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blind.gif (43 Byte)mehr im Archiv

Dadurch, dass wir EI/MCS als nicht existent erklären, werden wir EI/MCS nicht beseitigen ...

MCS - Zeitung Online

Artikel/Berichte

blind.gif (43 Byte)

dreirot.gif (890 Byte) Eigene Beiträge im ZDF-PRAXIS Forum "Multiple
    Chemical Sensitivity (MCS) ...

Das ZDF hat offensichtlich am 30.04.2001 das Forum welches am 18.04. angelaufen ist und bis zum 16.05.2001 geöffnet bleiben sollte, vorzeitig geschlossen. Ursprünglich hat das ZDF Experten angekündigt, die zu den Fragen um das MCS-Syndrom Stellung nehmen sollten. Am 30.04.01 meldet das ZDF nun: "Sorry, musste leider geschlossen werden, da ein großer Teil der Userinnen und User nicht bereit war, sich an die Netikette zu halten"

Das ZDF hat die User und Userinnen getäuscht, zu keinem Zeitpunkt ist das Forum von den angekündigten Experten moderiert worden!

Zu der Sendung vom 18.04.01: Krank durch Umweltgifte

Auch mit dem Zweiten sieht man im Falle EI/MCS nicht besser!

Leider haben einige User in diesem Forum andere Beiträge auf das schwerste diffamiert ..., leider!

Es ist bedauerlich, wie eine öffentlich rechtliche Sendeanstalt mit MCS-Betroffenen umgegangen ist.

Ich habe am 01.05.01 vom ZDF die vollständige Löschung der Beiträge verlangt, da ich unter diesen Umständen dort nicht mehr dabei sein möchte. 

Meine eigenen Beiträge können Sie hier lesen.

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 29. April 2001 um 10:57 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Krankheitsbild nicht verstanden !

"Die Burg-Klinik Stadtlengsfeld bietet wegen ihrer unzureichenden Einrichtung keine Voraussetzungen für die Behandlung umwelterkrankter Patienten, insbesondere von MCS-Patienten. Der klinische Direktor hat sich für ein einseitiges Konzept entschieden, das der tatsächlichen Problematik nicht genügt."

Der komplette Besuchsbericht aus dér Zeitschrift für Umweltmedizin Nr. 3/01 ist zu finden auf:
http://home.t-online.de/home/maria.hennek
/art15.htm

Quelle: http://www.umweltmedizin.de

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 28. April 2001 um 14:14 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Eines muss doch jetzt mal deutlich hier gesagt werden:

ZDF-Praxis hat hier den Eindruck erweckt, dass Fragen an das vom ZDF genannte Experten-Team, von den benannten Experten beantwortet werden sollten. Dies ist bisher nicht der Fall, bis auf wenige untergeordnete Ausnahmen.

Betroffene sind offensichtlich getäuscht worden?

Viele "BESCHWICHTIGUNGEXPERTEN" werden ihre Schlüsse aus den Beiträgen hier ziehen, bestimmt keine zu Gunsten der EI/MCS-Betroffenen...

Eine klärende Stellungnahme dazu seitens des ZDF ist dringend geboten.

Ferner sollten zum Verfassen von Beiträgen im Forum nur registrierte Benutzer zugelassen werden.

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 27. April 2001 um 18:50 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Initiativen, die bei umweltbedingten Erkrankungen helfen können:
http://www.ihg-ev.de
http://www.mcs.axxs.de
http://home.t-online.de/home/mcs-cfs-initiative.nrw
/index.htm

http://www.umweltkrank-brd.de/frameset1.htm
http://kunden.www-pool.de/cfs+mcs-berlin/
http://www.safer-world.org/d/
http://mcs.de.cx
http://www.csn-deutschland.de/
http://www.online-nachrichten.de/agm-ev/

und bei berufsbedingten Erkrankungen:
http://home.t-online.de/home/abekra/abekra.htm

Die Aufstellungsreihenfolge ist rein zufällig und völlig wertfrei!

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 26. April 2001 um 11:22 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Information aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:

Im November 2000 ist das Programm der Bundesregierung "Gesundheitsforschung: Forschung für den Menschen" vorgestellt worden (http://www.bmbf.de/presse01/259.html). Als Budget ist ein Betrag von 1,6 Milliarden Mark für fünf Jahre vorgesehen worden.

Das Programm kann heruntergeladen werden von:
http://www.bmbf.de/presse01/Gesundh.pdf

Ab Seite 20 ist etwas zu "Gesundheit und Umwelt" zu finden, z.B.:

Im Rahmen zukünftiger Aktivitäten der Bundesregierung im Bereich Umwelt und Gesundheit werden verstärkt Fragen zur genaueren Charakterisierung und Epidemiologie umweltmedizinischer Krankheitsbilder zu bearbeiten sein.
Insbesondere wird abzuklären sein, für welche Krankheitsbilder gilt, dass sie durch Umwelteinwirkungen verursacht oder beeinflusst werden. Von diesen Erkrankungen sind solche abzugrenzen, bei denen eine Umweltverursachung zwar behauptet wird, ein Zusammenhang - auch durch Einbeziehung individueller genetischer Dispositionsfaktoren - jedoch nicht wahrscheinlich ist.

Für das Programm "Umwelt und Gesundheit" sind folgende Mittel vorgesehen:

1 Mio für 2001, 2 Mio für 2002, 2,5 Mio für 2003 und 2,5 Mio für 2004.

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 26. April 2001 um 09:46 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Unter folgender URL finden Sie eine Dokumentation und können selbst nachlesen, was Singer, Ashford und Miller gesagt haben...:
http://www.spdfraktion.de/download/umwelt02.pdf

Seite 35: Die Neurotoxizität alltagsüblicher chemischer Substanzen, Prof. Paymond Singer, Ph.D.Pa
Seite 53: Die sozialen und politischen Implikationen geringfügiger Chemikalienexposition, Nicholas A. Ashford, PhD., J.D. und Claudia S. Miller, M.D., M.S.
Seite 59: Giftstoffinduzierter Toleranzverlust (TILT), Claudia S. Miller, M.D., M.S.

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 25. April 2001 um 20:41 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Die Regierung wird vom Rat der Sachverständigen für Umweltfragen beraten, dieser gab am 31.08.1999 folgende Empfehlung ab:

"Der Umweltrat stellt fest, daß zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein kausaler Zusammenhang zwischen Multipler Chemikalien- Überempfindlichkeit und vielfältigen Umwelteinflüssen, die von der Mehrheit der Bevölkerung gut vertragen werden, nicht wissenschaftlich belegt ist, jedoch auch nicht ausgeschlossen werden kann. Angesichts der unsicheren Datenlage, der Subjektivität der Beschwerden und des Fehlens eines einheitlichen klinischen Krankheitsbildes sind gesetzliche Regelungen selbst aus Gründen der Vorsorge gegenwärtig nicht angezeigt."

Quelle: Sondergutachten Umwelt und Gesundheit (1999) auf der Homepage http://www.umweltrat.de

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 25. April 2001 um 20:24 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


A u s z ug aus der Niederschrift
über die Tagung der Sektion „Versorgungsmedizin"
des Ärztlichen Sachverständigenbeirats
beim Bundesministerium für Arbeit und Soziaiordnung (BMA)
am 25. /26. November 1998 in Bonn

Zu Punkt 1.9 - Gutachtliche Beurteilung von Umwelterkrankungen

Zur Diskussion stand, ob die bisherigen Erfahrungen ausreichten, für „Umweltkrankheiten" (z.B.
Chronisches Müdigkeitssyndrom, Multiple chemical sensivity Syndrom, Fibromyalgie) Kriterien für die GdB/MdE-Bewertung zu erarbeiten.

Die Anwesenden verneinten dies einstimmig. Auch bei der Beurteilung dieser Erkrankungen
komme es stets auf die Auswirkungen von Funktionsbeeinträchtigungen in allen Lebensbereichen an. Wenn in den „Anhaltspunkten" für „Umweltkrankheiten" keine speziellen Beurteilungskriterien
genannt seien, sei der GdB/MdE-Grad in Analogie zu vergleichbaren - in den
„Anhaltspunkten" genannten - Gesundheitsstörungen zu bewerten. Bei Krankheitsbildern (Störbildern) mit vegetativen Symptomen, gestörter Schmerzverarbeitung, Leistungseinbußen
und Körperfunktionsstörungen, denen kein oder primär kein organischer Befund zugrunde liegt,kämen als Vergleichsmaßstab z.B. die in Nr. 26.3 der „Anhaltspunkte" unter „Neurologischen und Persönlichkeitsstörungen" genannten psychovegetativen oder psychischen Störungen mit Einschränkungen der Erlebnis- und Gestaltungsfähigkeit und eventuellen sozialen Anpassungsschwierigkeiten in Betracht. Der erfolgte therapeutische und rehabilitative Aufwand könne als zusätzlicher Hinweis auf das Ausmaß der Beeinträchtigung angesehen werden.
Auf dieser Basis können auch ohne spezielle Kriterien sachgerechte Beurteilungen abgegeben werden.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Postfach 14 02 80, 53107 Bonn

[Dieser Beitrag wurde von Bruno Peter Hennek am 25. April 2001 editiert.]

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 24. April 2001 um 09:01 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Meine persönliche Meinung ...

Kenntnisse aus dem Bereich Psychiatrie oder Tiefenpsychologie und/oder der traditionellen Toxikologie reichen nicht aus um das Krankheitsbild EI/MCS zu verstehen. Auch die Psychologie hat das "Normale" immer noch nicht erforschen können. Zwischen Psychiatern und Psychologen wird ein Weltanschauungskampf bis aufs "Messer" in dieser Frage geführt. Der Einluss der dynamische Wirkung von neurotoxisch wirkenden Substanzen auf den Menschen bleibt dabei auf der Strecke. Schubladendenken führt zur Isolation EI/MCS Kranker und treibt diese in den finanziellen und gesundheitlichen Ruin. Stellt sich eine Sparte an die Seite der Betroffenen, wie z.B. die Umweltmedizin, dann werden diese Leute mit Rufmordkampagnen oder gar Prozessen überzogen und somit zum Schweigen gebracht. Auch Betroffene und deren Sympathisanten werden von interessierten Kreisen mit sektiererischer Zähigkeit angegriffen und beleidigt. Auch hier im MCS-Forum sind diese Personen bereits präsent, feige und anonym natürlich.

Der EI/MCS Kranke ist in Deutschland ein Mensch ohne Rechte. Obwohl er sogar bereit ist sein Vermögen für die Herstellung seiner Gesundheit einzusetzen und er damit dem Sozialsystem nicht zur Last fällt, wird der EI/MCS Kranke von selbsternannten Experten ständig diffamiert und diskriminiert (sh. Beiträge im ZDF-Forum).
.
Bestimmte Professoren, die auch als Gutachter tätig sind, schwingen sich dazu auf EI/MCS Kranke in Gutachten als "Ökochonder" zu bezeichnen. Dabei ist die Bezeichnung "Ökochonder" eine reine journalistische Sprachschöpfung (Erfinder war Journalist der Zeitschrift MMW!) und keine medizinische Diagnose. Ist das nicht Scharlatanerie in höchster Ausprägung?

Wichtig ist: der EI/MCS Kranke muss rehabilitiert werden, d.h. wieder in der Gesellschaft die Rechte haben können, die alle haben. Zwang durch die Mehrheit der Stärkeren, Gesünderen, Zielorientierten kann die Demokratie nicht bejahen.

Heilen und gleichzeitig menschliche Rechte schützen muss die Devise lauten. Von der Wissenschaft muss ein neues Bild der EI/MCS Krankheit erwartet werden können. Einige Normen und Vorstellungen über gesund und krank müssen dabei sicher über Bord geworfen werden. In einer Studie aus Erlangen ist eben erst gemeldet worden, dass jeder zweite der frühpensionierten Lehrer in Bayern psychisch krank wäre. Was sind die wahren Gründe hierfür?

Wird es irgendwann möglich sein einen konstruktiven Dialog zu EI/MCS zu führen und unter welchen Bedingungen?

Niemand muss sich meiner Meinung anschließen, es ist nur eine Meinung ...

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 20. April 2001 um 08:29 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Aus der Studie von Prof. Werner Maschewsky:

MCS ist ein relativ neues Krankheitsbild, das sich durch folgende Merkmale
auszeichnet: Symptome lassen sich vorhersagbar durch mehrere verschiedene Chemikalien auslösen, in Dosierungen und
durch Stoffe, die von Toxikologie, Immunologie und Allergologie bisher als unschädlich betrachtet wurden; die Symptome sind oft vielfältig, betreffen aber immer auch das Nervensystem; der Schweregrad der Erkrankung ist sehr unterschiedlich und reicht von Befindlichkeitsstörungen bis zu lebensbedrohlichen Zuständen. MCS ist damit symptombezogen, nicht kausal definiert; die
regelmäßige Auslösbarkeit durch Chemikalien hat nicht notwendig einen Erklärungsanspruch.

Weitere Details unter:
http://www.bremen.de/info/oekoaerztebund/
maschews.htm

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 20. April 2001 um 12:31 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


"Leitlinie Somatoforme Störungen 9 - Umweltbezogene Körperbeschwerden" von AWMF

unter Punkt 2 der Leitlinie vom 07.12.1998 steht sinngemäß:

"Sowohl für MCS wie auch SBS ist der physikalisch-biologischer Kausalzusammenhang von Umweltagents und Beschwerden durch Holzschutzmittel oder Schwermetalle für ausreichend hohe Expositionen nachgewiesen, strittig ist hier der Zusammenhang im Einzelfall."

Quelle:
http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF
/ll/psytm009.htm

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 19. April 2001 um 07:48 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Schwierigkeiten mit der wissenschaftlichen Behandlung von umweltbedingten Erkrankungen hat eine kleine/größere Gruppe von Professoren, Gutachtern und Psychiatern, welche sich eine Art Oberrichter-Funktion in der Beurteilung von Wissenschaft anmaßt. Diese Gruppe vertritt die These, dass es "Vergiftete ohne Gift" gibt und stellt fragwürdige Zusammenhänge zwischen Simulanten und umweltbedingt Erkrankten her.

Fast polemisch werden umweltbedingt Erkrankte als psychosozial Erkrankte hingestellt. Die mangelnde Qualität der vorgebrachten Argumente erfordert an sich keinen Kommentar hierzu. Alles was von dieser Gruppe vorgebracht wird sind nichts als Behauptungen ohne einem einzigen objektiven Beweis.

Die Gruppe verbreitet über umweltbedingt Erkrankte und die Umweltmedizin abenteuerliche Vermutungen und Unterstellungen, ohne bislang jemals, aus erster Hand irgendwelche Details über den Ablauf einer umweltbedingten Erkrankung zu verfügen. Es wäre unersprießlich, die Fülle sachlich unhaltbarer Aussagen dieser Gruppe in den Vorträgen zu diskutieren, da sie faktenmäßig keinerlei Information enthalten. Grundlage der Meinungsbildung in dieser Gruppe scheint ein Patientenkollektiv ohne objektiver äußerer und innerer chronischer Belastung mit Schadstoffen im Niedrigdosenbereich zu sein. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass diese Gruppe die Existenz von MCS nicht nachweisen kann. Ebenfalls scheinen sich die Erkenntnisse auf schon lange überholte Methoden der umweltmedizinischen Diagnostik zu stützen.

Dramatische Folgen für umweltbedingt Erkrankte werden von dieser Gruppe dann verursacht, wenn sich Psychiater aufschwingen MCS diagnostizieren zu wollen. Das ist so, als ob man die Ursache einer Computerstörung beim Kaminkehrer untersuchen lassen möchte.

Noch nie hat eine psychiatrische Therapie umweltbedingt Erkrankte geheilt. Auch die Theorie der Verhaltenstherapie scheint eine "Luftnummer" zu sein. An einer einzigen Patientin sind bisher Therapieversuche durchgeführt worden, die abgebrochen worden sind (Bericht Tübinger Wissenschaftler bei einem Kongress in Münschen!).

Die hier genannte Gruppe hat aus eigener aktiver Leistung wenig oder nichts zur Aufhellung von umweltbedingten Erkrankungen beigetragen und in vielen Fällen die Wahrheitsfindung sogar erschwert und behindert. Die Öffentlichkeit wurde zusätzlich mit Falschinformationen verwirrt und die innerhalb der Wissenschaften notwendige Diskussion des Themas nicht gefördert.


Weitere Informationen:
http://home.t-online.de/home/maria.hennek
/art3.htm

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 19. April 2001 um 06:40 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Umweltambulanzen an den Universitäten in Deutschland haben nachgewiesen, daß in 10-20% der untersuchten Fälle die Noxe als Ursache für Umwelterkrankungen verantwortlich ist /1/.

KV-Nordrhein 06.11.1998: “Bei 63% der untersuchten 1400 Patienten mit Verdacht auf eine Umwelterkrankung hat sich die Diagnose bestätigt.”

KV-Schleswig Holstein 02.02.2000: “Bei 916 untersuchten Patienten waren zu 77% Schadstoffe als Ursache der Erkrankung beweisbar. In 92% der Fälle ergab sich nach der Sanierung des Umfeldes eine Besserung.

/1/ TAB-Bericht des Deutschen Bundestages Nr. 63- 09/1999, Seite 85
http://www.mcs.axxs.de http://www.mcs-zeitung.axxs.de

Bruno Peter Hennek
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erstellt am 19. April 2001 um 06:36 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


“Es existieren keine psychodiagnostischen Verfahren, die zwischen psychogenen und umweltbedingt psychischen Störungen zu dirkriminieren vermögen” (Preuss 1997, S.73 - TAB Bericht des Bundestages Nr. 63/1999, Seite 85)

“Es ist sogar nach meiner Einschätzung eher unwarscheinlich bzw. selten, daß eine Art Symptome durch Umweltängste erzeugt werden. Die psychiatrische Diagnose ist kritisch zu sehen, da die Klassifikation meist nichts erklärt” (Dr.Dr.Dr. Felix Tretter am 23.09.1999 an den Spiegel)

“Nach meinen Unterlagen wurden Sozialversicherungen und Berufsgenossenschaften schon 1993 dahingehend instruiert, daß MCS, CFS Ökohysterie bedeuten und die Betroffenen entsprechend zu behandeln, d.h. Entschädigungsansprüche abzulehnen sind” (Prof. Dr. med. H. Müller-Mohnsen am 28.09.1999 an den Spiegel)
http://www.mcs.axxs.de

Bruno Peter Hennek
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erstellt am 19. April 2001 um 15:05 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Sehr geehrter Herr Dr. Eis,

das letzte Projekttreffen zu der MCS-Studie ist im April 2001.

Können Sie hier vorab in groben Zügen über die Ergebnisse der MCS-Studie berichten?

Mit Freundlichen Grüssen
Bruno Peter Hennek

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 19. April 2001 um 15:18 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Sehr geehrter Herr Dr. Müller,

der dbu e.V. hat das Design der MCS-Studie mitgestaltet.

Ist der dbu e.V. aus der Sicht der praktischen Umweltmedizin und der Erfahrung mit umweltbedingt Erkrankten mit dem Studienverlauf zufrieden?

Ist die Erfahrung der praktische Umweltmedizin ausreichend in der MCS-Studie gewürdigt worden und findet diese Erfahrung auch Niederschlag in der Reinschrift der Studie?

Ergeben sich aus der MCS-Studie zusätzliche Objektivierungsmöglichkeiten in Deutschland bei umweltbedingt Erkrankten?

Wie bewerten Sie den Nutzen aus der MCS-Studie für Betroffene?

Ist aus Ihrer Sicht weiterer Forschungsbedarf nötig und welche Geldmittel müssten dafür veranschlagt werden, wer sollte an der weiteren Forschung beteiligt werden und welchen Zeitraum würden Sie dafür veranschlagen?

Mit freundlichen Grüssen
bruno Peter Hennek

Bruno Peter Hennek
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erstellt am 19. April 2001 um 15:28 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Sehr geehrter Herr PD Dr.Dr.Dr. Felix Tretter,

Sie sagten:

“Es ist sogar nach meiner Einschätzung eher unwarscheinlich bzw. selten, daß eine Art Symptome durch Umweltängste erzeugt werden. Die psychiatrische Diagnose ist kritisch zu sehen, da die Klassifikation meist nichts erklärt” (Dr.Dr.Dr. Felix Tretter am 23.09.1999 an den Spiegel).

Ändern Sie Ihre Meinung nach Kenntnis der Ergebnisse aus der MCS-Studie?

Wie stellen Sie sich eine Objektivierung von MCS vor?

Mit freundlichen Grüssen
Bruno Peter Hennek

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 19. April 2001 um 14:22 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Umwelt: Bundesregierung hat Länder frühzeitig über PCP-Gefahr informiert

Die Bundesregierung hat bereits 1977/78 die Länder über die ihr vorliegenden Erkenntnisse zur Gesundheitsschädlichkeit von pentachlorphenol (PCP)-haltigen Holzschutzmitteln in geschlossenen Gebäuden unterrichtet. In ihrer am 10. März veröffentlichten Antwort (13/609) zu einer entsprechenden Kleinen Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (13/362) berichtet die Bundesregierung, daß ihr erstmals im zweiten Halbjahr 1977 Verdachtsmomente auf Gesundheitsschädlichkeit von PCP vorlagen. Im Dezember 1977 habe sich der Unterausschuß "Ländergiftverordnungen" der Arbeitsgemeinschaft Leitender Medizinalbeamter mit dem Thema befaßt, und im Januar 1978 sei es auf Einladung des Bundesministers für Jugend, Familie und Gesundheit zu einer Besprechung mit den Ländern über Vorkehrungsmaßnahmen angesichts der Gesundheitsgefährdung PCP-haltiger Holzschutzmittel gekommen.

Die Bundesregierung erinnert in ihrer Antwort weiter daran, daß seit 1986 die Verwendung PCP in Aufenthaltsräumen verboten ist. Ein vollständiges Verbot zur Herstellung, Verwendung Verkauf von PCP sei seit Ende 1989 in Kraft. Der erste Entwurf dazu sei im Januar 1987 den Ländern zugeleitet worden. Die PCP-Verbotsverordnung ist nach Darstellung Bundesregierung 1993 in die neue Chemikalienverbotsverordnung übernommen worden.

Herausgegeben vom Pressezentrum des Deutschen Bundestages.
Nachdruck mit Quellenangabe kostenlos. Belegexemplar an:
Deutscher Bundestag, Pressezentrum, Bundeshaus, 53113 Bonn
http://www.mcs-zeitung.axxs.de

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 19. April 2001 um 08:25 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Frage an die hier genannten MCS-Experten ...
--------------------------------------------

Die MCS-Studie ist vergeben worden mit dem Arbeitstitel:

"Untersuchung zur Aufklärung der Ursachen des MCS-Syndroms (Multiple Chemikalienüberempfindlichkeit) bzw. der IEI (idiopathische umweltbezogene Unverträglichkeiten) unter besonderer Berücksichtigung des Beitrages von Umweltchemiikalien", Förderkennzeichen 298 62 274, wurde Ende Januar 1999 an das Robert-Koch-Institut in Berlin vergeben ...

Am 10.06.1999 schreibt jedoch der Vizepräsident des Umweltbundesamtes, dass:

"Das Hauptanliegen der Studie besteht in einer genaueren Beschreibung und vertieften Analyse der multiplen chemischen Sensitivität, wobei vor allem Erkenntnisse zu den Ursachen/Bahnungen respektive zur Auflösung von MCS gewonnen und die somatischen wie psychischen Aspekte der Erkrankung genauer erforscht werden sollen."

Die Studie hat somit im RKI einen neuen Schwerpunkt bekommen, der vom Auftraggeber (UBA) nicht beabsichtigt war ...

Soll hier mit dem Ergebnis der Studie erneut Verwirrung in der Öffentlichkeit geschaffen werden? Wer steckt dahinter, welche Kräfte haben das Ziel "unter besonderer Berücksichtigung des Beitrages von Umweltchemiikalien" in "die somatischen wie psychischen Aspekte" verbogen?

Welchen Nutzen wir die MCS-Studie für umweltbedingt Erkrankte haben?

Bruno Peter Hennek
Benutzer

erstellt am 19. April 2001 um 06:44 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Bruno Peter Hennek anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


In der internat. Literatur wird von 89 Klinikern und Forschern seit 1989 empfohlen MCS anzuerkennen, wenn sechs folgende Kriterien erfüllt sind:

- Der Zustand muß chronisch sein;

- Es müssen reproduzierbare, wiederkehrende Symptome vorliegen;

- Reaktion auf niedrige Expositionsbelastungen;

- Reaktion gegenüber einer Vielfalt von verschiedenen Chemikalien;

- Besserung des Krankheitsbildes nach Expositionskarenz;

- [hinzu 1999]: Die Symptome sind im multiplen Organsystemen zu verzeichnen ...

Primärquelle: Arch. Environ. Health 54 (1999) 147 - 149, Sekundärquelle: Pneumologie (2000) S. 54

Man muss nur lesen wollen!
http://www.mcs.axxs.de

Zu meinen Fragen an die vom ZDF genannten Experten ist eine einzige Antwort erfolgt:

MCS-Experte
Moderator / Experte

erstellt am 24. April 2001 um 09:55 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von MCS-Experte anzusehen!     Beitrag editieren/löschen    Antwort mit Zitat


Sehr geehrter Herr Hennek, zu der von Ihnen zitierte Aussage von mir stehe ich weiterhin. Erst wenn die
Multicenter-Studie fertig ausgewertet ist gibt es Grund zur Revision oder
eben nicht.
Ich sehe nur selten einen klaren Zusammenhang zwischen Umwelterkrankungen
und psychopathologischen Phänomenen. Das bedeutet aber andererseits nicht,
daß ich von der Verursachung durch Chemikalien überzeugt bin. Das schwere Leid der Kranken, ein Teil der Besorgnisse und Beeinträchtigungen kann aber durch psychotherapeutische Ansätze gelindert
werden. Diese Möglichkeiten sollten von MCS-Patienten durchwegs offener in Betracht gezogen werden. Psychotherapie mit zu machen heißt nicht daß man
deswegen ein Mensch zweiter Klasse ist und nicht mehr ernst zu nehmen ist.
Es bedeutet auch nicht, daß man dann in einer Anstalt weggesperrt wird udgl.
Hier ist mehr Aufklärung nötig.

Die "Objektivierung" von MCS ist schwierig, das soll aber kein Grund sein,
gleich die Psyche als "Symptomgenerator" dafür verantwortlich zu machen.
Skalen, welche die Symptommuster der Kranken genauer beschreiben wären ein
wichtiger Weg, der zur genaueren Beschreibung der MCS verhilft. Hier habe
ich wiederholt Mängel festgestellt. Herr Hüppe und in den USA Miller u.
Prihoda haben nun eine Skala erstellt, die vermutlich hilft, die
Symptomatik genauer zu beschreiben und genauer von ähnlichen
psychosomatischen Störungsbildern abzugrenzen.
Ich hoffe auch hier werden wir im Herbst mehr dazu erfahren.

Ich hoffe, Ihre Fragen ausreichend beantwortet zu haben und verbleibe mit
freundlichen Grüßen

Dr. F. Tretter
Nervenarzt, Psychotherapeut
Bezirkskrankenhaus Haar

und Ende ...  

Bruno Peter Hennek


Was im Spiegel berichtet worden ist:

ZDF kooperiert bei der Ratgebersendung "Gesundheit" eng mit der Pharmaindustrie

Bei der ZDF-Ratgebersendung "Gesundheit" kooperiert der öffentlich-rechtliche Sender eng mit Pharmaherstellern und empfiehlt auch wissenschaftlich umstrittene Heilmethoden und Produkte. Wie das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in der neuen Ausgabe berichtet, profitierte der Sender auf Umwegen von Zahlungen der Hersteller. Aus einer internen Liste des ZDF geht hervor, dass Pharmafirmen als "Kooperationspartner" zu einzelnen Sendungen geführt wurden. In der Spalte "Kooperationssumme brutto" wurden Geldbeträge dazu vermerkt. Firmen, die etwa Asthmamittel herstellen, wurden als "Kooperationspartner" zu dem Thema eingeplant. Hersteller von Hormonpräparaten unterstützten eine Sendung zu den Wechseljahren. Mehrere zehntausend Mark zahlen Unternehmen, die sich für ihre Produkte oder Heilmethoden von der Sendung etwas versprechen.

Mittler zwischen dem Sender und den Firmen war die Förderungsgesellschaft des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK), letzteres eine gemeinnützige Organisation zur Gesundheitsaufklärung. Das DGK kooperierte auch redaktionell mit dem ZDF: Es schlug etwa Themen vor oder vermittelte Experten für Auftritte in der "Gesundheit" - auch solche, die Pharmaunternehmen empfohlen hatten.

Von solchen Sendungen erwarben die Firmen dann sogenannte nichtkommerzielle Zweitverwertungsrechte an den Filmen - etwa zur Schulung von Mitarbeitern. Der Verkauf dieser Rechte sei "ein normaler Vorgang im Rahmen der Zweitverwertung von Sendungen", so eine ZDF-Stellungnahme. Manchmal zahlten die Firmen dem Grünen Kreuz auch sogenannte Druckkostenzuschüsse für Broschüren zu den Sendungen, die die Organisation verschickte.

Das ZDF und die Firmen betonen, der redaktionelle Inhalt der Sendungen sei nie beeinflusst worden. Doch daran gibt es laut SPIEGEL Zweifel. Die Firma Mucos etwa, Hersteller von umstrittenen Enzymkombinationspräparaten, war laut ZDF-Liste "Kooperationspartner" während einer "Enzymwoche" und hatte das Thema vorgeschlagen. Als "Kooperationssumme" waren 120.000 Mark eingetragen. Mucos bestreitet, gezahlt zu haben. Die Experten in den Sendungen priesen Enzyme als wirksame Begleittherapie etwa bei Gefäßkrankheiten oder Nierenleiden.

Die Wirksamkeit der Enzyme ist wissenschaftlich aber nicht erwiesen. Das Mucos-Parade-Mittel "Wobenzym" steht sogar auf der Negativliste der gesetzlichen Kassen. Im Internet-Archiv der ZDF-Sendung werden Enzyme gleichwohl zur Krebstherapie hochgelobt. Das "grenzt an Sensationsmacherei", so Krebsexperte Professor Horst Jung, Direktor des Instituts für Strahlenphysik und Strahlenbiologie an der Hamburger Universitätsklinik Eppendorf. Es sei "unverantwortlich, diese Behandlung als Krebstherapie zu empfehlen", sagt Professor Peter Drings, Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft.

Zweifel an den Methoden des DGK weckt auch die Aussage von Jürgen Hopf, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Brillenhersteller Rodenstock. Er erinnert sich laut SPIEGEL an den Anruf des DGK-Vorstands Hans von Stackelberg, der "fragte, ob ich in einer Sendung von ,Gesundheit' zum Thema ,Die Leichtigkeit des Sehens' Neuigkeiten von Rodenstock präsentieren wolle." Als Gegenleistung sollten 30000 Mark fließen. Hopf lehnte ab. Hopf laut SPIEGEL: "Ich hätte nicht gedacht, dass man sich bei den Öffentlich-Rechtlichen einkaufen kann. Das ist Betrug am Zuschauer." Das ZDF teilte auf SPIEGEL-Anfrage mit, von Stackelberg sei nicht im Auftrag des Senders tätig geworden.

Die Firma Sebapharma, Hersteller des Waschmittels "Sebamed", laut ZDF-Liste als "Kooperationspartner" mit 18.000 Mark geführt, profitierte von einer Gesundheit-Sendung, in der dreimal empfohlen wurde, sich mit hautfreundlichen Mitteln zu waschen. Die Sebamed-Flasche war kurz im Bild zu sehen.

Quelle: Der Spiegel 33/2000, 12.08.2000


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