SHG Chemikalien- &   Holzschutzmittelgeschädigte
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Tip-Datenbank für Betroffene mit EI/MCS

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Tip-Datenbank für Betroffene mit EI/MCS
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Senden Sie uns Ihre Tips zu, Sie helfen Betroffenen ...

Juli-Dezember 2000

  • Tip 18:

Bezüglich Chlorella liegt eine Studie vor, in der nachgewiesen wurde, dass man mit den auf dem Markt befindlichen Produkten genau soviel Quecksilber ausleitet wie man mit ihnen aufnimmt - ca. 5 Milligramm pro Tag.

  • Tip 17:

Trauern Sie nicht Sachen nach, die Sie nicht mehr machen können. Es gibt noch sehr Vieles was auch für Sie machbar ist ...

  • Tip 16:

TILT steht für Toxican-inducted Loss of Tolerance -  Giftstoffinduzierter Toleranzverlust ...

TILT ist von Claudia S. Miller von der Umwelt- und Arbeitsmedizin an der Uni Texas in San Antonio als Krankheitstheorie 1996, 1997 und 1999 für Chemikaliensensibilität ins Gespräch gebracht worden. Die Auslösung erfolgt bei empfindlichen (disponierten) Personen durch einmalig hohe Belastung mit Chemikalien/Giften oder bei chronischer Mischexposition durch Chemikalien/Gifte in niedriger Dosis über eine lange Zeit ...

Nach Wiederholkontakt mit Chemikalien/Giften kommt es zu einer erneuten Intoleranz ...

Prof. Kobal von den Uni Erlangen berichtete bei der DGUHT-Tagung "Umweltmedizin 2000" im Juni in Würzburg über seine Forschungs- ergebnisse im Rahmen der RKI MCS-Studie, die im Augenblick folgendes erbracht haben:

  • MCS-Patienten sind nicht geruchsempfindlicher als andere Menschen ...

  • Bei MCS-Patienten schwellen die Nasenschleimhäute bei einem chemischen Reiz stärker an als bei dem Normalkollektiv ...

  • Neurogenen Entzündung führen bei MCS-Patienten möglicherweise zu zentralnervösen Veränderungen der Verarbeitung chemosensibler Informationen ...

  • Durch diese Entzündung hat sich vermutlich das Gehirn umgebaut, damit ist die Verarbeitung derartiger Signale gestört ...

Dr. med. Müller - Vorsitzender des Berufsverbandes der Umweltmediziner - warnte beim 2. Würzburger Selbsthilfetag der SHG Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigten am 23.09.2000 vor einem totalen Rückzug chemikaliensensibler Personen in sog. Clean-Räume (Aluhäuser). Durch totale Umweltisolation bildet sich eine besonders hohe Empfindlichkeit auf Chemikalienreize aus, die zu einer noch größeren Intoleranz im "normalen" Umfeld führen kann.

  • Tip 15:

Sanierungstips

Lesen Sie bitte nachfolgende Informationen durch:

Empfehlungen der Bayerischen Staatsregierung
PCP-Richtlinie

  • Tip 14:

ICD-10 Schlüssel am 01.01.2000 eingeführt!

Vom Bundesministerium für Gesundheit ist die Coduierung nach ICD-10 eingeführt worden. Ärzte müssen einen Schlüssel bei Leistungsabrechnung angeben. Hier einige Beispiele:

T78.4 für MCS:
"nicht näher bezeichnete Allergie, allergische Reaktion o.n.A und
Überempfindlichkeit o.n.A"

T88.7 für Amalgam-Probleme
T59.2 für Formaldehyd
T60 für Pestizide und Holzschutzmittel

  • Tip 13:

Strafbar sind:

1. vorsätzliches Einführen von Gift oder von anderen gesundheitszerstörenden Stoffen in den Körper eines anderen Menschen, um dessen Gesundheit zu schädigen (§ 229 StGB).

2. gemeingefährliches Verbrechen durch Vergiftung von Brunnen oder von Gegenständen, die zum öffentlichen Verkauf oder Verbrauch bestimmt sind, sowie das In-Verkehr-Bringen vergifteter Sachen, strafbar nach § 324 StGB.

Quelle: Wissen

Anmerkung: der Gesetzgeber hat Grenzwerte festgelegt, damit unterhalb dieser Grenzwerte Straffreiheit herrscht ...

  • Tip 12:

Teebeutel saugen Formaldehyd auf

Wem es leicht übel wird in Räumen, in denen es nach frischer Farbe oder Kleber riecht, der sollte einmal die Wirkung von Teebeuteln testen.

Japanische Wissenschaftler des Tokyo Metropolitan Consumer Center haben nachgewiesen, daß das im Tee enthaltene Tannin Formaldehyd-Ausdünstungen bindet.

Formaldehyd ist nach wie vor in vielen Farben und Klebern enthalten. In Räumen, in denen reichlich Teebeutel aufgehängt wurden, nahm die Formaldehyd-Konzentration in der Luft um die 60 bis 90 Prozent ab, wie im "New Scientist" (2248, 2000, 11) berichtet wird. Am besten wirksam soll schwarzer oder grüner Tee sein. (rf)

Quelle: Ärzte Zeitung, 04.08.2000

  • Tip 11:

Luftwechsel bedeutet, sich von schadstoffausgasenden Innenraumbaustoffen und Einrichtungsgegenständen zu trennen. Gesundes Wohnen wird wieder möglich, wenn Sie aktiv werden. Dazu gehören aber auch, die Umstellung auf schadstoffarme Ernährung aus kontrolliert biologischen Anbau, Sanierung von Zahnfüllstoffen, Beseitigung elektromagnetischer Felder und Meidung textiler Bekleidung mit giftiger Ausrüstung. Wenn Sie hierüber mehr erfahren möchten und wissen möchten, was Sie selbst tun können, dann bestellen Sie das Buch "Gesund Wohnen" von dieser Homepage.

  • Tip 10:

Den "Leitfaden für die Innenraumlufthygiene in Schulgebäuden", Ausgabe Juni 2000, erhalten Sie kostenlos vom Umweltbundesamt unter: http://www.umweltbundesamt.de. Die Aussagen in diesem Leitfaden sind nicht nur für Schulgebäude zutreffen !!!

Auszug von Seite 25:

... Die lange Halbwertzeit im behandelten Holz bedingt, dass PCP auch heute noch in solchen Innenräumen nachweisbar ist, obwohl die Verwendung seit 1989 in Deutschland verboten ist ...

  • Tip 9:

"Das Urteil" im Strafprozess gegen die Geschäftsführer des Holzschutzmittel- Herstellers Desowag mit Bestell-Nummer 3/9313 erhalten Sie gegen eine Schutzgebühr bei: Interessengemeinschaft der Holzschutzmittelgeschädigten e.V., Horst 5, 27313 Dörverden, Tel. 05165-913939, eMail: ihgev@T-Online.de

"Das Fertighaus-Urteil" des Oberlandgerichts Nürnberg gegen die Firma Hosby-Haus mit der Bestell-Nummer 3/9314 erhalten Sie ebenfalls gegen eine Schutzgebühr unter der oben genannten Anschrift.

"Das Kieler Amalgam-Gutachten 1997"   erhalten Sie über die Homepage: GZM-Homepage

"Von Menschen und Ratten", das Buch vom Ex-Staatsanwalt Prof. Dr. Erich Schöndorf erhalten Sie über unsere eigene Homepage.

  • Tip 8:

Viele Betroffene fragen uns immer wieder, wo ein Umweltmediziner zu finden ist. Hier einige Links:

Quelle/Hiweis: Internetrecherche ohne Gewähr!

  • Tip 7:

Ihr Bügelbrett besteht möglicherweise aus einer formaldehydbelasteten Spanplatte, der Bezug ist mit Flammschutzmitteln "behandelt". Wenn Sie mit dem heißen Bügeleisen dort arbeiten, dann stehen Sie in einem Schadstoffmix, der möglicherweise Benommenheit oder Kopfschmerzen verursacht ...

Quelle: SHG-Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigte

  • Tip 6:

Bei dem DMPS-Test wird die Quecksilberausscheidung im Urin gemessen. Der Normalwert beträgt 50 Einheiten. Nur mit diesem Provokationstest nach Daunderer ist es möglich eine Quecksilber- Depotbildung nachzuweisen. Diese Art von Provokations-Testen ist in der Medizin allgemein bekannt, z.B. der Desferal-Test zum Nachweis einer Eisen-Speicherung im Körper oder der D-Penicillamin-Test zum Nachweis einer Kupfer-Speicherung im Körper.

DMPS ist nicht als Therapiemittel zugelassen!

  •  
    Tip 5:

Aus unserer Erfahrung heraus raten wir von dem Ersatz von Zahnmetallfüllstoffen durch andere Zahnmetallfüllstoffe ab. Das hat etwas mit der elektrochemischen Spannungsreihe, der Ionenwanderung und dem gegenseitigen "Festhalten" der Ionen im Kiefer zu tun.

Quelle: SHG-Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigte

  • Tip 4:

Mit dem Verfahren SPECT wird zwar MCS nicht nachgeweisen, jedoch können Beschwerden der Patienten "bildhaft" belegt werden. Somit wird geholfen das Odium des "eingebildeten Kranken" zu verlieren.

Quelle: SHG-Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigte

  • Tip 3:

Mit dem Dräger Bio-Check F (aus der Apotheke) können Sie Formaldehydmessungen selbst durchführen.

Quelle: SHG-Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigte

  • Tip 2:

    Schädlinge können ohne Chemie bekämpft werden: mit Heißluft (ca. 60° C), mit Hochfrequenztechnik oder in der Kältekammer.

    Quelle: SHG-Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigte

  • Tip 1:

Oberflächenschadstoffbelastung kann mit 0,5%tiger Sodalösung und einem Schuß Spülmittel entfernt werden.

Quelle: SHG-Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigte

  • Tips von Betroffenen für Betroffene gesucht !

Wir starten mit unserer neuen Tip-Datenbank für Umweltkranke - EI/MCS. Über eine rege Beteiligung würden wir uns freuen. Senden Sie uns Ihren Tip per eMail zu. Die Quellenangaben werden jeweils veröffentlicht. Wir behalten uns eine Kürzung oder Nichtveröffentlichung vor.


Beachten Sie bitte auch den Veranstaltungskalender !

Info-Material können Sie hier bestellen !


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Tip-Datenbank für Betroffene mit EI/MCS

Start am 22.07.00, 11.00 Uhr: für die hier veröffentlichten Tips ist die SHG Chemikalien-
und Holzschutzmittelgeschädigte in Würzburg nicht verantwortlich, sondern die jeweiligen Quellenangaben.

 
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