Eigene
Beiträge im ZDF-PRAXIS Forum "Multiple
Chemical Sensitivity (MCS) ...
Das
ZDF hat offensichtlich am 30.04.2001 das Forum welches am 18.04.
angelaufen ist und bis zum 16.05.2001 geöffnet bleiben sollte,
vorzeitig geschlossen. Ursprünglich hat das ZDF Experten
angekündigt, die zu den Fragen um das MCS-Syndrom Stellung nehmen
sollten. Am 30.04.01 meldet das ZDF nun: "Sorry, musste leider
geschlossen werden, da ein großer Teil der Userinnen und User nicht
bereit war, sich an die Netikette zu halten"
Das
ZDF hat die User und Userinnen getäuscht, zu keinem Zeitpunkt ist das
Forum von den angekündigten Experten moderiert worden!
Zu
der Sendung vom 18.04.01: Krank
durch Umweltgifte
Auch
mit dem Zweiten sieht man im Falle EI/MCS nicht besser!
Leider
haben einige User in diesem Forum andere Beiträge auf das schwerste
diffamiert ..., leider!
Es
ist bedauerlich, wie eine öffentlich rechtliche Sendeanstalt mit
MCS-Betroffenen umgegangen ist.
Ich
habe am 01.05.01 vom ZDF die vollständige Löschung der Beiträge
verlangt, da ich unter diesen Umständen dort nicht mehr dabei sein
möchte.
Meine
eigenen Beiträge können Sie hier lesen.
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 29. April 2001 um 10:57 Uhr
Krankheitsbild
nicht verstanden !
"Die
Burg-Klinik Stadtlengsfeld bietet wegen ihrer unzureichenden
Einrichtung keine Voraussetzungen für die Behandlung
umwelterkrankter Patienten, insbesondere von MCS-Patienten. Der
klinische Direktor hat sich für ein einseitiges Konzept
entschieden, das der tatsächlichen Problematik nicht genügt."
Der
komplette Besuchsbericht aus dér Zeitschrift für Umweltmedizin
Nr. 3/01 ist zu finden auf:
http://home.t-online.de/home/maria.hennek
/art15.htm
Quelle: http://www.umweltmedizin.de
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 28. April 2001 um 14:14 Uhr
Eines
muss doch jetzt mal deutlich hier gesagt werden:
ZDF-Praxis
hat hier den Eindruck erweckt, dass Fragen an das vom ZDF
genannte Experten-Team, von den benannten Experten beantwortet
werden sollten. Dies ist bisher nicht der Fall, bis auf wenige
untergeordnete Ausnahmen.
Betroffene
sind offensichtlich getäuscht worden?
Viele
"BESCHWICHTIGUNGEXPERTEN" werden ihre Schlüsse aus
den Beiträgen hier ziehen, bestimmt keine zu Gunsten der EI/MCS-Betroffenen...
Eine klärende
Stellungnahme dazu seitens des ZDF ist dringend geboten.
Ferner
sollten zum Verfassen von Beiträgen im Forum nur registrierte
Benutzer zugelassen werden.
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 26. April 2001 um 11:22 Uhr
Information
aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Im
November 2000 ist das Programm der Bundesregierung
"Gesundheitsforschung: Forschung für den Menschen"
vorgestellt worden (http://www.bmbf.de/presse01/259.html). Als
Budget ist ein Betrag von 1,6 Milliarden Mark für fünf Jahre
vorgesehen worden.
Das
Programm kann heruntergeladen werden von:
http://www.bmbf.de/presse01/Gesundh.pdf
Ab Seite
20 ist etwas zu "Gesundheit und Umwelt" zu finden,
z.B.:
Im Rahmen
zukünftiger Aktivitäten der Bundesregierung im Bereich Umwelt
und Gesundheit werden verstärkt Fragen zur genaueren
Charakterisierung und Epidemiologie umweltmedizinischer
Krankheitsbilder zu bearbeiten sein.
Insbesondere wird abzuklären sein, für welche Krankheitsbilder
gilt, dass sie durch Umwelteinwirkungen verursacht oder
beeinflusst werden. Von diesen Erkrankungen sind solche
abzugrenzen, bei denen eine Umweltverursachung zwar behauptet
wird, ein Zusammenhang - auch durch Einbeziehung individueller
genetischer Dispositionsfaktoren - jedoch nicht wahrscheinlich
ist.
Für das
Programm "Umwelt und Gesundheit" sind folgende Mittel
vorgesehen:
1 Mio für
2001, 2 Mio für 2002, 2,5 Mio für 2003 und 2,5 Mio für 2004.
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 26. April 2001 um 09:46 Uhr
Unter
folgender URL finden Sie eine Dokumentation und können selbst
nachlesen, was Singer, Ashford und Miller gesagt haben...:
http://www.spdfraktion.de/download/umwelt02.pdf
Seite 35:
Die Neurotoxizität alltagsüblicher chemischer Substanzen,
Prof. Paymond Singer, Ph.D.Pa
Seite 53: Die sozialen und politischen Implikationen geringfügiger
Chemikalienexposition, Nicholas A. Ashford, PhD., J.D. und
Claudia S. Miller, M.D., M.S.
Seite 59: Giftstoffinduzierter Toleranzverlust (TILT), Claudia
S. Miller, M.D., M.S.
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 25. April 2001 um 20:41 Uhr
Die
Regierung wird vom Rat der Sachverständigen für Umweltfragen
beraten, dieser gab am 31.08.1999 folgende Empfehlung ab:
"Der
Umweltrat stellt fest, daß zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein
kausaler Zusammenhang zwischen Multipler Chemikalien- Überempfindlichkeit
und vielfältigen Umwelteinflüssen, die von der Mehrheit der
Bevölkerung gut vertragen werden, nicht wissenschaftlich belegt
ist, jedoch auch nicht ausgeschlossen werden kann. Angesichts
der unsicheren Datenlage, der Subjektivität der Beschwerden und
des Fehlens eines einheitlichen klinischen Krankheitsbildes sind
gesetzliche Regelungen selbst aus Gründen der Vorsorge gegenwärtig
nicht angezeigt."
Quelle:
Sondergutachten Umwelt und Gesundheit (1999) auf der Homepage http://www.umweltrat.de
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 25. April 2001 um 20:24 Uhr
A
u s z ug aus der Niederschrift
über die Tagung der Sektion „Versorgungsmedizin"
des Ärztlichen Sachverständigenbeirats
beim Bundesministerium für Arbeit und Soziaiordnung (BMA)
am 25. /26. November 1998 in Bonn
Zu Punkt
1.9 - Gutachtliche Beurteilung von Umwelterkrankungen
Zur
Diskussion stand, ob die bisherigen Erfahrungen ausreichten, für
„Umweltkrankheiten" (z.B.
Chronisches Müdigkeitssyndrom, Multiple chemical sensivity
Syndrom, Fibromyalgie) Kriterien für die GdB/MdE-Bewertung zu
erarbeiten.
Die
Anwesenden verneinten dies einstimmig. Auch bei der Beurteilung
dieser Erkrankungen
komme es stets auf die Auswirkungen von Funktionsbeeinträchtigungen
in allen Lebensbereichen an. Wenn in den „Anhaltspunkten"
für „Umweltkrankheiten" keine speziellen
Beurteilungskriterien
genannt seien, sei der GdB/MdE-Grad in Analogie zu
vergleichbaren - in den
„Anhaltspunkten" genannten - Gesundheitsstörungen zu
bewerten. Bei Krankheitsbildern (Störbildern) mit vegetativen
Symptomen, gestörter Schmerzverarbeitung, Leistungseinbußen
und Körperfunktionsstörungen, denen kein oder primär kein
organischer Befund zugrunde liegt,kämen als Vergleichsmaßstab
z.B. die in Nr. 26.3 der „Anhaltspunkte" unter
„Neurologischen und Persönlichkeitsstörungen" genannten
psychovegetativen oder psychischen Störungen mit Einschränkungen
der Erlebnis- und Gestaltungsfähigkeit und eventuellen sozialen
Anpassungsschwierigkeiten in Betracht. Der erfolgte
therapeutische und rehabilitative Aufwand könne als zusätzlicher
Hinweis auf das Ausmaß der Beeinträchtigung angesehen werden.
Auf dieser Basis können auch ohne spezielle Kriterien
sachgerechte Beurteilungen abgegeben werden.
Quelle:
Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Postfach 14 02
80, 53107 Bonn
[Dieser
Beitrag wurde von Bruno Peter Hennek am 25. April 2001
editiert.]
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 24. April 2001 um 09:01 Uhr
Meine
persönliche Meinung ...
Kenntnisse
aus dem Bereich Psychiatrie oder Tiefenpsychologie und/oder der
traditionellen Toxikologie reichen nicht aus um das
Krankheitsbild EI/MCS zu verstehen. Auch die Psychologie hat das
"Normale" immer noch nicht erforschen können.
Zwischen Psychiatern und Psychologen wird ein
Weltanschauungskampf bis aufs "Messer" in dieser Frage
geführt. Der Einluss der dynamische Wirkung von neurotoxisch
wirkenden Substanzen auf den Menschen bleibt dabei auf der
Strecke. Schubladendenken führt zur Isolation EI/MCS Kranker
und treibt diese in den finanziellen und gesundheitlichen Ruin.
Stellt sich eine Sparte an die Seite der Betroffenen, wie z.B.
die Umweltmedizin, dann werden diese Leute mit Rufmordkampagnen
oder gar Prozessen überzogen und somit zum Schweigen gebracht.
Auch Betroffene und deren Sympathisanten werden von
interessierten Kreisen mit sektiererischer Zähigkeit
angegriffen und beleidigt. Auch hier im MCS-Forum sind diese
Personen bereits präsent, feige und anonym natürlich.
Der EI/MCS
Kranke ist in Deutschland ein Mensch ohne Rechte. Obwohl er
sogar bereit ist sein Vermögen für die Herstellung seiner
Gesundheit einzusetzen und er damit dem Sozialsystem nicht zur
Last fällt, wird der EI/MCS Kranke von selbsternannten Experten
ständig diffamiert und diskriminiert (sh. Beiträge im
ZDF-Forum).
.
Bestimmte Professoren, die auch als Gutachter tätig sind,
schwingen sich dazu auf EI/MCS Kranke in Gutachten als "Ökochonder"
zu bezeichnen. Dabei ist die Bezeichnung "Ökochonder"
eine reine journalistische Sprachschöpfung (Erfinder war
Journalist der Zeitschrift MMW!) und keine medizinische
Diagnose. Ist das nicht Scharlatanerie in höchster Ausprägung?
Wichtig
ist: der EI/MCS Kranke muss rehabilitiert werden, d.h. wieder in
der Gesellschaft die Rechte haben können, die alle haben. Zwang
durch die Mehrheit der Stärkeren, Gesünderen, Zielorientierten
kann die Demokratie nicht bejahen.
Heilen und
gleichzeitig menschliche Rechte schützen muss die Devise
lauten. Von der Wissenschaft muss ein neues Bild der EI/MCS
Krankheit erwartet werden können. Einige Normen und
Vorstellungen über gesund und krank müssen dabei sicher über
Bord geworfen werden. In einer Studie aus Erlangen ist eben erst
gemeldet worden, dass jeder zweite der frühpensionierten Lehrer
in Bayern psychisch krank wäre. Was sind die wahren Gründe
hierfür?
Wird es
irgendwann möglich sein einen konstruktiven Dialog zu EI/MCS zu
führen und unter welchen Bedingungen?
Niemand
muss sich meiner Meinung anschließen, es ist nur eine Meinung
...
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 20. April 2001 um 08:29 Uhr
Aus
der Studie von Prof. Werner Maschewsky:
MCS ist
ein relativ neues Krankheitsbild, das sich durch folgende
Merkmale
auszeichnet: Symptome lassen sich vorhersagbar durch mehrere
verschiedene Chemikalien auslösen, in Dosierungen und
durch Stoffe, die von Toxikologie, Immunologie und Allergologie
bisher als unschädlich betrachtet wurden; die Symptome sind oft
vielfältig, betreffen aber immer auch das Nervensystem; der
Schweregrad der Erkrankung ist sehr unterschiedlich und reicht
von Befindlichkeitsstörungen bis zu lebensbedrohlichen Zuständen.
MCS ist damit symptombezogen, nicht kausal definiert; die
regelmäßige Auslösbarkeit durch Chemikalien hat nicht
notwendig einen Erklärungsanspruch.
Weitere
Details unter:
http://www.bremen.de/info/oekoaerztebund/
maschews.htm
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 20. April 2001 um 12:31 Uhr
"Leitlinie
Somatoforme Störungen 9 - Umweltbezogene Körperbeschwerden"
von AWMF
unter
Punkt 2 der Leitlinie vom 07.12.1998 steht sinngemäß:
"Sowohl
für MCS wie auch SBS ist der physikalisch-biologischer
Kausalzusammenhang von Umweltagents und Beschwerden durch
Holzschutzmittel oder Schwermetalle für ausreichend hohe
Expositionen nachgewiesen, strittig ist hier der Zusammenhang im
Einzelfall."
Quelle:
http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF
/ll/psytm009.htm
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 19. April 2001 um 07:48 Uhr
Schwierigkeiten
mit der wissenschaftlichen Behandlung von umweltbedingten
Erkrankungen hat eine kleine/größere Gruppe von Professoren,
Gutachtern und Psychiatern, welche sich eine Art
Oberrichter-Funktion in der Beurteilung von Wissenschaft anmaßt.
Diese Gruppe vertritt die These, dass es "Vergiftete ohne
Gift" gibt und stellt fragwürdige Zusammenhänge zwischen
Simulanten und umweltbedingt Erkrankten her.
Fast
polemisch werden umweltbedingt Erkrankte als psychosozial
Erkrankte hingestellt. Die mangelnde Qualität der vorgebrachten
Argumente erfordert an sich keinen Kommentar hierzu. Alles was
von dieser Gruppe vorgebracht wird sind nichts als Behauptungen
ohne einem einzigen objektiven Beweis.
Die Gruppe
verbreitet über umweltbedingt Erkrankte und die Umweltmedizin
abenteuerliche Vermutungen und Unterstellungen, ohne bislang
jemals, aus erster Hand irgendwelche Details über den Ablauf
einer umweltbedingten Erkrankung zu verfügen. Es wäre
unersprießlich, die Fülle sachlich unhaltbarer Aussagen dieser
Gruppe in den Vorträgen zu diskutieren, da sie faktenmäßig
keinerlei Information enthalten. Grundlage der Meinungsbildung
in dieser Gruppe scheint ein Patientenkollektiv ohne objektiver
äußerer und innerer chronischer Belastung mit Schadstoffen im
Niedrigdosenbereich zu sein. Es ist deshalb nicht verwunderlich,
dass diese Gruppe die Existenz von MCS nicht nachweisen kann.
Ebenfalls scheinen sich die Erkenntnisse auf schon lange überholte
Methoden der umweltmedizinischen Diagnostik zu stützen.
Dramatische
Folgen für umweltbedingt Erkrankte werden von dieser Gruppe
dann verursacht, wenn sich Psychiater aufschwingen MCS
diagnostizieren zu wollen. Das ist so, als ob man die Ursache
einer Computerstörung beim Kaminkehrer untersuchen lassen möchte.
Noch nie
hat eine psychiatrische Therapie umweltbedingt Erkrankte
geheilt. Auch die Theorie der Verhaltenstherapie scheint eine
"Luftnummer" zu sein. An einer einzigen Patientin sind
bisher Therapieversuche durchgeführt worden, die abgebrochen
worden sind (Bericht Tübinger Wissenschaftler bei einem
Kongress in Münschen!).
Die hier
genannte Gruppe hat aus eigener aktiver Leistung wenig oder
nichts zur Aufhellung von umweltbedingten Erkrankungen
beigetragen und in vielen Fällen die Wahrheitsfindung sogar
erschwert und behindert. Die Öffentlichkeit wurde zusätzlich
mit Falschinformationen verwirrt und die innerhalb der
Wissenschaften notwendige Diskussion des Themas nicht gefördert.
Weitere Informationen:
http://home.t-online.de/home/maria.hennek
/art3.htm
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 19. April 2001 um 06:40 Uhr
Umweltambulanzen
an den Universitäten in Deutschland haben nachgewiesen, daß in
10-20% der untersuchten Fälle die Noxe als Ursache für
Umwelterkrankungen verantwortlich ist /1/.
KV-Nordrhein 06.11.1998: “Bei 63% der untersuchten 1400
Patienten mit Verdacht auf eine Umwelterkrankung hat sich die
Diagnose bestätigt.”
KV-Schleswig
Holstein 02.02.2000: “Bei 916 untersuchten Patienten waren zu
77% Schadstoffe als Ursache der Erkrankung beweisbar. In 92% der
Fälle ergab sich nach der Sanierung des Umfeldes eine
Besserung.
/1/
TAB-Bericht des Deutschen Bundestages Nr. 63- 09/1999, Seite 85
http://www.mcs.axxs.de
http://www.mcs-zeitung.axxs.de
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 19. April 2001 um 06:36 Uhr
“Es
existieren keine psychodiagnostischen Verfahren, die zwischen
psychogenen und umweltbedingt psychischen Störungen zu
dirkriminieren vermögen” (Preuss 1997, S.73 - TAB Bericht des
Bundestages Nr. 63/1999, Seite 85)
“Es ist
sogar nach meiner Einschätzung eher unwarscheinlich bzw.
selten, daß eine Art Symptome durch Umweltängste erzeugt
werden. Die psychiatrische Diagnose ist kritisch zu sehen, da
die Klassifikation meist nichts erklärt” (Dr.Dr.Dr. Felix
Tretter am 23.09.1999 an den Spiegel)
“Nach
meinen Unterlagen wurden Sozialversicherungen und
Berufsgenossenschaften schon 1993 dahingehend instruiert, daß
MCS, CFS Ökohysterie bedeuten und die Betroffenen entsprechend
zu behandeln, d.h. Entschädigungsansprüche abzulehnen sind”
(Prof. Dr. med. H. Müller-Mohnsen am 28.09.1999 an den Spiegel)
http://www.mcs.axxs.de
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 19. April 2001 um 15:05 Uhr
Sehr
geehrter Herr Dr. Eis,
das letzte
Projekttreffen zu der MCS-Studie ist im April 2001.
Können
Sie hier vorab in groben Zügen über die Ergebnisse der
MCS-Studie berichten?
Mit
Freundlichen Grüssen
Bruno Peter Hennek
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 19. April 2001 um 15:18 Uhr
Sehr
geehrter Herr Dr. Müller,
der dbu
e.V. hat das Design der MCS-Studie mitgestaltet.
Ist der
dbu e.V. aus der Sicht der praktischen Umweltmedizin und der
Erfahrung mit umweltbedingt Erkrankten mit dem Studienverlauf
zufrieden?
Ist die
Erfahrung der praktische Umweltmedizin ausreichend in der
MCS-Studie gewürdigt worden und findet diese Erfahrung auch
Niederschlag in der Reinschrift der Studie?
Ergeben
sich aus der MCS-Studie zusätzliche Objektivierungsmöglichkeiten
in Deutschland bei umweltbedingt Erkrankten?
Wie
bewerten Sie den Nutzen aus der MCS-Studie für Betroffene?
Ist aus
Ihrer Sicht weiterer Forschungsbedarf nötig und welche
Geldmittel müssten dafür veranschlagt werden, wer sollte an
der weiteren Forschung beteiligt werden und welchen Zeitraum würden
Sie dafür veranschlagen?
Mit
freundlichen Grüssen
bruno Peter Hennek
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 19. April 2001 um 15:28 Uhr
Sehr
geehrter Herr PD Dr.Dr.Dr. Felix Tretter,
Sie
sagten:
“Es ist
sogar nach meiner Einschätzung eher unwarscheinlich bzw.
selten, daß eine Art Symptome durch Umweltängste erzeugt
werden. Die psychiatrische Diagnose ist kritisch zu sehen, da
die Klassifikation meist nichts erklärt” (Dr.Dr.Dr. Felix
Tretter am 23.09.1999 an den Spiegel).
Ändern
Sie Ihre Meinung nach Kenntnis der Ergebnisse aus der MCS-Studie?
Wie
stellen Sie sich eine Objektivierung von MCS vor?
Mit
freundlichen Grüssen
Bruno Peter Hennek
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 19. April 2001 um 14:22 Uhr
Umwelt:
Bundesregierung hat Länder frühzeitig über PCP-Gefahr
informiert
Die
Bundesregierung hat bereits 1977/78 die Länder über die ihr
vorliegenden Erkenntnisse zur Gesundheitsschädlichkeit von
pentachlorphenol (PCP)-haltigen Holzschutzmitteln in
geschlossenen Gebäuden unterrichtet. In ihrer am 10. März veröffentlichten
Antwort (13/609) zu einer entsprechenden Kleinen Anfrage der
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (13/362) berichtet die
Bundesregierung, daß ihr erstmals im zweiten Halbjahr 1977
Verdachtsmomente auf Gesundheitsschädlichkeit von PCP vorlagen.
Im Dezember 1977 habe sich der Unterausschuß "Ländergiftverordnungen"
der Arbeitsgemeinschaft Leitender Medizinalbeamter mit dem Thema
befaßt, und im Januar 1978 sei es auf Einladung des
Bundesministers für Jugend, Familie und Gesundheit zu einer
Besprechung mit den Ländern über Vorkehrungsmaßnahmen
angesichts der Gesundheitsgefährdung PCP-haltiger
Holzschutzmittel gekommen.
Die
Bundesregierung erinnert in ihrer Antwort weiter daran, daß
seit 1986 die Verwendung PCP in Aufenthaltsräumen verboten ist.
Ein vollständiges Verbot zur Herstellung, Verwendung Verkauf
von PCP sei seit Ende 1989 in Kraft. Der erste Entwurf dazu sei
im Januar 1987 den Ländern zugeleitet worden. Die
PCP-Verbotsverordnung ist nach Darstellung Bundesregierung 1993
in die neue Chemikalienverbotsverordnung übernommen worden.
Herausgegeben
vom Pressezentrum des Deutschen Bundestages.
Nachdruck mit Quellenangabe kostenlos. Belegexemplar an:
Deutscher Bundestag, Pressezentrum, Bundeshaus, 53113 Bonn
http://www.mcs-zeitung.axxs.de
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 19. April 2001 um 08:25 Uhr
Frage
an die hier genannten MCS-Experten ...
--------------------------------------------
Die
MCS-Studie ist vergeben worden mit dem Arbeitstitel:
"Untersuchung
zur Aufklärung der Ursachen des MCS-Syndroms (Multiple
Chemikalienüberempfindlichkeit) bzw. der IEI (idiopathische
umweltbezogene Unverträglichkeiten) unter besonderer Berücksichtigung
des Beitrages von Umweltchemiikalien", Förderkennzeichen
298 62 274, wurde Ende Januar 1999 an das Robert-Koch-Institut
in Berlin vergeben ...
Am
10.06.1999 schreibt jedoch der Vizepräsident des
Umweltbundesamtes, dass:
"Das
Hauptanliegen der Studie besteht in einer genaueren Beschreibung
und vertieften Analyse der multiplen chemischen Sensitivität,
wobei vor allem Erkenntnisse zu den Ursachen/Bahnungen
respektive zur Auflösung von MCS gewonnen und die somatischen
wie psychischen Aspekte der Erkrankung genauer erforscht werden
sollen."
Die Studie
hat somit im RKI einen neuen Schwerpunkt bekommen, der vom
Auftraggeber (UBA) nicht beabsichtigt war ...
Soll hier
mit dem Ergebnis der Studie erneut Verwirrung in der Öffentlichkeit
geschaffen werden? Wer steckt dahinter, welche Kräfte haben das
Ziel "unter besonderer Berücksichtigung des Beitrages von
Umweltchemiikalien" in "die somatischen wie
psychischen Aspekte" verbogen?
Welchen
Nutzen wir die MCS-Studie für umweltbedingt Erkrankte haben?
|
|
Bruno
Peter Hennek
Benutzer
|
erstellt
am 19. April 2001 um 06:44 Uhr
In
der internat. Literatur wird von 89 Klinikern und Forschern seit
1989 empfohlen MCS anzuerkennen, wenn sechs folgende Kriterien
erfüllt sind:
- Der
Zustand muß chronisch sein;
- Es müssen
reproduzierbare, wiederkehrende Symptome vorliegen;
- Reaktion
auf niedrige Expositionsbelastungen;
- Reaktion
gegenüber einer Vielfalt von verschiedenen Chemikalien;
-
Besserung des Krankheitsbildes nach Expositionskarenz;
- [hinzu
1999]: Die Symptome sind im multiplen Organsystemen zu
verzeichnen ...
Primärquelle: Arch. Environ. Health 54 (1999) 147 - 149, Sekundärquelle: Pneumologie
(2000) S. 54
Man muss
nur lesen wollen!
http://www.mcs.axxs.de
|
Zu meinen
Fragen an die vom ZDF genannten Experten ist eine einzige Antwort
erfolgt:
|
MCS-Experte
Moderator /
Experte
|
erstellt
am 24. April 2001 um 09:55 Uhr
Sehr
geehrter Herr Hennek, zu der von Ihnen zitierte Aussage von mir
stehe ich weiterhin. Erst wenn die
Multicenter-Studie fertig ausgewertet ist gibt es Grund zur
Revision oder
eben nicht.
Ich sehe nur selten einen klaren Zusammenhang zwischen
Umwelterkrankungen
und psychopathologischen Phänomenen. Das bedeutet aber
andererseits nicht,
daß ich von der Verursachung durch Chemikalien überzeugt bin.
Das schwere Leid der Kranken, ein Teil der Besorgnisse und
Beeinträchtigungen kann aber durch psychotherapeutische Ansätze
gelindert
werden. Diese Möglichkeiten sollten von MCS-Patienten durchwegs
offener in Betracht gezogen werden. Psychotherapie mit zu machen
heißt nicht daß man
deswegen ein Mensch zweiter Klasse ist und nicht mehr ernst zu
nehmen ist.
Es bedeutet auch nicht, daß man dann in einer Anstalt
weggesperrt wird udgl.
Hier ist mehr Aufklärung nötig.
Die "Objektivierung" von MCS ist schwierig, das soll
aber kein Grund sein,
gleich die Psyche als "Symptomgenerator" dafür
verantwortlich zu machen.
Skalen, welche die Symptommuster der Kranken genauer beschreiben
wären ein
wichtiger Weg, der zur genaueren Beschreibung der MCS verhilft.
Hier habe
ich wiederholt Mängel festgestellt. Herr Hüppe und in den USA
Miller u.
Prihoda haben nun eine Skala erstellt, die vermutlich hilft, die
Symptomatik genauer zu beschreiben und genauer von ähnlichen
psychosomatischen Störungsbildern abzugrenzen.
Ich hoffe auch hier werden wir im Herbst mehr dazu erfahren.
Ich hoffe,
Ihre Fragen ausreichend beantwortet zu haben und verbleibe mit
freundlichen Grüßen
Dr. F.
Tretter
Nervenarzt, Psychotherapeut
Bezirkskrankenhaus Haar
|
und Ende ...
Bruno
Peter Hennek
Was im Spiegel
berichtet worden ist:
ZDF kooperiert bei der Ratgebersendung
"Gesundheit" eng mit der Pharmaindustrie
Bei der ZDF-Ratgebersendung "Gesundheit"
kooperiert der öffentlich-rechtliche Sender eng mit Pharmaherstellern
und empfiehlt auch wissenschaftlich umstrittene Heilmethoden und
Produkte. Wie das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in der neuen Ausgabe
berichtet, profitierte der Sender auf Umwegen von Zahlungen der
Hersteller. Aus einer internen Liste des ZDF geht hervor, dass
Pharmafirmen als "Kooperationspartner" zu einzelnen
Sendungen geführt wurden. In der Spalte "Kooperationssumme
brutto" wurden Geldbeträge dazu vermerkt. Firmen, die etwa
Asthmamittel herstellen, wurden als "Kooperationspartner" zu
dem Thema eingeplant. Hersteller von Hormonpräparaten unterstützten
eine Sendung zu den Wechseljahren. Mehrere zehntausend Mark zahlen
Unternehmen, die sich für ihre Produkte oder Heilmethoden von der
Sendung etwas versprechen.
Mittler zwischen dem Sender und den Firmen war die Förderungsgesellschaft
des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK), letzteres eine gemeinnützige
Organisation zur Gesundheitsaufklärung. Das DGK kooperierte auch
redaktionell mit dem ZDF: Es schlug etwa Themen vor oder vermittelte
Experten für Auftritte in der "Gesundheit" - auch solche,
die Pharmaunternehmen empfohlen hatten.
Von solchen Sendungen erwarben die Firmen dann sogenannte
nichtkommerzielle Zweitverwertungsrechte an den Filmen - etwa zur
Schulung von Mitarbeitern. Der Verkauf dieser Rechte sei "ein
normaler Vorgang im Rahmen der Zweitverwertung von Sendungen", so
eine ZDF-Stellungnahme. Manchmal zahlten die Firmen dem Grünen Kreuz
auch sogenannte Druckkostenzuschüsse für Broschüren zu den
Sendungen, die die Organisation verschickte.
Das ZDF und die Firmen betonen, der redaktionelle Inhalt der
Sendungen sei nie beeinflusst worden. Doch daran gibt es laut SPIEGEL
Zweifel. Die Firma Mucos etwa, Hersteller von umstrittenen
Enzymkombinationspräparaten, war laut ZDF-Liste
"Kooperationspartner" während einer "Enzymwoche"
und hatte das Thema vorgeschlagen. Als "Kooperationssumme"
waren 120.000 Mark eingetragen. Mucos bestreitet, gezahlt zu haben.
Die Experten in den Sendungen priesen Enzyme als wirksame
Begleittherapie etwa bei Gefäßkrankheiten oder Nierenleiden.
Die Wirksamkeit der Enzyme ist wissenschaftlich aber nicht
erwiesen. Das Mucos-Parade-Mittel "Wobenzym" steht sogar auf
der Negativliste der gesetzlichen Kassen. Im Internet-Archiv der
ZDF-Sendung werden Enzyme gleichwohl zur Krebstherapie hochgelobt. Das
"grenzt an Sensationsmacherei", so Krebsexperte Professor
Horst Jung, Direktor des Instituts für Strahlenphysik und
Strahlenbiologie an der Hamburger Universitätsklinik Eppendorf. Es
sei "unverantwortlich, diese Behandlung als Krebstherapie zu
empfehlen", sagt Professor Peter Drings, Generalsekretär der
Deutschen Krebsgesellschaft.
Zweifel an den Methoden des DGK weckt auch die Aussage von Jürgen
Hopf, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim
Brillenhersteller Rodenstock. Er erinnert sich laut SPIEGEL an den
Anruf des DGK-Vorstands Hans von Stackelberg, der "fragte, ob ich
in einer Sendung von ,Gesundheit' zum Thema ,Die Leichtigkeit des
Sehens' Neuigkeiten von Rodenstock präsentieren wolle." Als
Gegenleistung sollten 30000 Mark fließen. Hopf lehnte ab. Hopf laut
SPIEGEL: "Ich hätte nicht gedacht, dass man sich bei den Öffentlich-Rechtlichen
einkaufen kann. Das ist Betrug am Zuschauer." Das ZDF teilte auf
SPIEGEL-Anfrage mit, von Stackelberg sei nicht im Auftrag des Senders
tätig geworden.
Die Firma Sebapharma, Hersteller des Waschmittels "Sebamed",
laut ZDF-Liste als "Kooperationspartner" mit 18.000 Mark geführt,
profitierte von einer Gesundheit-Sendung, in der dreimal empfohlen
wurde, sich mit hautfreundlichen Mitteln zu waschen. Die
Sebamed-Flasche war kurz im Bild zu sehen.
Quelle: Der Spiegel 33/2000,
12.08.2000
ältere Beiträge
finden Sie unter: hier
|
Sie suchen was?
Weitere
Information:
EI/MCS
|