser Qualitätsverlust
nicht unerheblich.
Das Frame mit dem helleren
Grün in der Animation ist aus dem Originalclip(Speichern
unter mit RMT) von Wolfgang Winne seinem Blog.
Hier noch eine GIF-Animation mit Frames
aus Uleads Filmbrennerei 6 Plus mit HD-Pack. Das eine Frame ist aus
dem AVCHD- Original-Clip, das andere nach der Produktion auf eine
AVCHD-DVD. Ein Qualitäts- verlust ist hier kaum bemerkbar. Ähnlich
sieht es auch im Falle Premiere Pro CS3/Encore CS3 aus.
März 2008
Angeregt durch Beiträge
im Videotreffpunkt habe ich ein HDV-Original-Clip (Hügellandschaft
mit Fluss von Mr. Jo) per Pinnacle Studio 11
Plus nach H.264/AVC (Beste Qualität) transcodiert für die Erstellung
einer AVCHD-DVD. Landläufig wird ja behauptet, dass die Ergebnisse
des H.264/AVC-Codec bei halber Bitrate vergleichbar sind mit dem
HDV-Original (MPEG2-HD). Das dies nicht so ist, zeigt diese 1:1
GIF-Animation. Mag sein, dass es kameraseitig mit AVCHD anders aussieht,
renderseitig nimmt die Bildqualität jedenfalls temporär bei feinen
Strukturen, z.B. Grasflächen ab.
Hier noch eine GIF-Animation mit Frames
aus Uleads Filmbrennerei 6 Plus mit HD-Pack. Das eine Frame ist aus
dem HDV- Original-Clip, das andere nach der Produktion auf eine
AVCHD-DVD. Der Qualitätsverlust fällt hier geringer aus. Ähnlich
sieht es auch im Falle Premiere Pro CS3/Encore CS3 aus.
Wenn man diese Bildqualitätsverluste nicht hinnehmen
will,
sollten miniBlurays für Bluray-Player mit dem HDV-Material eine MPEG2HD-DVD
hergestellt werden und nicht als eine
AVCHD-DVD!
Wie das geht, habe ich hier
beschrieben.
Offensichtlich haben aber Bluray-Player wie Sony BDP-S500
mit MPEG2HD-Videomaterial bei der Bitrate von 25MBit/Sec auf einer DVD
Probleme, es geht nur mit 18MBit/s,
hier muss evtl. noch mit anderen Bluray-Playern experimentiert werden
(der Pioneer BDP-LX 70A soll es können!). Sony PS3 Bluray-Player spielt
MPEG2HD-DVD mit 25MBit/s einwandfrei ab incl.
Kapitelsteuerung!
März 2008
Ein Bluray-Rohling hat
eine Speicherkapazität von mindestens 25GB. Wie man damit
recourcenschonend umgeht habe ich mir hier
überlegt.
März 2008
Die Arbeit mit dem
Intermediate Codec((Bild für Bild basierend) an Stelle von z.B. H.264/AVC(GOP-basierend) nimmt weniger
Prozessorkapazität in Anspruch, als die Arbeit mit nativem H.264/AVC.
Bei der Intra-Frames-Kompression haben wir vollständig gespeicherte
Einzelbilder (braucht viel Speicherplatz, jedoch wenig CPU-Leistung
weil die Bilder schon einzeln vorliegen), bei der GOP-Kompression
(braucht wenig Speicherplatz, dafür sehr berechnungsintensiv wegen
Entschlüsselung der Bilder) handelt es sich um eine Gruppe von
Bildern bei welchen nur ein Bild vollstädnig gespeichert wird
ansonsten nur die Bildunterschiede innerhalb dieser Bildgruppe. Es gibt verschiedene Intermediate Codec, z.B. von Cineform, PICVideoM-JPEG
3 oder auch den kostenlosen Lagarith-Codec. Im Gegensatz zu
H.264/AVC verwenden Intermediate Codec keine temporäre Komprimierung,
es wird jedes Bild sofort decodiert und angezeigt, ohne dass weitere
Bilder decodiert werden müssen und damit der Prozess des Editings
aufgehalten wird. Der Nachteil dieses Codecs ist, dass es mehr
Bandbreite und Festplattenspeicherplatz benötigt, wie H.264/AVC. Die
Intermediate- Codec kommen entweder schon während des Capturings von
der Camera aus im Videoschnitt zum Einsatz (eleganteste Lösung) oder nachträglich, z.B.
per Avisynth (wie schon auf dieser HP hier beschrieben).
 |
 |
Hilfreich kann es aber
auch schon sein ein schwierig zu editierendes Material, wie das von
den neuen AVCHD-Kameras, nicht in ein Intra-Frame-Material zu überführen,
sondern lediglich in eine GOP-Kompression. Wie man das z.B. mit Hilfe
von AVCMerge und Nero Vision bewerkstelligen kann, habe ich hier
beschrieben. Editiert wird dann auf dem leichter zu bearbeitenden
MPEG2HD statt auf AVCHD.
März 2008
Moderne HDTV-Systeme sowie
PC-Bildschirme ermöglichen mit Hilfe der sog. „progressiven
Abtastung (Progressive Scanning), bei der die Bilder das Sichtgerät bei
erhöhter Bildwiederholrate von oben nach unten durchlaufen, eine
klarere Video-Wiedergabe mit weniger Flickern.
Wenn Ihr Player und Ihr
Sichtgerät diese Funktion unterstützen bzw. wenn Sie den
betreffenden Videofilm nur auf einem PC-Bildschirm abspielen möchten,
können Sie durch Aktivierung des "Progressive Encodierung"
in Ihrem Videoschnittprogramm eine hervorragende Ausgabequalität
erzielen. Eine Bildwiederholrate von 25 Bildern/s führt aber bei
Bewegungen zu keinem fließenden Videobildeindruck. Am besten wäre
dafür eine Vollbild-Wiederholrate von 50 Bilder/s zu gebrauchen.
Vereinzelt kommen jetzt Consumer-Videokameras auf den Markt, die mit
30 Vollbildern/s aufnehmen können (Fotoapparate mit Videofunktion können
das schon sehr lange, allerdings in einer kleineren Auflösung!).
In diesen
Videobeispielen kann man drei Videos bezüglich Bewegungs- ablauf
ganz grob beurteilen: 24p, 30p und 60i
März 2008
Ein Polfilter ist sehr sinnvoll, ich musste neulich für einen Werbe-Kinospot Spiegelung in einem Schaufenster
herausfiltern, das ging mit dem Zirkular-Polfilter sehr gut.
Ein Infrarot-Videofilter filtert das Infrarotlicht raus was die Aufnahmen schärfer erscheinen lässt. Man kann es ja leicht prüfen ob das Objektiv Infrarotlicht durchlässt, einfach eine Infrarot-Fernbedienung vor das Objektiv halten und am Monitor beobachten ob etwas durchkommt oder ob die Kamera schon einen
Infrarot-Sperrfilter vielleicht hat.
UV-Filter kann sinnvoll als Objektivschutz verwendet werden, wenn man z.B. auf
Sanddünen filmt oder das Objektiv vor Wasserspritzer (Salzwasser bei eine Segeltour z.B.) schützen möchte. In anderen Situationen würde ich es nicht verwenden, da doch immer wieder
durch Lichtbrechungen des zusätzlichen Glases vor dem Objektiv die
Aufnahmen beeinträchtigt werden können.
ND-Filter(Graufilter)
setzt man ein um Licht zu unterdrücken und die Belichtungszeit zu
verlängern, z.B. bei Aufnahmen im sonnigen Süden. Hiermit gelingt es
die Blende weiter zu öffnen um im günstigen Blendenbereich mit größter
Schärfe aufzunehmen. Würde die Automatik die Blende zu weit schließen,
dann würde es zu Unschärfe im Video durch Beugungsfehler an zu
kleiner Blende kommen. ND-Filter können auch helfen durch völlig geöffnete
Blende Objekte durch geringere Tiefenschärfe freizustellen. Die
vorhandene Lichtmenge am Drehort kann mit einem Belichtungsmesser
schnell ermitteln. Hat man über verschiedene Aufnahmesituationen ein
wenig Buch geführt, dann weiß man auch wann es sinnvoll ist einen
ND-Filter aufzusetzen.
Februar 2008
Wie
wäre es sich mal damit zu beschäftigen wie man AVCHD-Clips
in ein weniger komprimiertes Videoformat konvertieren könnte
um dann mit diesen Datei leichter und mit weniger PC-Power
in den unterschiedlichsten Videoschnittprogrammen arbeiten zu können?
Einen Anstoß dazu kann
man diesem
Beitrag entnehmen. Ebenfalls sind auf dieser Homepage noch weitere
Anstöße zu finden, wie man z.B. eine Job-Liste in VirtualDub
erstellt um gleich mehrere Clips zu transcodieren.
Februar 2008
Registrierte Benutzer des
Forums Videotreffpunkt
können sich das Freewareprogramm AVCMerge
von elCutty herunterladen. Das Programm ermöglicht es MTS oder
m2ts-Clips zu einer einzigen Datei zusammenzuführen und diese
große Datei viel schneller als Einzeldateien zum Beispiel in Pinnacle
Studio 11 Plus zu laden und dort mit aktivierter Szenentrennung wieder
zu trennen. Verwendete Szenen aus dem Album bekommen eine Markierung.
Das Editing der Dateien geht auch deutlich zügiger als wenn man sich
die Kameraclips einzeln in S11 Plus laden würde. Die mit AVCMerge
zusammengeführte große Datei lässt sich auch mit dem MediaPlayerClassic
oder NeroShowTime und auch mit MS-GraphEdit betrachten.
Februar 2008
Im Februar ist gemeldet
worden, dass statt die Rohlinge mit einem Phase-Change-Material zu
beschichten, sollen nun organische Farbstoffe (Dye) aufgetragen werden,
so wie sie auch bei CD-Rs und DVD-Rs zum Einsatz kommen. Der Dye-Auftrag
ist in der Herstellung auf Dauer günstiger als das Verfahren der
Vakuumkathodenzerstäubung für die Phase-Change-Schichten. Die Sache
hat aber einen Haken über den hier
berichtet wird.
Februar 2008
Das PremiereAVSPlugin
eröffnet per AviSynth-Script neue Welten in Premiere Pro.
Ich habe die Installation nach:
C:\Programme\Adobe\Adobe Premiere Pro CS3\Plug-ins\Common
geschickt.
Wer nicht mit DirectShow-Filtern arbeiten möchte, dem kann mit DGMPGDec oder DGAVCDec geholfen werden. Selbst
H.264/AVC-Clips können so in PPCS3 geladen werden.
Ein AVS-Scripts kann man in PPCS3 per "Datei/Importieren"(Strg+I) laden...
Februar 2008
Von Blackmagicdesign
wird seit längerer Zeit eine recht kostengünstige HDMISchnittkarte (Intensity
bzw. Intensity Pro) angeboten die kompatibel ist zu Adobe Premiere Pro
CS3. Die "Videoschnittkarte" verspricht die Möglichkeit
des HDMI-Capturings von HDV- und AVCHD-Kamera aus sowie die HDMI-Wiedergabe
auf einen HDTV ohne auf eine geeignete Grafikkarte bauen zu müssen. Adobe
verweist gerne auf diese Schnittkarten, weil PPCS3 selbst derzeit über
keine programminterne Lösung verfügt um z.B. AVCHD-Material zu
capturen und zu bearbeiten.
Mich interessierte vor
allem die Möglichkeit des HDMI-Capturings in 1920x1080 von
einer HDV-Kamera die eigentlich nur in 1440x1080 auf Band
speichert. Am HDMI-Anschluß der HDV-Kameras steht ja immer eine Auflösung
von 1920x1080 an. Per Firewire kann man dagegen nur die Bandauflösung
von 1440x1080 capturen.
Wolfgang Winne hat hierzu
einige HDMI-Videoaufnahmen (Canon HV20) in das Internet eingestellt um etwas testen zu
können.
Die Clips sind mit dem Blackmagic-M-JPEG Codec
komprimiert. Man bekommt damit Videodaten mit 40 MBit/s, also
über den von HDV bekannten 25MBit/s was eine Video-Qualität auf
identischen Niveau sichern soll. Die Farbauflösung ist dabei wie bei
HDV auf 4:2:0 bei acht Bit Farbtiefe pro Farbkanal begrenzt. Benutzt
man den unkomprimierten Aufnahme-Datenstrom der Karte, dann liegt die
Farbauflösung bei 4:2:2, jedoch liegt der Datenstrom dann bei 150
MBit/s. In diesem Fall rät dann aber Blackmagic zum schnelle
Raid-0-Festplattenverbund mit bis zu acht Festplatten.
Die Clips lassen sich in
Premiere Pro CS3 laden, wenn ein M-JPEG-Decoder sich auf dem System
befindet. Ich habe für diesen Zweck folgendes Desktop-Projekt in PPCS3 mit
1920x1080 Pixel-Auflösung angelegt.
Zunächst habe ich zwei
RGB-Frames(deinterlace) aus den Videos gezogen:
RGB-Frame
vom
Clip "mjpg_band.avi" (1920x1080 mit HDMI-Capturing)
RGB-Frame vom Clip "mjpg_firewire.m2t"(1440x1080mit
Firewire- Capturing)
Beide Frames haben eine
Auflösung von 1920x1080, da auch der Clip 1440x1080 im 1920x1080
Projekt liegt (er ist also hochskaliert von 1440 auf 1920).
Nachfolgend zeige ich
einen Ausschnitt aus den beiden Bilder in einem GIF-Animation
um die Unterschiede zu verdeutlichen.
HDMI-Capturing (mjpg_band) bringt in
den RGB-Frames kräftigere und gesättigtere Farben mit höheren Kontrast und höheren
Schwarzwert, dunkle Stellen "saufen" allerdings deutlich ab.
Im Vektorskop
erkennt man ferner eine Farbverschiebung zwischen den beiden
Capturing-Methoden. Man kann auch einen geringen Schärfezugewinn feststellen zu Gunsten des
HDMI-Capturings, das Bild wirkt "härter", wohl durch den
intensiveren Schwarzwert. c't hat im Meßlabor in der Detailzeichnung
bereits bei 350 Linienpaaren einen Verlust von 10% an Auflösung gegenüber
dem nicht komprimierten HDV-Datenstrom festgestellt.
Nachfolgend eine Gegenüberstellung
der Meßwerte in Premiere Pro CS3 mit Wellenform, Vektorskop, YCbCr-
und RGB-Parade.
Einen deutlichen Zugewinn
hat man mit der HDMISchnittkarte auf jeden Fall in der vollauflösenden
Vorschau wenn man einen HDTV an die Karte anschließt.
Ob diese Karte unter dem
Strich individuell nützlich ist, muss jeder für sich selbst
entscheiden.
Tests in
Videomagazinen:
c'tDigital-Video
special von 2007, Seite 68-69
COMPUTERvideo 5/07, Seite 46-49
Februar 2008
Quelle
vom 19. Februar 2008
Anmerkung:
Bereits im September 2007 habe ich eine persönliche Entscheidung für
Bluray durch Kauf der Multimediamaschine Sony PS3 getroffen, weil das
50Hz-Firmwareupdate für HD-DVD-Player schon für die Jahreswende 2006/2007 versprochen
war aber der Termin von Toshiba nie eingehalten worden. Das
50Hz-Firmwareupdate
ist nun doch noch im Februar 2008 gekommen wohl aber zu spät, sonst hätten
wenigstens die Videofilmer noch zugegriffen um Ihre HD-Videos ruckelfrei
abspielen zu können.
Februar 2008
Digitalkameras mit
Videoaufnahmefunktion gibt es schon sehr lange. Neu ist aber die Möglichkeit
der Full-HD-Aufnahme
und einer bisher einmaligen Highspeed-Funktion.
Meine eigene Panasonic
DMC-TZ3 Digitalkamera
nimmt noch bescheidene 16:9 mit einer Auflösung von 848x480 Pixel bei
30fps (Vollbilder!) auf. Immerhin kann man diese Videos schon sehr gut
für eine DVD einsetzen oder auch als PIP(Picture-In-Picture) in
Bluray (AVCHD-DVD) verwenden.
In einem Beitrag über
Verwendung von Videoaufnahmen aus einem Digital-Fotoapparat gehe ich
kurz hier darauf ein.
Februar 2008
Mittlerweile ist ein AVC-HD
Transcoder von MainConcept aufgetaucht der von Panasonic
kostenlos bezogen werden kann. Transcodiert werden damit AVCHD-Clips
in DVCPRO HD 1080i (50 oder 60i) - Clips. Die Clips kann man
dann in Premiere Pro CS3 laden, wenn man ein DVCPROHD 1080i 50i - Projekt nach dem Start
von Premiere Pro CS3 anlegt. Nach bisheriger Erfahrung kann man den
Transcoder für Clips verwenden die von Panasonic- und
Canon-Kameras*
erzeugt werden.
Workflow dazu:
1. AVCHD-Videomaterial lediglich als Quellmaterial betrachten
2. Mit dem AVC-Transcoder
in das Editing-Format im DVCPRO codec transcodieren
3. DVCPRO-Projekt anlegen und editieren
4. Ausgabe für Bluray in MPEG2HD oder H.264/AVC
Transcodierverhältnis
etwa 1:7, d.h. entsprechend Festplattenplatz erforderlich. Ferner müssen
die Festplatten schnell genug sein um die erhöhte Datenmenge zu bewältigen.
Wie man eine
Transcodierung unabhängig vom Fabrikat der AVCHD-Kamera auch im
Stapelbetrieb selbst realisieren kann, zeige ich hier.
Man hat sogar den Vorteil bei dieser Methode, dass man die
Komprimierung für die transcodierten Clips selbst wählen kann.
Eine Nachfrage bei Sony,
ob es zu den Sony-AVCHD-Kameras ebenfalls einen solchen schönen
kostenlosen Transcoder gibt, beantwortete Sony am 14.02.2008 wie
folgt:
Sony
bietet beim Kauf eines HD Camcorders im Fachhandel die Vegas 7
Software im Wert von über 500Euro als Beilage an.
So ein Converter Tool bietet Sony nicht an. Dafür eine vollwertige
Profi Software.
*
Nachtrag vom 10.05.2005:
Mit der neuen Version 1.2 soll der Transcoder Clips von Canon-Kameras
nicht mehr transcodieren - mit der Version 1.1 schon noch. Was für
ein Kreuz, ständig wird dem Consumer irgendwo das Bein gestellt.
Allerdings funktioniert das trotzdem, wenn man eine BDMV-Struktur
vorliegen hat. Im Zusammenhang mit meinem AVCHD-Kameratest hier
habe ich mir auf einer leeren SDHC-Mediakarte eine BDMV-Struktur
mit 500 Clips angelegt und diese Struktur auf der PC-Festplatte
gesichert. Nun muss ich lediglich die *.mts-Clips in dieser
Verzeichnisstruktur gegen Clips beliebiger AVCHD-Kameras austauschen
um das Material für Premiere Pro CS3 zu konvertieren.
Februar 2008
Ich
will hier kurz die Vor- und Nachteile der Speichermedien für
Consumer-Kameras beleuchten. Auf die 8cm - DVD-RAM als Aufnahmemedium für
Videodaten in Kameras gehe ich hier nicht weiter ein, da die
Aufnahmekapazität zu kurz ist (14 Minuten in höchster Qualität
bei einer AVCHD-Kamera und das Laufwerk die Kamera unnötig
klobig vergrößert.:
1. Band:
-
Das
Band hat sich als Aufnahmemedium über viele Jahre hinweg sehr
bewährt. Die Laufwerke dafür sind sehr robust und stoßunempfindlich.
-
Das
Band muss vor der ersten Aufnahme erst in das Laufwerk eingefädelt
werden was eine gewisse Zeit dauern kann.
-
Das
Band ist sehr billig (etwa 2,80 €uro für 60 Minuten) und unterwegs kann es fast überall
nachgekauft werden
-
Aufnahmekapazität
in HDV auf Band ca. 60 Minuten in 1.440 x 1.080 Pixel Auflösung.
-
Es
gibt verschiedene Bandqualitäten zu verschiedenen Preisen. Man
sollte die vom Kamerahersteller empfohlene Bänder verwenden und
die Typen/Marken nicht ständig wechseln, d.h. kontinuierlich
bei einer Bandsorte bleiben.
-
Das
Band kann als billiger Archivträger für geschnittene Videos
verwendet werden
-
Oft
wird von den Kameras das Bandlaufwerksgeräusch mit aufgenommen.
-
Auf
Bändern kann es sehr selten zu sog. Drop-outs kommen, d.h. zum
Ausfall von Videoaufnahmen. Dies tritt allerdings nur vereinzelt
auf. Die übrigen Videoinformationen kann man weiter auslesen
-
Der
Videostrom wird auf Bänder kontinuierlich aufgenommen, also
nicht nach Szenen getrennt. Für die Verwendung im Videoschnitt
muss das Band auf den PC kopiert werden (Capturing). Der
Kopiervorgang ist verlustfrei. Während des Capturings kann
meist eine automatische Szenenerkennung nach Zeitstempel oder
nach Inhalt erfolgen je nach Videoschnittprogramm. Das auf den
PC kopierte Video kann aber auch manuell nach Szenen getrennt
werden.
2.
Festplatte:
-
Die
Festplatte in der Kamera bietet eine enorme Aufnahmezeit für
den Alltageinsatz.
-
Die
Festplatte muss vor der ersten Aufnahme erst "hochlaufen"
was eine gewisse Zeit dauern kann.
-
Die
Aufnahmekapazität beträgt je nach Festplattengröße und Auflösung
mehrerer Stunden. Im qualitativ besten Modus bei 1920x1080 Pixel
Auflösung bieten 60 GB
Platz für 7 Stunden und 10 Minuten AVCHD-Video.
-
Die
aufgenommenen Videoszenen werden einzeln auf der Festplatte
abgelegt. Eine Szenenerkennung ist später nicht mehr nötig,
man muss lediglich die Videodaten auf den Videoschnitt-PC
kopieren.
-
Vereinzelt
können Festplatten-Laufwerksgeräusche mit aufgenommen werden.
-
Für
Langzeitreisen wie Wohnmobiltouren kann die Aufnahmekapazität
zu eng werden. In diesem Fall muß der Festplatteninhalt auf
eine andere Festplatte kopiert werden. Dafür benötigt man
einen PC/Notebook oder einen autonomen Speichertank.
-
Die
Festplatte ist stoßempfindlich.
-
Festplattendaten
können komplett verloren gehen durch Ausfall der Festplatte.
-
Festplattenkameras
dürfen in Höhen über 3000m wegen des geringen Luftdrucks
nicht eingeschaltet werden, so Sony in seiner Betriebsanleitung
zur Sony HDR 11e zum Beispiel.
-
Neuerdings
werden Kameras mit einer Hybrid-Funktion angeboten, d.h. man
kann auf Festplatte und wahlweise auf Memory-Stick angeboten.
Dies führt zu einer Verlängerung der Aufnahmezeit je nach Größe
des Memory-Sticks, wenn die
Festplatte voll ist. Ferner ist es auch möglich ohne PC
Video-Daten von der Festplatte auf den Memory-Stick zu überspielen.
3.
Speicherkarten:
-
Speicherkarten
sind noch sehr teuer.
-
Die
Speicherkarte ist sofort aufnahmebereit
-
Unterwegs
können Speicherkarten noch nicht überall nachgekauft werden.
-
Aufnahmekapazität
auf 16 GB Memory Stick Pro Duo von Sony z.B. bis zu 110 Minuten Länge im bestmöglichen High
Definition-Modus mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel.
Im Long-Play-Modus mit 1.440 x 1.080 Pixel können sogar bis zu
sechs Stunden Video aufgenommen werden. Ein 8GB Stick kostet
ungefähr 100 €uro, der 16GB Stick ist erst im März 2008
erhältlich.
-
Die
aufgenommenen Videoszenen werden einzeln auf der Speicherkarte
abgelegt. Eine Szenenerkennung ist später nicht mehr nötig,
man muss lediglich die Videodaten auf den Videoschnitt-PC
kopieren.
-
Speicherkarten
werden in Videokameras oft mit einem Lüfter gekühlt, dessen
Laufgeräusche werden vereinzelt mit aufgenommen.
-
Speicherkartendaten
können komplett verloren gehen, wenn es während des Speicherns
von Daten zum plötzlichen Stromausfall des Akkus kommt.
HDV-Kameras
werden meist mit Bandlaufwerken gebaut, in Ausnahmefällen auch mit
Festplatte (nicht kompatibel zum HDV-Standard!). AVCHD-Kameras
gibt es mit Festplatten und Speicherkarten, nicht mit Bandlaufwerk.
Videosystemabhängig
muss man also das Aufnahmemedium wählen.
Meine
Empfehlung:
HDV-Kameras:
Band
AVCHD-Kameras:
Festplatte mit Hybrid-Funktion, d.h. mit zusätzlicher Speicherkarte für Videoaufnahme und Überspielmöglichkeit
von Festplatte auf Speicherkarte.
Februar 2008
In
diesem
Forum ist gerade eine Warnung veröffentlicht worden. Angeblich
verweigert AfterEffects komplett den Dienst und Premiere Pro
funktioniert teilweise nicht mehr. Ich
habe das bei mir überprüft: Premiere Pro CS3 läuft hier nach wie
vor einwandfrei, AfterEffects 6.5 macht hier ebenfalls keine
Probleme. Offensichtlich treten die Probleme nur bei bestimmten
Konfigurationen auf.
Januar 2008
Erst
mit 8GB RAM werden Festplattenzugriffe deutlich minimiert und
dadurch ein Performancegewinn erzielt gegenüber einem 32-Bit System
mit 4GB RAM. Immer noch gibt es aber nicht für alle Geräte
passende Treiber und nicht jede im Videoschnitt-Studio verwendete
32Bit-Software nutzt die Speicherbestückung. So manche Software läuft
mit Vista 64-Bit überhaupt nicht.
Quelle
Vista-Versionen

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oder Medien ist ohne Erlaubnis nicht gestattet - diese wird aber in der
Regel gern erteilt
Anfragen bitte an den Verfasser: Bruno Peter Hennek.

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