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12. Februar
2003: MCS-Studie eingetroffen !!!
Soeben
ist die MCS-Studie bestehend aus den Bänden
UBA-FB 000396/1 und UBA-FB
000396/2 bei uns eingetroffen mit folgenden Inhalten:
Der
Berichtsband endet mit dem Absatz:
"Schon
jetzt ist klar, dass Patienten mit selbstberichteter MCS und
selbstverständlich auch die Patienten mit ärztlich bestätigter MCS
(der sog. MCS2) subjektiv eine relativ geringe gesundheits- bezogene
Lebensqualität und einen relativ hohen Leidensdruck aufweisen. Diese
Einschätzung wird vielfach von den behandelnden Ärzten geteilt.
Patienten mit MCS-Selbstattribution bedürfen einer verständnisvollen
intergrativmedizinischen Betreuung, in der allgemein-klinische und
umweltmedizinische Belange ebenso ihren Platz haben wie psychosoziale
Belange und bei der diese verschiedenen Aspekte nicht losgelöst
voneinander betrachtet werden."
Nun
werden mit Sicherheit Bewertungen und Interpretationen aus verschiedenen
Blickwinkeln folgen. Auch wir werden die Studie kritisch durcharbeiten
und unsere Schlüsse daraus ziehen.
Es
bleibt abzuwarten, zu welchen Ergebnissen man kommen wird und welchen
Nutzen oder Schaden die MCS-Studie für Betroffenen haben wird.
Der
von uns geplante 4. Deutsche Selbsthilfetag
"Umwelt und Gesundheit" am 27. September 2003 wird als einen
der Schwerpunkte, auch die Bewertung der MCS-Studie mit einbeziehen.
In
eigener Sache
Nach
mehreren Rückmeldungen von Betroffenen und aus uns zugestellten Schriftstücken
geht hervor, dass man erneut versucht unsere Selbsthilfearbeit zu
behindern. Bilden Sie sich bitte selbst eine eigene Meinung, wenn Sie
auf derartige Vorgänge stoßen..
Schimmelpilzbildung
in Häusern
Wir
haben kürzlich mit der DGUHT e.V. und mit Fachleuten aus Umweltmedizin,
Bauchsachverständigen, Architekten und Betroffenen die zunehmende
Schimmelpilzbildung in Wohnungen und Häusern diskutiert, die aufgrund
übertriebener Wärmeschutzmaßnahmen an sogenannten Kältebrücken
(Oberflächentemperatur an diesen Stellen etwa 12-14°C) entsteht.
Früher
war die Kältebrücke das Fensterglas, dort sammelte sich die
Feuchtigkeit, welche die Scheiben runtergelaufen ist und am Fensterbrett
abgewischt worden ist. Heute sind meistens die Kältebrücken an den
Außenwänden zu finden und dort kommt es zur Vermehrten
Schimmelpilzbildung, vor allem wenn dort ein Schrank davorsteht oder
auch unter Gipsplatten.
Eine
sinnvolle Entfernung kann nur mittels einer mechanischen vollständigen
Beseitigung des Schimmels erfolgen. Die Wand muss zusätzlich von außen
gedämmt werden. Die Kältebrücke muss beseitigt werden! Alle anderen
Maßnahmen helfen nicht auf Dauer und der Schimmel kommt wieder zurück.
Die
Umweltmedizin sieht das Wohnen in schimmelpilzbelasteten Wohnungen als
sehr gefährlich an. Es kann zu Erkrankungen der Augen, der
Schleimhäute im HNO-Bereich, der Schleimhäute im Magen-/Darmtrakt, der
Lunge kommen und im schlimmsten Fall auch zum Schimmelbefall des Blutes
sowie dem damit zusammenhängenden Transport zu verschiedenen
Zielorganen.
Fachleute
der DGUHT e.V.
können Ihnen mit Rat weiterhelfen.
MCS-Studie
und was dann?
-
Wo
bleibt die Studie nun (Januar war zugesagt...)?
-
Welchen
Nutzen haben die Ergebnisse der Studie für Betroffene?
-
Wird
MCS als eine Krankheit anerkannt, die durch chronische Aufnahme von
Chemikalien verursacht worden ist?
-
Werden
Menschen mit MCS weiter psychiatrisiert?
Wir
warten auf Beantwortung dieser Fragen!
Auf
Nachfrage bei dem UBA, wo denn nun der angeforderte Bericht über
die MCS-Studie verblieben ist, antwortete Frau Barkusky vom
Umweltbundesamt am 04.02.3003:
Sehr
geehrter Herr Hennek,
der Berichte UBA-FB 000396/1 und UBA-FB
000396/2 sind zur Zeit ausgeliehen. Wir bitten um Geduld, Ihre
Bestellung ist zur Ausleihe vorgemerkt.
Dr.
K.E. Müller zum Nutzen der MCS-Studie
Referent beim 3.Selbsthilfetag in Würzburg/Unterpleichfeld 2001
Eiszeit
für Umweltkranke?
Maria
& Bruno Hennek,
Selbsthilfegruppe
Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigte
Vielfache
Chemikalienunverträglichkeit (MCS)
Prof Dr. Werner. Maschewsky
FEINE
WÜRZE DIOXIN
KRIMINAL-ROMAN
von Prof. Dr. Erich Schöndorf (Ex-Staatsanwalt!)
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Ein mächtiger
Pharmakonzern rüstet zum großen Geschäft. Es ist allerdings ein
illegales Geschäft, dass er mit Hilfe seiner Zauberlehrlinge in den
Chemielabors verwirklichen will. Ein Kriminalkommissar und ein
Rechtsmediziner kommen ihm auf die Schliche - und haben bald erhebliche
Probleme zu kämpfen. Aber die Ermittler geben nicht auf. Die Verfolgung
der Täter führt sie um die halbe Welt - und in die Abgründe einer
Gesellschaft, die sich dem Profit verschrieben hat.
Für die Seriösität der Geschichte bürgt der Autor. Er war Ankläger
im bekannten Frankfurter Holzschutzmittel-Verfahren. Seine Geschichte
spielt in der Zukunft, aber sie muss nichts erfinden.
"Eine gelungene Synthese von politischem Buch und Kriminalroman.
Der Insider Schöndorf vermittelt dem Leser spannende Einblicke in die
dunklen Winkel von Industriegesellschaft und Justiz."
Jürgen Streich, Umweltjournalist; Autor des nächsten Berichtes an den
Club of Rome
"Sämtliche toxikologischen Eckdaten stimmen, die beschriebenen
biochemischen Mechanismen stimmen, und mir graut angesichts der
kriminellen Energie in Wirtschaft und Wissenschaft, dass auch die
Geschichte einmal stimmt."
Professor Otmar Wassermann, Toxikologe
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