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Schönes Wohnen versprach die
Werbung
der Holzgift-Hersteller |
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| Trotz Werbung mit "Naturschutz",
"Sicherheit", "Und
Holz lebt..." und "Damit Sie und
Ihr Holz fit bleiben" werden Menschen nach Anwendung der
Holzgifte massenhaft krank, man schätzt ca.
200.000 Betroffene... Über 4000 Briefe mit gesundheitlichen
Beschwerden der Holzgift - Anwender und Bewohner der mit Holzgift
behandelten Räume ließ DESOWAG mit einem Standardbrief von einem
Malermeister beantworten... |
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| Bereits 1959 hat ein junger Chemiker Dr.
K. Steinberg - späterer Geschäftsführer bei DESOWAG - gesundheitliche
Auswirkungen der Holzgifte festgestellt und hat die Fa. Desowag in einem
Aktennvermerk hierüber informiert. Im Jahre 1962 ist die Fa. DESOWAG in
diesem Fall aufgrund eines Gutachtens verurteilt worden. Steinberg hat
dies auch Anfang der 70er Jahre als Zeuge einer Gerichtverhandlung beim
OLG Koblenz bestätigt. Später hat er geleugnet jemals von einer
Erkrankung durch Holzgifte gehört zu haben... |
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| Die Öffentlichkeit ist nicht gewarnt worden:
Verantwortlich war, dass wir uns an die damals
zuständigen Behörden (BGA*) gewandt haben und gesagt haben "bitte
untersucht das...", "Öffentlichkeit bitte untersucht das,
mehr können wir nicht tun!"
Im Fernsehen nannte das Hagedorn: "Verantwortliches handeln!"
*BGA ist von Minister Seehofer dicht gemacht worden
wegen "Verfilzung" mit der Industrie! |
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Prof. Schäfer (med. Hochschule Hannover) warnte
bereits 1977 die Bayer AG - Mutter von DESOWAG - dass
selbst geringste Mengen PCP dazu geeignet sind die Gesundheit zu
schädigen. Firmenintern war also das
Problem bekannt!
Die Gefährlichkeit der Holzgifte für den Menschen können zu diesem
Zeitpunkt die Verantwortlichen eigentlich nicht mehr übersehen!
Trotzdem hat man nicht zurückgezogen! |
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| Im internen Protokoll vom 27. Juni 1977
fasst DESOWAG den Verzicht auf PCP im Holzgift wie folgt zusammen: |
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Solche Entscheidungen konnten nur mit
Zustimmung der Muttergesellschaften Bayer AG und Deutsche Solvay Werke
getroffen werden. Sie überwachten ständig die Arbeit der beiden
Geschäftsführer! |
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Aus einem wissenschaftlichen Gutachten
der Bayer AG von
1957!
Derartig deutliche Aussagen hätten
zum Handlungszwang führen müssen!
Unabhängige Forschung von Prof. W.
Sandermann zur gleichen Zeit am Institut für Holztechnologie in
Hannover haben das bestätigt! |
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Die Kehrtwende erzielte man durch
Lobbyarbeit, die dazu führte, dass das Verfahren wegen geringer Schuld,
trotz erdrückender Beweise und frühzeitiger Kenntnis der
Holzgiftfolgen gegen Zahlung einer Geldsumme im Jahre 1996 eingestellt
worden ist. |
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| Von der Anzeige 1984 bis zur Einstellung
des Verfahrens 1996 dauerte es 12 Jahre. Für Sanierungen der
Wohnungen/Häuser haben Holzgiftopfer bis zu 200.000 DM aufwenden
müssen. Die Schulmedizin hat die Holzgiftopfer zusätzlich noch
psychiatrisiert und nicht der Sache entsprechend behandelt.
Holzgiftopfer haben bis zu acht Jahre gebraucht, um sich von den
Holzgiftfolgen gesundheitlich zu erholen, viele sind dabei auf der
Strecke geblieben. Viele sind heute noch ruiniert!
Die Gerechtigkeit gegenüber den
Holzgiftopfern ist dabei auf der Strecke geblieben! |